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The Necks

User Beitrag

Mayakhedive

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Registriert seit 16.08.2017

04.09.2020 - 07:24 Uhr
Da die Band hier im Forum in Thread-Hinsicht offenbar völlig unterrepräsentiert ist, ändere ich das an dieser Stelle einmal.

Und weil ich mich bislang noch nicht intensiv mit dem Schaffen auseinander gesetzt habe, wäre es super, wenn jemand mit profunder Kenntnis ihres Werkes ein paar Einstiegs-Empfehlungen geben und/oder essentielle Alben nennen könnte.

testplatte

Postings: 151

Registriert seit 13.06.2020

04.09.2020 - 09:02 Uhr
mit profunder kenntnis der langen diskographie kann ich nicht aufwarten, aber ich kann dir die beiden empfehlungen eines gewissen michael gira weiterleiten ;)

SEX - wobei ich gerade entsetzt feststellen musste, dass das weder auf youtube noch auf spotify noch verfügbar ist, damned ! das war wichtig !

OPEN - https://www.youtube.com/watch?v=hlriHXLcCbI&t=310s





Mayakhedive

Postings: 2024

Registriert seit 16.08.2017

04.09.2020 - 09:29 Uhr
@testplatte

Du fällst zum wiederholten Male durch Geschmackssicherheit auf ;)

Danke, in die "Sex" hatte ich auch schon reingehört. Steht bei bandcamp auf meiner Liste. Wäre ja heute ein guter Tag dafür.

testplatte

Postings: 151

Registriert seit 13.06.2020

04.09.2020 - 14:55 Uhr
ja, punktuelle schnittmengen sind mir auch nicht verborgen geblieben - in der breite allerdings muss ich absolut passen. man hat ja auch noch andere dinge zu tun, wobei ich geneigt wäre, da ein 'leider' hinterher zu schieben :)

am sonntag plattenbörse bei mir gleich ums eck, bis dahin kaufverbot.

Mayakhedive

Postings: 2024

Registriert seit 16.08.2017

16.09.2020 - 17:41 Uhr
Also die “Sex“ ist schon mal super. Dieses formlose Dahingleiten, dass sich irgendwie stufenlos immer mehr verdichtet.
Und das Klavier perlt auch, dass es nur so eine Freude ist.

Ich frage mich allerdings, ob das über so viele Alben trägt, wenn sie diesen, oder einen ähnlichen, Ansatz immer verfolgen.

Der Untergeher

User und News-Scout

Postings: 1503

Registriert seit 04.12.2015

17.09.2020 - 12:56 Uhr
Habe die Band in den Corona-Quarantäne-Monaten kennen und schätzen gelernt. Sie sind Meister der Zurückhaltung!

Die Band hat einen eigenen Stil und eine eigene Herangehensweise, die sich über die Jahre hinweg kaum geändert hat. Bass, Schlagzeug, Klavier. Minimalistische, meist einstündige Soundexpeditionen, in denen einfache Motive bis in die Ekstase wiederholt und variiert werden, was einen wahnsinnigen Sog und eine einzigartige Stimmung erzeugt. Doch trotz der Limitation ihrer Sound-Konstellation kenne ich wenige Bands, die in ihrem Rahmen so unterschiedliche Alben gemacht haben. Manche sind warm und berauschend, andere kühl und bedrückend.

Persönliche Highlights:

"Sex" ist ein guter Startpunkt, der alle Merkmale der Band etabliert. "Aquatic" hat einen coolen Groove und im zweiten Lied einen interessanten Hurdy Gurdy-Einsatz. "Hanging Gardens" (ihr meist beachtetes Album) hat einen Aphex-Twin-artigen-Ambient-Sound (Hammond und Rhodes dominieren statt perlendem Klavier) und brilliert durch das geniale Drumming von Tony Buck. "Drive By" hat einen subtilen Flow, dessen nuancierte Veränderungen man nur bei genauem Hinhören wahrnimmt. "Chemist" besteht aus drei einfach verdaubaren, zugänglichen Stücken (vielleicht auch ein guter Startpunkt). "Unfold" ist ihr am besten klingendes Album. Großartig aufgenommen. Fällt mir musikalisch am schwersten zu charakterisieren, ein einzigartige Sound-Reise. "Body" beginnt langsam, baut sich auf, geht in eine Synth-Ambient-Passage über und explodiert dann in Swans-artigen Post-Rock, bevor sich das Lied dann antiklimaktisch in Rauch auflöst.

Kenne keine Band, die dermaßen konsequent ihr Ding macht und sich dabei trotzdem im Kleinen immer wieder neu erfindet.

fitzkrawallo

Postings: 1141

Registriert seit 13.06.2013

18.09.2020 - 08:01 Uhr
Dem kann ich noch hinzufügen, dass ich das diesjährige "Three" für gar keinen schlechten Einstieg halte. Dass es eines der Album mit drei statt nur einem Stück ist und man von der unfassbaren Percussion gleich gefesselt wird, sollte es einem etwas leichter machen. Letztlich, wie in anderen Threads schon oft betont: eine der dicksten Liveempfehlungen, die ich ausdrücken kann.

Mayakhedive

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Registriert seit 16.08.2017

18.09.2020 - 08:25 Uhr
Die "Body" hab ich mir mittlerweile auch bereits besorgt. Die hat tatsächlich direkt einen ganz anderen Flow als "Sex".
Und der Ausbruch überrascht einen ja wirklich eiskalt.
Den Swans-Part - an die dachte ich auch direkt - hätten sie für mich etwas straffen können, das ändert aber wenig daran, dass mir auch der Titel sehr zusagt.
Insgesamt bin ich jetzt echt angefixed und werde es sicher nicht bei den beiden Alben belassen.

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