Ja, Panik - Don't play with the rich kids

Francois

08.10.2023 - 19:37

Die Gruppe Ja, Panik hat auf Instagram für den 20.10. wohl einen neuen Song angekündigt.

Im Sound Ausschnitt hört man eine laute schrammende Gitarre…
Man darf gespannt sein. Haben bisher nie enttäuscht

Armin

20.10.2023 - 18:54- Newsbeitrag

Liebe Musiclovers,

Es gibt neue Musik der Gruppe Ja, Panik.
DREAM 12059 ist die erste Veröffentlichung aus dem neuen Album DON´T PLAY WITH THE RICH KIDS, das am 02.02.2024 bei Bureau B/Indigo erscheint.

https://www.youtube.com/watch?si=d4ld9evFpfkmYHJT

Armin

20.10.2023 - 18:55

Jetzt aber:

Francois

20.10.2023 - 19:08

Stark!

AndreasM

27.11.2023 - 15:03

Offenbar auch eine Tour zum neuen Album im Frühjahr 2024. Ich habe zumindest gerade diesen termin hier entdeckt:

18.04.24 @ Leipzig, Conne Island

Zusammen mit dem Hinweis:

Ja, Panik sind zurück!
+++ FARCE


Tickets scheint es aber noch nicht zu geben.

Sloppy-Ray Hasselhoff

27.11.2023 - 15:09

Am 13. April 2024 im Wiener Konzerthaus.

Francois

27.11.2023 - 17:27

oh, sehr schön. da bin ich dabei!
Zach ist nur, dass man da seine Getränke nicht mit reinnehmen kann...

Plattentests.de-Sammelaccount

01.12.2023 - 12:16- Newsbeitrag

JA, PANIK
Neue Single "KUNG FU FIGHTER" hier sehen
Vorab-Auskopplung "DREAM 12059" hier sehen

Das Album "DON´T PLAY WITH THE RICH KIDS"
erscheint am 02. Februar 2024
(Bureau B/Indigo)
CD/LP/digital



Ja, Panik sind zurück! Während das letzte, experimentell-forschende und in viele Richtungen mäandernde Pop-Album „Die Gruppe Ja, Panik“ (2021) ihr überraschendes Comeback nach siebenjähriger Kreativpause markierte, ist „DON’T PLAY WITH THE RICH KIDS“ nun so etwas wie ihre Rückkehr als Rock-Band. Als die Gang aus dem Burgenland, die sich spätestens seit „The Angst And The Money“ (2009) in unser aller Herzen gespielt hat.

Erschien Ende Oktober mit "DREAM 12059" die erste Single aus dem neuen Album, heißt die zweite Auskopplung daraus „KUNG FU FIGHTER“.

Ein Song über die Kämpfe, die die Welt in einem ausficht. Alles was da draußen passiert, passiert auch immer ein zweites mal in unseren Köpfen und Körpern. Man kann leicht zerbrechen daran. Dieser Song ist eine Ode und ein Dank an die Freund*innen, die einem da immer wieder raushelfen und einen stärker machen als man eigentlich ist. Weil, wer bitte schön ist schon ein*e Kung Fu Fighter? Niemand ganz allein, soviel ist sicher.

Aber noch einmal von vorne und zurück zum Album. Übergeben wir das Wort an Maurice Summen, der netterweise das Info geschrieben hat.

