Sufjan Stevens - The ascension

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jo

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11.09.2020 - 21:44 Uhr
Ich hatte "Carrie & Lowell" anfangs etwas zu schnell als "typisch Stevens" (im negativen Sinne) abgekanzelt. Das stimmt einerseits zwar schon, könnte man andererseits aber einfach immer vorwerfen. Und ich habe eben gelernt, dass dieses "typisch" letztlich verdammt positiv ist - da steckt eine solche Wärme und Tiefe im Album... "Seicht" wird der Sache wirklich nicht gerecht, nur weil es von den Klängen insgesamt "ruhig" gehalten ist.

Yersinia

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11.09.2020 - 23:30 Uhr
Ich glaube nicht, dass 'The Ascension' ein 2. 'Age of Adz' werden wird. Ich denke es wird eine gesunde Mischung aus C&L und AoA. Aber das ist eben auch nur eine Vermutung.

Peacetrail

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11.09.2020 - 23:49 Uhr
Das wäre super.

captain kidd

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12.09.2020 - 11:41 Uhr
Video game ist aber echt lahm...

Armin

Plattentests.de-Chef

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15.09.2020 - 16:01 Uhr - Newsbeitrag


SUFJAN STEVENS


präsentiert neues Video zur Single „Sugar“

„The Ascension“ erscheint digital am 25. September 2020 bei Asthmatic Kitty!
Credit: Evans Richardson [Download]
Heute gibt es mit „Sugar“ den dritten Vorboten aus dem achten Solo-Studioalbum der New Yorker Indie-Songwriter-Ikone SUFJAN STEVENS. Bitte beachten: der physische VÖ von „The Ascension“ hat sich auf den 2. Oktober geschoben! Das zugehörige Musikvideo wurde von dem gefeierten Choreographen Kyle Abraham in Szene gesetzt. Regie führte Ezra Hurwitz. In dem Clip ist der scheue ocarnominierte Sänger und Komponist wie immer nicht selbst zu sehen.

Stattdessen zeigt das in Brooklyn gefilmte Musikvideo die TänzerInnen Raymond Pinto, Samantha Figgans, Celeste Mason und Walter Russell III, wie sie eine Familie darstellen, um die sich die Welt herum auflöst. Nach der vorigen Zusammenarbeit mit der TikTok-Sensation Jalaiah zu „Video Game“ ist dies bereits das zweite Video zum Album, in dem der Amerikaner seiner Vorliebe zum Tanz in den Vordergrund rückt.

SUFJAN STEVENS über den Track:

“Sugar’ is ultimately about the desire for goodness and purity (and true sustenance). On the surface, it’s just a string of clichés, but the message is imperative: now is the time to gather what is good and pure and valuable and make it your own, and share it with others. Feed your soul and speak new life into those around you. Give each other love, respect and sacrifice. Relinquish all the old habits, all the old ways of thinking and doing, all former practices—‘business as usual’—and bring new life to the world. This is our calling.”

Choreograph Kyle Abraham über das Video:

"The way I approach choreography tends to blend elements of the everyday with moments of abstraction. I was compelled by the tempo and the tone of the song...especially when choreographing the duet material and solo material for Samantha Figgans and Raymond Pinto. This song and its undertones created a lot of really fun scenarios to play with choreographically.”

„Sugar“ (Official Music Video)
Anfang Juli kündigte SUFJAN STEVENS mit „The Ascension“ den lang erwarteten Nachfolger seines gefeierten autobiografischen 2015er-Trauer-Meisterwerks „Carrie & Lowell“ an. Gleich die erste epische Single „America“ schlägt einen neuen Ton an, der sich wie ein angemessener Kommentar zur Zeit anfühlt und gut in dieses Ausnahmejahr passt („Its 12 minutes are filled with rhetorical questions and biblical allusions as he returns to subjects he’s revisited again and again, casting them all as signs of the apocalypse.“ - Pitchfork, Best New Track).

