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Ja, Panik - Die Gruppe Ja, Panik

User Beitrag

kenny23

Postings: 82

Registriert seit 07.11.2013

01.01.2021 - 12:45 Uhr
Neues Album soll im April erscheinen
https://www.musikexpress.de/ja-panik-feiern-comeback-mit-neuem-song-apocalypse-or-revolution-stream-video-1750423/

qwertz

Postings: 629

Registriert seit 15.05.2013

01.01.2021 - 16:04 Uhr
Starker Song! So was Düsteres steht denen zur Abwechslung auch mal (siehe zuletzt "Eigentlich wissen es alle") Bin sehr gespannt aufs Album. In meinen Ohren werden die immer besser.

Gordon Fraser

Postings: 1819

Registriert seit 14.06.2013

01.01.2021 - 17:04 Uhr
Ah, das kommt überraschend, ist aber umso willkommener. Die Band hat mir die letzten Jahre wirklich gefehlt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

01.01.2021 - 17:46 Uhr - Newsbeitrag

Francois

Postings: 62

Registriert seit 26.11.2019

01.01.2021 - 19:39 Uhr
Die Pause war ja doch recht lang,... umso glücklicher bin ich, dass sich Ja, Panik zurückmelden.
Eine ganz ganz gute Band, die immer besser wird,... und das beweisen sich auch mit der neuen Nummer.

Dorado

Postings: 22

Registriert seit 14.06.2013

02.01.2021 - 00:43 Uhr
Gefällt mir sehr. Was für eine schöne Überraschung dass Ja, Panik zurück sind. Damit hätte ich garnicht mehr gerechnet.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 865

Registriert seit 14.05.2013

02.01.2021 - 00:47 Uhr
Wunderbar!

Mister X

Postings: 3403

Registriert seit 30.10.2013

02.01.2021 - 06:58 Uhr
Meine Gebete wurden erhört. Ja, hatte schon Panik *trommel*

Da der Song auf dem Album sein wird, werde ich noch warten

Ituri

Postings: 151

Registriert seit 13.06.2013

02.01.2021 - 12:59 Uhr
Große Freude!

mrnovember

Postings: 67

Registriert seit 10.10.2019

02.01.2021 - 13:15 Uhr
Einfach nur großartig! Scheint mir wieder mehr in Richtung DMD KIU LIDT zu gehen...

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 548

Registriert seit 15.05.2013

02.01.2021 - 14:33 Uhr
ich freue mich mit!
Sehr gutes Stück, das schon gut allein funktioniert, ich mir aber auch schon gut in einem Albumkontext vorstellen kann.

AliBlaBla

Postings: 15

Registriert seit 28.06.2020

03.01.2021 - 18:17 Uhr
Juchu! Das ist ja toll- was für eine schöne Überraschung im neuen Jahr! Beste denglische Band ever.

S.v.K.

Postings: 167

Registriert seit 13.06.2013

08.01.2021 - 14:54 Uhr
Grandios.

Klaus

Postings: 2327

Registriert seit 22.08.2019

12.01.2021 - 23:55 Uhr
Kommt im April und heißt wohl "Die Gruppe"

chocolat ideal

Postings: 92

Registriert seit 13.06.2013

24.01.2021 - 13:13 Uhr
Ja, Panik haben beim gestrigen FM4-Geburtstagsfest 3 Songs aus dem Proberaum gestreamt: Trouble, On Livestream und Apocalypse or Revolution.

On Livestream wird wohl auch auf dem neuen Album sein und gefällt mir, wie auch schon der erste Vorbote, extrem gut.

Ein sehr schönes Video auch!

https://fm4.orf.at/stories/3011140/?fbclid=IwAR3GTyToncVC3qdnSk6uNrKC8v1jTngzJ1x72cmznX2WyTuIxhT8sYOhtug

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 865

Registriert seit 14.05.2013

25.01.2021 - 15:53 Uhr
Die Gruppe Ja, Panik bringt ein neues Album heraus, es heißt „Die Gruppe Ja, Panik“, wie sie selbst, und da fragen die ersten natürlich gleich: Wann? Wieso? Wie bitte? Warum jetzt? Das ist alles in Ordnung und wird zu klären sein, aber wäre die viel bessere Frage nicht: Woher?

Denn darin hat es ja seit jeher Streitigkeiten unter den Weisen gegeben, also was die kulturelle Biologie betrifft, die besagt, wo die Musik wohl ihren Ursprung hat. Im Kopf, behaupten manche. Im Bauch, glauben die nächsten. Andere meinen: in den Geschlechtsteilen. Es geht bunt durcheinander.

Nichts davon trifft auf „Die Gruppe Ja, Panik“ zu. Und wenn es nicht schon wieder so furchtbar akademisch klänge, was eigentlich nicht sein muss, dann würde man jetzt mit Sprungfederschuhen zur These aufhüpfen: Dieses Album handelt sogar davon, dass die Musik (und die gesamte Kunst, meinetwegen) nur wirklich ganz selten aus einer simplen, punkt- oder organförmigen Verortung herausblubbert. Sondern aus dem Wechsel zwischen den Welten, dem Übergang von einem erkenntnispraktischen Aggregatszustand zum anderen. Dem Glitsch zwischen den gegeneinanderkantenden Dimensionen, der ab und zu Geräusche macht, und die klingen dann so.

