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Maifeld Derby 2022

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

03.10.2021 - 19:20 Uhr - Newsbeitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

11.10.2021 - 19:01 Uhr
Kaum ist das 10. Maifeld Derby ganz wundervoll über die die beiden Bühnen gegangen, steht auch schon die Nummer 11 vor der Tür! Vielleicht habt’s ihr ja schon gesehen, es wurde bereits ein üppiges Line Up angekündigt. Und das ist erst der Anfang! Zeitweise wurden 2 Festivals parallel gebucht, damit die Macher*innen auch keine Chance verpassen, unsere Lieblingskünstler*innen nach Mannheim zu holen. Herausgekommen ist ein Programm ganz nach unserem Geschmack. Keine Genregrenzen und eine Mischung aus alten Helden und neuen, aufstrebenden Künstler*innen!

„Nachdem die diesjährige Festivalausgabe vor allem unsere Dankbarkeit darüber ausdrücken sollte, dass wir stolze 10 Jahre Maifeld Derby und den Neustart Kultur gleichermaßen feiern konnten, soll die nächste Auflage wieder ein Karneval der Sinne werden! Frische Musik wo das Ohr hinhört, interessante Menschen wo das Auge hinblickt, sowie regionale Spezialitäten & Gaumenfreuden. Ein Festival für Kopf, Herz, Beine und Bauch! (Timo Kumpf, Maifeld Derby Gründer & Booker)

Der Vorverkauf startet am Mi, 8.10. um 18.00 Uhr exklusiv über www.maifeld-derby.de (seit 10 Jahren zu 100% unabhängig. Auch/vor allem im tickting!) Es gibt zunächst wie gewohnt nur limitierte EARLY HORSE Hardcover-FESTIVALTICKETS. Tagestickets sind bereits für den Do, 11.11. geplant. Die erste Ticketstufe kostet 130,00 € inkl. aller Gebühren, exkl. Camping. Geplant wirdwieder mit Palastzelt, Open Air Bühne, Hüttenzelt und Parcours d’amour. Ein besonderer Fokus soll außerdem auf dem Rahmenprogramm und -angebot liegen. Mal sehen, was dem Team um Timo Kumpf da bis nächstes Jahr alles einfällt. Wir sind jedenfalls glücklich, optimistisch und motiviert. Und daran möchten wir Euch teilhaben lassen!

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

12.10.2021 - 14:50 Uhr
Jawoll! Hoffentlich kann es diesmal so stattfinden wie geplant, dann wird das sehr gut. Da sind schon einige vielversprechende Namen dabei.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

12.10.2021 - 16:59 Uhr
Hier auch bereits erste Vorfreude. Besonders Tirzah hatte ich mir schon nach ihrem Debüt nach Mannheim gewünscht, jetzt steht sie tatsächlich im Line-up. :)

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

18.11.2021 - 19:01 Uhr - Newsbeitrag
Maifeld Derby 2022 mit vier Tagen Programm! Neue Bestätigungen mit u.a. London Grammar, Bonobo und vielen mehr!

Liebe Freund*innen, liebe Medienpartner*innen,

für die Maifeld-Gemeinde wollte die verrückte Jahreszeit dieses Jahr ganz besonders beginnen: Am 11.11.21 um 11.11 Uhr wollte das Festival nicht nur neue Künstler*innen für das 11. Maifeld Derby, sondern auch einen vierten Tag ankündigen! Wie so oft steckte der Teufel im Detail und die Ankündigung musste der närrische Plan nochmal verschoben werden. Nun ist es aber so weit!

Die Sehnsucht ist so groß wie das internationale Band-Angebot, weshalb sich das Booking-Team entschlossen hat am Do, 9.6.22 eine „Opening Gala“ zu veranstalten. Angeführt von den auf deutschen Bühnen raren LONDON GRAMMAR öffnet das Festival 2 Bühnen mit insgesamt 6 Slots. . Als zweiter Act ist bereits der australische Indie-Rapper GENESIS OWUSU für seinen ersten Deutschland-Gig bestätigt. Der Eröffnungsabend endet um 22.00 Uhr, damit dann alle für die Rückkehr des kompletten Maifeld Derby Parcours gleichermaßen fit wie beseelt sind! Weitere Künstler*innen für diesen Abend werden Anfang 2022 bekanntgegeben.

Weiter geht der Reigen an Neubestätigungen für den Fr, 10.6.2022 mit Live-Elektro-Halbgott BONOBO, der mitsamt neuem Album „Fragments“ kommt und zusammen mit CARIBOU die Speerspitze der Szene bildet. An diesem Abend beide hintereinander auf derselben Bühne, ein sehr besonderes Spektakel! Auch neu ist an diesem Tag die englische Durchstarterin ARLO PARKS, die zuletzt den begehrten Mercury Prize gewonnen hat. Sie kann sich ebenso noch Chancen auf eine Grammy Nominierung ausmachen wie AROOJ AFTAB, die die internationale Jazz-Worldmusic Szene aufmischt und sich auch schon auf der jährlichen Playlist von Barack Obama wiedergefunden hat. Weitere Neubestätigungen für den Freitag sind BATTLES (Electro-Math-Rock), HELADO NEGRO (chilliger Indie-Wave) und ENOLA GAY (Post Punk).

Der Sa, 11.6.2022 wartet mit KING GIZZARD AND THE LIZARD WIZARD, MAC DEMARCO & DIIV gleich mit der heiligen Dreifaltigkeit des Slacker-Psych-Dream-Rocks auf. Alle schon bekannt, aber diese Tages-Zusammenstellung wird einige Freudentränen hervorrufen. Hat sie zumindest bei uns. Neu dabei sind am Samstag die Stuttgarter Indie-Helden von RIKAS und die chilenischen Techno-Kraut-Psych-Rocker FÖLLAKZOID.

