Roger Whittaker ist tot

Armin

18.09.2023 - 19:00- Newsbeitrag

https://www.spiegel.de/kultur/roger-whittaker-ist-tot-a-fc67885a-d77a-41a7-9486-2d64b22d6a61

R.I.P.

Grizzly Adams

18.09.2023 - 19:06

Oh. Eine Stimme meiner Kindheit ist verstummt. Ruhe in Frieden in Albany.

roger_h

19.09.2023 - 08:30

Die Musik meiner Mutter damals bei der Hausarbeit. Fand ich als Dreikäsehoch gar nicht mal sooo schlecht.

Z4

19.09.2023 - 08:40

Die überraschendeerr Meldung für mich ist, dass er bisher noch gelebt hat.

Socko

19.09.2023 - 09:09

Hab mir mal Albany und das andere bekannte Ding angehört. Ohne Mist : noch nie gehört. Ich dachte, so Schlagerklassiker kommen einem irgendwann automatisch durch die Ohren. Hab gehofft, ich würde da was wieder erkennen, was man mal gehört hat. Fehlanzeige. Von jedem Schlageronkel kennt man den ein oder anderen Song. Aber offensichtlich ist Whittaker so weit entfernt, dass ers damit nicht geschafft hat. Roy black, Rex gildo, Freddie Quinn und wie sie alle heissen, haben mindestens einen Song, der einem bekannt vorkommt.

Luc

19.09.2023 - 09:34

Roger Whittaker war Stammgast bei der ZDF Hitparade, Ende der 70er / Anfang 80er - man kam an ihm einfach nicht vorbei.

Sein deutsch hatte einen gewissen Charme - vor allem, weil er es gar nicht konnte ;-)

Ich hab ihn nur damals schon für so alt gehalten, dass ich jetzt recht erstaunt war, dass er "nur" 87 Jahre alt war.

Autotomate

19.09.2023 - 10:02

Sehr traurig. Nach Ilse Werners Tod 2005 ist es nun also endgültig vorbei mit dem Kunstgepfeife in Deutschland. Roger Whittakers Pfeifkunst wird ja – überschattet von seinen beängstigenden Schlagern – selten ausreichend gewürdigt. Ein Fehler.

Ich fand es in erster Linie immer "handwerklich", also quasi mundwerklich beeindruckend, wenn irgendwo Kunst gepfiffen wurde (aber manchmal klang es auch einfach nur ganz niedlich). Im Kindesalter, als ich gerade anfing, billig auf den eigenen Lippen produzierte Zischlaute für gelungene Flötentöne zu halten, habe ich die Pfeifkunst solcher Kunstpfeifidole wie Roger Whittaker offenen Mundes bewundert.

RIP Roger

AliBlaBla

19.09.2023 - 12:16

@Autotomate
Hast du dir dann später deinen Kindheitstraum erfüllen können, und bist PFEIFKÜNSTLER geworden, vielleicht bei einem wandernden Zirkus?
Kennt man dich evtl unter einem Pseudonym, wenigstens in dem Sprengel, wo du lebst? Hast schon mal etwas "eingepfiffen" (Cover oder eigene Werke, gerne deezer-Link)?
Das würde mich für dich freuen.

Kwatsch

19.09.2023 - 12:42

Ein neuer Indiz dafür, dass das Durchschnittsalter der User hier bei ca 60 Jahren liegen dürfte

Der Wanderjunge Fridolin

19.09.2023 - 12:59

Meine Oma mütterlicherseits hatte jeden Schnipsel von ihm gesammelt, meist irgendwelche Berichte aus der Klatschpresse, Neue Post und so. Insofern war er ein Teil meiner Kindheit, schöne Erinnerung.

Autotomate

19.09.2023 - 13:08

@AliBlaBla
Nein, ich bin immer nur Bewunderer geblieben und bringe im Falle eines Falles noch heute nichts anderes als ein nervtötendes Gefiepe hervor.

Was für ein Horror übrigens, der mit seinen Eltern passiert ist: "In 1989, in Kenya, my parents were subjected to a brutal attack by a gang of four guys in which my mother was tortured for eight hours and my father was murdered. It will affect me for the rest of my life, but I believe we should all live without hate if we can." (via Wikipedia)

AliBlaBla

19.09.2023 - 14:10

@Autotomate
Oh, das ist eine schlimme Geschichte. Erstaunlich, das er doch immer so für Frieden und Gewaltfreiheit eintrat.

Autotomate

19.09.2023 - 17:55

Auf jeden Fall. Aber lass uns mal lieber auf seine Pfeifkunst und das Kunstpfeifgenre an sich zurückkommen:

Stop the Whistle

VelvetCell

19.09.2023 - 18:04

OK, pfeifen konnte er, Respekt!

Christopher

20.09.2023 - 07:02

Mein Vater hatte zwei Platten von dem. Als Kind hab ich natürlich alle Platten im Schrank angehört, sodass ich irgendwann auch beim Roger rauskam. Ich verbinde daher mit seiner Musik durchaus angenehme Erinnerungen.

Irgendwie ist es ja lustig, dass ein Mann, der anfangs praktisch kein Deutsch sprach, mit deutschem Schlager berühmt wurde. Er wirkte schon vor 40 Jahren wie der liebe Onkel, der bei Familienfeiern immer ein Ständchen gibt.

Möge er in Frieden ruhen.

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