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Haiyti - Influencer

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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18.09.2020 - 21:02 Uhr - Newsbeitrag
HAIYTI

Die Jubelarien auf ihr aktuelles Album „Sui Sui“ sind noch längst nicht zu Ende gesungen, da ballert Haiyti mit „Sweet“ schon den ersten brandneuen Song ihres nächsten Albums raus. Hier das Video:

HAIYTI - SWEET (Musikvideo)


Jahrhunderttalent. DIY-Pionierin. Gefallener Popstar. Future Legend. Und vor allem: realer, als all den Schauspielerinnen und Fame-Schwindlern da draußen lieb sein kann. Auf ihrer neuen Single "Sweet" stellt Haiyti Fake-Rapper und andere Schwerverbrecher bloß: "Was sie tun für die Klicks, ist schon fast wieder sweet." Der Beat stammt aus der Bretterfabrik ihres geheimnisvollen Project X, das bereits entscheidend am letzten Album "Sui Sui" war. "Sweet" ist nun der erste Song aus Haiytis nächstem Album, das noch in diesem Jahr erscheinen wird.



Armin

Plattentests.de-Chef

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02.10.2020 - 19:54 Uhr - Newsbeitrag
Haiyti ist weiter im Maschine-Modus: Mit “100.000 Feinde” veröffentlicht die gebürtige Hamburgerin die nächste Single aus ihrem kommenden Album, das im November erwartet wird.

“100.000 Feinde” ist eine klassische Haiyti-Hymne zwischen Exzess und Eskapismus, Gangsta und Glamour. Das Wasser im Golf von Napoli, es funkelt. Das Fiorucci-Shirt, es sitzt. Die Scheine, sie werden verballert. Der nächste Hit, er ist da.

Für den Song hat Haiyti ihren Trademark-Sound weiter verfeinert: Baile-Rhythmik und sweete Harmonien treffen auf fette 808-Drums und den Boom von UK Drill. Dazu wechselt sie die Flows wie andere Rapper ihre falschen Freunde und packt gefühlt alle vier Takte eine neue Mini-Melodie für die Ewigkeit aus.

“100.000 Feinde” ist radikal und poppig zugleich, wie alle ihrer besten Songs. “Alle Mann beiseite”, Herbst 2020 ist Haiyti Season.

HAIYTI - 100.000 FEINDE (Musikvideo)
&

Armin

Plattentests.de-Chef

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16.10.2020 - 20:01 Uhr - Newsbeitrag

Charlie Brown

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24.10.2020 - 23:46 Uhr
Ich mag das Mädel immer noch, sie ist nach wie vor mein Tochtrr und machz Para für Papa formerly known as Mama. Von den neuen Sachen ist Tak Tak am besten, auf Autotune klingt sie nicht ohne Grund wie Cheffe aus Entenhausen, auch wenn banal aber nur so scheint....

Charlie Brown

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25.10.2020 - 07:08 Uhr
Das alte Spiel: Fehlverhalten mit anschliessender Reue :) Was schreib ich da für einen Stuss, man man man. Danke dass ich wieder hier sein darf übrigens

PS: In dem Fall bezog sich Fehlverhalten auf mein verkrampf witzig sein wollendes Posting von 23:46..Tut mir grade fast weh, aber ich bin ein Meister im Verdrängen :D

Armin

Plattentests.de-Chef

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02.11.2020 - 18:33 Uhr - Newsbeitrag
Einmal Star und zurück: Mit ihrem neuen Album "Influencer", das am 04. Dezember 2020 erscheinen wird, startet Haiyti ihr ganz persönliches Comeback. “Influencer” ist eine Rückkehr zu den Rap-Wurzeln, düster, hart und angriffslustig. Vor allem aber ist es eine Erinnerung, warum Deutschrap klingt, wie er klingt. Runter von der Straße, das Original ist zurück.

Berlin, 02.11.2020
Es ist so ein typischer Haiyti-Titel: ein scheinbar ausgelutschtes Bild voll plattem Glamour, ein Klischee. In ihrem Kosmos aber bekommt dieses Wort neue Bedeutungsebenen, neue Tiefe. Natürlich meint sie mit “Influencer” ihre Rolle als eine der low-key einflussreichsten MusikerInnen des Landes. Klick dich durch die deutschen Charts und du hörst Haiyti, auch wenn Haiyti nicht draufsteht. Gleichzeitig spielt der Albumtitel mit der Ambivalenz von Ruhm, Reichtum, Reichweite und all dem anderen geilen Scheiß, den angeblich nie jemand haben will.

