Taylor Swift - Folklore

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Leatherface

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26.07.2020 - 13:34 Uhr
An sich ist das wurscht wie ich das Album finde. Interessiert das wirklich irgendwen? Diese "Super Album. 8/10", "Mein Lieblingssong ist XY", "Hier sind meine Top5 des Jahres" Diskussionen, wo alle eigentlich nur desinteressiert aneinander vorbei reden, sind auch nicht wirklich gehaltvoller oder interessanter als die Standard-"Kommerzkack!"-Diskussion, nur halt harmloser und nicht so dämlich und regressiv. Da sind solche Grundsatzdebatten doch deutlich interessanter, wenn man sie denn mal auf ordentlichem Niveau führen kann. Überhaupt dieses ständige Bewerten und Vergleichen ist auf Dauer einfach einschränkend. Man ist da zwar automatisch irgendwie drin, aber ich bin auch immer bemüht einfach nen anderen Zugang zu Musik zu finden.

(For the record: Ich mag das Album sehr gerne, vielleicht könnte man den ein oder anderen Song zur Straffung loswerden, wobei ich mir unschlüssig bin, welcher. Melodien und Kompositionen sind sehr gelungen, aber insbesondere lyrisch ist das ein Fest, eine Ruckbesinnung auf ihre Anfänge als aufmerksame, oft gewitzte und wortgewandte Erzählerin, ergänzt durch die Reife und Selbstreflektion, die sie in den letzten Jahren gesammelt hat. Da gibt's viel zu entdecken, weshalb man da durchaus etwas mehr Zeit aufbringen sollte. Man nehme zum Beispiel die sehr bildhafte, lebendige Saga von "Last American Dynasty" oder auch einfach Zeilen wie

"And that's the thing about illicit affairs
And clandestine meetings and longing stares
It's born from just one single glance
But it dies and it dies and it dies
A million little times"

Das ist halt einfach stark.)

Mr. Orange

User und News-Scout

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Registriert seit 04.02.2015

26.07.2020 - 14:01 Uhr
Inhaltlich bin ich ja auf deiner Seite, diese immer wieder aufploppende Debatte um "Authentizität" und "handgemachte Musik" etcpp. ist schon müßig, wenn man anderer Ansicht ist, aber manche sehen das ganze Paket halt einfach anders. So what? Das wird von dir hier so wahnsinnig arrogant und wenig über den Dingen stehend bejammert, so unduldsam und kleinhezig abgekanzelt, dass mir trotz inhaltlicher Übereinstimmung komplett die Lust vergeht, mich auch nur ansatzweise auf deine Seite zu stellen.

100 % Zustimmung.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

26.07.2020 - 14:07 Uhr
und mir gehts um die Musik, nicht um irgendwelche herbeigewünschten Grundsatzdiskussionen. wenns um Musik geht hab ich dann auch eine Bewertungsskala, ganz klar, und auf Besserwisserergüsse kann ich gerne verzichten.

Mr. Orange

User und News-Scout

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26.07.2020 - 14:15 Uhr
Übrigens ist es ja auch Distinktion und Profilierung (bis hin zur Selbstdarstellung), immer so ganz besonders zu betonen, dass man auch kommerziellen Dancepop hört. Die Aussage dahinter ist, dass man den moderneren, offeneren, urbaneren etc. Musikgeschmack hat und die anderen reaktionäre Hinterwäldler sind. Man kann doch alles hören, was man will, aber warum muss man sich das immer so unglaublich demonstrativ auf die Fahnen schreiben? Um die anderen zu einer aufgeklärteren und differenzierteren Musikrezeption zu erziehen? Nee, darum geht’s dabei ganz bestimmt nicht.

dreckskerl

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26.07.2020 - 14:20 Uhr
Ja, mich hat es interessiert.

Und dein erster Satz gleicht doch sehr meiner ersten Bewertung gestern, 3 Songs weniger und es wäre noch besser, bald kann ich mich auch entscheiden welche 3, nicht leicht da es keine Ausfälle gibt, was bei 16 Tracks alleine schon beachtlich ist.
Sehr starkes Album, was mich wirklich enorm positiv überrascht hat.
Ob es letztlich auch kalkuliert ist, mit diesem neuen reduziertem, "erwachsenen" Sound gerade in diesen Zeiten exakt den Nerv vieler ZuhörerInnen zu treffen, schmälert meinen Eindruck nicht.

