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Plattentests.de-Jahrespoll 2020: Der offizielle Thread für Listen und Diskussionen über Listen

User Beitrag

fitzkrawallo

Postings: 1159

Registriert seit 13.06.2013

31.12.2020 - 16:26 Uhr
Meine liebsten Alben dieses Jahr:

#01. Mamaleek – Come & See
#02. Oranssi Pazuzu – Mestarin kynsi
#03. Ulcerate – Stare Into Death and Be Still
#04. Autechre – Sign
#05. Nero die Marte – Immoto
#06. Oliver Coates – Skins n Slime
#07. The Necks – Three
#08. Bell Witch & Aerial Ruin – Stygian Bough Volume I
#09. Anna von Hausswolff – All Thoughts Fly
#10. Stabscotch - Twilight Dawn

#11. Nicolás Jaar - Telas
#12. Intronaut – Fluid Existential Inversions
#13. Shabaka and the Ancestors – We Are Sent Here by History
#14. Kairon; IRSE! – Polysomn
#15. Koraal – La casa del volcán
#16. Ichiko Aoba - Adan no kaze
#17. Rob Mazurek / Exploding Star Orchestra – Dimensional Stardust
#18. William Basinski – Lamentations
#19. Die Wilde Jagd - Haut
#20. Sprain – As Lost Through Collision

#21. Pantha du Prince – Conference of Trees
#22. Hum – Inlet
#23. Alva Noto – Xerrox Vol. 4
#24. Nate Wooley - Seven Storey Mountain VI
#25. The Microphones – Microphones in 2020
#26. Neptunian Maximalism – Éons
#27. Armand Hammer – Shrines
#28. The Hirsch Effekt – Kollaps
#29. Auscultation – III
#30. Liturgy – Origin of the Alimonies

#31. Psalm Zero – Sparta
#32. Sarah Davachi – Cantus, Descant
#33. Serpent Column – Kathodos
#34. Ian William Craig – Red Sun Through Smoke
#35. Moor Mother + Billy Woods - Brass
#36. Against All Logic – 2017-2019
#37. Mary Halvorson’s Code Girl – Artlessly Falling
#38. Keeley Forsyth – Debris
#39. Irreversible Entanglements – Who Sent You?
#40. Keiji Haino - The Meaning of Blackness More Decorous Than Duty Having Become Faster Than Everything A Smile That Was Never Birthed Into the Light





Watchful_Eye

User

Postings: 2205

Registriert seit 13.06.2013

31.12.2020 - 17:00 Uhr
Sieht wieder mal sehr gut aus, deine Liste.. manches davon kenne ich und finde ich selbst gut, von manchen Sachen hab ich schon postives gehört und wiederum anderes kenn ich überhaupt nicht. Werde da bestimmt mal stöbern :)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24242

Registriert seit 07.06.2013

31.12.2020 - 19:10 Uhr
Gevotet hab ich jetzt so:

Album des Jahres:
Platz 1: The Flaming Lips - American Head
Platz 2: Bright Eyes - Down in the weeds, where the world once was
Platz 3: The Hirsch Effekt - Kollaps
Platz 4: ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - X: The godless void and other stories
Platz 5: Vennart - In The Dead, Dead Wood

Song des Jahres:
Platz 1: Bob Dylan - Murder most foul
Platz 2: The Flaming Lips - Assassins of youth
Platz 3: Marilyn Manson - Paint you with my love
Platz 4: The Hirsch Effekt - Torka
Platz 5: The Flaming Lips - Dinosaurs on the mountain

Enttäuschendstes Album des Jahres: The Smashing Pumpkins - Cyr
Album-Cover des Jahres: Puscifer - Existential Reckoning
Schlechtester Song des Jahres: The Smashing Pumpkins - Adrennalyne
Band des Jahres: Die Ärzte
Solo-Künstler des Jahres: Bob Dylan
Newcomer des Jahres:
Live - Band des Jahres: The Hirsch Effekt
Videoclip des Jahres: Puscifer - Apocalyptical

dogs on tape

Postings: 187

Registriert seit 14.06.2013

31.12.2020 - 19:37 Uhr
Album des Jahres:
Platz 1: Porridge Radio - Every bad
Platz 2: Phoebe Bridgers - Punisher
Platz 3: Innocence Mission - See you tomrrow
Platz 4: Postcards - The Good Soldier
Platz 5: Dota - Kaléko

Song des Jahres:
Platz 1: Phoebe Bridgers - I know the end
Platz 2: Tocotronic - Hoffnung
Platz 3: Akne Kid Joe - What AfD thinks we do ...
Platz 4: Turbostaat - Rattenlinie Nord
Platz 5: Fontaines D.C. - A Hero's Death

