Jónsi - Shiver

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Stephan

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23.04.2020 - 19:27 Uhr - Newsbeitrag

Given To The Rising

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27.04.2020 - 18:51 Uhr
Toller Song. Könnte ein guter Ersatz für das nur noch in Bruchteilen vorhandene Sigur Rós sein. Ohne Keyboarder und Schlagzeuger kann man kein richtiges Album aufnehmen.

Felix H

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27.04.2020 - 19:38 Uhr
Ohne Keyboarder und Schlagzeuger kann man kein richtiges Album aufnehmen.

Hat Jónsi solo ja dann auch nicht...? (Vielleicht versteh ich auch den Punkt einfach nicht. ^^)

Aber ja, toller Song.

Given To The Rising

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27.04.2020 - 20:25 Uhr
Sigur Rós müssen schon so klingen wie Sigur Rós. Jónsi wär ein netter Ersatz, aber nicht gleichwertig. Wobei sie auf der Valtari auf weitestgehend auf ein Schlagzeug verzichtet haben und das Album großartig war.

The MACHINA of God

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27.04.2020 - 20:33 Uhr
Sigur Ròs bräuchten schonein Schlagzeug, spästens wenn es Livekonzerte geben sollte. Aber ich glaub ehrlich gesagt, dass die Band in der gewohnten Art leider Geschichte ist.

hideout

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27.04.2020 - 20:41 Uhr
Song gefällt.

Jónsi wär ein netter Ersatz, aber nicht gleichwertig.

Das klingt so negativ. -.- Ich sehe das eher als netten und eigenständigen Zusatz, den ich garnicht mit Sigur Ròs vergleichen würde. Gerne einen Go-Nachfolger, unbedingt.

Felix H

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27.04.2020 - 20:57 Uhr
Sigur Ròs bräuchten schonein Schlagzeug, spästens wenn es Livekonzerte geben sollte. Aber ich glaub ehrlich gesagt, dass die Band in der gewohnten Art leider Geschichte ist.

Ich vermute es auch, wobei Orri erst nach "Ágætis Byrjun" dazustieß – vielleicht gibt es ja doch Ersatz. Ansonsten hätten sie mit "Kveikur" ein sehr starkes Abschiedsalbum in der Vita.

Given To The Rising

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27.04.2020 - 21:00 Uhr
"Ansonsten hätten sie mit "Kveikur" ein sehr starkes Abschiedsalbum in der Vita."
Nein. ;)

Given To The Rising

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27.04.2020 - 21:05 Uhr
Kveikur ist bei mir nur noch vor der Von. Alles andere war besser, weil weniger elektronisch. Das passt nicht zu der Island-Atmosphäre.

Felix H

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27.04.2020 - 21:09 Uhr
"Brennisteinn" und Island bei Nacht passt wunderbar zusammen. :-)

MopedTobias

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27.04.2020 - 21:42 Uhr
Ich halte "Kveikur" auch für ein fantastisches Abschiedsalbum (sofern es das wirklich ist, wünschen würde ich mir das nicht). Nicht nur, weil es super stark ist, sondern weil es (vielleicht abgesehen vom Ambient) die meisten Spannungsfelder der Band vereint: Epik und Pop, Wohlklang und Krach, orchestrale Arrangements und Rock-Instrumentierung. Dazu bringt es mit der Härte etwa von "Brennistein" auch ein neues Element in den Band-Kosmos, ist also nicht einfach nur ein "Best-Of".

Given To The Rising

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27.04.2020 - 21:45 Uhr
Durch die Überproduktion geht halt der rudimentäre Charme verloren. Hrafntinna ist einer meiner Lieblingssongs, aber auch da hätte weniger Soundhascherei gut getan.

MopedTobias

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27.04.2020 - 21:53 Uhr
"Rudimentär" war die Band doch eh noch nie.

Given To The Rising

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27.04.2020 - 21:55 Uhr
Na ja, vielleicht falsch ausgedrückt. Die Bescheidenheit und Getragenheit, die man nicht mit einem protzigen Arrangement ausdrücken kann.

The MACHINA of God

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27.04.2020 - 22:36 Uhr
Boah, gleich mal Bock auf "Brennistein" und "Kveikur" bekommen.

Given To The Rising

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27.04.2020 - 22:46 Uhr
Judas!

Armin

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24.06.2020 - 14:57 Uhr - Newsbeitrag

Jónsi veröffentlicht neues Solo-Album mit den Gaststars Robyn und Liz Frazer im Oktober - neue Single "Swill" erscheint heute!

Liebe Freunde, liebe Medienpartner,

der als Sänger und Frontmann von Sigur Rós bekannt gewordene interdisziplinäre Künstler Jón Birgisson alias Jónsi veröffentlicht am 02.10.2020 mit "Shiver" sein erstes Solo-Album seit einem Jahrzehnt. Auf dem neuen Album sind die illustren Gast-Sängerinnen Liz Fraser von den Cocteau Twins und Robyn vertreten. Die Produktion übernahm A. G. Cook, seines Zeichens Gründer von PC Music. Heute am 24.06.2020 erscheint mit "Swill" die zweite Vorab-Single des kommenden Solo-Albums.

Auf "Shiver" lotet Jónsi die Tiefen der menschlichen Erfahrung und unsere Verbindung zur natürlichen Welt aus. Dies schlägt sich auch musikalisch nieder: Das Album eröffnet ein kontrastreiches Spannungsfeld zwischen den organischen und traumartigen musikalischen Ansätzen von Jónsi auf der einen und dem synthetischen, manchmal abrasiven und avantgardistischen Experimentalismus des Produzenten A. G. Cook auf der anderen Seite. Auf dem Papier mag ihre Zusammenarbeit überraschend erscheinen, aber "Shiver" setzt letztlich schlichtweg das Bestreben von Jónsi fort, die Grenzen von Kunst und deren Erleben zu erweitern.