Enrico Palazzo

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26.07.2020 - 15:20 Uhr
Ich verstehe halt nicht, warum man hier sofort unter Xavier-Verdacht fällt und man durch solch einfache Unterstellungen still gestellt werden soll, nur weil ich sage, dass ich das Album zu lang, zu langweilig und mich emotional nicht berührend bewerte.

Diese Bewertung ist vollkommen davon ab, was ich sonst alles höre. Und ich finde es auch total nachvollziehbar, wenn man oder die SZ einfach mal auflistet, was alles plötzlich da ist an tollen Dingen, die man zusätzlich kaufen kann bei so einer vollkommen überraschenden Veröffentlichung.

Ich sehe auch, dass Mainstream und Indie als Begriffe mittlerweile total verschwommen sind, was okay ist. Und ich glaube, dass in Taylor Swift echt viel Potential steckt - aber dieses Album ist es für mich nicht, weil es für mich genau so künstlich rüberkommt wie das vermeintliche Folk Album von Justin Timberlake. Für mich passt es einfach nicht. Uh halte The 20/20 Experience aber zB für ein grandioses Popalbum.

Lässt doch Leuten einfach mal ne Meinung, ohne die gleich immer in so scheiß Ecken zu stecken deswegen. Ist leider auch nur a sign of our times, Dass man offenbar für kritische Meinungen abseits des Konsens, die auch eine Diskussion eröffnen könnten, erstmal niedergemacht wird. Nicht nett.

Leatherface

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26.07.2020 - 15:23 Uhr
Ich bin mir sehr bewusst darüber, dass sich niemand hier außer mir für meine Meinung zu irgendwas interessiert, sei es für das Album selbst oder Musik im Allgemeinen. Das liegt auch ein bisschen in der Natur der Sache. Die dröfmillionenste Debatte darüber, wie Menschen denn nun Musik XY gut finden können, geschweigedenn sich überhaupt damit beschäftigen können, hat mich nur an diesem regnerischen Sommerwochenende unter den Fingern gejuckt (vor ein paar Wochen als ich mal hier reingeschaut hab, gab's mal wieder das Gleiche zu irgend nem anderen Album. Davor vermutlich auch. Es nimmt kein Ende.) Beim fröhlichen Punkte vergeben will ich aber nicht weiter stören.

Enrico Palazzo

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26.07.2020 - 15:24 Uhr
Aber ich hör das Album gleich nochmal zum joggen :) Vielleicht wirds ja doch noch was mit uns...

exy

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26.07.2020 - 15:27 Uhr
ein richtiger sonnenschein, unser Leatherface.

Enrico Palazzo

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Registriert seit 22.08.2019

26.07.2020 - 15:27 Uhr
@Leatherface: ich hab halt manchmal das Gefühl, dass so ein nettes unschuldiges Geplauder über Musik und Eindrücke mittlerweile sehr schnell unter die Empörungswalze kommt, warum auch immer. Finde ich einfach schade, weil es auch den Spaß an der Sache und am Austausch nimmt.

Mister X

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26.07.2020 - 15:36 Uhr
Geht man nicht gerade in so ein Forum um die Meinung anderer zu hören ? Und Top-Listen sind ja auch dafür da, um andere auf etwas aufmerksam zu machen, was sie nicht kennen.

Felix H

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26.07.2020 - 15:46 Uhr
Ich verstehe nach der Diskussion nicht ganz, was Swift denn tun sollte. Macht sie sowas wie "1989", ist das Synthpop, kalkuliert für die Charts. Macht sie "Folklore", biedert sie sich an. Vielleicht ist es ja doch so, dass sie Bock auf ein ruhiges Folk-Album hatte?

