J.J. Cale
bee
18.07.2006 - 17:47
der thread für den grossen altem Mann des laid-back Rock - man denke nur an After Midnight oder Cocaine - grosser Einfluss auf Musiker wie Clapton oder Knopfler.
*
Morgen kommt ein Doku-Feature über ihn in der Glotze:
"20. auf 21.07.2006 (Donnerstag auf Freitag)
00.30 - 02.00 Uhr
WDR-Fernsehen
TO TULSA AND BACK -
ON TOUR WITH JJ CALE
Ein Film von Jörg Bundschuh
Er wollte nie berühmt werden und doch kennt weltweit jeder seine Songs wie "After Midnight" oder "Cocain". Eric Clapton hatte damit seine größten Erfolge, aber auch viele andere Stars des Rock und Pop hatten Hits mit seinen Liedern. Er gilt als Musiker der Musiker und dabei als einer der wichtigsten und einflussreichsten der letzten 30 Jahre.
Zum ersten Mal hat der medienscheue Cale einem Film über seine Musik, sein Leben und seine Karriere zugestimmt. Der Dokumentarfilm von Jörg Bundschuh folgt ihm durch sieben US-Bundesstaaten während seiner jüngsten "To Tulsa And Back"-Tour. Eric Clapton wirkt als Interviewpartner mit und ist in einem Konzertausschnitt mit JJ Cale zu sehen. Neben spektakulären Landschaftsaufnahmen enthält der Film unveröffentlichte Archiv-Ausschnitte."
bartel(d.E.)
18.07.2006 - 18:05
Jupp
JJ Cale. Clapton kann ich ja nicht leiden, aber JJ Cale... Dochdoch.
Le-nnon
18.07.2006 - 22:30
ich habe zwar nur eine 2 CD best of von ihm aber die gefällt mir sehr gut
Armin
22.09.2006 - 14:40
J.J. CALE & ERIC CLAPTON - Ride The River
CDM, VÖ 03.11.2006
Zwei Legenden kommen zusammen. Schon seit Beginn seiner Karriere gehört ERIC CLAPTON zu den Bewunderern J.J. CALEs. Mit den CALE-Kompositionen "Cocaine" und "After Midnight" hatte CLAPTON ja sogar zwei seiner größten Hits in den Siebzigern.
Jetzt haben die beiden bedeutendsten Blueshelden der letzten Dekaden, von denen jeder für sich Rock- und Bluesgeschichte geschrieben hat, endlich zusammen gefunden und gemeinsam ein Album eingespielt: The Road To Escondido. Insgesamt 13 Neukompositionen und eine Coverversion enthält das Album, das das beste beider Welten in sich vereint. 11 der Songs stammen aus der Feder J.J. CALEs, einen schrieb CLAPTON und einer stammt von John Mayer.
Der vorliegende Song Ride The River ist ein groovig dahinfließender Uptempo-Boogie, der die große Souveränität und die Lässigkeit von jeweils 40 Jahren Blueserfahrung zutage treten lässt. Und in der Tat klingt der Ride The River wie eine perfekte Mischung aus einer J.J. CALE- und einer ERIC CLAPTON-Komposition. Besser geht's gar nicht: elegant, virtuos und atmosphärisch einnehmend.
Das Album The Road To Escondido wurde von CALE und CLAPTON gemeinsam produziert und erscheint am 3. November. Die Backing-Band bildet J.J. CALEs Live-Band, aber mit Taj Mahal, John Mayer, Derek Trucks, Doyle Bramhall II, Albert Lee, Nathan East, Willie Weeks und Steve Jordan haben CALE und CLAPTON auch hochkarätige Gäste empfangen. Ein ganz besonderer Gast ist dabei Billy Preston, der sein unübertroffenes Talent an den Keyboards über das ganze Album hinweg strahlen lässt. The Road To Escondido ist Prestons und CLAPTONs jüngst verstorbenem Freund Brian Roylance gewidmet.