Andreas Spechtl eröffnet das Album mit einem Monolog der ziellos umher streunenden Einsamkeit, in der die uns allen bekannten Dämonen der Dichter:innen wohnen: „Für einen Moment, war ich verloren der Welt. Lost in Berlin, lost in Vienna, lost in Mexico City…“. Doch es folgt der große Knall, die Band steigt ein und Spechtl stellt fest: „Ja, Panik topfit, top Sound! Top Optik!“ Die Band als strahlende "Supernova“ und die „einzige Droga!“. Was für eine ausgezeichnete Wendung!
Die Musik beamt uns sofort zurück in den Indierock der 90er-Jahre, mit Blur-ish Gitarren und einer Keyboard-Hook, die partywillig in Richtung Euro Dance grüßt!
„European Rich Kids“ war lange ein Alias, mit dem die Gruppe Ja, Panik immer wieder gerne gespielt hat. Nun ist also „Don’t play with the rich kids“ draus geworden. Rich Kids worldwide!
Wir sehen Stefan Pabst, Sebastian Janata, Laura Landergott und Andreas Spechtl auf dem Cover-Foto sanft umhüllt von einem Tuch am Strand von Nirgendwo. Es hält die Band nach innen zusammen und weist gleichzeitig eine klare Grenze nach außen: Wir sind hier, und Du bist da! Und es scheint nahezu unmöglich, in diesen inner circle hineinzukommen. Eleganter lässt sich das weltweit grassierende Klassismus-Problem wohl kaum darstellen.
„Ich hab‘ gebraucht um zu begreifen, diese Mauer lässt sich nicht einreißen“ singt Spechtl in „Mama made this boy“. Und schließlich: „Don’t play with the rich kids, they are always sun kissed“. Hat die Mama dem blassen Boy wohl auch irgendwann einmal mit auf den Weg gegeben.
Während Ja, Panik früher das System immer wieder von innen heraus zerstören wollten, mit sehr viel Glam und lustvoll vorgetragener Autoaggression, haben sie ihre Marke noch einmal gründlich re-launched, um es im Werbe-Sprech der 90er-Jahre zu formulieren.
Ihr Nihilismus made in Austria als Grundgefühl ist immer noch wichtiger Markenkern, aber er wird nun wesentlich reflektierter vorgetragen.
Und das inzwischen ganz selbstverständliche Mitverhandeln der eigenen Privilegien scheint die Band in ihren neuen Songs regelrecht zu beflügeln. Denn diese Rich Kids sind schließlich auch sie selbst. Davon lässt sich selbstbewusst erzählen. Wobei das natürlich unbedingt im globalen Maßstab zu sehen ist. Wir alle wissen, was eine vierköpfige, linkspolitische Indie-Rock-Band zwischen Berlin und Wien mit ihrer Musik so verdient.
Und auch wenn laut Spechtl nach wie vor „1.000 Kämpfe in seinem Körper kämpfen“, von denen er nach eigener Feststellung keinen einzigen je gewinnen kann, scheint ihm seine neue Rolle als Zen-Rocker und selbsternannter Kung-Fu-Fighter umgeben von seinen alten Bandkolleg:innen in ausgezeichneter Form sehr gut zu tun.


Und das will diese außergewöhnliche Band nach einigen erfolgreich durchstandenen Krisen doch möglicherweise noch eine ganze Weile lang auskosten: „Würd‘ ich noch rauchen, tät ich rauchen jetzt, sicherlich a million cigararettes“ singt Spechtl in „Teuferl“ in perfekt vorgetragenem Denglisch, das kaum jemand so gut beherrscht wie er! Aber hat er im spätikompatiblen Rave-Rock von „Hey Reina“ nur einen Song davor nicht noch das exakte Gegenteil behauptet? „Wir scheißen auf den Tod und seine Freunde tonight“?!
Das Party-Teuferl mag wohl auch die Gruppe Ja, Panik nicht wirklich in Gänze austreiben! Warum sollte sie auch?
Viel lieber wollen sie mit uns zusammen noch eine weitere Nacht durchzechen, eine Nacht, in der wir uns wieder und wieder von einer möglichen anderen Welt erzählen. „Fascism is invisible (why not you?)“ läuft dazu aus der Antifa-Boom-Box und wir fühlen uns schon wieder an die guten alten Blur erinnert: Tender ist the ghost. Nur vereinen Ja, Panik hier quasi Blur und Slime in einem Song: Legal, illegal, scheißegal! Die stärkste Hymne des Albums! Im Hintergrund heulen schon besorgt die Polizeisirenen. Doch keine Sorge, in den Hinterzimmern dieser Welt sind unsere Ideen erstmal safe, während sich der Archivar in „Die Angst des Archivars vor der Sichtung der Welt“ möglicherweise am allermeisten auf den nächsten Bandcamp-Friday und irgendeine Special-Vinyl-Edition freut. Naja, eine kleine besitzstandswahrende Archivar:in steckt am Ende doch in uns allen!



