Helmut Kohl - Der Film

schwarzgeldkasse

26.09.2008 - 19:02

Was haltet ihr vom Kanzler der Einheit?
Bald soll ja sein Leben verfilmgt werden.
Auf IMDB hat der Movie bereits die Pole erobert.

die wahrheit

26.09.2008 - 19:24

von wegen kanzler der einheit..

Der Kanzler, der diese Einheit verbrochen hat

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte der Wiedervereinigung

"Kanzler der Einheit" - so sieht sich der studierte Historiker Kohl am liebsten. Kanzler der Einheit - das ist der Titel seines Ruhmes.

Doch die Realität ist wahrlich kein Ruhmesblatt. Vor allem seine Fehler bei der Wiedervereinigung haben unser Land heruntergewirtschaftet. Kohl wollte Wahlen gewinnen, nicht Probleme lösen. Deutschland wird noch lange unter der Zwangsvereinigung nach Kohlscher Diktion zu leiden haben. Kohls Glaube, die Deutschen ließen sich ihrer nationalen Verwandschaft wegen mühelos vereinigen, erwies sich als Wunschtraum. Der "inneren Einheit" hat der Kanzler der Einheit mehr geschadet als genützt.

Vor dem Fall der Mauer war die Regierung Kohl wahrlich nicht in bester Verfassung. Kohl hatte auf dem Bremer Parteitag im September 1989 mühsam einen "Putschversuch" unter Federführung von Lothar Späth und Rita Süßmuth abgewehrt. Ohne den Fall der Mauer wäre Helmut Kohl gefallen. Doch das Schicksal hat es anders gewollt - dem Mauerfall verdankt Kohl weitere acht Jahre im Amt.

Als Helmut Kohl am deutschen Schicksalstag, dem 9.November, die Mauer vor die Füße fiel, befand er sich gerade in Warschau und war als Kanzler genau so unvorbereitet wie alle anderen westdeutschen Politiker. In den Wochen nach dem 9.November 1989 trat Kohl erst einmal auf die Bremse. Er legte im Dezember 1989 einen Stufenplan vor, der "konföderierte Elemente" als Zwischenstufe einer allenfalls in ferner Zukunft denkbaren deutschen Einheit vorsah. Aber Kohl war auch ein skrupelloser Wahlkämpfer. Ein Besuch in Dresden war zweifelsohne ein Schlüsselerlebnis für ihn. Die Menschenmassen vor der Ruine der Frauenkirche bejubelten ihn wie einen Heiland. "Wir sind ein Volk", skandierten sie. Bis dahin hatte es immer nur "Wir sind das Volk" geheißen. Ob dieser neue Spruch von geschickten Propagandisten aus der CDU-Zentrale lanciert worden war, ist bis heute umstritten. Dieses Volk berauschte Kohl. So war er, der im Westen als "Birne" verspottete Kanzler, noch niemals zuvor bewundert und begehrt worden. Das Volk in Dresden ließ ihn plötzlich eine Bestimmung fühlen. Er war ein von der Geschichte Auserwählter. Wer so sentimental und selbstsüchtig veranlagt ist wie Kohl, glaubt wirklich an so etwas. Plötzlich fühlte sich dieser von den Bundesrepublikanern so oft schwer gedemütigte Mann an der Schwelle einer vermeintlichen Unsterblichkeit. Doch Kohl hielt sich in Dresden noch zurück - bewunderswert gefaßt hielt er seine vielleicht beste Rede.

Aber bald kam die ihn schockierende Erkenntnis, die den bis dato besonnen und zurückhaltend agierenden Kanzler zum skrupellosen Zwangsvereiniger mutieren ließ. Die Wahlforscher sagten voraus, dass bei den ersten freien Volkskammerwahlen in der DDR am 19.März 1990 die Sozialdemokraten siegen würden. Lothar de Maizière war auf dem besten Wege, die Wahl zu verlieren. Was in Kohls Gemüt jetzt vorging, lässt sich leicht ausmalen. Welch ein Skandal! Welche Ungerechtikeit und Undankbarkeit! Ausgerechnet die "Sozen", diese Verräter an der Einheit, sollten die Früchte seiner Arbeit ernten. Wussten die Wähler in der DDR denn nicht, dass sie auf seine Hilfe angewiesen waren? Auf seine, Kohls Großherzigkeit? Na warte, sagte er sich, die kaufe ich mir.. Und das meinte er wörtlich! Ohne sich sorgfältig genug mit den Sachverständigen zu beratschlagen, ohne Diskussion, nicht einmal im Paralament, kündigte er den Umtausch der wertlosen Ostmark in harte D-Mark an, für den Mann auf der Straße zum Kurs von 1:1!

