Paul McCartney - The Boys Of Dungeon Lane
MickHead
26.03.2026 - 18:02
Der britische Musiker "Paul McCartney" aus Liverpool, Member der legendären "Beatles", kündigt für den 29.05. das 19. Studioalbum "The Boys Of Dungeon Lane" an. Es folgt auf "McCartney III" von 2020.
Erster Song "Days We Left Behind"
https://youtu.be/2n1IhyF6R0U?si=W4Cxf2ki1Mspsd9i
Tracklist:
01 "As You Lie There"
02 "Lost Horizon"
03 "Days We Left Behind"
04 "Ripples in a Pond"
05 "Mountain Top"
06 "Down South"
07 "We Two"
08 "Come Inside"
09 "Never Know"
10 "Home to Us"
11 "Life Can Be Hard"
12 "First Star of the Night"
13 "Salesman Saint"
14 "Momma Gets By"
joseon
26.03.2026 - 18:07
Bei dem Song hatte ich eben schon ein bisschen Gänsehaut.
Saschek
26.03.2026 - 18:32
Ich auch.
Armin
26.03.2026 - 18:45- Newsbeitrag
PRESSEINFO:
Paul McCartney kündigt sein neues Album an:
The Boys Of Dungeon Lane
Der neue Song „Days We Left Behind“ ist ab 27. März erhältlich
Das Album erscheint am 29. Mai über MPL/Capitol Records und ist jetzt vorbestellbar
„The Boys Of Dungeon Lane“ ist Paul McCartneys 18. Soloalbum. Es ist eine Sammlung seltener und aufschlussreicher Einblicke in Erinnerungen, die von McCartney zuvor noch nie geteilt wurden, zusammen mit einigen neu inspirierten Liebesliedern.
Mit „The Boys Of Dungeon Lane“ richtet Paul McCartney die Perspektive nach innen und blickt auf die prägenden Jahre zurück, die nicht nur sein Leben, sondern auch die Grundlagen der modernen Popkultur prägten. In einer Karriere, die von zeitlosem Erzählen und unvergesslichen Menschen beeinflusst ist, erzählt Paul nun seine eigene persönliche Geschichte. „The Boys Of Dungeon Lane“ ist sein bisher introspektivstes Album und führt den Hörer dorthin zurück, wo alles begann.
Diese außergewöhnlichen neuen Lieder zeigen Paul McCartney in einer verletzlichen und tief nachdenklichen Stimmung, in der er mit seltener Offenheit über seine Kindheit im Nachkriegs-Liverpool, die Widerstandskraft seiner Eltern und die frühen Abenteuer mit George Harrison und John Lennon schreibt, lange bevor die Welt überhaupt von Beatlemania gehört hatte. Dies waren die Jahre, die Musikhistoriker weiterhin untersuchen, die stillen Tage, die unwissentlich den Grundstein für eine kulturelle Revolution legten. Paul besucht sie nicht als Mythen oder Folklore, sondern als seine eigenen Erinnerungen.
Der Titel „Days We Left Behind“ - einer der vielen herausragenden Songs des Albums - ist bereits ab dem 27. März erhältlich. „Days We Left Behind“ ist ein reduzierter und zutiefst intimer Song, der den emotionalen Kern des Projekts einfängt. Die Dungeon Lane ist für Paul ein symbolisches Tor in eine Welt vor dem Ruhm: Nachmittage am Mersey, ein Vogelbeobachtungsbuch in der Hand, "rauchige Bars und billige Gitarren" und Träume, die noch nicht gelebt wurden.
"Für mich ist das ein Album voller Erinnerungen. Der Albumtitel, `The Boys of Dungeon Lane´, stammt aus dem Songtext dieses Liedes. Ich dachte genau daran, an die Tage, die ich hinter mir gelassen habe, und frage mich oft, ob ich nur über die Vergangenheit schreibe, aber dann denke ich: Wie kann man über etwas anderes schreiben? Es sind einfach viele Erinnerungen an Liverpool. Im Song geht es in der Mitte auch ein Stück um John und die Forthlin Road, die Straße, in der ich früher gewohnt habe. Dungeon Lane ist in der Nähe. Ich habe früher in einem Ort namens Speke gelebt, der ziemlich von der Arbeiterklasse geprägt ist. Wir hatten kaum etwas, aber das war egal, weil alle Leute großartig waren und du nicht bemerkt hast, dass du nicht viel hattest."
