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Tempelhof Sounds 2022

User Beitrag

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

04.10.2021 - 11:01 Uhr
Endlich hat Deutschland wieder ein qualitativ hochwertiges Indiefestival, welches etwas größer ist:

"Für die erste Ausgabe des TEMPELHOF SOUNDS vom 10. bis 12. Juni 2022 haben sich – angeführt von Muse und The Strokes als Headliner – bereits 27 Acts angekündigt. Eine große Bandbreite von Spielarten des Rock liefern Alt-J, Interpol, Idles, Royal Blood, Two Door Cinema Club, Mac DeMarco, Wolf Alice, Big Thief, Fontaines D. C., The Gardener & The Tree, Hinds, Black Honey, Just Mustard, Pillow Queens und The Pale White. Ebenfalls dabei sind mit London Grammar und Parcels zwei unverwechselbare und einflussreiche Stimmen des modernen Pop, mit Courtney Barnett, Sophie Hunger, Freya Ridings, Anna Calvi, Kat Frankie, Holly Humberstone, Griff und Baby Queen sind zudem einige der profiliertesten Songwriterinnen unserer Zeit geladen.
Weitere Künstlerinnen und Künstler, darunter ein dritter Headliner, werden demnächst bekanntgegeben."

180 € allerdings.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

04.10.2021 - 11:39 Uhr
Oha, ein sehr gutes Line Up! Eine echte Alternative zum Hurricane/Southside.

Los Paul

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Registriert seit 23.12.2020

04.10.2021 - 15:56 Uhr
Spielt genau der gleiche Rotz wie auf den anderen Festivals.

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

04.10.2021 - 15:59 Uhr
Ich weiß, dass du nur ein Trollacount bist, aber dennoch: Nein, in Deutschland haben wir kein Festival (mehr) mit einer so klaren Ausrichtung.

Das ist Zielgruppe: War vor 10 - 15 Jahren beim Hurricane und jetzt zu alt dafür.

Los Paul

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Registriert seit 23.12.2020

04.10.2021 - 16:33 Uhr
@Klaus
Nein, ich bin gewiss kein Trollaccount. Du reagierst allerdings sehr dünnhäutig im Bezug auf dieses Durchschnitts Line Up.
Muse, Strokes, Interpol usw. Alles belanglos!

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 28112

Registriert seit 07.06.2013

04.10.2021 - 16:35 Uhr
Immer wieder dasselbe: Typ kommt und motzt alle an, wie scheisse ihr Bands sind... Typ wird drauf hingewiesen... Typ bezeichnet Gegenseite als dünnhäutig. Klasse.

Vielleicht bist auch etwas dünnhäutig im Bezug auf deine Umgangsformen?

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

04.10.2021 - 16:38 Uhr
"@Klaus
Nein, ich bin gewiss kein Trollaccount. Du reagierst allerdings sehr dünnhäutig im Bezug auf dieses Durchschnitts Line Up.
Muse, Strokes, Interpol usw. Alles belanglos! "

Du kannst das Lineup, bzw. die Bands daraus sehr belanglos und durchschnittlich finden und bei vielen der Bands bin ich da auch bei dir und für die 180 €, die es kostet, gehe ich dort auch nicht hin.

Nur: Ist halt eben nicht der gleiche Rotz vom Konzept her, wie auf anderen Festivals.

Los Paul

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Registriert seit 23.12.2020

04.10.2021 - 16:52 Uhr
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Was weiß ich bzw was geht's mich an.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

04.10.2021 - 17:14 Uhr
Das positioniert sich doch gut neben Rock am Ring/Rock im Park und Hurricane/Southside. Denke mit diesem Line Up und dann noch dem Veranstaltungsort in Berlin holt man viel Publikum aus beiden Lagern ab. Auch wenn Los Paul diesen Musikstil heutzutage belanglos finden mag. Andererseits ist es aber schon so, dass Bands wie The Kooks oder auch die Wombats bei den halbwegs Jungen immer noch ziehen und beide dürften wohl noch ins Line Up aufgenommen werden.

Nummer Neun

Postings: 410

Registriert seit 14.06.2013

04.10.2021 - 17:17 Uhr
Also ich finde das Line-Up gut, ob das jetzt allerdings gleich 180€ wert ist, weiß ich auch nicht. (Für eine Erstauflage eines Festivals hätte ich eher einen günstigeren Einstiegspreis erwartet)

Sicher kann man ein Festival auch mit interessanteren und unbekannten Acts bestücken, dann wird man damit aber auch keine zehntausende Leute ziehen, wie das bei diesem Festival offensichtlich das Ziel ist. Und im Vergleich zum ewig gleichen RaR/RiP und Southside/Hurricane ist das hier schon hochwertiger, gleichzeitig zur lokalen Lollapalooza-Konkurrenz aber deutlich Gitarren-lastiger.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

04.10.2021 - 17:18 Uhr
Exakt das @Nummer Neun!

