The Blackout

the dude

14.10.2007 - 01:19

hat mich ja beinahe gewundert, dass nicht schon chucky oder dahkara (ist das "h" richtig gesetzt?) den thread belegt haben. ich bin auf die aufmerksam geworden, weil sie jetzt (als "escape the fate"-ersatz) auf der "taste of chaos" tour spielen werden.

genr: typischer kritiker-hass-emo-pop-core! mir gefällts aber eigentlich ganz gut, demnach was man so auf der myspace-seite - www.myspace.com/theblackout - von ihnen zu hören bekommt.

kennt die sonst noch irgendjemand?

in diesem zuge wollte ich mal fragen warum so eine musikrichtung mittlerweile eigentlich - wie schon oben erwähnt - das lieblingshassobjekt großer teile der indie-hörenden bevölkerung deutschlands ist? es geht mir oft so, dass ich wenn mal wieder eine platte hier mit 3/10 als 08-15 heulgeschrei verrissen wird ziemlich sicher bin, dass sie mir gefallen könnte...

Leatherface

14.10.2007 - 01:23

in diesem zuge wollte ich mal fragen warum so eine musikrichtung mittlerweile eigentlich - wie schon oben erwähnt - das lieblingshassobjekt großer teile der indie-hörenden bevölkerung deutschlands ist?

Weil es immer der selbe Scheiss ist. Das kann man schon mitgrölen, wenn man es das erste mal hört. Viele essen halt nicht gerne Erbrochenes oder Verdautes.

the dude

14.10.2007 - 01:29

ich würde mal sagen, dass sich jede band in irgendeiner weise an anderen orientiert. stimmt ganz klar, dass es bei der richtung ziemlich extrem ist. aber hat sich damals einer über die ganzen punkrockbands (pennywise, lagwagon, nofx, bad religion, etc.) so beschwert?

und so ein dummer vergleich wie deiner bestätigt mich in meiner meinung. du schreibst doch hier öfter rein, aber so einen dreck wie den hab ich selten von dir gelesen. dachte immer du wärst einer der noch halbwegs normal auf was antworten könnte. aber dann halt noch einer weniger...

Leatherface

14.10.2007 - 01:38

Bei Pennywise und Co konnte man wenigstens noch den Hauch eines Unterschiedes ausmachen. In der Screamo-Fraktion klingt ja nun wirklich eine Band wie die andere. Ein paar nette Riffs, ein Goldkehlchen am Mikro, das auch mal rumschreit und im Grunde immer die gleichen Songstrukturen. Das kann ja für ne Weile ganz nett sein. Mit 16-17 stand ich ja auf so nen Kram, aber das Problem ist, dass viele sich auch nicht weiterentwickeln, sondern immer das selbe Rezept durchkauen. Da lob ich mir doch Thrice, die den Absprung souverän gemeistert haben.

the dude

14.10.2007 - 01:58

bad religion haben gefühlte 20 alben immer die selbe scheisse gespielt und da mault ja auch niemand rum. franz ferdinand, die kaiser chiefs, babyshambles und der nächste indie-hype der schon wieder in den startlöchern steht, musik mach die "tanzbar ist und förmlich nach sex klingt"... in meinen ohren auch immer das selbe

es ist ja nun wirklich nicht so, dass ich nichts anderes hören würde und falls du dir grade ein bild von einem 16jährigen gemacht hast, der mit schwarz gefärbten haaren vor dem computer sitzt und sich von der ganzen welt missverstanden fühlt dann muss ich dich auch enttäuschen.

und ja: viele der bands sind sicher nicht der weisheit letzter schluss... aber eben auch nicht so schlecht wie sie immer gemacht werden. musik muss ja nicht immer gleich gänzlich neu und revolutionär sein um mitzureißen.

im gegensatz zur dazu spielt irgendein hanswurst ein album ein mit 6 tracks die dann alle mindestens 13 minuten dauern, kein mensch versteht was er sich bei den komischen gitarrenläufen gedacht hat, klingt ja auch total bekloppt (wenn auch sauschwer zu spielen)... aber sowas muss dann ja wieder gut sein. "anspruchsvoll" sozusagen.

und nochwas: thrice lob ich mir auch. die haben aber auch nie sowas gemacht wie die bands über die wir gerade reden.

Leatherface

14.10.2007 - 02:11

Der Unterschied zu Bad Religion und dem ganzen Screamo-Clan ist, dass BR immerhin eine Art Ausnahmestellung genießen/genossen, während man sich vor Emo-Dingsbums-Bands eine zeitlang gar nicht mehr retten konnte. Jede Woche ne Neue. Vorzugsweise aus dem Hause Victory Records. Und durch diese gewaltige Masse zeigen sich eben viele Hörer übersättigt von diesem Sound. Man kann es irgendwann nicht mehr hören und es wirkt auch irgendwann einfach nur noch unecht; nichts mit Emo(tion).

im gegensatz zur dazu spielt irgendein hanswurst ein album ein mit 6 tracks die dann alle mindestens 13 minuten dauern, kein mensch versteht was er sich bei den komischen gitarrenläufen gedacht hat, klingt ja auch total bekloppt (wenn auch sauschwer zu spielen)

Ja, das kann man halt sehen wie man will. Immerhin hebt es sich vom üblichen ab, was bei den Emo-Bands nicht unbedingt der Fall ist. Aber nein, auf endloses Gitarren-Gewichse steh ich auch nicht unbedingt.

franz ferdinand, die kaiser chiefs, babyshambles und der nächste indie-hype der schon wieder in den startlöchern steht, musik mach die "tanzbar ist und förmlich nach sex klingt"... in meinen ohren auch immer das selbe

Also, Franz Ferdinand und Babyshambles klingen jetzt nicht unbedingt gleich, aber das kommt wohl immer darauf an in welchem Bereich man sich heimisch fühlt.

thrice lob ich mir auch. die haben aber auch nie sowas gemacht wie die bands über die wir gerade reden.