Enttäuschendstes Album des Jahres: AnnenMayKantereit - 12
Album-Cover des Jahres: Phoebe Bridgers - Punisher
Beste Rezension auf https://www.plattentests.de/:
Schlechtester Song des Jahres:
Band des Jahres: Fontaines D.C.
Solo-Künstler des Jahres: Phoebe Bridgers
Newcomer des Jahres: Porridge Radio
Live - Band des Jahres: Guided By Voices
Videoclip des Jahres: Phoebe Bridgers - Savior Complex
Beste Musikwebseite: last.fm
Bester Film des Jahres:
Beste Serie des Jahres: The Umbrella Academy

kingbritt

Postings: 3214

Registriert seit 31.08.2016

31.12.2020 - 20:12 Uhr

@The MACHINA of God

. . . auch meine no.1 dieses Jahr. Balsam für die Seele . . . The Flaming Lips "American Head". Wunderbares Album auch für harte Rocker. ^^

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

31.12.2020 - 21:10 Uhr
@kingbritt:
Yeah. Freut mich. :)

Ansonsten hab ich bei den Songs natürlich "N.O.X." von Motorpsycho vergessen. Was für ein Monster. Zählt das überhaupt als ein Song im Poll? Wäre schade, wenn sich die wohl eh nicht vielen Stimmen auf die Teile verteilen.

Given To The Rising

Postings: 7679

Registriert seit 27.09.2019

31.12.2020 - 21:34 Uhr
Früher war mehr Lameddl.

kingbritt

Postings: 3214

Registriert seit 31.08.2016

31.12.2020 - 21:45 Uhr

. . . habe MOTORPSYCHO "THE ALL IS ONE" auf Rang 3. Wundere mich das das Album hier etwas untergeht.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

31.12.2020 - 21:51 Uhr
Lustig, dass du das gerade jetzt schreibst, weil ich gerade zu einem nachträglichen Review angesetzt habe:

Motorpsycho - "The All Is One"
Mal wieder ein 80+-Minuten-Doppelalbum und wie gewohnt sehr hohes Niveau. Trotzdem kann es für mich nicht ganz das Niveau von zuletzt "The Tower" erreichen. Das erste und das letzte Viertel sind mir in der Produktion etwas zu wenig wuchtig bis auf "Dreams of Fancy". Trotzdem ist das klasse umgesetzt, aber nicht voll das, was ich an der Band so liebe. Dem entgegen steht das dreiviertelstündige "N.O.X.", welches absolut genau das ist, was ich an der Band liebe. Das ist atmosphärisch wie qualitativ auf "Death defying unicorn"-Niveau, mein Lieblingsalbum der Band. Gerade die zweite Hälfte ist unfassbar.

1.+4. Viertel: 7,5/10
N.O.X.: 9,5/10
Gesamt: 8,5/10

Given To The Rising

Postings: 7679

Registriert seit 27.09.2019

31.12.2020 - 21:53 Uhr
Die Schlussredaktion möchte das nicht reinbringen.

ijb

Postings: 361

Registriert seit 30.12.2018

02.01.2021 - 16:41 Uhr
@ fitzkrawallo:
Das ist ja mal echt eine erfreulich eigenständige und interessante "Top 50". Ich hab nur ein paar davon (die zumeist in meiner "Top50" auch auftauchen (würden)). Andere muss ich tatsächlich mal recherchieren. (Von Nicolas Jaar hab ich leider nur das "reguläre" Album "Cenizas", weil die anderen einfach krass teuer waren/sind als reine LP-Veröffentlichungen.)

Allerdings fällt mir auf: Besorg dir unbedingt noch das zweite Autechre-Album, "Plus". Es ist mutiger und letztlich sogar noch besser als "Sign" (das ich als Fan der Beiden leider nicht ganz so spannend finde; zum ersten Mal seit mindestens zehn Jahren eher ein Retro-Album mit bereits bekannten Ideen als ein wirklich originelles Album).

u.x.o.

