100 Videospiele für die Ewigkeit

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Christopher

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22.05.2020 - 16:05 Uhr
Bisher vier. Da geht noch deutlich mehr. Allein mit den Vielpostern in den Gamingthreads müssten wir locker auf 20 kommen.

Affengitarre

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22.05.2020 - 16:14 Uhr
Meine kommt noch. Würde nur vorher gerne Dark Souls mitspielen und das angemessen berücksichtigen.

Kamm

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22.05.2020 - 16:15 Uhr
Ich bin immer noch am rumschieben und kann mich nicht entscheiden, ob ich rein subjektiv werten oder noch so etwas wie Relevanz mit reinbringen soll. So oder so, zufrieden werde ich am Ende kaum sein. :D

Mayakhedive

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22.05.2020 - 16:15 Uhr
@Affengitarre
Setz es einfach pro forma auf Platz 1, das passt schon so ;)

Affengitarre

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22.05.2020 - 16:16 Uhr
Also meine ist 100% subjektiv. Wenn es mich gepackt hat, kommt das natürlich über Spiele die vielleicht insgesamt stärker sind, aber weniger Eindruck hinterlassen haben.

Mister X

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22.05.2020 - 16:39 Uhr
Erstelle gerade noch meine Top Fives der jeweiligen Jahre 1990-2018 (bei Wikipedia und imdb kann man sehen welche Spiele alles erschienen sind)

Hatte ich bis jetzt nur bei Alben und Filmen gemacht. Sollte bis zum Ablaufdatum locker fertig sein.

Spoiler : Platz 1 und 2 beinhalten Zombies :P

Mister X

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22.05.2020 - 16:55 Uhr
Von 2018 bis 2000 habe ich sie schon fertig.

Mir ist eines nochmal aufgefallen : In den 2000ern war es gar eine Qual sich auf 5 pro Jahr zu beschränken. So viele klasse Spiele haben es nicht unter die besten 5 geschafft, die in anderen Jahren sogar auf der 1 gelandet wären. Und das in allen 10 Jahren !

Hingegen in den 2010er gab mehrere Jahre, da musste ich zusehen, dass ich da überhaupt 5 tolle Spiele zusammen bekam. Dabei habe ich in den 10ern nochmal deutlich mehr gezockt als in den 00ern, da ich damals noch nicht die finanziellen Mittel hatte.

KANN JEDEM NUR EMPFEHLEN SICH SPIELE AUS DER VIDEOTHEK ODER ONLINE AUSZULEIHEN. Ihr spart so einen Haufen Geld.

Die 10er waren auch halt das Jahrzehnt der Open-Worlds und der Fortsetzungen. Neue IPs gab es unter den AAAs gabs da deutlich weniger. Ist halt das Problem wenn Spiele in der Entwicklung immer teurer werden. Man muss immer mehr auf Nummer sicher gehen. Nur ein Flop kann einem Mittelgroßem Entwicklerstudio das Genick brechen !

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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22.05.2020 - 17:05 Uhr
Ich habe mittlerweile aufgehört, mir Spiele in Hülle und Fülle zu kaufen. Oft genug habe ich Zeug nach wenigen Stunden gelangweilt oder genervt hingeschmissen.

Dafür müsste ich mittlerweile mehr als 10000 Stunden in Starcraft 2 haben. (Vorsichtige Schätzung, sind wahrscheinlich mehr...)

Mister X

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22.05.2020 - 17:09 Uhr
Gerade die Sache mit dem Vollpreis. Resi 2 und Crackdown 3 haben bei Amazon zum Start beide 60 gekostet. Gab es beide nach 2 Wochen für 40 Euro. Crackdown 3 dann nochmal ganz schnell, viel günstiger

Corristo

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23.05.2020 - 19:41 Uhr
Nachdem ich so eine andere Ewigkeitsaktion eigentlich vergeigt habe, werde ich auch mal schauen, dass ich in einigen Tagen meine Liste mal eintüte. Da ich nicht so der Vielspieler bin, wirds eh auf etwa grade mal 30 Titel hinauslaufen und schon seit Tagen fällt mir eigentlich nichts mehr ein, was ich vergessen haben könnte. Klar, es wird einen Haufen großartiger Spiele geben, die ich nicht kenne, wahrscheinlich noch mehr als bei Musik, Filmen, Serien und so, aber was will man machen? Muss ich den Scheiß also eigentlich nur noch ranken.

