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Downpilot - Leaving not arriving

User Beitrag
music777
15.07.2004 - 16:18 Uhr
Ich habe gerade die Band bei www.Amazon.com unter music downloads entdeckt. Der kostenlose mp3-Titel "true" ist eine scheinbar simple Klavierballade, jedoch mit ganz großem Tiefgang! Einfach wunderschön.

Glitterhouse schreibt über das Album:

"Downpilot -
Leaving Not Arriving

(Alt.Rock/Pop) 2003 Blue Disguise - dem CD-Titel absolut gerecht werdende Reise durch musikalische Landschaften und Klangebenen, roadmoviehafte Szenarien und traumhafte Stimmungsbögen. Downpilot sind ein neues Quartett aus Seattle, sozusagen aus dem "Stall" des bekannten Produzenten Tucker Martine (s.a. Modest Mouse, Jesse Sykes, Terry Lee Hale, Kaz Murphy, Transmissionary Six), bestehend aus Bandleader Paul Hiraga, der sich als Multiinstrumentalist (Gitarren, Keyboards, Harmonica, Melodica), fantastischer Leadsänger, alleiniger Songschreiber beweist, dazu Bassist/Drummer/Percussionist Jeff Brown, Drummer Eric Eagle und last but ganz sicher nicht least Anne Marie Ruljancich mit einer sehr dezenten, aber megawirksamen Geige und gelegentlichen Backing & Duet Vocals. Sie kennen wir ja bestens von den Walkabouts, Jesse Sykes & The Sweet Hereafter, Shins u.v.m. Was Downpilot aus der Masse der "Sound-Bands" herausragen läßt, sind die wirklich exquisit ausgearbeiteten Songs und die unglaublich geschmackvolle Balance zwischen schwer melancholischem, tiefschürfendem Alternative Dream Pop und kräftigeren, zupackenden, ambitionierten Rocksequenzen mit unterschwelligen Noise-Partikeln. Das ist hochgradig emotional und musikalisch brilliant, was auf dieser wunderbaren Platte passiert!!"

Bei www.ubl.com kann man sich Soundsamples des Albums anhören und die lassen Großes erhoffen.
music777
07.02.2005 - 09:27 Uhr
Mittlerweile hat der Schallplattenmann das Album rezensiert:

"Downpilot "Leaving Not Arriving"
Rock – Amerika von West nach Ost
(CD; Tapete)

Downpilot sollte man nicht zu schnell aufgeben. Nach den ersten Durchläufen ist bei mir lediglich ein starker Opener hängen geblieben, der Rest bleibt in sympathischer Erinnerung, aber konturlos. Irgendwann entdeckt man die feinen Melodien, die Sänger und Songwriter Paul Hiraga in die Songs gebettet hat und möchte gar nicht mehr loslassen. Der schon erwähnte Opener "True" nutzt sich auch nach x-maligem Hören nicht ab und begeistert mich jedes Mal, wenn das Schlagwerk gegen Ende immer wieder aufbegehrt um sich doch sofort zurückzuziehen. Auch bei dem darauffolgenden "Everyday Dream Of The West" fallen einem all die liebgewonnenen Musiker ein, die mit Hingabe an ihren Arrangements werkeln: Ben Folds, The Walkabouts und vielleicht auch eine Brise Death Cab For Cutie.
Es sind zwar nicht nur Großtaten auf "Leaving Not Arriving", aber selbst die vermeintlich durchschnittlichen Songs stören das Gesamtbild keineswegs. Und mit dem schwermütigen Abschlusssong "Overground" entlassen Downpilot ihre Hörer auf eine neue Reise: "Each and every town I see is now my home." [dmm: @@@]"

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