Einstürzende Neubauten - Alles in Allem

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Armin

Plattentests.de-Chef

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18.03.2020 - 20:18 Uhr - Newsbeitrag
Einstürzende Neubauten

Album: „Alles in Allem“

VÖ: 15.05.20 durch POTOMAK/ Indigo als CD, LP und Deluxe Boxset

www.neubauten.org



Die Einstürzenden Neubauten veröffentlichen zu ihrem 40-jährigen Jubiläum ein neues Album: »Alles in Allem« versammelt 10 Stücke, in denen es thematisch weitestgehend um die Erforschung des Topos ‚Berlin‘ geht. Ein Umstand, der sich erst im Prozess ergab: Eine Song-gewordene, äußerst zynische Reflexion des Zustands der Hauptstadt schaffte es nicht aufs Album und hinterließ so ein Loch, um das herum sich weitaus differenziertere Auseinandersetzungen mit Berlin ergaben. So wandert Blixa Bargeld durch Erinnerungen, durch Träume, montiert Fragmente – und doch geht es auch immer um die Gegenwart dieser ungreifbaren Stadt. Die Texte legen dabei bisweilen Spuren in die Vergangenheit, führen ins eigene Werk, knüpfen an alten Texten an und überführen sie auf diesem Weg in die Zukunft.



In den einzigartigen Klang- und Textlandschaften der 1980 in Berlin gegründeten Gruppe offenbart sich so jene Zeitlosigkeit, die sich Blixa Bargeld, N.U. Unruh, Alexander Hacke, Jochen Arbeit und Rudi Moser stets erhalten haben: Durch ihre experimentellen Herangehensweisen ans Songwriting, die in vier Jahrzehnten entwickelten Instrumente und das kollektive Arbeiten klingt die Band in ihrer eigenen Zeitrechnung auffallend gegenwärtig. Ja, die Einstürzenden Neubauten scheinen mit ihrer einzigartigen Musik stets äußerst präzise im jeweiligen Jetzt zu walten, ob im Industrial der Frühphase, den treibenden 90er-Jahren oder dem bedachten Spätwerk.



Direkt das erste Stück „Ten Grand Goldie“ ist dabei ein Beispiel für die Innovationskraft, die dem Arbeiten der Neubauten innewohnt: Blixa Bargeld rief weltweit einzelne Supporter der Gruppe an, jene kultische Fangemeinschaft, die seit 2002 durch alternative Finanzierungsmodelle die Unabhängigkeit der Band unterstützt, lange bevor Crowdfunding-Formate populär wurden. Die Supporter durften so auch am kreativen Prozess partizipieren, spendeten durch spontane Antworten auf Bargelds Fragen Fragmente des späteren Texts. Die Fans, organisiert im Neubauten-Forum neubauten.org, das gleichzeitig Archiv des umfangreichen Werks ist, waren überhaupt immer wieder involviert, hatten sie doch regelmäßigen Zugriff auf die Arbeit am Album, wurden über Live-Webcasts zugeschaltet, interpretierten und diskutierten die Songs untereinander und mit der Band. Belohnt wurden sie dabei nicht nur durch den Umstand, konkret am Schaffen ihrer Lieblingsband mitwirken zu können, sondern auch durch exklusiv für sie produzierte Singles. Außerdem erscheint parallel zum Album ein durch diese Zusammenarbeit beeinflusstes limitiertes Deluxe Boxset, das neben einem umfangreichen Buch und einer DVD mit AV-Material auch eine zusätzliche CD und LP mit sieben Stücken beinhaltet, die nicht auf dem Album erscheinen. Es lohnt sich also, ein Unterstützer der Band zu werden, nicht nur, weil man dieser außergewöhnlichen Gruppe so ihre zukunftsweisende Arbeit ermöglicht.