Postings: 160

Registriert seit 29.08.2019

02.01.2021 - 17:50 Uhr
@fitzkrawallo
Erst durch Deine Liste ist mir aufgefallen, dass ich Mamaleek in diesem Jahr komplett verpasst habe. Shame on me! Der erste Durchlauf ist, wie erwartet, grandios. Danke für den Hinweis. : )

fitzkrawallo

Postings: 1159

Registriert seit 13.06.2013

03.01.2021 - 11:55 Uhr
Merci, Leut! Wegen "Plus": Ich mag das Album auch, aber mir geht es, wie Watchful Eye es im Thread zu "Sign" beschrieben hat: "Sign" ist fuer mich als Album einfach runder. Und Mamaleek kann man kaum genug bewerben.

myx

Postings: 1559

Registriert seit 16.10.2016

04.01.2021 - 09:34 Uhr
Top 10 Alben:

Adrianne Lenker - Songs And Instrumentals
Friends Of Gas - Kein Wetter
I Like Trains - Kompromat
Yorkston/Thorne/Khan - Navarasa: Nine Emotions
Kelly Lee Owens - Inner Song
Princess Thailand - And We Shine
Sinai Vessel - Ground Aswim
Fiona Apple - Fetch The Bolt Cutters
Agnes Obel - Myopia
Die Wilde Jagd - Haut

Top 10 Songs:

Adrianne Lenker - Anything
Yorkston/Thorne/Khan - Westlin Winds
Soccer Mommy - Bloodstream
Clipping. - Say The Name
Friends Of Gas - Schrumpfen
Nicolas Godin - What Makes Me Think About You
Sleaford Mods - Mork n Mindy
Sinai Vessel - Where Did You Go
Hazel English - Born Like
Sofia Portanet - Planet Mars

Enttäuschungen des Jahres:

The Flaming Lips - American Head
Sufjan Stevens - The Ascension

ijb

Postings: 361

Registriert seit 30.12.2018

04.01.2021 - 11:59 Uhr
@myx:
Witzig, das Album der Flaming Lips war für mich das erste seit "Embryonic", das ich nicht ein bisschen enttäuschend fand. Hier und da etwas zu sehr Pink-Floyd-Gedächtnisstunde, aber insgesamt ein superstarkes Songalbum mit vielen emotionalen Höhepunkten. (Bei Sufjan Stevens würde ich dir hingegen beipflichten, aber da muss ich auch gestehen, dass ich zu jenen gehöre, die Sufjan Stevens eh etwas überbewertet finden.) Hingegen war Adrianne Lenkers Album für mich eine der wenigen Enttäuschungen, ja sogar "Fehlkäufe" (da ich das teure Doppel-Vinyl gekauft habe, eine einfache CD-Ausgabe für einen Drittel des Preises hätte es absolut auch getan): Ganz nett, aber es da fällt mir (wie schon bei Adriannes vorigem Soloschaffen) deutlich ins Auge, wie sehr die Band-Zusammenarbeit dazu führt, dass die Sängerin/Songwriterin sich verbessert bzw. über sich hinauswächst.

myx

Postings: 1559

Registriert seit 16.10.2016

04.01.2021 - 12:53 Uhr
@ijb:
Danke für deinen Kommentar. :) Wirklich interessant, so unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein. Bei mir ist es genau umgekehrt und die Colored Vinyl von "American Head" hat sich als teurer Fehlkauf herausgestellt. Ich finde das Album leider - ich sage es mal so neutral, wie möglich - einfach uninteressant, es lässt mich weitgehend kalt.

Ganz anders das Solo-Werk von Adrianne Lenker, das mir nicht zuletzt wegen der grossen Intimität und den berührenden Lyrics ans Herz gewachsen ist wie kein anderes Album in diesem Jahr. Eliminator jr. hat weiter oben in diesem Thread sehr treffende Worte zu "Songs And Instrumentals" gefunden, ich könnte es nicht schöner formulieren.

Aber das macht ja gerade den Reiz dieses Forums aus, dass wir die Dinge unterschiedlich betrachten. Wobei ich mit meiner Enttäuschung über "American Head" schon ziemlich allein auf weiter Flur bin, wie mir scheint. Eine seltsame Erfahrung, die ich hier noch nicht so oft habe machen müssen, zum Glück. ;)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24242

Registriert seit 07.06.2013

04.01.2021 - 13:12 Uhr
Mich enttäuscht nie ein reguläres Lips-Album (nicht mal "Oczy mlody"). :D Aber gerade "Amercian head"? Schon eignartig.

myx

Postings: 1559

Registriert seit 16.10.2016

04.01.2021 - 13:31 Uhr
Bitte nicht noch mehr Salz in die Wunde streuen, Machina. :D Aber damit jetzt Deckel drauf und Blick nach vorne.