Die D-Mark! Nichts sehnten die DDR-Bürger mehr herbei, nicht einmal die Reisefreiheit oder die Meinungsfreiheit. Die D-Mark war das Synonym für die Freiheit, die sie meinten, als sie durch die ostdeutschen Städte zogen und skandierten: "Kommt die D-Mark nicht zu uns, kommen wir zur D-Mark!" Kohl wußte, dass seine einsame und zutiefst undemokratische Entscheidung die Stimmung in der DDR binnen weniger Tage umdrehen und die Wahl zu seinen Gunsten entscheiden mußte. Kohl kaufte sich die Stimmen der DDR-Bürger mit dem Geld der West-Steuerzahler. Die hatten die Zeche 1:1 zu bezahlen. Doch auch die Ostdeutschen konnten nicht wissen, welch verheerenden Folgen dieses Wahlgeschenk auch für sie haben würde. Niemals zuvor hatte ein Kanzler ökonomische Entscheidungen solcher Tragweite so bedenkenlos und egomanisch getroffen. Statt Wohlstand zu mehren und Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, wie Kohl es im Amtseid geschworen hatte, vernichtete er Wohlstand und stiftete immensen Schaden.

Der weitere Verlauf dieser Fehlentscheidung ist bekannt. Mit der Einführung der D-Mark waren die Tage der DDR gezählt. Schon die nächste Wahl, das war jetzt Kohls Ziel, würde er zum gesamtdeutschen Plebiszit für sich selbst machen.

Die Ostdeutschen wurden aber erst einmal reich beschenkt. Sie bekamen für ihre wertlosen Aluchips die harte D-Mark, die westdeutschen Sozialsysteme und auch annähernd gleiche Löhne und Gehälter. Dass sich das Land von dieser Rosskur bis heute nicht erholt hat, wollte kaum jemand wahrhaben. Doch zu den verheerenden Folgen seiner skrupellosen Zwangsvereinigung macht Dr. Helmut Kohl bis heute keine Angaben.


http://www.ossifresser.de/helmut%20kohl%20-%20der%20skrupellose%20zwangsvereiniger.html

badpit

26.09.2008 - 20:17

also ich finde kohl hat es 100% richtig gemacht - wenn ich heute in gleicher situation entscheiden müsste würde ich es exakt nochmal so machen!!!

ich bin übrigens weder ossi noch kohl fan.

Experte

26.09.2008 - 20:39

die wiedervereinigung war klasse. so haben wir jetzt ganz viele antifaschisten zu uns geholt!

kohlindeneintopfschnippler

26.09.2008 - 22:06

wahrer wahrheitsbericht. skrupellose zwangsvereinigung triffts exakt. das volk wurde nit gefragt, wird aber für kohls „geniestreich" noch immer weiter zahlen müssen wenn er schon lange vermodert ist. alles hätte viel langsamer und überlegter angegangen werden müssen. die systeme einfach sofort in einen topf zu schmeissen war teurer schwachfug. von den kosten für die folgen erholt der staat sich zu unseren lebzeiten nicht mehr.

einheitskanzler

26.09.2008 - 22:20

@kohlindeneintopfschnippler: und wer hats vorausgesehen? der pop-demagoge number one lafontaine. ultrakrass.

kohlindeneintopfschnippler

26.09.2008 - 22:25

drehen wir die zeit zurück. lafontaine an die macht !!

lüdgenbrecht

26.09.2008 - 23:36

Von wem wird Helmi denn verkörpert? Philip Seymour Hoffman?

kohlindeneintopfschnippler

26.09.2008 - 23:56

zählt nicht! bitterer kann der lohn für die verschuldung nicht sein. helmut war ein vollidiot

alkoholisierterOASISfan

27.09.2008 - 00:50

Tja, wäre nur einer der hier anwesenden User damals Kanzler gewesen, der hätte das bestimmt besser hingekriegt als Dr. Helmut Kohl.

jp (r.sörd)

27.09.2008 - 01:51

puh, zum glück steht im titel "- der film", ich dachte zuerst hier geht es um helmut kohl - das hörspiel oder um helmut kohl - die frauenzeitschrift...

