Kanye West - God's country

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Felix H

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04.07.2020 - 19:11 Uhr - Newsbeitrag
Noch kein Thread? Album soll dieses Jahr kommen. Angeblich.

Affengitarre

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04.07.2020 - 19:12 Uhr
Da glaube ich auch erst dran wenn es soweit ist. :D

Felix H

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04.07.2020 - 19:14 Uhr
Zumindest ist der Song wohl das beste seit "The Life Of Pablo". Keine große Messlatte, aber immerhin...

Affengitarre

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04.07.2020 - 19:15 Uhr
Naja, wenn man Kids See Ghosts ausklammert vielleicht, aber selbst da hat man Sachen wie das tolle "Ghost Town". Immerhin ist der Trend wieder positiver.

MopedTobias

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04.07.2020 - 19:20 Uhr
Mit seinem Gospelchor hat er die Deadline eingehalten, vielleicht klappts ja auch hier :)

maxlivno

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04.07.2020 - 21:11 Uhr
Zumindest ist der Song wohl das beste seit "The Life Of Pablo". Keine große Messlatte, aber immerhin...


Zählst du KSG hier nicht mit?

Felix H

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05.07.2020 - 18:00 Uhr
"Kids See Ghosts" hab ich da tatsächlich nicht in Betracht gezogen.
"Ghost Town" aber schon, das hab ich nie verstanden, warum das viele als Highlight sehen. Auf "Ye" waren "Yikes" und "Violent Crimes" besser, aber auch nicht mehr als das hier.

DoItAlone

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06.07.2020 - 13:18 Uhr
Im Präsidentenamt traue ich ihm mehr zu als als Musiker.

fakeboy

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06.07.2020 - 13:57 Uhr
Ist mir schleierhaft, warum man sich die Musik dieses Idioten noch anhören soll...

fuzzmyass

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06.07.2020 - 14:29 Uhr
"Ist mir schleierhaft, warum man sich die Musik dieses Idioten noch anhören soll..."

Absolute Zustimmung... der Typ ist ein unsympathischer dummer Vollpfosten mit einem dummen Lifestyle und seine Musik ist ziemlich lächerlich IMO - sowohl inhaltlich als auch instrumental... wenn die Musik halbwegs gut wäre, könnte man über seine Person ein Paar Augen zudrücken, aber so...

MopedTobias

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06.07.2020 - 14:58 Uhr
Nur weil er zweifelsfrei ein Idiot ist und in den letzten fünf Jahren fast nur Quatsch gemacht hat, muss man auch nicht sein gesamtes musikalisches Erbe in den Dreck ziehen. In den 00ern und frühen 10ern war er fraglos einer der bedeutsamsten großen HipHop-Künstler. Innovativer Sample-Einsatz mit einem besonderen Gespür für die Rekontextualisierung alter Versatzstücke, generell ein sehr eigenes Songwriting im Genre und stilistische Neuerfindungen, die größere bis kleinere Impacts auf die Szene hatten. Lyrisch und technisch war er immer durchschnittlich, aber die Musik und die Features haben das aufgefangen. Er hat in meinen Ohren und in denen vieler anderer einige grandiose Alben in dieser Zeit gemacht, auf die ich immer noch gerne zurückkomme. Egal, wie fleißig er selbst an seinem Denkmal sägt.

fuzzmyass

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06.07.2020 - 15:08 Uhr
"Lyrisch und technisch war er immer durchschnittlich"

Eben - ich würde sogar fast sagen unterdurchschnittlich... und die Musik reißt das für mich auch nicht raus, da mag er noch so viel Autotune Einfluss auf die Szene gehabt haben - ich empfand das immer mehr gewollt als gekonnt... wenn es Musiker wie Kendrick Lamar, Jay Z, Rund The Jewels, El-P etc. und falls es sehr experimentell sein soll Dälek, Death Grips etc. gibt, sehe ich keinen Grund sich Kanye anhören zu müssen... aber ja, ist halt wie immer Geschmackssache...

maxlivno

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06.07.2020 - 15:32 Uhr
wenn es Musiker wie Kendrick Lamar, Jay Z, Rund The Jewels, El-P etc. und falls es sehr experimentell sein soll Dälek, Death Grips etc. gibt, sehe ich keinen Grund sich Kanye anhören zu müssen

Niemand der hier aufgezählten Rapper besitzt die musikalische Versiertheit und Vielfalt die Kanye besitzt und hören sich alle sehr anders als Kanye an.

fuzzmyass

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06.07.2020 - 15:41 Uhr
Sehe/höre ich anders. Versiertheit um der Versiertheitswillen, ok, da magst Du Recht haben... aber ein schlüssiges gutes und auch lyrisch starkes Werk? Da kann Kanye halt nicht mithalten... ja, die genannten hören sich anders an und das ist ja auch das gute :)

Alles von mir geschriebene ist natürlich immer "IMO" und nicht als allgemein gültig zu verstehen, versteht sich...