Auch wenn Ja, Panik in Primal-Scream-ig rockenden „Every sun that shines“ nur noch nach vorne schauen mögen: „Dein Gestern ist so tot, dein Morgen ist so groß, im Mond spiegelt sich dein Gesicht, und alle Sonnen scheinen nur für dich!“ Ja, bitte, nur weg mit all dem Ballast der Vergangenheit - im Glauben an eine bessere Zukunft!
Als Ja, Panik-Believer lassen wir uns schließlich im Schlusslied „Ushuaia“ in den verdienten Schlaf singen: „Hier stehen die Uhren still, hier ist es egal ob ich 40, oder 40.000 Jahre alt bin“, singt Spechtl zärtlich, bevor die Lullaby-Stimmung urplötzlich kippt, er in allerbester Maggot-Brain-Manier seine Gitarre zum Heulen bringt und die Band im Halbschlaf beginnt wie die spielfreudigen Crazy Horse wieder wild drauf loszuspielen.
Ja, man möchte diesem himmlischen Jam noch ewig zuhören. Doch nach 11:46 Minuten ist Schluss. Am Ende bleibt nur zu wünschen, dass „Ushuaia“ auch das letzte Plateau ihrer kommenden Liveshows sein möge. Denn das ist ja das Gute an Musikalben, im Gegensatz zu Spielfilmen oder Romanen, dass sie live einfach weitererzählt werden können.

Bis dahin freuen wir uns über jede neue Nachricht in der frisch eingerichteten Ja, Panik-Fan-Gruppe auf Whatsapp. Mail: info@japanik.space / WhatsApp: +54 9 3518 57-7106

Ich bin schon drin!

Maurice Summen


Tracklisting:
01 - LOST
02 - MAMA MADE THIS BOY
03 - KUNG FU FIGHTER
04 - DREAM 12059
05 - HEY REINA
06 - TEUFERL
07 - CHANGES
08 - FASCISM IS INVISIBLE (WHY NOT YOU?)
09 - DIE ANGST DES ARCHIVARS VOR DER SICHTUNG DER WELT
10 - EVERY SUN THAT SHINES
11 - USHUAIA

Tourdaten:
10.04.2024 DE-Jena - Trafo
11.04.2024 DE-München - Strom
12.04.2024 AT-Salzburg - ARGEkultur
13.04.2024 AT-Wien - Konzerthaus
18.04.2024 DE-Leipzig - Conne Island
19.04.2024 DE-Stuttgart - Merlin
20.04.2024 CH-St. Gallen - Palace
25.04.2024 DE-Nürnberg - Soft Spot
26.04.2024 DE-Heidelberg - Karlstorbahnhof
27.04.2024 DE-Offenbach - Hafen 2
28.04.2024 DE-Köln - Gebäude 9
29.04.2024 DE-Hamburg - Uebel & Gefährlich
01.05.2024 DE-Berlin - HAU 1

support bei allen Shows: FARCE
Booking: Powerline Agency

Web:
https://japanik.space/

Z4

01.12.2023 - 13:00

Oida, das wird ein Rock-Album?! *sofortkonzertticketkauf*

Z4

01.12.2023 - 13:19

DREAM 12059 = Sag alles ab 2023

Francois

02.12.2023 - 13:13

Beide Songs gefallen.
Große Vorfreude!

smrr

03.01.2024 - 14:09

Vor 4 Jahren war ich in "Ushuaia". Und das mein ich nicht metaphorisch.

Guter neuer Song.

AndreasM

03.01.2024 - 14:17

bei mir sind es etwas über 9 Jahre. Mir fiel der Ort zum Zeitpunkt meiner Reise etwas auf den Wecker. Aber ich erinnere mich trotzdem noch gern an den schönen Nationalpark und das fleckige Meer, dort wo sich Pazifik und Atlantik treffen (und auch an die angebotenen Last-Minute-Reisen in die Antarktis).

Ich freue mich auch mit dem neuen Stück weiter aufs neue Album!

smrr

03.01.2024 - 14:37

Ach, war auch vor vier Jahren eher ein umcharmanter Ort mit echt fiesem Wetter. Insgesamt aber einfach durch die Reise super positiv besetzt bei mir. Ist ja eigentlich nur ein touristischer Umschlagplatz, bevor es dann irgendwie in die Natur geht (natürlich ironischerweise auch alle zusammen).

AliBlaBla

03.01.2024 - 14:46

Ah, hier seid ihr ! ;)
Hatte am 'falschen' Ort geschrieben...

Ist die neue Auskopplung nicht geil (pardon my french)...

So schön, das es die Gruppe weiter und weiter gibt, Fixstern am Indie Himmel, finde ich...

Quirm

03.01.2024 - 14:51

Live kann ich die auch sehr empfehlen. Haben auf der letzten Tour sehr viel Spaß gemacht in Köln.

AliBlaBla

03.01.2024 - 14:54

@Quirm
Ja, werde mir Hamburg vermutlich 'geben' ! Ist aber n Montag, immer schwer mit der Arbeit -und der nächste Tag wird auch nicht einfacher mit den Jahren und Jahrzehnten...

