Bush - The kingdom

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Armin

Plattentests.de-Chef

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20.03.2020 - 19:53 Uhr - Newsbeitrag
Die Multiplatin-Rocker von BUSH veröffentlichen den Clip zu ihrer brandneuen Single „Flowers On A Grave“ - ein weiterer Vorgeschmack zu ihrem im Sommer folgenden Album „The Kingdom“!



Mit „Flowers On A Grave“ veröffentlichen die amerikanischen Rock-Ikonen von Bush den Clip zum nächsten Outtake aus ihrem ungeduldig erwarteten Album „The Kingdom“, dessen Release für den kommenden Sommer 2020 geplant ist.



Den Clip gibt es hier zu sehen:
Video (official) "Flowers On A Grave":





Das in nur einem einzigen Take gefilmte Video zu „Flowers On A Grave“ entstand unter der Regie von Jesse Davey und zeigt eine packende Liveperformance der US-Band. Der Track wurde von Erik Ron und Bush-Frontmann Gavin Rossdale co-produziert und feierte bereits einen hervorragenden Start im Radio, als er in Active Rock Radios „Most Added“-Playlist aufgenommen wurde und zwei Wochen lang regelmäßig zu hören war.



Mit „Flowers On The Grave“ legen Bush einen würdigen Nachfolge-Track zu dem bilderstarken „Bullet Holes“ vor, das Kinobesuchern auf der ganzen Welt vom Abspann des Blockbusters „John Wick: Chapter 3 – Parabellum“ in bester Erinnerung geblieben sein dürfte. Der Song wurde von Tyler Bates („John Wick“ 1&2, „Guardians Of The Galaxy“, „Deadpool 2“) produziert und wird ebenfalls auf Bushs kommendem Album „The Kingdom“ zu finden sein, welches Mitte Juli erscheinen soll!

oldschool

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23.07.2020 - 12:10 Uhr
Es scheint, Bush sind irgendwie egal geworden. Keine Euphorie, kein Gemecker - gar nichts!
Viel geleistet hat die Band seit Ihrer Wiedervereinigung nun aber auch wirklich nicht. Der Tiefpunkt war das letzte Album "Black und white rainbows". So schlecht und seicht ist das neue Album nicht geworden, doch es begeistert mich auch nicht. Zwar ist das Album recht rockig und rifflastig geworden, doch es fehlt einfach an zündenden Songs, guten Melodien, einigen Ideen.

Tut nicht weh, aber alles schon mal besser gehört.

jo

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23.07.2020 - 13:15 Uhr
Man muss dazu aber auch sagen, dass Bush einfach noch nie besonders toll waren. Einige "okaye" bis wirklich gute Songs, aber sonst?

oldschool

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23.07.2020 - 13:43 Uhr
Okay, die Band waren damals Grunge-Trittbrettfahrer und sicherlich nicht authentisch. Aber das Debut war dennoch ein Knaller und fuktioniert auch heute noch. Die songs wirkten frisch und unkonstruiert. Und gerade das fehlt der Band seit langem

jo

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23.07.2020 - 13:53 Uhr
Echt? Für mich klingt es in großen Teilen exakt nach den von dir genannten Kritikpunkten ("Trittbrettfahrer", "nicht authentisch" - tatsächlich "konstruiert"). Könnte es heutzutage daher, wenn überhaupt, auch nur teilweise hören.

Enrico Palazzo

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23.07.2020 - 15:17 Uhr
Ich finde das bei Sixteen Stone tats@chlich auch noch, dass das so eine ungestüme Power hat und sehr frisch klingt. Echtn gutes Album. Wohl weil es noch keine Erwartungen und ausreichend Drogen gab bei den Aufnahmen. Eigentlich gibt's nur Hits!

oldschool

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23.07.2020 - 17:54 Uhr
@Enrico: sehe ich auch so.

Wenn eine Band ein gutes Album abliefert, ist es mir auch egal, ob sie einem Trend hinterher rennen oder nicht. Der Weltschmerz mag nicht authentisch gewesen sein, doch deshalb lebt Gavin Rossdale vielleicht auch noch.

Leider war es spätestens im neuen Jahrtausend vorbei mit der Qualität

jo

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23.07.2020 - 20:11 Uhr
Ja, wenn ich mir einbilde zu hören, dass da keine Authentizität da ist, dann kann ich es nicht gut hören. Keine Ahnung, warum das so ist. Klingt dann einfach nicht "echt". Dennoch haben sie damals einige gute Songs hingekriegt.

