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Serie: Dark

User Beitrag

Rainer

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01.07.2020 - 23:09 Uhr
Mein Beileid.

Yersinia

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Registriert seit 27.06.2013

02.07.2020 - 00:12 Uhr
@Rainer: Oder man macht es wie du, denkt nicht groß drüber nach und konsumiert einfach. Dann kommt man nämlich zu dem Schluss, dass man selbst ganz schön doof ist.

Dark ist definitiv eine Serie zum nachdenken - welcher Art auch immer. Da verzeihe ich gerne ein paar plumpe Dialoge. Und damit ist Dark 'intelligenter' (regt zum nachdenken an), als jede Serie, die ich so kenne.

Aber wie gesagt: Man kann natürlich auch einfach alles hinnehmen und nicht drüber nachdenken, klar.

oldschool

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Registriert seit 27.04.2015

02.07.2020 - 07:36 Uhr
@christopher:

Ihr könnt das btw auch mal an euch selber testen, viele Alltagsdinge werden um ein Vielfaches intensiver, wenn man dazu bedeutungsschwangere Monologe hält.

Ein Bekannter hat das im Garten gemacht, der Nachbar hats gehört, der Notruf wurde gewählt. Nun sitzt der Bekannte in der Geschlossenen und keiner glaubt ihm, dass er das nur testen wollte. ^^ Und nu?

oldschool

Postings: 243

Registriert seit 27.04.2015

02.07.2020 - 07:39 Uhr
Die Kritik von Old Nobody kann ich Wort für Wort unterschreiben.Keine Einwände! Sehe ich alles auch so.
Okay.....vielleicht wäre es bei mir nur ne 8,35 statt ner 8.5. Aber auch das ist noch nicht sicher ^^

Rainer

Postings: 749

Registriert seit 22.03.2020

02.07.2020 - 10:58 Uhr
@Rainer: Oder man macht es wie du, denkt nicht groß drüber nach und konsumiert einfach. Dann kommt man nämlich zu dem Schluss, dass man selbst ganz schön doof ist.

So hab ich das natürlich nicht gesagt. Aber glaub ruhig den Mist.

Rainer

Postings: 749

Registriert seit 22.03.2020

02.07.2020 - 13:05 Uhr
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ist ein Ozean.

Der Ende ist das Anfang und das Anfang ist der Ende.

hubschrauberpilot

Postings: 6506

Registriert seit 13.06.2013

02.07.2020 - 18:53 Uhr
Es sind 2 welten, und 2 aufeinander folgende zeitschleifen. die eine zeitschleife führt dazu,d as die charactere anders handeln, in der nächsten, was dazu führt das sie wieder so handeln wie in der ersten.

Korrekt. In der Serie wird es ja mit 2 Welten/Dimensionen erklärt, wobei es ja trotzdem nur eine Welt ist, in der verschiedene Ereignisse eine Spaltung in 2 verschiedene Zeitachsen verursacht haben. Macht im Prinzip auch Sinn.

Yersinia

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03.07.2020 - 01:04 Uhr
Oi... Das ging bis ins Mark. Sorry, Rainer. :(

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

04.07.2020 - 01:27 Uhr
So, fang jetzt nochmal bei Folge 1 der ersten Staffel an. Was ich immmer wieder fasznierend finde: das Casting. Die alten/jungen Versionen sind sich echt extrem ähnlich. Am wenigsten noch tatsächlich die zwei Jonas-Schauspieler.

Yersinia

Postings: 449

Registriert seit 27.06.2013

04.07.2020 - 04:10 Uhr
Der Cast ist einfach nur grandios. Der beste Cast den man jemals anschauen durfte.

Rainer

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Registriert seit 22.03.2020

04.07.2020 - 04:46 Uhr
Du trollst doch.

hubschrauberpilot

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04.07.2020 - 13:13 Uhr
@MACHINA Findest du? Hm, hab ich jetzt nicht so direkt empfunden. Eine ganz grobe Ähnlichkeit ist schon da, aber sie kaschieren es extrem damit, dass sie den älteren Ichs Narben oder definierte Merkmale (Hasenscharte etc.) geben. Aber klar, man muss sich an den Schauspielern beim Casting bedienen, die zur Verfügung stehen.