Haiyti hat nie verhohlen, dass sie sich als Star sieht; dass die aktuell ihr angedachte Rolle als vom Feuilleton umgarnter Underdog weder ihrem Talent noch der harten Arbeit entspricht, die sie in diese Sache gesteckt hat. Seit ihrem 2016er-Mixtape “City Tarif”, allerspätestens seit ihrem Major-Debüt “Montenegro Zero” galt Haiyti als das nächste Ding. Aus den fetten Fleischtöpfen der Boombranche Deutschrap löffeln trotzdem andere. Ernüchterung aber ist das eine, Weitermachen das andere. Und mit Weitermachen kennt Haiyti sich aus. Sie kennt nichts anderes sie kann nicht anders. Weil sie etwas zu sagen hat. Weil sie wirklich erlebt hat, wovon sie spricht. Und weil sie wie niemand sonst die Zauberkraft besitzt, sich selbst wieder zusammenzukleben aus den Glasscherben der vergangenen Nacht.
Haiyti - Comeback (Musikvideo)

“Influencer” ist ein “Comeback” nach Haiyti-Art. Nur wenige Monate nach ihrem letzten (und bis dahin ziemlich sicher besten) Album “Sui Sui” legt sie nach. Schon wieder. Wie immer. Nur anders diesmal. “Die Wolken ziehen, feiern mein Comeback”, singt sie auf dem gleichnamigen Introsong. Die Rückkehr nämlich ist auch eine Rückkehr zu den Wurzeln.

“Influencer” ist ein überraschend düsteres, überraschend hartes, überraschend angriffslustiges Rap-Album. Eh klar, Haiyti bleibt Haiyti bleibt ein Unikat. Die Kontraste von grellem Scheinwerferlicht und finsterster Nacht, wie man sie von dem selbsterklärten “On/Off Model” kennt, finden sich auch auf diesem Album. Es gibt die Zuckerschock-Momente (“Holt mich raus hier”), die Innovationen (Baile-Bashment auf “100.000 Feinde”), die leisen Lieder von verblichener Liebe (“Tokio”), die Bretter für die Trap (“Burr”) und auch eine dieser ganz und gar einzigartigen Balladen, die Haiyti meilenweit abheben von all den Playlist-Lieferandos und Klickkauf-Ganoven da draußen (“Weltzeituhr”). Vor allem aber wird gerappt. Aug’ um Auge, Line um Line. Als hätte sie nie einen Echo gewonnen. Als wäre Hamburg-Langenhorn das Zentrum der Welt. Als würde diese eine Session in diesem verdammten Kellerstudio einfach nie enden.

“Ja, ich wollt zu viel, wäre fast verreckt / Weiß nicht, wo ich war, doch zu lange weg.” Wo Haiyti war, wo sie jemals sein wird – wer weiß das schon? Sicher ist nur: Sie ist zurück. Burr!



"Influencer" von Haiyti erscheint am 04. Dezember 2020.

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.11.2020 - 18:36 Uhr - Newsbeitrag
Haiyti veröffentlicht um 0:00 Uhr die neue Single „Burr“ mit Musikvideo. Die Premiere läuft:

Armin

Plattentests.de-Chef

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27.11.2020 - 21:14 Uhr - Newsbeitrag
HAIYTI

Untergrund und Über-Pop – Haiyti wandelt zwischen den Welten wie niemand sonst. Zuletzt veröffentliche sie mit "sweet" und "burr" zwei harte Bretter zwischen Angriffsmodus und Trap-Nihilismus. Nun folgt eine typische Haiyti-Gangsterballade: "zu real" vereint Baile-Rhythmik mit Melodien so bittersüß wie der von ihr besungene Cocktail aus Wodka, Cassis und Tilidin. "zu real" ist der letzte Single-Release, bevor kommende Woche das Album "Influencer" erscheint, schon das zweite in diesem Jahr. Sorry, Deutschrap, Haiyti ist zu real!

