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Thees Uhlmann - Neues Album?

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

01.04.2021 - 19:47 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Lesenden,

langsam, also so richtig langsam, aber auch richtig sicher fahren wir die Maschinen wieder hoch. Durch die Gesamtscheisse - entschuldigen Sie bitte den Kraftausdruck - hat sich einiges an Musik zusammengestaut. Es gibt so viel, was wir in den kommenden Monaten veröffentlichen wollen, aber dazu an dieser Stelle in Kürze mehr...

Fallen wir jetzt erstmal mit der Tür ins Haus: Kommenden Montag, also Ostermontag, erscheint eine brandneue Single von Thees Uhlmann. Das besondere Etwas daran: Geschrieben wurde "Club 27" von Benjamin von Stuckrad-Barre.

Und wer das jetzt für einen Aprilscherz hält, dem ist auch nicht mehr zu helfen...

Wie's dazu kam, wie das klingt, warum der Song an diesem Montag erscheint: Das alles ab kommender Woche. Hier kann man den Song ab sofort in bei eurem Streaming-Anbieter des Herzens vorspeichern!


Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

01.04.2021 - 19:47 Uhr
Ach:
https://orcd.co/club27

Obrac

Postings: 1208

Registriert seit 13.06.2013

01.04.2021 - 20:05 Uhr
Mit von Stuckrad-Barre? Die Resthoffnung auf einen Aprilscherz bleibt...

Die Hafen-Trulla

Postings: 102

Registriert seit 17.03.2021

05.04.2021 - 12:49 Uhr
Lied ganz nett.
Wäre auf dem letzten Album weder positiv noch negativ aufgefallen.

Irgendwie bin ich aber mit Thees' altbackenen Gitarrenriffs und seinen irrelevanten Alltagsbeobachtungs-Lyrics durch.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

05.04.2021 - 15:37 Uhr - Newsbeitrag
Es ist eine ungewöhnliche, aber dennoch hervorragend passende, Kollaboration: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre schreibt mit Robin Grunert einen Song, Thees Uhlmann nimmt ihn mit seinem Produzentenduo Simon Frontzek und Rudi Maier auf. Dass "Club 27" gerade am 05.04.2021 erscheinen muss, liegt auf der Hand.



Es ist ein ziemlich exklusives und ziemlich makabres Etablissement, dieser »Club 27«. Zu den Mitgliedern gehören Jim Morrison, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Brian Jones und Amy Winehouse. Und, natürlich, Kurt Cobain, der sich vor 27 Jahren im Alter von 27 Jahren erschoss: Der alte Junge in der struppigen Strickjacke, der beim »Unplugged«-Konzert von Nirvana 1993 zwischen Blumen und Kandelabern seine eigene Totenmesse las: »Jesus Doesn’t Want Me For A Sunbeam«.

»In der Bar jenseits der Schmerzen / brennen 27 Kerzen«, heißt es nun in »Club 27«, einem Song darüber, wie es ist, wenn man nicht hineinkommt in diesen Club, weil man überlebt hat – denn »da kommst du nur rein / wenn du zu früh gehst«.

Nicht rein-, also noch einmal davongekommen: Der Musiker Robin Grubert und sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre haben dieses Lied vor einigen Jahren geschrieben, im Garten des Hotels Sunset Marquis; tagsüber, wohlgemerkt. Ist doch das Sunset Marquis eher berühmt für dort verbrachte Nächte, in jedem Fall für das Dunkle.
Es ist eines jener Hotels in Los Angeles, aus denen man jederzeit auschecken, die man aber nicht verlassen kann. Dave Gahan erlitt dort einen zweiminütigen Herzstillstand, als er 34 war – mithin zu alt für den Club 27.
Doch als Grubert und Stuckrad-Barre nun dieses Lied schrieben, war es ganz hell, der Pool war hellblau, die Blumen bunt, der Himmel eine gleißende Unverschämtheit.
Ein paar Tage später zog Stuckrad-Barre in ein anderes legendäres Hotel, das Chateau Marmont, nur ein paar hundert Meter den Sonnenuntergangsboulevard hinauf, und begann mit dem Schreiben von »Panikherz«, dem Buch, das seine beharrlichen Bewerbungsversuche auf Clubmitgliedschaft verhandelt.