„Im Gegenteil:/ Wir steigen aus/ wir steigen ein/ denn wer zu lange Gespenst spielt/ wird bald selber eins sein“, das waren die Worte, mit denen Andreas Spechtl, Sänger, Gitarrist und Songautor von Ja, Panik, das 2016 in der Gruppe erstellte Buch „Futur II“ beschloss. Auch hier ging es darum, wie Dichtung, Performance und Pop immer nur im manchmal grausamen Wechselspiel von Widersprüchen entstehen können, zwischen Bewusstsein und Rausch, Kollektiv und Einzelnen, Kommerz und politischer Mission. Die Verse aus dem Buch könnte man der neuen Platte als Motto voranstellen. Sie erzählt genau an der Stelle weiter. Oder rückwärts in sie hinein.

Und das Gespenst, von dem die Rede war: Gewissermaßen ist es die fahle, aber umso freundlichere Reiseführerin oder der Reiseführer durch „Die Gruppe Ja, Panik“. Ein Album voller Wunder und Schrecken, Rätsel und Leuchtfeuer, Gewebe und Löcher, fließender Geschichten und Slogans, die man sich auf die Stirn stempeln will. Vor allem: ein Werk, wie man es in der an Höhepunkten nun wirklich nicht geizigen Diskografie von Ja, Panik noch nicht gehört hat, nicht ansatzweise.

Aber kurz zu den Fragen vom Anfang, den anderen. Ja, Panik bestehen 2021 aus Andreas Spechtl, Stefan Pabst (Bass), Laura Landergott (Keyboards) und Sebastian Janata (Schlagzeug). Als Gast ist hier Rabea Erradi dabei, die offiziell nicht zur Besetzung gehört, als Saxophonistin für die neue Musik jedoch eine absolut tragende Rolle spielt. Die elf Stücke wurden 2019 fertiggeschrieben, die Demos entstanden im Frühjahr 2020 in Tunesien, die Pandemie verzögerte dann die eigentlichen Aufnahmen im Burgenländischen Heimstudio bis in den Herbst hinein. „Die Gruppe Ja, Panik“, das nach „Libertatia“ von 2014 insgesamt sechste Album, ist zudem das erste überhaupt, das Andreas Spechtl ganz ohne fremde Hilfe produziert hat.

Damit könnte es zu tun haben, dass diese Platte vom ersten Song „Enter.Exit“ bis zum finalen, seit seiner Veröffentlichung an Neujahr bereits bekannten „Apocalypse or Revolution“ einen komplett originären Hallraum eröffnet. Einen Soundkanal der fantastischen Zwischenzustände, eine geradezu begehbare Installation, in der Geräusche durch die Luft schwirren, surren und fräsen. Wo nichts wirklich so klingt, wie es scheint, wo die Phrasen, Gebilde und Echos, die einem dann doch vertraut vorkommen, allerhöchstens kleine Kuschelkissen sind, auf denen man den Kopf ablegen und nach oben gucken kann. Ins seltsam gefärbte Himmelszelt, an dem eine sich daherschlängelnde Schnuppe ebenso gut eine innerstädtische Free-Jazz-Linie wie eine Kalahari-Wüstenoboe sein könnte.

Wie gesagt erzählt „Die Gruppe Ja, Panik“ aber auch Geschichten, die hängengeblieben sind zwischen Traum und Wachsein. Fragmente vom Erlebnis der autobiografischen Digitalisierung, vom Riss in der Welt, der plötzlich durch ein gecracktes Smartphone-Display aufplatzt, vom popkulturell kodierten Topos des Arztbesuches und, beinahe selbstverständlich bei Ja, Panik, vom Kapitalismus. „The only cure from capitalism is more capitalism“, singt der Gruppenchor in „The Cure“, immer wieder, zum Auswendiglernen – und bevor wir jetzt erklären, was das soll, weisen wir lieber darauf hin, dass das Wort „Band“ in diesem Text noch kein einziges Mal vorgekommen ist.

Warum? Weil Ja, Panik auf diesem in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen neuen Album eben gerade nicht so klingen oder strategisch agieren, wie es sich seit den 50ern und 60ern, seit der Erfindung von Teenager- und Popkultur, ins Prinzip der Band eingeschliffen hat. Die Gruppe Ja, Panik ist „Die Gruppe Ja, Panik“. Oder, wie Andreas Spechtl es hier kurz vor dem großen Finale singt: „Secret groups/ secret gangs/ organise inside my head.“

Leute, bildet Gruppen! Und hört diese Musik dabei. Und davor. Und danach. Unbedingt. (Joachim Hentschel) </i

Tracklisting:
01 – Enter Exit
02 – Gift
03 – Memory Machine
04 – What If
05 – On Livestream
06 – 1998
07 – The Cure
08 – Die Gruppe
09 – The Zing Of Silence
10 – Backup
11 – Apocalypse Or Revolution

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.05.2013

25.01.2021 - 15:55 Uhr
VÖ 30.4.

qwertz

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Registriert seit 15.05.2013

25.01.2021 - 17:29 Uhr
Heißer Anwärter für den besten Promotext des Jahrzehnts.

Gordon Fraser

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25.01.2021 - 18:15 Uhr
Bin jedenfalls gespannt auf die "Kalahari-Wüstenoboe". :D

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

25.01.2021 - 19:38 Uhr - Newsbeitrag
Wollt ich eben posten, aber Kevin war schneller. Titel auch super.

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

25.01.2021 - 20:44 Uhr
Ich wollte DMD KIU LIDT damals gut finden, weil mir deren Attitüde irgendwie gefiel. Habe mir sogar das Album gekauft. Aber in my humble opinion ist das prätentiöser Mist. Nichts für ungut. Werde hier auch nicht weiter rumstänkern. ;)

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