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Das Vinyl-Comeback

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

25.11.2019 - 19:35 Uhr - Newsbeitrag
Vinyl und Streaming schließen sich nicht aus: Schallplatten seit mehr als zwölf Jahren fast ununterbrochen im Aufwind



Berlin/Baden-Baden, 25.11.2019. - Vinyl wächst weiter: Nach den Daten des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), ermittelt von GfK Entertainment, haben die Umsätze in den ersten drei Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent zugelegt. Das gaben beide Häuser anlässlich der elften Plattenladenwoche, die am heutigen Montag deutschlandweit beginnt, bekannt. Schallplatten haben ihren Umsatzanteil am physischen Markt auf inzwischen 12,9 Prozent ausgebaut. Auch die Zahl verkaufter Schallplatten ist gestiegen. So sind von Januar bis einschließlich Ende September 2019 rund 2,17 Millionen Einheiten verkauft worden - 7,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (2,02 Millionen Stück). Insgesamt zeigt die Vinyl-Kurve nun seit zwölf Jahren nach oben, einzig 2018 gab es eine kurze Verschnaufpause.



Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „Das Vinyl-Comeback ist weitaus mehr als nur eine schöne Geschichte für Nostalgikerinnen und Nostalgiker, sondern ein Beispiel für die Formatvielfalt, die die Branche anbietet. Es zeigt auch, dass in der digitalen Zeit das analoge Produkt für viele einen großen Wert hat. Die Musikfans sind für verschiedene Formate und Kanäle offen und nutzen diese in vielen Fällen parallel, je nach Stimmung, Ort und Situation. Das belegen auch aktuelle Untersuchungen: In Deutschland sind Menschen bereit, mehr Geld sowohl für ein physisches Album als aber auch für ein Digitalalbum auszugeben. Damit ist die Wertschätzung für Musik insgesamt gestiegen, und auch das ist mehr als nur eine schöne Geschichte!“



Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Musik, die dadurch entsteht, dass eine Metallnadel in Polyvinylchlorid eingeritzten Tonspuren folgt und dann verstärkt wird, hat wieder Konjunktur. Die empfundene Wärme dieses Tonträgers fasziniert trotz oder gerade wegen der Begleitgeräusche nicht mehr nur eine kleine Fangemeinde, sondern die breite Masse von Konsumenten und Musikern. Auch deutsche Künstler sind dabei sehr beliebt. So stammt die Hälfte der 20 erfolgreichsten Schallplatten im laufenden Jahr von hiesigen Acts wie Rammstein oder den Toten Hosen. Aber nicht nur Rockmusiker, sondern auch Vertreter anderer Genres wie Billie Eilish (Pop) und Fler (HipHop) kommen gut an. Insgesamt ist die Mischung aus nationalen, internationalen, neuen und älteren Alben breit gefächert. Beliebteste Zeit für den Vinyl-Einkauf ist übrigens das Weihnachtsgeschäft - auch 2019 werden sicherlich wieder etliche LPs mit „emotionaler Wärme“ unter dem Christbaum landen.“


Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

10.06.2021 - 19:17 Uhr - Newsbeitrag
Vinyl-Boom bleibt ungebrochen



Baden-Baden, 10.06.2021. - Parallel zum stetig wachsenden Streaming-Geschäft erfreut sich auch der deutsche Schallplatten-Markt anhaltender Beliebtheit. Wie die Daten von Bundesverband Musikindustrie (BVMI) und GfK Entertainment zeigen, auf die beide Unternehmen anlässlich des diesjährigen „Record Store Day“ am 12. Juni bzw. 17. Juli hinweisen, kletterte der Vinyl-Absatz im vergangenen Jahr von 3,4 auf 4,2 Millionen verkaufte Schallplatten (plus 21,9 Prozent) nach oben. Dies waren doppelt so viele Schallplatten wie 2015 und sechs Mal so viele wie 2011. Damit setzte sich der seit 2007 anhaltende Positiv-Trend fort.



Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des BVMI: „Vinyl ist mit einem Umsatzanteil von 5,5 Prozent mittlerweile wieder das drittstärkste Format im Gesamtmarkt für Musikverkäufe. Die Dynamik, die wir hier seit inzwischen vierzehn Jahren sehen, ist ungebrochen und für viele angesichts der omnipräsenten digitalen Nutzungsformen immer wieder verblüffend. Vinyl-Fans sind nach eigenen Angaben besonders musikaffin, wie unsere jährlich erhobenen Käufer:innenprofile zeigen: Die Zustimmungsrate zu dem Satz „Kein Tag ohne Musik“ liegt bei 80 Prozent und damit höher als bei allen anderen Formaten. Es ist insofern davon auszugehen, dass viele Menschen auch Parallel-Nutzende sind, also etwa Vinyl kaufen und gleichzeitig streamen. Unsere Branche hält auch deshalb weiterhin alle Formate und Kanäle vor, von Vinyl bis zur Cloud, analog und digital.“



Dr. Mathias Giloth, Geschäftsführer GfK Entertainment: „Ein 70 Jahre altes und mit diversen Ausprägungen wie Picture Discs und limitierten Sondereditionen belebtes Tonträgerformat fasziniert anhaltend - und weder das enorm erfolgreiche und weiter wachsende Streaming noch die Herausforderungen während der Pandemie haben daran etwas geändert. Besonders gefragt bleibt Rockmusik in all ihren Ausprägungen: Fast drei Viertel der 20 beliebtesten Schallplatten des laufenden Jahres stammen aus diesem Segment. Doch auch jeweils drei HipHop- und Pop-Künstler schaffen es in die Sonderauswertung. Musik „Made in Germany“ zeichnet für insgesamt über ein Drittel aller Positionen verantwortlich.“



Auf Platz eins der Vinyl-Hitliste für den Zeitraum Januar bis Mai steht die HipHop-Formation K.I.Z („Rap über Hass“). Dahinter landet mit der Punkband Broilers („Puro Amor“) ebenfalls ein nationaler Act. Die US-Rockgruppen Greta Van Fleet („The Battle At Garden's Gate”) und Foo Fighters („Medicine At Midnight”) sowie der „Greatest Hits”-Longseller von Queen runden die Top 5 ab.



Die Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.





kingbritt

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10.06.2021 - 19:36 Uhr

. . . habe ein nettes Vinyl-Archiv. Mich interessieren eigentlich nur die Release-Original-Pressungen, bei Nachpressungen bekomme ich die Krise. Auch die Preisentwicklung für das ein oder andere Schätzen ist ähnlich wie bei einem guten Flächen Wein.

kingbritt

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10.06.2021 - 19:38 Uhr

. . . Hallo Mr. edit "Fläschchen"

Mann 50 Wampe

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Registriert seit 28.08.2019

10.06.2021 - 20:39 Uhr
Warum bekommst du bei Nachpressungen die Krise ?
Oft genug sind Nachpressungen deutlich besser als die Orginale, die ja mit Stand der Technik der 60er oder 70er Jahre aufgenommen wurden. Wenn die orginal Master Bänder (sofern noch vorhanden) mit moderner Technik überarbeitet wurden und damit der Sound in Dynamik, Qualität oder Reinheit deutlich aufgewertet wurde, kligt das oft besser als die orginal Pressung. Ich meine damit nicht ein digitales Remaster was dann auf eine analoges Medium (Vinyl) gepresst wird, dass klingt meistens zu clean und ist auch an sich ein Sakrileg.
Aber Zugegeben sind natürlich längst nicht alle Nachpressungen gelungen.

Kojiro

Postings: 793

Registriert seit 26.12.2018

10.06.2021 - 20:52 Uhr
Naja, ich bin auch tendenziell auch eher ein Fan von Original-Pressungen. Besitze zu 98% eigentlich nur Originale aus den 60s, 70s, 80s, 90s und und und. Ist auch n Sammler-Ding.
Natürlich gibt es wirklich gute Represses und viele Originale sind - dem Hype sei Dank - kaum noch zu bezahlen, aber mich nervt es höllisch, dass jedes Popel-Release mittlerweile 30 verschiedene Vinyl-Ausführungen bekommt.

Teilweise wird der Hype bzw. die Pseudo-Limitierung vieler (neuer) Alben bewusst befeuert und am Ende des Tages führt das nur dazu, dass die Preise (siehe Discogs) teils in lächerliche Sphären befördert werden. Die Aasgeier kaufen doch jedes Release, nur, um es wenige Minuten später für das xxx-fache auf Ebay zu verkaufen.