Garmadon

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23.05.2020 - 20:10 Uhr
Ich stelle ja gerade fest, dass es einem nach ein paar Stunden Witcher III schon etwas schwer fällt, das in der Liste zwischen Archon und Smurf: Rescue in Gargamel's Castle zu packen... :-D

Mit anderen Worten: ich sollte wohl meine Fortbildungsversuche sein lassen und einfach meine ursprüngliche Liste schicken.

Mister X

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24.05.2020 - 00:57 Uhr
Bin schon aufs Ergebnis gespannt, falls genügend reinkommen. Werden oben jetzt die Spiele aus letzter Zeit sein (wie bei Imdb) oder wird sich der ein oder andere auch gefragt haben wieviel Spaß man mit einem Spiel in der Zeit hatte, als es erschienen ist.

Spoiler : Ich habe auf der 3 Pokemon Silber/Gold. Das Spiel hat einfach mein Leben begleitet und an keinem Spiel saß ich länger. Für mich ein riesen Meilenstein in der Videospielgeschichte. Der 15 Jährige Fan (wenn er es nachgeholt hat) würde über Platz 3 bei der Optik lachen.

MopedTobias

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24.05.2020 - 01:20 Uhr
Pokemon werd ich auch weit vorne dabei haben, wobei ich noch zwischen der zweiten und dritten Generation schwanke. Hat mich auch lange begleitet und bis vor ein paar Jahren hab ich auch immer mal wieder eine Edition rausgekramt und ein paar Wochen mit Genuss gezockt.

Kamm

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24.05.2020 - 01:42 Uhr
Als PCler nie gespielt. Und ich glaube, als das rauskam, war ich schon zu alt dafür, um es als Teil einer Kindheits-Spielsozialisation mitzunehmen.
Damals war es mir auch wichtiger als heute, mich von Massenphänomenen abzugrenzen; da hat Pokemon ein gutes Feindbild abgegeben. :D

Given To The Rising

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24.05.2020 - 01:44 Uhr
Jo, Pokemon und sein hässlicher Bruder Pokemon Go haben die Welt tyrannisiert. Kein Daumen nach oben.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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24.05.2020 - 01:45 Uhr
Geht mir ähnlich wie Kamm, war damals nen Tick zu alt dafür und bin nie wirklich mit der Serie in Kontakt gekommen. Sicher wichtig, aber mir vollkommen egal.

Corristo

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24.05.2020 - 02:22 Uhr
Im Grunde fehlt zum Zocken, vor allem wenns um die epischen Rollenspiele geht, einfach die Zeit. Und ich habe nicht mal Familie. Nur im Urlaub kann man das so richtig hardcoremässig stundenlang zelebrieren. Grade die Rollenspiele machen am meisten Spass, wenn man nach Stunden auch mental voll in der Materie drin ist. Hört sich das irgendwie seltsam an? Sicherlich.

Affengitarre

User und News-Scout

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24.05.2020 - 12:20 Uhr
Ne, das verstehe ich schon. Bei vielen, längeren Spielen bleibt man lieber gerne länger dran, als jeden Abend mal ein Stündchen zu spielen. Gerade bei Sachen wie Mass Effect habe ich mich beim Spielen total in der Welt verloren. Das wäre wohl weniger passiert, wenn ich nur jeden Abend ein Stündchen Zeit gehabt hätte.