Naja, die Artist in the ambulance ging ja schon ziemlich in diese Richtung, wenn auch auf ordentlichem Niveau.

the dude

14.10.2007 - 11:40

das kommt wohl immer darauf an in welchem Bereich man sich heimisch fühlt.

da hast du was sehr schlaues angesprochen. ist ja unter anderem bei einer sportart - und bei vielen anderen sachen auch - oft so, dass man sie erst interessant findet, wenn man sich damit auskennt (nicht immer, aber oft).
genauso auch bei musik. von daher hört der "normal-indie" hörer die (zugegebenermaßen oft kleinen) unterschiede von emo-bands genauso wenig wie ich jetzt einfach mal dreist die babyshambles und franz ferdinand über einen kamm scheren würde.

aber im endeffekt ist das alles geschmackssache. worum's mir eigentlich hauptsächlich ging ist, dass auf vielen von den emo-bands einfach immer nur sinnlos rumgehackt wird ohne sie richtig zu kennen... siehe dein erster beitrag.

aber jetzt ist auch gut damit, wollte ich nur mal gesagt haben. musik ist schließlich sowas schönes (da sind wir uns ja einig, oder?) und sich wegen sowas immer zu zerfleischen, weil jeder meint er hätte die einzig richtige meinung gepachtet ist sowohl sinnlos als auch saublöd.

zote

14.10.2007 - 15:16

Mit den ganzen aktuellen 08/15 Victory Bands kann man sie nicht vergleichen, dafür sind sie zu poppig und haben dann doch ein wenig mehr zu bieten.Die klingen extrem nach den Lostprophets.Ganz nett eben, mehr nicht.

Daharka

14.10.2007 - 16:02

ohne klischees zu erfülllen, aba hab die platte schon und fand se jez nicht so herausragend, mal wieder anhörn vlt...

chucky

14.10.2007 - 19:18

Naja, The Blackout sind ja nun wirklich wieder mal das übliche 08/15-Zeug, wenn schon, dann hört euch lieber "The Blackout Pact" an, deren Album "Hey, Sailor" übrigens von Geoff Rickley produziert wurde ;)

Zum Thema Emo/Screamo: Ich finde es einfach schade, dass das Genre durch diesen Überschuss an Schrottbands, sowie durch die wirklisch scheußlich aussehenden Anhönger ein so schlechtes Image bekommen hat. Ich denke, dass mindestens auf jede schlechte Band eine wirklich gute, besondere Band kommt, denn das Genre an sich hat unglaublich viel Potenzial! Leider werden die aufgrund dieser Vorurteile meistens nicht wahrgenommen...

Fat Mike

14.10.2007 - 20:27

The Blackout Pact ist aber eher HWM als ETF...

Armin

15.10.2007 - 12:15

Bereits vorige Woche hatten wir das Vergnügen, Euch über das Debütalbum der neuen Metal-Troubadore THE BLACKOUT, „We Are The Dynamite!“, zu informieren. Im November werden THE BLACKOUT an der Taste Of Chaos Tour teilnehmen, weswegen die ursprünglich für Oktober geplanten Termine in den Januar verschoben werden mussten. Diese Nachholtermine stehen nun fest und ich bitte höflich um Bekanntmachung derselbigen. Natürlich steht der walisische Sechser auch an diesen Terminen für Interviews zur Verfügung.



THE BLACKOUT on Tour:

13.01.2008 Underground, Köln

19.01.2008 Logo, Hamburg

20.01.2008 Knaack Club, Berlin

22.01.2008 Star Club, Dresden

24.01.2008 59 to 1, München

29.01.2008 Schlachthof Wiesbaden, Wiesbaden

30.01.2008 Substage , Karlsruhe



Konzertagentur: FKP Scorpio Konzertproduktionen



„Unterhaltung, saubere Produktion, handwerkliches Können, griffige Strukturen. Der Soundtrack zu US-College-Filmen, zu Teenage Angst und Extremsport-Events.“ - Visions



THE BLACKOUT

“We Are The Dynamite”

(Fierce Panda)

Vö: 05.10.2007



„A strong foundation for a future to be reckoned with.“ – Kerrang

“Inadvertently, a side-splitting, smarmy, cocky joy.” - NME (7 v. 10)


Breaking News

16.06.2019 - 15:26

MEGA-BLACKOUT in Südamerika. Ganz Argentinien und Urugay ohne Strom, auch in Brasilien, Paraguay und Chile`?

Alien-Angriff?

Naja

16.06.2019 - 15:38

Das kann mal passieren, und wird auch in Deutschland bzw. halb Europa irgendwann passieren, vgl. auch
Stromausfall in Europa im November 2006

eins ist sicher

16.06.2019 - 16:03

In 9 Monaten wird die Geburtenrate stark ansteigen. :-) Trotzdem scheint das Außmass aber riesig zu sein. Sonnensturm vielleicht?

Eins ist sicher

16.06.2019 - 16:44

Nee, der Verteiler am größten Staudamm Südamerikas scheint defekt zu sein

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