Und ich würde nicht so weit gehen wie Leatherface, allerdings kommen Diskussionen dieser Art vor allem immer wieder bei weiblichen Interpretinnen auf den Tisch. Bei Harry Styles habe ich sowas beispielsweise nicht vernommen.

dreckskerl

Postings: 3156

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26.07.2020 - 15:58 Uhr
Findest du wirklich, dass hier im Forum bei weiblichen Popsuperstars spürbar kritischer hinterfragt wird was an Kalkül dahinter steht und spürbar weniger schlicht das Ergebnis besprochen wird?
Ich meine von diesem Vorurteilen nicht infiziert zu sein, vielleicht fehlt mir aber die Aufmerksamkeit/Empfindsamkeit das bei mir und anderen wahrzunehmen.

Harry Styles hat agerade erst begonnen sich als Solokünstler zu definieren, Tayor ist ja schon 15 Jahre ca. dabei, das macht es etwas schwer vergleichbar.

Leatherface

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26.07.2020 - 16:00 Uhr
@Enrico: Ich hab absolut Null gegen Äußerungen wie "das Album gefällt mir nicht, weil [Dinge, die zu hören sind]". Was sollte daran verwerflich sein? Das ist eine legitime Meinungsäußerung. Man kann jetzt natürlich auch ein bisschen Selbstreflektion betreiben und bohren, warum genau einen bestimmte Dinge übel aufstoßen und ob das legitim ist, aber unsere Lebenszeit ist begrenzt und wir haben besseres zu tun und es tangiert ja eh niemanden, welche Alben ich nun scheisse oder gut finde.

Aber sich ständig an dem ganzen Drumherum aufzuhängen und irgendwas bzgl Kalkül, Marketing, etc auf die Musik zu projizieren? Können wir damit nicht endlich aufhören? Bei ner Künstlerin, die ihre ersten 6 Alben auf nem selbst mitgegründeten Kleinstlabel veröffentlicht hat, ist das besonders absurd. Ja, diese 6 Alben haben sich millionenfach verkauft. Wie kann sie es nur wagen, mit ihrer Musik Geld verdienen zu wollen (wie jede andere ernsthaft praktizierende Band/Künstler) und das auch noch sehr erfolgreich zu tun?

Und Dinge wie "Ja, sie singt halt ein bisschen über die gute Arbeit ihrer Produzenten drüber" ist uralter Standard-Sexismus. Die Leistung von Künstlerinnen klein zu reden und stattdessen Männer an ihrer Seite zu loben ist tausendfach überlieferter Standard, da gibt's auch nichts zu unterstellen oder sonstwas, solche Sätze hört man viel seltener über die Arbeit von Männern und solche Denkweisen sind gesellschaftlich so normal und so tief verwurzelt, dass die Leute, die solche Sätze sagen, sich nicht darüber bewusst sind, dass sie da eine Ungleichbehandlung vornehmen.

Ich mag das überhaupt nicht, Leute als Sexist oder Rassist zu bezeichnen, sondern ich handhabe es eher so, dass es sexistische, rassistische, etc Gedanken, Worte, Taten gibt, nicht notwendigerweise Menschen. Das schließt nämlich mit ein, dass auch ich solche Dinge denken, sagen, tun kann. Und das tue ich auch immer wieder und darüber zu reflektieren, ist auch immer ein Impuls sich zu verbessern. Und genauso würde ich mir eben auch wünschen, dass wir alle uns verbessern und eben mit Dingen aufhören wie Künstlerinnen von ihren Leistungen zu enteignen. Dass es da auch mal rabiater zugeht und man sich im Ton vergreift, kommt halt vor. Das zieht sich schon ne ganze Weile mit diesem Sexismus und so.

Xavier

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26.07.2020 - 16:06 Uhr
Uff.

musie

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26.07.2020 - 16:18 Uhr
Oje die alten Schubladen. Das neue the National Album haben ja erst die Frauen richtig gut gemacht. Und jetzt?? Bitte runterkommen und gechillt leben.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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26.07.2020 - 16:20 Uhr
Findest du wirklich, dass hier im Forum bei weiblichen Popsuperstars spürbar kritischer hinterfragt wird was an Kalkül dahinter steht und spürbar weniger schlicht das Ergebnis besprochen wird?
Ich meine von diesem Vorurteilen nicht infiziert zu sein, vielleicht fehlt mir aber die Aufmerksamkeit/Empfindsamkeit das bei mir und anderen wahrzunehmen.


