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Frank Carter & The Rattlesnakes - Sticky

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21239

Registriert seit 08.01.2012

05.07.2021 - 14:27 Uhr - Newsbeitrag
Frank Carter And The Rattlesnakes kündigen neues Album „Sticky“ für den 15. Oktober 2021 an.

Die neue Single und Titeltrack „Sticky“ ab sofort im Stream.

Große Europatour mit 4 Deutschlandkonzerten Anfang 2022.


Im Laufe von drei Alben seit 2015 haben sich Frank Carter und Dean Richardson einen Ruf für glühende Hymnen erarbeitet, die dem grüblerischen Wüstenrock ebenso viel zu verdanken haben wie Hardcore und Power-Pop - Sex, Wut und Ausgelassenheit. Sie sind die Definition einer modernen Rockband, sowohl Künstler als auch Musiker - Richardson mit seinem Designstudio Yuck und Carter, ein bekannter Tattoo-Artist.

Ihr Eröffnungsset als Frank Carter and The Rattlesnakes beim Download Pilot Festival war eine wilde Entladung aufgestauter Energie und purer Emotionen. Es bot einen dringend benötigten Ausbruch anarchischen Geistes, aber auch die Artikulation und den ironischen Witz, um sich gegen Ungerechtigkeit zu erheben; plus eine rohe, ausweidende Live-Show ohne einen Anflug zu oft erlebter toxischer Männlichkeit.

Frank Carter und The Rattlesnakes nutzen ihren Moment im Rampenlicht und präsentieren ihre neue Single „Sticky“, die gestern bei BBC Radio 1 Premiere feierte. Es ist der nächste Schritt zu ihrem mit Spannung erwarteten, gleichnamigen neuen Album, das am 15. Oktober 2021 erscheinen wird. Der Song baut auf dem Schwung auf, den ihre letzte Single „My Town" mit Joe Talbot von IDLES erzeugt hat, die erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere.

▶ Ansehen: Frank Carter And The Rattlesnakes - „Sticky“ (Lyric Video)



Mit einer neuen Direktheit und Unmittelbarkeit dröhnt „Sticky“ aus den Lautsprechern. Es ist ein haarscharfer Schock viszeraler Punk-Wut, während die knurrende Seele von Carters vehementer Stimme uns in den schwülen Feierabend-Wahnsinn einer Stadt nach Einbruch der Dunkelheit transportiert. Er malt eine Szene wachsender Paranoia, verzweifelt auf der Suche nach irgendeinem Laster, um der existenziellen Verzweiflung des Gefühls „midnight blue" entgegenzuwirken. Aber es ist auch ein sardonischer Horrorshow-Humor im Spiel, wenn er singt: „I’m no vampire but I want your blood.”

„‘Sticky’ is about that moment where you’re drunk at a bus stop at 3AM. You know there are no more buses, but you sit there anyway because you’re too fucked to figure out your options. Your kebab is on the floor, there’s a Stella in your pocket, and you’re woken up by a dirty little fox eating your shoes,” sagt Carter.

Es ist die perfekte Einleitung zum neuen Album. Zum ersten Mal von Gitarrist Dean Richardson produziert, festigt es die beiden als eine der aufregendsten Partnerschaften im britischen Punkrock. Carter klingt wie eine ungezähmte Naturgewalt, verkörpert in der einen Minute die schelmische Bedrohung eines Keith Flint und in der nächsten die eines Sid Vicious. Zusammen mit Richardson ist ein Album entstanden, das keine Zeit verschwendet, um hart zuzuschlagen: Kein einziger Song erreicht die Vier-Minuten-Grenze, und nur wenige erreichen sogar drei. Carter fasst zusammen: „Someone described it to me as ‘they felt their youth’ when they were listening to the record. When you make albums, those are the ones you want to make. Nostalgic, but classic. Timeless, and also modern.”

„Sticky" ist die klangliche Eruption von über einem Jahr unterdrückter Energie. Obwohl es eine eskapistische Erfahrung ist, ist die aktuelle Realität nie zu weit weg. Carters und Richardsons Vision wird durch die Schar von Außenseitern und Underdogs, die sich ihnen anschließen, noch verstärkt. Neben Joe Talbot sind die queere Underground-Elektro-Punk-Sensation Lynks und Cassyette zu Gast, bevor Bobby Gillespie von Primal Scream im abschließenden "Original Sin“ auftaucht.


Frank Carter & The Rattlesnakes - live
26.01.2022 - Live Music Hall - Köln
01.02.2022 - Astra - Berlin
17.02.2022 - Markthalle - Hamburg
18.02.2022 - Backstage - München
Tickets & Booking: FKP Scorpio

Tracklist „Sticky“:
‘Sticky’
‘Cupid’s Arrow’
‘Bang Bang’ (featuring Lynks)
‘Take It To The Brink’
‘My Town’ (featuring Joe Talbot)
‘Go Get A Tattoo’ (featuring Lynks)
‘Off With His Head’ (featuring Cassyette)
‘Cobra Queen’
‘Rat Race’
‘Original Sin’ (featuring Bobby Gillespie)

fakeboy

Postings: 1315

Registriert seit 21.08.2019

05.07.2021 - 14:58 Uhr
Ich gebe zu: ich kann Frank Carter und Frank Turner nicht unterscheiden. Ich weiss dass die eigentlich musikalisch anders unterwegs sind aber dennoch verwechsel ich die beiden ständig.