Mehr Neubestätigungen gibt es am So, 12.6.2022: Zu den Headlinern KINGS OF CONVENIENCE gesellen sich die norddeutschen Rock-Poeten KETTCAR, der australische Downtempo-Songwriter CHET FAKER und die ebenfalls aus Australien stammenden Punker*innen AMYL AND THE SNIFFERS. Ja, da klappern auch wir mit den Hufen! Und als wäre das nicht schon fast zuviel, kommen noch die verrückten Rocker DŸSE, die wundervolle Songwriterin EVE OWEN und die jazzig-lärmenden ROBOCOBRA QUARTET dazu.


Der Vorverkauf läuft bereits exklusiv über www.maifeld-derby.de (seit 10 Jahren zu 100% unabhängig. Auch/vor allem im Ticketing!)

Ab sofort gibt es 1-Tages-Tickets (nur print@home)
Festivalticket 3- oder 4-Tage (nur Hardtickets, print@home in Kürze)

1-Tag:
- Do, 9.6.22 - 55,00 €
- Fr, 10.6.22 - 65,00 €
- Sa, 11.6.22 - 65,00 €
- So, 12.6.22 - 65,00 €

3-Tage:
- 1.Stufe: 10.6.-12.6.22 - 130,00 € SOLD OUT
- 2.Stufe: 10.6.-12.6.22 - 140,00 €

4-Tage:
- 9.6-12.6.22 - 180,00 €
- Upgrade 3-Tage auf 4-Tage - 40,00 €

Camping:
- pro Person: 20,00 €
- pro WoMo: 25,00 €
Alle Preise inkl. aller Gebühren & ÖPNV exklusiv auf www.maifeld-derby.de

Tagesaufteilung:

Do, 9.6.22 Opening Gala!
1 evening - 2 stages - 6 artists
LONDON GRAMMAR (UK) #
GENESIS OWUSU (AUS) #
+ more tba!

Fr, 10.6.22
BONOBO (UK) #
CARIBOU (CAN)
ARLO PARKS (UK) #
HELADO NEGRO (USA) #
BATTLES (USA) #
AROOJ AFTAB (USA) #
ENOLA GAY (IE) #
+ more tba!

Sa, 11.6.22
KING GIZZARD AND THE LIZARD WIZARD (AUS)
MAC DEMARCO (AUS)
SAMPA THE GREAT (ZMB)
DIIV (USA)
BLACK MIDI (UK)
TIRZAH (UK)
JONATHAN BREE (NZ)
SWEEPING PROMISES (USA)
SPELLLING (USA)
FAYE WEBSTER (USA)
RIKAS (D) #
PETROL GIRLS (AT)
FÖLLAKZOID (CL) #
AUTOMATIC (USA)
+ more tba!

So, 12.6.22
KINGS OF CONVENIENCE (NO)
KETTCAR (D) #
CHET FAKER (AUS) #
AMYL AND THE SNIFFERS (AUS) #
CONNAN MOCKASIN (NZ)
OM (USAI
ROLLING BLACKOUTS COASTAL FEVER (AUS)
DYSE (D) #
Büşra Kayıkçı (TUR)
EVE OWEN (UK) #
ROBOCOBRA QUARTET (IE) #
+ more tba!

#=neu

Links:
Tickets: www.maifeld-derby.de/shop
Bandpics 2022: https://bit.ly/3DgnqrT
Spotify-Playlist: https://spoti.fi/3mkNj2X
Livevideo Playlist: https://bit.ly/3Ab1e0h
Website: https://www.maifeld-derby.de
Instagram: https://www.instagram.com/maifeld_derby
Facebook: https://www.facebook.com/maifeldderby
FB-Event: https://www.facebook.com/events/160116279263557

Hashtag:
#Maifeld22

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

18.11.2021 - 23:52 Uhr
Ziemlich überragendes Line-Up bisher. Aber schon auch teuer geworden. Andererseits hat man ja zuletzt auch quasi kein Geld für Konzerte ausgegeben. Da werde ich mir das schon in voller Länge gönnen müssen.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

17.03.2022 - 20:49 Uhr - Newsbeitrag
Gute Neuigkeiten vom Maifeld Derby! Insgesamt sind 67 Künstler*innen aus der ganzen Welt bestätigt. Außerdem wurde die „Opening Gala“ nach der Absage von London Grammar in eine „Opening Party“ umgewandelt. Wir sind Feuer & Flamme für das diesjähriges Programm. Von Noise-Punk über Zecken-Rap bis zum Italo-Pop-Schlager ist alles dabei. Von Grammy Gewinner*innen und -nominierten bis hin zu aus der Pandemie taufrisch hervorgegangen Newcomer*innen. Wir wagen es zu sagen: Das ist das beste und abwechslungsreichste Maifeld Derby Line Up aller Zeiten!

Diese wunderbaren Künstler*innen komplettieren das Programm:
EASY LIFE - MEZERG - KENNYHOOPLA - ROY BIANCO & DIE ABBRUNZATI BOYS - WEVAL - DIE NERVEN - MYD (Live Band) - WAVING THE GUNS - LIGHTNING BOLT - KID SIMIUS (DJ-Set) - STELLA DONNELLY - TEAM SCHEISSE - TRISTAN BRUSCH - WU-LU - LOLA YOUNG - WHISPERING SONS - MARTA DEL GRANDI - EMILIE ZOE - HORSEGIRL - LUCY KRUGER & THE LOST BOYS - TAXI KEBAB - TOBIAS GINSBURG (Lesung) - LEVIN GOES LIGHTLY - KATHLEEN FRANCES - TAMZENE - FRANCIS OF DELIRIUM - PHILINE SONNY - GRINGO MAYER - CHAOZE ONE - NIKLAS BLUMENTHALER - DAVID JULIAN KIRCHNER - SCHROFF - LUVA - BEACH TOWEL - SMOKING LIPS - EMMA
Mit EASY LIFE kommen englische Chartstürmer, die gechillt und geschmackssicher zwischen Rap und Indie balancieren. Der Franzose MEZERG wird als 1-Mann-Techno-Liveband die Nacht am Samstag bespielen. Die Club-Tour ist weltweit ausverkauft! Der Amerikaner KENNYHOOPLA kommt zum ersten Mal nach Deutschland. Er erinnert nicht nur an Blink182, deren Drummer Travis Barker ist auch auf dem Album mit dabei. Maifeld Derby goes Pop-Punk! Schrill wird’s am Sonntag Mittag mit ROY BIANCO & DIE ABBRUNZATI BOYS. Pizza meets Zuckerwatte aka Italo-Pop meets Indie-Schlager. Gewagt. Den unverschämt tanzbaren Freitag bereichern die Holländer WEVAL mit analogen Synthies, mollig-warmen Beats und einfach unverschämt stilvollem Elektro-Sound. DIE NERVEN haben neben unzähligen Projekten der einzelnen Mitglieder auch ein neues Album gemacht und wir freuen uns eine der ersten Live-Stationen zu sein. Aber zurück zum dancy Freitag: MYD ist die Abkürzung für „Makes You Dance“. Was mehrere Millionen Hörer*innen monatlich zuhause machen, könnt ihr dann im Palastzelt in die Nacht hinein machen. Im Live Band Setup.