Die Bedingungen haben sich durch diese neuen Ansätze also erneut verändert, ein Umstand, der auch in den Stücken hörbar ist. Doch nicht alle veränderten Bedingungen gefallen der Band. Der traditionelle Besuch der Schrottplätze etwa, um dort neue Gerätschaften zur Klangentwicklung zu finden, gestaltete sich schwieriger denn je. Bargeld: „Die lassen einen ja nicht mehr auf den Schrottplatz – allein schon versicherungstechnisch.“ So suchten sich die fünf Klangforscher andere Materialien. Für „Taschen“ etwa: einfache Reisetaschen, die sie mit Lumpen füllten, was einen direkten Bezug zu dem Stück aufmacht, in dem es in Anlehnung an Ghayath Almadhouns Gedichtband „Ein Raubtier namens Mittelmeer“ um das Ertrinken vor den Grenzen Europas geht. Dabei gibt es selten eine klare Intention, die Interpretation ist so oder so den Zuhörern überlassen. Wie soll es auch eine klare Botschaft geben, wenn das Schreiben häufig auf Träumen basiert oder dem Zufall überlassen wird? Für das titelgebende „Alles in Allem“ etwa spazierte Bargeld über einen Gang außerhalb des Studios und beschrieb die Assoziationen, die der abgeplatzte Belag am Boden in ihm hervorrief, was auch in einem der Webcasts dokumentiert wurde. So fanden „verkürzte Krokodile“ und „Plasmazellen ohne Kern“ Einzug in das Stück.



Das Prinzip des freien Assoziierens war dabei für einen überwiegenden Teil der Stücke wichtig: Das vor Jahrzehnten entwickelte Kartenspiel „Dave“ (benannt nach der Stimme von Bargelds Navigationssystem) kam im Entstehungsprozess der Platte immer wieder zum Einsatz: Die Bandmitglieder zogen aus einem Fundus von 600 beschrifteten Karten einzelne heraus und arbeiteten dann musikalisch inspiriert von den vorgefundenen Begriffen. Und auch, wenn in „Am Landwehrkanal“, das für Neubauten-Verhältnisse ungewohnt schunkelnd daherkommt, Rosa Luxemburg gemeint ist, könnten die Verse „Wir hatten tausend Ideen / Und alle waren gut“ durchaus eine Selbstbeschreibung der Band seien. So ist eine besondere Platte entstanden: „Alles in Allem“, das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet.



Mit den neuen Stücken und dem umfangreichen Backkatalog gehen Einstürzende Neubauten auf Deutschland- und Weltournee, die konkreten Daten finden sich auf der Website www.neubauten.org und die Daten für G-A-S hier:



20.04.20 Berlin - Konzerthaus

23.05.20 A- Wien - Arena Open Air

29.05. - 01.06. Leipzig - Wave Gothic Treffen

02.06.20 Köln - E-Werk

11.06.20 Hamburg - Elbphilharmonie

17.06.20 Wiesbaden - Schlachthof

19.06.20 CH- Zürich - Rote Fabrik

20.06.20 Lausanne - Les Docks

21.06.20 Ludwigsburg - MHP Arena

18.09.20 München - Muffathalle

25.09.20 Berlin - Columbiahalle

Booking: KKT Berlin, www.kkt.berlin
Tickets gibt es unter: https://neubauten.org/de/live

qwertz

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11.04.2020 - 16:35 Uhr
Wurde ja hier noch gar nicht gepostet:

Erste Single "Ten Grand Goldie" inklusive Low-Budget-Corona-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=tssOoyf6ISg

Armin

Plattentests.de-Chef

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21.04.2020 - 19:48 Uhr - Newsbeitrag
das neue Album der EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN hatten wir ja bereits angekündigt.

Sie veröffentlichen zu ihrem 40 jährigen Jubiläum am 15.05.20 ihr neues Studioalbum “Alles In Allem“ auf dem bandeigenen Label.

„Alles in Allem“, das erste reguläre Studioalbum der Einstürzenden Neubauten seit 12 Jahren, zeigt eine unvergleichbare Band, die ihre eigene Kategorie bildet, ihr eigenes Genre stiftet.

Einen ersten Track „Ten Grand Goldie“ kann man unter diesem link hören:



Leider musste die Tournee verschoben werden. Alle Daten werden auch regelmäßig auf der Seite neubauten.org aktualisiert . Hier die neuen Daten:

18.09.2020 München - Muffathalle

21.09.2020 Berlin - Konzerthaus

25.09.2020 Berlin - Columbiahalle

06.10.2020 Hamburg - Elbphilharmonie

15.05.2021 AT - Wien - Arena

16.05.2021 Ludwigsburg - MHP Arena

25.05.2021 Köln - E-Werk

27.05.2021 Wiesbaden - Schlachthof

28.05.2021 CH - Zürich - Rote Fabrik

29.05.2021 CH - Lausanne - Les Docks

Xavier

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25.04.2020 - 22:17 Uhr
Musik, die ich nicht besonders mag, gespielt von Leuten, die ich mag. Ich mochte die Einstürzenden Neubauten sehr gerne. "Kollaps", "Zeichnungen des Patienten O.T.", "1/2 Mensch" etc. Ich habe nie besseren Krach gehört. Es war alles gesagt, alles getan, alles gespielt und aufgenommen. Warum jetzt das?

manfredson

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26.04.2020 - 01:39 Uhr
Weil sie möchten, vermutlich.

