Die Toten Hosen - Trink aus, wir müssen gehen! / Alles muss raus!

VelvetCell

17.03.2026 - 14:33

Naja, dass sich das nicht auf hunderte Songs beider Bands übertragen lässt, ist doch klar. Es geht um die deutliche Tendenz.

Enrico Palazzo

17.03.2026 - 14:34

In der vereinfachten Tendenz würde ich das unterschreiben :)

andygoestohollywood

17.03.2026 - 16:19

Ich mag Farin und Bela, aber ist manchmal schon fast penetrant mit der Ironie und dem Grinsen ^^ "Schrei nach Liebe" ist meisterhaft, sonst bevorzuge ich eher...Slut.

Enrico Palazzo

17.03.2026 - 16:44

Jetzt ist hier aber Slut mit Lustig, doooh!

andygoestohollywood

17.03.2026 - 16:57

hier ist schließlich Tote Hose...wenn Ärzte tote Hose diagnostizieren, fällt mir da ein.

fuzzmyass

17.03.2026 - 18:47

Fand sowohl Ärzte als auch Hosen mit Ausnahme von jeweils ein Paar Bangern größtenteils nervig... bei den Ärzten hat mich das Dauergegrinse und Ironiezurschaugestelle bei gleichzeitig mäßigem Humor schon manchmal gar richtig krass genervt...
Die Hosen waren mir zu sehr Rock am Ring Gegröhle mit teils etwas stumpfer Befindlichkeitslyrik... "Ich würde niemals zu den Bayern gehen" allerdings klasse Song, finde ich auch als Bayern Anhänger

Huhn vom Hof

17.03.2026 - 18:50

"Ich würde niemals zu den Bayern gehen" allerdings klasse Song, finde ich auch als Bayern Anhänger

"Bayern" fand ich schon immer ganz grauenhaft - und ich bin noch nicht mal Fuppes-Fan ^^

nörtz

06.05.2026 - 17:07- Newsbeitrag

https://www.youtube-nocookie.com/channel/UCzQaHdbeofGzUvzUsLyvUIg

nörtz

06.05.2026 - 17:08

Gallants22

06.05.2026 - 19:18

Geht doch! Starkes Statement!

Armin

06.05.2026 - 20:44


„SCHLECHTE NACHBARN“: Die Toten Hosen veröffentlichen neues Lied des kommenden Albums!

„Schlechte Nachbarn“, wer kennt sie nicht? Das neue Lied der Toten Hosen gibt es ab sofort auf allen digitalen Plattformen zu hören und hier bei YouTube zum Ansehen!

Am 29. Mai 2026 veröffentlichen Die Toten Hosen ihr lange erwartetes neues Studio-Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ mit 16 neuen Liedern plus dem Bonusalbum „Alles muss raus!“ auf dem die Band 25 Songs, die sie lieben, von Freunden, von Vorbildern und von Menschen, deren Werk sie verehren, gecovert haben, jeweils mit den Originalsängern im Duett mit Campino.
Mit Bayreuth jetzt auch letztes Konzert der Open Air-Tour 2026 ausverkauft!
900.000 Gäste werden diesen Sommer die Konzerte der Toten Hosen erleben.
Nur noch Karten für Club-Konzert in Mailand am Abend vor Veröffentlichung des „Trink aus, wir müssen gehen!“-Albums.