Besser finde ich da das Acting, wo jüngere und ältere Ichs ähnliche Mimik und Gestik aufweisen.

Ilu

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04.07.2020 - 14:43 Uhr
@Casting für Jonas: Wenn man sich ältere Fotos von Andreas Pietschmann anschaut, ist da schon eine große Ähnlichkeit zu Louis Hofmann.

Ilu

Postings: 293

Registriert seit 13.06.2013

04.07.2020 - 14:52 Uhr
Spoiler

Und zur weiter oben gestellten Frage, warum es Martha in der Originalwelt nicht gibt: Es gibt den Dreifachcharakter dort nicht, demnach auch Tronte (seinen Sohn) und Ulrich nicht - also kann es Martha auch nicht geben (die wiederum ist ja wieder die Mutter des Dreifachcharakters, der ganze Schleifenstammbaum ist ja gebootstrappt). Deshalb ist es ja auch am Ende eine entscheidende Erkenntnis, dass es Regina geben kann - weil Tronte eben nicht ihr Vater ist, sondern Bernd.

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

04.07.2020 - 15:27 Uhr
Jap, dast casting war super. Am anfang war das ein großer kritikpunkt von mir: die schauspieler schauen sich alle zu ähnlich, das ist doch verwirrend.
Als dann langsam die verbindungen aufgedeckt wurden war das ein "ahaaaaa" moment, der das casting erklährte.
Nicht imme rein volltreffer, aber öfters glaubwürdig als unglaubwürdig, und dann auch guted directing, wo ältere und jüngere versionen ähnlich gespielt wurden, um zu vermitteln das es sich um den gleichen charakter handelt.

(einzig bei marta konnte ich nie glauben das Eva die alte form von ihr sein soll)

slowmo

Postings: 729

Registriert seit 15.06.2013

05.07.2020 - 17:58 Uhr
Die letzte Staffel hat mMn doch rapide abgebaut. Die Story fand ich dann auch ziemlich undurchdacht und naja das Ende wäre ja im Grunde das erste gewesen, wo drauf man hätte kommen müssen bei diesem ganzen Zeitreisen. Auch diese pathetisch inhaltslosen Dialoge waren grauenvoll. Habe mich da mehr durchgekämpft als es genossen.
Dagegen war die erste Staffel wirklich grandios und die zweite zwar auch schon etwas drüber, aber noch in Ordnung. So Charaktäre wie Adam und Eva hätte es für mich nicht gebraucht. Auch die vielen Zeitsprünge inkl. der Wüstenwelt fand ich alle etwas zu übertrieben. Da wurde mir zu sehr auf Spektakel gesetzt. Wahrscheinlich erhoffte man sich so weltweit einen größeren Erfolg der Serie. Inhaltlich hat es leider viel kaputt gemacht. Dabei war die erste Staffel wirklich mal etwas sehr einziartiges und vielversprechendes.

Staffel 1 9/10
Staffel 2 7,5/10
Staffel 3 5/10

mIsland

Postings: 133

Registriert seit 16.04.2020

05.07.2020 - 18:20 Uhr
SPOILER

Ich hätte mir noch gewünscht, dass man Martha und Jonas in der Ursprungswelt am Leben gelassen hätte <3

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25115

Registriert seit 07.06.2013

06.07.2020 - 12:03 Uhr
So, bald mit Season 1 durch. Ist schon toll.

Geilstes Casting:
Der junge und der alte Alexander Köhler. Das MUSS doch der Sohn sein.

hubschrauberpilot

Postings: 6506

Registriert seit 13.06.2013

06.07.2020 - 19:39 Uhr
SPOILER

Und zur weiter oben gestellten Frage, warum es Martha in der Originalwelt nicht gibt: Es gibt den Dreifachcharakter dort nicht, demnach auch Tronte (seinen Sohn) und Ulrich nicht - also kann es Martha auch nicht geben (die wiederum ist ja wieder die Mutter des Dreifachcharakters, der ganze Schleifenstammbaum ist ja gebootstrappt). Deshalb ist es ja auch am Ende eine entscheidende Erkenntnis, dass es Regina geben kann - weil Tronte eben nicht ihr Vater ist, sondern Bernd.