Würde sogar noch Ergänzen um: Leute, denen das Melt nicht mehr Gitarrenindielastig genug ist.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

04.10.2021 - 18:31 Uhr - Newsbeitrag

Festivalpremiere: Tempelhof Sounds bringt internationale Musikgrößen nach Berlin

Berlin hat ein neues internationales Musikfestival: Kulturveranstalter FKP Scorpio führt gemeinsam mit Loft Concerts und DreamHaus internationale Rockstars und Senkrechtstarter auf den Flughafen Tempelhof. Für die erste Ausgabe des Tempelhof Sounds vom 10. bis 12. Juni 2022 haben sich angeführt von Muse und The Strokes als Headliner bereits 27 Acts angekündigt – weitere Künstlerinnen und Künstler, darunter ein dritter Headliner, werden demnächst bekanntgegeben.



Mit dem neuen Festival verfolgen die Veranstalter die Vision, einflussreiche und innovative Namen aus Rock- und Popmusik in unvergesslicher Atmosphäre in der Hauptstadt zu präsentieren. Mit einem diversen und spannenden Line-up sowie weiteren programmatischen Überraschungen möchten FKP Scorpio und seine Partner nach einer zu langen Zeit ohne Livekultur endlich wieder viele Menschen vor der Bühne durch Musik zusammenbringen. „Wir freuen uns sehr, dieses besondere Festivalformat in der Hauptstadt gemeinsam mit unseren Partnern möglich zu machen“, kommentiert Stephan Thanscheidt, CEO von FKP Scorpio. „Unsere Gäste dürfen eine Veranstaltung erwarten, die internationale Top-Acts mit einem außergewöhnlichen Open-Air-Erlebnis verbindet.“



Mit Muse und The Strokes sind für die erste Ausgabe von Tempelhof Sounds gleich zwei legendäre Rockformationen bestätigt, die als Reformatoren des Genres völlig zu Recht seit etlichen Jahren Rekorde brechen.



Der Erfolg von Muse ließe sich an Chartplatzierungen oder Grammys messen, oder an weit mehr als 20 Millionen verkaufter Alben weltweit – letztendlich sind es aber ihr unverwechselbarer Klang und eine hochkomplexe Tonsprache, die dem britischen Trio insbesondere live Kultstatus verliehen haben. Muse macht große Musik für große Themen, und ihr Schaffen verbindet dabei mit traumwandlerischer Sicherheit unterschiedlichste Einflüsse von Hardrock bis zu Ausflügen in die Klaviermusik der Romantik. Hymnisch, aber in jedem Fall progressiv: Muse hat Musikgeschichte geschrieben.



Einen genauso exaltierten Status haben sich The Strokes erspielt, denen unter anderem die Zeit „Rock-n-Roll-Heiligkeit“ bescheinigt hat. Die Formulierung ist angesichts des großen und nachhaltigen Erfolgs der fünf US-Amerikaner keinesfalls zu hochgegriffen, auch wenn sich die Band die mühelose Verve ihrer Anfangszeit bis zum heutigen Tage erhalten hat: Für richtig gute Musik spielt es eben keine Rolle, ob sie auf Kassette bleibt oder Platin erreicht. The Strokes sind aller Erfolge zum Trotz immer Indie geblieben – und das ist vielleicht ihr größtes Kunststück.



Außerdem sind bislang 25 weitere hochkarätige Namen bestätigt: Eine große Bandbreite von Spielarten des Rock liefern Alt-J, Interpol, Idles, Royal Blood, Two Door Cinema Club, Mac DeMarco, Wolf Alice, Big Thief, Fontaines D. C., The Gardener & The Tree, Hinds, Black Honey, Just Mustard, Pillow Queens und The Pale White.



Ebenfalls dabei sind mit London Grammar und Parcels zwei unverwechselbare und einflussreiche Stimmen des modernen Pop, mit Courtney Barnett, Sophie Hunger, Freya Ridings, Anna Calvi, Kat Frankie, Holly Humberstone, Griff und Baby Queen sind zudem einige der profiliertesten Songwriterinnen unserer Zeit geladen.



Tickets ab 79,- Euro und weitere Informationen zum Festival gibt es auf der Festival-Website und telefonisch unter 01806 - 853 753 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf). Alle Tickets sind als Fahrausweis gültig im Tarifbereich Berlin ABC, 2 Stunden vor Einlass bis 3 Uhr des Folgetages.




Bisher bestätigt:



Muse | The Strokes
Alt-J | London Grammar | Interpol | Idles | Royal Blood | Two Door Cinema Club
Mac DeMarco | Parcels | Courtney Barnett | Sophie Hunger | Freya Ridings | Wolf Alice
Big Thief | Fontaines D. C. | Anna Calvi | Kat Frankie | Holly Humberstone | Griff
The Gardener & The Tree | Hinds | Baby Queen | Black Honey
Just Mustard | Pillow Queens | The Pale White



more to come!