Mit Bayreuth meldet nun auch das letzte Konzert, das dieses Jahr im Rahmen der „TRINK AUS! WIR MÜSSEN GEHEN“-Tour stattfindet „AUSVERKAUFT!“ Die Band freut sich auf 900.000 Gäste diesen Sommer.
Nur für das Clubkonzert, mit dem Die Toten Hosen am Vorabend des Erscheinens in Mailand gemeinsam mit den Fans in den Veröffentlichungstag des neuen Albums reinfeiern, gibt es noch Karten online bei der italienischen Vorverkaufsstelle.
„Trink Aus! Wir Müssen Gehen“-Tour 2026
26.05.26 CZ-Prag - SaSaZu - AUSVERKAUFT
29.05.26 IT-Mailand - Alcatraz
07.06.26 LU-Esch/Alzette - Rockhal - AUSVERKAUFT
08.06.26 LU-Esch/Alzette - Rockhal - AUSVERKAUFT
13.06.26 DE-Stuttgart - Cannstatter Wasen - AUSVERKAUFT
20.06.26 CH-Zürich - Stadion Letzigrund - AUSVERKAUFT
27.06.26 DE-Frankfurt - Deutsche Bank Park - AUSVERKAUFT
03.07.26 DE-Düsseldorf - Merkur Spiel-Arena - AUSVERKAUFT
04.07.26 DE-Düsseldorf - Merkur Spiel-Arena - AUSVERKAUFT
08.07.26 DE-München - Hans-Jochen-Vogel-Platz - AUSVERKAUFT
09.07.26 DE-München - Hans-Jochen-Vogel-Platz - AUSVERKAUFT
11.07.26 DE-Berlin - Olympiastadion Berlin - AUSVERKAUFT
17.07.26 DE-Köln - RheinEnergieSTADION - AUSVERKAUFT
18.07.26 DE-Köln - RheinEnergieSTADION - AUSVERKAUFT
25.07.26 DE-Freiburg - Messeplatz - AUSVERKAUFT
14.08.26 DE-Bremen - Bürgerweide - AUSVERKAUFT
15.08.26 DE-Hannover - Messe - AUSVERKAUFT
21.08.26 DE-Nohfelden - Bostalsee - AUSVERKAUFT
22.08.26 DE-Nohfelden - Bostalsee - AUSVERKAUFT
27.08.26 DE-Hamburg - Trabrennbahn Bahrenfeld - AUSVERKAUFT
29.08.26 DE-Dresden - Rinne - AUSVERKAUFT
02.09.26 DE-Münster - Open Air Halle Münsterland - AUSVERKAUFT
05.09.26 DE-Minden - Weserufer / Kanzlers Weide - AUSVERKAUFT
09.09.26 DE-Bayreuth - Volksfestplatz - AUSVERKAUFT
12.09.26 AT-Wien - Ernst-Happel-Stadion - AUSVERKAUFT

Festival 2026
06.08. - 09.08.26 GB-Blackpool - Rebellion Festival - AUSVERKAUFT

„Fútbol, Asado y Vino“ – Die Toten Hosen zum letzten Mal live in Argentinien
05.10.26 Club Unión y Progreso - Tandil
07.10.26 Bioceres Arena - Rosario
10.10.26 Movistar Arena - Buenos Aires

„Trink Aus! Wir Müssen Gehen“-Tour 2027
12.06.27 DE-Nürnberg - Max-Morlock-Stadion
17.06.27 DE-Mannheim - Maimarktgelände
19.06.27 CH-Bern - Stadion Wankdorf
23.06.27 AT-Graz - Messe Graz - Open Air
26.06.27 DE-Leipzig - Festwiese
03.07.27 DE-Braunschweig - Eintracht-Stadion
07.07.27 DE-Konstanz - Bodensee Stadion
10.07.27 DE-Düsseldorf - Merkur Spiel-Arena - AUSVERKAUFT

Tickets gibt es über www.dth.de.

Da Die Toten Hosen möglichst allen Fans den Besuch der Konzerte ermöglichen wollen, bieten sie für alle Termine der Tournee ermäßigte, sogenannte Sozialtickets zum Preis von 19,90 € (bzw. 25,00 CHF in der Schweiz) an.
Wer Anspruch auf ein Sozialticket hat, erfährt man ebenfalls unter www.dth.de.


Die PM dazu.

Kojiro

06.05.2026 - 20:49

Unhörbarer Müll.

The Libertine

07.05.2026 - 09:46

Finde den Song gut und auch die erste Single hatte was.

In "schlechte Nachbarn" wird das rechtskonservative Milieu doch recht gut eingefangen, die Bilder sind vielleicht etwas plakativ, aber man kann sich schon gut reindenken, was da für Leute leben, die sich von der AFD die Hüpfburg spendieren lassen.
Soll wohl sagen: Das Gift ist unter uns allen, die AFD ist eben nicht nur ein Thema für abgehängte DDR-Nostalgiker. Von daher: Gute Aussage, wichtiger Song.

Obrac

07.05.2026 - 10:44

Textlich schon sinnvoll, aber musikalisch ziemlich unhörbar. Wie hört sich bitte Campino mittlerweile an? Der Song klingt, als hätte man irgendeine KI mit einem halbherzigen Prompt aufgefordert, mal was von den Hosen zu generieren.