Kommt mir tatsächlich so vor, ja. Taylor Swift, Lorde, Beyoncé... ich wüsste nicht, wo es bei männlichen Popkünstlern Diskussionen in der Art immer wieder gäbe.

Harry Styles hat agerade erst begonnen sich als Solokünstler zu definieren, Tayor ist ja schon 15 Jahre ca. dabei, das macht es etwas schwer vergleichbar.

Taylor hat aber im Country angefangen und auch auf ihren vorigen Alben reduzierte Balladen gehabt, von daher seh ich ja entsprechend noch weniger Grund zur kritischen Beäugung ob der Motive.

dreckskerl

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26.07.2020 - 16:32 Uhr
Bei Ed Sheerhan, Timberlake, Coldplay, kommen da nicht die gleichen Vorbehalte, gegenüber Popmusik/Chartsmusik generell?

Leatherface

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26.07.2020 - 16:35 Uhr
Im Übrigen, wer wissen will die Kollaboration zwischen Produzent, Künstler, etc von statten gegangen ist und wie es generell häufig läuft, egal welche Geschlechter involviert sind, hier ist ein Interview mit Aaron Dessner zum Album. "Bisschen über die Arbeit der Produzenten drüber singen" oder dergleichen ist es freilich nicht. Nicht, dass das für mich groß ne Rolle spielen würde beim Hören der Musik, aber für einige bleibt das offenbar sehr wichtig.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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26.07.2020 - 16:43 Uhr
Höre es gerade. Schöne Popmusik. Einen Aufstand ist das nicht wert, denke ich. Gefällt mir auf jeden Fall besser als ihre grässlichen letzten beiden Alben.

Ich bezweifle allerdings, dass ich das insgesamt öfter als fünf Mal hören werde. Maximal landen zwei bis drei Songs in irgendwelchen Playlists.

musie

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26.07.2020 - 16:59 Uhr
komischerweise springt die Gender-Polizei genau hier aus dem Busch hervor, sie hat nur darauf gewartet. dabei gibt es hier doch wirklich keinen Anlass.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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26.07.2020 - 17:24 Uhr
Noch was zur Chartmusik-Debatte:
Weshalb etwas automatisch minderwertiger sein muss, nur weil es populär ist, hat sich mir nie erschlossen. Ich höre gerne experimentelle Musik (siehe hier rezensierte Alben), aber manchmal habe ich einfach Bock auf Madonna, ABBA, Queen, Taylor Swift oder U2.

Genauso hirnrissig ist mMn dieses Gelaber über den "authentischen" Künstler. Es geht ums Gesamtpaket. Manchmal hat man einen Star, der wirklich alles beherrscht (z.B. Prince), manchmal eben hübsches Gesicht mit toller Stimme und fähigen Produzenten. Das ändert doch nichts an der Musik an sich.

Dass natürlich auch jede Menge Schrott von der Musikindustrie produziert wird, steht außer Frage.

Enrico Palazzo

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26.07.2020 - 17:39 Uhr
Ich habe das Album grad beim joggen nochmal gehört und finde es tatsächlich nett insgesamt. Ein paar Songs raus, zehn Stücke, wäre besser. Ich denke, ich werds aber auch nicht mehr oft höre.

Mir hat sich aber der Titel "Folklore" im Zusammenhang mit dem Album nicht erschlossen. Da ist ja im Grunde nix mit Folk drauf. Reduzierter Pop isses eher.

Um mal meinen Sexismus zu reflektieren oder zu hinterfragen habe ich mich beim Hören gefragt, wie das Album 1:1 anstatt von Taylor Swift von Matt Berninger gesungen klänge und ob ichs nicht alleine deswegen besser und "emotionaler" fänd. Stichwort "Telefonbuch Singen". I will never know.

5-6/10 bekommts von mir.

Alice

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26.07.2020 - 17:41 Uhr
You need to calm down

Enrico Palazzo

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26.07.2020 - 17:43 Uhr
I need some fine wine
And you? You need to be nicer!