Tempelhof Sounds ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio, Loft Concerts und DreamHaus.



Klasse Line-Up bisher.

dogs on tape

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Registriert seit 14.06.2013

04.10.2021 - 18:58 Uhr
Immerhin nicht so eine Pimmelparade wie bei Cock am Ring oder beim Indie-Ballermann Hurricane. Vielleicht pickt sich das Maifeld noch ein paar Rosinen aus dem line up. Das findet auch im Juni statt.

Los Paul

Postings: 195

Registriert seit 23.12.2020

04.10.2021 - 19:10 Uhr
Aber das ist doch auch ein Indie Ballermann Festival. Wo ist da der Unterschied? Schon allein noch zusätzlich so nen Schrott wie "gardener and the tree" einzuladen sagt doch eigentlich alles.

musie

Postings: 3346

Registriert seit 14.06.2013

06.10.2021 - 15:03 Uhr
@ Los Paul, wieso soll The Gardener & the Tree Schrott sein? Die sind ziemlich gut & live sogar richtig gut. Alles Rotz und Schrott bei dir oder was? :-)

Yndi

Postings: 158

Registriert seit 23.01.2017

24.01.2022 - 12:40 Uhr
Neu mit:

Florence + The Machine | Maximo Park | Johnossi | Balthazar | Molchat Doma | Barns Courtney | L'Impératrice | Faye Webster | Cleopatrick | Pale Waves | My Ugly Clementine | Bow Anderson | Middle Kids | Together Pangea | Talk Show | Trixie Whitley | Bilbao

Da hatte ich mir ein paar mehr gute Acts vom BKS erhofft, das ist ja leider eher mau. Nach Maximo Park und Johnossi kräht doch 2022 wirklich kein Hahn mehr.

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

24.01.2022 - 12:43 Uhr
Es passt aber super zu diesem "Indie-Retro-Lineup".

cargo

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Registriert seit 07.06.2016

24.01.2022 - 12:54 Uhr
Es ist halt schon ein Who is Who vieler Bands, die ihre beste Zeiten längst hinter sich haben.
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so ganz sicher, ob das Konzept auch wirklich finanziell aufgehen wird. Die Zielgruppe sitzt doch da inzwischen mit 2 Kindern zuhause und ist zu müde ;)

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

24.01.2022 - 13:13 Uhr
Deswegen ist es ja in Berlin, wo man sich schön für das Festivalwochenende ein Hotel mieten kann.

Genau sowas fehlte ja hierzulande noch!

Unangemeldeter

Postings: 728

Registriert seit 15.06.2014

24.01.2022 - 14:26 Uhr
Hm, ich würde schon gerne mal die Strokes sehen und es sind auch ein paar andere Bands dabei, auf die ich mich freuen würde, aber bislang zu wenig, um mich zum Ticketkauf zu bewegen, deswegen war ich gespannt auf die nächste Bestätigungswelle. Nur leider ist in dem Update jetzt gar nichts dabei was mich groß reizt. Klar, Balthazar und Maximo Park kann man sich immer anschauen, aber mir fehlen da die spannenden Sachen im Line-Up.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

24.01.2022 - 19:29 Uhr - Newsbeitrag

Florence + The Machine komplettieren
Headliner-Riege des Tempelhof Sounds

Die umjubelte Formation um Singer-Songwriterin Florence Welch kommt nach Berlin: Mit Florence + The Machine stehen neben Muse und The Strokes damit alle drei Headliner für die Festivalpremiere auf dem Flughafen Tempelhof fest. Mit der heutigen Ankündigung veröffentlichen die Veranstalter außerdem 16 weitere hochkarätige Acts, die vom 10. bis 12. Juni 2022 beim Tempelhof Sounds zu erleben sein werden.



Florence Welch ist eine Ausnahmekünstlerin, denn die Frontfrau der legendären und sich ständig verändernden Formation Florence + The Machine kann barocke Arien schmettern, Punk-Lyrics growlen oder sanfte Hymnen flüstern. Ihre Stimme ist ebenso vielseitig und außergewöhnlich wie ihre Liveshows, die Fans immer wieder als transzendente Erfahrung beschreiben. Ihre Show vor der historischen Kulisse des Flughafen Tempelhof wird ebenso besonders sein, und eine Erfahrung, die nicht in Chartplatzierungen oder Grammy-Nominierungen gemessen werden kann – Florence + The Machine muss man live erlebt haben, um die wirkliche Kraft und Bedeutung ihrer Kunst verstehen zu können.