Eurodance Commando

Postings: 1731

Registriert seit 26.07.2019

05.07.2021 - 15:11 Uhr
Beide total belanglos

fuzzmyass

Postings: 6467

Registriert seit 21.08.2019

05.07.2021 - 15:21 Uhr
Die ersten beiden Carter & Rattlesnakes Alben sind absolut fantastisch. Das dritte war ganz gut, aber schon etwas am verwässern und die Richtung scheint jetzt leider weiterzugehen Richtung langweiligem Royal Blood, Blood Red Shoes, Arctic Monkeys Sound... ist sicher nicht schlecht, aber das Zwingende und originelle fehlt irgendwie...

BVBe

Postings: 602

Registriert seit 14.06.2013

05.07.2021 - 15:34 Uhr
Hübsch catchy, sehr kurzweilig, schiebt ganz gut. Hätte da schwerere Kost erwartet. Album steht auf meinem Merkzettel.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21239

Registriert seit 08.01.2012

11.08.2021 - 19:31 Uhr - Newsbeitrag


Frank Carter and The Rattlesnakes sind seit langem als kompromisslose Kraft bekannt, mit einem Ruf für glühende Hymnen, die dem grüblerischen Wüstenrock ebenso viel zu verdanken haben wie Hardcore und Power-Pop. Ihren Kultstatus heben sie jetzt mit ihrem neuen Album und ihren bisher stärksten und direktesten Songs auf eine neue Ebene - und das alles, ohne irgendetwas von ihrer rasenden Energie oder ihren Prinzipien aufzugeben.

Nach den Singles „My Town" (mit Joe Talbot von IDLES) und dem Titelsong des Albums „Sticky“ gelingt ihnen ihr nächster Coup mit „Go Get A Tattoo“, der aktuellen Single mit der queeren Underground-Elektro-Punk-Sensation Lynks als Gast. Das Video stammt von Thomas Davis (Alfie Templeman, Easy Life, Beabadoobee).

▶ Ansehen: Frank Carter And The Rattlesnakes - „Go Get A Tattoo“ (Official Video)

Alles beginnt mit einer bedrohlichen, rollenden Bassline, die das bevorstehende Chaos vorwegnimmt und plötzlich explodiert wie ein turbogeladener Madness- oder The Specials-Song, während Carter knurrt: "Smash your sadness / Go get a tattoo / We were born to win, not born to lose". Lynks springt bald ein und seine extravaganten Reime sprühen vor selbstbewusster Ausstrahlung. Der Song wurde von Carters Erfahrung inspiriert, als er sein erstes Tattoo-Studio, Rose of Mercy, während des Lockdowns schließen musste.

„Irreverent is a good word for that song,” so Carter. „I'd worked my entire life to get to the point of getting a shop, and I’d finally achieved it, and I couldn’t even open the doors. So yes, when this is over, I need everyone to come and get a tattoo.”

Lynks ergänzt: „It is bloody irreverent actually. I mean I’m literally here singing about tattoos with not a single one on my body. Am I a poser? Probably. But the song still bangs. I’m so used to singing over bleeps and bloops and shit, so when Frank coerced me into becoming a rock and roll star I was initially hesitant. But now I’m fully converted. I think I’m gonna burn the synths and invest in a Stratocaster or 2”

Erstmals von Gitarrist Dean Richardson produziert, festigt das neue Album die Partnerschaft von Carter & Richardson als eine der aufregendsten im britischen Punkrock. Carter klingt wie eine ungezähmte Naturgewalt, verkörpert in der einen Minute die schelmische Bedrohung eines Keith Flint und in der nächsten die eines Sid Vicious. Zusammen mit Richardson ist ein Album entstanden, das keine Zeit verschwendet, um hart zuzuschlagen: Kein einziger Song erreicht die Vier-Minuten-Grenze, und nur wenige erreichen sogar drei. Carter fasst zusammen: „Someone described it to me as ‘they felt their youth’ when they were listening to the record. When you make albums, those are the ones you want to make. Nostalgic, but classic. Timeless, and also modern.”

„Sticky" ist die klangliche Eruption von über einem Jahr unterdrückter Energie. Obwohl es eine eskapistische Erfahrung ist, ist die aktuelle Realität nie zu weit weg. Carters und Richardsons Vision wird durch die Schar von Außenseitern und Underdogs, die sich ihnen anschließen, noch verstärkt. Neben Joe Talbot sind die queere Underground-Elektro-Punk-Sensation Lynks und Cassyette zu Gast, bevor Bobby Gillespie von Primal Scream im abschließenden "Original Sin“ auftaucht.


Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21239

Registriert seit 08.01.2012

06.10.2021 - 19:24 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Magoose

Postings: 71

Registriert seit 15.06.2013

06.10.2021 - 23:56 Uhr
Catchy as fuck... zumindest die drei Songs, die ich bisher gehört habe.

Klar mit dem Rumble'n Roll der ersten Alben hat das nix mehr zu tun, aber das hier ist schon ganz geil irgendwie. Bier auf, Fäuste hoch und mit dem Popo wackeln. Geht schon...

Denke ich werd mal weiter reinhören.

Jack the real Wiesel

Postings: 87

Registriert seit 16.12.2013

11.10.2021 - 06:48 Uhr
Platte kommt am 15.10.2021 - aktuelle User-Wertung oben rechts beim Review: 4/10.

Ich glaube das macht Sinn.

Rote Arme Fraktion

Postings: 3588

Registriert seit 13.06.2013

21.10.2021 - 21:28 Uhr
Jetzt erst entdeckt, macht Spaß das Ding.

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