Agalloch - Marrow of the spirit

DerMeister

09.12.2010 - 23:12

Mindestens einen Punkt zu wenig. Schade!

Andererseits ist es schön, dass es überhaupt mal eine Rezension für Agalloch gibt.

Maik

09.12.2010 - 23:37

7/10 heißt immerhin "sehr gut". Ein Punkt mehr wäre dann schon "Meisterwerk". Fans der Band können ja gerne noch einen Bonuspunkt draufpacken. Ich hab die Platte in den vergangenen Tagen noch ein paar Mal gehört und bin mir mit der 7/10 schon ziemlich sicher. Das ist ein klasse Album, das ein eigentlich nicht sehr zugängliches Genre ziemlich zugänglich macht. Für eine 8/10 ist vielleicht ein bisschen zu viel Gedudel im Mittelteil, das dellt die Spannungskurve ein wenig ein.

Akula

10.12.2010 - 01:39

@Maik

Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass Du die alten Scheiben von Agalloch noch nicht kennst. Daher fehlt es doch eindeutig am Kontext.

Wenn 8 Punkte ein Meisterwerk bedeuten, was sind dann 9 und 10 Punkte? Ich persönlich vergeb hier 9 Punkte. Das Album bietet viel Neues und Abwechslunsgreiches und vielleicht erfindet sich die Band hier etwas neu. Es ist rauer, weniger glatt produziert und erzählt eine wunderbare Naturgeschichte, die eines Flußes.

Und wie schon festgestellt, das Album muss man ganz oft hören - es ist ein Album, das Zeit braucht, um sich entfalten zu können.

Agalloch bleiben also sich treu und meiden weiterhin die Kategorisierung. Man will mehr als Black oder Dark Metal spielen und kreeieren sich so einen eigenen Stil zwischen vielen Kategorien.

Maik

10.12.2010 - 10:27

Fairer Einwand. Ich bin tatsächlich kein langjähriger Fan und Experte in Sachen Agalloch. Ich kannte den einen oder anderen Song von einem Freund, der in dem Genre echt zu Hause ist. Aber das kann leider kein Kriterium für oder gegen eine Rezension sein. Es gibt hier leider nicht für jede Band der Welt einen Experten, der alle Vorgängerplatten im Regal stehen hat. Die Alternative wäre, nur Platten von ganz neuen Bands und solchen zu rezensieren, für den es einen solchen Experten (oder eine Expertin) gibt. Dann würde uns aber wohl einiges (wie z.B. die neue Agalloch) entgehen. Also muss ein gewisser Grad an weiter gefasster Vorkenntnis manchmal ausreichen.

Unsere Bewertungsskala ist nicht geheim, so weit ich weiß (siehe Newsletter von heute). Für eine 9-10/10 muss ich mich mit der Chefredaktion anlegen und Armin und Co. klarmachen, dass es sich um eine Platte handelt, von der die Allgemeinheit am Ende des Jahres noch sprechen wird. (Was ironischerweise in diesem Fall nichtmal so schwer gewesen wäre, da das Jahr bald vorbei ist. Aber es geht dabei um den langfristigen generellen Einschlag der Platte, so sollte man das verstehen.)

Mir ist auch klar, dass ein solches Album mit Songs, die zum Teil länger als eine Viertelstunde sind, sich nicht sofort erschließt. Ich habe die Platte nicht nur dreimal gehört, sondern ihr genug Zeit zum Entfalten gegeben. Wenn ich noch zwei Wochen mehr Zeit gehabt hätte, hätten sich zweifellos noch mehr Details erschlossen. Aber so viel Zeit kann man sich nur selten nehmen. Immerhin erwartet ihr ja auch, dass Rezensionen möglichst zeitnah erscheinen. Wenn ich mich richtig erinnere, lagen in diesem Fall etwa zwei Wochen zwischen dem ersten Hördurchgang und dem Abgeben meiner Rezension. Das ist schon recht viel und muss reichen.

Und wie gesagt, der Fan und Kenner darf gerne noch einen Punkt addieren, aber wir schreiben ja hier auch für alle anderen.

Karl Kranich

10.12.2010 - 12:48

Ich finde die Bewertung von Maik mit 7 Punkten völlig in Ordnung. Mehr als diese 7 Punkte sind auch meiner Meinung nach nicht angebracht. Das neue Album plätschert auch nach mehrmaligen hören ab und an doch gewaltig dahin. Es kommt an die Vorgängeralben nicht ganz ran.

Im übrigen ... 0 Punkte für das Label (Viva Hate) für eine katastrophale Label- bzw. Vertreibsarbeit.

DerMeister

10.12.2010 - 13:47

Zweitbestes Album hinter The Mantle

hm

10.12.2010 - 15:35

seltsam dass die rezension so sehr die eingängigkeit des albums betont, immerhin ist es bis jetzt wohl das sperrigste werk der band.

Kuma

10.12.2010 - 17:23

Die Referenzen sind zum Teil zum Gröhlen. Agalloch und Knut? :D

Ich warte immer(!) noch auf mein Exemplar. Scheinbar verhindert eine höhere Macht, dass dieses Album in den Schweizer Musiksortimenten landet.

Akula

10.12.2010 - 23:48

Ich hab meine Special Edition schon seit einigen Tagen - Grau.cd sei Dank. ;)

@Karl Kranich

Wie schon geschrieben, es ist eben etwas anders und viel sperriger, entlehnt sich sich auch dem, was die Band mit Pale Folklore so verwirklichte - sprich, es geht wieder vermehrt in die Black Richtung.

@Maik

Ich finde jedoch, man kann durchaus in seinem Review zugeben, dass es das erste Werk der Band ist, mit dem man sich beschäftigt hat und davon auch die Meinung beeinflusst ist. Das wäre ehrlicher und objektiver. ;) Immerhin findest Du den Einwand fair und damit kann ich gut leben. ^^

Vielleicht hat dieses Werk auch auf dieser Plattform eher seine Probleme, als auf einer anderen Plattform. Immerhin ist das hier keine wirkliche Metalfraktion - mit dem Blick aufs Album, das ja nunmal ganz deutlich auf die Black und Dark Metal Richtung zeigt und viele Anleihen daraus besitzt, auch viel mehr als auf den Vorgängern.

Peter Bond

11.12.2010 - 12:00

ich kaufe ein "n" - auch gerne im Tausch gegen ein "g"

Heulender Wicht

12.12.2010 - 01:33

So ist es nun mal.

Rate R

12.12.2010 - 09:49

7/10 gehen ok.

OlDirtyPaule

18.12.2010 - 23:12

Für mich auch die zweitbeste nach "The Mantle". Halte Agalloch seit 2002 sogar für eine kleine Spur besser als Opeth - was (nicht gaubwürdig nachweisbar) nicht daran liegt, dass sie weltweit etwas unbekannter sind

Knut

20.06.2014 - 00:08

find's gut.

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