Ebenfalls angekündigt haben sich mit Maxïmo Park, Johnossi und Balthazar drei Indie-Größen aus Großbritannien, Schweden und Belgien. Das belarussische Darkwave-Trio Molchat Doma bereichert das Line-up mit finsteren Sounds, Barns Courtney mit kraftvollem Folk Rock und L'Impératrice mit Electropop, Disco und Soul. Mit Faye Webster ist eine weitere junge und innovative Stimme des Folk bestätigt, das kanadische Alternative-Duo Cleopatrick wird wie gewohnt härtere Töne anschlagen.

Auch die Indierock-Innovatoren der Pale Waves freuen sich auf ihren Auftritt, genauso wie die Wiener Supergroup My Ugly Clementine und die stimmgewaltige schottische Singer-Songwriterin Bow Anderson. Aus Australien reisen Middle Kids an, deren Name nicht nur in Down Under für hochwertigen Indierock steht. Auch Together Pangea haben sich im Alternative-Bereich einen guten Namen erspielt, was die Postpunker von Talk Show ebenfalls von sich behaupten können. Mit der Sängerin und Multiinstrumentalistin Trixie Whitley sowie der Indie-Formation Bilbao sind zwei weitere spannende Namen für das Line-up bestätigt, das in Kürze noch um wenige weitere Acts ergänzt werden wird.



Tickets ab 89,- Euro und weitere Informationen zum Festival gibt es auf der Website von Tempelhof Sounds. Alle Tickets sind als Fahrausweis gültig im Tarifbereich Berlin ABC, 2 Stunden vor Einlass bis 3 Uhr des Folgetages.




Bisher bestätigt:



Muse | The Strokes | Florence + The Machine
Alt-J | London Grammar | Interpol | Idles | Royal Blood | Two Door Cinema Club
Mac DeMarco | Sophie Hunger | Courtney Barnett | Parcels | Maxïmo Park | Johnossi

Fontaines D. C. | Freya Ridings | Wolf Alice | Big Thief | Anna Calvi | Balthazar | Molchat Doma Barns Courtney | Kat Frankie | Holly Humberstone | Griff | L'Impératrice
The Gardener & The Tree | Faye Webster | Hinds | Cleopatrick | Baby Queen | Pale Waves

My Ugly Clementine | Black Honey | Bow Anderson | Just Mustard | Middle Kids

Pillow Queens | The Pale White | Together Pangea

Talk Show | Trixie Whitley | Bilbao



more to come!


Tempelhof Sounds ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio, Loft Concerts und DreamHaus.

musie

Postings: 3346

Registriert seit 14.06.2013

24.01.2022 - 19:48 Uhr
schade ist das genau während dem Primavera… sonst wär ich da hin.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

18.02.2022 - 19:36 Uhr
- London Grammar

Ersatz: Libertines.

Yndi

Postings: 158

Registriert seit 23.01.2017

18.02.2022 - 21:53 Uhr
Schade, würde ich ihnen Zögern zurücktauschen. Libertines braucht niemand mehr.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

18.02.2022 - 21:57 Uhr
- London Grammar

Ersatz: Libertines.


Auf den Wechsel hätte ich verzichtet.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

11.04.2022 - 12:54 Uhr
Tempelhof Sounds veröffentlicht Nachhaltigkeitskonzept

Festival ist Teil eines deutschlandweit einzigartigen Feldversuchs zu Recyclingdüngern



Die Veranstalter des Tempelhof Sounds haben ein Nachhaltigkeitskonzept veröffentlicht und darin festgelegt, wie sie das neue Musikfestival in Berlin möglichst umwelt- und menschenfreundlich ausrichten werden. Durch eine Kooperation mit dem Unternehmen „Finizio“, das unter anderem eine deutschlandweit einzigartige Pilotanlage zur Verwertung von Inhalten aus Trockentoiletten zu hochwertigen Recyclingdüngern betreibt, leisten die Festivalgäste selbst einen wichtigen Beitrag.



Mit der „Humussphäre“ werden nämlich unter anderem 100 komfortable und zukunftsweisende Trockentoiletten auf dem Tempelhofer Flughafengelände stehen. Das Besondere: Die Hinterlassenschaften, die sonst aufwendig und unter hohem Energie- und Wasserverbrauch entsorgt werden müssten, werden am Ende eines Hygienisierungsprozesses zu fruchtbarer Erde. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts wird die Qualität dieses Recyclingdüngers in Labor- und Feldversuchen geprüft und könnte in Zukunft viele Probleme der konventionellen Landwirtschaft lösen. Auch ihr An- und Abtransport spart Ressourcen: Mithilfe eines Falt- und Stapelsystems können auf acht Quadratmetern Ladefläche 40 Trockentoiletten transportiert werden. Mit einem klassischen Sattelzug­ werden so bis zu 200 Toiletten angeliefert und der Treibstoffverbrauch reduziert sich so pro Kabine auf 0,175 Liter Diesel auf 100 km.



