Haken - Virus

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nörtz

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03.04.2020 - 14:42 Uhr
Out June 5th, 2020

StopMakingSense

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03.04.2020 - 15:08 Uhr
Puuh, kann ich null mit anfangen. Klingt für mich, wie soviele dieser "modernen" Metal-Mischmasch-Bands, einfach nur überproduziert, bemüht bis gewollt (aber nie gekont), leblos und überhaupt vollkommen unnatürlich.

Das Stück im Speziellen finde ich stellenweise sogar ein bisschen peinlich (der Teil ab 2:25 kann doch beim besten Willen nicht ernstgemeint sein, oder doch? Ich musste echt lachen).

Da wird mit riffing und drumming auf pseudo-brutal gemacht und einen Moment später kommen Platikstreicher aus dem Synthesizer und ein Pop-Refrain, dessen Melodieführung von jedem x-beliebigen Radiopopsternchen stammen könnte.

Mein Güte, ist das schlechte Musik (und vermutlich sind das noch die "besseren" Vertreter dieses "Genres", oder?).

Sorry, das erfüllt für mich jedes Klischee, von dem ich dachte, es wäre vielleicht ja nur ein Vorteil, das ich, voreingenommen und abgehoben wie bin, mit mir herumtrage.
Aber nee... es stimmt alles.

StopMakingSense

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03.04.2020 - 15:13 Uhr
So, korrekturgelesen: - "gekonNt", - "PlaStikstreicher", - "VorURteil" ...


;)

nörtz

User und News-Scout

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03.04.2020 - 16:16 Uhr
Also die haben in den 10ern fünf der besten Progmetalscheiben herausgebracht und können es eigentlich besser. Mich haut der Song da auch nicht vom Hocker.

Neuer

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03.04.2020 - 16:44 Uhr
Jup, fühlt sich songwriting-technisch deutlich schwächer an als die Songs auf Vector. Was schade ist, denn das Album ist wirklich gut.
Angeblich soll Virus ja die andere Hälfte von Vector sein und beide zusammen sind dann wohl die Ursprungsgeschichte vom Cockroach King? Keine Ahnung, wäre aber witzig. Ich mag sowas

StopMakingSense

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03.04.2020 - 16:52 Uhr
Ich bin da zugegebenermaßen besonders pingelig...

Ende der 80er steckte ich einigermaßen fasziniert in der MekongDelta/Watchtower/SiegesEven/FatesWarning/Voivod usw.-Schiene, die damals einfach sehr viel neu erfanden.
Und schon damals fand ich die ersten beiden DreamTheater-Alben beinahe unerträglich theatralisch, poppig und unoriginell. Technisch gekonnt, aber das war's dann auch.

Und letzten Endes ist das ja genau die Ecke, aus der Haken stammt - nur dass sie halt alles, was ich schon immer bei DT bemängele, noch schlechter machen, weil sie aus den letzten 30 Jahren augenscheinlich nichts gelernt haben, sondern alles einfach zusätzlich noch mit schon endlos durchgekauter Mehr-Schein-als-Sein-djenty-poppy-Effekthascherei zukleistern.

Für mich sind diese Leute dann immer "Handwerker" an Instrumenten, aber keine Musiker im Sinne von idealerweise "Künstlern".
Da wird keine Originalität geschaffen, da werden einfach Fliesen verlegt und Wände verputzt. Und am Ende noch was Glitter draufgepustet. Taddah!

Und das lässt mich dann bestenfalls kalt. Meistens aber verärgert oder erheitert es mich eher... Ôo

Sroffus

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03.04.2020 - 17:02 Uhr
In der Tat eine Katastrophe, der Song.

Haken werden nie die Klasse von denen hier erreichen:

www.youtube.com/watch?v=tDwPyppfy5M

So sieht musikalische Macht aus!

nörtz

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03.04.2020 - 17:04 Uhr
Was kennst du denn alles von Haken, um zu diesem Urteil gelangt zu sein?

Sroffus

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03.04.2020 - 17:08 Uhr
Leider alles.