Danke für die Erklärung, da stand ich am Ende kurz auf dem Schlauch.

Ich hätte mir noch gewünscht, dass man Martha und Jonas in der Ursprungswelt am Leben gelassen hätte <3

Das wäre inkonsequent, da beide sich ihr Leben lang irren und gegenseitig manipulieren. Die "Auslöschung" wirkt dabei wie eine Erlösung, so habe ich es jedenfalls beim Schauen empfunden.

https://screenflash.io/wp-content/uploads/2020/05/Dark-Stammbaum-Staffel-3.png.webp

Man verliert da sehr leicht den Überblick. Würde der 3. Staffel aber auch nur eine 7/10 geben, da es neben den schönen Mindfuck-Szenen auch viel nerviges gab. Der ganze Pathos, die immer gleichen Phrasen (Sic mundus, Was wir wissen ist ein Tropfen..., Das Ende ist der Anfang blabla...), der obligatorische Indie-Song zum Schluß jeder Folge. Es gibt noch weitere Kritikpunkte, manches davon ist natürlich auch Stilmittel. Trotzdem war Staffel 3 auch wieder mega spannend und im Endeffekt ein gelungener Abschluss der Serie.

VelvetCell

Postings: 3444

Registriert seit 14.06.2013

14.07.2020 - 08:49 Uhr
So – bin auch durch. Und schließe mich meinem Vorredner an. Schön, dass es so ein schlüssiges Ende gab. Das hat ein bisschen dafür entschädigt, dass man der Handlung im Laufe der dritten Staffel nicht mehr wirklich folgen konnte und man fast die Lust verlor.

Am Ende eine tolle Serie, weil sie den Mut besitzt ein derart kompliziertes Skript zu verwirklichen. Klasse gefilmt, prima Casting. Aber am Ende auch tatsächlich etwas formelhaft.

Rote Arme Fraktion

Postings: 3383

Registriert seit 13.06.2013

14.07.2020 - 19:56 Uhr
Bin gerade erst in der 1. Staffel, 3. Folge.

Und was höre ich da?

Agnes Obel.

Sehr cool.

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 13.02.2013

18.07.2020 - 01:17 Uhr
SPOILER

Bin erst bei Folge 3 in Staffel 3 und habe deswegen das Obige nur mit Scheuklappen überflogen. Es bewahrheitet sich aber jetzt schon wieder, was ich seit Beginn der Serie denke: Es ist eine Science-Fiction-/Fantasy-Serie für genrefremde Gucker. Der Erzählrhythmus ist innerhalb der einzelnen Zeitlinien/Episoden teilweise so lahmarschig, weil die Serie vermeintlich neue Konzepte ewig breittreten muss, damits auch der Letzte kapiert. Jonas ist ja eigtl. ein smarter Bub, braucht aber eine gute Folge um zu kapieren, dass er in einer Parallelwelt ist. Weil: Zeitreisen sind ja schon krass für Otto Normal, aber Multiversum ... Alter. Dark will nicht in die Nische, sondern Allerweltsunterhaltung sein. Damit vergibt die Serie m.E. viel von ihrem Potenzial. Dafür kann sie mit der Anzahl der Figuren auf kurzer Strecke prahlen. 6/10. Ich bleibe bei Doctor Who (oder auch Stranger Things, wenn man es unbedingt vergleichen will).

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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18.07.2020 - 01:28 Uhr
SPOILER

Musikbezug: Magnus in Welt 2 schaut aus wie ein junger Glenn Danzig.

oldschool

Postings: 243

Registriert seit 27.04.2015

23.07.2020 - 12:14 Uhr
Nach der vielen Euphorie und Begeisterung finde ich den Beitrag von Pascal recht bodenständig und ausgewogen. Auch wenn ich die Serie mochte, der lahmarschige Erzählrythmus störte mich acuh zuweilen. Besonders in Staffel 3

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

23.07.2020 - 13:31 Uhr
Was währen dann genre nicht fremde zeitreise geschichten die verworren sind? Primer fällt mir da ein. Die meisten sind nicht so verworren und wollen garnicht so sehr auf mysterie aus. Dark hält elemente gezielt etwas zurück um die unklarheit aufrecht zu erhalten.