ToRNOuTLaW

27.09.2008 - 01:59

Naja, kann schon verstehen das der Mann pünktlich zur Wiederwahl die Wiedervereinigung unter Dach und Fach haben wollte. Das er sich im ersten Freudentaumel der befreiten Ossis auf ein paar Millionen neue Wähler stützen wollte, wer kann es ihm verübeln. Die Politik ist ein Geschäft in der sich nicht lang-, sondern bestenfalls kurzfristig zu handeln lohnt.

Kanzler der Herzen. Auch 20 Jahre später? Davon kann man sich nichts kaufen.

kleiner 3 jähriger junge

27.09.2008 - 10:50

da waaa da waaa da waaa da waaa
blöööörp
da waa da waa
blöööörp blöööörp

Olpe

27.09.2008 - 11:46

Brandt ist für die Wiedervereinigung wichtiger gewesen. Kohl hat Glück mit den zeitlichen Umständen.

Patte

27.09.2008 - 12:06

Claus-Theo Gärtner als Heiner Geißler. :D

kohlindeneintopfschnippler

27.09.2008 - 20:03

Tja, wäre nur einer der hier anwesenden User damals Kanzler gewesen, der hätte das bestimmt besser hingekriegt als Dr. Helmut Kohl.

du hast recht. schlechter wäre nicht möglich gewesen.

Kanzler der Herzen. Auch 20 Jahre später? Davon kann man sich nichts kaufen.

word. kanzler des ruins triffts besser. die herzen sind ausgeblutet.

Lyxen

27.09.2008 - 20:06

Ich habe immer gedacht, er wäre ein Diktator, weil ich bis 1998 dachte, der würde halt ewig herrschen.

Er hat die Einheit verbrochen, ganz richtig. Man hätte es auch bei 2 Ländern lassen können. Die DDR hätte sich reformiert und es hätte keinen neuen Nationalismus gegeben.

Wann kommt der Film?

Lyxen

27.09.2008 - 20:08

Ein "dachte" bitte durch "angenommen" ersetzen, ist stilistisch besser,

davonwirdderkohlauchnichtfett

27.09.2008 - 20:08

Er hat die Einheit verbrochen, ganz richtig. Man hätte es auch bei 2 Ländern lassen können. Die DDR hätte sich reformiert und es hätte keinen neuen Nationalismus gegeben.


what the fuck, alter???

Lyxen

27.09.2008 - 20:12

Die Parolen à la "Endlich kommt zusammen, was zusammengehört", die rapide Zunahme rassistischer Pogrome, das neue Weltmachtsgefühl. Über den extrem gestiegenen Nationalismus durch die Wiedervereinigung wurde schon viel untersucht, die Ergebniss bestätigen die These.

davonwirdderkohlauchnichtfett

27.09.2008 - 20:21

dich möchte ich sehen, wie du "ossis" ins gesicht sagst, dass sie für dich nicht erwünscht sind und lieber hinter der mauer hätten bleiben sollen. man, bist du durch, junge.

Lyxen

27.09.2008 - 20:24

Wieso nicht erwünscht? Es hätte zum Beispiel eine wesentlich besser auf die Stukrutprobleme der DDR angepasstes Reform-Programm geben können und somit wäre der Osten nicht dort wo er jetzt ist.

Warum musste denn Deutschland deiner Meinung nach wiedervereinigt werden?

davonwirdderkohlauchnichtfett

27.09.2008 - 20:28

Warum musste denn Deutschland deiner Meinung nach wiedervereinigt werden?

weil es nach '45 bzw. '49 auseinandergerissen wurde und niemand die bevölkerung im osten gefragt hat, ob sie gerne eingemauert werden wollen und ein einparteien-system (sed) haben wollen.

was ist denn das für eine selten dämliche frage?