Neuer

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03.04.2020 - 17:09 Uhr
Wenn ich ehrlich bin, haben Haken auch schon immer etwas versucht nach anderen Bands zu klingen. Visions ist sehr an Dream Theater angelehnt, Cockroach King an Gentle Giant, Bound By Gravity and Sigur Ros, A Cell Divides an Leprous. Wer genau sind Haken eigentlich? Sie haben definitiv einen eigenen Sound, aber es wirkt oft so, als würde er ihnen immer mal entgleiten.
Trotz allem haben sie definitiv einen ganz guten Job bisher gemacht. Würde jetzt nicht sagen, dass sie 5 der besten Prog-Metal-Scheiben der 10er gemacht haben, aber die Alben hab ich trotzdem gern.

nörtz

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03.04.2020 - 17:11 Uhr
Und was Originalität betrifft, so ist irgendwann auch mal alles auserzählt. Allenfalls den Djent kann man vielleicht noch als letzte originelle "Bewegung" im Metal gelten lassen, wobei der ja quasi nur ein Stilmerkmal von Meshuggah aufgegriffen hat.

Neuer

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03.04.2020 - 17:16 Uhr
Das ist ein gutes Argument, ja. Djent sehe ich auch nicht so sehr als Innovation oder Genre.
Aber so wirklich eine Identität ist bei Haken manchmal schwer auszumachen. Da gefallen mir die Kollegen bei Leprous oder Caligula's Horse deutlich besser.

manfredson

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03.04.2020 - 19:55 Uhr
Was ich an Haken mag, ist der Faktor Spaß. Man merkt einfach, wie viel Freude ihnen die Musik selbst macht (vor allem live) und dass sie das alles nicht allzu erst nehmen - die stehen einfach auf Kitsch, Pathos und schrägen Kram und natürlich lassen sie da auch gerne mal Bands einfließen, die sie selbst hören, aber gut, wer tut das nicht. Finde trotzdem, dass sie mehr als genug eigenen Charakter haben, gerade durch den Gesangsstil von Ross Jennings. Glaube auch nicht, dass sie "auf pseudo-brutal" machen, die stehen auch bei den härtesten Riffs garantiert mit fettem Grinsen im Studio.

Analog Kid

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03.04.2020 - 19:56 Uhr
Geht so. Ist doch ein okayer Song. Haken halt. Die Vektor fand ich ja ganz gut. Und Affinity und Mountain ja eigentlich größtenteils auch. Beste Progmetalalben der 10er würde ich jetzt auch nicht sagen, aber eine der interessanteren Erscheinungen auf diesem Gebiet auf jeden Fall.
Die haben schon einen eigenen Stil, der zwar zum größten Teil heftigst an die späteren Dream Theater erinnert, aber schon auch einen Wiedererkennungswert hat inzwischen.
Technisches Gebretter + melodiöse Refrains + Pocornblockbusterkino-Pathos machen die jetzt schon seit mindestens 4 Alben so (kenne die Aquarius nicht), da fällt die neue Nummer auch nicht sonderlich ab, mal sehen wie's Album wird.

Videos von solchen Bands sind eh immer komisch, lenken bloss unnütz von der Musik ab. Der Sänger sieht übrigens aus wie der jüngere Bruder von Wolfgang Niedecken.

nörtz

User und News-Scout

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03.04.2020 - 20:03 Uhr
Was sind denn so die besten Progmetalalben der 10er gewesen?

Neuer

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03.04.2020 - 20:32 Uhr
Ich versuche mal, meine 10 Favoriten zu finden (so weit ich das Genre überblicken kann):
Caligula's Horse - In Contact
Caligula's Horse - Bloom
Caligula's Horse - The Tide, The Thief & River's End (man merkt, ich bin ein Fan)
Leprous - The Congregation (eigentlich gehört dahinter noch Pitfalls aufgezählt, aber Metal ist das ja nicht mehr. Und Bilateral hab ich immer noch nicht ganz erschlossen.)
Native Construct - Quiet World
Earthside - A Dream In Static
The Hirsch Effekt - Holon : Hiberno
The Hirsch Effekt - Holon : Anamnesis
The Hirsch Effekt - Holon : Agnosie
The Hirsch Effekt - Eskapist
Periphery - Periphery IV: Hail Stan
Der Weg Einer Freiheit - Finisterre (Black Metal, aber inspiriert durch klassische Komposition, also quasi symphonischer Prog?)
The Ocean - Phanerozoic I: Palaeozoic
Devin Townsend - Empath
Haken - Visions (meine beiden Favoriten von Haken. Visions fehlt aber irgendwie noch dieser kleine Funken, den die anderen Alben haben. Ist vielleicht ein bisschen zu homogen)
Haken - Vector (trotz Autotune eine Bestie)