Autotomate

Postings: 2738

Registriert seit 25.10.2014

04.01.2021 - 13:41 Uhr
Ich hatte die "Songs and Instrumentals" zwar nicht so weit vorne wie myx und Eliminator Jr., aber schon auch in meiner erweiterten Liste. Was dieses Album betrifft, bin ich ganz deren Meinung. Big Thief allerdings hat mich bislang nicht so aufhorchen lassen. Dieser Indie-Bandsound und Lenkers Stimme dazu – das passt mir irgendwie nicht so gut.

ijb

Postings: 361

Registriert seit 30.12.2018

04.01.2021 - 14:02 Uhr
Ich kann, das gebe ich zu, durchaus nachvollziehen, wenn einen "American Head" nicht anspricht. Eine Vinyl-Edition habe ich mir von den Jungs zuletzt von "The Terror" gekauft - ein Album, bei dem es mir quasi andersrum ging: Am Anfang war ich sehr angetan, aber bald hatte ich mich dran satt gehört, und wenn ich heute zu dem Album zurückkehre, finde es eher schwach. Nachdem ich die Alben seitdem nicht so vollauf grandios fand, hab ich diesmal keine Vinyl-Ausgabe gewagt. (Allerdings nerven mich so überteuerte Doppel-Vinyl-Ausgaben von Alben, die plusminus 50 Minuten lang sind, sowieso total; reine Geldmacherei, die ich nicht unterstützen will.)

Adrianne Lenkers Album versuche ich nach wie vor mehr abzugewinnen... Mir geht's damit einfach so, dass ich schon so wahnsinnig viele Songwriter/innen kenne und schätze, die im Prinzip das Gleiche schon interessanter und intensiver gemacht haben. Und ich finde sie auch stimmlich nicht sooo überragend, dass sie diese Solo-Songs so richtig eindringlich machen lassen kann.

Mit Big Thief hat's für mich allerdings auch ne Weile gedauert; ich finde einerseits auch, dass "dieser Indie-Bandsound (und Lenkers Stimme dazu)" letztlich nichts Besonderes ist. Aber die Energie finde ich doch spannend, und so mag ich von denen vor allem die kantigeren, rockigeren Nummern, wo man auch mehr die Band erlebt als so eine Indie-Malen-Nach-Zahlung-Atmo.

musie

Postings: 2991

Registriert seit 14.06.2013

04.01.2021 - 14:16 Uhr
Meine Alben & Songs des Jahres letztlich wohl etwa so, leider verspätet für den Poll hier:

1 The Avalanches - We Will Always Love You
2 The Flaming Lips - American Head
3 Fleet Foxes - Shore
4 Annie - Dark Hearts
5 Two Lanes - Lights
6 Washed Out - Purple Noon
7 Nation Of Language - Introduction, Presence
8 Future Islands - As Long As You Are
9 The Strokes - The New Abnormal
10 Video Age - Pleasure Line
11 Tom & His Computer - Future Ruins
12 Ela Minus - Acts Of Rebellion
13 Chromatics - Closer To Grey
14 Taylor Swift - Folklore
15 Muzz - Muzz

Songs des Jahres:

1 The Weeknd - Blinding Lights
2 Klangkarussell - Shipwreck
3 Paul Kalkbrenner - Parachute
4 Booka Shade & Jan Blomqvist - Blaze
5 Sam Himself - Slow Drugs
6 Ken Yates - Evangeline
7 Muzz - Bad Feeling
8 Future Islands - For Sure
9 Taylor Swift - Exile
10 Washed Out - Time To Walk Away
11 Taylor Swift - Champagne Problems
12 The Weeknd - Save Your Tears
13 The Avalanches - Interstellar Love
14 Khruangbin - So We Won't Forget
15 LEYYA - The Paper

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24242

Registriert seit 07.06.2013

04.01.2021 - 17:34 Uhr
@myx:
Vielleicht erwischt es dich ja doch noch überraschend bei den ersten Frühlingsspaziergängen oder so. :) Und jetzt bin ich ruhig.

myx

Postings: 1559

Registriert seit 16.10.2016

04.01.2021 - 17:54 Uhr
@Machina: *Daumen hoch*

dreckskerl

Postings: 4611

Registriert seit 09.12.2014

04.01.2021 - 20:56 Uhr
Hier nun meine Favoriten.
Ich habe dieses Jahr überduchschnittlich viele Alben gehört, die mich begeistern. Meine Rangfolge ist durch einige Trüffelfunde in den ganzen Jahresendlisten spät noch einmal durcheinander geraten.
Habe nur Kommentare zu den Alben geschrieben, die entweder noch keine Erwähnung hier fanden oder in nur geringem Maß.

1. Marla Hansen – Dust

Die New Yorker Wahlberlinerin, Violine eines Streichquartetts und Studiomusikerin hat ein 8 song Trackalbum aufgenommen, das mich direkt begeistert hat. Das Besondere sind die wundervollen, fast cinematographischen Arrangements mit Hilfe von u.a. Andi Haberl von Notwist, Barbara Morgenstern an diversen keyboards. und dem Oriel Quartett.