Die Trockentoiletten sind Teil der festivaleigenen Sustainability Roadmap, die auf der Website des Tempelhof Sounds vollständig eingesehen werden kann und in Zusammenarbeit mit Fine Stammnitz (Gründerin & Leiterin Green Touring Network) entstanden ist. Die Roadmap regelt auch die Stromversorgung, die einen großen Teil zur Emissionsreduzierung von Großveranstaltungen leisten kann. Das Tempelhofer Flughafengelände wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben, weshalb die Veranstalter einen Großteil der Festivalinfrastruktur über Feststrom versorgen werden. Wo das nicht machbar ist, arbeiten sie an alternativen Lösungen.



Das Abfall-Management ist ein weiterer Fokus ihrer Bemühungen und bezieht sich konkret auf die Trennung und das Recycling des anfallenden Mülls von Gästen, Partnern und Dienstleistern vor, auf und hinter den Bühnen. Dafür regelt ein detailliertes Abfallkonzept sowohl den Umgang mit Abfällen vor Ort als auch die Dokumentation und die Entsorgungswege. Neben weiteren Maßnahmen für Anreise oder Gastronomie ist es dem Festivalteam zudem ein Anliegen, dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund arbeitet das Festival mit Partnern wie „Initiative Barrierefrei Feiern“ zusammen und hat ein eigenes Awareness-und-Safety-Konzept, das so vielen Menschen wie möglich eine unbeschwerte Zeit ermöglichen soll. Diversität gilt auch für die drei Bühnen, auf denen zur Festivalpremiere vom 10. bis 12. Juni ein für deutsche Major-Festivals überdurchschnittlich hoher Anteil an weiblichen Artists zu hören sein wird.



Um einen Überblick über die Effizienz und Erfolge aller Maßnahmen zu bekommen, wird im Anschluss an die Veranstaltung ein Reporting zu Erfolgen und Erkenntnissen erstellt.



Die vollständige Sustainability Roadmap gibt es auf der Website von Tempelhof Sounds.



Weitere Informationen:

Finizio - Future Sanitation

Green Touring Network





Tempelhof Sounds ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio, Loft Concerts und
DreamHaus.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

19.05.2022 - 19:13 Uhr - Newsbeitrag
Tempelhof Sounds komplettiert
Line-up und veröffentlicht Timetable

Mit der Veröffentlichung des Timetables und vier weiteren Namen steht dem Festivalwochenende auf dem Tempelhofer Flughafen nichts mehr im Wege. Für die Premiere des Tempelhof Sounds vom 10. bis 12 Juni haben die Veranstalter insgesamt 47 Acts in die Hauptstadt geholt und freuen sich, ihren Anspruch erfüllt zu haben, ein ebenso hochwertiges wie diverses Line-up aus großen Namen und aufstrebenden Acts zu bieten.



Mit Sleaford Mods kommt ein Rap-Punk-Duo aus Nottingham in die Hauptstadt, das dank eindrücklicher Lyrics und minimalistischen, aber druckvollen Beats seit 2007 Erfolge feiert. Auch The Avalanches aus Melbourne erkunden elektronische Klangwelten und werden gleichermaßen für ihre Fähigkeiten als Multiinstrumentalisten und die kreative Verwendung von Samples gelobt. Avec braucht lediglich ihr charakteristisches Timbre und eine Akustik-Gitarre, um sich auch abseits ihrer österreichischen Heimat uneingeschränktes Gehör zu verschaffen. Das ist auch der Alt Rock-Formation The Mysterines aus Liverpool gelungen, deren Album „Reeling“ erst vor kurzem hochverdient bis auf Platz Neun der UK-Charts geklettert ist.



Der Timetable ist ab sofort auf der Festivalwebsite verfügbar. Wer sein Musikwochenende noch bequemer planen will, kann sich auch die offizielle Festivalapp für iOS und Android herunterladen.






Das Line-up im Überblick:



Muse | The Strokes | Florence + The Machine
Alt-J | The Libertines | Interpol | Idles | Royal Blood | Two Door Cinema Club
Sophie Hunger | Courtney Barnett | Parcels | Maximo Park | Johnossi

Fontaines D. C. | Freya Ridings | Wolf Alice | Big Thief | Anna Calvi | Sleaford Mods
The Avalanches | Balthazar | Molchat Doma | Barns Courtney | Kat Frankie

Holly Humberstone | Griff | L'Impératrice | The Gardener & The Tree | Avec

Faye Webster | Hinds | Cleopatrick | Baby Queen | Pale Waves

My Ugly Clementine | Black Honey | Bow Anderson | Just Mustard | Middle Kids

Pillow Queens | The Mysterines | The Pale White | Together Pangea

Talk Show | Trixie Whitley | Bilbao






Tempelhof Sounds ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio, Loft Concerts und DreamHaus.



https://tempelhofsounds.berlin/de/line-up

Der Timetable ist da - mit einem "tba" an sehr prominenter Stelle im PDF. Ideen?