Garmadon

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24.05.2020 - 13:29 Uhr
Vor allem fehlt mir in dem Stündchen dann die Experimentierfreude. Wenn man eben nur das Stündchen hat, will man nicht die ganze Zeit über im Kreis laufen und/oder etwas Essentielles übersehen. Was dann dazu führt, dass ich nur nach bewährtem Schema vorgehe oder sogar das eine oder andere Mal zu oft in einen Guide oder Walkthrough schaue. :-/

Given To The Rising

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24.05.2020 - 13:39 Uhr
So. Ich werde auch gleich meine Liste einreichen und es ist mir egal, dass unter den ersten Top 15 - Spoileralarm - nur AC- und GTA-Titel vorkommen.

Kamm

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24.05.2020 - 14:02 Uhr
Ist doch in Ordnung, das sind gute Spiele. Von AC mag ich alle Titel der Reihe, die ich bisher gespielt habe. Von GTA war Teil 2 mein letzter, da kann ich gar nicht mitreden.
Ich habe Ac Brotherhood in meiner Liste, allerdings erst in der "Erweiterung" auf Platz 152.

Felix Klaus

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24.05.2020 - 14:10 Uhr
@ Corristo

Immer schön in die Armbeuge husten :)

@Given

GTA San Andreas war der Hammer, der beste Teil der Reihe, definitiv. Das sehen wir ähnlich

Given To The Rising

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24.05.2020 - 14:33 Uhr
"Von GTA war Teil 2 mein letzter, da kann ich gar nicht mitreden."
Oh, da hast du viel verpasst. :D

Nur Unity ist bei mir weiter unten, Syndicate noch nicht gespielt und Odyssey nur in Ansätzen.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 14:36 Uhr
@Felix Klaus: Das gestern war eine ganz üble Aktion von dir. Aber jetzt kannst du dich mehr dem Forum widmen. ;)

Felix Klaus

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24.05.2020 - 14:39 Uhr
A devil would i do :)

Mister X

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24.05.2020 - 16:04 Uhr
Am meissten konnte man wohl bei San Andreas machen. Fand Vice City trozdem am besten. Am wenigsten konnte man wohl bei GTA 4 machen. Was komischerweise den höhsten Metascore der Reihe hat. Wenn da mal nicht Geld geflossen ist.

Corristo

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24.05.2020 - 17:23 Uhr
@Felix

Immer schön in die Armbeuge husten :)

Ach DU bist das wieder. ;)

Given To The Rising

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24.05.2020 - 17:56 Uhr
Fand Vice City eher unspektakulär. Unsympathischer Hauptcharakter, veraltete Szenerie, kaum Open World. GTA IV hatte Liberty City als Setting, was halt grundsätzlich nicht angenehm ist. Trotzdem sehr gutes Spiel, erst recht mit den beiden DLCs.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 18:08 Uhr
Und bei Vice City noch die viel zu einfache Endmission-

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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24.05.2020 - 18:22 Uhr
Ich mochte bisher eigentlich nur GTA4 wirklich. Da hat mich die Story interessiert und ich war wohl genau in der richtigen Phase, um Rockstars grauenhaftes Missionsdesign (Cutscene -> Fahren -> Schießen -> Etwas Unvorhergesehenes passiert -> Fahren -> Schießen -> Cutscene) zu ignorieren. 3 bis SA haben mich nie ernsthaft interessiert, 5 sah großartig aus, aber ich mochte keinen einzigen der Hauptcharaktere. (Am ehesten noch Franklin.)

Bestes GTA bleibt natürlich GTA2.

Kamm

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24.05.2020 - 18:37 Uhr
"Cutscene -> Fahren -> Schießen -> Etwas Unvorhergesehenes passiert -> Fahren -> Schießen -> Cutscene"

Das hat mich bisher abgeschreckt, ja. Das, plus die Thematik (bin kein allzu großer Gangster-Fan) und, dass mitten in Actionszenen gelabert wird ohne Ende. Und ich dann nichts verstehe.
Komischerweise ist Mafia eines meiner absoluten Lieblingsspiele.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 18:38 Uhr
"Bestes GTA bleibt natürlich GTA2. "
LOL.

Die Story samt Möglichkeiten samt Setting samt Radiosender waren bei San Andreas mit Abstand am besten. Woanders konnte man sich Burger reinstopfen um einer Freundin zu gefallen?