Xavier

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26.04.2020 - 02:06 Uhr
Ich hoffe, sie veröffentlichen nur diese völlig unnötige Platte, spielen aber keine Konzerte.

Autotomate

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26.04.2020 - 08:22 Uhr
Steht ja da, dass sie Konzerte spielen. Du musst aber wohl nicht auf jedes davon gehen.

MM13

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26.04.2020 - 09:00 Uhr
endlich ein neues album,und ich freu mich jetzt halt ein jahr länger auf die tour.

manfredson

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26.04.2020 - 14:23 Uhr
Was ist das denn für ein Unsinn, Xavier? Wenn die Band für dich alles gesagt hat was nötig war, dann beschäftige dich doch einfach nicht mehr mit dem, was sie danach gemacht haben und verschwende nicht deine Zeit damit, dich hier über sie zu ärgern. Gibt schließlich genug Leute, die was mit den neuen Sachen anfangen können und du musst dir das weder anhören noch auf die Konzerte gehen, wie Autotomate schon sagt. (Vielleicht trollst du auch einfach, keine Ahnung.)

Mayakhedive

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26.04.2020 - 14:36 Uhr
What manfredson said.

Fiep

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13.05.2020 - 20:35 Uhr
Hm... review schaut ja gut aus. noch nciht rein gehört. aber das cover... wen das wer wem aus 1990 schickt... "wer sind den diese bänker?"

Armin

Plattentests.de-Chef

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13.05.2020 - 20:42 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert. "Album der Woche"!

Meinungen?

u.x.o.

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13.05.2020 - 21:22 Uhr
@Fiep
Ach komm, der Oberbänker hat Glitzerschminkie aufgetragen. Das zählt doch was!

In other regards: Ich freue mich auf Freitag!

Xavier

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13.05.2020 - 21:23 Uhr
"Neben "Ten Grand Goldie" ist "Taschen" wahrscheinlich der größte Hit des Albums."

"Ten Grand Goldie": Generell ein solider Track mit viel Luft nach oben. Meine Meinung.

ExplodingHead

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13.05.2020 - 21:24 Uhr
"Album der Woche"

Ich hatte es vorbestellt und die Mitteilung erhalten, dass es wohl erst später ausgeliefert wird.

Ein Album der Woche, dass es noch nicht gibt, ist irgendwie unsinnig, oder?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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13.05.2020 - 21:39 Uhr
Offizieller Release ist am Freitag, wie es mit physischen Tonträgern aussieht, weiß ich nicht. Aber digital müsste das Album auf jeden Fall verfügbar sein.

Fiep

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13.05.2020 - 23:13 Uhr
Grad weder die nerven noch zeit zum durchhören, hab aber die letzten auch verpasst. Seit alles wieder offen glaub nur die jewels mal durchgehört.

Ja, stimmt schon, diese glitzer schinke macht aus bänkern gleich diese menschen zerstörenden häßlichen industrial musiker aus den 80ern =P

(nicht meine meinugn, aber beautyful und adress war das damals sicher nicht ;)

MM13

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14.05.2020 - 18:49 Uhr
@xavier
sorry,aber ich kanns mir nicht verkneifen,wolltest du das album nicht links liegen lassen?
meinen eindruck des albums gibts dann morgen,wenn es offiziel erschienen ist,aber adw
lässt meine freude aufs album noch grösser werden.

ExplodingHead

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14.05.2020 - 19:01 Uhr
"Offizieller Release ist am Freitag, wie es mit physischen Tonträgern aussieht, weiß ich nicht. Aber digital müsste das Album auf jeden Fall verfügbar sein."

Mir gehts um das Album - nicht um das Recht, es nur so lange und auf nur so wenigen Geräten zu hören, wie es dem Inverkehrbringer gefällt.

Autotomate

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14.05.2020 - 20:48 Uhr
Aha, und was meinst du damit?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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14.05.2020 - 21:02 Uhr
Er mag physische Tonträger lieber als digitale Medien und findet das wichtig.