Yndi

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Registriert seit 23.01.2017

20.05.2022 - 10:25 Uhr
Spontan hätte ich ja gesagt, was vom Best Kept Secret (auch FKP). Aber die meisten Acts, die passen, spielen entweder schon in Berlin (z.B. Beach House) oder kann ich mir nicht vorstellen (z.B. Sky Ferreira, Spellling). Außerdem wäre der Name dann wohl auch schon längst veröffentlicht. Vielleicht irgendwas Indie-mäßiges Deutsches, Get Well Soon oder so.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

20.05.2022 - 10:30 Uhr
Vorher ist ja noch Rock am Ring, vielleicht also etwas von da.

Oder The Notwist, die kurz vorher das Immergut um die Ecke headlinen und super rienpassen würden.

Yndi

Postings: 158

Registriert seit 23.01.2017

20.05.2022 - 10:36 Uhr
Hmm, vom RaR würden Gang of Youths größen- und zielgruppentechnisch infrage kommen. Die sind auch erst im November wieder in Berlin. Weezer wohl zu alt, wäre aber geil haha.

The Notwist wäre auf jeden Fall eine Ansage und würde das Lineup aufwerten.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

20.05.2022 - 12:45 Uhr
Nick Cave wäre möglich (er ist in Europa) wohl etwas hoch gegriffen. The Notwist oder was von RAR/RIP gut denkbar.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

20.05.2022 - 12:49 Uhr
" Nick Cave wäre möglich (er ist in Europa) wohl etwas hoch gegriffen. The Notwist oder was von RAR/RIP gut denkbar."

Nick Cave spielt schon am 29. in Berlin.
Sky Ferreira (oben genannt) wird aufgrund des Primavera-Konzerts am nächsten Tag eher nix

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

20.05.2022 - 12:53 Uhr
Nick Cave spielt schon am 29. in Berlin.

Was der Grund sein könnte, warum man ihn noch nicht ankündigt. Bleibt aber unrealistisch.

Placebo hätten da sehr gut hingepasst, aber die sind am selben Tag woanders.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

20.05.2022 - 12:56 Uhr
Mando Diao wären noch ein Tipp, die spielen tags darauf beim Nova Rock, da liegt ja Berlin auf dem Weg.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

20.05.2022 - 12:57 Uhr
Würden auch gut reinpassen.
Genauso wie Foals übrigens, deren Tour einen Tag vorher in Dänemark endet, eben hier waren aber halt auch beim hurricane/southside spielen.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

20.05.2022 - 13:03 Uhr
Oh, Foals wär schön.

Yndi

Postings: 158

Registriert seit 23.01.2017

20.05.2022 - 13:35 Uhr
Mando Diao passen zu gut. 00er Indieband, über den Zenit, meine Freundin mags. Ich bin gespannt, aber auf einen weiteren Volltreffer für mich mache ich mir keine Hoffnung. Dann geh ich eben Molchat Doma schauen ;)

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

03.06.2022 - 20:53 Uhr
Wer da ist und Lust auf ein kleines Hallo hat, übrigens gern vorab per Mail unter armin@plattentests.de melden.

Nummer Neun

Postings: 410

Registriert seit 14.06.2013

13.06.2022 - 11:37 Uhr
Wer war da und kann Erfahrungen teilen?

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

13.06.2022 - 11:43 Uhr
Einige Freunde/Bekannte waren da. Kurze Zusammenfassung vom Feedback:

Gesamtnote sehr gut. Angenehmes, älteres Publikum, gute Auftritte, ordentlich gefüllt, aber nicht übertrieben. Sound okay. Bisschen liebloses Festivalgelände - war halt nur ein "Event" dort an dem Ort, wenn man nur Essen/Trinken/Bands brauchte, was es komplett passend. Für eine erste Veranstaltung also alles im Rahmen. Beschwerde kam wegen der Spielzeiten bis 22 Uhr, aber das ist dort anwohnerbedingt schon immer so gewesen. Wird definitiv im Auge behalten, es wurde wohl auch schon für 2023 eine Ausgabe angekündigt.

Enrico Palazzo

Postings: 2729

Registriert seit 22.08.2019

13.06.2022 - 11:58 Uhr
Ich habe auch fast nur positives von Freunden gehört, die dort waren.

Einziges Manko, wenn man nicht auf direkte Sonne den ganzen Tag steht: Es gibt wohl kaum schattige Plätze, die Sonne brennt den ganzen Tag. (Wäre für mich eher ein Argument, nächstes Jahr nicht hinzugehen, auch wenn ich das LineUp und die Citynähe super finde).