Die Rostocker WAVING THE GUNS sind neben Party-Garanten auch eine wichtige Stimme des Deutschraps. Bei uns fast schon exotisch, aber uns sehr wichtig. Für wilden Noise-Punk steht das amerikanische Duo LIGHTNING BOLT. Früher meist mitten im Publikum, bei uns dann auf der Bühne des Hüttenzelts. Aus Australien kommt STELLA DONNELLY, deren letztes Albums „Beware Of The Dogs“ ja nicht nur uns brutal begeistert hat. Was ist denn da eigentlich beim TEAM SCHEISSE los? Frischer Deutsch-Punk mit Hirn und Haltung. Irgendwie jetzt schon Kult, obwohl noch gar nicht angefangen. Verrückt. Nachdem er beim letzten Mal mit seiner Band den Deutsch-Pop gerettet hat, kommt TRISTAN BRUSCH dieses Jahr solo in den Parcours d’amour. Aus London kommen WU-LU und dort haben sie uns letzten Herbst vollends von den Socken gehauen. Und auch wenn’s dieses Jahr besonders schwer ist einzelne Tipps herauszuheben. aber die sind’s! Tief in unseren Herzen & Beinen verankert ist der tolle KID SIMIUS. Dieses Mal mit DJ-Set bei der Opening Party.

Aus England kommt LOLA YOUNG, die es mit ihrer Gänsehaut Stimme dieses Jahr auch auf die BBC Liste der hoffnungsvollen Newcomer*innen geschafft hat. Noch nie live sehen können, aber wird glaub sehr eindrucksvoll. Mit Shoegaze-Post-Punk bespielen die Belgier WHISPERING SONS den letzten Slot am Freitag. Die Schweizerin EMILIE ZOE hat gerade mit „Hello Future Me“ ein wunderschönes Album veröffentlicht. MARTA DEL GRANDI aus Italien haben wir gerade erst kennengelernt und uns gleich in schaurig-schönen Sound verhört. Toll! Zugegebenermaßen hätten wir HORSEGIRL auch nur wegen des Namens gebucht. So fresh klang Indie-Rock seit 20 Jahren nicht! Düsterer geht es bei der in Berlin lebenden Südafrikanerin LUCY KRUGER & THE LOST BOYS zu. Das Genre-Zuordnungs-Orakel spuckt Fuzzy-Noir-Folk aus. Macht euch selbst nen Eindruck! Die Franzosen TAXI KEBAB vermischen nicht Gewürz in Soße, sondern orientalische Psych-Sounds mit tanzbaren Elektro-House-Beats. Extra Schaf! Und wer sich bei der Lesung von TOBIAS GINSBURG ausruhen will, der ist leider falsch. Für den Bestseller „Die letzten Männer des Westens“ ist Tobias mit einer falsche Identität als rechtsradikaler Antifeminist in internationale Netzwerk von Frauenhassern untergetaucht. Davon berichtet er nun.

Die Stuttgarter LEVIN GOES LIGHTLY bewegen sich zwischen den Polen Goth- und Art-Pop, ebenso haltungsstark wie glitzernd. Mit KATHLEEN FRANCES und TAMZENE kommen 2 jungen Songwriterinnen aus UK, die uns beide nach 10 Sekunden überzeugt haben. Beide noch sehr unbekannt, aber sicher nicht mehr lange! Selbiges trifft auf FRANCIS OF DELIRIUM aus Luxemburg und PHILINE SONNY zu, nur dass die etwas rockiger ausgelegt sind. Das sind die female Headliner der Zukunft! Und zum Abschluss freuen wir uns auf eine Riege talentierter Mannheimer: GRINGO MAYER macht die Schlappgosch wieder salonfähig und begeistert außerdem mit Sound & Attitüde. CHAOZE ONE ist Rapper, Autor und Aktivist. Gelesen hat er bei uns schonmal. Diesmal rappt er mit Band! Und Aktivist ist er immer. NIKLAS BLUMENTHALER präsentiert am Klavier Eigenkompositionen, die auf den einschlägigen Portalen schon mehrere Millionen Streams aufweisen können. DAVID JULIAN KIRCHNER ist bei Staatsakt gesigned und ein Tausendsassa der Mannheimer Kulturszene. Authentisch, verstörend und immer relevant. SCHROFF sind Mannheims echteste junge Rockband und haben schon bei unserem Jubiläum im letzten Jahr begeistert. LUVA ist Laura Volk mit ihrem neuen Songwriter-Pop Projekt. Ebenfalls neu, fresh und aus der Region: SMOKING LIPS, EMMA & BEACH TOWEL

Ralph mit F

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Registriert seit 10.03.2021

18.03.2022 - 08:50 Uhr
KennyHoopla, meine Damen und Herren! <3

myx

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Registriert seit 16.10.2016

19.03.2022 - 08:29 Uhr
Mich freut vor allem Emilie Zoé, "Hello Future Me" ist wirklich ein wunderschönes Album.

