Converge - Hum of Hurt
radiant thistle
31.03.2026 - 20:12
Converge veröffentlichen ihr neues Album "Hum of Hurt" am 5. Juni
Titelliste
1. Slip the Noose
2. Doom in Bloom
3. It Only Gets Worse
4. Detonator
5. I Won't Let You Go
6. It's Not Up To Us
7. Dream Debris
8. It Used to Matter
9. Hum of Hurt
10. Nothing is Over
https://lambgoat.com/news/52423/converge-to-release-new-album-hum-of-hurt-in-june/
Erste Single erscheint morgen:
https://www.youtube.com/watch?v=WrjuHMWh3IA
(via VPN Australien oder Neuseeland kann man den Song bereits jetzt anhören)
Dumbsick
31.03.2026 - 21:05
weiterhin begeistert, auch im neuen thread:)
Felix H
31.03.2026 - 21:56
Hui, noch eins. Sehr schön.
fakeboy
01.04.2026 - 10:37
Oha. Geil. Bin gespannt, ob es "more of the same" sein wird oder ob sie auf die beiden Alben unterschiedliche Facetten gepackt haben. Der Titelsong hätte eigentlich auch auf Love Is Not Enough gepasst, hat allenfalls etwas mehr Post-Hardcore-Einflüsse. Hoffe da folgen noch mehr Tourdaten!
sizeofanocean
01.04.2026 - 11:53
so ab Minute 1:25 wird der Track spannend. Ich befürchte nur, am Ende wird man aus beiden Alben wieder die besten Tracks für ein wirkliches starkes zusammenstellen können. Aber gut, auch Converge brauchen mal die Kohle...
Oceantoolhead
01.04.2026 - 12:15
Sehr untypisches Album Artwork? Ist dies nicht von Bannon?
Dumbsick
01.04.2026 - 12:41
Erinnert mich ein bisschen an den "Stilbruch" von All we love...
Dumbsick
01.04.2026 - 12:47
bin auch gespannt, ob das eine neue version von wont let you go sein wird oder die vom cyberpunk soundtrack
Armin
01.04.2026 - 19:07- Newsbeitrag
CONVERGE
kündigen die zweite Album Veröffentlichung für 2026 an:
HUM OF HURT
AB 5. JUNI VIA DEATHWISH / EPITAPH!
MUSIKVIDEO FÜR TITEL TRACK "HUM OF HURT" OUT NOW!
AUF UK/EU TOUR IM JUNI!
25. Juni – Ysselsteyn, NL – Jera on Air
29. Juni – Köln, DE – Essigfabrik*
*mit Heriot, Boneflower, Crouch
Man spürt es, bevor man es hört. Und wenn man es erst einmal hört, wird man es nicht mehr los. Ein tiefes, beharrliches Dröhnen, das im Hintergrund pocht. Wissenschaftler sagen, es bewege sich zwischen 30 und 40 Hertz. Es wurde in Ipswich, Massachusetts; Auckland, Neuseeland; und Windsor, Ontario, vernommen. Die Bevölkerung von Taos, New Mexico, verfolgt es seit Jahrzehnten. In Großbritannien wurde es mit Suiziden in Verbindung gebracht. Nicht jeder kann es hören. Niemand weiß, woher es kommt. Man nennt es „The Hum“.