The Libertine

07.05.2026 - 10:55

Wieso, klingt doch wie immer

Obrac

07.05.2026 - 10:59

OK, zugegebenermaßen habe ich die Hosen seit Anfang der Neunziger nicht mehr gehört. Kann also sein, dass sie seit 30 Jahren schon so klingen.

Francois

07.05.2026 - 11:33

Ich finds auch gut, erinnert ein wenig an die Hosen von früher!

Kojiro

07.05.2026 - 13:09

Message mag ja gut sein, musikalisch ist das großer Rotz. Aber gut.. wie ernst kann man den privilegierten Pop-Punk überhaupt nehmen.

Kojiro

07.05.2026 - 13:12

„ Der Song klingt, als hätte man irgendeine KI mit einem halbherzigen Prompt aufgefordert, mal was von den Hosen zu generieren.“

Genau so.

nörtz

07.05.2026 - 13:17

Ihr kennt wohl die frühen Hosen nicht.

Kontermutter

07.05.2026 - 13:19

Textlich schon sinnvoll, aber musikalisch ziemlich unhörbar.

"Unhörbar" vielleicht nicht, aber... "flach" halt. Für eine Band dieser Größe und Selbstverständnis ist da sehr wenig Mut zu hören. Ich kann aber auch nicht behaupten, diesen erwartet zu haben.

Croefield

29.05.2026 - 06:59

Dass der erste Song des letzten Albums von Farin Urlaub ist, ist so ein Gag, den eigentlich eher die Ärzte machen würden (DTH-Opener auf einem ihrer Alben), finde es aber tatsächlich sehr charmant und auch witzig, dass sie das gemacht haben. Ist doch cute.

AliBlaBla

29.05.2026 - 07:42

Die frühen Hosen auch schlecht gealtert (*wegduck und weg renn)

XKerlXVoltaX

29.05.2026 - 10:22

Die Doku hat leider nicht dazu beigetragen, dass mir Campino sympathischer wird (trotz der sehr guten Echo-Aktion).

Furchtbonbon

29.05.2026 - 13:54

Bei mir hat die Doku einen fasen Beigeschmack hinterlassen. Sie wirken teilweise wirklich nicht so kompetent ehrlich Konflikte auszutragen und wirklich viel der künstlerischen Arbeit scheint letztlich von Campinos Phasen, Kompetenzen und Stimmungen abzuhängen. Irgendwie wirkt es auf mich als seien sie sich recht nah und dann doch irgendwie stark abgegrenzt und fern. Auf der anderen Seite sind sie natürlich lange eine Band bis hierhin gewesen und haben viel durchgemacht und gestaltet und wollen es miteinander aushalten, wofür sie Kompromisse machen, aber so manches habe ich mir vielleicht blauäugig emotional kompetenter vorgestellt.

Francois

30.05.2026 - 12:30

Also das Farin Intro gefällt mir gut :)
Erste Nummern sind auch stabil. Für jahrzehntelange Hosen Fans, wie mich, ist das Album durchaus ok!
Musikalisch oder textlich keine Offenbarung - aber das brauchen wir auch nicht.
Sie werden definitiv fehlen

Lordran

30.05.2026 - 13:36

Die Toten Hosen. Oder auch: Wie wenig Punk kann man möglichst sein?
Im Endeffekt genauso stumpf wie die Böhsen Onkelz. Nur für ne andere Zielgruppe.
Als Campino vor ein paar Jahren auf dem Oktoberfest gesungen hat, war eigentlich genau da wo er hingehört.

Huhn vom Hof

30.05.2026 - 18:55

CD 1 rumpelt angenehm aus den Boxen. Toll, dass Farin Urlaub den Opener “Hier sind die Hosen“ singt. Ich mag auch den Seitenhieb gegen Rammstein in “Lass mal nicht machen“.

Einziges Manko: Campinos Gesang ist teilweise undeutlich.

CD 2 (“Alles muss raus!“) muss ich noch hören, da freue ich mich besonders auf den Song mit Sven Regener.