Unangemeldeter

Postings: 728

Registriert seit 15.06.2014

13.06.2022 - 12:01 Uhr
Ich bin da gestern nur im Rahmen der Sternfahrt vorbeigeradelt und fand faszinierend, wie klein das Festivalgelände auf dem Tempelhofer Feld gewirkt hat. Ich dachte dass das da wesentlich mehr Raum einnehmen würde. Aber sonst auch nur Gutes gehört, kann mir das bei ansprechendem Line-Up auch sehr gut vorstellen.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

13.06.2022 - 12:31 Uhr
So, ich bin jetzt auf dem Heimweg und kann auch nur viel Positives berichten. Beziehungsweise mich einigen Worten oben anschließen.

"Älteres" Publikum deckt sich nicht mit meinem Eindruck, vielmehr sehr bunt gemischt. Und superangenehme Leute, alle total nett, auffallend nett. Das Line-Up lockte natürlich vor allem die Klientel der echten Musikfans an.

Das Gelände fand ich top, auch sehr viel sehr clever gelöst. So gab es etwa viele Sitzplätze mit ordentlichem Blick auf die Bühne. Also alles kompakt, aber keineswegs zu klein. Und die drei Freiluft-Bühnen mit kurzen Wegen und "Hauptbühne wird bespielt oder die beiden anderen und alles schließt direkt an" auch optiomal.

Der Standort mitten in Berlin hat natürlich auch was für alle, die sich fürs Zelten zu alt fühlen und lieber im Hotel residieren.

Konzerte 12 bis 22 Uhr fand ich zwar überraschend, aber wegen der Anwohner logisch. Und auch nicht störend. Ob man nun um Mitternacht ins Bett geht und um 9 aufsteht oder alles drei Stunden später, spielt ja auch keine Rolle.

Anlass für Kritik? Höchstens bei den Getränkepreisen, aber so ein Festival will eben auch finanziert werden. Und persönlich bedauerte ich sehr, dass der für mich am meisten erwartete Act Holly Humberstone absagen musste.

Ansonsten beide Daumen hoch: sehr gelungene Premiere. Darf und soll sehr gern zur festen Institution werden.

Klaus

Postings: 5385

Registriert seit 22.08.2019

13.06.2022 - 12:34 Uhr
""Älteres" Publikum deckt sich nicht mit meinem Eindruck, vielmehr sehr bunt gemischt. Und superangenehme Leute, alle total nett, auffallend nett. Das Line-Up lockte natürlich vor allem die Klientel der echten Musikfans an."

Mit "älterem" Publikum waren Leute, wie du und ich gemeint, Armin ;) Meine Freunde die hin sind, waren auch alle zwischen 30 und 40.

Andere Bekannte berichten etwas vom melt, dass alle um sie herum nach 2000 geboren wurden. Das ist dann schon ein kleiner Unterschied.

"Ansonsten beide Daumen hoch: sehr gelungene Premiere. Darf und soll sehr gern zur festen Institution werden."

Das freut mich echt zu hören. All die Jahre hab ich mich gefragt, warum sowas mit der Ausrichtung nicht auch mal in Berlin ist und jetzt ist es da. Schön!

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 22719

Registriert seit 08.01.2012

13.06.2022 - 12:38 Uhr
Generell fehlen die Indie-Festivals dieser Art in Deutschland halt total, gerade im Vergleich mit England.

Ansonsten hat man Leute um die 60 genauso gesehen wie um die 18. Schnitt vermutlich höher als bei Southside & Co. - aber da gehe ich ja auch schon Jahre nicht mehr hin.

Armin

Plattentests.de-Chef

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13.06.2022 - 12:56 Uhr
Ach, weiterer Pluspunkt: Es gab nicht nur Beck's zu kaufen, sondern auch Bier. An manchen Stellen sogar das sehr gute Münchner. Nur dass mir gleich zweimal stattdessen Beck's untergejubelt wurde, ist nicht lustig.

Armin

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13.06.2022 - 13:14 Uhr - Newsbeitrag
Tempelhof Sounds feiert erfolgreiche Premiere
in Berlin – Rückkehr für 2023 bestätigt

Die erste Ausgabe des Tempelhof Sounds ist am Sonntagabend mit einer umjubelten Headliner-Show von The Strokes zu Ende gegangen. An den beiden Tagen zuvor hatten bereits Florence + the Machine, Muse und 45 weitere Acts den rund 30.000 täglichen Gästen besondere Konzertmomente auf dem Gelände des Flughafens Tempelhof geschenkt. Die Veranstalter des neuen Festival-Formats ziehen eine rundum positive Bilanz und werden in Kürze Informationen zum Vorverkaufsstart und Datum der zweiten Ausgabe veröffentlichen.



Neben den Headlinern standen auch Acts wie Alt-J, The Libertines, Interpol, Idles, Royal Blood, Two Door Cinema Club, Sophie Hunger, Courtney Barnett, Griff, Anna Calvi oder Wolf Alice auf den drei Bühnen, auf denen große Namen und vielversprechende Newcomer aus verschiedenen Spielarten des Rock zu erleben waren.