2. Clem Snide – Forever Just Beyond

Erste altbekannte Band, die überrascht. Eez Barzelay hat mit Hilfe von Sott Avett ein enorm liebenswertes Album aufgenommen, 12 zu Herzen gehende Songs, mit Melodien, die berühren und eben diese Stimme, die man liebt oder eher nicht.

3. Tobin Sprout – Empty horses

Der inzwischen 65jährige ex Guided by voices, Sänger und Gitarrist hat sein 7 Studioalbum aufgenommen und es hat mich in kürzester Zeit komplett begeistert, 30 Minuten, aber trotzdem voll von wunderbaren Momenten. Musikalisch hört man Anklänge an Cohen, Young und Cash. Sprouts brüchiger Stimme zuzuhören macht andächtig.

4. Happyness – Floatr

Da schrumpft das Trio zum Duo und liefert ihr bestes Album ab. Der schönste „klassische Indierock mit Soli, wie ich sie mag und Songs, die einfach ins Ohr und ins Herz gehen. Zum Schluss gibt’s dann auch Indiepop in der epischen Variante.

5. Christian Lee Hutson – Beginners

Der Buddy von Phoebe Bridgers. Sie hat das Album auch produziert, ziemlich reduziert, die Songs und die Fingerpickingbegleitung, die an Paul Simon, Elliott Smith und Sufjan Stevens erinnern, bilden den Mittelpunkt, werden mit Piano, Keyboard, Streicher und Trompete unter Hilfe von Bright Eyes' NateWalcott „verziert“. Desto öfter ich es höre, mag ich es mehr, die Songs sind einfach große klasse.

6. Motorpsycho – The all is one
7. Bright Eyes - Down in the weeds, where the world once was
8. Bruce Springsteen – Letter for you
9. Matt McGinn – Lessons for Love

Sehr eklektisches Album des nordirischen Folkrocksängers, mit diversen Gastmusikern eingespieltes Potpurri von vornehmlich recht wütenden politischen Songs und Balladen und WorldFolk Ausflügen, kein schlechter Song, tolles Album, tolle Stimmen.

10. Melodie gardot – Sunset In The Blue

Was für eine Stimme. Nach ihrem sensationellen Album "Currency Of Man" 2015 und dem Umzug nach Paris, nun ein neues Studioalbum, das eindeutig Frankreich atmet, aber auch Bossa Nova und Blues, das ganze mit einem zurückhaltenden Orchester/Bandsound, der so unglaublich buttrig klingt, dass es eine Wonne ist.

11. Flaming Lips – American Head
12. Julian Taylor – The Ridge

Das schönste alt.Country/Americanaalbum des Jahres, es hat eine ganz besonders beruhigende Stimmung, und auf angenehme Weise frei von Klischees, liegt vielleicht daran, dass das Album von einem Kanadier mit karibisch/indianischem Hintergrund stammt, der mit seiner Band in den letzten 10 Jahren eher Rock, Pop, Funk, Soul so meisterhaft vermischt hat, dass er in seiner Heimat ein Star ist.

13. Philipp Bradatsch – Jesus von Haidhausen

Wie wunderbar unzeitgemäß klingt dieses Album, gerade mit deutschen Texten.
Kein schlechter Song, vielleicht ein Tick zu wenig kreative Gitarrensoli, daher dann davon ein Tick zu viel.

14. Phoebe Bridgers – Punisher
15. The Strokes – The New Normal
16. Bob Dylan – Rough And Roudy Ways
17. Jason Isbell and the 400 Unit - Reunions
18. Native Harrow – Closeness

Ein Duo aus Pennsylvania, die ein buntes Americana Album aufgenommen haben, dass ich auch immer wieder hören mag. Ihre Stimme erinnert an Joan Baez mit Ende 30, der Sound in manchen Songs nach dem "sepia-peak sound“ vom legendären zweiten Album von The Band 1969, das ich vor 2 Monaten für mich „neu“ entdeckt habe.

19. Slift – Ummons

3 junge Franzosen rocken 72 Minuten wie Sau. Hard- Psychodelic-. Space- Garage-Rock mit Metal und Doom Akzenten.

20. Airbag – A Day At The Beach

Postrock mit Gesang, 6 epische Tracks, die wenn man sie mal im Ohr hat, einfach wieder hören will. Kann noch wachsen.

Die Alben folgender Künstler kann ich 2020 auch nur empfehlen: John McCleery, Wayne Paine, Joe Volk, Michael Rother, Andy Shauf, Jeff Rosenstock, Kimono Drag Queens Matt Berninger.


