Everything Everything - Re-animator

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Daddy Better Make Me Choke

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22.04.2020 - 15:40 Uhr
Morgen Abend kommt was neues: https://twitter.com/E_E_/status/1252281350398320640

Hoffentlich konnten sie vor COVID-19 schon das komplette Album aufnehmen.

Vennart

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23.04.2020 - 15:42 Uhr
WAAS?
Das sind die besten Neuigkeiten! Diese Band ist für mich der Inbegriff von next-level.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

23.04.2020 - 16:29 Uhr
Unfassbar eigentlich, dass bei so vielen Hits auch kein Song in der Forums-Umfrage der besten 200 Tracks der 2010er mit dabei war.

Auf jeden Fall: Vorfreude!

Vennart

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23.04.2020 - 16:32 Uhr
Da sind wir uns endlich mal einig! :)

Affengitarre

User und News-Scout

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23.04.2020 - 16:38 Uhr
Auch hier Vorfreude!

Daddy Better Make Me Choke

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23.04.2020 - 23:19 Uhr
In Birdsong: https://youtu.be/mcWwGBHa24g

Schöner, ruhiger Song. Aber (bisher) doch noch keine Albumankündigung

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

24.04.2020 - 19:41 Uhr - Newsbeitrag




Everything Everything haben mit "In Birdsong" den ersten neuen Song seit zwei Jahren veröffentlicht!

Liebe Freunde, liebe Medienpartner,

gestern Abend am 23.04. haben die aus Manchester stammenden Artrocker Everything Everything nach einiger Funkstille bei BBC Radio 1 mit "In Birdsong" eine neue Single enthüllt. „In Birdsong“ ist das erste neue Material seit der 2018 erschienenen "Deeper Sea"-EP, ihrerseits Nachfolger des vierten Albums "A Fever Dream" von 2017. Außerdem ist es die erste Veröffentlichung auf ihrem eigenen Label Infinity Industries in Zusammenarbeit mit AWAL.

"A Fever Dream" stieg nach seiner Veröffentlichung direkt auf #5 der offiziellen britischen Albumcharts ein und wurde für den Mercury Prize und zwei Ivor Novello Awards nominiert. Das feierte die Band mit ihrer bisher größten Headlineshow im Alexandra Palace in London.

Mit "In Birdsong" setzt sich der kaum zu überhörende Hang zu ungewöhnlichen Klangexperimenten, satten Texturen, dem leidenschaftlichen Falsettgesang von Jonathan Higgs und einem pulsierenden Rhythmus fort, der den gewaltigen Sound komplettiert. Aber während der Track sich immer weiter aufbaut und an Dramatik zulegt, enthüllt er auch eine wahnsinnige innere Schönheit und eine Prise Optimismus.

Zuvor haben Everything Everything bereits mit namhaften Produzenten wie James Ford, Stuart Price und David Kosten gearbeitet. Diesmal holten sie sich John Congleton, der zuvor bereits mit Sharon Van Etten, Angel Olsen und Future Islands zusammenarbeitete und nun Everything Everything dabei unterstützte, ihrem neuesten Projekt Leben einzuhauchen. Für seinen Beitrag zu St. Vincents selbstbetiteltem Album erhielt Congleton einen Grammy.

Laut Jonathan Higgs hat sich die Band bei "In Birdsong" von einer faszinierenden wissenschaftlichen Hypothese inspirieren lassen:

“Auf ‘In Birdsong’ versuchen wir, uns vorzustellen, wie es wäre, der erste Mensch auf der Erde zu sein, der sich seiner selbst bewusst ist. Ich bin auf ein Konzept des Psychologen Julian Jayes gestoßen – er nennt es BicameralMindTheory, die bikamerale Psyche. Laut dieser Idee war der Verstand der Menschen einst zweigeteilt, in jeder Hirnhälfte saß ein Teil. Eine Hälfte sendete Nachrichten und Anweisungen aus und die andere war für den Empfang zuständig. Diese ‘Stimmen’ sollen göttlichen Ursprungs gewesen sein. Der Theorie zufolge verschmolzen die beiden Seiten irgendwann zu unserem zweigeteilten, menschlichen Gehirn und das war der Beginn der Bewusstseinsbildung der Menschen.
Diese psychologische Evolutionsidee wollte ich auf jeden Fall verarbeiten, denn sie hat mich sehr fasziniert. In ihrem Kern fand ich ein tiefes Gefühl des Staunens – über das Leben und die Welt. Das passt gut zu Songs über Liebe, Sex, Leben, Tod und Menschlichkeit – Themen, über die ich schon lange schreibe.
Eigentlich wollten wir diesen Song jetzt noch nicht teilen, aber in Zeiten des Coronavirus wollten wir auf die Veränderungen in der Gesellschaft eingehen und ‘In Birdsong’ schien der passendste Song für unsere Rückkehr zu sein. Vogelgesang begleitete die Menschen schon, bevor sie Menschen waren, aber im Laufe des neuen Jahrhunderts wurde er immer weiter überdeckt und aus unserem Leben gedrängt. In dem Song beschreibe ich, wie ich den Gesang der Vögel höre und gleichzeitig spüre, dass wir hier und am Leben sind. Mit weniger Autos auf der Straße, weniger Flugzeugen am Himmel und weniger Einmischung des Menschen im Allgemeinen haben wir jetzt die Chance, mit der aufkeimenden Natur wieder in Kontakt zu kommen und, egal wo wir sind, für einen kurzen Moment, dem Vogelgesang zu lauschen – 'In Birdsong'.“