Was mich ebenso nervt: Dieser OBI-Hype. Ich besitze viele Alben (z.B. Fleetwood Mac, Minnie Riperton, Beatles) als Japan Originals mit OBI-Strip. Seit ca. 4-5 Jahren werden in sämtlichen Genres Alben ebenso mit OBI-Strip angeboten. Eben als Pseudo-Limitierung. Witzigerweise sind das oftmals dieselben Pressungen (selbe Matrix etc.) wie die Non-OBIs. Aber Deppen zahlen dafür...

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

10.06.2021 - 20:59 Uhr

. . . ja, das ist jetzt eher so ein Ding unter Hardcore-Sammlern. Wenn du eine rare Vinyl aus den 70'ern dein eigen nennst, kann dir da keiner mit einer Nachpressung kommen, oder einer SACD nur weil der Sound aufgefrischt ist.

Klaro, Remastering geht nicht nur bei den CD, auch DDD kein Thema.
Technisch sollten Nachpressungen eigentlich mindestens gleich oder gar besser je nach Source und einem guten Presswerk sein. Höre schon seit einiger Zeit von Vinylfans, das die Qualität aktueller und Nachpressungen oft recht bescheiden ist und der Ärger groß. Daher sollte man sich vorab des Kaufs schon mal über die zu erwartende Qualität informieren.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

10.06.2021 - 21:38 Uhr
Jo, bin zwar null Originalpressungfetischist, aber die Quali heutiger Pressungen lässt leider häufig zu wünschen übrig - Oberflächengeräusche, Wellungen etc. kommen gar nicht so selten vor... So richtig 100% makellose Platten sind nicht die Regel... kleine Mäkel sind verträglich, aber ich muss schon hin und wieder umtauschen....

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

10.06.2021 - 22:38 Uhr
Stimmt schon, fuzzy. Manchmal denke ich, mein Player hat eine Macke, weil jede Platte rummuckt. Dann lege ich einfach ´ne Platte aus den Achtzigern auf. Und siehe da: Alles gut. Lag an der schlechten Pressqualität.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

10.06.2021 - 23:01 Uhr
Deswegen kaufe ich mir auch immer noch hin und wieder CDs... für mich trotzdem summa summarum klanglich betrachtet das überlegene Medium - wenn nicht das Mastering dem Loudness War zum Opfer gefallen ist (das ist aber kein Problem des Mediums CD)...
Platten hören als Ritual inkl. Haptik, Artwork und Co. macht sicher in Summe mehr Spaß, aber rein klanglich und im Hinblick auf Lagerung ist die CD einfach deutlich überlegen... man muss sie nie waschen/säubern, es gibt nie Oberflächengeräusche, keine Wellungen, elektrostatische Ladung etc.... langlebig ist die CD entgegen mancher Argumente von Vinyl-Verfechtern auch... ich habe viele CDs aus der ersten 1990er Hälfte und die funktionieren alle absolut einwandfrei ohne jegliche Verluste des Klangs, und das nach 30 Jahren... letztens habe ich sogar 20 Jahre selbstgebrannte CDs aufgelegt - null Probleme...

Ich liebe Vinyl absolut.. es ist aber auch ab und zu ein anstrengendes, teilweise nerviges Medium, vor allem wenn man voller Vorfreude eine neue Platte auflegt und feststellt, dass es ständig knackt und zirpt...

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

10.06.2021 - 23:09 Uhr
Da habe ich mir eine recht dicke Haut zugelegt. Ich liebe Vinyl und habe einst meine mehr als 1000 Alben umfassende CD-Sammlung bis auf ein paar Ausnahmen verbimmelt. Einen CD-Player habe ich gar nicht mehr.

Das war ein guter Schritt damals, weil ich, als ich noch zweigleisig unterwegs war, oft einfach zu faul zum Vinylhören war. Seit dem Umbruch hat heimisches Musikhören für mich an Klasse und Intensität gewonnen.

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

10.06.2021 - 23:22 Uhr
Ich fahre zweigleisig und bin hochzufrieden damit... deutlich öfter höre und kaufe ich Vinyl, habe aber auch immer wieder mal kurze CD-Phasen, manchmal wechsele ich auch ständig hin und her... ich sehe auch keinen Sinn darin meine recht große CD Sammlung (Zahl habe ich nicht, sind aber ganz sicher deutlich mehr als 1.000) mit vielen Alltime Faves aufzulösen...