Wen man eine straight forward zeitreise story will, klar, nicht geeignet. wen man eine story will die sich zu 90% um die mechanik des reisens dreht, primer. Das was dark macht ist mir so nicht bekannt (in film und serien, bücher gibt es sicher ein paar)

Rainer

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23.07.2020 - 19:26 Uhr
Was wir wissen ist ein Tropfen...

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

24.07.2020 - 00:21 Uhr
Bin übrigend wirklich interessiert. gute Zeitreise Geschichten sind leider zu selten.

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 13.02.2013

25.07.2020 - 11:07 Uhr
"Was währen dann genre nicht fremde zeitreise geschichten die verworren sind?"

Predestination mit Ethan Hawke. Großartig! Da trifft Zeitreise auf Crime statt Mystery. Kann natürlich auch jeder Nicht-Fan gucken, aber die Geschwindigkeit ist (gut ist ein Film) angepasst.

SPOILER
Nach dem Ende von Dark folgende Überlegung: Das Ende ist jenes, das immer in jeder Zeitreisestory möglich wäre: Zeitreisen schon vor Erfindung verhindern. In dem Fall wohl besser so, ich meine wer will schon so leben, aber: einfallsreich ist das nicht. Und das Auflösen der Personen als sanftes zu Staubwerden ... wie bei den Avengers, nur romantisch. Schon ok, hätte mich aber über einen letzten Bummer zum Ende gefreut.

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

28.07.2020 - 11:21 Uhr
Ah, werd ich mir mal geben, war mir noch nicht bekannt.

zum SPOILER:
ja, war nicht mega kreativ, aber da das wirwar der focus der story war, war ihnen klar das wen alles geklährt ist, die luft draußen ist, drum passt ein unspektakuläres aber solides ending recht gut, anstatt zu versuchen etwas aufregendes zu machen das aber keinen bezug mehr hat zur stärke der story. wobei die charactere dies wohl sogar stemmen hätten können. Ending war eins: okay. Und nachdem so viele serien da so brutal versagen bin ich mit okay zufrieden.

The MACHINA of God

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30.07.2020 - 15:40 Uhr
Ich les hier mal noch nicht, weil mir zwei Episoden noch fehlen.

Aber ich muss sagen: ich check es nicht mehr. Habe extra die ersten beiden Staffeln vorher nochmal geschaut und fühlte mich gewappnet, aber so ab Folge 3 bin ich irgendwie nicht mehr mitgekommen. Die ganze Sache mit dem 19. Jh hab ich noch verstanden, danach wurde es diffus. Ich versuch noch dran zu bleiben und hoffe auf "Aha"-Momente, aber irgendwie ist das so sprunghaft, dass ich etwas die Hoffnung verliere.
Ich hatte am Ende der zweiten Staffel etwas die Angst, dass sie es sich durch die Parallel-Welt etwas zu einfach machen, weil man da keine konkreten Regeln einhalten muss wie bei einer Zeitreisen-Serie. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist alles noch komplizierter. :D
Ach und eine Sache kann ich nicht mehr ertragen: Adam und seine bedeutungsschwangere Stimme sowie die bedeutungsschwangeren Halbsätze. Da werd ich langsam echt aggro.

Das klingt jetzt alles negativ. Dazu sei zu sagen: selbst wenn ich hier nichts mehr checke bis zum Ende der Serie, bleibt sie für mich mit das beste der letzten Jahre. Die ersten zwei Staffeln haben mich nicht nur absolut begeistert, sondern mich sogar davon überzeugen können, dass aus Deutschland gute Serien kommen können.