»Too old to die young / sprach der Sensenmann« – ja, es gab Zeiten, da Robin Grubert und Benjamin von Stuckrad-Barre nah dran waren, in den Club 27 (oder wenigstens 28, 29, 30 ff.) aufgenommen zu werden. Obwohl sie natürlich keinem Club beitreten würden, der sie akzeptiert. Aber sie haben überlebt – und folglich manches zu erzählen: »Ich sag, ok, da komm‘ ich wohl zu spät«.

Sänger des Songs ist Thees Uhlmann, bei dem man nicht weiß, ob seine heitere Traurigkeit noch Hedonismus oder schon Fatalismus ist. Er singt dieses Lied zum Gitarren-Twang mit Bruce Springsteens Bravado und Udo Lindenbergs Schnoddrigkeit: »Manchmal dachte ich, jetzt ist bald Schluss / Und dann sitze ich im letzten Bus / Zum Club 27 / in die Bar, die niemals schläft / In die Jukebox wirft man Träume / und der ganze Laden schwebt«.

Thees Uhlmann, Rock‘n‘Roller und Erzähler, der Mann für gewisse Blaue Stunden kurz vorm Morgengrauen. Man hört ihn dieses Lied singen und begreift: Es ist (auch) seins.

»Club 27« handelt von dem, nun: Mythos – und von einem realen Ort. Von vielen realen Orten. Denn mit Clubs und wie man hineinkommt kennen sich Uhlmann, Grubert und Stuckrad-Barre aus.

Und manchmal ist es gut, wenn es eine geschlossene Gesellschaft ist:
»Tränen, Mythos und Musik / ist das, was irdisch übrig blieb«.

Text: Arne Willander

captain kidd

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05.04.2021 - 17:18 Uhr
Boah, das ist echt lahm.

sizeofanocean

Postings: 529

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05.04.2021 - 20:08 Uhr
noch schlechter als der Song ist nur der Pressetext...

captain kidd

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05.04.2021 - 20:30 Uhr
Ja, klassische Auftragsarbeit.

Hier stand Ihre Werbung

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Registriert seit 25.09.2014

07.04.2021 - 16:12 Uhr
Ich finds besser als Junkies und Scientologen im Schnitt. Bisschen mehr Tomtes Heureka, das mir persönlich auch sehr gut gefällt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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14.04.2021 - 18:31 Uhr - Newsbeitrag
Tagesordnungspunkt 1: Zu "Club 27", den Benjamin von Stuckrad-Barre und Robin Grubert schrieben, und Thees Uhlmann sang und wir jüngst veröffentlichten, gibt es jetzt ein wunderschönes, violett-dunkelblaues Musikvideo.

Gedreht von Dennis Dirksen. Danke, Diggi! Vielen Dank auch an das 25hours Hotel in Berlin, dass uns in Skelettbesatzung reingelassen hat - natürlich getestet! - und die uns nicht den Hals umgedreht haben, als eine der 500€-Lampen über der Bar der Performance zum Opfer fiel. Und natürlich Danke an Josepha Walter fürs Mitmachen!

Das Video ab sofort hier zu sehen!


captain kidd

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Registriert seit 13.06.2013

15.04.2021 - 19:37 Uhr
Das ist grotesk schlecht.

Die Hafen-Trulla

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Registriert seit 17.03.2021

16.04.2021 - 10:22 Uhr
Am besten ist direkt der erste Satz im ganzen Thread : "Liebe Lesenden".

Ist das überhaupt grammatikalisch korrekt? Müsste es nicht "Lesende" heißen ? (wenn man schon meint, so eine Gesinnungssprache verwenden zu müssen)

Zum Lied: Leider nur Durchschnitt. Wirkt so, als würde Thees seit Jahren im eigenen Saft schmoren...ein wenig frischer Wind würde da gut tun.

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