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

19.03.2022 - 09:16 Uhr
@myx

Check Lucy Kruger, das ist sehr ähnlich.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

19.03.2022 - 09:43 Uhr
Werde ich gerne machen, danke!

myx

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Registriert seit 16.10.2016

22.03.2022 - 11:11 Uhr
"Lucy Kruger & The Lost Boys" gefällt mir auch gut, Emilie Zoé hat aber schon noch mehr Pep, wenn man mal von einzelnen Songs wie "Evening Train" absieht.

Trotzdem freut es mich, dass sie ebenfalls in Mannheim aufspielen werden.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

20.04.2022 - 19:47 Uhr - Newsbeitrag
Das Warten hat ein Ende und die heiße Phase beginnt! Nachdem kürzlich das finale Line-Up des diesjährigen Maifeld Derby bekanntgegeben wurde, freuen wir uns jetzt auch den Timetable und den Geländeplan zur Verfügung stellen zu können.
LINEUP NACH TAGEN

Do, 9.6.22 - Opening Party
GENESIS OWUSU (AUS) - KID SIMIUS DJ-Set (ES) - WU-LU (UK) - FRANCIS OF DELIRIUM (LUX) - LEVIN GOES LIGHTLY (D) - SMOKING LIPS (Mannheim)

Fr, 10.6.22
BONOBO (UK) - CARIBOU (CAN) - ARLO PARKS (UK) - EASY LIFE (UK) - WEVAL (NL) - HELADO NEGRO (USA) - WAVING THE GUNS (D) - BATTLES (USA) - MYD live Band (F) - LIGHTNING BOLT (USA) - AROOJ AFTAB (USA) - WHISPERING SONS (BEL) - SWEEPING PROMISES (USA) - ENOLA GAY (IE) - MARTA DEL GRANDI (IT) - TAMZENE (UK) - PHILINE SONNY (D) - CHAOZE ONE (Mannheim) - EMMA (Mannheim)

Sa, 11.6.22
KING GIZZARD AND THE LIZARD WIZARD (AUS) - MAC DEMARCO (AUS) - SAMPA THE GREAT (ZMB) - DIIV (USA) - BLACK MIDI (UK) - TIRZAH (UK) - JONATHAN BREE (NZ) - SPELLLING (USA) - FAYE WEBSTER (USA) - RIKAS (D) - TEAM SCHEISSE (D) - PETROL GIRLS (AT) - FÖLLAKZOID (CL) - AUTOMATIC (USA) - TAXI KEBAB (F) - LUCY KRUGER & THE LOST BOYS (ZAF) - EMILIE ZOE (CH) - DAVID JULIAN KIRCHNER (Mannheim) - KATHLEEN FRANCES (UK) - SCHROFF (Mannheim) - BEACH TOWEL (Mannheim)

So, 12.6.22
KINGS OF CONVENIENCE (NO) - KETTCAR (D) - CHET FAKER (AUS) - AMYL AND THE SNIFFERS (AUS) - KENNYHOOPLA (USA) - ROY BIANCO & DIE ABBRUNZATI BOYS (D) - DIE NERVEN (D) - ROLLING BLACKOUTS COASTAL FEVER (AUS) -STELLA DONNELLY (AUS) - DYSE (D) - TRISTAN BRUSCH (D) - Büşra Kayıkçı (TUR) - HORSEGIRL (USA) - GRINGO MAYER (Mannheim) - EVE OWEN (UK) - ROBOCOBRA QUARTET (IE) - NIKLAS BLUMENTHALER (Mannheim) - LUVA (Mannheim)


Ralph mit F

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Registriert seit 10.03.2021

20.04.2022 - 19:54 Uhr
Timetable aus der Hölle, es überschneidet sich so unfassbar viel.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

27.04.2022 - 23:52 Uhr
Hm, mich nervt die Überschneidung von Spellling und Black midi bzw. DIIV. Sonst gehts aber. Was stört dich?

Ralph mit F

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Registriert seit 10.03.2021

28.04.2022 - 08:16 Uhr
Das, und Tristan Brusch, KennyHoopla und Dyse auf drei Bühnen. Arlo Parks und Marta Del Grandi. Ansonsten das generelle Maifeld-Problem, dass keine Zeit zwischen den Slots angedacht ist und man unweigerlich des Pendelns wegen immer ein paar Minuten verpasst.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

13.05.2022 - 22:45 Uhr
Und mich schmerzt, dass ausgerechnet Bilderbuch und Tirzah sich überschneiden.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

08.06.2022 - 22:39 Uhr
Wer ist denn am Wochenende alles am Start? Wird es wieder ein Forumstreffen geben?

myx

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Registriert seit 16.10.2016

09.06.2022 - 09:39 Uhr
Wir sind ab morgen dort und würden uns über ein Treffen freuen. :)

KingOfCarrotFlowers

Postings: 142

Registriert seit 07.02.2018

09.06.2022 - 09:55 Uhr
Bin am Sonntag da

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2625

Registriert seit 14.06.2013

09.06.2022 - 10:03 Uhr
Bin dieses Jahr in Berlin. Gut & schade zugleich. Ganz viel Spaß Euch!

derwaschbaer

Postings: 7

Registriert seit 08.06.2022

09.06.2022 - 10:05 Uhr
Ich am Samstag - zum traumhaften Run black midi - DIIV - Sampa - Tirzah - King Gizzard :-)

Ralph mit F

Postings: 299

Registriert seit 10.03.2021

09.06.2022 - 10:42 Uhr
Freitag bis Sonntag am Start.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

09.06.2022 - 10:57 Uhr
@eric: Danke, Dir ebenfalls viel Spass!

