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Parcels - Day/Night

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Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

15.06.2021 - 17:16 Uhr - Newsbeitrag
Die Parcels veröffentlichen eine neue Single mit dem Titel "Free". Es ist der erste neue Song des australischen Quintetts seit dem 2018er Debütalbum "Parcels.

Berlin, 15.06.2021
Die Parcels-typischen Gesangsharmonien, ein perkussiv geprägter Rhythmus und tighte Funk-Gitarren - der neue Parcels-Song "Free" hat alles, was man sich von einem neuen Parcels-Song wünschen kann. "Free" vereint geschmeidig 70's-Nostalgie-Elemente und klingt doch gegenwärtig.

"Jules schrieb diesen Song eines Morgens im Lockdown, als wir alle gerade über den ganzen Globus verteilt waren", erklären die Parcels. "Während der Text sich mit den Herausforderungen seiner Fernbeziehung auseinanderzusetzen schien, fühlte er sich gleichzeitig wie ein Brief an den Rest der Band an".

"Free" wurde von Jules Crommelin geschrieben und von der Band in den La Frette Studios in Paris aufgenommen. Parcels nahmen den Song einen Tag lang live auf und entschieden sich am Ende für den ersten Take, der die Energie des Stückes am besten einfing. Die Band produzierte die Aufnahme selbst, wobei der Mix von James Ford stammt. Die orchestralen Arrangements steuerte Owen Pallett bei.

Die Parcels sind: Louie Swain (Gesang, Keys), Patrick Hetherington (Gesang, Keys, Gitarre), Noah Hill (Gesang, Bass), Anatole "Toto" Serret (Gesang, Drums), Jules Crommelin (Gesang, Gitarre). Die Band gründete sich in Byron Bay, Australien in ihrem letzten Jahr auf der High School.

Nach ihrem Umzug nach Berlin veröffentlichten die Parcels 2015 ihre Debüt-EP "Clockscared". 2016 spielten Parcels ihr erstes Konzert im Pariser Les Bains, bei dem zufällig auch Daft Punks Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo im Publikum waren. Die beiden Bands entwickelten eine künstlerische Freundschaft, woraufhin sie viel gemeinsame Zeit im Studio verbrachten, um die Single "Overnight" aus dem Jahr 2017 zu produzieren. Der Song folgte auf die von Kitsuné veröffentlichte EP "Hideout“ und ist bemerkenswerterweise auch die letzte Produktionsarbeit von Daft Punk. 2018 veröffentlichten Parcels dann ihre selbstbetitelte Debüt-LP, die die Band auf ein neues Level hob, sowohl hinsichtlich medialer als auch kommerzieller Sichtbarkeit.



Die Single "Free" von Parcels ist ab sofort digital erhältlich. Die Band arbeitet zur Zeit an weiteren neuen Songs.

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.07.2021 - 18:47 Uhr - Newsbeitrag

„Comingback“ heißt der neue Song der Parcels und er ist gerade eben erschienen. Seht hier das Musikvideo:

PARCELS - COMINGBACK (Musikvideo)


Aufgenommen wurde „Comingback“ in den La Frette Studios in Paris. Die Orchestrierung stammt von Owen Pallett. Gemischt wurde das Stück von James Ford.

Tryptolin

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Registriert seit 22.01.2021

28.07.2021 - 21:56 Uhr
Hat das was mit Incels zu tun?

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

15.09.2021 - 14:52 Uhr - Newsbeitrag
Die aus dem australischen Surf-Hotspot Byron Bay stammenden und mittlerweile in Berlin beheimateten Parcels veröffentlichen am 05. November das neue Doppel-Album "Day/Night". Bereits heute erscheint die neue, dritte Vorabsingle "Somethinggreater".

Berlin,15.09.2021
Dass Parcels sich gerne neuen Herausforderungen stellen, ist bekannt. Und sie haben es wieder getan: Am 05. November veröffentlicht die Band ihr selbstproduziertes, äußerst ambitioniertes Studioalbum "Day/Night". Genau genommen ist es nicht bloß ein einziges Werk, sondern zwei: Zwei Seiten, zwei Tageshälften, die sie als Doppelalbum präsentieren. Insgesamt 19 Tracks und entsprechend viel Raum für Introspektion. Entstanden im Pandemiejahr 2020, als die komplette Welt im Lockdown-Modus und flächendeckende Unsicherheit das vorherrschende Lebensgefühl war, klingen Parcels hier sehr viel reifer als zuvor: Es ist das neueste Statement von fünf jungen Männern, die sich noch aus der Schule kennen und die ihren bisherigen Weg unbedingt fortsetzen wollen – obwohl ihnen zuletzt jede Menge Steine in den Weg gelegt wurden.