Alice

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Registriert seit 27.10.2019

26.07.2020 - 17:52 Uhr
Don't fucking tell me what to do

musie

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26.07.2020 - 18:09 Uhr
kommt die Forums-Gender-Polizei auch angerannt bei sagen wir mal Michael Patrick Kelly? nettes neues Lied mit interessantem Vater und Schiff? nein!! kommt sie nicht!!! gefangen in den eigenen Gedanken....

Enrico Palazzo

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26.07.2020 - 18:17 Uhr
Am besten noch das Label "alter, weißer Mann!!" drauf klatschen, dann kann man sich nämlich jegliche inhaltliche Auseinandersetzung sparen :)

musie

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26.07.2020 - 18:38 Uhr
eine Variante wäre zB nach Taylor Swift Ken Yates hören mit seinem neuen Album Quiet Talkers. bevor das pauschale Zeug wieder losbricht.

Leatherface

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26.07.2020 - 18:48 Uhr
Ich hab keinerlei Ahnung, was Michael Patrick Kelly mit irgendwas zu tun hat, zumal es keinen nennenswerten Thread dazu gibt, ganz zu schweigen von Kommentaren, die ihm seine Arbeit absprechen oder in den Raum stellen, dass man ja bescheuert sein muss, sich ernsthaft damit zu befassen (unterstreicht insofern eher die mehrfach genannte These, dass das vor allem Künstlerinnen betrifft). Aber gut, man kann sich natürlich auch eingeschnappt jeglicher Diskussion entziehen.

Xavier

Postings: 448

Registriert seit 25.04.2020

26.07.2020 - 19:06 Uhr
Uff.

musie

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Registriert seit 14.06.2013

26.07.2020 - 20:04 Uhr
Nein bitte

Peacetrail

Postings: 1224

Registriert seit 21.07.2019

26.07.2020 - 20:09 Uhr
Tschuldigung, wie gefällt Euch eigentlich das neue Taylor-Swift-Album?
Soll ja

0 kompletter Schrott
0 bombastisch geil

sein.

(Zutreffendes bitte ankreuzen)

Enrico Palazzo

Postings: 213

Registriert seit 22.08.2019

26.07.2020 - 20:47 Uhr
Komplett bombastisch geiler Schrott.

:)

jo

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Registriert seit 13.06.2013

26.07.2020 - 20:58 Uhr
Stimme Christopher komplett zu (auch, was die letzten beiden Alben angeht).

Given To The Rising

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26.07.2020 - 21:21 Uhr
Seven ist richtig gut, der Rest gut. Hab auch nicht mehr erwartet.

sik92

Postings: 2

Registriert seit 23.06.2013

26.07.2020 - 21:48 Uhr
Ich weiss nicht, warum es hier eine so aufgeheizte polarisierende Diskussion braucht.
Ist doch ein wunderbares, gefälliges Pop-Album. Nicht mehr und nicht weniger.
Diese Einstellung, dass es Musik gibt, die unterstützenswerter ist und andere Musik, die man gar nicht unterstützen/hören darf, weil sie Mainstream/Kommerz sei, halte ich für lächerlich und pubertär.
Ja, Musik ist eine Geldmacherei, eine Industrie. Und ja, es wäre schön, wenn es anders wäre und alle Künster nur noch machen würden, was sie schön finden, und sich um nichts Anderes kümmern müssten. Dass es nicht so ist, bedeutet doch nicht, dass ich nichts davon hören oder gut finden darf. Gilt auch für andere Kunstformen.
Statt sich allem zu verschliessen, nur weil es eine grosse Masse konsumiert und damit Geld gemacht wird, sollte man sich lieber überlegen, wie man dafür sorgen kann, dass weniger bekannte Künstler (insbesondere in diesen schweren Zeiten) besser unterstützt werden können. Und ich kann garantieren: Sich jeglichem Mainstream aus Prinzip zu verschliessen, bringt da überhaupt nichts, sondern veranschaulich lediglich die eigene kindische Weltsicht.

Given To The Rising

Postings: 5309

Registriert seit 27.09.2019

26.07.2020 - 21:58 Uhr
Man kann ja die Musik von reichen Künstlern saugen. So herrscht noch ein kleines bisschen Gerechtigkeit.

