Bob Mould - Blue hearts

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Armin

Plattentests.de-Chef

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04.06.2020 - 19:20 Uhr - Newsbeitrag

BOB MOULD

Legendärer Musiker (HÜSKER DÜ, SUGAR) verkündet Release seines vierzehnten Solo Albums!

„Blue Hearts“ erscheint am 25. September 2020 bei Merge Records!

Bereits gestern feierte die provokante erste Single „American Crisis" Premiere!



Ex-HÜSKER DÜ Frontmann BOB MOULD hat die Veröffentlichung eines explosiven neuen Albums angekündigt. Merge Records wird „Blue Hearts“ - das vierzehnte Studioalbum des Musikers - am 25. September 2020 in die Läden bringen. „Blue Hearts“ folgt somit auf das von der Kritik gefeierte, „Sunshine Rock“ aus dem letzten Jahr. Gestern hatte die provokative erste Single „American Crisis“ Premiere.

„‚American Crisis‘ is a tale of two times", erläutert BOB MOULD. „Past Time and Present Time. The parallels between 1984 and 2020 are a bit scary for me: telegenic, charismatic leaders, praised and propped up by extreme Evangelicals, either ignoring an epidemic (HIV/AIDS) or being outright deceitful about a pandemic (COVID-19).“ MOULD hat den Song ursprünglich für das fröhlichere „Sunshine Rock“ geschrieben, ihn aber später als „too heavy" für das Album eingestuft. Doch „American Crisis“ trifft die aktuelle Lage erschreckend pointiert: „I never thought I’d see this bullshit again / To come of age in the ’80s was bad enough / We were marginalized and demonized / I watched a lot of my generation die / Welcome back to American crisis.”

Von heute bis zum 7. Juni werden alle Erlöse der Single den Organisationen OutFront Minnesota und Black Visions Collective zugutekommen.


„Blue Hearts“ ist vielleicht die direkteste Konfrontation in BOB MOULDs vier Jahrzehnte währender Karriere – eine wütende 14-Track-Sammlung, die von ihrem Schöpfer als „the catchiest batch of protest songs I’ve ever written in one sitting” beschrieben wurde. Das Album nahm BOB MOULD im berühmten Electrical Audio in Chicago mit Unterstützung seines langjährigen Mitarbeiters Beau Sorenson auf. Die Rhythmus-Sektion um Schlagzeuger Jon Wurster und Bassist Jason Narducy knüpft mit ihrem Spiel an die bahnbrechende Vergangenheit des Singer-Songwriters an und bleibt gleichzeitig fest im Zeitgeist verankert. Das Vorgänger-Album „Sunshine Rock“ präsentierte BOB MOULD „violently happy“ (Rolling Stone) – „Blue Hearts“ ist hingegen stürmisch und kritisch pointiert. Die Alben fungieren somit als MOULDs Yin und Yang.

BOB MOULD beschäftigt sich auf „Blue Hearts“ mit den Verwüstungen des Klimawandels, der destruktiven Gewalt der Menschen und wird zeitweise sehr persönlich. MOULD spricht von einem Déjà-Vu-Gefühl, da seine wütenden Hymnen von heute gleichermaßen von seinen Erfahrungen und Erinnerungen an die frühen 80er Jahre geprägt sind. Damals war BOB MOULD ein, wie er selbst sagt, „22-year-old closeted gay man", der mit HÜSKER DÜ auf Tournee ging, als Aids seine Community verzehrte. Diverse Führungspersönlichkeiten – darunter auch die im Weißen Haus – schienen sich damit zufrieden zu geben, dass die Epidemie eine ganze Generation tötete. So nimmt es nicht Wunder, dass BOB MOULD unter den aktuellen Umständen glaubt, ein Déjà-Vu zu erleben.

“We have a charismatic, telegenic, say-anything leader being propped up by evangelicals,” schimpft MOULD. “These fuckers tried to kill me once. They didn’t do it. They scared me. I didn’t do enough. Guess what? I’m back, and we’re back here again. And I’m not going to sit quietly this time and worry about alienating anyone.”