ExplodingHead

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Registriert seit 18.09.2018

14.05.2020 - 22:07 Uhr
Ja, ein Album ist für mich mehr als Nullen und Einsen...

Autotomate

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Registriert seit 25.10.2014

14.05.2020 - 22:17 Uhr
Dann solltest du es dir anhören.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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15.05.2020 - 01:18 Uhr
Wegen der aktuellen Krise wäre ich nicht so sauer, wenn sich irgendeine Auslieferung verzögert. Persönlich habe ich mich vor einigen Jahren davon verabschiedet, physische Tonträger besitzen zu wollen. Stauben nur ein. Habe früher mir auch parallel zur realen Sammlung ein riesiges MP3-Depot angelegt. Das wächst mittlerweile auch nur noch langsam. Mir geht es um die Musik und nicht um den Rest, wenngleich ich den bewussten Vorgang, gelegentlich mal ne Platte aufzulegen und dabei das Artwork zu studieren, immer noch genieße.

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

15.05.2020 - 13:40 Uhr
@Christopher: mir geht es ähnlich, immer weniger physische musik. Mitunter auch weil einfahc das geld und der platz an anderer stelle gebraucht wird. Macht schon mehr her und dergleichen, aber das leben verläuft irgendwie zu schnell sich auf physisch aufzuhängen.

MM13

Postings: 1946

Registriert seit 13.06.2013

15.05.2020 - 14:14 Uhr
seh das das genauso wie christopher und fiep,hab auch schon seit jahren auf digital umgestellt,vorallem auch wegen platzproblem,mir fehlt zwar manchmal,das cover,texte etc.aber zur not hol ich mir dann eben vinyl oder cd eben noch dazu.
zum album,klasse songs,von ihrem extremen noise haben sie sich ja schon lange verabschiedet,was mich nicht stört,sind ja trotzdem noch mit interesanten "instrumenten" gespickt,die neubauten erzeugen für mich immer eine unbeschreibliche stimmung.
grazer damm und vorallem am landwehrkanal(das mich warum auch immer an rio reiser erinnert)gehören mit zu den highlights.

VelvetCell

Postings: 2560

Registriert seit 14.06.2013

15.05.2020 - 14:28 Uhr
Bei mir andersrum: Vinyl ist Pflicht! Zumindest für jedes Album, das mir wirklich gefällt. Und um das für die neue Neubauten auszuchecken, nutze ich dann Spotify. Bin gespannt auf´s Album – habe noch nicht reingehört.

ExplodingHead

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Registriert seit 18.09.2018

15.05.2020 - 14:47 Uhr
"Wegen der aktuellen Krise wäre ich nicht so sauer..."

Bin gar nicht sauer, nur kann es so eben nicht mein "Album der Woche" sein.

Oceantoolhead

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Registriert seit 22.09.2014

15.05.2020 - 14:53 Uhr
Warum ist in der Rezension von Alles Wieder Offen als letzes Album die Rede ? Was ist denn mit Lament, dass gilt doch als vollwertiges Studio Album?
Beim ersten Hördurchlauf sind die selben Songs bei mir hängen geblieben wie MM13.

Bei der Vinylfrage bin ich auf VelvetCells Seite. Aber es ist halt wie die Frage 'totes oder lebendiges Wasser'. Das hören von Musik über CD oder Vinyl entwickelt halt eine andere Energie und Wertschätzung als ein MP3 über Spotify oder Itunes. Manche brauchen das, anderen ist es egal.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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Registriert seit 12.12.2013

15.05.2020 - 15:02 Uhr
"Lament" war eine Auftragsarbeit. Ist natürlich für sich ein vollwertiges Album, steht aber nicht in der Reihe der regulären Werke.

velvet cacoon

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Registriert seit 31.08.2019

17.05.2020 - 15:50 Uhr
nach 4 Durchläufen gefällt mir das Album richtig gut.

Songs ranken...

10. Tempelhof 7,5
09. Alles in Allem 8
08. Am Landwehrkanal 8
07. Ten Grand Goldie 8
06. Seven Screws 8
05. Grazer Damm 8
04. Möbliertes Lied 8
03. Taschen 8
02. Zivilisatorisches Missgeschick 8
01. Wedding 8

Oceantoolhead

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17.05.2020 - 16:53 Uhr
Seltsame Reihenfolge

Oceantoolhead

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Registriert seit 22.09.2014

17.05.2020 - 16:53 Uhr
Sehe Wedding und Gratzer Damm als Highlights.

velvet cacoon

Postings: 189

Registriert seit 31.08.2019

17.05.2020 - 17:11 Uhr
Wedding mit mehr Noise wäre noch besser

u.x.o.