Tja, das sind jetzt mehr als 10. Aber ich habe feststellen müssen, dass nicht aller 10er Prog, den ich in den letzten gehört habe, auch als Progmetal durchgeht. Waren wir nur bei Prog, wäre die Liste der Alben, die ich besser als The Mountain finde, noch länger.
Vielleicht noch Tool - Fear Inoculum, aber mein Hörvergnügen schwankt bei der gewaltig.

Versteht's nicht falsch, ich hab Spaß an Haken.

Vennart

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04.04.2020 - 14:30 Uhr
Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, dass die so schnell nachlegen, das ist mal ne Überraschung!
Was den neuen Song angeht, muss ich aber auch sagen, dass der mich nicht umhaut. Scheinbar werden sie jetzt immer härter und riffbasierter aber hoffentlich vergessen sie dabei nicht die Eingängigkeit und die verspielten Elemente, die ihre Musik auflockern.

Ansonsten bin ich da ganz bei nörtz, die haben fünf der besten Progmetalaben des letzten Jahrzehnts rausgebracht. In meinen Top Ten könnte ich locker vier Alben von denen reinpfeffern.


Und dass Haken nach DT klingen, sagt wohl nur jemand, der mal oberflächlich reingehört hat und hört, oh die sind ja beide virtuos aber ansonsten unterscheiden sich Haken vom Songwriting her deutlich von DT und anderen 80/90er Progmetalbands und haben einen viel luftigeren Sound mit mehr Pop&Alternative sowie Jazz und Fusion Elementen und sie können halt einfach geile Songs schreiben, die mit anderer Instrumentierung auch riesige Radiohits sein könnten.

Den von manfredson angesprochenen Spaß, den die Band beim Musizieren hat und dass sie sich eben nicht so bierernst nehmen, höre ich zu jeder Sekunde, auch wenn gerade ein heftiges Riffgewitter auf einen einballert. Zudem sind die Balladen bei Haken intime, schöne Lieder, die auf jegliche Metalklischees verzichten, während das bei der gewöhnlichen (Prog)Metalband auch gerne mal ein "Feuerzeuge und Pommesgabel in die Luft, Umarmt Euch wie ne Fussballmannschaft beim Mannschaftsfoto und schwippt dazu im Takt mit" Ding ist.
Genau diese nicht vorhandene Pommesgabelhaftigkeit macht sie in meinen Augen einzigartig, weil das bei den anderen Obervirtuosen Bands des Progmetal oft ein fester Bestandteil des Sounds und des ganzen Auftretens ist.
Deswegen sind die Einflüsse von Haken meiner Meinung nach auch genauso bei Yes und Gentle Giant zu finden und nicht nur im Progmetal der 80er.

Und dass da mal ein einzelner Song Leprous-Einflüsse oder sonstige hat, mag ja sein aber wenn man immer versucht zu schauen, wer nach was klingt, kann man ja auch sagen, dass Agent Fresco wie Muse, Ne Obliviscaris wie Opeth, Native Construct wie BTBAM und jede Djent Band wie Meshuggah klingt aber dann kann man es halt auch gleich lassen, weil man so jede spannende junge Band abstempeln kann, wenn man es denn möchte.
Den Bands, die heute die großen Namen sind, wurde vor 20 Jahren wahrscheinlich genau das Gleiche vorgeworfen.


Meiner Meinung nach gibt es kein Genre, dass in den letzten Jahren so floriert wie Progrock/Metal und wo es so viel Spannendes zu entdecken gibt. Und Haken sind ein essenzieller Faktor, warum das so ist.

Mr Oh so

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04.04.2020 - 15:41 Uhr
Pommesgabelhaftigkeit

Ich glaube, das wird mein neues Lieblingswort.