Neben den eindringlichen Reflexionen eines Künstlers, dessen Einfluss in unser Leben eingewoben ist, enthält „The Boys Of Dungeon Lane“ auch neue Liebeslieder im unverwechselbaren, sofort erkennbaren Paul McCartney-Stil. Hier können Zuhörer in eine Welt reisen, die existierte, bevor sich alles veränderte, die Erinnerungen bieten, die zuvor nie geteilt wurden, und die mit außergewöhnlicher Ehrlichkeit die menschliche Geschichte hinter einer globalen Ikone offenbaren. Das ist die Geschichte vor DER Geschichte.
Über die Entstehung des Albums:
„The Boys Of Dungeon Lane“ startete vor fünf Jahren, als Paul den Produzenten Andrew Watt auf eine Tasse Tee und einen Ideenaustausch traf. Als er während des Treffens auf der Gitarre spielte, stieß Paul auf einen Akkord, den selbst er – der erfolgreichste lebende Songwriter der Welt – nicht kannte. Unbeirrt und getrieben von seiner experimentellen Natur wechselte Paul immer wieder eine Note, dann eine andere, bis er eine Dreiakkordfolge hatte – die Watt vorschlug aufzunehmen.
Diese Session brachte den Eröffnungstrack des Albums „As You Lie There“ hervor. Ermutigt durch seinen neuen Produzenten arbeitete Paul den neuen Titel weiter aus und spielte dabei den Großteil der Instrumente selbst – ganz im Sinne seines Solo-Debütalbums „McCartney“ aus dem Jahr 1970. So begann die Entstehung von Pauls 18. Studioalbum.
Pauls vollgepackter Zeitplan bedeutete, dass das Album in engen und effizienten Sessions zwischen Etappen globaler Tourdaten über fünf Jahre und abwechselnd zwischen Los Angeles und Sussex aufgenommen wurde. Ohne Druck des Plattenlabels und ohne Deadline konnten die beiden das Album nach ihrem eigenen Zeitplan und ihrer eigenen Zufriedenheit umsetzen.
Wie seine Karriere ist „The Boys Of Dungeon Lane“ musikalisch eklektisch und zeigt Paul mit einer Vielzahl von Instrumenten und Stilen, die seine breite Musikalität zeigen. Es gibt Wings-ähnlichen Rock, Beatles-artige Harmonien, McCartney-artige Grooves, zurückhaltende Intimität, melodiegetriebenes Erzählen, Charaktersongs – wobei der rote Faden Paul selbst ist.
Titelliste:
As You Lie There
Lost Horizon
Days We Left Behind
Ripples In A Pond
Mountain Top
Down South
We Two
Come Inside
Never Know
Home To Us
Life Can Be Hard
First Star Of The Night
Salesman Saint
Loketrourak
26.03.2026 - 20:05
Schön
MickHead
26.03.2026 - 22:18
Was für ein bewegender Song von einem der Besten!!!
Ich ziehe den Hut vor dieser Legende!
jo
27.03.2026 - 17:49
Wirklich ein schöner Song. Hat er schon lange nicht mehr so gut hinbekommen.
The Libertine
08.05.2026 - 10:09
https://www.youtube.com/watch?v=bLRV8hRRUHo&list=RDbLRV8hRRUHo&start_radio=1
Paul McCartney feat. Ringo Star "Home to us"
Ein schön beschwingter, nostalgischer Song.
https://pitchfork.com/news/listen-to-paul-mccartneys-first-ever-duet-with-ringo-starr/
Interessant, das Pitchfork hier vom ersten Duett mit Ringo spricht? Ist nicht "Beautiful Night" von der Flaming Pie letztlich auch ein Duet? Mhm...
MickHead
08.05.2026 - 14:10
Die beiden Altmeister zeigen es allen noch einmal!
Ein wirklich schöner Song!
The Libertine
12.05.2026 - 16:44
Paul McCartney inszeniert sich hier schon auch als Konservatismus-Ultra. Dieses Narrativ der Heimat und so. Meistens will man ja weg und in die Welt hinaus. Gut hat er ja alles gemacht, von daher natürlich angebracht, das er so nostalgisch zurückschaut. Ist vermutlich auch wieder Rollenprosa, denn als Heimats-rührselig schätze ich Sir Paul nicht so wirklich ein.
fakeboy
12.05.2026 - 17:02
Höre "Days we left..." zum ersten Mal - die Stimme klingt irgendwie krass nach Win Butler. Könnte durchaus ein Arcade Fire Song sein.