Autotomate

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23.07.2020 - 20:37 Uhr
Die drei 90er Alben find ich – sicherlich etwas dated – immer noch ok bis gut, "Swallowed" noch heute meilenweit über jeder Authentizitätsdebatte schwebend.

jo

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23.07.2020 - 21:08 Uhr
Stimme komplett zu.

oldschool

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24.07.2020 - 09:01 Uhr
was ist oder ab wann ist etwas authentisch? Durften nur Selbstmordkandidaten mit Tendenz zur selbstzerstörung als Grungeband an den Start gehen? Oder langt es nicht, wenn man Spass an diesem Musikstil hat? Wir reden ja nicht von einer gecasteten Boygroup.

Authentisch bringt auch die Gefahr, dass man den Bogen überspannt und es zur peinlichen Posse wird wie damals bei Eddie Vedder, bevor er endlich wieder seine ausgeglichene Mitte fand.

Ich mochte auch immer die Stone Temple Pilots. Die waren auch erst etwas später am Start, doch keine Grungeband hat in den 90ern auf Ihren ersten Alben so viel Innovation und Mut zur Weiterentwicklung gezeigt, wie die STP.



jo

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24.07.2020 - 09:34 Uhr
Zu beurteilen, ob jemand "authentisch" wirkt oder nicht, ist letztlich ja komplett subjektiv.

Bei Bush kam es mir eben nie so vor (war eher so "style over substance"), als ob sie authentisch agierten - das heißt aber noch lange nicht, dass die Bands nur aus Selbstmordkandidaten hätten bestehen müssen. Oder dass Bush keinen Spaß an ihrer Musik hatten oder sonst was.

ZoranTosic

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24.07.2020 - 09:34 Uhr
Man kann von Bush halten was man möchte, aber ohne die würde das grandiose MARGERINE von SADGASM nicht existieren. Wie würde die Welt dann aussehen???

fuzzmyass

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24.07.2020 - 10:18 Uhr
Was war denn bitte die "peinliche bei Eddie Vedder"???
Ansonsten stimme ich oldschool weitestgehend zu - STP waren mit Scott W eine der besten Bands...
ich war nie ein großer Bush Fan, aber nicht authentisch fand ich die damals nicht. Paar gute Songs, live waren sie damals auch gut, passt schon... heute natürlich total uninteressant.

fuzzmyass

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24.07.2020 - 10:23 Uhr
*"peinliche Posse bei Eddie Vedder"

Enrico Palazzo

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24.07.2020 - 14:51 Uhr
Ich habe Bush damals so rund 10 Mal live gesehen bis in die frühen 2000er, denke ich. Und jedes Konzert war wirklich super. Ansonsten hätte ich das auch nicht so oft mitgemacht.

Mr Oh so

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24.07.2020 - 15:54 Uhr
Ich konnte den Trittbrettfahrervorwurf bei Bush nie verstehen. Für mich hatten die ihren eigenen Sound - innerhalb des Grunge-Universums - gefunden. Da war eine gehörige Portion bluesiges Feeling dabei, das bei anderen so nicht zu hören war.

Die 3 ersten Alben finde ich alle grandios - und jedes einzelne war eine Weiterentwicklung des Sounds. Golden State war dann noch okay. Eine Wiedervereinigung hätte es für mich nicht gebraucht - obwohl es einzelne Klassesongs weiterhin gibt (The Afterlife!!!).

Ach ja, und live war das immer ein Erlebnis.

jo

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Registriert seit 13.06.2013

24.07.2020 - 19:24 Uhr
Würde sie übrigens auch keine Trittbrettfahrer nennen... Ist für mich noch mal was anderes.

Armin

Plattentests.de-Chef

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24.07.2020 - 21:10 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

hubschrauberpilot

Postings: 6086

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25.07.2020 - 00:26 Uhr
Ich finde das bei Sixteen Stone tats@chlich auch noch, dass das so eine ungestüme Power hat und sehr frisch klingt. Echtn gutes Album. Wohl weil es noch keine Erwartungen und ausreichend Drogen gab bei den Aufnahmen. Eigentlich gibt's nur Hits!

Eins der besten Debütalben ever.

Zu The kingdom - hier fehlen nach wie vor die ikonischen Riffs, wie seit Golden State, die auch nur durchschnittlich war. Gavin Rossdale ist immer noch ein guter Sänger, es hilft aber leider nix. Auch das Mastering klingt komisch, so als würde jeder sein eigenes Ding durchziehen, das klingt wenig homogen. 5/10 von PT, ich würde eher zu einer 3/10 tendieren.