Vielleicht

27.09.2008 - 20:28

weil die Teilung nicht berechtigt war?

Lyxen

27.09.2008 - 20:31

Warum war sie nicht berechtigt?

kohlindeneintopfschnippler

27.09.2008 - 20:31

Er hat die Einheit verbrochen, ganz richtig. Man hätte es auch bei 2 Ländern lassen können. Die DDR hätte sich reformiert und es hätte keinen neuen Nationalismus gegeben.

das wäre optimal gewesen.

und lieber hinter der mauer hätten bleiben sollen

der mauerfall war ok. aber die zwangsvereinigung nicht.

Vielleicht

27.09.2008 - 20:34

Weil, wie davonwirdderkohlauchnichtfett schon geschrieben hat, niemals jemand die Leute gefragt hat.

Lyxen

27.09.2008 - 20:35

Hatten die "Leute" irgendein Anrecht? Willst du auch Preußen und Elsass-Lothringen zurück haben?

Vielleicht

27.09.2008 - 20:36

der mauerfall war ok. aber die zwangsvereinigung nicht.

Warum war dann die Zwangstrennung OK?

Vielleicht

27.09.2008 - 20:38

Lyxen, willst du auch Teile von Polen zurück?

Lyxen

27.09.2008 - 20:40

Die Vereinigung war nationaistisch motiviert, Deutschland sollte wieder zu alter Stärke zurückfinden, eine Weltmacht, wie schon zuvor. Das Land trägt wieder den gleichen Namen, es will wieder wer sein und endlich seine Gebiete zurückhaben, auf die es angeblich einen Anspruch hat.

Hinzu kommt, dass es einen Vertrauensbonus nach dem ersten Weltkrieg seitens der Alliierten gab, den Dtld. aufgebraucht hat.

Was hatte eine Nation wie Dtld. nach dem 2. Weltkrieg zu erwarten, was durfte es fordern? Das sind die Fragen.

Lyxen

27.09.2008 - 20:41

Vielleicht (27.09.2008 - 20:38 Uhr):
Lyxen, willst du auch Teile von Polen zurück?


Ganz schiefer Vergleich.

Lyxen

27.09.2008 - 20:41

Beantworte mal die Frage.

Lyxen

27.09.2008 - 20:45

Ich will jedenfalls keine Teile Polens zurück. Ich habe eher gegenteilig argumentiert.

kohlindeneintopfschnippler

27.09.2008 - 20:49

Warum war dann die Zwangstrennung OK?

wer sagt das? die war nicht ok. der mauerfall war gut und nötig. aber eine brachiale wiedervereinigung nicht. ein eigenes reform programm für die ehemalige ddr wäre besser gewesen.

Patte

27.09.2008 - 20:51

@Lyxen:
"Warum war sie nicht berechtigt?"

Ach du kacke. Eine solche Frage kann auch nur jemand stellen, der nie in der DDR leben musste.

Hallo, wir reden hier über Menschen, die eingesperrt wurden (ohne dass sie für ein "sozialistisches System" demokratisch votiert hätten). Gregor Gysi hat mal sinngemäß gefragt, was passiert wäre, wenn die Russen damals ein Stückchen weiter südlich, in Bayern, gelandet wären...was er damit, neben dem Witz, sagen wollte: die Teilung erfolgte absolut willkürlich. Was können die Menschen dafür, dass sie ausgerechnet auf diesem Zipfel der Erde gewohnt haben, während 1961 der Zement angeührt wurde? Sind die Amerikaner oder die Russen etwa nach dem Krieg mit 'nem neuentwickelten Nazometer rumgelaufen und haben festgestellt, dass in der östlichen Hälfte Deutschlands erhöhte nazistische Werte festgestellt wurden, während nazistische Werte in NRW, BaWü oder Hamburg nur schwach waren und diese Bundesländer nur deshalb von der Teilung "verschont" blieben?

Man kann ein Unrecht (2. Weltkrieg, Massenvernichtung von Menschen) nicht mit einem anderen Unrecht (Zwangsteilung/Mauerbau) wieder gutmachen. Mal abgesehen davon: das haben die Siegermächte ohnehin nicht im Sinn gehabt. Es ging nur um Machtausübung/-verteilung, nichts weiter.