Aber Danke für die Ermunterung/ den Aufruf!

Quirm

03.01.2024 - 15:01

Ja, das Problem mit den Jahren und Jahrzehnten kenn ich. Aber man will ja nicht jammern. ;-)

Spielen in Köln leider auch in der Woche, mal sehen ob das irgendwie passt.

Gordon Fraser

03.01.2024 - 17:06

Ticket für Berlin ist gekauft. Freu mich, die endlich live zu sehen!

Francois

05.01.2024 - 09:11

Wien Tickets auch gecheckt - live sind die wirklich stark!
Und ja, USHUAIA gefällt mir extrem, als Outro perfekt. Kung Fu Fighter ebenfalls gut!

Erinnert wieder ein bisschen an die poppigere "Libertatia" (was mir persönlich gut gefällt, weil einfach ein perfektes Album!)

Zählt zu meinen Top-Erwartungen für dieses Jahr :)

eric

05.01.2024 - 10:23

Kleiner Spoiler, der eigentlich auch kein wirklicher ist: Das Album ist recht gut! :D

The Libertine

05.01.2024 - 10:44

Recht gut bedeutet knappe 7/10? ;)

Durfte es auch schon hören. Es rockt wie nie, aber dennoch typisch Ja, Panik. Einige Highlights drauf und das sind nicht unbedingt die bisher ausgekoppelten Songs ;)

AndreasM

05.01.2024 - 10:52

macht uns doch nicht den Mund wässrig ;) aber danke für diese erfreulichen Aussichten!

Armin

19.01.2024 - 18:17- Newsbeitrag



Francois

19.01.2024 - 18:49

Einfach gut. Album der Woche fix

Z4

19.01.2024 - 18:59

Album des Jahres Top 5 müsste auch fix sein. Endlich wieder die Qualität von TheAngst&The Money.

Sloppy-Ray Hasselhoff

28.01.2024 - 20:09

Durft die Platte gestern hören. Der Wortakrobat Spechtl tänzelt nah am Kitsch und bekommt doch immer die Kurve Richtung pure Class. Hits, Hits, Hits und Sexyness. Klar ist es ein Spechtl-Universum. Verdammte Axt, diese Melodien. Und das aus dem Burgenland. Platte des Jahres, wenn nicht Gerhard Müller noch was raushaut.

Armin

31.01.2024 - 22:08- Newsbeitrag

Frisch rezensiert.

Meinungen?

Ituri

31.01.2024 - 22:52

Toll geschrieben, Eric. Freue mich drauf.

qwertz

31.01.2024 - 23:06

In der Rezi ist die Rede vom fünften Album. Müsste es nicht das siebte sein?

AliBlaBla

31.01.2024 - 23:09

Joa, sicherlich, das ist sicher das siebte Album!

eric

01.02.2024 - 09:59

Danke Euch, im Plattentests.de-Archiv ist es die Nummer 5, daher kam wohl der Verwechsler.

Bewertungs-Info: Ich stand sehr, sehr knapp vor der 9/10. Könnte also auch je nach Laune und Tagesform auch über dem Text stehen.

Z4

01.02.2024 - 10:08

Danke für die Info, gerne mehr von diesen Details bei Reviews. Dann ist es wohl eine 8.4/10 und locker eine 9/10. Bin sehr gespannt.

Z4

01.02.2024 - 10:11

Bei Ja, Panik ist das aber auch so eine Sache mit der Tagesstimmung. DMD KIU LIDT ertrage ich an den allermeisten Tagen nicht und da würde es vielleicht noch eine 7/10 erreichen. An anderen dann die 9.

octoberswimmer

01.02.2024 - 12:05

Bin sehr gespannt aufs erste Hören morgen! Die Vorab-Songs machten mir auf jeden Fall wieder deutlich mehr Lust auf die Band als das letztlich (für mich!) doch eher enttäuschende und daher arg selten gehörte "Die Gruppe".

The Libertine

01.02.2024 - 12:26

"Die Gruppe" wirkte zerfahren und wie ein Solowerk Spechtls. Ohne/mit wenig richtigen Hits an denen man sich festhalten konnte.
Das neue Album ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Würde 9/10 geben. Ist für mich auf einer Stufe mit Libertaia und DMD KIU LIT.

K.A.

01.02.2024 - 12:48

Ich mochte "Die Gruppe" extrem gern und habe es rauf und runter gehört, insbesondere die Bläsereinlagen beispielsweise bei 'On Livestream'.
Die neue kenne ich noch nicht, die Vorabsongs haben mich aber nicht so richtig gekriegt.

eric

01.02.2024 - 13:11

Mich hatte "Die Gruppe" auch nicht nachhaltig bzw. nur in Teilen überzeugt. Völlig andere Platte.