„The Ascension“ erscheint digital am 25. September auf dem eigenem Label Asthmatic Kitty Records von SUFJAN STEVENS. Das Album ist als eine Anklage gegen eine um uns herum zerbröckelnde Welt sowie als Wegweiser nach draußen zu verstehen. Die Grundlagen des Albums sind laut Künstler “a call for personal transformation and a refusal to play along with the systems around us.” SUFJAN STEVENS über „The Ascension“: “My objective for this album was simple: Interrogate the world around you. Question anything that doesn't hold water. Exterminate all bullshit. Be part of the solution or get out of the way. Keep it real. Keep it true. Keep it simple. Keep it moving.“ Das Ergebnis ist in den Worten von STEVENS ein "lush, editorial pop album" geworden, das uns alle an einem "schrecklichen Scheideweg" findet.
Album Artwork „The Ascension“

Tracklist:
1. Make Me An Offer I Cannot Refuse (5:19)
2. Run Away With Me (4:07)
3. Video Game (4:16)
4. Lamentations (3:42)
5. Tell Me You Love Me (4:22)
6. Die Happy (5:47)
7. Ativan (6:32)
8. Ursa Major (3:43)
9. Landslide (5:04)
10. Gilgamesh (3:50)
11. Death Star (4:04)
12. Goodbye To All That (3:48)
13. Sugar (7:37)
14. The Ascension (5:56)
15. America (12:30)

Gordon Fraser

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15.09.2020 - 16:02 Uhr
"Sugar" ist eher so lala, finde "Video Game" weiterhin am stärksten, aber so richtig vom Hocker hat mich keiner der Vorabsongs gehauen. Wird das etwa ein mediokres Sufjan-Album?

captain kidd

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15.09.2020 - 19:02 Uhr
Ja, das ist leider wirklich auch nichts...

Watchful_Eye

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15.09.2020 - 20:04 Uhr
""Sugar" ist eher so lala, finde "Video Game" weiterhin am stärksten, aber so richtig vom Hocker hat mich keiner der Vorabsongs gehauen. "

Was ist mit "America"? Danach war für mich im Grunde klar, dass ich das Album haben will. :)

Mit den anderen beiden Songs bin ich auch zufrieden.

Ich bin bei Stevens aber ein Außenseiter. Seine Folksongs sind natürlich auch gut gemacht, aber eigentlich interessiert nur seine cineastische Seite. Daher hab ich mir das hochgelobte "Carrie & Lowell" erst gar nicht angehört.

Gordon Fraser

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15.09.2020 - 20:17 Uhr
Naja, ich halt's halt genau umgedreht: ich mag die reduzierten Folksongs und kann mit den theatralischen Zehn- bis Zwanzigminütern nicht viel anfangen. :D

dreckskerl

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15.09.2020 - 20:36 Uhr
So gehts mir auch.
Illinois und Carrie and Lowell treffen genau meinen Nerv, die bombatisch, orchestralen Alben nicht.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

15.09.2020 - 20:40 Uhr
Bombastisch-orchestral ist "Illinois" doch auch? Da fehlt halt nur die Elektronik vom Nachfolger.

dreckskerl

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15.09.2020 - 21:20 Uhr
Ja in einzelnen Songs, und genau, es ist analog und findet jeweils für mich schlüssig zu Ende und macht in der Mischung für mich Sinn.

Die Age of Adz verstehe ich wohl einfach nicht, nimmt mich musikalisch einfach nicht auf Dauer mit.

Gordon Fraser

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15.09.2020 - 21:41 Uhr
Was dreckskerl sagt. "Illinois" ist bei allem Überfluss organischer, wärmer, nahbarer, auch dank des lyrischen roten Faden, der auf dem sehr abstrakten Age of Adz komplett fehlt. AoA ist vielleicht eher was für den Kopf, C&L oder "Illinois" eher was für's Herz. Und damit mir lieber.

Peacetrail

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15.09.2020 - 21:46 Uhr
Ich bin weiß Gott kein Elektro-Freund, aber AoA ist so ziemlich das packendste Album, das ich je gehört habe. Mit All delighted People zusammen eine nicht zu überbietende Kombination.

Ähnlich erwarte ich auch das neue Album. Beim ersten Hören denke ich so: Hm, ok. Aber ich glaube, auf der Gesamtlänge kann es sich nach dem dritten, vierten Hören entfalten, und man ist erleuchtet.

dreckskerl

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15.09.2020 - 22:22 Uhr
Erstaunlich wie sehr das Werk innerhalb der Zuhörer polarisiert.

Was ich als Meisterwerk ansehe, mag manch anderer sich nicht mal anhören und was mich eher nervös macht und ich den Sinn nicht erkenne, ist es für andere das packendste Album überhaupt.

MopedTobias

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15.09.2020 - 22:25 Uhr
AoA mag überfordernd sein, aber dass das keine Musik fürs Herz ist, würd ich auf keinen Fall sagen. Unter den Arrangements stecken genauso warme und intime Songs wie auf dem Vorgänger imo. Deshalb ist es für mich sein Meisterstück und eine 10/10, weil es diesen abgespaceten Sound mit der emotionalen Seite und seinen wie immer wunderschönen Melodien perfekt verbindet.