In den bemerkenswerten Visuals zu dem Track beschäftigt Higgs sich weiter mit diesen Themen. Als klar wurde, dass ein traditioneller Videodreh aufgrund des Lockdowns nicht möglich sein würde, brachte Higgs sich selbst die Grundlagen der Computeranimation bei.

Das Ergebnis ist das Video zu "In Birdsong", das er komplett in Eigenregie erstellt hat und welches durch beeindruckende, visuelle Kontraste geprägt ist. Die Szenerie wechselt von naturalistisch zu apokalyptisch und bizarr. Die abgebildeten Personen hin gegen sind fast fotorealistisch dargestellt. Es ist eine entwaffende Mischung aus Menschlichkeit und verzerrender Technologie.

Das Video zu "In Birdsong" gibt es hier zu sehen.

Mit Jeremy Pritchard am Bass, Michael Spearman am Schlagzeug und Alex Robertshaw an der Gitarre entwickeln Everything Everything seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Man Alive" im Jahr 2010 ihren ganz eigenen Postgenre-Sound. Die drei darauffolgenden Alben "Arc" (2013), "Get To Heaven" (2015) und "A Fever Dream" (2017) schafften es allesamt in die Top 10 der britischen Albumcharts. Zweimal war die Band schon für den Mercury Prize und insgesamt fünfmal für den Ivor Novello Award nominiert.

Während dieser Zeit erhielten sie immer wieder begeisterte Kritiken von den unterschiedlichsten Medien – von Pitchfork (“Everything Everything machen Kunst mit einer Prise Aktualität”), über NME (“die führenden Untergangspropheten der Artrock-Welt”), bis hin zu The Guardian (“Vorboten des absoluten Chaos”).

Daddy Better Make Me Choke

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12.05.2020 - 12:45 Uhr
Morgen kommt wieder was neues :)
https://twitter.com/E_E_/status/1259891400549826564

Stephan

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 11.06.2013

13.05.2020 - 21:08 Uhr - Newsbeitrag
Album kommt am 21.08.2020 und heißt "Re-Animator"

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

14.05.2020 - 18:36 Uhr
Everything Everything kondigt nieuw album
'Re-animator' aan voor 21 augustus
Luister nu naar de nieuwe single ‘Arch Enemy’
Afgelopen maand verraste Everything Everything de wereld met de gloednieuwe single 'In Birdsong'. Vandaag kondigt de band haar langverwachte, nieuwe album 'Re-animator' aan voor 21 augustus. Het album is de opvolger van 'A Fever Dream' uit 2017 en bevat onder andere de nieuwe single 'Arch Enemy'.

De benadering van de band op 'Re-animator' was om het creatieve proces te stroomlijnen door zich te concentreren op harmonieën en melodieën van synths en programmering. Inspiratie kwam makkelijk: verwondering over de wereld en de gruwel van haar politiek; existentialisme en de langdurige, zij het vervagende, jeugdigheid van het bestaan van een tourende band; en de onheilspellende dreiging van klimaatverandering. Deze ideeën werden verder gevormd door verdieping in literatuur, met name de fascinatie van frontman Jonathan Higgs voor de bewustzijnstheorie van de eminente psycholoog Julian Jaynes over de 'tweekamerige geest'.

Toepasselijk kwam het album ook in twee fases tot stand. Een jaar van schrijven en demo's maken werd gevolgd door twee weken in de studio met producer John Congleton (St. Vincent, Sharon Van Etten, David Byrne). Hij vulde het back-to-basics-karakter van de band aan door hen aan te moedigen snel en resoluut op te nemen. Het is een losser, minder rommelig geluid waarmee de focus op de basis van songwriting wordt gelegd.

De nieuwe single ‘Arch Enemy’ brengt die energie over. Het is een lied van contrasten: een onweerstaanbare, zonnige melodie en een kronkelig art-funk-ritme met teksten die diepte aanbrengen.