Kojiro

31.05.2026 - 21:13

"Die Toten Hosen. Oder auch: Wie wenig Punk kann man möglichst sein?
Im Endeffekt genauso stumpf wie die Böhsen Onkelz. Nur für ne andere Zielgruppe.
Als Campino vor ein paar Jahren auf dem Oktoberfest gesungen hat, war eigentlich genau da wo er hingehört."

this.

dogs on tape

01.06.2026 - 06:45

Unterhaltsame Schmähkritik von Rebecca Spilker zum „Bratwurstpunk“ auf FB. Allgemein lesenswerte Frau.

Enrico Palazzo

01.06.2026 - 08:58

Ich habe kein FB - kannst du den Text hier reinkopieren?

Kojiro

01.06.2026 - 09:02

Habe mir gestern mal die Hälfte der Doku in der Mediathek angesehen. Campino irgendwie ein ganz komischer, unsympathischer Typ.

dogs on tape

01.06.2026 - 09:07

HALBTOTE HOSE

Die Hosen machen Schluss. Zumindest mit Alben. Es ist angeblich auch so ziemlich vorbei mit dem ganzen Rock, mit dem ganzen Männergegröle und dem mediokren Getexte vor dem Hintergrund von Penissen, Buddykultur, Rock am Ring und Bier.
Na, hoffentlich.
Sorry: Meinung. Empfindung.
Es ist so sehr unerträglich, was die Mannen um Campino als letzten Akt in ihrem Punky-Flunky-Theater zum Besten geben, dass die gequälten und geknechteten Hörer:innen mit Restresilienz mittlerweile und endgültig wegknicken sollten wie Halme auf mecklenburgischen Dürrefeldern.

„Trink aus, wir müssen gehen.“
Ja, wann denn nun? Und warum dauernd dieses Austrinken?
Wegen halt immer schon Schnaps oder was?
Wegen saufen als restpunken?
Wegen Anbindung an die Arbeiterklasse in Eckkneipen?
Wegen alles so wie bei Papi?
Es ist so BRD. Dieses Album ist: Auto, Kotzen im Hotel, falsche Telefonnummern verteilen, aus Bock zweite Runde mit der Unterhose. Immer noch. Aber alles in politisch sensibel und erwachsen. Kurz mal relevante Themen aber dann doch wieder nicht.
Mitschunkeln, mitwitzeln, mitreimen. So öde, was Kuddel und Muddel zusammen mit dem provobourgeoisen Banddiktator Campino eigentlich seit immer schon abliefern. Wie soll man da noch zwischen irgendwie Punk und linksliberalem Kirmesrock unterscheiden? Es gibt da keinen Unterschied. Textlich nicht und musikalisch schon gar nicht. Es ist ja noch nicht mal so richtig schlecht. Es gibt da ja noch nicht mal mehr eine Lücke. Kein Störgeräusch. Es ist: total egal.

Ey, guckt euch die aktuelle ARD-Doku an. Ihr seht einen verwirrten, entnervten Produzenten, der mit Megasellern arbeitet, weil sie eben das sind. Warum auch immer, man weiß es nicht. Er scheint sich in manchen Sequenzen fast zu schämen. Money halt. Man wäre ja doof. Und man kriegt mit: Die können nix. Sie haben nicht EINE gute Idee. Da kann der Chef noch so oft sinnierend durch den Wald streifen und anschließend bewegt von sich selbst endreimen. Campi sagt an, diktaturt so durch und hat Rücken. Aua. Themen aus der Männersauna. London '77-Opa erzählt vom Krieg, aber dieser Krieg wurde nur ganz kurz gegen die Familie und die Schule und so geführt. Dann lief's ja. Alle Beine noch dran.
Und „Baby in the Making“. Klar. Nochmal angehen gegen die eigene Endlichkeit. Nochmal Kapitel dranhängen an das Hodentagebuch. Gefühle, Promilletränen, Wehmut und Pseudoleid.

Und die ganze Heldengeschichte: Arenen und so.
Aber vorher war erstmal harte Tour im Bus. Das muss auch mal gesagt werden. Von nix kommt nix. Drogen, Drogen, Drogen. Cool. Weiber, Bier, Schultern, auf die man sich gegenseitig klopft.
Was wegficken auf dem Rasen und anderswo. Gestank, Hörstürze als Beweis von harter Arbeit zwischen Boxen, Rumspringen, Seifenhaaren, falschem Pathos. Nie, wirklich nie eine zweite Ebene. Doofe Musik. Echt. So stumpf, so gewaltvoll durchgedudelt, wie es jede, aber wirklich jede Dorfcombo mit Resthoffnung ja auch tut und kann. Das ist das Erfolgreichste auf Festivals? Das ist, worauf man sich neben den Ärzten einigen kann?