Diesen Drang setzt Jónsi nicht nur im Bereich der Musik in die Tat um: 2019 zeigte er seine erste Einzelausstellung mit Installationen in der renommierten Tanya Bonakdar-Galerie in Los Angeles, wo seine Installationsarbeit unter anderem die Tiefen des Klangs erforschte. Jónsi hat seine interdisziplinäre künstlerische Aktivität in den letzten Jahren in einer Reihe von Kollaborationen mit bildenden Künstlern wie Doug Aitken, Olafur Eliasson, Merce Cunningham münden lassen: Zuletzt arbeitete er mit dem Künstler und Komponisten Carl Michael von Hausswolf zusammen, mit dem er das musikalische Duo Dark Morph gründete.

Jónsis Interessen und Talente gehen also weit über die eines konventionellen Musikers hinaus: Zu seinen ernsthaften Betätigungsfeldern gehört auch ein jahrelanges Studium von Parfüms und Düften - eine Alchimie, die er mit seiner Installationskunst kombiniert hat, denn jedes Kunstwerk seiner Ausstellung besaß seinen eigenen Duft.

Das vom Regisseur Barnaby Roper erstellte Video zur heute erscheinenden Single "Swill" kann leider nicht olfaktorisch wahrgenommen werden, sondern verbleibt auf der konventionellen audiovisuellen Ebene. Doch die ist spektakulär genug: Darin sind nicht nur intensive Nahaufnahmen von Jónsi zu sehen, wie mächtige Hände sein Gesicht verformen, sondern auch 3D-Animationen von Pandagunda, bei denen humanoide Kreaturen von kristallinen Strukturen überwuchert werden.

Den Clip zu "Swill" gibt es hier zu bestaunen.




Info:

Tracklist: Jónsi - Shiver

1. Exhale
2. Shiver
3. Cannibal (with Liz Fraser)
4. Wildeye
5. Sumarið Sem Aldrei Kom
6. Kórall
7. Salt Licorice (with Robyn)
8. Hold
9. Swill
10. Grenade
11. Beautiful Boy

Felix H

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14.08.2020 - 12:34 Uhr - Newsbeitrag

Vive

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14.08.2020 - 14:16 Uhr
wenn man schon elizabeth fraser am telefon hat, sollte man sie wenigstens eine der beiden strophen singen lassen, statt nur harmony vocals und ein bisschen geträller.

Armin

Plattentests.de-Chef

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29.09.2020 - 19:47 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Armin

Plattentests.de-Chef

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30.09.2020 - 19:03 Uhr - Newsbeitrag
Liebe Freunde, liebe Medienpartner,

am Freitag, den 02.10., erscheint mit "Shiver" das erste Solo-Album des Sigur Ros-Sängers Jónsi seit einer Dekade. Um die Vorfreude auf seinen zweiten Alleingang anzuheizen, ist heute am 30.09. noch die Vorab-Single "Salt Licorice" mit der schwedischen Pop-Ikone Robyn als Gastsängerin erschienen. Das dazugehörige Musikvideo feierte ebenfalls heute hier bei musikexpress.de seine Premiere.

In "Salt Licorice" durchqueren die beiden Sänger*innen lyrisch ein raues Terrain und widmen sich einem Gefühl, das sie im Song als "Scandinavian Pain" bezeichnen: Gemeinsam bedauern sie die Kälte des Alterns, die Nostalgie und die Depression - in der Form einer Trauer, die leichter wird, wenn sie mit einer verwandten Seele geteilt wird. Die Vocals von Jónsi und Robyn sind untermalt von einem treibenden Beat und lauten, durchdringenden Glockenschlägen, zusammengebracht in einem Tumult von Geräuschen.

„‘Salt Licorice’ is such a cute and perfect pop song,” sagt Robyn über die Kollaboration: “It makes me want to dance violently and make out at the same time. It was a no-brainer to say yes to singing it with Jónsi. The pretty emails I get with a thousand emojis in them from him is a bonus that came with our collaboration as well!"

Der ereignisgeladene Song wird mit rasanten Schnitten und überlagerten halbtransparenten Ebenen in einem Clip visualisiert, bei dem Jónsi selbst zusammen mit Rene Van Pannevis Regie führte.

Das intensive Video zu "Salt Licorice" gibt es hier zu bestaunen.


The MACHINA of God

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05.10.2020 - 13:23 Uhr
Da ist das Ding raus und keiner schreibt mehr. :(

Hab es gerade zum ersten Mal eingelegt. Die Stimme allein schon sorgt für ein gutes Gefühl.

Klaus

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05.10.2020 - 13:26 Uhr
Das war es aber auch leider schon. Mir ist da zu wenig Struktur in den Songs und bei Sigur Ros bin ich eh Fan der lauten Momente, die es so hier nicht gibt.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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05.10.2020 - 13:28 Uhr
Keine lauten Momente? Höchstens nicht auf die Art wie bei Sigur Rós vielleicht. Aber Lärm gibt es doch an mehreren Stellen.
Ansonsten: Hat bei mir auch lange gebraucht, bis ich es richtig gut fand.

Given To The Rising

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05.10.2020 - 13:34 Uhr
Laute Momente bei Sigur Rós? Der Ausbruch bei Vidrar Vel Til Loftarasa, Glósóli oder Brennistein?

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