Tatsächlich sollte die Ausnahmesituation die Band sogar noch mehr zusammenschweißen: Zwischenzeitlich sah es nämlich so aus, als ob die ausgewanderten Australier keine Möglichkeit hätten, überhaupt zu ihren Familien zurückzukehren. Nach Berlin gezogen waren sie schon 2015 – weil sie von dem legendären Hauptstadt-Nachtleben gehört hatten und davon ausgingen, dass sie als Band mit Hang zu Elektronischem in Europa so oder so besser aufgehoben wären. (Womit sie ja auch richtig lagen: Ihren ersten Deal unterzeichneten sie bei Kitsuné, um in Paris schließlich auch Daft Punk kennenzulernen, die sich bei ihrem allerersten Konzert im Publikum befanden.) Europa war also tatsächlich ein idealer Standort für sie gewesen, nur konnten sie andererseits in dieser Ausnahmesituation nicht einfach so zurück nach Down Under. Pünktlich zu Weihnachten konnten sie dann doch noch ausreisen. Sie selbst befanden (und befinden) sich also in der alten Heimat, während im entfernten London der Produzent James Ford (u.a. Haim, Florence + the Machine) mit dem Mixing des neuen Albums befasst war.

Auf der überschwänglichen "Day"-Seite des Albums dominiert klassisches Songwriting: Das klingt mal wie im Laurel Canyon während der Crosby, Stills & Nash-Ära, mal etwas balearisch, mal gibt es sogar Momente, die wirken, als hätten Hall & Oates und Donny Hathaway ein paar Sonnenliegen beschlagnahmt und würden sich nun einige Piña Coladas zu Gemüte führen. Mit der "Night"-Seite, holen die Australier dann ganz unerwartet zum Tiefschlag aus: Plötzlich drehen sich die Songs um Themen wie Verlust und Einsamkeit, es geht um Unsicherheiten, um Reue. „Night steht für die dunklere Seite der Psyche... für die Schattenseiten. Einige Texte aus diesem Teil sind auch gar nicht so leicht zu verdauen“, sagen die Parcels.


Die Summe von Parcels’ Teilen ist riesengroß: "Day/Night" ist ein Album, das sehr viel facettenreicher und ambitionierter ist, ausladend arrangiert und überwältigend, wenn die Australier Vergangenes für die Zukunft neu aufbereiten – und dabei so klingen wie keine andere Band im Jahr 2021. Sie selbst sind ein eingeschworener Haufen, der demnächst aufs 10-Jährige zusteuert, was auch schon wieder bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, wie fragil und kurzlebig andere Konstellationen sind. „Wir sind ein sehr rücksichtsvoller Haufen“, stellen sie abschließend klar. „Jeder von uns kümmert sich um die anderen... denn wir haben schließlich unsere Leben in diese Sache investiert – unsere ganze Teenager-Zeit. Wir alle wünschen uns sehr, dass es auch weitergeht, und wir können es echt kaum abwarten, dieses neue Album endlich live zu präsentieren.“



"Day/Night" von Parcels erscheint am 05. November 2021.

musie

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16.09.2021 - 23:38 Uhr
Die neue Single ist super !!

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

22.10.2021 - 18:42 Uhr - Newsbeitrag

Das neue Doppelalbum „Day/Night“ von den Parcels erscheint am Freitag, den 05.11.2021. Vorab veröffentlichen die Parcels das introvertierte Stück „Theworstthing“ samt Musikvideo:

PARCELS - THEWORSTTHING (Musikvideo)

Grizzly Adams

Postings: 1602

Registriert seit 22.08.2019

22.10.2021 - 22:08 Uhr
Das sind gleich ein paar sehr schöne Songs. Machen Lust aufs Album, welches mit diesem Feeling auch durch die dunkle Jahreszeit tragen sollte. Bringt die Sonne zurück ins Wohnzimmer;)