Dan

Postings: 246

Registriert seit 12.09.2013

25.07.2020 - 11:27 Uhr
In der alten Besetzung haben Bush eigentlich kein schlechtes Album herausgebracht. Die Platten höre ich mir immer noch sehr gerne an. Von den neueren, ja, die waren alle insgesamt durchschnittlich. Bei Bush gab es ja früher auch immer Spannungen zwischen Gavin und Nigel, vielleicht fehlt das dem Songwriting einfach...

mot

Postings: 7

Registriert seit 25.07.2020

25.07.2020 - 16:20 Uhr
Meine Meinung nach ist The Kingdom das beste Album seit der Reunion 2010. Die Songs sind deutlich besser geschrieben und fokussierter, und der Sound ist erheblich besser. Etwas riff-orientierter. Klingt einfach so, als habe man sich mehr Mühe gegeben.

Es scheint mir auch das Album zu sein, bei dem Chris Traynor (endlich) deutlich mehr zeigt, in den Riffs, in den Soli, als zuvor. Bei den Alben zuvor, hatte ich oft den Eindruck, dass es nicht entscheidend war, das Traynor dabei war.

Ich glaube auch, dass Gitarrist Nigel Pulsford mehr und Wesentlicheres zu den Songs beigetragen hat als Traynor, das fehlt der Band. Er hatte schon unverwechselbarere Melodien und ungewöhnlichere Sounds eingebracht.

Dennoch: Es ist ein ordentliches Rockalbum, mehr muss man vielleicht auch nicht erwarten. Songs wir Bloodriver oder The Kingdom sind für Bush-Verhältnisse sogar etwas anders aufgezogen, da hat sich die Band schon bemüht, etwas anders zu machen.

Flowers on a Grave finde ich persönlich auch ziemlich gelungen für einen eingängigeren Song, macht Spaß.

In der Bewertung wäre aus meiner Sicht auch ne 6 drin gewesen.

Bush sind sicherlich keine Band, die Revolutionäres geleistet hat. Aber sie haben gute und z.T. eingängige Songs geschrieben. Insofern finde ich auch, dass sie unterschätzt werden, es wird besonders an dieser Band immer sehr viel herum gemäkelt.
Der Gitarrensound von Pulsford zum Beispiel hat die Band schon ziemlich von anderen Bands mit ähnlichem Stil unterschieden. Hat mir immer sehr gut gefallen, die Slidegitarre hat so nur Bush gehabt.

Und live waren sie - wie schon von anderen gesagt wurde - immer eine gute Band. Habe sie auch 1999 und Anfang der 2000er gesehen und dann nach der Reunion. Hat immer Spaß gemacht.

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

25.07.2020 - 17:27 Uhr
Schwankte in der Tat arg zwischen und 5 und 6 bei mir. Hab mich dann für die strenge Plattentests-Auslegung entschieden :)

Kallewirsch

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Registriert seit 28.03.2020

26.07.2020 - 08:46 Uhr
Finde es etwas seltsam, dass sich die Kritik eher nach einer 7 oder sogar besser liest.
Der einzige Kritikpunkt scheint zu sein, dass die Musik von Bush halt veraltet zu sein scheint. Klar, ist nicht der neueste Schrei.

Also die Musik ist altbacken, Neil Young oder Bob Dylan sind zeitlos?

"Wer braucht denn heutzutage noch neue Musik von Bands wie _____"

Was kann man da nicht alles einsetzen!
Da fallen mir sowohl alte Kamellen ein wie die ewig gleich klingenden AC/DC, aber auch die Retro Bands der 00er Jahre wie Retro Bands wie Interpol, Editors usw....

Wenn ein paar wilde, hippe Mittzwanziger daherkommen und den Grungesound ala Bush wieder aufleben lassen, dann wird so was oft euphorisch abgefeiert.

Was ich sagen will:
Wenn ihr ein Album schlecht findet, dann ist das okay. Hat nicht jeder den gleichen Geschmack.
Wenn ihr ein Album jedoch gut findet, dann macht die Bewertung nicht davon abhängig, ob es das "next big thing" ist oder nicht. Grunge war schliesslich mehr als eine musikalische Modeerscheinung. Im Gegensatz zu dem New Metall oder Crossover Zeugs dannach ist die Musik doch recht gut gealtert.

Ich gebe dem Album übrigens eine gute 6 oder schlechte 7.