@derwaschbaer: Die gute Emilie Zoé nicht zu vergessen! ;)

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

11.06.2022 - 17:20 Uhr
Jemand Lust sich gegen 18:30 Uhr draußen rechts bei den Tischen einzufinden?

myx

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Registriert seit 16.10.2016

11.06.2022 - 17:32 Uhr
Bin ich dabei.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

11.06.2022 - 19:02 Uhr
Wer hat Interesse an einen Treffen morgen mit früherer Ankündigung und hoffentlich höherer Teilnehmerzahl? ;)

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

11.06.2022 - 22:41 Uhr
Was ist bei Tirzah los?! :(

myx

Postings: 3503

Registriert seit 16.10.2016

11.06.2022 - 23:43 Uhr
Das Warten hat sich gelohnt, war ein faszinierender Auftritt. :)

carpi

Postings: 1114

Registriert seit 26.06.2013

13.06.2022 - 19:23 Uhr
Habe mir über die drei Tage einige Acts angeschaut und war sehr angetan:
Los gings am Freitag mit Helado Negro, sehr entspannter Act und somit ein angenehmer Einstieg in den Tag, bei Enola Gay gabs dann bereits kräftig was auf die Ohren, viel Bewegung auf und vor der Bühne, hat Spaß gemacht. Draußen dann wieder bei der Hauptbühne bei Easy Life, die zwar auch sehr gechillt klangen, aber musikalisch nicht so meins waren. Highlight für mich an diesem Abend Caribou mit tollen Visuals und Music to get lost in.
Habe dann den Zug gegen 23.00 genommen, deshalb am Fr und Sa kein Spätprogramm für mich.
Am Sa konnten mich zunächst die Rikas nicht wirklich überzeugen, war aber auch noch sehr heiß auf dem Platz draußen. Danach ging der 3er Block mit Black Midi los, da ja schon wieder ein neues Album erscheint, kannte ich nicht alle Songs. Der Drummer hat gleich beim zweiten Song das Shirt ausgezogen, sehr schweißtreibend im Zelt, aber auch ein überzeugender Auftritt auf der Bühne, finde vor allem auch beide Stimmen faszinierend. Mit DIIV werde ich mich sicherlich noch mehr beschäftigen, kenne nur Deceiver, von dem auch einige Songs gespielt wurden z.B. Horsehead und Blankenship und noch ein paar mehr. Das Ganze wäre in der Dämmerung wahrscheinlich noch intensiver geworden, was so ähnlich auch von der Band geäußert wurde, aber war auch so sphärisch-krachiger Wohlklang, der insgesamt positiv aufgenommen wurde. Anschließend gabs dann noch die Berufsmaskenträger um Jonathan Bree mit zwei Tänzerinnen bzw. Sängerinnen im Gepäck, alle mit vermummten Gesichtern wie auch auf den Plattencovern. Mir hats gefallen, auf meiner Seite der Tribüne sind zwar einige Zuschauer bereits nach 1-2 Songs wieder aufgebrochen, aber im Lauf des Gigs kam mehr Stimmung auf und natürlich noch You're so cool.
Am Sonntag war ich zwar schon etwas groggy, aber glücklicherweise gleich zu Beginn von Horsegirl am Start, die einen sehr sympathischen Auftritt ablegten, werde mir das Album sicherlich mal genauer anhören, da einige starke Songs zu hören waren. Gleich danach noch Rolling Blackouts C.F., die blendend aufgelegt waren und mit einer gelungenen Mischung ihrer drei Platten einen tollen Set hinlegten. Die letzten beiden Songs waren mit Fountain of good fortune und The French Press noch zwei echte Perlen von der EP mit dabei. Danach war erstmal Pause für mich, Amy and the Sniffers fand ich musikalisch nicht sehr spannend, war aber von der Euphorie und Energie, die sie ausstrahlte, angetan. Vor der Bühne ging es wild zu, Hut ab, wer da im Strudel mit dabei war und das bei den Temperaturen ausgehalten hat. Der Schlusspunkt war für mich Die Nerven mit einem gewohnt kurzweiligen Set, der schon fast wie bei Amy and The Sniffers große Euphorie auslöste. Wer noch eine Minute länger blieb, konnte ein Ständchen mit dem Drummer singen, der We are the champions anstimmte.
Leider habe ich mir dann die Kings of Convenience nicht mehr angeschaut, nach dem Konzertbericht eines Users in einem anderen Thread muss das ja sicherlich auch schön gewesen sein. Fand die Atmosphäre auf dem Gelände wieder sehr angenehm, schön, dass es mit dem Maifeld weitergeht.

cargo

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Registriert seit 07.06.2016

14.06.2022 - 12:47 Uhr
Ich war jetzt das fünfte Mal beim Maifeld und würde fast sagen, dass das dieses Jahr meine liebste Ausgabe war.

Müsste echt schwer nachdenken irgendeinen Kritikpunkt zu nennen. Vielleicht hätte man noch ein paar Sonnenschirme aufstellen können. Ansonsten aber von vorne bis hinten top organisiert! Von der Security bis zur Toilettenfrau waren auch echt nur unfassbar sympathische Menschen angestellt. Ohnehin hab ich noch nie so ein entspanntes und rücksichtsvolles Publikum allgemein erlebt bei einem Festival. Ich glaube da war einfach jeder nur extrem dankbar, dass es endlich wieder ein richtiges Maifeld geben konnte und hat das dann ganz deutlich gezeigt.

Musikalisch gabs auch jeden Tag für mich richtige Highlights, die noch eine Weile nachwirken werden. Meine Favoriten waren:

DIIV - viel druckvoller, als ich erwartet hatte

Arooj Aftab - absolute Gänsehaut

RBCF - besser kann man einen Festivalsound nicht abmischen

Team Scheisse - der Hype scheint etwas übertrieben, aber die machen halt auch einfach unglaublich Spaß

Jonathan Bree - DIE Performance des Festivals

Die Nerven - erster Ging nach drei Jahren Pause, man hat gemerkt, dass sie Bock hatten (vor allen Dingen der entfesselte Max Rieger)

Bin jedenfalls noch ganz beseelt von den drei wundervollen Festivaltagen und hoffe, dass das Maifeld noch lange erhalten bleibt.