Hier meine Auswahl von 20 Songs:

1. Tocotronic - Hoffnung
2. Marla Hansen - Trace
3. Tobin Sprout – On Golden Rivers
4. Matt Berninger – One more second
5. Julian Taylor – The Ridge
6. Happyness – Title Track
7. Bright Eyes – Calais To Dover
8. Christian lee Hutson - Northsiders
9. Philipp Bradatsch – Chantal Kiesinger
10. Sarah Jarosz – Orange And Blue
11. Kadavar – Eternal Light
12. Melody Gardot – Love song
13. Solaris Great Confusion – Traffic Jam
14. Matt McGinn - Bubblegum
15. Husten – Ab Ins Ungewiss
16. Native Harrows – Smoke Burns
17. Jonathan Wilson - Pirate
18. Bebe Rainbow – The Wind
19. Henri Jameson – Tourism
20. Kimono Drag Queens – Wild Animals


Wer diese 20 Songs und Songbeispiele zu allen Alben plus viel mehr Musik, die mir dieses Jahr sehr positiv aufgefallen ist, anhören möchte, hier die playlist:

https://open.spotify.com/playlist/1jTNUps6AHiR5bj5mQtlRK?si=-Snbcc8iSaOUcQK9BgQnnA

Alice

Postings: 228

Registriert seit 27.10.2019

05.01.2021 - 22:07 Uhr
Soccer Mommy ist überraschend weit unten gelandet

Jan1976

Postings: 13

Registriert seit 25.02.2020

05.01.2021 - 22:38 Uhr
Den Umständen entsprechend nicht das allerbeste Musikjahr. Aber für mich gab es zwei ganz herausragende Alben.

10/10
Fiona Apple
Bonny Light Horseman

08/10
Soundtrack The Eddy
Luise Weidehaas
Khruangbin & Leon Bridges (EP)
Sophie Hunger

07/10
Muzz
wrest (EP)
Perfume Genius
Phoebe Bridgers
Strokes
Haim
Sorry3000
Helgen
Die Sterne
Dota
Fontaines DC
Culk
Einstürzende Neubauten
Moka Efti Orchestra
Ansa Sauermann
All diese Gewalt
Doves
Taylor Swift (Folklore)
Lianne La Havas
Courtney Marie Andrews
Brian Fallon
Matt Berninger
Algiers
Brandao/Faber/Hunger
Bob Dylan
Crucchi Gang
Stella Sommer

Dazu ein paar 6er Alben.

Enttäuschung ist vielleicht Lapsley. Fand das Debüt über weite Strecken stark. Der Nachfolger ist doch recht durchwachsen.

Im Poll hätte ich Fiona Apple als große Abräumerin getippt. Aber Bridgers passt auch.

dreckskerl

Postings: 4611

Registriert seit 09.12.2014

09.01.2021 - 12:44 Uhr
edit:
9. Matt McGinn - Lessons of war

Autotomate

Postings: 2738

Registriert seit 25.10.2014

09.01.2021 - 16:52 Uhr
9. Matt McGinn – Lessons for Love
edit:
9. Matt McGinn - Lessons of war

...

testplatte

Postings: 263

Registriert seit 13.06.2020

09.01.2021 - 17:06 Uhr
@autotomate

:D - besser man lässt den deckel auf diesem thema

dreckskerl

Postings: 4611

Registriert seit 09.12.2014

09.01.2021 - 17:50 Uhr
Ich denke, ich habe verstanden.

kingbritt

Postings: 3214

Registriert seit 31.08.2016

09.01.2021 - 18:20 Uhr

"Matt McGinn - Lessons of war", war das nicht "Lessons in Love" oder "make Love not war" oder "War after Love" egal auch, ist aber ein richtig gutes Album. ^^

dreckskerl

Postings: 4611

Registriert seit 09.12.2014

09.01.2021 - 18:42 Uhr
Danke...ist es wirklich.

https://www.youtube.com/watch?v=01PUhly0UyE

testplatte

Postings: 263

Registriert seit 13.06.2020

09.01.2021 - 18:57 Uhr
( @dreckskerl ... mein schmunzeln galt den drei punkten als kommentar, nicht deinem verschreiber - sowas passiert schon mal im eifer des schreibens, sorry wenn das komisch bei dir ankam )

dreckskerl

Postings: 4611

Registriert seit 09.12.2014

09.01.2021 - 19:02 Uhr
Nö, alles gut.

