Hinds - The prettiest curse

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Pascal

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Registriert seit 13.02.2013

03.12.2019 - 16:29 Uhr - Newsbeitrag


Ein Jahr lang war es still um die spanische Gitarrenband Hinds - bis jetzt: Heute am 03.12. tischen die vier Ladies mit "Riding Solo" den ersten Leckerbissen von ihrem bevorstehenden dritten Album auf. Der neue Track klingt gewohnt dreist nach Hinds, gleichzeitig deutet er eine mutige, neue Richtung für die Band an: Nach wie vor gehören herrlich verzerrte Vocals und ansteckende Chöre zum Repertoire des Quartetts, die nun aber in eine fette und überraschend eingängige Produktion von Jennifer Decilveo eingebettet sind, die unter anderem schon für Bat for Lashes oder The Gossip tätig war. Keine Sorge: Der kommende Longplayer der Hinds ist kein glattes Popalbum geworden, es rumpelt weiterhin naiv elegant. Aber die vier Spanierinnen haben sich nach zwei Alben und unzähligen Liveshows hörbar weiterentwickelt.

Es deutet also alles auf ein aufregend abwechslungsreiches drittes Album hin, aber im Grunde genommen bleibt die Band sich selbst treu und schreibt weiterhin tief persönliche Texte über ihre Herausforderungen und Schwierigkeiten, die aber auch universell klingen: "Einsamkeit ist eines der häufigsten menschlichen Gefühle, oder? Naja, ein Musiker zu sein, hilft nicht wirklich. Dein ganzes Leben ist ständig in Bewegung und das Einzige, was bleibt, bist du selbst und der Umgang mit dir selbst. Oh Gott, wir alle wissen, wie langweilig und anstrengend das sein kann. Davon handelt Riding Solo. Von und über uns. Ständig in Bewegung, überall und nirgendwo gleichzeitig. Umgeben von Fremden die meiste Zeit des Tages, 9 Stunden Zeitunterschied zu unseren Leuten und dem, was wir Zuhause nennen, leben und sterben por y para la música", so die Band. Ein Leben für die Musik eben.

Begleitend zu Single haben Hinds unter der Regie von Keane Shaw ein choreographiertes Video gedreht, in dem die Band unter anderem mit einem schicken Sportflitzer die Wüste unsicher macht. Den Clip zu "Riding Solo" gibt es hier zu sehen

Mit ihren zwei bisherigen Alben „Leave Me Alone“ und „I Don't Run“, die weltweit rund 50 Millionen Streams generiert haben, konnten die Madrileninnen von Hinds mit ihrer ehrlichen, lustigen und charmanten Musik globale Anerkennung für ihre emotionale Offenheit und kompromisslos-anarchische Art gewinnen. Hinds lieben es zu feiern, aber eben auch genauso hart zu spielen, wie sie arbeiten. Bislang haben sie über 500 Shows auf der ganzen Welt absolviert, darunter Slots beim Glastonbury, Primavera Sound, Pitchfork Paris und dem Fuji Rock Festival.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

05.02.2020 - 11:49 Uhr - Newsbeitrag

Hindes werden im neuen Video zu Superheldinnen! Drittes Album "The Prettiest Curse" erscheint Anfang April!

Liebe Freunde, liebe Medienpartner,

nachdem bereits vor Kurzem mit „Riding Solo“ ein erster neuer Track unserer Lieblingsspanierinnen Hinds veröffentlicht wurde, geht es nun mit der neuen Single „Good Bad Times“ in die zweite Runde. Parallel dazu kündigt die Madrider Band außerdem ihr drittes Album „The Prettiest Curse“ an, was am 03.April erneut auf Lucky Number Music erscheinen wird. Was sich bereits bei „Riding Solo“ ankündigte, manifestiert sich auf der neuen Single noch deutlicher: Auf "The Prettiest Curse" befreien sich Hinds von allen verbleibenden Lo-Fi-Vorwürfen und offenbaren ein grandios breitgefächertes Biest von einem Album. Ein wahrer Quantensprung in ihrer Entwicklung als Band. „The Prettiest Curse“ ist eine Platte, die in positiver Weise vor Leben strotzt, da die Musikerinnen endlich das volle Ausmaß ihrer Pop-Fertigkeiten ausspielen und Songs entfesseln, die größer, kühner und komplexer klingen als alles, was man bisher von ihnen kannte.



Dies bedeutet natürlich nicht, dass sie sich vom "Hinds-Sein" abgewandt haben - ganz im Gegenteil! Sie multiplizieren das, was sie so besonders macht - die hellen Melodien, die herzzerreißenden Themen der Isolation und des Verrats, die ermutigenden Momente, die glühende „Don’t mess with us“ Girl-Gang-Attitüde - und gehen dabei sogar noch weiter. Zum ersten Mal singen sie prominent in ihrer Muttersprache und für das Artwork arbeiteten sie mit einer ihrer Kindheitsheldinnen, der spanischen Fotografin Ouka Leele, wodurch geradezu magische Ergebnisse entstanden. Man sagt ja, dass ein Tropfen Balsamico-Essig Erdbeeren noch „erdbeeriger“ schmecken lässt – nun ja, auf "The Prettiest Curse" klingen Hinds noch mehr „hinds-ish“ als je zuvor, und das Resultat ist einfach wunderbar.

Unter dem wachsamen Produktions-Auge (und Ohr) der Grammy-nominierten Produzentin Jenn Decilveo (u.a. Beth Ditto, Bat For Lashes, Albert Hammon Jr.) hat sich das Vierergespann Amber Grimbergen, Ana Perrote, Carlotta Cosials und Ade Martin auf der überlebensgroßen Single "Riding Solo" mit Verzerrungen, aufgeschichteten Gitarren und wirbelnden Samples beschäftigt, während die Single "Good Bad Times" ein Song über hochgradig dysfunktionale Beziehungen ist, der sich auf der schrägen und verzauberten Pop-Kanone von Tame Impala nicht fehl am Platz fühlen würde - dazu gibt es ein absurd-köstliches, B-Movie-inspiriertes, sowie absichtlich kitschiges Video, von Jean LaFleur, das man definitiv gesehen haben muss. Darin werden die Bandmitglieder zu Superheldinnen und retten Babies und Katzen, treten gegen fiese Macker und Taschendiebe an und lassen auch nicht die Konfrontation mit dem ultimativen Endgegner aus!

Zu sehen gibt es "Good Bad Times" hier.

Mit Carlotta Cosials eigenen Worten zu "Good Bad Times":
“You know that part in the movies when two people on a relationship are living complete opposite realities? When one thinks everything is great and the other one is about to drown? ‚Good Bad Times‘ is the struggle of communication, time difference, distance. Like the two sides of a coin. Two sides close together that can’t be separated, even though they seem to be completely different.”

An anderer Stelle des Albums zeigen Songs wie das lärmendene "Burn" und "Just Like Kids (Miau)", dass Hinds nichts von ihrem Gespür für Frechheit und Willensstärke verloren haben. "Come Back and Love Me

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