Ralph mit F

Postings: 299

Registriert seit 10.03.2021

14.06.2022 - 12:57 Uhr
War für mich das vierte und möglicherweise auch das beste Mal, ja. Man kann die Veranstalter gar nicht genug knuddeln für das, was die da auf die Beine stellen.
Beste Performance kam von KennyHoopla, aber generell hat es nicht einen auch nur durchschnittlichen Auftritt gegeben. War alles geil. Bin immer noch ganz hin und weg.

saihttam

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Registriert seit 15.06.2013

15.06.2022 - 01:17 Uhr
Mir hat es auch wieder mal ausgezeichnet gefallen. Ich war jetzt zum zweiten Mal als Helfer dabei (insgesamt zum 7. Mal) und kann sagen, dass da hinter den Bühnen schon auch einiges drunter und drüber geht. Aber trotzdem hat letztenendes alles super geklappt. Das geht nur mit Menschen, die immer positiv bleiben und so viel Spaß an der Sache haben, dass sie bis an ihre Grenzen gehen, um allen ein so tolles Festivalerlebnis zu ermöglichen. Vielen Dank dafür noch mal an die Macher und Organisatoren!

Mein Highlight am Freitag war auf jeden Fall Arooj Aftab. Das war Gänsehaut pur. Helado Negro, Bonobo und Arlo Parks gefielen mir auch gut. Bei Caribou hat für mich irgendwas am Sound gefehlt. Teilweise zu leise, gerade in den Höhen. Vielleicht stand ich auch ungünstig, aber es ist mir auch bei anderen Konzerten im großen Zelt aufgefallen, wenn man etwas weiter hinten stand. Lightning Bolt hätte ich gerne noch länger gesehen. Das war schon guter Krach. Battles waren dann etwas enttäuschend. Irgendwie hatten sie keinen Bock. Erst zu spät angefangen und dann auch noch ihren Hit abgewürgt, als es gerade anfing Spaß zu machen. Insgesamt aber ein toller erster Tag.

Am Samstag war ich durch die Sonne ziemlich platt und vorher schon etwas enttäuscht wegen der Absagen von Faye Webster, Spellling und Mac DeMarco. So hatte ich aber wenigstens nicht so einen großen Terminstress. Lucy Kruger and The Lost Boys haben die Hitze sehr souverän gemeistert. Die Schwere in ihrem Sound hat dazu auch sehr gut gepasst. Bei Black Midi bin ich leider nicht so richtig reingekommen, auch wenn es schon beeindruckend war. DIIV haben dann geliefert, was ich erwartet hatte. Ein überraschendes Highlight waren danach Jonathan Bree mit ihrer schaurig-skurrilen Show, die ich vorher nicht kannte und mir auf jeden Fall lange im Gedächtnis bleiben werden. Dann hieß es erst mal langes Warten auf Tirzah, aber von diesem Konzert wollte ich keine Sekunde verpassen. Hat sich auch gelohnt. Diese intimen und gleichzeitig entrückten Songs kamen auch in der spätabendlichen Atmosphäre des Parcours d'Amours sehr gut. Allerdings ging das leider auf Kosten des Anfangs von King Gizzard, die anscheinend direkt mit The Dripping Tap in den Wahnsinn gestartet sind. Das hätte ich gerne erlebt. Danach ging es routiniert und dennoch äußerst spaßig weiter, auch wenn mir der Sound wieder etwas zu leise war. Das war aber vielleicht auch ganz gut, da ich ja noch genug Energie für Team Scheisse brauchte. Und diese Ersparnisse habe ich auch auf jeden Fall gebraucht. Selten war ich nach einem Konzert so körperlich geschunden und habe dennoch keinen blauen Fleck bereut. Föllakzoid waren dann noch ein interessanter Abschluss eines trotz Müdigkeit und Hitze grandiosen Tages.

Am Sonntag war ich dann wieder ausgeruhter und habe mich auf die ersten Acts auf der Open Air Bühne gefreut, die erfahrungsgemäß immer zum ausgelassenen Tanzen anregen. Diesmal war ich aber etwas enttäuscht. Gringo Mayer und Roy Bianco waren mir dann doch etwas zu viel Klamauk für meinen Geschmack. Horsegirl haben dann im Palastzelt eröffnet, hatten eine schöne Mischung aus Indie Rock und Shoegaze am Start, waren aber für diese große Bühne vielleicht noch etwas unerfahren. Jedenfalls wollte ich mir auch noch ein paar Minuten vom Robocobra Quartet ansehen, was sich definitiv gelohnt hat. Der Sound hat mich sehr an Squid erinnet, vielleicht auch wegen des singenden Drummers. Toller jazziger Post-Punk. Bei Rolling Blackouts Coastal Feaver konnte man dann natürlich noch mal die geballte Euphorie beim Tanzen rauslassen. Das ist für mich einfach Gute-Laune-Sommer-Festival-Musik vom Feinsten. Danach brauchte ich dann erst mal ein bisschen Pause, was gut gepasst hat, da die nächsten Bands alle nicht so komplett meins waren. Der Schlussakt gestaltete sich dafür aber dann noch mal äußerst überzeugend. Erst mal konnte man alle restiche brachialere Energie bei Die Nerven rauslassen, um sich danach von den schönen Klängen von Kettcar berieseln zu lassen. Allerdings leider nur kurz, denn dann ging es zu Stella Donnelly auf dem Parcous d'Amour. Und was für eine tolle, positive Austrahlung sie einfach hat. Ich glaube so gut wie jeder wurde komplett in ihren Bann gezogen, sodass die ganze Sitzplatztribüne am Ende stand und mit ihr choreographische Tanzeinlagen hingelegt hat. Was für ein bezaubernder, verbindender Moment! Damit hätte das Festival auch enden können. Zumindest habe ich nicht gedacht, dass das noch steigerbar wäre. War es für mich auch nicht, aber dennoch haben die Kings of Convenience nach anfänglicher Sorge (Erlend hat sich etwas schroff über die zu lauten Zuschauer beschwert) einen wunderschönen Abschlussauftritt hingelegt. Wie sie immer mehr Bandmitglieder auf die Bühne geholt haben und am Ende auch das Publikum mit einbezogen haben, war schon toll. Hatte zwar das Gefühl, dass Erlend mit ein paar Performances der Band nicht so zufrieden war, aber der beschwingten Stimmung hat das keinen Abbruch getan, was man auch bei der anschließenden Helferparty gemerkt hat. Dabei sind bestimmt noch einige bleibende Kontakte entstanden.