MickHead
29.05.2026 - 10:30
Komplette Playlist bei YouTube:
https://youtube.com/playlist?list=OLAK5uy_nIwfkdc5xIOiFtYmF1toSqBYyrL4gjJaQ&si=zbiHqqRCj3_SFarT
Musikexpress 4/6
https://www.musikexpress.de/reviews/paul-mccartney-boys-of-dungeon-lane-review/
Rolling Stone 4.5/5
https://www.rollingstone.de/reviews/paul-mccartney-boys-of-dungeon-lane-review/
Gaesteliste.de
https://gaesteliste.de/2026/05/28/review/paul-mccartney-the-boys-of-dungeon-lane/
Takenot.tk
29.05.2026 - 11:45
Ich empfehle, das Album von hinten nach vorne zu hören. In meinen Augen sind die stärksten Songs klar in der zweiten Hälfte (vom bereits bekannten Days We Left Behind abgesehen), die erste Hälfte ist mir etwas zu poppig/anbiedernd.
fuzzmyass
29.05.2026 - 13:47
Er ist müde geworden, klingt auch alles etwas langweilig beim reinhören... bleibt natürlich trotzdem einer der größten aller Zeiten, aber die paar reingehörten Songs sind IMO allerhöchstens recht okay
Saschek
29.05.2026 - 13:47
Hab's gestern auch direkt gehört und fand es durchaus stark, sogar stellenweise überraschend. Nach dem ersten Durchgang, ist mir die Produktion irgendwie negativ aufgefallen … die bügelt mir zu viel weg. Stimme - auch wenn sie brüchig ist - vielleicht einfach mal so stehenlassen? Gitarren knarzen zu wenig. Drums wirken oft irgendwie breiig. Man ahnt das Mellotron oder die Flöte. Aber ie schräge Charakteristik dieser beiden Instrumente geht … haha … flöten. Dabei sind die Ansätze immer erkennbar. Aber abgesehen davon, gibt's durchaus ein paar ziemlich coole Nummern.
VelvetCell
29.05.2026 - 14:10
Zweimal durchgehört. Bin angefixt!
ijb
29.05.2026 - 14:24
9/10
bei Allmusic:
https://www.allmusic.com/album/the-boys-of-dungeon-lane-mw0004788320
jo
29.05.2026 - 15:33
Er ist müde geworden, klingt auch alles etwas langweilig beim reinhören...
Das ist doch Quatsch. Als ob das bei anderen Alben von ihm viel besser gewesen wäre. Oder hast du Beispiele?
fuzzmyass
29.05.2026 - 18:12
"Das ist doch Quatsch"
Selber!
Devino
29.05.2026 - 19:38
Großes Album, richtig stark. Zwei oder drei Songs zwischendurch zum Luft holen ("Down South" bspw.), ändert aber nix an der Klasse dieses vielleicht letzten Werkes von Sir Paul. Solide 8/10
jo
30.05.2026 - 07:50
Selber!
Das ist natürlich eine schlüssige Begründung :D.
embele09
30.05.2026 - 12:25
Nach zwei Durchläufen umgibt mich das wohlige Gefühl, das Paul den Kreis nun würdevoll geschlossen hat. Ein bewegendes Album, mit allen Trademarks, die seinen Sound und den der Beatles ausmachen. Klasse, Paul !
fuzzmyass
30.05.2026 - 12:43
"Das ist natürlich eine schlüssige Begründung"
So schlüssig wie der Beitrag, auf den geantwortet wurde - passe mich gerne an...
Ich persönlich kann die Begeisterung nicht nachvollziehen... nicht, dass es schlecht wäre, und es ist natürlich auch keine Kritik an Paul, denn man wird halt nun mal irgendwann alt, aber irgendwie finde ich das recht lahm und zahm... wenn man dagegen z.b. hört wie krass frisch und knackig die neuen Stones Songs klingen, dann ist das was ganz anderes... nicht, dass ich die Stones Songs überragend fände, aber das klingt nicht so alt wie Paul
jo
30.05.2026 - 16:43
So schlüssig wie der Beitrag, auf den geantwortet wurde - passe mich gerne an...
Leider hast du dich nicht angepasst, weil auf keine der dort gestellten (sogar zusammenhängenden) Fragen geantwortet wurde.