MartinS

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06.07.2020 - 17:22 Uhr
da mag er noch so viel Autotune Einfluss auf die Szene gehabt haben

Kurze Frage aus der Kanye-is-mir-wurscht-Ecke: DER ist schuld an diesem Autotune-Quatsch?

hos

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06.07.2020 - 18:02 Uhr
"DER ist schuld an diesem Autotune-Quatsch?

Antwort aus der Kanye-is-mir-wurscht-Ecke: Kaum. Hab hier Cher mit dieser faden Geschmackswurst "Believe" auffem Zettel. Dürfte diese Form der Fuscherei hoffähig gemacht haben, ob es der erste Versuch war.. eher nicht.

MopedTobias

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06.07.2020 - 18:23 Uhr
Kanye war nicht der erste Rapper, der Autotune genutzt hat, aber "808s & Heartbreak" lässt sich durchaus als Initiationspunkt für diesen klassischen Drake-Sound begreifen.

Bzgl. Autotune generell teile ich Christophers Meinung aus dem Haiyti-Thread:

"Autotune stört mich null, das ist einfach ein Effekt, der in dem Genre* zum Sound gehört. Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, dass man im Death Metal growlt."

*Das würde ich natürlich nicht als Hiphop allgemein fassen (meinte er wahrscheinlich auch nicht so), halt in Bezug auf eine bestimmte Unterart von Sound.

fuzzmyass

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06.07.2020 - 18:28 Uhr
Ich habe auch nicht generell was gg Autotune, aber so wie von Kanye angewendet bzw. salonfähig gemacht ist das in meinen Ohren ein Sound für RTL Datingshows, Sonnenstudios, Shishabars und Discos - einfach nicht meine Welt...

MopedTobias

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06.07.2020 - 18:37 Uhr
Dann solltest du dir besagtes "808s" aber nochmal genau anhören, denn weiter von "Shishabars" und "Discos" kann der Einsatz des Effekts dort nicht entfernt sein. Er benutzt ihn zur Entfremdung und Entmenschlichung, um eine sehr kühle, isolierte Atmosphäre zu bestärken. Hör dir zb den Song "Say you will" an und erklär mal, was das mit RTL-Datingshows zu tun haben soll.

MartinS

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06.07.2020 - 18:42 Uhr
Ich wär da eher bei fuzzmyass (gibt's auch einen User Namens fuzzymass oder hab ich das immer schon falsch gelesen??), hab aber nichts Qualifiziertes hinzuzufügen und verzieh mich deshalb wieder in meine Kanye-is-mir-wurscht-Ecke :)

fuzzmyass

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06.07.2020 - 18:53 Uhr
Ok, Say You Will ist eine etwas alternativere Variante des Shishabar Sounds und trotzdem ist der Song nichts Halbes und nichts ganzes... rein theoretisch würde in der Basis ein guter Song schlummern, aber das ist wie so oft bei Kanye einfach total schwach ausgeführt und ausformuliert... der/das Autotune hat in dem Song auch überhaupt keinen Mehrwert, eher im Gegenteil....

"Er benutzt ihn zur Entfremdung und Entmenschlichung, um eine sehr kühle, isolierte Atmosphäre zu bestärken" klingt ja als Idee aus musiktheoretischer Sicht im Journalistensprech ganz nice, aber der Song wird dadurch nicht gut in meinen Ohren. Es ist IMO einfach nur eine Demonstration von "ich bin musikalisch voll kreativ", hat aber keine wirkliche Substanz...

hos

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06.07.2020 - 18:55 Uhr
"Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, dass man im Death Metal growlt"

die autotune debatte ist keine debatte über gesangsstil sondern über nachträgliche klangmanipulation. von daher: unpassendes argument.

Affengitarre

User und News-Scout

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06.07.2020 - 18:55 Uhr
Ahja..

MopedTobias

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06.07.2020 - 18:58 Uhr
Und was macht das für einen Unterschied, ob die Manipulation nachträglich technisch oder direkt beim Gesang erfolgt? Der Effekt ist der gleiche: Entfremdung der menschlichen Stimme im Kontext einer spezifischen Klangästhetik. Insofern finde ich das Argument sogar mehr als passend.

mIsland

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06.07.2020 - 19:00 Uhr
LOL, dachte auch die ganze Zeit, der User hieße fuzzymass.