Insgesamt also ein wunderschönes Wochenende, das viele bleibende Eindrücke hinterlässt, auch wenn der Abbau am nächsten Tag noch etwas nervenzerreibend verlaufen ist. Ich kann es dennoch nur empfehlen auch mal mitzuhelfen, um auch die Leute dahinter etwas besser kennenzulernen. Schade nur, dass dieses Jahr die Resonanz hier aus dem Forum etwas mau war. Was war los? Haben alle Angst sich hinter ihrem Nickname erkennen zu geben? Ein Dankeschön auf jeden Fall an den treuen myx, bei dem man sich immer auf ein spannendes und anregendes Gespräch verlassen kann. Bis zum nächsten Mal! :)

saihttam

Postings: 2061

Registriert seit 15.06.2013

15.06.2022 - 01:28 Uhr
@carpi
Auch ein schöner Festivalbericht deinerseits mit vielen Eindrücken, bei denen ich mitfühlen kann. Vielen Dank! An welcher Stelle wurde denn schon zum Auftritt der Kings of Convenience geschrieben? Das würde ich auch gerne lesen.

@cargo
Arooj Aftab, yeah! Auch sonst viele ähnliche Highlights. Top! :D

carpi

Postings: 1114

Registriert seit 26.06.2013

15.06.2022 - 09:15 Uhr
@saitham Danke schön, dein Bericht ist sehr interessant, als Helferin wird man da wahrscheinlich noch tiefere Einblicke bekommen, muss aber sicherlich auch viel Zeit investieren?
Ich fand es auch faszinierend, wie gut der Zeitplan funktioniert hat, denke, dass es bei meinen besuchten Auftritten nur am Samstag zu einer Verschiebung von ca. 10-15 Minuten kam. Ansonsten konnte man sich immer auf die Zeiten verlassen, was sicherlich einen großen Aufwand mit sich bringt.
Was die Kings of Convenience angeht, kann ich nur sagen, dass Unangemeldeter etwas im Thread "Welches Konzert hast du besucht..." geschrieben hat, das bezog sich aber auf ein Konzert in Berlin am 7.6., also nicht das Maifeld-Konzert.
Ein Treffen könnte man ja fürs nächste Jahr anpeilen, wäre eine Premiere für mich.

cargo

Postings: 539

Registriert seit 07.06.2016

15.06.2022 - 09:51 Uhr
@saihttam
Hast du als Helfer irgendeine Info aufgeschnappt, dass das Maifeld auch nächstes Jahr stattfinden wird? Seit dem Wegzug von Timo Kumpf und dem einen Jahr selbst auferlegter Pause (hatte sich dann mit Corona überschnitten) bin ich nach wie vor etwas ängstlich, was die Zukunft des Maifeld angeht...

Zu Kings Of Convenience:
Muss sagen, dass ich es sehr unangenehm fand, wie sich Erlend Oye am Anfang aufgeführt hat. Man kann meiner Meinung nach in einem Zelt mit ein paar tausend Leuten nicht erwarten, dass alle muckmäuschenstill sind. Der Anfang des Sets war halt auch sehr ruhig und das Publikum eben auch noch voll im "Festivalmodus". So schnell kann man nicht verlangen den Schalter umzulegen. Zum Glück hat sich diese Spannung dann aber noch aufgelöst.

derwaschbaer

Postings: 7

Registriert seit 08.06.2022

15.06.2022 - 10:23 Uhr
Spannende Berichte hier, die sich stark mit meiner Wahrnehmung decken. Ich war jetzt auch zum achten Mal dabei und diesmal bedingt durch meine vier Monate alte Tochter etwas kürzer da als gewohnt - aber am Freitag und Samstag konnte ich doch so einiges mitnehmen.

Freitag:
Philine Sonny: Sehr sympathischer und offener Auftritt - Publikum (inklusive mir) brauchte vielleicht noch ein bisschen Zeit zum Auftauen.
Beachpeople: Waren sehr kurzfristig eingesprungen, haben die Sache aber gut gemacht. Surf-Sound, der mich ein bisschen an Real Estate erinnert hat. Sympathisch allemal.
Helado Negro: Etwas unterkühlt, wenngleich trotzdem ein netter Sound. Mag ich auf Platte ganz gerne, aber der Funke ist auf mich nicht übergesprungen.
Arooj Aftab: Spürbar genervt von den überlappenden Sounds von der Hauptbühne - dann einfach ein bissl mehr Lautstärke und Reverb drauf, ein bissl Rotwein und viel trockener Humor und dann passt das schon. Der Auftritt wurde dann der erhofft magische Moment und mein Highlight des frühen Abends. Hätte gerne noch etwas später spielen können.
Easy Life: Sehr spaßige Truppe, toller britischer Partyrap. Richtige Festivalband, schickes Bühnensetting - das hat Spaß gemacht.
Caribou: Dan Snaith war mir noch Stunden vorher mit eher nachdenklichem Gesichtsausdruck auf dem Festivalgelände begegnet - das war dann wie weggewischt. Toll produziertes Set - Wahnsinns-Visuals und tolle Drumeinlagen. Zumindest um mich herum im Zelt stand niemand still.
Arlo Parks: Toller sympathischer Auftritt. Auf Platte lässt mich ihr Sound irgendwie kalt - live war das eine ganz andere Geschichte. Tolle Ausstrahlung!
Lightning Bolt: Hatte ich noch letzte Woche mit bestimmt 2000 Leuten vor mir gesehen - diesmal war die erste Reihe angesagt. Es ist einfach Wahnsinn, diesen beiden dabei zuzuschauen, wie sie sich durch ihr Set prügeln. Der Soundcheck bei Herrn Chippendale bestand zum Großteil darin, sein Schlagzeug mit pinkem Panzertape vollzupflastern, um die vorgegebenen Dezibelziele einzuhalten. Intensives Set!
Battles: Spät begonnen, etwas lustlus gespielt. Und als Schlagzeuger war ich etwas erschrocken von John Stanier, der nicht nur simplere Dinge als auf Platte spielte, sondern zum Teil auch einfach danebenlag. War für mich leider eine Enttäuschung.