„Blue Hearts“ Album Artwork

Tracklist:
Heart on My Sleeve
Next Generation
American Crisis
Fireball
Forecast of Rain
When You Left
Siberian Butterfly
Everyth!ng to You
Racing to the End
Baby Needs a Cookie
Little Pieces
Leather Dreams
Password to My Soul
The Ocean

Xavier

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05.06.2020 - 08:48 Uhr
Furchtbar.

fakeboy

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05.06.2020 - 09:23 Uhr
Ich mag Mould, aber sein Output ist fast etwas zu hoch. Die letzten vier Alben hätte er auf 2 eindampfen können. Und American Crisis packt mich - bei aller Dringlichkeit - nicht wirklich. Aber natürlich werde ich die Platte wieder kaufen müssen, nur schon wegen Wurster und Narducy (beide auch bei Superchunk).

VelvetCell

Postings: 2592

Registriert seit 14.06.2013

05.06.2020 - 11:33 Uhr
Och – Sunshine Rock fand ich famos!
Von daher nehme ich ein neues Album liebend gerne.

jo

Postings: 1844

Registriert seit 13.06.2013

05.06.2020 - 13:23 Uhr
Narducy ist natürlich schon mal super! Ob die Ryan-Adams-Kollaboration jetzt absichtlich nicht veröffentlicht wird oder ob die nur für Adams' Album vorgesehen war, weiß ich nun nicht...

Armin

Plattentests.de-Chef

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15.07.2020 - 19:27 Uhr - Newsbeitrag

BOB MOULD

Ex-HÜSKER DÜ Frontmann kritisiert auf neuer Single mit Video „Forecast Of Rain" religiösen Fanatismus!

Album „Blue Hearts“ erscheint am 25. September 2020 bei Merge Records!
Bob Mould - Forecast Of Rain (Official Video)
Rock-Legende BOB MOULD (HÜSKER DÜ, SUGAR) teilt heute mit „Forecast Of Rain" einen weiteren Song mit Video aus seinem neuen Album. „Blue Hearts“ - das vierzehnte Studio-Album des Musikers - erscheint am 25. September 2020 via Merge Records. Der Clip zum Song spielt in mehreren absurden Collagen auf Geschichten der Bibel an. „Forecast Of Rain" folgt auf die provokative erste Single „American Crisis“.

MOULD erläutert die Hintergründe von „Forecast Of Rain":
„As a child, my mother took me to Sunday Mass. I’ve written many songs around religion. In the 2000s, I went back to the Catholic Church for three years – but I did not find my place. I recognize the importance of religion for those who believe: the worship, the rituals, the community; loving thy neighbor, following commandments, doing unto others as you would have them do unto you. In short, be nice to people, help however you can, and don’t steal stuff.

But right now, I’m having a hard time understanding how certain religious sectarians can support the behavior of those who occupy the People’s House. How can you endorse their disregard for truth? How can you tolerate the incessant vindictiveness? How can you stand by your man while people are teargassed to clear a path to the Lord’s House?

I’m not good at quoting scripture, but I can manage two words: Jesus wept.”

„Eine Punktlandung. Anders kann man das nicht beschreiben." - Der Standard





(PM von gestern)

hidden

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03.09.2020 - 10:32 Uhr
https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/bob-mould-distortion-1989-2019/hnum/10274442

"Demon Music wird im Oktober die Ausgabe Distortion 1989-2019 in einer 24CD-Box-Sets, die eine Chronik der Solokarriere von Bob Mould und seiner Band Sugar darstellen.

Diese umfangreiche Anthologie stellt zum ersten Mal die Gesamtheit von Mould's aufgenommenen Werken von 1989 bis heute zusammen, wobei zwei Editionen erhältlich sind.

Die 24CD-Box bietet 18 Studioalben, dazu vier Live-Alben und zwei Alben mit Raritäten und Kollaborationen.