Affengitarre

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06.07.2020 - 19:01 Uhr
Tatsächlich nutzen viele Musiker Autotune gar nicht als nachträgliche Manipulation sondern wenden das direkt an. Ist halt wie gesagt eine Art der Stimmmanipulation. Mit der Stimme experimentiert wird ja schon seit Jahrzehnten, seien es Songs der Beatles wo der Pitch durch schnelleres Abspielen der Tapes verändert wird, irgendwelche Vocoder oder was weiß ich.

hos

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06.07.2020 - 19:01 Uhr
für mich ists ein unterschied, ob jemand seine vocalperformance auf natürliche weise hinbekommt oder hilfsmittel in anspruch nehmen muss. das eine ist "Kunst", das andere ist "Künstlich".

MopedTobias

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06.07.2020 - 19:07 Uhr
Hörst du dann ausschließlich Acapella-Musik? Instrumente sind auch "künstlich".

poser

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06.07.2020 - 19:07 Uhr
Musik ist Klang.

Es ist eigentlich dann egal wie es zustande gekommen ist. Was zählt ist die Idee so wie die Ausführung und die hineinzuinterpretierende Bedeutung dahinter.

Autotomate

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06.07.2020 - 19:08 Uhr
Diese Autotune-Diskussion hatten wir schon mehrmals. Gleich steht wieder die "authentische, handgemachte Musik" vor der Tür. Vielleicht bin ich einfach schon zu lange hier...

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

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06.07.2020 - 19:15 Uhr
Ich finde ja authentische, handgemachte Musik besser :D

fuzzmyass

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06.07.2020 - 19:21 Uhr
Finde das generell an sich auch unproblematisch - es ist halt ein Effekt unter vielen... Gitarren haben auch Effektpedale oder anderweitige Frequenzanpassungen, seien es Verzerrer, Reverb oder Loops etc... man hört ja auch nicht nur reine akustische Gitarren, von daher ist an Autotune nichts schlimmes per se... fand es z.B. auf dem letzten Beck Album Hyperspace sehr schön und dezent eingesetzt, was einen sehr runden und warmen Retrofuture Sound ergeben hat, der gleichzeitig nach 80er und 2020er und gar 2040er geklungen hat...

Bei Kanye oder Drake oder diesem Trap-Sound finde ich aber nicht, dass Autotune irgendeinen Mehrwert bietet - es ist einfach ein plumper Effekt, Style Over Substance... so wie wenn man einen Song, der sich perfekt als Akustiksong machen würde, mit 50 entfremdeten Gitarrenspuren zuscheißt...

Immendeffekt muss man als Musiker ein Gefühl haben, wann man wo am besten welche Effekte einsetzt und wann sie welchem Song dienen... Kanye kann das IMO einfach nicht und kleistert und klebt random vor sich hin...

fuzzmyass

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06.07.2020 - 19:24 Uhr
808s finde ich z.B. geradezu unerträglich, weil man hier und da schon erkennt, dass ein Paar der Songs Potenzial für etwas gutes hätten, aber halt gefühllos zugekleistert werden...

MopedTobias

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06.07.2020 - 19:28 Uhr
Ich fühl mich auch wie in einem konstanten Déjà vu :D Vielleicht sollte ich mal anfangen, mir Textbausteine zuzulegen...

Den ebenso kompakten wie treffenden Beitrag von poser kann man auf jeden Fall unterschreiben.

fuzzmyass

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06.07.2020 - 19:30 Uhr
Ja, den Beitrag von Poser kann man so unterschreiben...

hos

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06.07.2020 - 20:46 Uhr
Ich kann euch ja grundsätzlich folgen und eure argumente nachvollziehen, insbesondere wenn man die menschliche stimme mit einem instrument gleichsetzt. klar kann man dann sagen, autotune wäre nur ein effekt um andere sounds zu erzeugen.

aber ist das denn in der realität tatsächlich so, daß man autotune überwiegend dazu einsetzt, stimmeffekte zu erzeugen oder ist es doch nicht vielmehr so, daß hier unzulänglichkeiten des künstlers ausgebügelt werden?

die ganzen verzerrer der e-gitarre sind sinnvoll, sie sorgen für unterschiedlichen klang. sie sorgen aber nicht dafür, daß jemand, der keine gitarre spielen kann, plötzlich unglaublich toll klingt.

das war mein punkt.

Felix H

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06.07.2020 - 20:48 Uhr
die ganzen verzerrer der e-gitarre sind sinnvoll, sie sorgen für unterschiedlichen klang. sie sorgen aber nicht dafür, daß jemand, der keine gitarre spielen kann, plötzlich unglaublich toll klingt.

Viele Songs, die mit Verzerrer und Effekten großzügig arbeiten, würden aber als Akustik-Version überhaupt nicht funktionieren. Was dann in etwa das gleiche ist wie mit Autotune.
Für mich ist es auch ein Stilmittel und ich finde den Beitrag von Poser da auch am treffendsten.