Kamm

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24.05.2020 - 18:39 Uhr
Im Reallife? :D

Given To The Rising

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24.05.2020 - 18:45 Uhr
Nee. :D Man konnte in unterschiedlichen Orten unterschiedliche Freundinnen für sich gewinnen. Dafür musste man aber bestimmte Eigenschaften erfüllen, z.B. besonders viele Muskeln (das Fitnessstudio vermisse ich) oder 100kg. Und wenns schief ging, lief Killing In The Name.

Kamm

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24.05.2020 - 18:48 Uhr
Bin eher so der monogame Typ, komischerweise auch in Spielen - so etwas reizt mich also nicht.
Irgend etwas machen Rockstar, dass ich keine Lust auf ihre Spiele habe. Außer den genannten Punkten ist da noch etwas, das ich nicht festmachen kann. Selbst bei RDR2 hält sich das in Grenzen, obwohl die Grafik so wahnsinnig gut ist. :/

Christopher

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24.05.2020 - 18:55 Uhr
Für mich ist es bei Rockstar dieses extrem restriktive Design. Ja, man hat offene Welten und kann darin ein bisschen Unfug machen. Aber sobald man bei einer Mission versucht, auch nur einen Tick anders zu handeln, als es die Entwickler vorgesehen haben, scheitert die Mission. Man bewegt sich praktisch immer auf Schienen.

Ich mag es, wenn Spiele einem das Werkzeug geben und man dann innerhalb der Mechaniken eigene Lösungen für Probleme entwickeln kann. The Witcher 3 löste das über das Questdesign, älter Rollenspiele eher über die Spielmechanik, man denke da an die isometrischen Titel oder Morrowind.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 18:55 Uhr
Du kannst auch monogam leben. Die Bandenkämpfe waren auch toll. Mit der richtigen Begleitmusik wird alles ein Erlebnis.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 19:01 Uhr
Wenn man große offene Welten hat, in denen man Fahrrad fahren und mit dem Privatflugzeug auf der Autobahn landen kann, braucht es zum Ausgleich eine restriktive Story. Ist halt abhängig vom Spielertyp.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 19:03 Uhr
Das Schlimmste an Spielen sind DIalogoptionen. Bis heute erschließt sich mir der Sinn dahinter nicht.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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24.05.2020 - 19:12 Uhr
Man braucht keine restriktive Story, sondern eine Geschichte, die aus der Welt mehr als eine Kulisse macht. Das hat z.B. The Witcher 3 nahezu pefekt gelöst. In jedem Dorf gibt es etwas zu entdecken, selbst hinter obskuren Nebenquests verstecken sich oft sehr ausgearbetete Geschichten, die dann manchmal sogar Stunden später noch Auswirkungen zeigen können. Natürlich sind das Details, die Mainstory ist relativ linear. Muss auch so sein, weil der Spieler sonst nur ziellos herumirrt.

Dialogoptionen sind toll, wenn sie wirklich eine Auswirkung auf das Spielgeschehen haben und v.a. wenn sie dem Spieler erlauben, wirklich eine Rolle zu spielen. Was z.B. in Fallout 4 vorzufinden war, ist in der Tat Schwachsinn. Großartige Dialogsysteme gab es u.a. in Vampire: Bloodlines und dem besten Roman der Spielegeschichte, Planescape: Torment. Letzteres ist aber auch ein isometrisches RPG und damit so weit entfernt von einem GTA wie die CSU von einem weiblichen Parteichef.

Anders gesagt: Das Rockstar-Design betont das Filmhafte, andere Designphilosophien betonen andere Schwerpunkte. Mich langweilt das einfach, wenn ich von einem Spiel so an der Hand genommen werde. Gerade Open-World sollte mMn mehr vom Spieler verlangen.