Fiep

Postings: 630

Registriert seit 29.04.2014

31.07.2020 - 10:53 Uhr
@Machina:

Sollte gegen ende klar werden, aber:
Die Zeitlinie kannst du dir in einem liegendem 8er laufend vorstelle,
Es sind 2 Zyklen die sich abwechseln, der eine in dem Jonas gerettet wird von Martha II, und der in der er nicht gerettet wird von Martha sondern selbst sich irgendwo rettet während des Untergangs.
Das heißt einteilen was in welchem dieser abwechselnden Zyklen passiert ist der schlüssel zum Verständnis.

jayfkay

Postings: 623

Registriert seit 26.06.2013

05.08.2020 - 22:04 Uhr
vierte Folge, muss mich langsam echt quälen weiterzugucken. bis jetzt ziemlcich schwach

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25115

Registriert seit 07.06.2013

06.08.2020 - 13:36 Uhr
Ich find es gar nicht mal schwach, ich versteh es nur einfach gar nicht so recht. Aber ich bin jetzt kein Mensch, der alles MIst findet, was er nicht versteht. :D

Jaggy Snake

Postings: 513

Registriert seit 14.06.2013

06.08.2020 - 23:21 Uhr
Ich muss mich in dieser Staffel leider auch ziemlich quälen. Das ist alles so furchtbar zäh und langweilig. Das war doch in den Staffeln davor noch nicht so? Aber andererseits will ich natürlich auch wissen, wie es ausgeht...

afromme

Postings: 439

Registriert seit 17.06.2013

07.08.2020 - 00:27 Uhr
Uns ging es ähnlich mit dem Durchquälen - kurzgefasst hätte die Staffel sehr gewonnen, wenn sie einfach alles auf die Hälfte der Folgen zusammengerafft hätten. In vier Folgen wäre alles noch nötige erzählbar gewesen.
Aber die letzten beiden Folgen inkl. der Auflösung waren schon gut.

Wenn jemand übrigens eine grafische Darstellung der diversen Zeit- und Weltreisen benötigt...
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Loop_dark_staff3_neu3.jpg

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

07.08.2020 - 13:29 Uhr
es ist so ein beispiel einer grafik die fancy aus, aber eigentlich mies ist.
Fehler 1: in einem winkel. wozu dient das?
2. farben: ich halte nichts davon das "nicht mehr als 7 farben, am besten nicht mehr als" stimmen muss... aber doch bitte farben die sich unterscheiden, und ned so ähnlich sind.
Die wahl alles auf einer statt auf mehreren sichten zu zeigen ist natürlich nochmal dazu beitragend das es übersichtlich ist.

Hier herscht design > verständniss vor, und das ist bei so visualisierungen eigentlich ein nogo...


zum thema: ja, vl nicht auf die hälfte (4), aber auf 6 hätten sie die staffel ohne probleme kürzen können.

hubschrauberpilot

Postings: 6506

Registriert seit 13.06.2013

10.08.2020 - 20:44 Uhr
*Spoiler*

Im Nachgang fand ich es auch etwas cheesy, dass zu den 2 Welten auf einmal eine dritte hinzukommt und man es anhand dieser dann auflöst.

Ich find es gar nicht mal schwach, ich versteh es nur einfach gar nicht so recht. Aber ich bin jetzt kein Mensch, der alles MIst findet, was er nicht versteht. :D

Ich verstehe bei Dark auch nur so 70-80%, dazu ist das am Ende viel zu verwirrend gewesen. Bei Staffel 1 noch 90%, Staffel 2 80% und Staffel 3 70%, wenn überhaupt.

Die größte Krux ist wohl, dass ich mit wirklich keinem der Charaktere mitfiebern konnte. Irgendwie waren die alle durch die Bank unsympathisch.

Die letzten 2 Folgen waren gut, gab tolle Momente. Aber die 6 davor naja, hätte man wohl wirklich etwas straffen können.