Mic

Postings: 271

Registriert seit 24.08.2019

27.07.2020 - 00:28 Uhr
Habe nie gesagt, Frau Swift ist berühmt, deswegen macht sie schlechte Musik. Sie macht schlechte Musik auch ohne Berühmtheit.

doept

Postings: 323

Registriert seit 09.12.2018

27.07.2020 - 00:39 Uhr
Hm, habe jetzt auch mal reingehört (bisher war TS nicht wirklich auf meinem Radar).

Solide 5/10.
Interssanterweise fand ich recht schnell eine Einordnung:
Das Album ist Katie Melua-artig,

- Nicht schlecht, halt keine echten Höhepunkte über die man in 3 Jahren reden wird
- wenn es irgendwo läuft: Ja, passt schon. (die vorherigen Alben wären für mich eher Kategorie "stell das bitte aus" gewesen)
- Gibt halt besseres in der Richtung
- Wenn es ein Debütalbum wäre: würde das irgendwen interessieren?

fuzzmyass

Postings: 2427

Registriert seit 21.08.2019

27.07.2020 - 00:41 Uhr
Taylor Swift ist halt genau so wie Ed Sheeran, Coldplay etc... braucht kein Mensch wirklich langfristig, der sich bei unendlich weiter Musikgeschichte und Genrevielfalt von fast 100 Jahren die Rosinen rauspicken will, die es wie Sand am Meer gibt und die man im Leben leider eh nie alle hören können wird .. das hat nix damit zu tun, dass sie eine Frau oder in den Charts ist, sondern eher, dass es einfach in den ganzen Jahrzehnten so unfassbar viel besseres und langlebigeres sowie tiefgründigeres an Pop und Folk gibt - von weiblichen wie männlichen, von schwarzen wie weißen oder gelben und blauen Künstlern...
Wenn man mal das Radio anmacht oder in irgendeiner Bar ist und da läuft Taylor Swift, dann ist das schon ganz gut und weitaus besser als Ed Sheeran z.B.... aber muss ich mir davon ein ganzes Album mehrfach zuhause oder sonstwo in der Freizeit anhören?? Hell no! Dann lieber zum 100sten Mal Madonna, Lauryn Hill, St. Vincent, Dusty Springfield, die Ronettes, Fiona Apple, Dolly Parton, die Pretenders etc. etc., um mal Genreübergreifend ein Paar random in die Runde zu schmeißen...
Wozu Ed Sheeran hören, wenn es Michael Jackson, George Michael, Beck, Robbie Williams, Phil Collins und wasweiß ich noch alles quer über alle Epochen gibt? Warum Coldplay, wenn es u.a. diverse richtig gute U2 Alben und ca. 1000 andere Werke anderer Künstler gibt?
Das Leben ist halt viel zu kurz... hat nichts mit kommerziellem Status oder Geschlecht zu tun, sonder mit Qualität, Quantität und Langlebigkeit...
Selbstverständlich ist das subjektiv und es ist nicht ausgeschlossen, dass jemand viel lieber Taylor Swift hört als Madonna oder Billie Eilish... more power to you! Aber immer diese Zickerei von wegen authentischer handgemachter Musik vs. Chartpop vom Fließband oder alten weißen Männern vs. ja was denn eigentlich??? Jungen schwarzen Frauen?
... wen interessiert das? Kann man nicht einfach Musik gut oder scheiße finden, ohne gleich von irgendeinem Schlauberger in eine Schublade gesteckt zu werden?


Just my two cents... so, und jetzt weitermachen!

doept

Postings: 323

Registriert seit 09.12.2018

27.07.2020 - 00:43 Uhr
Nur zu meiner Verteidigung: Mein Post und der von fuzzmyass waren nicht abgesprochen :-)

nörtz

User und News-Scout

Postings: 7020

Registriert seit 13.06.2013

27.07.2020 - 01:24 Uhr
Wieso ist Phil Collins tiefgründiger als Swift, Sheeran oder Coldplay? Swift hat bald die 200 Millionen Platten geknackt. Wir sind einfach nur zu alt, um das gut zu finden. Wer hört noch Collins, wenn unsere Generation tot ist?