Duane
22.09.2006 - 17:18
geil, geiler, am geilsten.
Laid Back
26.10.2006 - 15:37
Einfach nur geil!!!
depp
26.10.2006 - 15:47
warum schriebst du das nicht hier rein?
http://www.plattentests.de/forum.php?topic=21932&seite=1
Klaatu
26.10.2006 - 16:12
weiß hier doch eh kein Schwein zu schätzen. Von richtiger Musik findet man hier doch kaum was.
Armin
27.10.2006 - 11:11
J.J. CALE & ERIC CLAPTON - The Road To Escondido
CD, VÖ 03.11.2006
Nach Jahren gegenseitiger Bewunderung, und nachdem ERIC CLAPTON große Hits mit den CALE-Kompositionen "Cocaine" und "After Midnight" feierte, haben sich J.J. CALE und ERIC CLAPTON zum ersten Mal zusammen geschlossen und präsentieren nun ein gemeinsames Album: The Road To Escondido. Das Ergebnis sind 14 Songs, aufgenommen und produziert im August 2005 in Kalifornien, die sich jeder Kategorisierung verweigern, ihre Einflüsse aber aus dem gesamten Spektrum von Blues, Rock, Country und Folk schöpfen. Die Songs selbst sind warm und reich an Musikalität, verfügen über fließende Rhythmen und zeigen sich mit sparsamen Texten sehr ausdrucksstark. Und sie haben einen Sound, der musikalisch einmalig ist, aber deutlich die Signatur beider Künstler trägt.
CALE und CLAPTON produzierten alle Songs gemeinsam. CALE schrieb 11 der Songs auf dem Album, von CLAPTON stammt Three Little Girls, John Mayer schrieb Hard To Thrill, zusätzlich befindet sich der Klassiker Sporting Life Blues in einer souverän durchgeführten Coverversion auf dem Album. Die Backing Band bildet J.J. CALEs Live-Band, aber mit Taj Mahal, John Mayer, Derek Trucks, Doyle Bramhall II, Albert Lee, Nathan East, Willie Weeks und Steve Jordan haben CALE und CLAPTON auch hochkarätige Gäste empfangen. Ein ganz besonderer Gast ist dabei Billy Preston, der sein unübertroffenes Talent über das ganze Album hinweg strahlen lässt. The Road To Escondido ist Prestons und CLAPTONs jüngst verstorbenem Freund Brian Roylance gewidmet.
"ERIC und ich kennen uns schon seit langer Zeit, und es war eine großartige Erfahrung, endlich ein gemeinsames Album aufzunehmen. Er ist ein großartiger Musiker, und es war eine Freude, so eng mit ihm an diesem Projekt zu arbeiten," so J.J. CALE.
"Dieses Projekt ist vielleicht die Verwirklichung dessen, was einer meiner letzten offenen Wünsche ist: Mit jenem Mann zu arbeiten, dessen Musik mich so lang inspiriert hat, wie ich mich erinnern kann. Es gibt nicht genügend Worte, die ausdrücken könnten, was J.J. CALE mir bedeutet, musikalisch und persönlich, und außerdem möchte ich ihm nicht zu nahe treten, indem ich zu überschwänglich werde - er ist so ein bescheidener Mensch... Ich glaube, es reicht, wenn ich sage: Wir hatten Spaß, haben ein großartiges Album gemacht und ich für meinen Teil würde gern noch eines aufnehmen," so CLAPTON.
Armin
14.11.2006 - 16:09
CALE & CLAPTON
Im Duo auf der 2!
Sie gehören zu den größten weißen Bluemännern, und sie sind zurzeit die
besten: ERIC CLAPTON und J.J. CALE. Mit ihrem ersten gemeinsamen Album nach
jeweils fast einem halben Jahrhundert Karriere, haben CLAPTON & CALE ihr
aktuelles Album The Road To Escondido virtuos von 0 auf 2 in die Charts
gespielt!