Converge haben dieses mysteriöse reale Phänomen aufgegriffen und es als physische Manifestation menschlichen Leidens neu interpretiert. Dann kam ein Gedanke auf. „Was, wenn ‚The Hum‘ die Kulmination allen Schmerzes auf der Welt ist und ein hörbares Signal durch das Universum erzeugt?“, wirft Sänger und Texter Jacob Bannon auf. „Etwas, das für andere wahrnehmbar ist, die auf einer ähnlichen emotionalen Ebene operieren.“
Hum of Hurt folgt auf Love Is Not Enough als zweite Full-Length-Veröffentlichung von Converge im Jahr 2026. Wie sein Vorgänger bietet das Album eine düstere, aber empathische Einschätzung des menschlichen Zustands und seines fortschreitenden Verfalls. Auf diesem Album sind die Songs roher und ungeschützter. „Als wir zusammenkamen, um zu schreiben, endeten wir mit einer Fülle an Material“, sagt Bannon. „Im Laufe der Arbeit merkten wir, dass wir zwei separate Alben geschaffen hatten, und behandelten sie auch so.“
Hum of Hurt unterscheidet sich von Love Is Not Enough, ist aber ebenso unberechenbar und gewaltig. „Es ist keine Fortsetzung“, erklärt Bannon. „Die verbindende musikalische Idee zu Beginn war: ‚Lass uns ein Noise-Rock-Album machen.‘ Aber das haben wir eigentlich nie getan. Das erste war keines. Dieses hier greift diesen Geist auf, ist aber viel dynamischer als diese Beschreibung. Für mich tendiert es eher dazu, ein Emotional-Hardcore-Album zu sein, während sich Love Is Not Enough eher nach Metal anfühlt. Am Ende haben wir einfach ein weiteres Converge-Album mit seiner eigenen einzigartigen Identität und seinem eigenen Charakter erschaffen.“
Der Titeltrack – der heute Premiere feiert – steht als einer der treibendsten und emotionalsten Songs in der Karriere von Converge. Thematisch untersucht Bannon den Preis des Lebens, das wir verfolgen. „Ich habe 35 Jahre meines Lebens der Erschaffung von Kunst und Musik gewidmet“, sagt er. „Ich schätze die kreative Heimat und die Unterstützung, die diese Community gegeben hat, doch selten bleibt Raum für etwas anderes. Diese Texte sind mein Blick in den Spiegel, die Erkenntnis, dass ich nicht der Mann bin, der ich sein möchte. Ich brauche Veränderung und habe noch Arbeit vor mir.“
Hum of Hurt wurde von Kurt Ballou bei God City in Salem, Massachusetts, aufgenommen und gemischt, mit technischer Unterstützung von Zach Weeks. Bannon und der renommierte britische Künstler Thomas Hooper arbeiteten gemeinsam am Album-Artwork.
„Für das Cover hatte ich die Vision eines EKG-Signals, das mit einer Art volatiler Seismografie verschmilzt. Diese Verschmelzung repräsentiert die Bedingungen, die theoretisch ein ‚Brummen‘ erzeugen würden. Speziell das Herz, das Schläge aussetzt, bevor es sich in statisches Rauschen auflöst. Das Signal wird dann durch ein seismisches Ereignis im Mittelpunkt des Covers unterbrochen. Im Gespräch teilte ich einige dieser Ideen mit dem Künstler Thomas Hooper, der anbot, sie unter Verwendung wissenschaftlicher Diagramme als Inspirationsquelle zu illustrieren. Ich verbrachte dann Monate damit, ein Mixed-Media-Stück für das Innendesign zu kreieren“, sagt Bannon. „Die Figuren repräsentieren die fünf Elemente unseres Planeten, oder ‚Pancha Bhuta‘: Prithvi (Erde), Ap (Wasser), Agni (Feuer), Vayu (Luft) und Akasha (Äther). Ich stelle sie in den Fängen des Chaos dar, als ob die Elemente selbst im Hum of Hurt verstrickt wären.“
Erlebe Converge diesen Frühling auf Tour in Europa
Tickets
25. Juni – Ysselsteyn, NL – Jera on Air
29. Juni – Köln, DE – Essigfabrik*
*mit Heriot, Boneflower, Crouch
+++
TRACKLIST:
1. Slip The Noose
2. Doom In Bloom
3. It Only Gets Worse
4. Detonator
5. I Won't Let You Go
6. It's Not Up To Us
7. Dream Debris
8. It Used To Matter
9. Hum Of Hurt
10. Nothing Is Over
+++
fakeboy
01.04.2026 - 20:23
„Die verbindende musikalische Idee zu Beginn war: ‚Lass uns ein Noise-Rock-Album machen.‘ Aber das haben wir eigentlich nie getan. Das erste war keines. Dieses hier greift diesen Geist auf, ist aber viel dynamischer als diese Beschreibung. Für mich tendiert es eher dazu, ein Emotional-Hardcore-Album zu sein, während sich Love Is Not Enough eher nach Metal anfühlt.“
Das klingt vielversprechend und passt zum meinem Eindruck, dass der Song einen stärkeren Post-Hardcore-Einschlag hat.