>> Einde persbericht.


Hab hier immerhin eine Benelux-Pressemitteilung, die das bestätigt.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

14.05.2020 - 18:45 Uhr

Everything Everything veröffentlichen neues Album "Re-Animator" im August - und heute die neue Single "Arch Enemy"!

Liebe Freunde, liebe Medienpartner,

nachdem die aus Manchester stammenden Artrocker Everything Everything vor Kurzem mit "In Birdsong" den ersten neuen Song seit zwei Jahren enthüllt haben, legen sie nun mit der Single "Arch Enemy" nach - und kündigen damit den Release ihres nächsten Albums "Re-Animator" an, das am 21.08.2020 erscheinen wird.

Genau wie "In Birdsong" feierte "Arch Enemy" seine Premiere bei BBC Radio 1 in der Sendung von Annie Mac. Das kommende Album "Re-Animator" ist der Nachfolger des 2017 veröffentlichten "A Fever Dream", das bis auf auf Platz 5 der britischen Album-Charts kletterte und Nominierungen für den Mercury Prize sowie gleich zwei Ivor Novello Awards erhielt.

Der Ansatz von Everything Everything für "Re-Animator" war, den kreativen Prozess zu optimieren, indem sie sich zunächst auf die Melodie- und Harmonieführung mithilfe von Synths und Programmierung fokussierten. Inspiration für neue Songs ereilte die Band ebenso schnell wie intensiv: Sie entsprang dem Staunen über die wunderschöne Welt, trotz der Schrecken, die aus der auf ihr betriebenen Politik resultieren; zudem aus der existenzialistischen Grundhaltung der Bandmitglieder und der verlängerten, aber zugleich allmählich schwindenden Jugendlichkeit, die mit der Lebensrealität einer tourenden Band einhergeht; und auch der verhängnisvollen Bedrohung des Klimawandels. All dies ließ bei den Mitgliedern von Everything Everything während des krativen Prozesses das Gefühl aufkommen, dass sich gerade Türen schließen, während andere sich öffnen.

Eine intensive Lesetätigkeit sorgte für die detaillierte Ausgestaltung dieser Grundideen. Dabei ist insbesondere die Faszination des Frontmanns Jonathan Higgs für den Psychologen Julian Jaynes und dessen Theorien zur bikameralen Psyche zu nennen. Ihrzufolge agierten zu Beginn der menschlichen Evolution beide Gehirnhälften zunächst unabhängig voneinander. Im Wesentlichen hörte eine Seite Anweisungen der anderen in Form einer körperlosen Stimme - und dies soll für einen zombieähnlichen Zustand des Vorbewusstseins gesorgt haben. “This idea of the divided self captivated me,” sagt Higgs, und er präzisiert: “Jaynes attributes this to the origin of gods, people ascribing deity status to this voice they could hear in their head. All this blew my mind, and I started thinking of ways I could make this a central concept. It really touched me. So across the whole record there are millions or references to this theory – to having a split brain, two selves, hearing voices.”

Passenderweise entstand auch das kommende Album "Re-Animator" in zwei Phasen: Nach einem Jahr des Songwritings und des Aufnehmens von Demos schlossen sich im vergangenen Dezember zwei Wochen an, in denen die Band zusammen mit dem für seine Tätigkeiten mit Künstlern wie St. Vincent, Sharon Van Etten, Angel Olsen und Future Islands bekannten Produzenten John Cogleton das Album aufnahm. Cogleton ergänzte den von der Band gewünschten "back to the basics"-Ansatz, indem er sie dazu anhielt, schnell und kurzentschlossen an die Aufnahmen heranzugehen. Dies führte zu einem lockereren, weniger überladenen Sound, der den Fokus auf die Grundlagen des Songwritings lenkt.

Dieser Geist schlägt sich auch in der neuen Single "Arch Enemy" nieder: Ein kontrastreicher Song, der über eine unwiderstehliche und sonnige Melodie und eine vertrackte Art-Funk-Rhythmik verfügt - zugleich aber auch über Lyrics, die beträchtliche Untiefen ausloten. Higgs kommentiert das Stück wie folgt: "‘Arch Enemy’ sees a modern-day protagonist searching for a meaningful God. Finding only a congregation of greed, toxicity and waste, in the form of a sentient fatberg in the sewer, he duly prays to it, willing it to purge the decadent world above that has created it. These growing grease mountains are a curious juxtaposition of the modern and the ancient; a brand new example of archaic squalor.”

Den neuen Song "Arch Enemy" gibt es hier zu hören.


Und auf Deutsch.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 17646

Registriert seit 08.01.2012

27.05.2020 - 19:45 Uhr - Newsbeitrag

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