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

03.11.2021 - 21:35 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

lumdam

Postings: 18

Registriert seit 02.07.2014

03.11.2021 - 22:25 Uhr
Die Rezension ist ja sowas von nichts sagend. Wieso 6/10? keinerlei Begründung wie die Wertung zusammen kommt. Außerdem fehlt somethinggreater bei den highlights. Die Daft Punk referenz hat ja auch nix mit dem Album zu tun und ist sowas von durchgekaut…

kenny23

Postings: 248

Registriert seit 07.11.2013

03.11.2021 - 23:25 Uhr
Der geneigte Hörer freut sich trotzdem auf die Platte

XTRMNTR

Postings: 1209

Registriert seit 08.02.2015

04.11.2021 - 08:03 Uhr
Komische Wertung. Das Album wird die ganze Zeit fast überschwänglich gelobt und dann....6/10.

cargo

Postings: 479

Registriert seit 07.06.2016

05.11.2021 - 14:01 Uhr
Finde die 6/10 mehr als angebracht, eher noch 5/10.

Völlig überambitionierte Platte, die es in 80 Minuten Spielzeit nur ganz punktuell schafft mal aus dem Quark zu kommen. Der größte Teil des Albums ist eine langweilige Kuschelsex-Version des Debüts. Da fehlt jegliches Feuer, das die erste Platte noch ausgemacht hat. Ist aber auch schwer dieses zu entfachen, wenn gefühlt die Hälfte des Albums aus Interludes und/oder ausschweifenden Jams besteht.

qwertz

Postings: 719

Registriert seit 15.05.2013

07.11.2021 - 18:44 Uhr
Schön auf den Punkt gebracht, cargo! Sehe ich ganz ähnlich. Den Auftakt mit den ersten drei Songs finde ich ja fast schon sensationell gut, aber dann flacht es zusehends ab und dudelt ohne Ziel oder erkennbare Vision so vor sich hin. Mann, was war das Debüt dagegen schmissig, groovy und bringt mich mit seinen vielen Ideen bis heute immer noch zum Schmunzeln. Das hier ist für mich bislang eine Enttäuschung, maximal 6/10.

musie

Postings: 3195

Registriert seit 14.06.2013

07.11.2021 - 20:03 Uhr
bin auch eher bei Enttäuschung. die 3 Singles super, aber sonst…

kenny23

Postings: 248

Registriert seit 07.11.2013

09.11.2021 - 11:57 Uhr
Laut.de ist sehr angetan und vergibt 5/5 Sternen
https://www.laut.de/Parcels/Alben/DayNight-117206

saihttam

Postings: 1746

Registriert seit 15.06.2013

11.11.2021 - 12:49 Uhr
Irgendwie verstehe ich den Hype um diese Band nicht so ganz. Das ist alles nett und cool. Macht schon Spaß anzuhören. Aber um richtig dazu zu tanzen, ist es mir immer ein bisschen zu laid-back. Und um es alleine zu hören, fehlt mir entweder die große emotionale Wirkung oder das musikalisch Besondere. Irgendwie ist alles zu gleichförmig. Will die Band jetzt auch nicht schlecht reden, aber es gibt einfach wenig Momente, in denen ich da wirklich Bock drauf habe, außer wenn man in einer großen Gruppe zusammensitzt und ein bisschen Hintergrundbeschallung braucht.

kenny23

Postings: 248

Registriert seit 07.11.2013

11.11.2021 - 17:41 Uhr
Bei 16 Beiträgen kann man schon von einem Hype sprechen. :-D

saihttam

Postings: 1746

Registriert seit 15.06.2013

12.11.2021 - 02:00 Uhr
Ja, das stimmt zumindest hier im Forum. Aber insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass die Band in den letzten Jahren sehr steil gegangen ist. Beim Maifeld Derby vor zwei Jahren haben sie bereits als eine der Headliner gespielt und die Leute sind förmlich ausgerastet. Auch die sonstigen Konzerte scheinen sehr gut besucht gewesen zu sein und waren teilweise in größeren Hallen, als ich es für eine Newcomer-Band erwartet hätte. Und auch in meinem Bekanntenkreis gibt es sehr viele, die die Band stark abfeiern. Aber ist natürlich vor allem ein subjektiver Eindruck von mir.

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