Das im vergangenen Oktober angekündigte Tempelhof Sounds ist als dreitägiges City-Festival mit Gitarrenfokus konzipiert. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Veranstalter FKP Scorpio, Loft Concerts und Dreamhaus auf die soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Aus diesem Grunde stellte ein detailliertes Nachhaltigkeitskonzept unter anderem sicher, dass für die Feststromversorgung der Veranstaltung Ökostrom eingesetzt wurde, besondere Maßnahmen zur Müllvermeidung und -trennung ergriffen wurden oder Trockentoiletten im Einsatz waren, sodass aus den Hinterlassenschaften der Gäste Humusdünger entstehen kann. Detaillierte Informationen zur Sustainability Roadmap gibt es hier.



„Die erste Ausgabe des Tempelhof Sounds war ein euphorisches und friedliches Fest der Musik, dessen Erfolg unsere kühnsten Erwartungen übertroffen hat“, freut sich Stephan Thanscheidt, der als CEO von FKP Scorpio mit für das Booking verantwortlich zeichnet. Dass unsere Gäste, für deren Vertrauen im ersten Jahr wir uns ausdrücklich bedanken möchten, bei bestem Sommerwetter feiern durften, hat unserem großartigen Einstand in Berlin die Krone aufgesetzt. Wir sind in Berlin mit offenen Armen empfangen worden und kommen im nächsten Jahr gerne wieder.“



Festival-Bookerin Talissa Buhl ergänzt: „Unser gesamtes Team ist überglücklich, dass es uns gelungen ist, ein ebenso hochwertiges wie diverses Line-up mit hoher Beteiligung von weiblichen Acts an diesem unvergesslichen Ort zu präsentieren. Wir freuen uns, dass es uns damit gelungen ist, ein Zeichen für mehr Diversität auf Festivalbühnen zu setzen."



Die Rückkehr des Tempelhof Sounds in 2023 ist bereits bestätigt. Der genaue Termin, Vorverkaufsbeginn und erste Acts werden in Kürze bekanntgegeben.

Machix88

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13.06.2022 - 14:35 Uhr
Ich war nur am Sonntag vor Ort und kann die gute Organisation nochmals bestätigen. Alles sehr entspannt und unkompliziert. Der einzige aber große Kritikpunkt meinerseits war jedoch der gestrige Sound. Die erste Hälfte bei Interpol war wegen viel zu leisen Gitarren ein wenig für die Katz. Die haben den Sound dann im Laufe der Show hinbekommen, aber das hat es alles irgendwie schon für mich vermiest bei der kurzen Spieldauer.
Ich kann es auch nachvollziehen, dass die Musik wegen den Anwohnern gegen Abend leiser gedreht wird. Aber der Lautstärke-Unterschied zwischen 17- Uhr-Act und dem Headliner kam mir massiv vor. Das finde ich sehr unglücklich. Niemand traut sich mitzusingen, kaum Bewegung und man hört stattdessen jedes Gespräch in direkter Nähe. Die schlechte Stimmung wurde von Casablancas ja auch fast durchweg thematisiert. Deswegen bin ich mir noch nicht sicher, ob ich nächstes Jahr wieder dabei wäre. Wie war der Sound an den anderen Tagen?

Takenot.tk

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13.06.2022 - 15:23 Uhr
War auch nur Sonntag dort, und der Lautstärke-Unterschied ist mir auch aufgefallen - Nachmittags bei Royal Blood dachte ich noch mir fallen die Ohren ab (hab dann sogar am Stand Ohrstöpsel gekauft), und die Strokes am späten Abend als Headliner waren dann schon echt leise, da hat was gefehlt.
Julian Casablancas hat allerdings auch echt das schlechteste Stage Banter welches ich je gehört habe, das hat denke ich nicht zur Stimmung beigetragen, zumal er trotzdem gefühlte 10 Minuten schwätzen wollte nach jedem Song...
Highlight für mich gestern Courtney Barnett, da fand ich auch die Lautstärke genau richtig (irgendwo zwischen Royal Blood und den Strokes), und sie hat ne wirklich angenehme und einnehmende Bühnenpräsenz.

Bin wenig bis gar nicht Festivalerprobt, daher fehlen mir die Vergleiche, aber es war alles viel besser organisiert als ich es im Vorhinein befürchtet hatte. Heiß war es halt, war schon happy als am Abend dann der Schatten der Bühne bei Courtney schon weit genug ins Publikum fiel...

Unangemeldeter

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13.06.2022 - 16:28 Uhr
Zu leise Hauptacts bei Festivals sind echt ein kurioses, unterschätztes Problem. Was ihr schreibt erinnert mich sehr an Radiohead beim Lollapalooza in Berlin vor ein paar Jahren, die auch einfach viel viel zu leise waren. Das ist dann genau aus den Gründen nervig, die ihr schreibt: man hört jeden Deppen quatschen, kann selber nicht mitsingen - und es drückt einfach die Stimmung.

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