Ganz anders ist es bei linearen Titeln wie Bioshock oder Portal, die müssen so sein und da genieße ich einfach die 10 Stunden Unterhaltung.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 19:34 Uhr
Aber gerade die Dialogoptionen machen doch aus dem Spiel eher einen Film. Dadurch werden die Cutscenes unnötig in die Länge gezogen und häufiger. Entscheidungen soll man fällen dürfen, z.B. welches Tier man reiten will, aber nicht ob man dem Gegenüber "Ja, du hast recht" oder "Ja, vielleicht hast du recht" sagt. Die Entscheidung wird doch durch die Handlung getroffen.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 19:40 Uhr
Story und Rollenspiel passen doch irgendwie nicht. Wenn ich alles selbst beeinflussen kann, aber das Ende vorgefertigt ist, dann ist es doch überflüssig.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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24.05.2020 - 20:11 Uhr
Der Weg ist das Ziel. Gute Rollenspiele erlauben einem auch, wirklich einen Charakter zu spielen. Natürlich gibt es Abstufungen. Das von mir erwähnte Vampire ist extrem, da gibt es bestimmte Vampirrassen, die das Spiel komplett auf den Kopf stellen. Man ist dann z.B. komplett wahnsinnig oder darf sich nie in der Öffentlichkeit zeigen. Andere sind z.B. extrem wortgewandt. Sowas mag ich.

Heutige Entwickler haben leider Schiss davor, dass der "Gamer" beim 1. Durchgang nicht alles sieht, weshalb sie so extrem simplistisch vorgehen, wenn es um Dialoge geht. Da ging früher tatsächlich deutlich mehr. Es gibt auch zu wenige Titel, bei denen es wirklich eine Rolle spielt, wie man z.B. sich ggü. Figuren / Fraktionen verhält. Ein Beispiel: In Morrowind konnte man die verschiedenen Gilden noch gegeneinander ausspielen und je nach getroffener Entscheidungen ein völlig neues politsches Bild schaffen. In Skyrim war man in jeder Gilde nach gefühlt 5 Missionen der wichtigste Typ überhaupt und es gab keinerlei Querverbindungen zwischen den einzelnen Questlinien. Einfach nur Content zum abfarmen.

Gutes Dialog- und Questdesign verleiht Spielen Tiefe. Das Gefühl, dass Handlungen des Spielers den Weg der Spielfigur maßgeblich beeinlflussen, sorgt bei vielen Spielern für ein gutes Gefühl.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 20:19 Uhr
Ja, das sehe ich auch so. Das kann man aber anders verpacken, z.B. in einer separaten Entscheidungsfrage am Ende des Dialogs. Und Entscheidungen über Taten zu beeinflussen ist doch auch viel besser als durch Worte. Wenn man einen Gegner verschont, dann ist es interessant zu sehen, ob er sich dankbar zeigt oder weiter angreift, aber die meisten Dialogentscheidungen sind überflüssig. The Witcher 3 besteht am Anfang gefühlt zu 70% aus Dialogen. Bei Odyssey ist es besonders ünnötig.

Christopher

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24.05.2020 - 20:25 Uhr
Beim Witcher ist vieles Setup für später, das Spiel ist aber allgemein sehr dialoglastig. Es gibt ganze Quests, die praktisch nur aus Dialogen bestehen. Finde ich persönlich toll, weil es so viele spannende Figuren gibt. Bei Odyssey fand ich es auch nervig, weil so vieles einfach komplett ohne wirkliche Auswirkungen bleibt. Zudem ist das Writing einfach nicht gut genug. Vieles ist so auf "Haha, schaut mal, jetzt müsst ihr gleich eine Entscheidung treffen, aber eigentlich ist es egal"-Niveau. Mir war z.B. völlig egal, ob Kassandra ihre Mutter findet. Und wenn man sie dann findet, stellt sich heraus, dass sie auch langweilig ist.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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24.05.2020 - 20:27 Uhr
Am schlimmsten fand ich in Odyssey dieses Kind, dass mehr oder weniger immer dorthin teleportiert, wo man eben gerade ist. Wie es das macht? Wen interessierts? Es ist ein Kind! Habt gefälligst Gefühle für das Kind! Schlimm. (Kinder sind aber im Allgemeinen echt schwierig in Spielen, sie haben es wenigstens versucht, das muss man ihnen lassen.)