HAIYTI - ZU REAL (Musikvideo)



Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9118

Registriert seit 23.07.2014

30.11.2020 - 22:42 Uhr
Wow, das zweite Mal dieses Jahr Album der Woche! Aber hey "Sui sui" war toll, wenn die Qualität weiter auf dem Niveau ist, warum nicht?

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

30.11.2020 - 22:49 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

"Album der Woche"!

Meinungen?

Autotomate

Postings: 3537

Registriert seit 25.10.2014

30.11.2020 - 23:50 Uhr
Ich fand ja schon einige der Vorabtracks von "Sui sui" richtig gut, aber als ich es dann hier als AdW stehen sah, hab ich nur eins gedacht: "Ach du Bremmer!"

Aber das Album hat mich unerwartet plattgefahren und es wird mit Abstand mein Album des Jahres bleiben. Pascal gegenüber musste ich längst Abbitte leisten und werde die Top 10 der besten Rezensionen des Jahres mit seinen Texten vollpowervoten.^^

Sowas möchte ich mit Christopher natürlich nicht wiederholen und bin daher prophylaktisch gleich mal ganz seiner Meinung. Vielleicht reicht's ja nun auch zum Doppelschlag im Jahrespoll – zumindest bei mir...

Nate

Postings: 32

Registriert seit 09.10.2016

01.12.2020 - 05:32 Uhr
Habe Sui Sui inzwischen so oft gehört, und es ist mir einigem Abstand mein Lieblingsalbum von 2020 (vor Song for Our Daughter und Owen Pallett's Island), was mich sehr überrascht hat, war noch nie ein großer Trap-Fan. Also bin gespannt auf das hier

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2587

Registriert seit 12.12.2013

01.12.2020 - 06:57 Uhr
Der ersten paar Tracks sind solide, aber die zweite Hälfte fand ich absolut überragend. Tolles Album!

Otto Lenk

Postings: 641

Registriert seit 14.06.2013

04.12.2020 - 14:06 Uhr
Schließe mich deinen Worten gerne an, Christopher.

8/10

Autotomate

Postings: 3537

Registriert seit 25.10.2014

04.12.2020 - 14:55 Uhr
Ja ich auch. Hab es zwar erst zweimal durch (und das Voralbum ist ja mit jedem Hören besser geworden), aber ab Hälfte zwei gibt's kein Entrinnen. Natürlich wird es "Sui sui" nicht toppen, das erwarte ich aber auch nicht.

maxlivno

Postings: 2317

Registriert seit 25.05.2017

05.12.2020 - 15:19 Uhr
sweet, burr und herzinfarkt hintereinander knallt richtig gut

qwertz

Postings: 702

Registriert seit 15.05.2013

05.12.2020 - 15:54 Uhr
Für mich noch besser als "Sui sui". Highlights sehe ich ebenfalls bei "sweet", "burr" und dazu noch "tak tak". Wirkt alles wie aus einem Guss.
In einer gerechten Welt müsste Haiyti bei Spotify-Deutschland und in den Charts, wo Trap ja sehr dominiert, ganz oben stehen. Nur weil sie richtigerweise drauf verzichtet, die Frauenkarte auszuspielen, findet sie abseits des Feuilleton gefühlt jedoch kaum Beachtung.

Tori

Postings: 1

Registriert seit 05.12.2020

05.12.2020 - 16:21 Uhr
Auch krasse Steigerung zu Suisui. Alles so aus einem Guss, paar Experimente (benzin, star und zurück, reichlich harte Banger (burr, sweet, wenn ich muss, im club) und dann noch diese bittersüssen gänsehaut momente (weltzeituhr, comeback).

Hervorragendes Album, vielleicht ihr bestes.

9/10

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2892

Registriert seit 15.06.2013

05.12.2020 - 17:33 Uhr
Will jetzt gar nix zur Musik als solcher sagen, da das absolut überhaupt nicht mein Ding ist, aber bisschen arg Loudness War ist das jetzt schon. Finde ich rein akustisch grenzwertig.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 2587

Registriert seit 12.12.2013

05.12.2020 - 17:37 Uhr
Ist für Bluetooth-Brüllwürfel und Handylautsprecher gemastert, so wie fast alles heute.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2892

Registriert seit 15.06.2013

05.12.2020 - 17:41 Uhr
Ja. Hauptsache, der Bass knallt. Ansonsten herrscht da produktionstechnische Komplettödnis.