Postings: 76

Registriert seit 29.08.2019

17.05.2020 - 19:56 Uhr
Das Album hat mich seit Freitag nicht mehr losgelassen, lief mittlerweile bestimmt sieben bis acht Mal. Bis auf einen - in meinen Augen - Totalausfall, sehe ich das Album auf harmonisch hohem Niveau. Nur mit "Am Landwehrkanal" kann ich überhaupt nichts anfangen. Da kam gleich ein debiles Geschunkel á la Musikantelstadl in meinen Hinterkopf, die ursprüngliche Hoffnung, dass sich das nach mehreren Durchgängen gäbe, hat sich leider nicht bestätigt.

Meine erste Wertung nach dem WE:

10. Am Landwehrkanal 2
09. Wedding 6
08. Seven Screws 7
07. Möbliertes Lied 7
06. Tempelhof 8
05. Grazer Damm 8
04. Ten Grand Goldie 8
03. Zivilisatorisches Missgeschick 9
02. Alles in Allem 9
01. Taschen 9

Rechnerisch 7,3 - gefüht aber auch bei mir eine 8/10.

Enrico Palazzo

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Registriert seit 22.08.2019

17.05.2020 - 20:45 Uhr
Ich finde gerade Am Landwehrkanal grandios! Tolle Instrumentierung, könnte fast Regener drüber singen, dazu die Geschichte um Rosa Luxemburg. Top!

ExplodingHead

Postings: 410

Registriert seit 18.09.2018

18.05.2020 - 15:45 Uhr
"...könnte fast Regener drüber singen..."

Drei Kreuze, dass Regener das nicht getan hat... und niemals tun wird.

AVMsterdam

Postings: 354

Registriert seit 13.03.2017

19.05.2020 - 20:14 Uhr
Finde ich sehr schwach, um ehrlich zu sein. Wo ist der Krach, wenn man ihn braucht?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1975

Registriert seit 12.12.2013

19.05.2020 - 20:29 Uhr
Auf den frühen Alben. Zwingender als damals können sie doch gar nicht mehr sein. Finde daher die Entwicklung nur nachvollziehbar.

AVMsterdam

Postings: 354

Registriert seit 13.03.2017

19.05.2020 - 20:31 Uhr
... und was bekimmt man zum Ausgleich? Das ist doch ziemlich fades Ambient.

Vielleicht schenke ich dem einen zweiten Versuch, aber ...

ExplodingHead

Postings: 410

Registriert seit 18.09.2018

20.05.2020 - 01:19 Uhr
Konnte sie heute auswärts auf Spotify das erste mal (allerdings eher als Hintergrundgeräusch im Gespräch) hören und muss sagen, dass sie mir auf Anhieb eher etwas langweilig vorkam; klar ist das ruhiger, aber unverwechselbarer Neubauten-Sound, und vielleicht reissen es die Texte noch raus, wenn man sich drauf konzentrieren kann, aber irgendwie kam sie mir insgesamt etwas fad vor. Keine positiven Ausreisser wie "Nagorny Karabach", "Weil, Weil, Weil" oder "Let's Do It A Dada", die sich sofort in mein Hirn saugten, als ich die auch insgesamt eher ruhige "Alles wieder Offen" das erste Mal hörte.

Klaus

Postings: 1712

Registriert seit 22.08.2019

11.06.2020 - 17:16 Uhr
Nach vielen Durchläufen:

Viel Licht, ein wenig Schatten.
Am Landwehrkanal ist mir zu schunkelig, erste Assoziation war auch hier Element of Crime. Den Opener verstehe ich einfach nicht.

Toll: Taschen. Diese dunkle Atmoshäre ist es, womit die Neubauten auch 2020 noch packen können. Wedding hat einen ziemlich geilen Vibe und Alles in Allem ist ein schöner Übergang zu "Alles wieder offen".

Insgesamt 7/10.

Mann 50 Wampe

Postings: 610

Registriert seit 28.08.2019

11.06.2020 - 18:50 Uhr
Alles in allem recht fad.

Oceantoolhead

Postings: 1465

Registriert seit 22.09.2014

23.06.2020 - 18:26 Uhr
Hat jemand die Vinyl-Version und weiss ob diese mit einem DownloadCode kommt ?

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