Given To The Rising

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24.05.2020 - 20:37 Uhr
Bei Origins blieb es uns wenigstens verschont. Das Level- und Skillsystem geben einem zwar eine Aufgabe, aber es nervt hat, weil es so abseits von der Realität ist. Warum kann ich einen menschlichen Gegner oder einen Löwen nicht mit 10 Armbrustpfeilen in den Kopf beseitigen? Da hat man sich zu sehr an The Witcher orientiert.
War das nicht Reda in Origins, das auf dem Nomadenbasar extra Quests anbietet?

Given To The Rising

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24.05.2020 - 20:47 Uhr
Diese beiden Elemente (Level- und Skillsystem) machen nur in fiktiven Spielen einen Sinn, weil man es da mit nichtrealen Gegnern zu tun hat, deren Kraft man nicht einschätzen kann. Da kann es dann auch teleportierte Kinder geben. :)

Kamm

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24.05.2020 - 23:23 Uhr
Ich ticke da ganz anders. Fiktiv, nichtreal, egal - ich spiele ja keine Dokumentationen. Sondern Spiele, die immer fiktiv sind, egal ob ich ein auf Silikon basierendes Lebewesen in Form einer Pizza oder eine Putzkraft aus Wanne-Eickel spiele. Das sind immer Astrahierungen der Realität, denn "in echt" hält kein Mensch mehr als einen Schuss (GTA) oder mehr als einen Schlag mit nem Schwert (AC) aus. Ich muss also immer Zugeständnisse machen, egal ob man einfach ballert, oder halt ein Wertebasiertes Skillsystem zum Erledigen der Gegner nutzt. Wie und ob das bei einem funktioniert, liegt einerseits beim Spiel an sich, wie "immersiv" es ist, und andererseits an den Grenzen der Phantasie der Spieler. Ich war schon Batman, Söldner, Gangster, Tennie-Mädchen, Alien, Alice im Wunderland, Meisterdieb, ein unterhosenjagendes Knubbgelgesicht und was weiß ich alles. Das waren jetzt alles Beispiele, wo meine Phantasie gesagt hat: Jo, passt. Es gibt auch genug Fälle, da passiert das nicht, klar. Aber ob jetzt ein Gegner erst nach fünf Schüssen aus ner Knarre oder nach 10 Armbrustpfeilen in den Kopf besiegt ist, hat beides nichts mit Realismus zu tun, sondern stellen Punkte auf einer Skala dar, bei der die Phantasie noch mitgehen kann, oder eben irgendwann nicht mehr.

Das mit den Dialogoptionen verstehe ich nicht so ganz, vor allem, weil das ja "realistischer" ist, als keine Option zu haben. Ich habe auch in Echt die Wahl, unterschiedliche Sachen zu sagen, da stellt das doch immerhin eine Annäherung dar. Und zumindest ich treffe täglich viele Entscheidungen nur dadurch, dass ich etwas sage. Sprache und Handlungen könne beide als Informationsträger dienen, warum sollte man das eine weglassen? Wenn es darum geht, dass man, wie in Rollenspielen üblich, eine Rolle spielt und diese ein Stück weit auch gestalten kann, dann ist Sprache ein ideales Medium, um darüber Entscheidungen zu treffen, wie der Charakter sein soll. Unter anderem natürlich; ich sage ja nicht, dass Handlungen unwichtig wären.

Given To The Rising

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24.05.2020 - 23:31 Uhr
Finde diese Sprachphasen überflüssig, Cutscenes sind eher eine Unterbrechung des Geschehens. Die Reaktionen sind ja auch vorgefertigt. In einem Spiel will ich halt handeln und nicht reden, und wenn reden, dann frei und nicht vorgefertigt. Und was die fiktiven Welten angeht: ich kann mich nun mal nicht in ein achtarmiges Riesenmeerschwein oder ein zauberndes Schwein hineinversetzen, da kommen dann gar keine Emotionen rüber, in einen abtrünnigen Assassinen schon eher. Wenn mich die Story nicht berührt, kann ich es nicht spielen.

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