sik92

Postings: 2

Registriert seit 23.06.2013

27.07.2020 - 02:04 Uhr
@fuzzmyass: Also da vergleichst du wirklich ein bisschen Äpfel mit Birnen, aber ok.
Natürlich, man kann's einfach schlecht finden. Aber wenn man sich hier die Kommentare anschaut, hat man schon den Eindruck, dass da mehr kommt als einfach nur die eigene Meinung, vor allem von denjenigen, die den angeblichen "Hype" kritisieren, auf den hier alle offenbar aufspringen. Vielleicht ist es auch kein Hype. Vielleicht gibt es einfach viele Leute, die das gut finden (nicht zuletzt, weil es ja auch viele schon gehört haben). Und wie bereits oben erwähnt, diese Diskussion (und auch alle anderen zu erfolgreichen Popstars in diesem Forum) artet einfach immer wieder in sinnlose und unproduktive Debatten über die Persönlichkeiten und über die "Rechtmässigkeit" des Hörens populärer Musik aus. Das finde ich mühsam.
Ich glaube, am schönsten wäre, wenn einfach alle ihren Eindruck und, noch wichtiger, ihre emotionale Verbindung zu dieser Musik mitteilen würden. Die anderen Diskussionen bringen nichts. Man darf ja träumen.

fuzzmyass

Postings: 2427

Registriert seit 21.08.2019

27.07.2020 - 02:52 Uhr
Vielleicht gibt es aber auch einfach genauso viele Leute, für die es nur durchschnittlich und nichts besonderes ist, einfach nette Hintergrundmusik oder Untermalung für RTL Prime Time Shows...
Ich finde Swift total in Ordnung und sie ist talentiert. Aber für mich hat sie nichts herausragend besonderes oder packendes - weder die Stimme ist besonders, noch ihre Melodieführung oder irgendetwas anderes, sie hat auch keinen mir bekannten richtig besonderen Song... ab und zu mal ein Ohrwurm, der nicht wehtut, aber richtig hängenbleiben tut bei mir nichts... da ist es mir halt echt egal wie viel sie verkauft hat... ich denke für ein sehr junges Publikum bis 25 oder für generell radioaffine Menschen mag das sehr reizvoll sein, das ist nachvollziehbar und auch gut... aber ich sehe nicht, warum sich ein Musiknerd, der sich für sehr viele Genres und Epochen begeistern kann und sehr tief reinhört auch nur mit der Wimper zucken müsste... da gibt es IMO auch heute viel interessantere Popstars (bevor jetzt die Frage kommt welche: z.B. Billie Eilish, Lana del Rey, Lorde, Florence + The Machine, oder etwas früher auch Amy Winehouse), auch wenn das dann halt Birnen sind und Swift ein Apfel... es soll nur aufzeigen, was mir bei ihr fehlt - das letzte Fünkchen Besonderheit, Kante oder wie man es auch nennen mag... diese besondere Birnenform, die der Apfel nicht ganz hat...

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1933

Registriert seit 12.12.2013

27.07.2020 - 06:56 Uhr
Die Melodieführung ist mir auch negativ aufgefallen. Keine Hooks, keine besonderen emotionalen Momente. Eher steril und ohne mutige Elemente.

Mister X

Postings: 3248

Registriert seit 30.10.2013

27.07.2020 - 07:13 Uhr
8.0. War mir klar dass P4k etwas dagegen schwimmt.

Enrico Palazzo

Postings: 213

Registriert seit 22.08.2019

27.07.2020 - 07:50 Uhr
Wogegen?

kingsuede

Postings: 1561

Registriert seit 15.05.2013

27.07.2020 - 08:12 Uhr
The 1 7/10
Cardigan 8/10
The last great American dynasty 8/10
Exile 10/10
My tears ricochet 6/10
Mirrorball 8,5/10
Seven 7/10
August 8/10

kingsuede

Postings: 1561

Registriert seit 15.05.2013

27.07.2020 - 08:29 Uhr
This is me trying 8,5/10
Illicit affairs 6/10
Invisible strings 8/10
Mad woman 8/10
Epiphany 7/10
Betty 8/10
Peace 7/10
Hoax 8,5/10


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