VelvetCell

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Registriert seit 14.06.2013

11.06.2021 - 01:05 Uhr
Das ist einzusehen. So viele Sachen habe ich bereits doppelt- also nachgekauft. Aber nun – für mich war es ein guter Schritt.

Kojiro

Postings: 793

Registriert seit 26.12.2018

11.06.2021 - 06:21 Uhr
CDs sind durchaus cool und bringen die von fuzz genannten Vorteile mit sich. Vor allem haben sich CDs länger gehalten als man hätte annehmen können. Ich stand vor ca. 25 Jahren mal vor der Entscheidung, entweder weiterhin CDs zu kaufen oder vollends auf Vinyl umzusteigen. Habe mich dann fürs schwarze Gold entschieden und meine CD-Sammlung verkauft. Seitdem nur noch Vinyl.

Mann 50 Wampe

Postings: 1184

Registriert seit 28.08.2019

11.06.2021 - 06:40 Uhr
Ich konsumiere auch beides, ca. 900 CD´s und 1700x Vinyl. Ich schwöre auch der CD nicht völlig ab, aber Vinyl steht bei mir aus bereits genannten Gründen eindeutig im Vordergrund. Die CD hat momentan den Vorteil das sie einfach billig zu bekommen ist, vor allem bei Alben die ich zwar gerne auf hätte, wo es aber nicht unbedingt sein muss eine Vinylplatte zu kaufen weil ich aber nicht bereit bin den Preis zu bezahlen. Klanglich ist Vinyl für mich der CD nicht unterlegen, Vorraussetzung dafür ist aber ein guter Dreher und eine gute Anlage.

fakeboy

Postings: 1114

Registriert seit 21.08.2019

11.06.2021 - 09:12 Uhr
Ich fahre auch immer noch zweigleisig. Hab ca. 2000 CDs, 1200 LPs. Neue Sachen kaufe ich meist auf Vinyl. Bei einigen Bands, deren Diskografie ich komplett auf CD habe, kaufe ich zuweilen doppelt (bspw. Bad Religion, Superchunk, Arcade Fire...), was natürlich eigentlich bescheuert ist... Zuweilen greife ich lieber zur CD, wenn ein Album nur als Doppel-LP erhältlich ist mit je 2-3 Songs pro Seite (ein Bsp. ist die Dear Science von TV on the Radio).

Alte Sachen versuche ich als 2nd hand Vinyl zu finden (Discogs). Bei Metal greif ich gerne auch zu CDs (bspw. Sachen wie Machine Head, Pantera, Sepultura). Die klingen oft einfach satter auf CD. Überhaupt: der Klang... Bei neuen Vinyl-Pressungen gibt es leider enorme Unterschiede, was Klang und auch Lautstärke angeht. Bei CDs war die Lautstärkenentwicklung recht konstant. ich weiss, dass ich den Verstärker bei CDs aus den 80er und frühern 90ern etwas lauter drehen muss. Nachher bleibt es sich (meist) gleich. Bei neuen Vinyl-Pressungen völlig willkürlich. Manche Garage-Rock-Sachen sind sehr leise, manche Folk-Platten sehr laut. Das nervt etwas. Zudem klingen manchen Pressungen einfach dumpf oder knistern wie blöd. Bei 2nd hand Platten (kaufe meist NM oder VG+) ist der Klang viel homogener. Insbesondere bei Vinyl aus den 80ern fällt auf, dass die meist deutlich lauter und knackiger klingen. Da wurde wohl für Vinyl gemastert, während heute oft einfach das CD-Master auf Vinyl gepresst wurde... In Sachen Haptik ist natürlich Vinyl unschlagbar, wobei ich auch nachwievor gerne CDs in der Hand habe, insbesondere wenn sie mit dickem Booklet ausgestattet sind. Was hab ich diese Büchlein verschlungen in den 90ern...