Rainer

Postings: 749

Registriert seit 22.03.2020

10.08.2020 - 20:51 Uhr
Irgendwie fand ich das Schauspiel insgesamt zu unnötig hüftsteif. Konnte dadurch irgendwie zu wenig Empathien zu den Figuren aufbauen. Das Pacing auch etwas unglücklich, beispielsweise passiert in der dritten Staffel gefühlt noch mehr, was mir aber trotzdem zu zäh war. Immerhin konnte man mit einer zu Ende gedachten Story aufwarten, um nicht Gefahr zu laufen, ein zweites "Lost" präsentiert zu bekommen. Nochmal anschauen würde ich mir die Serie trotzdem nicht.

afromme

Postings: 439

Registriert seit 17.06.2013

11.08.2020 - 22:59 Uhr
"eispielsweise passiert in der dritten Staffel gefühlt noch mehr, was mir aber trotzdem zu zäh war."

Gut zusammengefasster Widerspruch - empfand ich auch so.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

17.08.2020 - 20:34 Uhr
So, jetzt schau ich endlich die letzten zwei Folgenjnd danach les ich hier mal weiter.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

17.08.2020 - 20:40 Uhr
Vorher noch ein kleiner Diss. Neben der bedeutungschwangeren Stimme/Wortkargheit von Jonas hat mich noch etwas stark gestört. In wirklich JEDER Folge kommt exakt 10 Minuten vor Schluss eingefühlvoller Song mit einer Collage. Ich hab irgendwann angefangen, mal auf die Zeit zu schauen und es ist echt immer an der selben Stelle. Nie ganz am Schluss, es folgen immer noch 3 Minuten "normale" Episode aber davor immer dasselbe.

Ein Freund und ich konnten uns darauf einigen, dass die Serie im Konzept ziemlich klasse ist, aber (wohl dank der Netflix-Produktion) schlicht "überproduziert" ist. Die ganze angestrengte "Jetzt wird es wichtig/emotional"-Unterstreichung hätten sie sich sparen sollen.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

17.08.2020 - 20:41 Uhr
Ich meinte natürlich Adam, nicht Jonas (also schon Jonas, aber ihr wisst ja).

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

17.08.2020 - 21:52 Uhr
Jep. Absolut. aber he, das bad kingdome cover kante ich nicht (auch wen ich das original bevorzuge), und what a wonderfull world von soap&skin war doch toll... aber ja, definitiv etwas überproduziert und zu kalkulierbar was diesen part angeht.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25115

Registriert seit 07.06.2013

17.08.2020 - 22:33 Uhr
Die songsdibd schön, klar. Und Soap&Skin lieb ich eh. Aber es war halt IMMER dasselbe.

Fiep

Postings: 630

Registriert seit 29.04.2014

17.08.2020 - 23:06 Uhr
Jup, da wiederspreche ich auch nicht. hatten sie immer schon, in der 3. staffel is dies halt nochmal stärker aufgefallen.

Mr. Fritte

Postings: 571

Registriert seit 14.06.2013

17.08.2020 - 23:48 Uhr
Ging mir ganz genauso wie dir, Machina. Irgendwann wurde es dann schon unfreiwillig komisch mit dem obligatorischen Song kurz vor Schluss, da hab ich dann auch immer drauf gewartet - und da isser wieder, pünktlich wie die Maurer! :D Bisschen albern und abgeschmackt fand ich auch den "Schrödingers Katze"-Vortrag, und generell haben sie es leider mit den immer gleichen bedeutungsschwangeren Sprüchen zum Ende hin sehr übertrieben. Die letzten beiden Folgen fand ich aber wieder ganz gut, auch wenn das Ende dann ja eigentlich wieder ein ganz neues Fass aufmacht und die Auflösung mit dem ganzen Gedöns in der Zeitschleife nicht mehr so richtig viel zu tun hat. Aber es hätte wirklich schlechter zuende gehen können, die Serie wirkt am Ende auf jeden Fall rund und abgeschlossen, ohne dass sich großartige Logiklücken (für mich erkennbar) auftun.

Insgesamt: erste Staffel super und sehr fesselnd, zweite Staffel noch gut, dritte Staffel dann leider nicht mehr so dolle. Die Serie hat das gleiche Problem, das z. B. auch Game of Thrones hat, dass die Figuren irgendwann einfach nicht mehr echt wirken und nur noch sehr offensichtlich als Figuren eines Storywriter-Strippenziehers agieren, um eine Geschichte auszuerzählen. Die besten Szenen der dritten Staffel waren dann für mich auch die, in denen die Figuren dann doch mal wieder lebendig wurden, z. B. die Szenen mit den Dopplers in der Zukunft oder eben das durchaus berührende Ende.