Lyxen

27.09.2008 - 20:57

Patte, dass die DDR ein totalitäres System war, steht außer Frage. Auch wenn die Vergleiche mit dem Nationalsozialismus von vielen Journalisten revisionistisch sind und die Schuld von NS-tätern relativieren.

Fakt ist, dass Deutschland als Kriegsverlierer und Aggressor, der die Welt unter die menschenverachtenste Ideologie werfen wollte, keine Recht hatte über seine weitere Existenz zu bestimmten. Die Entscheidung hatten die Alliierten.

Rein Formal gibt es keinen großen Unterschied zwischen DDR und BRD im Hinblick auf die Rechtsmäßigkeit.

Ist ein heikles Thema, ich weiß.
Die DDR war ja ebenfalls, wie die Sowjetunion, geprägt von Antisemitismus, Hass auf Israel, anti-kosmopolitischer Einstellung.

Trotzdem war sie legitim, meiner Meinung nach.

Lyxen

27.09.2008 - 21:00

Ach du kacke. Eine solche Frage kann auch nur jemand stellen, der nie in der DDR leben musste.


Du vermischst hier unterschiedliche Ebenen: Einmal die formal-logische, die die Legitimität von BRD und DDR analysier, unabhängig von ihrem System, ihrem demokratischen Charakter; und die andere Ebene ist die Analyse der inhaltlichen Ideologie der beiden deutschen Staaten.

Greylight

27.09.2008 - 21:40

Das mit dem Film ist sicherlich ein Witz, oder?

Patte

27.09.2008 - 22:42

@Lyxen:
"Fakt ist, dass Deutschland als Kriegsverlierer und Aggressor, der die Welt unter die menschenverachtenste Ideologie werfen wollte, keine Recht hatte über seine weitere Existenz zu bestimmten. Die Entscheidung hatten die Alliierten."

Aber doch nicht SO EINE.

"Ist ein heikles Thema, ich weiß.
Die DDR war ja ebenfalls, wie die Sowjetunion, geprägt von Antisemitismus, Hass auf Israel, anti-kosmopolitischer Einstellung."


Es wurde ja auch alles dafür getan, um den Flecken Ostdeutschland "DDR" so pro-kosmopolitisch, wie nur irgend möglich zu machen: eine schöne Mauer wurde drumherum errichtet, die Reisefreiheit wurde massiv eingeschränkt und den Rest erledigte dann das bisschen Ideologie in Schulen etc.

Nee, Lyxen, du bist wirklich ein gnadenloser Komiker! Überleg dir nochmal wie das mit Ursache und Wirkung ist, bevor du hier was zu historischen Ereignissen postest.

"Trotzdem war sie legitim, meiner Meinung nach."

Hättest du sie auch noch legitim gefunden, wenn du 1961 auf der "falschen Seite" gestanden hättest? Es ist immer leicht, so daherzureden, wenn man nicht selbst eingemauert wird. Aber vielleicht willst du ja nur irgendwie dein Gewissen beruhigen, indem du die Teilung als "abzuleistende Kriegsschuld" rechtfertigst.

@Greylight:
Doch, ist eine ZDF-Produktion. Sagt zumindest Google.

beck

27.09.2008 - 22:44

kohl die sau

Lyxen

28.09.2008 - 01:01

Patte (27.09.2008 - 22:42 Uhr):


Aber doch nicht SO EINE.


Warum nicht? Welches Recht gilt denn deiner Meinung nach?



Es wurde ja auch alles dafür getan, um den Flecken Ostdeutschland "DDR" so pro-kosmopolitisch, wie nur irgend möglich zu machen: eine schöne Mauer wurde drumherum errichtet, die Reisefreiheit wurde massiv eingeschränkt und den Rest erledigte dann das bisschen Ideologie in Schulen etc.

Wo ist der Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe? Oder wolltest du zustimmen?

Nee, Lyxen, du bist wirklich ein gnadenloser Komiker! Überleg dir nochmal wie das mit Ursache und Wirkung ist, bevor du hier was zu historischen Ereignissen postest.