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

11.06.2021 - 10:21 Uhr
Eigentlich habe ich die Regel Alben, die ich auf CD habe, nicht nochmal auf Vinyl zu kaufen... die hat auch großteils Bestand, manchmal breche ich sie und mache es doch, bei besonderen Lieblingsalben oder coolen Pressungen...

fakeboy

Postings: 1114

Registriert seit 21.08.2019

11.06.2021 - 10:29 Uhr
Diese Regel habe ich "eigentlich" auch. "Eigentlich" ist ziemlich dehnbar ;-)

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 10:38 Uhr

. . . bin da eher im fünfstelligen Bereich angelangt. Das liegt aber an einem Archiv das ich im Nachlass übernommen habe um es weiter fortzuführen und zu pflegen.

Autotomate

Postings: 3290

Registriert seit 25.10.2014

11.06.2021 - 10:46 Uhr
Wieviel ist das in Meter?

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 10:49 Uhr

eng gestellt: 1.000 Vinyls ca. 2.20 Meter

Autotomate

Postings: 3290

Registriert seit 25.10.2014

11.06.2021 - 10:55 Uhr
Und das dann fünfstellig, also Minimum 22m? Krass...

darkchild1985

Postings: 135

Registriert seit 05.12.2020

11.06.2021 - 11:02 Uhr
Vinyls sind schon 'ne feine Sache. Alleine die Haptik, die Zeremonie des Auflegens, das hat schon was.

Bin allerdings tatsächlich eher (wieder) CD-Kind, aus Gründen der Praktikabilität. Das haptische (natürlich nicht ansatzweise so geil) Gefühl habe ich hier theoretisch auch, kann meinen Sammeltrieb auch da ausleben, kann bewusst hören, aber eben auch gut nebenbei laufen lassen ohne ständig irgendwas wechseln zu müssen. Ist bei Doppel-LPs in der Tat recht nervig.

Im Auto Streaming oder MP3, ebenso beim Hören über Kopfhörer.

Autotomate

Postings: 3290

Registriert seit 25.10.2014

11.06.2021 - 11:13 Uhr
So mach ich das auch. Hab ca. 500 Vinyls aber lange keins mehr gekauft (außer eins-zwei die ich unbedingt physisch haben wollte und die es nicht auf CD gibt)

kingbritt

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Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 11:25 Uhr

. . . nach oben auf 5 Regalebenen. Es gibt DJ's (war mal im Groove Magazin ne Reihe) die habe die Wände, und das waren keine kleinen Zimmer eher so Wohnzimmergröße, komplett mit Platten zugestellt. Kein Fleckchen mehr frei. Dann ist das auch ein idealer Schallschutz und gut für die Nachbarschaft. So sehen, nur Gutes mit Vinyl.

Mann 50 Wampe

Postings: 1184

Registriert seit 28.08.2019

11.06.2021 - 17:05 Uhr
Fünfstellig ist echt beeindruckend...
Ich möchte noch mal eine Lanze für Doppel LP´s brechen. Hat ja oft einen Grund die Songs auf vier anstatt zwei Seiten zu verteilen, dadurch ist der Sound eindeutig besser, wenn man weniger Spielzeit auf eine Seite packt, dann wird der Rillenabstand größer.
Der größere Rillenabstand ermöglicht höhere Auslenkungen, d.h. höheren Pegel bzw. kräftigere Bässe.

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 17:15 Uhr

Ja, stimmt schon wegen der CD-Länge wird gewurstelt, früher, also noch von den CD's mit 'ner Spiellänge von max. 80min., gab es allerdings auch jede Menge Doppel-/Drei-/Vierfach-LP's. Glaube meine längste Einzel-LP ist was von ECM und hat so 65min. Spielzeit.
Kennt ihr da so "lange Laufzeit" LP-Fälle?

fakeboy

Postings: 1114

Registriert seit 21.08.2019

11.06.2021 - 17:20 Uhr
Ich hab nur ein Problem mit den Doppel-LPs, bei denen pro Seite nur grad 12 Minuten drauf sind... In solchen Fällen mag ich es, wenn die Songs statt auf 4 auf 3 Seiten aufgeteilt werden und die vierte Seite einfach ein Etching hat.

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Registriert seit 25.09.2014

11.06.2021 - 17:25 Uhr
Mir ist das immer positiv bei Portugal. The Man - Evil Friends aufgefallen. Ich stelle aber gerade fest, dass die Spielzeit "nur" 46:34 Minuten beträgt. Aber trotzdem gut.

jo

Postings: 2919

Registriert seit 13.06.2013

11.06.2021 - 17:35 Uhr
@VelvetCell:

Manchmal denke ich, mein Player hat eine Macke, weil jede Platte rummuckt.