Wenders, Brandauer, Heidenreich – dann eben doch wieder Kulturbetrieb mit angezogener Handbremse. Ja, antifaschistisch. Gut, natürlich. Aber kann die korrekte Haltung überdecken, was an Männlichkeitsscheiße durchsuppt? „Ülüsü“. Ey, was war denn da los? Am Boden liegen, durchhalten, aufstehen, weitermachen, immer zusammen mit den Brüdern, wir schütteln die Zeit ab, alle in ein Grab. Schicksal. Hahahaha. So geil damals. Alle. Wir. Aber dann doch einer "zusammener". Ohohohooooooo.
Biermann. Bargeld. Niedecken. Sullivan. Urlaub. „Wollt jeden Wunsch erfüllen, den so 'n Junge hat.“ „Wie der Vater, so der Sohn.“ Brüllbrüllbrüll. Gitarre. Getexte. Happy End. Wunden lecken. Es ist so schlicht. So unterkomplex. „Die mit der lautesten Meinung haben meistens die leiseste Ahnung.“ Ja, eben. Genau. Warum um Himmels Willen dieser Konsens überall? Warum U2, Metallica, Slade, „Seite an Seite“? Nichts anderes ist es doch. Rock an der Leine. Grillwurstpunk. Rammdösig und grobschrittig über Bühnen latschen. Sabbern in Mikros. Faust hochrecken. Damalsdamals, ja damals. Demnächst bei Lanz im Talk. Aber so richtig. Gegen vieles aber nicht alles. Vorsicht! Und dann Comeback-Tour? Düsseldorf = Heimat. Heimat ist wichtig. „Pulsschlag aus Stahl, mal ganz ehrlich: Ich find’ das ideal.“ Endstation „Ratinger Hof“.
Und zum Schluss: doch wieder fast nur Testosteron. Älteres Testosteron. Aber Testosteron.

Kojiro

01.06.2026 - 09:15

Alles gut bei dir?

Felix H

01.06.2026 - 09:16

Den Text find ich schlimmer als alles, was ich bisher vom Album selbst gehört hab. Aber er passt wohl auf Facebook, insofern das richtige Medium gewählt.

Enrico Palazzo

01.06.2026 - 09:18

Hodentagebuch :D Fantastisch. Ich bin im Büro und musste kurz aufpassen, dass ich nicht laut loslache.

Und es stimmt ja alles. Grillwurstpunk, der aber wirklich niemals eine zweite Ebene hat.

Huhn vom Hof

01.06.2026 - 09:29

Bin schon gespannt auf die Rezension hier. Ich tippe auf 6/10.

dogs on tape

01.06.2026 - 09:30

Mehr Texte von Rebecca Spilker gibt‘s auch als Buch
https://www.ventil-verlag.de/titel/1973/mega

Kontermutter

01.06.2026 - 09:58

Den Text find ich schlimmer als alles, was ich bisher vom Album selbst gehört hab.

Ach, der Text hat seine Momente. Ist etwas zu lang, sodass es zwischenzeitlich den Kontext vergessen lässt und ich bin auch nicht so ein großer Fan von diesen "Stakkato-Punchlines", weil das in meiner Welt eher ausdrückt, dass man sich unsicher ist, ob die einzelne halt "landet" und gibt dem etwas unnötig Stutenbissiges.

Als Kritik überwiegend unbrauchbar, aber als Text amüsant. Geht schon klar.

___

Ich habe mir fest vorgenommen, an dem Album Spaß zu haben, aber so richtig wird's nichts. Vielleicht lade ich es auch etwas unfair auf, wenn ich hoffe, als Nicht-Fan hier das Destillat einer Band finden zu wollen, das ist es dann nämlich (hoffe ich mal?) nicht.

mrnovember

01.06.2026 - 10:05

Ich mag Rebecca Spilkers Podcast sehr, aber den Text finde ich dann doch ziemlich peinlich.