Samstag:
Rikas: Haben ordentlich Stimmung gemacht - die Musim war nicht so meins, aber das Bühnensetting und der Groove waren schon da. Auch ne sehr gute Stimmung während des Sets.
Black Midi: Ich hatte sie erst in Barcelona gesehen - da hatten sie gefühlt jeden Song doppelt so schnell wie auf Platte gespielt und waren eine der großen Enttäuschungen für mich. Nicht so diesmal! Sehr energetischer Gig mit einigen neuen Songs. Schade, dass der Saxofonist nicht dabei war. Aber für mich um Meilen besser als in Barcelona.
DIIV: Sie hatten spürbar Bock. Ich stand leider wohl nicht an der richtigen Stelle (Höhe Mischturm) - hätte mir den Sound noch etwas voller und sphärischer gewünscht. Das war vor einigen Jahren bei Deerhunter an gleicher Stelle gelungen - nichtsdestotrotz war es ein richtig schöner Auftritt und mit Horsehead von der Deceiver kam auch mein Lieblingssong. Schön!
Sampa the Great: Der Auftritt hat mich ein wenig an Young Fathers vor einigen Jahren erinnert. Band kommt mit voller Energie raus - Publikum ist erstmal überrascht und braucht ein bisschen zum Reinkommen - Band spielt das Publikum weich - es wird ne ordentliche Party am Ende. Tolle Band, super Backgroundgesang - ein großes Highlight für mich.
Bilderbuch: Bin nicht der größte Fan - aus der Ferne betrachtet sah das aber ziemlich gut aus ;-)
King Gizzard & the Lizard Wizard: Nach zwei Konzerten in Barcelona und diesem hier kann ich sagen: Es gab nur zwei Songs, die auf zwei Gigs gespielt wurden (Dripping Tap und Gaia). Wahnsinn, was die an tollem Material mittlerweile angehäuft haben. Ich hatte auf viele krautrocklastige Stücke gehofft und wurde nicht enttäuscht. Tolle eingespielte Band, der man den Spaß auf der Bühne anmerkt. Wird nicht alt!

Ansonsten war es die gewohnte, aber immer noch besondere Maifeld-Magie: Ein hochgradig entspannt wirkendes Team (auch wenn das sicherlich hinter den Kulissen anders ist), eine sehr angenehme Größe, ein fantastisches Lineup, strahlende Gesichter überall. Gutes Essen, gepflegte und ausreichende Sanitäreinrichtungen (kann ich nach dem Primavera wieder mehr schätzen). Auf ein neuntes Mal!


musie

Postings: 3346

Registriert seit 14.06.2013

15.06.2022 - 10:58 Uhr
Beach House am Maifeld wär dann mal ein grosser Höhepunkt...

myx

Postings: 3503

Registriert seit 16.10.2016

16.06.2022 - 15:16 Uhr
War mein viertes Maifeld Derby in Folge und ich fand's auch wieder rundum wunderbar, von der perfekten Orga über die entspannten Besucherinnen und Besucher bis zum herrlichen Wetter (wobei ein paar Sonnenschirme, etwa bei den Bierbänken, tatsächlich nicht geschadet hätten).

Meine musikalischen Highlights waren:

Am Freitag:
Helado Negro, Arooj Aftab, Caribou, Emma

Am Samstag:
Tirzah, Emilie Zoé, Black Midi, Sampa the Great

Am Sonntag:
Tristan Brusch, Stella Donnelly, Horsegirl, Kings of Convenience, Niklas Blumenthaler, Luva

Aufs Ganze gesehen, hat mich der Auftritt von Tistan Brusch am meisten beeindruckt, seine Lieder gingen mir teilweise richtig unter die Haut. Werde mich im Nachgang gerne intensiver mit seinem letztjährigen Album "Am Rest" beschäftigen, das bei mir unter dem Radar gelaufen ist.

Tirzah mit dem erwartet grossartigen Auftritt, mit wenigen Beats und ganz kleinen rhythmischen Gesten nur erzeugt sie mit ihrer warmen Stimme eine sehr spezielle, reduzierte Atmosphäre. So viel Mut zur "Leere" zwischen den Noten muss man auch erst mal haben. Dabei harmoniert sie stimmlich wunderbar mit ihrem Freund und Bühnenpartner Coby Sey.

Horsegirl mit einem wirklich sympathischen, ziemlich coolen Auftritt im grossen Palastzelt, dabei sind die drei Damen aus Chicago grade mal so um die 20 Jahre alt und spielten, laut eigener Auskunft, erst ihr zweites Konzert ausserhalb der Vereinigten Staaten. Auch mit ihrem Album (dem erst vor Kurzem erschienenen Debüt "Versions of modern performance") werde ich mich gerne näher beschäftigen.

Schliesslich die Australierin Stella Donnelly und Band mit einem herrlich ausgelassenen Schlusskonzert im Parcours d'Amour. Ihre Freude auf der Bühne war richtig ansteckend, und bei der finalen Tanzeinlage hielt es niemanden mehr auf den Sitzen und machten alle bei der Choreografie mit. Ein wahrhaft magischer Maifeld-Derby-Moment. :)

@saihttam:
Die Blumen gebe ich gerne zurück. Wäre schön, wenn man sich bei einer nächsten Festival-Ausgabe wieder begegnen könnte! ;) Gerne dann auch in einem erweiterten Plattentests-Kreis.

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