Obrac

Postings: 1175

Registriert seit 13.06.2013

10.01.2021 - 09:18 Uhr
Alben (ohne Reihenfolge)

All diese Gewalt - Andere
Moddi - Like in 1968
Hum - Inlet
Die Ärzte - HELL
Jono Mccleery - Here I am and there you are
Turbostaat - Uthlande
Hello Emerson - How to cook everything
Stone Temple Pilots - Perdita
Isobel Campbell - There is no other
Dakota Suite - The indestructibility of the already felled
Die Arbeit - Material
Kristofer Aström - Hard Times
Philip Bradatsch - Jesus von Hirschhausen
Jonathan Hultén - Chants from another place
Bukahara - Canaries in a coal mine
Jason Isbell and the 400 Unit - Reunions
Cabane - Grande est la maison
Herr D.K. - Beleuchtet den Hintergrund
Empty Country - Empty Country
Damien Jurado - What's new, Tomboy
Laura Marling - Song for our daughter
Myrkur - Folkesange
Hannah Cohen - Welcome Home
Tim Tiebel - Die Party ist so ziemlich vorüber
Bill Fay - Countless Branches
Surf Rock is dead - Existential Playboy
Spanish Love Songs - Brave Faces Everyone
Taylor Swift - Folklore
Kilkelly - The Prick and the petal

Ganz vorne wären bei mir wahrscheinlich Hannah Cohen, Laura Marling, Moddi, Empty Country und Cabane.
An Songs gabs so viele gute dieses Jahr, dass ich gar nicht erst anfangen will ;)

saihttam

Postings: 1643

Registriert seit 15.06.2013

12.01.2021 - 17:06 Uhr
Irgendwie konnte ich den Alben dieses Jahr keine feste Platzierung geben. Es gab viele tolle Platten, von der jede ihre Zeit im Jahr hatte, um sich in mein Herz zu spielen. Aber es war für mich kein Überalbum dabei, das den Titel Album des Jahres mehr verdient hätte als manch anderes. Daher gibt es meine Jahresliste nun in 10er-Grüppchen, in denen alles sehr eng beisammen ist. Die Einteilung dafür ging dann aber wiederum überraschend leicht.


Top 10

Ben Seretan – Youth Pastoral
Porridge Radio – Every Bad
Sorry – 925
Fleet Foxes – Shore
Fontaines DC – A Hero’s Death
Moses Sumney – Grae
Adrianne Lenker – Songs
Crack Cloud – Pain Olympics
Pinegrove – Marigold
King Krule – Man Alive!

Top 20

Laura Marling – Songs For Our Daughter
Becca Mancari – The Greatest Part
Phoebe Bridgers – Punisher
Lomelda – Hannah
Perfume Genius – Set My Heart On Fire Immediately
Ratboys – Printer’s Devil
Hum – Inlet
Young Jesus - Welcome to Conceptual Beach
Bad History Month – Old Blues
Johanna Warren – Chaotic Good

Top 30

Yves Tumor – Heaven to a Tortured Mind
Jessy Lanza – All The Time
Empty Country – Empty Country
Torres – Silver Tongue
Cafe Racer – Shadow Talk
Brigid Mae Power – Head Above The Water
Frances Quinlan – Likewise
Protomartyr – Ultimate Success Today
Wares – Survival
Dogleg – Melee

Top 40

Angel Olsen – Whole New Mess
katie dey – mydata
Gum Country – Somewhere
Blake Mills – Mutable Set
Destroyer – Have We Met
Gia Margaret – Mia Gargaret
Aoife Nessa Frances – Land Of No Junction
Kelly Lee Owens – Inner Song
Waxahatchee – Saint Cloud
Daniel Blumberg – On&On

Top 50

Westerman – Your Hero Is Not Dead
Advertisement – American Advertisement
Trace Mountains – Lost In The Counntry
Dehd – Flower Of Devotion
The Soft Pink Truth – Shall We Go On Sinning So That Grace May Increase?
Makaya McCraven / Gil Scott-Heron – We’re New Again
Sunwatchers – Oh Yeah?
Loma – Don’t Shy Away
Mosses – T.V. Sun
Tame Impala – The Slow Rush

Top 60

Kevin Morby – Sundowner
Katie Gately – Loom
Madeline Kenney – Sucker’s Lunch
Soccer Mommy – Color Theory
Double Grave – Goodbye, Nowhere!
Bully – Sugaregg
Jackie Lynn – Jacqueline
No Age – Goons Be Gone
Skylar Gudasz – Cinema
Woods – Strange To Explain

Zu spät gehört, aber wahrschinlich Top 10:
The Microphones – The Microphones in 2020


EPs:
Tomberlin – Projections
Lucy Gooch – Rushing

Matjes_taet

Postings: 821

Registriert seit 18.10.2017

13.01.2021 - 15:24 Uhr
Konnte meine wertvolle Expertise leider nicht beitragen, da ich 2020 gerade mal circa 5 Neuerscheinungen in voller Länge gehört habe.
Irgendwie bin ich momentan wohl zu sehr in der nostalgischen Vergangenheit verhaftet.