Euroboy
03.04.2026 - 09:53
Zwei Converge Platte in 2026, Coole Sache. Mir gefällt "Hum of Hurt", man versteht Jacob Bannon sogar. Und auch tolle Gitarren.
fakeboy
05.05.2026 - 07:51
Neuer Song: Doom in Bloom
Wieder stark. Der Eindruck „weniger Metal, mehr Post-Hardcore“ bestätigt sich. Freu mich aufs Album. Und kauf mir jetzt Tickets fürs Konzert am 3.7. in Milano.
Affengitarre
05.05.2026 - 16:59- Newsbeitrag
MickHead
05.06.2026 - 14:16
Komplette Playlist bei YouTube:
https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_ke-0tNMC6_aW9fQb5obee393bRw6Vkw7s&si=dYtPhmnCiAInJgRL
fakeboy
05.06.2026 - 14:41
Ziemlich geiles Album - die erwartete Mischung aus Post-Hardcore und Noise (zwischendurch lassen Jesus Lizard grüssen). Grossartig produziert - vor allem bei den Gitarren blitzen immer wieder originelle Ideen auf.
sizeofanocean
05.06.2026 - 21:25
für mich klar schwächer als Love is not enough
Hierkannmanparken
09.06.2026 - 10:39
Durch die Rezension bin ich jetzt vor allem auf Dream Debris neugierig. Verrückt, wie viel gerade veröffentlicht wird, dass ein neues Converge-Album draußen ist und ich noch nicht dazu gekommen bin reinzuhören: Elder, Slift, Modest Mouse, Ed O'Brien, Boards of Canada, Oh Sees, Blood Incantation, Paul McCartney, Guided by Voices...
fakeboy
09.06.2026 - 11:42
Dream Debris schreckt mich mit dem ewig langen gleichen Basston zu Beginn eher etwas ab. Es dauert schlicht zu lange und es passiert zu wenig, bis etwas passiert...
Insgesamt finde ich das Album auch etwas schwächer als Love Is Not Enough. Und es zeigt sich einmal mehr: aus 2 Alben, die im selben Jahr veröffentlicht werden, könnte man fast immer ein einziges, besseres machen. Auf Love Is Not Enough finde ich die langsameren Songs weniger gelungen - daher hätte ich am liebsten stattdessen 3-4 Songs von Hum of Hurt drauf und fertig wäre ein perfektes 12-Song-Converge-Album.
Hierkannmanparken
09.06.2026 - 18:42
HoH finde ich deutlich spannender als LINE, ist nur der erste Eindruck. Aber bei LINE hatte ich gleich das Gefühl, auf bekanntem Terrain zu sein, alles in ähnlicher Form schon zu kennen, hab dadurch das Album auch relativ schnell abgehakt, auch wenn die Songs an sich wieder gut sind. Aber das hier steckt voller interessanter Details.
Affengitarre
09.06.2026 - 19:44
Ja, da gehe ich mit.
Vivat Virtute
10.06.2026 - 07:47
Mal abgesehen von der Tatsache, dass ein Album mit den besten Songs aus beiden VÖs sicher klüger gewesen wäre:
Bin ich eigentlich der einzige, der sich ein Bisschen daran stört, wie wahnsinnig eingängig beide Alben sind?
Klar, das ist alles ziemlich gut, aber wie Hierkannmanparken schon sagt, legt man gerade "Love is not enough" doch recht schnell wieder zur Seite. Und auch in "Hum of hurt" findet man sich doch eher schnell zurecht. Erscheint mir alles im Vergleich zu früheren Output eher simpel, oder?
Im Vergleich dazu check ich bis heute nicht vollständig, was in den ersten knapp 6 Minuten von "No heroes" abgeht. Und das ist nun wirklich nicht ihr bestes Album.
fakeboy
10.06.2026 - 09:13
Ich mag gerade das Aufgeräumte und Eingängige an den Alben - Bad Faith ist mittlerweile mein liebster Converge-Song überhaupt. Chaos ist auch nice aber doch auch recht schnell ermüdend (ich bin auch kein besonders grosser Fan von Jane Doe).
Ich habe noch kein Converge-Album so oft gehört wie Love Is Not Enough. Hum of Hurt kann da noch nicht ganz mithalten. Bin noch zögernd, ob ich es ich mir überhaupt physisch anschaffen soll.
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