Völlig deplatziertes argumentieren mit Ursache/Wirkung, obwohl ich woher ganz andere Ebenen zur Diskussion angregt habe, die du natürlich außen vorlässt. Stattdessen ein lahmer Vorwurf, der zeigt, dass du nicht nachvollziehen willst/kannst, was meine Idee ist.


Hättest du sie auch noch legitim gefunden, wenn du 1961 auf der "falschen Seite" gestanden hättest? Es ist immer leicht, so daherzureden, wenn man nicht selbst eingemauert wird. Aber vielleicht willst du ja nur irgendwie dein Gewissen beruhigen, indem du die Teilung als "abzuleistende Kriegsschuld" rechtfertigst.

Es ging nicht um die Mauer, zumal diese nicht zwangsläufig an die Frage der generellen Legitimität geknüpft sein muss.

Die Frage, wie man mit einer Nation verfährt, die den Holocaust und 2 Weltkriege zu verantworten hat, stellst du nicht.

saumagenrülps

28.09.2008 - 01:14

ausnahmsweise verbreitet lyxen kluges aber die begründung war fürn arsch. wieder nur deutschfeindlich. und: *warum war sie nicht berechtigt?* dümmer gehts nimmer. die trennung war nie berechtigt. die wiedervereinigung aufkosten der wessis aber auch nicht. langsam anpassende reformierung war ein guter grundgedanke

Lyxen

28.09.2008 - 02:16

Dann begründe du es besser.

Ich möchte von Patte nur wissen, mit welchem Recht er argumentieren will.
Die Sowjetunion hat mit ihrem besetzten Gebiet was anderes gemacht als die USA, GB und Frankreich.
Also, aus welchem Recht o.ä. kann man überzeugend darlegen, dass eine Trennung, Aufteilung etc. "unberechtigt" wäre. Wenn eine Teilung unrecht sein soll, muss es ein Recht geben, dass du und andere in diesem Thread heranziehen können müssten. Und ich hoffe es ist nichts, was mit Moralisierung zu tun hat.

Lyxen

28.09.2008 - 02:20

Deshalb ist die Frage nach der Begründung legitim, da die Aussage "Weil es unberechtigt war" keine Begründung ist und vor allem undifferenziert. Wenn der Begriff des Unrechtes nicht definiert wird un in Relation zum zu kritisierenden Objekt gesetzt wird, ist die Diskussion hier (mal wieder) überflüssig.

lego

28.09.2008 - 02:57

lyxen negiert hier die komplette zweite hälfte des 20ten jahrhunderts.
komisch eigentlich, dass er sich selbst dann so ernst nehmen kann.

legobaustein

28.09.2008 - 04:06

das ist sein problem. er nimmt sich zu ernst. zum politiker ist er zu komisch und zum komiker fehlt ihm der humor.

keinohrnase

28.09.2008 - 04:21

wenigstens hier auf plattentests is er ne attraktion.

Greylight

28.09.2008 - 10:15

Also, aus welchem Recht o.ä. kann man überzeugend darlegen, dass eine Trennung, Aufteilung etc. "unberechtigt" wäre. Wenn eine Teilung unrecht sein soll, muss es ein Recht geben, dass du und andere in diesem Thread heranziehen können müssten. Und ich hoffe es ist nichts, was mit Moralisierung zu tun hat.

Erstmal hat nicht die gesamte deutsche Bevölkerung die NSDAP gewählt und sowieso konnten die noch nicht wirklich wissen, was auf sie zukommt. Hätten die vom ganzen Schrecken des Regimes (was dem Durchschnittsbürger) noch nicht mal später bekannt wurde, hätten viele dann wahrscheinlich doch von einer Wahl abgesehen. Damals war man vielleicht auch noch naiver und hatte noch weniger Erfahrung. Dass du es für vollkommen gerechtfertigt erachtest, einen Teil von Deutschland anschließend "als Strafe" für ein halbes Jahrhundert ins Unglück zu stürzen, zeigt nur mal wieder deine Verblendung.

legoBAUsteinchen

28.09.2008 - 10:28

der antideutsche bauklotzkasten: was nicht passt, wird passend gemacht. :)

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