Autotomate

Postings: 3537

Registriert seit 25.10.2014

07.12.2020 - 14:03 Uhr
So ganz verstehen tu ich das mit meiner laienhaften Anschauung ja nicht: Ich würde denken, ein "Mastering für den Brüllwürfel" müsste zusehen, dass von der Lautstärke her alles schön weit oben neben den Bass sitzt, also loudness-war-gemäß alle Spuren komplett unter die Decke gezogen sind.

Bei "Influencer" ist das eigentlich nicht so, oder zumindest höre ich das anders: Der Bass ballert zwar ordentlich durch, die anderen "Instrumente" aber (z.B. das Banjo in "Zu real" oder das Klavier in "Tak tak") liegen z.T. so leise im Mix, dass ich immer denke, sie könnten etwas lauter sein.

Keine Ahnung, vielleicht entspricht das ja genau dem Mastering, das man für einen scheppernden Handylautsprecher bevorzugen würde, zu einer eh schon total basslastigen Bluetooth-Box passt das aber nicht so ganz, oder?

Klaus

Postings: 3684

Registriert seit 22.08.2019

07.12.2020 - 14:05 Uhr
"Ist für Bluetooth-Brüllwürfel und Handylautsprecher gemastert, so wie fast alles heute."

Trauer.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2892

Registriert seit 15.06.2013

07.12.2020 - 14:21 Uhr
@Autotomate:

Ich gebe zu, hier kein Experte zu sein, aber meine Ohren hören hier in erster Linie einen laut wummernden, stellenweise überdrehenden Bass, der darüber hinaus quasi keine weiteren Feinheiten im Sound zulässt. Wäre mir persönlich eindeutig zu wenig, und ich finde es auch inhaltlich etwas verarmt, aber das ist natürlich durchaus Geschmackssache. No offense.

Autotomate

Postings: 3537

Registriert seit 25.10.2014

07.12.2020 - 19:53 Uhr
None taken. Mit der Produktion bin ich wie gesagt auch nicht so richtig zufrieden. Ich weiß nicht, ob das ebenfalls "Geschmackssache" ist, aber die "Sui sui" klingt in meinen Ohren deutlich ausgewogener.

Magoose

Postings: 67

Registriert seit 15.06.2013

11.12.2020 - 16:52 Uhr
Mal abgesehen von der Produktion aber Cher hat angerufen und möchte ihren Autotune Effekt zurück. Erschließt sich für mich null warum die Hälfte der Vocals mit so käsigen Autotune Effekten "entstellt" sein muss? Das war in den 90ern auch schon nicht mehr cool.

Am Ende ansonsten mal wieder die Feststellung, dass ich für das Meiste aus dieser Ecke gefühlt dann doch zu alt bin. Ein paar gute Tracks sind dabei (Tok Tok, Benzin, Sweet, ghostmane), vieles kippt bei mir dann leider doch in Richtung och nööö/peinlich.

Eurodance Commando

Postings: 1731

Registriert seit 26.07.2019

13.12.2020 - 18:45 Uhr
Hat das irgendwie n doppelten Boden oder ne Metaebene, warum man diese Musik auch bei Plattentests so bejubelt? Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen was daran so originell sein soll. Album der Woche... Ernsthaft?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

14.12.2020 - 06:03 Uhr
Mir gefällt die Musik.

Termin am Thor

Postings: 3

Registriert seit 14.12.2020

14.12.2020 - 20:09 Uhr
Eines meiner absoluten Lieblingsalben dieses Jahres! Der Verfremdungseffekt macht die Künstlerin in Kombination mit den electro-tunes zu einem Unikum in der Hip-Hop-Szene. Damit erschließt Rapmusik 40 Jahre nach Grandmaster Flash mehr denn je die Bildungsbürgerschicht !

Termin am Thor

Postings: 3

Registriert seit 14.12.2020

14.12.2020 - 20:16 Uhr
@ Christopher

Sehe ich ganz genauso ! So stelle ich mir freshe Musik im Jahre 2020 vor.

Am besten sind Tracks 4-7 . Am Ende nehmen leider die Lyrics ab. Schade.

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