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Lambchop - Trip

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

15.09.2020 - 16:08 Uhr - Newsbeitrag
LAMBCHOP NEHMEN UNS MIT AUF EINEN "TRIP"
NEUES ALBUM AM 13.11.2020

HEUTE ERSTER SONG
"RESERVATIONS" (WILCO Cover)


Liebe Freund*innen von City Slang,

Lambchop melden sich mit einem Album zurück, ganz ohne Autotune, dafür mit sechs entwaffnend tollen Coverversionen. Als Einstimmung gibts heute schon mit "Reservations" eine 13-minütige Version des Wilco Songs und die ist einfach nur herrlich, vielleicht sogar noch schöner als das Original, doch bevor es zum Song geht, hier erst mal ein paar Fakten:

"TRIP" ist kein Corona Album, aber es ist durchaus prophetisch! Bereits im Herbst 2019 hatte Kurt Wagner von Lambchop eine einzigartige Idee: Anstatt auf eine ursprünglich geplante Tournee zu gehen, würde er seine Band nach Nashville einladen, um eine Platte aufzunehmen und dabei etwas Greifbares zu realisieren. Jedes Bandmitglied: Kurt, Matt Swanson, Paul Niehaus, Tony Crow, Matt McCaughan (Bon Iver, Hiss Golden Messenger), Andy Stack (Wye Oak) durfte sich einen Song auswählen, den die Band covern sollte, pro Tag ein Song. Kurt Wagner dazu: “My idea was to see what might happen if I removed myself from the process and the content as much as possible. In doing so, what surfaced were elements that have always been there but maybe got overshadowed by my songwriting and process.”

Der Titel "TRIP" bezieht sich auf die Umstände ihrer Gründung und das Bestreben, selbst zu "touren". “It also seems to describe a life in music and the situations we created in our life as a band over the years,” so Wagner. “It’s been a trip…”

"TRIP" erscheint am 13. November und enthält weitere Songs von Stevie Wonder, George Jones, Mirrors, James McNew und The Supremes.

Hier entlang zur wundervollen 13-minütigen Version von "Reservations", ausgewählt von Matthew McCaughan:




“Reservations” (Jeff Tweedy)
chosen by Matthew McCaughan

"I’d like to say that Wilco’s “Reservations” is a song I’ve always wanted to cover. But honestly, after a friend had mentioned it in a story, I had to go back and give it another listen. Picking out a cover is stressful for me. It’s kind of a dumb thing to stress about, but so many songs have memories tied to them, and I don’t want to cloud those memories. I usually pick one of those songs that I feel would fit the band, but then I go back and forth, wondering the best way to approach the arrangement. Should we honor the original and try to faithfully re-create all the sounds and performances that make the song special to me, or should we take it apart and start over? Then, add in the fact that the cover would be recorded and preserved forever. I could not think of one song that I couldn’t make an argument for both approaches, so it always ends in a one-person stalemate. So I decided I would pick a song that, while I love it, and know it, it wasn’t one that had been on repeat for months at some point in my life, nor was it one that is permanently tied to some memory of my own. Instead, I used my family’s and friends’ collections and recollections with and without their permission. That way I’d just ruin it for them. But it’s the thought that counts."

"TRIP" wurde vom 2.-7. Dezember 2019 in den Battletapes Studios in Nashville, TN, aufgenommen. Produziert, bearbeitet und gemischt hat Jeremy Ferguson (mit Ausnahme von "Reservations", das von Ferguson und Matthew McCaughan gemeinsam gemischt wurde).

Die Geschichte von Lambchop ist die der steten Veränderung und Weiterentwicklung. Was vor fast 30 Jahren im Keller von Kurt Wagner begann und von ihm selbst scherzhaft als “most fucked-up country band in Nashville” bezeichnet wurde, hat sich inzwischen nicht nur als eine der dienstältesten sondern auch innovativsten Bands der US amerikanischen Musikszene etabliert. Seit jeher verbinden Lambchop unterschiedlichste Genres wie Folk & Country mit Soul und Urban Electronica zu einem ganz eigenen, unnachahmlichen Sound. Kein Lambchop-Album klingt wie das andere, aber jedes klingt immer unverwechselbar nach Lambchop. Nach dem wegweisenden „Flotus“ (2016) folgte 2019 das aktuelle Album "This (is what I wanted to tell you)". Ergreifend ehrlich, atemberaubend, wunderschön und überraschend.

Genauso überraschend kommt nun "TRIP" daher, das erste richtige Lambchop Cover Album. Es klingt wie ein Höhepunkt der älteren und aktuellen Arbeit der Band. Es gibt da diese gewisse Lockerheit und Freiheit, die an ihren älteren Sound erinnert, gemischt mit der Raffinesse und Innovation der Band, die durch den Prozess des langen Zusammenspiels entstanden ist.
TRIP Tracklist:
1. "Reservations" (13:00) Wilco
2. “Where grass wont grow" (6:24) George Jones
3. "Shirley" (4:35) Mirrors
4. "Golden Lady" (6:42) Stevie Wonder
5. "Love is here and now you're gone" (3:28) The Supremes / Michael Jackson
6. "Weather Blues" (3:26) James McNew

captain kidd

Postings: 2542

Registriert seit 13.06.2013

14.11.2020 - 09:57 Uhr
Boah, der letzte Track. Was für eine Gesangsleistung. Ich liebe diese Band einfach...

Unangemeldeter

Postings: 499

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14.11.2020 - 10:03 Uhr
Oh das hab ich schon wieder ganz aus den Augen verloren. Reservations fand ich schön, aber halt arg nah am Original, zumindest vor dem Endlosoutro.
Den Rest hör ich mal durch. Leider bin ich nach dem großartigen FLOTUS in das letzte (This...) nie wirklich reingekommen.

kingsuede

Postings: 2381

Registriert seit 15.05.2013

14.11.2020 - 10:33 Uhr
Habe nach Mr. M die Band irgendwie abgeschaltet. Werde in das neue Coveralbum mal reinhören. Ist ja gestern erschienen.

captain kidd

Postings: 2542

Registriert seit 13.06.2013

14.11.2020 - 10:41 Uhr
Das Album ist nicht wirklich stark, aber schon ein paar gute Momente.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

21.12.2020 - 21:19 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Hogi

Postings: 419

Registriert seit 17.06.2013

23.12.2020 - 18:07 Uhr
Was ist denn mit Wagners Stimme los? Wirklich singen konnte er ja noch nie, war auch nicht entscheidend, aber jetzt...oweia. Seit Flotus kriegt mich die Band auch musikalisch überhaupt nicht mehr...bin wohl erstmal durch mit der Band und beschränke mich auf deren alte Großtaten (gibt genug davon).

dreckskerl

Postings: 5877

Registriert seit 09.12.2014

25.12.2020 - 17:55 Uhr
Sehe das ähnlich wie hogi.

Auf diesen Coveralbum sind die elektrischen Modifikationen nicht ganz so aufdringlich wie zuletzt, aber trotzdem gibt es die großartige Stimme von Kurt Wagner nicht in natürlicher Form zu hören.
Seufz...eine ganz slowe stripped down Version von "Reservations" zu singen ist Wilco selbst auf ihrer 19er Tour gelungen.
Die 9 Minuten Ambient Folkdrone die folgen, kann man mögen, oder auch überflüssig finden.

Bester Track ausgerechnet das Cover eines bisher unveröffentlichten Songs vom Yo La Tengo Bassisten.

5/10
sorry

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