AliBlaBla

01.06.2026 - 11:30

Jetzt bin ich neugierig ;)

Unangemeldeter

01.06.2026 - 11:38

Also "Nochmal Kapitel dranhängen ans Hodentagebuch" fand ich schon extrem witzig.
Hab aus Interesse heut früh mal das Intro und Lass mal nicht machen gehört, weil beide hier positiv erwähnt wurden. Wenn das die Highlights sind, gute Nacht.

Francois

01.06.2026 - 11:55

Damit man hier auch mal was zum Album an sich lesen kann.

Das Intro mit Farin gelingt. Ist es Witz, Selbstironie? Who knows - aber es passt einfach.
Der Start ist mit "Wir waren nie weg" und "Show muss weitergehen" typisch für ein Hosenalbum - schneller, eingängig - kann auch live funktionieren.
"Schlechte Nachbarn" ebenfalls positiv.

Lass mal nicht machen ist, wie auf vielen Hosen-Alben, die eine Nummer, die etwas aus der Reihe tanzen möchte. Hätte genauso gut auf "Unsterblich" passen können. Will witzig sein, ist aber kein Highlight

"Was früher einmal war", "Nur nach vorn" und Keine Macht den Proben" sind diese Art von Songs, die beim "Zurückblicken" ein Gefühl erwecken wollen, was bei jahrzehntelangen Hosen Fans und live gelingen wird.

"Was ist mit uns los" - die für Hosen typische "politische Nummer" auf ihren Alben. Textlich gerade aus, nichts verkopftes, könnte auch von wütenden 16 jährigen kommen. Aber wenn Campino "Was ist mit uns los" gröhlt, klingt das gut.

Mit "Augen zu" gibt es die erste Ballade ungewöhnlich spät. Noch eher ambivalent.
Hier - aber auch bei vielen anderen Nummern auf diesem Album - hat man das Gefühl, das schon in ähnlicher Form gehört zu haben.
Ganz klar wird das bei "Kein Blatt zwischen uns". Musikalisch eine Kopie von "An Tagen wie diesen"

"Schicksal" erinnert an die 90er Liebeslieder der Hosen und kann überzeugen.

Mit "Glück" folgt dann die zweite und letzte Ballade, diesmal zu seinem Sohn und seiner Rolle als Vater. Ist es kitschig? Ist es berechnend? Neue Fans werden sie mit diesem Song nicht gewinnen.

Mit "Ich will" folgt das absolute Lowlight auf diesem Album. Keine Ahnung, was die Band hier geritten hat. Schade, denn mit den Riffs und der Melodie hätte man durchaus anfangen können. Refrain ist aber Fremdscham.

Dass es auf dem letzten Album eine Hommage an "Düsseldorf" gibt, war irgendwie klar. Diese gelingt aber musikalisch wie textlich - live in der heimischen Merkur Spiel Arena wird es jedenfalls überzeugen.

Der Abschluss mit "Trink aus" gefällt mir außerordentlich gut. Ein schöner Rückblick auf 45 Jahre Bandhistorie - inkl. Gänsehaut in der Bridge mit Rieke. Und wer hat schon nicht zu seinen Freunden die Richtung mit "Trink aus, wir müssen gehen" vorgegeben :)


Das beste Hosen Album ist es nicht. In den Top 5 wird es auch nicht landen.
Bei 9 (!) Jahren Pausen zwischen den letzten Alben hätte man sich durchaus mehr erwarten können - aber Hosen Fans werden sich "bedient" fühlen - und ganz ehrlich, bei den Live Konzerten will man ohnehin lieber "Bonnie und Clyde" und das "Altbierlied" hören :)

Bei aller Subjektivität, denke ich, dass eine 6/10 durchaus gerecht sind.

Deaf

01.06.2026 - 12:02

Mit "Ich will" folgt das absolute Lowlight auf diesem Album. Keine Ahnung, was die Band hier geritten hat.

Geht wohl um die Tantiemen von den Standesämtern. ;-)

Unangemeldeter

01.06.2026 - 13:59

Hahaha jetzt sehe ich gerade weil der andere Thread oben ist dass Rebecca Spilker ja die ist, die Ikkimel im Musikexpress die 5/5 Sterne gegeben hat. Well.

Huhn vom Hof

01.06.2026 - 13:59

inkl. Gänsehaut in der Bridge mit Rieke.