Phoebe Bridgers werde ich mir aufgrund des Ergebnisses aber bei Gelegenheit doch mal zu Gemüte führen.
"Queens Gambit" als Gewinner bei den Serien freut mich. Hochverdient.

Das Moped sich unter dem schlecht gedeckten Tarnnamen Tobias Moz selbst einen der Preise zugeschanzt hat, prangere ich natürlich an.


boneless

Postings: 3320

Registriert seit 13.05.2014

18.01.2021 - 18:05 Uhr
@fitz: Sieh an, deine Liste ist mir doch glatt durchgerutscht. Da fragte ich mich letztens noch, ob es dir ähnlich wie mir ergeht (Motivation und so), aber dann war sie schon 2020 hier. Ich hätte mehr in diesen Thread schauen sollen. Ansonsten eigentlich wie jedes Jahr: vieles gut, einiges nicht mein Ding und ansonsten geschmackssicher wie eh und je. ;D

Ich muss hier mal betonen, wie sehr es mich begeistert, dass von Jahr zu Jahr immer mehr User nicht nur schnöde Auflistungen posten, sondern direkt ein paar kleine, feine Rezis hinterherschieben. Sowas erfreut das nerdige Herz. :)
...und im gleichen Zug muss ich gestehen, dass ich mich in diesem/letzten Jahr einfach nicht dazu motivieren konnte, wie in den Jahren zuvor jegliche Alben meinerseits zu besprechen. Ich hab es ernsthaft versucht, aber die Inspiration wollte nicht kommen. Deshalb poste ich dieses Mal lediglich die nackte Liste, auch wenn man sich dabei seltsam fühlt.

Dennoch eine kleine Einschätzung: Klar, beschissenes Jahr, dass dürfte keiner bestreiten. Ich hätte nie gedacht, dass auf meiner Eventliste für ein Jahr mal nur 3 Konzerte stehen. Jene waren gut (Heather Woods Broderick, Die Arbeit, Aiming for Enrike), aber lediglich als Warm-Up für ein Jahr gedacht, welches konzerttechnisch richtig geil geworden wäre. Nun denn, hoffen wir für 2022 das Beste, um mal pessimistisch realistisch zu bleiben.
Was die Alben angeht, würde ich nüchtern behaupten: ein gutes, aber kein überragendes Jahr. 2019 hat mich in dieser Hinsicht mehr abgeholt. 2020 sind zwar viele gute, aber wenig wirklich herausragende Platten erschienen, von denen ich behaupten würde, dass ich sie auch in 5 Jahren noch auflegen werde. Deshalb auch nur 20 Alben in der Liste, ich habe diesbzgl. besonders hart aussortiert.
Dennoch, ein so denkwürdiges Jahr hat gezeigt, welchen unglaublich immensen Wert Musik einnimmt. Man hätte 2020 nicht mal ansatzweise so gut überstanden, ohne die Töne, die nun mal das Leben bedeuten. Von daher jammere ich auf sehr hohem Niveau und danke allen, die dafür gesorgt haben, dass man trotzdem mit einem guten Gefühl ins neue Jahr startet.


20 aus 2020

20. Bootblacks – Thin Skies
19. Nawie – The Ice We`ve Lost
18. Four Year Strong – Brain Pain
17. Bruges – A Thread of Light
16. Spirit Possession - Spirit Possession
15. Troum - Vorbei der Tod
14. Oliver Coates - skins n slime
13. Autechre – SIGN/PLUS
12. Oranssi Pazuzu - Mestarin Kynsi
11. Koraal - La Casa del Volcán

10. Run The Jewels - RTJ4
09. Lowrider - Refractions
08. clipping. - Visions of Bodys Being Burned
07. Eyes - Underperformer
06. Hum - Inlet
05. Moor Mother & Billy Woods - Brass
04. Sweam - Lounge Music for Cat People
03. Jon Collin & Demdike Stare - Sketches of Everything
02. Emma Ruth Rundle & Thou - May Our Chambers Be Full
01. Old Man Gloom - Seminar VIII: Light Of Meaning/Seminar IX: Darkness of Being

fitzkrawallo

Postings: 1159

Registriert seit 13.06.2013

19.01.2021 - 12:22 Uhr
@boneless: Danke fuer's "Kompliment" und: gleichfalls ;-). Besonders freuen mich hier Koraal und Oliver Coates. Und Jon Collin & Demdike Stare war mir durchgerutscht und wird nachgeholt.

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