MopedTobias

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06.07.2020 - 21:00 Uhr
Es kommt halt immer auf das "wie" an, worüber sich natürlich vortrefflich streiten lässt. Da haben fuzz und ich ja zb komplett gegensätzliche Ansichten, was Kanye betrifft, für mich wäre der ein perfektes Beispiel dafür, wie man den Effekt atmosphärisch und im Sinne eines ästhetischen Konzepts einsetzt. Aber das muss man jetzt nicht nochmal aufrollen^^
Von Autotune um des Autotunes Willen bin ich auch kein Fan, es stört mich allerdings nicht so wie manch andere.

Ansonsten was Felix sagt. Finde auch, dass bei Gitarreneffekten im Grunde die gleiche Situation herrscht.

hos

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06.07.2020 - 22:02 Uhr
Viele Songs, die mit Verzerrer und Effekten großzügig arbeiten, würden aber als Akustik-Version überhaupt nicht funktionieren.

sie würden anders klingen, vielleicht auch "schlecht" oder "der magie beraubt", eine akkustische version würde aber sicher keine defizite des spielers offenbaren, der sein instrument beherrscht, auch wenn er es überwiegend mit "effekten" spielt.

nimmt gleicher künstler eine akkustikgitarre zur hand, wird immer noch talent gezeigt.

und dann nehm mal künstler x/y autotune weg, und hör zu was dann passiert.




fuzzmyass

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06.07.2020 - 22:05 Uhr
Es nutzen aber sicher auch Leute Autotune, die wirklich singen können, also was nu? Cher und Beck wurden schon genannt, gibt sicher auch andere Beispiele... Autotune heißt nicht automatisch, dass der Musiker nicht singen kann...

hos

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06.07.2020 - 22:15 Uhr
fuzzmyass, solange ein "künstler" den nachweis eigenen talents nicht erbracht hat und frei von autotune auch mal ne gute liveperformance abgelegt hat, darf er von mir weiter ausgelacht werden, ok? ;)

Felix H

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06.07.2020 - 22:32 Uhr
sie würden anders klingen, vielleicht auch "schlecht" oder "der magie beraubt", eine akkustische version würde aber sicher keine defizite des spielers offenbaren, der sein instrument beherrscht, auch wenn er es überwiegend mit "effekten" spielt.

Du glaubst, eine Akustik-Version von "Loveless" wäre genauso gut/interessant wie das Original?

hos

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06.07.2020 - 22:38 Uhr
wo hab ich das denn geschrieben?

Felix H

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06.07.2020 - 22:43 Uhr
Das klingt bei deiner Argumentation für mich durch. My Bloody Valentine hätten ja auch ne Akustische in die Hand nehmen können und ihre Songs spielen. Stattdessen jagen sie diese durch x Verzerrer.
Nichts anderes tut jemand, der Autotune benutzt.

hos

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06.07.2020 - 22:52 Uhr
nein. ich versuche die ganze zeit nur darauf hinzuweisen, daß das relativieren von autotune in bezug auf klangveränderung in dem moment hinkt, wenn(!) der künstler ohne hilfsmittel auf verlorenem posten ist.

dieser sänger kann dann halt nicht singen, die melodien die mit autotune noch so schick rüberkommen, werden nicht mehr getroffen, während der instrumentalist auch mit seinem stromlosen instrument immer noch die richtigen töne trifft.

Felix H

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Registriert seit 26.02.2016

06.07.2020 - 22:54 Uhr
wenn(!) der künstler ohne hilfsmittel auf verlorenem posten ist

Vielleicht sind My Bloody Valentine ohne die Verzerrer auch auf verlorenem Posten? Denn die Akkordfolgen sind an sich nun nicht wirklich spannend oder originell.

hos

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06.07.2020 - 22:54 Uhr
(bzw. der talentierte sänger auch ohne autotune auskommt)

hos

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06.07.2020 - 22:55 Uhr
Denn die Akkordfolgen sind an sich nun nicht wirklich spannend oder originell.

darum ging es (mir) nicht. ging nicht um geschmack sondern um fakt.

Felix H

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06.07.2020 - 22:57 Uhr
Aber waurm sollte es mich interessieren, ob jemand "sonst" singen oder bessere Akkordfolgen schreiben kann? Vielleicht kann Kevin Shields letzteres wirklich nicht. Keine Ahnung, wäre mir auch egal. Ebenso, wenn jemand Autotune passend einsetzen kann.

hos

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Registriert seit 12.08.2018

06.07.2020 - 23:03 Uhr
ist ja ok, wenn dir das egal ist. mir ist das auch egal. ich versuche hier nur zu erklären, warum ich den vergleich von autotune mit einem gesangsstil für unpassend halte. leider gibts kein autotune fürs erklären und auch keins fürs verstehen.

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