Die Zusammenarbeit ist auch deshalb so spektakulär, da J.J. CALE zu den
großen Vorbildern CLAPTONs gehört, der mit den CALE-Nummern Cocaine und
After Midnight zwei seiner größten Erfolge hatte. Auf The Road To Escondido
gehen die beiden Ikonen des modernen Blues endlich einen gemeinsamen Weg.
Mit Erfolg, wie man sieht!
shinoi
14.11.2006 - 18:24
auf gut deutsch: SCHNARCHMUSIK!!!!
Armin
15.11.2006 - 22:18
J.J. CALE - "Anyway The Wind Blows -The Anthology"
J.J. Cale ist eine Ausnahmeerscheinung im Musikbusiness. Der scheue Musiker meidet eher die Öffentlichkeit, ist jedoch in Musikerkreisen hoch angesehen, schrieb er doch unzählige Songs, die durch andere Künstler letztlich Berühmtheit erlangten. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen sicherlich "Cocaine" und "After Midnight", die in den Versionen von Eric Clapton zu großen Hits wurden. Aber auch andere Musiker waren von den eher sparsam instrumentierten Songs angetan und nahmen sie in ihr Repertoire auf: "Call Me The Breeze" (Johnny Cash), "Magnolia" (Deep Purple); "Sensitive Kind" (Santana) oder "Cajun Moon" (Randy Crawford).
Die J.J. Cale Originalversionen im typischen "laid back" Sound bleiben jedoch unverwechselbar und unerreicht. "Anyway The Wind Blows - The Anthology" vereint all diese Klassiker auf einer Doppel-CD zusammen mit einem wunderschön aufgemachten 24-seitigem Booklet mit vielen Fotos und ausführlichen Linernotes.
Tobi
17.11.2006 - 11:36
Irgendwo im Sowieso
Auf der Straße nach Escondido dringt Musik aus dem Autoradio, deren Musiker sich nie sonderlich viel zu sagen hatten. Gab der eine, von der Journaille nachhaltig dazu gedrängt, stets die himmelschreiende Bewunderung für seinen ehemaligen Hitliferanten J.J. Cale zu Protokoll, so beschränkte sich dieser lediglich darauf zu betonen, wie wichtig vor allem in finanzieller Hinsicht die Klauerei Claptons für ihn gewesen war und noch immer ist. Oder aber er schüttelte dösig den Kopf und klopfte sich die Oberschenkel wund, wenn er im Interview erfuhr, mit welch neuer Coverversion von ihm Clapton zuletzt gesichtet wurde. Wobei, wie die Kenner sich stets auskannten, von Coverversionen ohnehin nie die Rede sein konnte, wenn Clapton zur caleschen Heldenvertonung antrat. Kopie traf es da schon eher. Doch da die Kenner bekanntermaßen eher mit böser Zunge reden, braucht man auf derlei Vorzeichen nicht allzu viel zu geben. Denn wenn sich der Chopper und sein teefixender Beiwagenbewohner zusammen auf den Weg machen, so verspricht das allemal Spannung, offene Wunden und entweder deren Heilung oder aber nekrotische Deformation.
Einmal losgezuckelt ist dann aber doch alles ganz anders. Unspektakulärer. Und immer wieder auch ärgerlicher. So liefert Cale auf "The road to Escondido" ganz bestimmt nicht sein bestes Songwriting der letzten 30 Jahre ab. Zu sehr scheint Mr. Laid Back beim Zurücklehnen mit den Schultern zu zucken. Spannung Fehlanzeige. Vielmehr werden von Country bis Blues sämtliche gängigen Standards standardisiert. Den Rest erledigt dann schon die Leadgitarre. Das kann durchaus als leere Pose verstanden werden, die über einer Musik schwebt, aus der folglich kein echter Schwung mehr entstehen kann. Dennoch haben Songs wie "Danger", "Don't cry sister" oder "Ride the river" natürlich immer noch ihre Momente. Mal wackelt der Rhythmus schön im Offbeat, mal flirren Bläser dezent und unaufgeregt, mal läßt Billy Prestons (R.I.P.) Rumgeorgel die Songs ein paar willkommene Haken schlagen. Nach wie vor ermöglichen Cales Kompositionen all diese Feinheiten, für die man sie stets lieben konnte und mußte. Trotzdem zeigt sich der Meister selbst eher desinteressiert bis -orientiert.