Diese Stelle fand ich auch sehr berührend. Ist Rieke nicht beim 1000. Hosen-Konzert mit 17 Jahren ums Leben gekommen? Kann mich nur dunkel dran erinnern (ich war aber nicht auf diesem Konzert).

Huhn vom Hof

01.06.2026 - 14:01

Lowlight auf "Alles muss raus!" ist übrigens die schmalzige Schlagernummer "Ich liebe das Leben" mit Vicky Leandros. Dafür ist der Song mit Blixa Bargeld gelungen.

Francois

01.06.2026 - 14:03

korrekt, die war gar erst nur 16...

Stefan83

01.06.2026 - 15:45

Für mich waren die Hosen immer musikalischer Begleiter, ich bin deswegen nur bedingt objektiv. Aber die Hosen-Hater hier sind es ja definitiv auch nicht :)

Ich finde: Das ist ein total solides gutes Abschluss-Album. Den großen massenkompatiblen Hit gibt es nicht und auf den jüngsten Alben haben sie manchmal zu gewollt versucht, welche zu schreiben. Aber nach mehrmaligem Hören wachsen die meisten Songs bei mir.

"Ja ich will" ist für mich auch der schwächste Song, "Lass mal nicht machen" ist eher so "na gut, ganz nett", aber auch nicht wirklich eine Katastrophe. Das Entrée mit Farin Urlaub ist eine schöne Überraschung und macht mir beim Hören Spaß.
Natürlich ist es an mehreren Stellen selbstreferentiell, aber eher mit Augenzwinkern als großem Pathos. Das darf man nach über 40 Jahren Karriere so machen, finde ich. Der Titelsong hinten raus kriegt da für mich (inkl der Rieke-Passage) insgesamt sehr gut die Kurve.

"Nur nach vorn" und "Schicksal" gefallen mir als Songs richtig gut. Ich komm nicht aus dem Rheinland, aber die "Düsseldorf"-Hymne strahlt für mich viel Freude und Spaß aus. "Wir waren nie weg" und "Schlechte Nachbarn" sind ziemlich gute Bretter.

Die Beobachtungen zum Stand der Dinge in diesem Land - ja, ich weiß, das geht vielen an den Hosen auf die Nerven. Aber ich finde die Beschreibungen und aufgeworfenen Fragen an mehreren Stellen ziemlich pointiert getextet.

Für die Songs an Campinos Sohn und über den letzten Besuch am Bett eines Todkranken muss man in der richtigen Stimmung sein und sich drauf einlassen - beim ersten Hören rauschte es durch, abends in Ruhe schon nicht mehr und gerade bei Letzterem hatte ich bei "Am Ende war das Leben gut zu uns" einen Kloß im Hals. Und so ein Erlebnis in Musik und Worte zu fassen... allein der Versuch nötigt mir Respekt ab.

Also insgesamt: Es gab stärkere Alben, es gab aber definitiv auch schwächere. Ein würdiges und ziemlich rundes Abschieds-Album. Mehr kann man von einer Band nach all der Zeit zum Schluss auch imho nicht erwarten, v.a. kein sich neu erfinden. Für mich ist es eine 6,5 von 10. Bzw. mit Blick auf die jüngsten The National-Alben, die hier reflexhaft viel zu hoch bewertet wurden, würd ich in ausgleichender Gerechtigkeit auch die 7 ziehen ;) [konnt ich mir nicht verkneifen]

P.S: Bonus-Album: Einiges an englischen Sachen holt mich nicht so ab, aber das ist Geschmackssache und das Konzept insgesamt weiß ich sehr zu schätzen. Ich finde den Marteria-Song klasse. Wolfang Niedecken hat auch echt Tiefe in dieser Version und "Forever young" würde ich wirklich gerne live sehen. Und ich schäme mich nicht, es zu sagen: Das Ding mit Vicky Leandros ist für mich ein Knaller, ich hab nen Ohrwurm. Was will man machen :D

Francois

01.06.2026 - 16:25

@Unangemeldeter

Kein Scheiß... als ich diesen nicht mal halblustigen Text von Spilker gelesen hab, dachte ich noch "wie edgy, die feiert dafür höchstwahrscheinlich einen Schrott wie Ikkimel ab"... und siehe da...
Ich kannte sie vorher nicht, aber kann es sein, dass sie eine Art "Ragebait-Satire"-Figur ist?

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