Das mit dem "Das ist doch Quatsch" als Einstieg, da gebe ich dir recht, das hätte ich anders formulieren können. Mich hat halt nur gleich die Frage nach Referenzen im Paul-Alben-Kosmos interessiert. Daran messe ich ja ein neues Album von ihm.
ijb
30.05.2026 - 17:42
Hab die CD heute bekommen und angehört. Finde ich ehrlich gesagt nicht "müde" - außer eben, wenn man das so versteht, dass Paul McCartneys Gesang öfter mal diese "Müdigkeit" hatte... Aber ich sehe äh höre da jetzt nicht, dass er da lahmer klingt als auf sehr guten Alben vor 30 Jahren oder vor 20 Jahren.
dreckskerl
30.05.2026 - 17:54
Nach zweitem genaueren Hinhören, finde ich doch so einige richtig gute Songs und starke Aranngementideen.
Der Opener ist schon mal ein Statement, fast schon Prog.
Weitere Highs sind m.E. Mountain Top, Come inside, Life can be hard, Salesman Saint.
Ohne Lost Horizon und Momma gets bye, würd es mir noch besser gefallen.
Es ist zwar absolut beeindruckend, dass er das meiste selbst eingespielt hat, ich denke aber, er hätte sich da etwas mehr Hilfe holen sollen, vor allem bei den Drums.
Aber eine nostalgisch gefätbte 8/10 würd ich schon geben wollen.
Saschek
31.05.2026 - 00:42
Wäre bei einer 8/10 auch dabei.
retyp
31.05.2026 - 14:09
Sind paar echt gute Songs drauf, z.B.
As You Lie There
Days We Left Behind
Come Inside
Never Know
Life Can Be Hard
Paar andere mittelmäßige lassen das Album im Vergleich zum Vorgänger McCartney III etwas abfallen, deshalb 7/10.
fakeboy
31.05.2026 - 21:53
Ripples in a Pond gefällt mir grad richtig gut
Hierkannmanparken
01.06.2026 - 10:11
Ausgerechnet Mountain Top hat was von Guided by Voices ("ausgerechnet" wegen Goldheart Mountaintop Queen Directory). Die reduzierteren Songs sagen mir generell zu. As You Lie There ist aber der Hammer, was für ein Ohrwurm! Und der Song verbindet irgendwie die kindlichen ganz gut mit den "erwachsenen" Beatles.
Saschek
01.06.2026 - 12:41
Ich find auch We Two echt schön. Klasssisch aufgenommen mit der 4-Spur-Bandmaschine. As You Lie There - Hammer. Ja. Der Song macht ganz schöne Schlenker. Und nicht nur der. Das Album steckt generell voller überraschender Wendungen.
Saschek
03.06.2026 - 20:35
Rezi = Liebe
Devino
03.06.2026 - 20:42
"Rezi = Liebe"
Isso! Danke an Michael!
andygoestohollywood
03.06.2026 - 21:57
Würde sagen, man kann sich nur verneigen vor Bob Dylan, Paul Simon, Mick Jagger und Paul McCartney.
Kojiro
04.06.2026 - 10:00
Paar gute Songs, aber irgendwie nichts Besonderes. Stimme dünn, Produktion ziemlich glatt. Würde nicht McCartney drauf stehen, würde's niemanden interessieren.
ijb
04.06.2026 - 10:10
Starkes Album, hab mir die CD gekauft und sie mittlerweile ein paar Mal angehört. Als aktiver McCartney-Hörer seit Anfang der Neunziger (war mit meinen Eltern bei der Tour zu "Off the Ground") kann ich der Rezension absolut zustimmen und würde das Album durchaus als eines seiner besseren einordnen, das letzte, das auf diesem Qualitötsniveau war, war wohl "Chaos and Creation in the Backyard" - vor 20 Jahren (die Alben dazwischen sind alle eher solide).
Noch besser wäre es vielleicht gewesen, wenn der Sound ein klein wenig mehr Ecken und Kanten hätte, aber das ist ne sehr kleine Kritik - das hatten McCartneys Alben ohnehin sehr selten.
Loketrourak
04.06.2026 - 10:19
Kojiro liegt bei HipHop meist richtig und hier oh-so-falsch. Das ist ein würdiges Alterswerk.