Die 8LP-Vinyl-Edition bietet fünf Studioalben und zwei Zusammenstellungen von B-Seiten und Raritäten. Dies ist die erste in einer Reihe von vier Vinyl-Boxen, die sich über denselben Zeitraum von 30 Jahren erstrecken wird wie das CD-Paket."

nicht übel, für die menge mit 110 eur auch ein ziemlich fairer preis.

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.09.2020 - 14:47 Uhr - Newsbeitrag


BOB MOULD

teilt dritte Single mit Lyrik-Video „Siberian Butterfly“!

Album „Blue Hearts“ erscheint am 25. September 2020 bei Merge Records!

Bereits gestern teilte Rock-Legende BOB MOULD (HÜSKER DÜ, SUGAR) mit „Siberian Butterfly“ ein Lyrik-Video der dritten Single von BOB MOULDs 14. Solo-LP „Blue Hearts“ - und folgt auf die provokative erste Single „American Crisis“ sowie die kraftvolle zweite Single „Forecast Of Rain".

„Blue Hearts“ erscheint am 25. September 2020 via Merge Records.

BOB MOULD zur Entstehung von „Siberian Butterfly“:
„The genesis of „Siberian Butterfly“ spoke to the notion of “collectors” – people with excessive means who gather the works of creative folk for their ego-driven portfolios. As I kept writing, the narrative shifted toward themes of change, growth, and freedom. These motifs are central to how we become our true selves. This is how we begin our journey toward our true identities. It’s autobiographical as well. I put myself through some self-hating years as a young gay man – never feeling “good enough,” not recognizing the positive qualities I had to offer, while inhibiting the development of my gay identity. I hope for a world where all people can be what they want to be. Life seems shorter every day; maybe this simple song can be of use to people who are struggling to find their true selves.”

„Blue Hearts“ ist vielleicht die direkteste Konfrontation in BOB MOULDs vier Jahrzehnte währender Karriere – eine wütende 14-Track-Sammlung, die von ihrem Schöpfer als „the catchiest batch of protest songs I’ve ever written in one sitting” beschrieben wurde. Das Album nahm BOB MOULD im berühmten Electrical Audio in Chicago mit Unterstützung seines langjährigen Mitarbeiters Beau Sorenson auf. Die Rhythmus-Sektion um Schlagzeuger Jon Wurster und Bassist Jason Narducy knüpft mit ihrem Spiel an die bahnbrechende Vergangenheit des Singer-Songwriters an und bleibt gleichzeitig fest im Zeitgeist verankert. Das Vorgänger-Album „Sunshine Rock“ präsentierte BOB MOULD „violently happy“ (Rolling Stone) – „Blue Hearts“ ist hingegen stürmisch und kritisch pointiert. Die Alben fungieren somit als MOULDs Yin und Yang.

BOB MOULD beschäftigt sich auf „Blue Hearts“ mit den Verwüstungen des Klimawandels, der destruktiven Gewalt der Menschen und wird zeitweise sehr persönlich. MOULD spricht von einem Déjà-Vu-Gefühl, da seine wütenden Hymnen von heute gleichermaßen von seinen Erfahrungen und Erinnerungen an die frühen 80er Jahre geprägt sind. Damals war BOB MOULD ein, wie er selbst sagt, „22-year-old closeted gay man", der mit HÜSKER DÜ auf Tournee ging, als Aids seine Community verzehrte. Diverse Führungspersönlichkeiten – darunter auch die im Weißen Haus – schienen sich damit zufrieden zu geben, dass die Epidemie eine ganze Generation tötete. So nimmt es nicht Wunder, dass BOB MOULD unter den aktuellen Umständen glaubt, ein Déjà-Vu zu erleben.

“We have a charismatic, telegenic, say-anything leader being propped up by evangelicals,” schimpft MOULD. “These fuckers tried to kill me once. They didn’t do it. They scared me. I didn’t do enough. Guess what? I’m back, and we’re back here again. And I’m not going to sit quietly this time and worry about alienating anyone.”




(PM von Donnerstag)

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

22.09.2020 - 19:51 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

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