Analog Kid

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04.04.2020 - 16:18 Uhr
Naja, find schon dass Haken an vielen Stellen durchaus stark an die späteren DT erinnern. Das ist einfach so ne ähnliche Mischung aus hochtechnisiertem Gefrickel und pathetischen Gesangsteilen mit Opermetalpathos, das läßt sich nicht von der Hand weisen. Natürlich sind da auch noch die ganzen augenzwinkernden Spielereien wie der Gentle Giant Part in Cockroach King, z.B. aber was sonstige "moderne" Einflüsse (Elektronik, verzerrter Gesang, "djentiges") angeht, das haben DT doch auch auf fast allen Alben nach "Scenery..." immer mal wieder am Start, sehe da schon Ähnlichkeiten. Die waren garantiert auch ein großer Einfluss für die Band.

Ich mag ja beide, und Haken waren für mich nachdem ich sie entdeckt hatte eigentlich die besseren DT für ne Weile.

Mir fallen übrigens auch nicht viele gute Progmetalplatten der 10er Jahre ein, kenne einfach vermutlich zu wenige. Also könnte vielleicht schon passen mit den Hakenalben in der Bestof. Bei mir wär's in dieser Zeit hauptsächlich Prog-rockiges gewesen als beste Alben.

nörtz

User und News-Scout

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04.04.2020 - 16:28 Uhr
Die sollen einfach wieder gute Songs schreiben. So etwas wie Architect, 1985 oder eben Cockroach King.

manfredson

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04.04.2020 - 17:03 Uhr
Wo wir gerade schon dabei sind - gute Progmetal-Platten der 10er abseits der bereits genannten Bands:

Amorphis - Queen of Time
Arch/Matheos - Sympathetic Resonance
Between The Buried And Me - Automata 1&2
Beyond The Bridge - The Old Man and the Spirit
Contemplator - Sonance
Disillusion - The Liberation
Eric Baule - Revelations Adrift
Headspace - I Am Anonymous
Lost In Thought - Renascence
Ne Obliviscaris - alles
Pain Of Salvation - In the Passing Light of Day
Perihelion Ship - A Rare Thunderstorm in Spring, To Paint a Bird of Fire
Structural Disorder - ...And the Cage Crumbles in the Final Scene
The Reticent - On the Eve of a Goodbye
Threshold - Legends of the Shires
Wilderun - Sleep at the Edge of the Earth, Veil of Imagination

Analog Kid

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04.04.2020 - 20:53 Uhr
Veil von der Vektor ist großartig. Find ich auch viel besser als Architect mit seinem deplaziertem Gegrowle.

manfredson

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04.04.2020 - 21:43 Uhr
Hm, sehe das andersrum. Die Growls passen an der Stelle echt gut rein und machen den Höhepunkt noch intensiver. Veil fand ich hingegen immer ein bisschen ziellos teilweise, mag von Vektor vor allem Puzzle Box und Nil by Mouth.
(Bester Haken-Song ist aber eh Celestial Elixir. Da haben sie schon auf dem Debütalbum einfach alles richtig gemacht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie das nochmal übertreffen.)

Neuer

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04.04.2020 - 22:21 Uhr
Ich finde aber auch, dass The Architect etwas tighter hätte sein dürfen. Veil hat einfach, wie die ganze Vector, keine einzige Sekunde zu viel

nörtz

User und News-Scout

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16.05.2020 - 01:43 Uhr

Neuer

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16.05.2020 - 01:52 Uhr
Hier merkt man richtig, dass Autotune halt ein künstlerisches Mittel ist, dass sie benutzen. Nur was der Zweck genau sein soll, das erschließt sich mir nicht

nörtz

User und News-Scout

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16.05.2020 - 03:07 Uhr
Und mir erschließt sich nicht, weshalb sie zwei solch mittelmäßige Songs kreirt haben. Im Vergleich zum Gesamtwerk leider schwach.