Bleibt also noch Clapton. Und der hätte seinem Herzensprojekt durchaus mehr Knuff geben können. Stattdessen erstarrt er vor Ehrfurcht. Zwar wird sein einziger Sendebeitrag "Three little girls" trotz der reichlich klischeebehangenen Folklorierung zu einem angenehmen Ruhepool, insgesamt aber ist Clapton doch eher Erfüllungsgehilfe. Weshalb er auch das Überproduktionsmandat an sich gerissen haben mag, um sich wenigstens hier möglichst laut und cheesy wiederzuhören. Entlarvend kann man das nennen und damit bestätigen, was ein wie auch immer großer Teil der Kennerschaft eh schon immer dachte.
Im Ergebnis intoniert "The road to Escondido" nicht nur das reichlich bemühte Monument zweier Blues-Ikonen, sondern es stellt eben dieses auf die tönernen Füße eines Genre-Best-Ofs, das keine Zweifel, damit aber auch keine produktiven Gefahren kennt. Und so werden die knapp 60 Minuten dieser Reise zu einer eher verkehrsberuhigten Zone. Das mögen nun selbst die zitierten Kenner vielleicht anders sehen und differenzierter hören. Ob sie dabei allerdings genüßlich mit der Zunge schnalzen, darf immerhin bezweifelt werden. Denn auch hier trifft man sich bestimmt lieber "After midnight" bei den "Crossroads".
(Tobias Hinrichs)
therealmctobi
17.11.2006 - 12:05
Ich war's nicht. Und weiß auch nicht was das soll.
Armin
19.01.2007 - 12:39
J.J. CALE & ERIC CLAPTON - Danger - NEU: Radio Edit
CDM, 23.02.2007
NEU: Radio Edit
Charteinstieg von 0 auf 3! Das wahrscheinlich bedeutendste Ereignis des zeitgenössischen Blues wurde von den Fans gebührend gewürdigt. Denn schließlich gingen über 40 Jahre ins Land, bis ERIC CLAPTON und J.J. CALE ihr erstes gemeinsames Album aufnahmen. Immerhin hatte CALE, der als äußerst zurückgezogen gilt, zwei der wichtigsten Hits CLAPTONs komponiert, Cocaine und After Midnight, aber erst auf dem vor wenigen Wochen erschienenen Album The Road To Escondido hört man beide zusammen. Und das Ergebnis ist überragend, denn beide haben ihre besten Eigenschaften vereint und ein unglaublich entspanntes und doch intensives Album auf die Beine gestellt.
Nach Ride The River kommt nun der Album-Opener Danger als zweite Single, ein subtil groovender, extrem lässiger Song, der durch Billy Prestons Orgels zudem eine unendliche Weite zu bekommen scheint. Erstklassige und völlig unverkrampfte Gitarrensoli gehören ebenso zum Song, und natürlich zu CALEs und CLAPTONs Handwerkzeug. Mit anderen Worten: eine CALE/CLAPTON-Nummer, wie man sie sich nur vorstellen kann.
cochise
10.08.2013 - 01:35
Hab seinen Tod Ende Juli gar nicht mitbekommen. Die eingangs erwähnte Tourdoku "To Tulsa and back" ist wirklich sehr zu empfehlen, ebenso "Okie"... RIP sympathischer Mann!
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