Peacetrail

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15.09.2020 - 22:37 Uhr
Moped und ich haben das Album schon in einigen Threads bis aufs Blut verteidigt (-;

dreckskerl

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15.09.2020 - 22:45 Uhr
Dass es bei AoA an Herz fehlt, habe ich nicht behauptet, es findet seinen Weg jedoch nicht in mein Herz.

Peacetrail

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15.09.2020 - 22:50 Uhr
Weiterhören! Ich hatte anfangs mit Illionois(e) Schwierigkeiten. Und auch mit CaL. Haben beide gedauert, Michigan, AdP und AoA hatten mich hingegen sofort.
Und ab 1. Oktober packe ich mir wieder die Weihnachts-EPs ins Auto.

Watchful_Eye

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16.09.2020 - 11:57 Uhr
Auf Spotify ist die Albenversion von "Sugar" zu hören. Sie ist etwa 3 Minuten länger und macht so meines Erachtens wesentlich mehr Sinn als in der hier verlinkten, kurzen Fassung.

Dasc

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16.09.2020 - 12:08 Uhr
Die längere Version gibt's auch auf Youtube auf seinem offiziellen Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=EOstc1ZfDN4

Kalle

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16.09.2020 - 17:03 Uhr
Also mich überzeugt von den neuen Songs am meisten die B-Seite von America " My Rajneesh".

Dasc

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16.09.2020 - 17:29 Uhr
@Kalle
Mich bisher auch. Auch wenn das Motiv aus "Vesuvius" vom "Age of Adz" Album ziemlich prominent wiederverwendet – aber das macht auch ein zweites Mal sehr viel Spaß. Das könnte allerdings der Grund sein, warum es nur eine B-Seite geworden ist.

Kalle

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16.09.2020 - 17:41 Uhr
@Dasc
Da ich das "Age of Adz" wegen der m. E. übertriebenen Elektronik nicht so mochte, ist mir diese neue "Version" lieber.

Quirm

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17.09.2020 - 09:04 Uhr
Wie alles von Stevens, haben auch die neuen Songs eine wahnsinnige Anziehungskraft auf mich.

Bin weiterhin sehr gespannt auf sein Elektro-Pop-Album. :-)

Felix H

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19.09.2020 - 16:34 Uhr
"Sugar" finde ich wieder sehr, sehr schön.

Dasc

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19.09.2020 - 21:57 Uhr
Ja, der hat mich mittlerweile auch gepackt.

Am 25. September ist übrigens auf seiner Youtube Seite der komplette Albumstream geplant: https://www.youtube.com/watch?v=2dYi4P0xNkE

Armin

Plattentests.de-Chef

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22.09.2020 - 19:51 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

maxlivno

Postings: 2192

Registriert seit 25.05.2017

22.09.2020 - 21:03 Uhr
Super geschriebene Rezension, die meine Vorfreude leider noch weiter schmälert. Ich hab die Befürchtung, dass ich sehr enttäuscht sein werde

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 5470

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24.09.2020 - 22:31 Uhr
Auf jeden Fall kann ich mir gut vorstellen, dass nach Converges "Eve" dieses Jahr mit Sufjan wieder eine B-Seite im Jahrespoll landet. "My Rajneesh" ist einfach so gut.

Watchful_Eye

User

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25.09.2020 - 00:48 Uhr
Bin gerade beim ersten Durchgang. Ich kann noch nicht alles aufnehmen, aber wie eine Enttäuschung fühlt es sich nicht an.

Gordon Fraser

Postings: 1680

Registriert seit 14.06.2013

25.09.2020 - 19:15 Uhr
Puuh. Das zieht sich leider wie Kaugummi... ich habe da im ersten Durchgang leider auch kaum tolle Texte gehört.

maxlivno

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Registriert seit 25.05.2017

26.09.2020 - 17:13 Uhr
Ich find es ziemlich gut, kann aber noch nicht abschätzen, wie die Langzeitwirkung ist

myx

Postings: 1214

Registriert seit 16.10.2016

26.09.2020 - 17:54 Uhr
Der erste Durchgang hat mich leider auch nicht wirklich überzeugt. Eigentlich sehe ich nur "Lamentations" bei den etwas besseren Songs. Vielleicht finde ich aber mit Kopfhörer dann noch etwas besser in das Album hinein, mal schauen.

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