Finde es übrigens witzig, dass der Papa aus "Pastewka" hier diesen entstellten Typen spielt. Man erkennt ihn ja quasi nur an der Stimme.

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 608

Registriert seit 13.02.2013

18.08.2020 - 10:10 Uhr
"Finde es übrigens witzig, dass der Papa aus "Pastewka" hier diesen entstellten Typen spielt. Man erkennt ihn ja quasi nur an der Stimme."
Ich auch, sehr witzig sogar.

Den Vortrag zum Thema Schrödingers Katze fand ich auch Mist. Eigentlich sollte das Gedankenexperiment ja die Schwächen der Kopenhagener Deutung aufzeigen, hier wird quasi es als Beweis dafür angeführt. Das ist schon bissle peinlich.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25115

Registriert seit 07.06.2013

18.08.2020 - 11:18 Uhr
Im Prinzip kann ich so ziemlich alles unterschreiben, was Mr. Fritte schreibt. Diese ewig langsam redenden Zeitreisenden gingen mir irgendwann massiv auf den Sack. Ansonsten fand ich gerade die letzte Folge trotz ihres Pathos ziemlich gut, besonders die Tannhaus-Geschichte.
Aber ich muss trtozdem sagen, dass ich weite Teile der 3. Staffel schlicht nicht verstanden habe. So oft dachte ich mir: "Wo kommt der/die denn jetzt her?". Ich hab nciht mehr gecheckt, in welcher Zeit oder welcher Welt wir uns gerade befinden.

auch wenn das Ende dann ja eigentlich wieder ein ganz neues Fass aufmacht und die Auflösung mit dem ganzen Gedöns in der Zeitschleife nicht mehr so richtig viel zu tun hat.
Ja, dacht ich mir auch so.

Und zu Schrödingers Katze: Irgendwie versteh ich das nicht. Also schon das Experiment, aber nicht dessen Ergebnis/Ableitung. Weil: Ist es der Welt und der Katze nicht schlichtweg egal, ob der Mensch (bereit) weiß, dass die Katze tot ist oder nicht? Wieso gibt es angeblich zwei Realitäten? Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten, aber nicht zwei Realitäten. Die Katze ist entweder tot oder nicht, daran ändert doch des MEnschen Unwissenheit nichts.
Kann mir das jemand erklären?

All Crips are Bloods

Postings: 130

Registriert seit 05.06.2020

18.08.2020 - 14:37 Uhr
Ich geb mal vorsichtshalber ne Spoilerwarnung.


Es ist im Grunde das Ende von Donnie Darko.
Statt Ursprungsuniversum/Tangentenuniversum haben wir in Dark halt Ursprunsuniversum/zwei ineinander verknotete Paraleluniversen.
Und sie kopieren sogar den Schluss komplett.
Dazu noch einige Versatzstücke aus Lost, Matrix und Interstellar . Die ganze Serie ist quasi ein Best-Of Scifi-Fantasy meets Tatort.
Und ich finde das großartig. Dark klaut viel, setzt aber die Versatzstücke so clever zusammen, dass es einfach ein Traum ist für Leute die gerne puzzeln und Theorien aufstellen. Und dann liefern sie am Ende sogar. Deshalb ist die Serie für mich trotz Schwächen eine 9/10.

Zur letzten Staffel: Ja, sie zieht sich etwas. Was halt daran liegt, dass sie wirklich alles mehrmals ausbuchstabieren, damit auch wirklich jeder mitkommt. Deshalb verwundert mich ich es etwas, dass Staffel 3 von nicht wenigen Leuten als verwirrend wahrgenommen wird.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25115

Registriert seit 07.06.2013

18.08.2020 - 14:41 Uhr
Was halt daran liegt, dass sie wirklich alles mehrmals ausbuchstabieren, damit auch wirklich jeder mitkommt.

Ich hab es trotzdem nicht verstanden. Vielleicht muss ich mir nochmal ne Inhaltsangabe durchlesen.

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