Corristo

Postings: 471

Registriert seit 22.09.2016

27.07.2020 - 22:40 Uhr
Mir geht die Rezi auch zu sehr in diese "wer braucht das eigentlich noch?"-Richtung. Die sehr guten Bands aus der "Grunge"-Ära wie z. B. Alice In Chains, Soundgarden, Stone Temple Pilots halte ich auf jeden Fall für zeitlos.

Vor einiger Zeit auch mal wieder "Razorblade Suitcase" von Bush hervorgekramt. Spielt vielleicht nicht ganz in der Liga der oben genannten Bands, aber kann man sich schon noch ganz gut geben.

Sowieso kann man in der Musik das Rad nicht ständig neu erfinden. Wie hieß es doch gleich in "A Star Is Born": Es gibt letztlich nur sieben Töne. Daran können auch keine "elektronischen Spielereien" der Welt etwas ändern. Außerdem könnte man ebenso sagen, elektronische Spielereien seien sowas von 80er. Bei "Kid A" wurde im Thread auch irgendwann gesagt, irgendwelche Bands in den 70ern hätten ja bereits ähnliches gemacht.

hubschrauberpilot

Postings: 6086

Registriert seit 13.06.2013

28.07.2020 - 15:51 Uhr
Grade nochmal den Song "The kingdom" gehört. Könnte so auch 1:1 von Filter stammen. Natürlich mit anderem Gesang ;).

mot

Postings: 7

Registriert seit 25.07.2020

28.07.2020 - 23:15 Uhr
Stimmt, der Song The Kingdom hat wirklich starke Ähnlichkeit mit Filter.

Auch nach mehrmaligem Hören des Albums bleibt es für mich ein gutes Rockalbum.

Und Razorblade Suitcase ist wirklich gut durch die Jahre gekommen. Hat halt auch tollen Klang.

oldschool

Postings: 141

Registriert seit 27.04.2015

29.07.2020 - 08:34 Uhr
Ich finde das Album auch von mal zu mal besser und die Rezi einer der schlechtesten auf PT ever !
Dieses ""wer braucht das eigentlich noch?" könnte man bei mindestens 50 % der Neuveröffentlichungen anfügen. Letztendlich handelt es sich um zeitlose Rockmusik.

Da gibt es einiges aus den 00er Jahren, was mal mega Hipp und cool war, aber für mich schlechter gealtert ist. (Franz Ferdinand, Maximo Park)





didz

Postings: 468

Registriert seit 29.06.2017

29.07.2020 - 10:47 Uhr
die rezi is leider eher schlecht...6 große absätze, und nur in einem davon wird oberflächlig über die eigentliche musik geredet.
die ersten 4 sagen im grunde alle das gleiche aus, nur anders verpackt, da könnte man den inhalt auch auf 2 sätze runterkürzen, die message bliebe unverändert.
ich hab das album 2 mal gehört, und kann die wertung vllt sogar teilen(ich würde wohl eher ne 6 geben) aber die rezi is halt irgendwie gehalt- und sinnlos.
redet doch einfach nur über die musik und wieso etwas gefällt oder eben nich...sorry plattentests aber das könnt ihr viel besser.

Felix Klaus

Postings: 758

Registriert seit 30.12.2019

29.07.2020 - 11:17 Uhr
Lass mal, die Rezi geht schon in Ordnung. Immerhin wird hiet meinem Heimatclub KFC Urrdingen und ''seinem" Weltmeister Kevin Grosskreutz ein literarisches Denkmal gesetzt, hat mich gefreut zu lesen.:)

tjsifi

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Registriert seit 22.09.2015

04.08.2020 - 13:20 Uhr
Mir gefällt die Platte richtig gut, bin aber halt auch ein Kind der 90er. :-)

The MACHINA of God

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Registriert seit 07.06.2013

04.08.2020 - 14:11 Uhr
Mochte von denen immer irgendwie nur "Greedy fly".

Ich mochte auch immer die Stone Temple Pilots. Die waren auch erst etwas später am Start, doch keine Grungeband hat in den 90ern auf Ihren ersten Alben so viel Innovation und Mut zur Weiterentwicklung gezeigt, wie die STP.

Oh ja, die wohl unterbewertetste Grunge-Band.

mot

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Registriert seit 25.07.2020

04.08.2020 - 19:07 Uhr
Greedy Fly ist schon richtig super. Aber etwas mehr hatten sie schon noch im Köcher. ;)

Bleibe auch weiterhin dabei, nach vielen Durchgängen, die Platte ist wirklich gut.