Neuer

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16.05.2020 - 08:10 Uhr
Den hier mochte ich schon deutlich mehr als Prosthetic. Ich gehe mal davon aus, dass die Band die Lieder tatsächlich gut oder zumindest gut genug findet. Wirklich hervorstechen tun aber beide nicht wirklich. The Endless Knot beispielsweise war viel geiler

Vennart

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17.05.2020 - 18:34 Uhr
Also "Canary Yellow" finde ich stark und das Video ist famos und ich kann damit deutlich mehr anfangen als mit "Prosthetic".

nörtz

User und News-Scout

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24.05.2020 - 21:37 Uhr

Xavier

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Registriert seit 25.04.2020

24.05.2020 - 21:46 Uhr
Schlimm.

Neuer

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24.05.2020 - 23:02 Uhr
Sind schon sehr unterschiedliche Songs. Finde den hier am interessantesten, Canary Yellow mag ich am meisten und Prosthetic ist weiter eher mau, vor allem wegen der Refrainmelodie

nörtz

User und News-Scout

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24.05.2020 - 23:08 Uhr
Für mich sind alle drei Songs purer Durchschnitt und weit von den Großtaten der Band entfernt. Mir fehlen da memorable Riffs und Soli. Es bleibt nichts hängen.

manfredson

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24.05.2020 - 23:20 Uhr
Verglichen mit z.B. "The Mountain" (und ich finde, den Vergleich darf man durchaus heranziehen, da das Album ja die Vorgeschichte des Cockroach King erzählen soll) ist das bisher echt alles relativ ernüchternd. Haken hatten es mal drauf, jeden Song auf irgendeine Weise besonders klingen zu lassen und immer so mindestens 2-3 Stellen unterzubringen, an die man sich noch lange erinnert, wenn nicht gleich der ganze Song aus ebenjenen Stellen bestand. Ich mochte auch "Vektor" noch, aber muss schon sagen, dass das hier bisher alles schon sehr nach Business as usual klingt. Vor ein paar Jahren habe ich einem neuen Haken-Album noch richtig entgegengefiebert, inzwischen ist es eher vorsichtiges Interesse. Gerade die Gesangsmelodien sind mittlerweile so unspannend geworden.

Neuer

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27.05.2020 - 13:39 Uhr
Ja, gerade der Gesang ist auch mein Hauptproblem.
Die erste Review auf den BBS ist auch schon raus. Ich mag die BBS, die Reviews sind nicht immer toll geschrieben, aber ich glaube den Rezensenten, dass sie da auch wirklich ihre Meinung schreiben. Bei vielen großen Rock/Metal-, auch Prog-Seiten, gerade den großen, habe ich halt nicht den Eindruck. Sieh so aus, als wurde Virus ganz okay werden. Etwas ernüchternd, aber ich hoffe noch, dass da noch ein bisschen was für mich dabei ist

nörtz

User und News-Scout

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27.05.2020 - 16:57 Uhr
12/15 also. Da bin ich ja mal auf den Rest gespannt.

Zappyesque

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27.05.2020 - 17:02 Uhr
"Bei vielen großen Rock/Metal-, auch Prog-Seiten, gerade den großen, habe ich halt nicht den Eindruck."

--> Absolut! Das ist völlig absurd. Da ist gefühlt im Schnitt jedes Album beinahe ein Meisterwerk...

manfredson

Postings: 376

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27.05.2020 - 18:57 Uhr
Ganz besonders schlimm ist was die Wertungen angeht der ProgressiveMusicPlanet. Da gibt es jeden Monat gefühlt etliche 9,5/10 und 10/10. Metalwani schmeißt auch gern mit sehr hohen Punktzahlen um sich, aber immerhin gibt es da weniger Zehner.

manfredson

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Registriert seit 14.06.2013

27.05.2020 - 18:58 Uhr
Was übrigens nicht heißen soll, dass ich beim PMP nicht schon etliche tolle Alben und Bands kennengelernt habe, aber meistens muss man da halt trotzdem so 1-3 Punkte von der Wertung abziehen.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 1575

Registriert seit 15.06.2013

27.05.2020 - 21:10 Uhr
"Bei vielen großen Rock/Metal-, auch Prog-Seiten, gerade den großen, habe ich halt nicht den Eindruck."

So oft, wie sich das Deaf Forever dafür rühmt, unabhängig von Inserenten, Labels usw. zu rezensieren, scheint das ja tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal zu sein.

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