Kojiro
04.06.2026 - 10:54
Neee. Es ist ja kein schlechtes Album, krankt aber primär an der zu glatten und langweiligen Produktion und der inzwischen leider recht dünnen Stimme. Mir fehlen klare Highlights.
andygoestohollywood
04.06.2026 - 11:12
Das mit der Stimme bringen die 83 Lenze so mit sich, die Melodie von "Days we left behind" ist gehobenes Songwriting und in der Platte steckt viel Leidenschaft mit den Backgroundsämgerinnen Sharleen Spiteri und Chrissie Hynde. Ich bin sogar eher die Fraktion Stones statt Beatles, aber das lässt mich nicht kalt. wenn er von seinen Anfängen Anfang der 60er in der Dungeon Lane singt.
andygoestohollywood
04.06.2026 - 11:22
bzw. Dungeon Lane betrifft die Jugend und Musik macht er seit 1963...Wahnsinn
Kojiro
04.06.2026 - 11:23
Das ist mit Blick auf sein Alter ja auch völlig legitim und er muss zudem niemandem mehr was beweisen. Dennoch ist es eben ein Faktor, der das Album etwas nach unten zieht. War beim letzten Buckingham-Album ja ähnlich. Gute Songs, dafür dünne Stimme und teils grauenhafte Produktion. Die Produktion hier ist gut, aber eben komplett glatt, drucklos und langweilig.
Werde dem Ganzen aber noch 1-2 Durchgänge geben.
andygoestohollywood
04.06.2026 - 11:34
Ich werd mich mit der Platte auch noch näher beschäftigen, er darf alles in dem Alter und mit der Stimne, im Grunde genommen berührt es mich sogar sehr...das Soloschaffen immer so beiläufig wahrgenommen, aber Once upon a long ago und Mull of Kintyre sind ja auch klasse. bzw. Wings eben
Saschek
04.06.2026 - 13:51
Also mit der wirklich miesen Produktion des eigentlich echt guten Buckingham-Albums kann man das hier nun wirklich nicht vergleichen. Die Songs sind vielschichtig produziert und voller Einfälle. Andrew Watt hat sich offensichtlich ganz genau mit McCartneys Diskographie beschäftigt und lässt in vielen Songs kleine Reminiszenzen an Beatles, Wings und Pauls Solowerk aufblitzen. Das ist fast wie eine kleine Schnitzeljagd aufgebaut. Die Stimme finde ich übrigens - im Gegensatz zu den letzten zwei, drei Alben - (dem Alter angemessen) wieder richtig gut. McCartney traut sich wieder, auf das in seinen letzten Werken etwas überpräsente Falsett zu verzichten und singt wieder mit seiner "normalen" Stimme. Das kommt teilweise richtig markig rüber.
fuzzmyass
04.06.2026 - 14:35
Bin hier bei Kojiro
dreckskerl
04.06.2026 - 14:56
Die Einfälle und Reminiszenzen gehören sicher auch zur Produktion und da gefällt mir auch sehr vieles.
Was hier wohl eher gemeint ist, wie das Album klingt und da kann ich die Kritik schon nachvollziehen und auch teilen.
Es sounded halt sehr glatt, wie ich vorher schon mal schrieb, stört mich, dass fast alles von Paul eingespielt wurde, es klingt eben übereinandergestapelt.
Insbesondere die Drums kommen drübergelegt statt "live" im Bandkontext eingespielt daher und das Bandsoundfeeling, welches durchaus auch zum Vibe des Albums gepasst hätte, fehlt halt.
Trotzdem ein wirklich sehr gelungenes Album.
Grizzly Adams
04.06.2026 - 15:43
Mir gefallen die ersten 3-4 Songs ziemlich gut. Bin kein Macca-Fan, aber die sind gelungen. Danach wird's für mich etwas eintönig. Keine Ahnung, ob es an der Produktion liegt oder schlicht daran, dass mich da nicht sehr viel animiert. Fehlende Spannung halt. Seine Stimme ist völlig OK in dem Alter. Daran kann ich nichts aussetzen.
jo
04.06.2026 - 17:45
Weiß nicht, ich mag es sehr, wie seine Stimme hier klingt. Die Produktion ist wirklich nicht die Beste, aber verglichen zu vielen anderen Sachen, die momentan so rauskommen, ist es fast schon gut, was hier gebracht wird :D.
Letztlich kommt es mir aber auf die Songs an - und ich wüsste aus dem Stand nicht genau, wann McCartney solo das letzte Mal so gut war, was das angeht.
JohnWesley
07.06.2026 - 14:27
Das letzte ganz gute Album von Paulchen war für mich "NEW" von 2013.
jo
09.06.2026 - 11:49
Schönes Review wieder von Parlogram; drückt sehr gut aus, warum die "ältere Stimme" und so weiter nicht wirklich was ausmacht.
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