Bei Bush wird häufig entweder bemängelt, dass die Hooks fehlen bzw die Songs keine Melodien haben oder, dass die Musik zu eingängig ist (meine dabei nicht die vorherigen zwei Alben).
Da frage ich mich schon, mal unabhängig von Sympathie oder Mögen der Band - was sollen die denn jetzt machen? Wie sie es machen, ist es falsch.

Weiß nicht, ob STP die unterbewerteste Grunge-Band ist, aber ähnlich wie Bush, viel besser als ihr vermeintlicher Ruf und vor allem so abwechslungsreich.

hubschrauberpilot

Postings: 6086

Registriert seit 13.06.2013

05.08.2020 - 12:29 Uhr
Ich weiß nicht ob man bei STP von einer unterbewerteten Band oder überhaupt von einer Grunge-Band in dem Sinne sprechen kann, da sie zum einen extrem erfolgreich und bekannt waren und zum anderen der Sound für mich eher in die Alternative Rock Sparte passt. Grunge auch, aber nicht hauptsächlich. Ich persönlich mag die STP, aber auch nicht alles, Songs wie z.B. Days of the week oder Sour girl sind für mich schwer erträglich.

Kallewirsch

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Registriert seit 28.03.2020

06.08.2020 - 09:30 Uhr
Bush und die STP haben eines gemeinsam. Beide Bands veröffentlichten in den 90ern 4 Alben (STP noch ein fünftes Anfang der 00er Jahre) und lösten sich dann auf. Nach ca. 10 Jahren Pause probierten es beide Bands noch einmal, ohne jedoch an die Qualität des früheren Schaffens anzuknüpfen.

STP haben mit Ihren 4 Alben in den 90ern auf jeden Fall mehr Innovation und Risikobereitschaft gezeigt, als viele andere Bands aus Ihrem Umfeld. Sie sind nie auf Nummer sicher gegangen und haben bewährtes variiert. Jedes Album klang anders und hat die Fans erst einmal irritiert.
Klar gab es songs, die nix taugten. Das erwähnte Days of the week gehörte klar dazu. Aber die hatten andere Bands wie Pearl Jam auch.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 22389

Registriert seit 07.06.2013

06.08.2020 - 14:57 Uhr
Ich weiß nicht ob man bei STP von einer unterbewerteten Band oder überhaupt von einer Grunge-Band in dem Sinne sprechen kann, da sie zum einen extrem erfolgreich und bekannt waren

Aber eben nicht in Relation zu Nirvana oder Pearl Jam. Und an sich sind sie eher vergessen als andere Bands des Genres. Eine Unterbewertung kann relativ gesehen auch bei bekannten Künstlern stattfinden (wobei sie natürlich subjektiv ist).

jo

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06.08.2020 - 15:12 Uhr
Wer hat das Albumcover eigentlich verbrochen? Ist mir gestern erst aufgefallen, wie hässlich das ist... Nicht, dass die Band jetzt für hübsche Cover bekannt wäre - aber das hier?!?

mot

Postings: 7

Registriert seit 25.07.2020

06.08.2020 - 16:30 Uhr
Das Cover ist wirklich nicht gut. Nur die Farben, vor allem das dunkle Grün, gefallen mir.
Die anderen Alben-Cover von Bush sind nicht erwähnenswert, stimmt, wobei das von der Razorblade Suitcase fand ich in Ordnung.

jo

Postings: 1830

Registriert seit 13.06.2013

06.08.2020 - 16:42 Uhr
Ja, die Farben finde ich auch noch vollkommen okay. Aber diese Silhouette? Das ist schon super billig...

mot

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Registriert seit 25.07.2020

06.08.2020 - 17:07 Uhr
:) bisschen mit photoshop rumgespielt und das scheint's gewesen zu sein. Bisschen schade diese Lieblosigkeit

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 22389

Registriert seit 07.06.2013

06.08.2020 - 17:55 Uhr
Photoshop? So Zeug hab ich vor 20 Jahren mit Paint gemacht. :D

mot

Postings: 7

Registriert seit 25.07.2020

06.08.2020 - 18:04 Uhr
Was sind denn euere Lieblingssongs auf The Kingdom? Finde ja das Titelstück, Blood River, Quicksand und auch Send in the Clowns gut.

"Words Are ..." beginnt gut und hat auch interessante Teile, nur zündet der Refrain bei mir gar nicht. Da ist irgendwie was verschenkt worden.

tjsifi

Postings: 449

Registriert seit 22.09.2015

07.08.2020 - 14:08 Uhr
Ist das eigentlich Sophia Thomalla auf dem Cover? ;-)

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