Es ist wohl - Überraschung! - eine Geschmacksfrage. ;)

n00k

01.02.2024 - 13:24

Die Gruppe ist super, passte genau in die bleierne Coronazeit.

Henri7

01.02.2024 - 14:19

...eigentlich eine meine liebsten Bands überhaupt. Aber die neuen Stücke mit ihrem ausgefransten Rock/Rock und den kaum erkennbaren Songstrukturen holen mich so gar nicht ab. Spätestens, wenn die Gitarren ziellos durchdrehen, bin ich raus. Klingt nach einer "wir haben einfach mal Spaß im Studio"-Hau-Drauf-Session. Schade, das letzte Album und vor allem die Tour dazu fand ich überragend. Habe allerdings noch die zarte Hoffnung, dass alles im Album-Kontext für mich irgendwie funktioniert.

Francois

01.02.2024 - 18:33

Stimme mi n00k überein.
Fast perfektes Album zur richtigen Zeit

Francois

01.02.2024 - 18:38

Übrigens eine sehr schöne Kritik.
Vorfreude ist groß. Ich finde diese Band immer noch „speziell“ und einfach herausragend gut.
Jede Albumveröffentlichung ist für mich ein Highlight

Libertatia ist übrigens 10 Jahre alt - und immer noch ein perfektes Album.

Glufke

01.02.2024 - 20:55

Ich hab richtig Bock, alle Vorab-Tracks waren gut bis sehr gut.

Zum Album "Die Gruppe": anno 2021 hat es mich nicht erreicht, dafür später. Möchte da noch "1998" hervorheben. Was für ein fantastischer Song.

Sloppy-Ray Hasselhoff

01.02.2024 - 21:08

Die Neun hätte man schon zücken können. Freu mich, dass hier "Libertatia" auch mal abgefeiert und gewürdigt wird. Vom Opener bis zu Antananarivo aus einem Guss. Kann man DMD KIU LIDT nicht anheften. Die neue ist natürlich reiner Dancefloor.

Gordon Fraser

02.02.2024 - 10:29

Bin sehr angetan nach dem ersten Durchgang. Definitiv in Richtung der Prä-DMDKIULIDT-Ära der Band. Sexy, roh, unverschämt. Genau wie ich die Band liebe.

Z4

02.02.2024 - 10:40

Wie gut Mama made this boy im Albumkontext nochmal funktioniert, perfekt mit Lost davor.

manukaefer

02.02.2024 - 10:51

LOST, MAMA, KONG FU u. CHANGES sind echt guut!

Z4

02.02.2024 - 11:08

Die neuen Songs erstmal alle komplett seltsam, was aber eher ein gutes Zeichen ist. Nach ein paar Durchläufen könnte alles zünden.

Z4

02.02.2024 - 11:13

Der große Unterschied zur Pre-DMD-Phase ist die fehlende Konkretheit bei Don't play... Früher war ja noch öfter was von Saufgelagen und Wien und Liebeskummer zu hören, das ist jetzt komplett weg und die Texte eher abstrakt geworden. Bei "Die Gruppe" war es noch komplett abstrakt, jetzt gibt es zumindest wieder die Parolen wie bei DMD zum ersten mal in der Form. Musikalisch schließt es an die frühe Phase an, ist aber deutlich härter und "dunkler" als damals. Vielleicht waren sie nie so viel Rock und so wenig Pop.

The Libertine

02.02.2024 - 11:20

ja, das bratzt und knallt wie nie. Als einzige Kritikpunkte: Kung Fu Fighter ist zu lang bzw. nach Minute 2 passiert eigentlich nichts mehr. Und nach hinten raus hat die Platte ein paar kleine Schwächen, "DIE ANGST DES ARCHIVARS VOR DER SICHTUNG DER WELT" und "EVERY SUN THAT SHINES zünden nicht so recht und ob ich das 7 Minütige Gitarrensolo in "USHUAIA" gebraucht hätte weiß ich nicht. Lirum Larum: Bis Track 8 sind sie auf dem absoluten Peak und die Kompromisslosigkeit und Wandelbarkeit beeindruckt sehr. Klingt wie ein Debüt, so fresh ist die Platte. Texte abstrakt wie eh und je, aber eben dieser ganz eigene Kosmos.

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