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The Fall Of Troy - Mukiltearth

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21511

Registriert seit 08.01.2012

31.07.2020 - 19:44 Uhr - Newsbeitrag
Nach langer Bandpause melden sich die Frickelmagier von THE FALL OF TROY zurück: ihr neues Album "Mukiltearth" erscheint digital bereits kommende Woche Freitag am 08. August! Das neue Album vereint die ersten Songs, die die Band vor 15 Jahren jemals schrieb, sowie das letzte Material, dass in ihrer Urbesetzung entstand.

Aufgenommen wurde "Mukiltearth" zwischen 2016 und 2019. Es ist ein Album über die Erfahrungen, die wir zwar alle für uns selbst machen, aber trotzdem teilen. "Mukiltearth" beleuchtet die Freiheit und das Glück der Jugend, sowie die Realität von Verantwortung und dem Erwachsensein.

Der neue Song "Chain Wallet, Nike Shoes" ist ab heute überall zu streamen.

The Fall Of Troy - "Chain Wallet, Nike Shoes"
Stream: https://linktr.ee/thefalloftroy

Die erste Hälfte des Albums machen Neu-Aufnahmen von Songs aus, die die Band 2001 noch unter ihrem alten Namen "The 30 Years War" schrieb. Die Band gründete sich damals in Mukilteo, Washington, alle Bandmitglieder waren gemeinsam auf der High School. Diese Songs sprudeln vor Hoffnung und unbegrenzten Möglichkeiten gerade so über. Die Gitarren überschagen sich, die Refrains sind himmelhochjauchzend.

In der zweiten Hälfte nimmt das Album eine dunkle Wendung: 15 Jahre später, nach Drogensucht, Todesfällen, Trennung im Privatleben sowie im Band-Lineup, nach der Auflösung und der Reunion entstehen neue, andere Songs. Umgedreht als sonst beginnt die Band ihr Songwriting mit dem Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang kommen erst später dazu. Aus den Songs spricht Trauer, Frustration und Unglaube über den eigenen Zustand sowie den der Welt. Trotzdem endet "Mukiltearth" hoffnungsvoll, denn wenn eine Band weiß, dass Erfahrung zu einer besseren Zukunft führen kann, dann sind es THE FALL OF TROY.

Die Band lädt ab dem 08. August 2020, bereits nächsten Freitag, nach Mukiltearth ein. Das Album erscheint über Big Scary Monsters und ist ab sofort vorbestellbar.

Nach ihrer Gründung 2001 (noch als "The 30 Years War") veröffentlichten THE FALL OF TROY vier Studioalben und wurden vor allem für ihre Virtuosität geliebt. Der kommerziele Höhepunkt war der Song "F.C.P.R.E.M.I.X.", der 2005 sogar Teil von Guitar Hero III war. Nach einigen "knappen Kisten" - zum Beispiel mehrfache Auflösungen AUF der Bühne), internen Streitigkeiten, neuen Bandmitgliedern, Drogen- und Alkoholsucht - löste die Band sich 2010 auf. 2013 refomierten sie sich um das Überraschungsalbum "OK" zu veröffentlichen. Voller Tatendrang betourten sie erneut die ganze Welt und arbeiteten an neuer Musik.

Das Ergebnis ist "Mukiltearth": ein wahnsinniges Album auf dem Vergangenheit und Gegenwart kollidieren.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9455

Registriert seit 23.07.2014

07.08.2020 - 12:33 Uhr
Album gerade geholt, bin mal auf die Neuaufnahmen der Songs von "Martyrs.." gespannt, die habe ich trotz furchtbarer Qualität in meiner The Fall of Troy Phase rauf und runtergehört. Ein Reiz der Songs war (wie eigentlich alle Sachen der Band dann bis einschließlich "Doppelgänger") die jugendliche, ungestüme Energie, da litt auch die gute "Phantom on the Horizon" etwas darunter. Die "OK" fand ich letztendlich leider auch nur so mittel. Mal sehen, gerade laufen nochmal die Originalsongs zur Einstimmung.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 9455

Registriert seit 23.07.2014

07.08.2020 - 14:38 Uhr
Also Thomas Eraks Gesang ist ja, obwohl er noch nie der größte Sänger war, echt schwach geworden. Vor allem die Screams sind erschreckend dünn. Das fällt mir vor allem bei den Neuaufnahmen auf, die vier komplett neuen Songs hinterlassen schon einen besseren Eindruck, sind auch angenehm wuchtig. Der Zenit der Band ist aber leider trotzdem schon lange vorbei.

Dumbsick

Postings: 176

Registriert seit 31.07.2017

08.08.2020 - 06:49 Uhr
Gefällt mir spontan besser als OK. OK wirkte zeitweise so, als ob sie „vertrackt“ sein wollten, nur um vertrackt zu sein, so nach dem Motto, wir können noch anstrengend sein. OK würde ich als das St. anger Album bezeichnen ;)

Es fällt wirklich auf, dass die ersten sechs Songs so klingen, als wären sie b-Seiten aus der frühen Zeit.

Ich würde den album irgendwas zwischen 7 und 8 geben

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21511

Registriert seit 08.01.2012

09.08.2020 - 22:08 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Dumbsick

Postings: 176

Registriert seit 31.07.2017

11.08.2020 - 21:12 Uhr
Transcended Music Blog sagt:

https://www.transcendedmusic.de/2020/08/the-fall-of-troy-mukiltearth/

Jack the real Wiesel

Postings: 88

Registriert seit 16.12.2013

19.08.2020 - 11:41 Uhr
Der Vergleich mit der St. Anger passt für mich absolut nicht. St. Anger ist ja das Metallica-Release, welches am meisten stilistisch aus der Diskografie rausfällt (wenn man jetzt mal Lulu ausschließt, ist ja eh ein Kollabo-Album).
Ich finde für deinen Vergleich passt die In the Unlikely Event wesentlich besser.

Ich finde die OK eigentlich ganz cool. Erinnert mich viel an die Doppelgänger / Manipulator - Zeit. Ich glaube aber, dass viele Fans hier einfach die Nostalgie-Brille aufhaben. Ich habe gar nicht mehr die Erwartungshaltung, dass die Band heute noch besagte Alben von vor über 10 Jahren toppen. Ich finde die neuen Sachen auch nicht soooooooo viel schlechter oder anders. Ich bin halt aber auch nicht mehr der Screamo / Metallic HC Boy von vor über 10 Jahren, der nach der Schule Guitar Hero spielt, Skateboard fährt und auf MySpace coole Bands anhört. :D
Ich glaube viele Fans verbinden mit der s/t, Doppelgänger und/oder Manipulator diese Zeit und dieses "Gefühl". Deswegen haben Alben wie OK oder Mukiltearth es eben gute 10 Jahre später von Anfang an eh schwieriger - wegen der Erwartungshaltung. Ich meine nennt mir eine Post-HC mäßige Band, wo es Jahrzehnte nach dem letzten Release geklappt hat und wirklich 90% der Fans komplett über das neue Release begeistert waren (ich sag nur Refused oder At the Drive-In).
Ich versuche das alles mittlerweile differenzierter zu sehen. Mit mehr Abstand. Weniger nostalgisch. Keine abnormal hohen Erwartungshaltungen.

Auch Mukiltearth finde ich echt ganz cool. Auch wenn ich mich anschließen muss, dass jetzt die Re-Recordings nicht das waren, was ich jetzt unbedingt gebraucht hätte. Die neuen Stücke machen aber auch durchaus Spaß.

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