Echt? Also, "jede" kann ich nicht sagen. Selbst wenn mal (oft ja nur kleine) Wellenschläge vorhanden sind, gibt es ja Möglichkeiten, das zu beheben beziehungsweise in der Regel hört man die ja gar nicht.

Ich würde es eher so beziffern, dass circa 3/4 meiner Plattenkäufe (oder eher 7/8) aktuell erscheinender Ausgaben vollkommen in Ordnung sind, wenn es um den Sound geht. Es gibt natürlich auch schlechte Pressungen, die aber behebbare Probleme haben (Schmutz), die man oft auch gar nicht hört (gute/scharfe Nadelspitze vorausgesetzt).

Mr Oh so

Postings: 1781

Registriert seit 13.06.2013

11.06.2021 - 17:38 Uhr
Ich spiele immer wieder mit dem Gedanken, in Vinyl einzusteigen. Das Gesamterlebnis reizt mich einerseits. Aber letztendlich ist es mir dann doch zu umständlich. Die Gründe wurden ja von fuzzy und darkchild schon gut dargestellt. CDs kommen meinem Sammeltrieb zugute, hören tu ich wohl 50/50 CD und Stream.

jo

Postings: 2919

Registriert seit 13.06.2013

11.06.2021 - 17:51 Uhr
Mir ist es mittlerweile einfach das bei Vinyl oft bessere Mastering mal ganz gerne wert. Gerade, was den "Loudness War" angeht, ist das dann öfter mal etwas anderes.

Kojiro

Postings: 793

Registriert seit 26.12.2018

11.06.2021 - 19:15 Uhr
Fünfstellig ist wirklich krass. Ich glaub, ich bin bei ca. 4.000-5.000, habe aber auch viele Maxis + einige Scheiben, die ich für Sample-Zwecke einfach in den Kruschkisten für n paar Cent gekauft hab..

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 19:41 Uhr

. . . da Vinyl's in größeren Mengen ein mächtiges Gewicht haben, sind diese besser mal im Keller aufbewahrt. Stahlregale. Dies auch wegen der geringeren Temperaturschwankungen (Wellungen)und möglichst eng an einander.
Aber auf Feuchtigkeit achten. Neben der Waschküche ist das eher nichts.
Vinyl ist der Horror bei einem Brand. Schwer zu löschen. Eine Klärung mit der Versicherung ist von Vorteil.

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

11.06.2021 - 20:04 Uhr

. . . vorher klären. Das Zeugs ist bei einem Brand auch ziemlich giftig.

jo

Postings: 2919

Registriert seit 13.06.2013

13.06.2021 - 12:00 Uhr
Inwiefern ist es für die Versicherung derart relevant? In den meisten geht es (auch im Kleingedruckten) eher um Brandursachen - nicht um mögliche "brandverlängernde/schwer zu löschende" Objekte.

Klaus

Postings: 3201

Registriert seit 22.08.2019

13.06.2021 - 13:25 Uhr
Es ist von dem Aspekt her nicht relevant. Wohl aber das Thema Wertermittlung / wertnachweis (!) / Versicherungssumme.

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

13.06.2021 - 14:28 Uhr
"Wertvolle Sammlungen sind durch eine normale Hausratversicherung in aller Regel nicht abgedeckt, es sei denn sie sind ausdrücklich eingeschlossen. Dann muss aber ein Sammlungskatalog bei der Versicherung hinterlegt sein." habe ich mal gelesen.

Habe meine Sammlung auch bei meiner Versicherung wertmäßig/Gesamtsumme explicit ausgewiesen. Ferner eine Datenbank die alle Alben erfasst und dann noch reichlich Fotos. Richtig wäre eigentlich noch eine vor Ort Begutachtung durch die Versicherung.

Klaus

Postings: 3201

Registriert seit 22.08.2019

13.06.2021 - 14:38 Uhr
Jo, das ist auch relevant dafür, dass die entsprechenden Werte auch ersetzt werden. Hat aber wenig mit Brandvorschriften etc. zu tun, sondern um die korrekte Entschädigungshöhe feststellen zu können.

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

13.06.2021 - 14:50 Uhr

. . . gut gibt auch noch Wasserschäden etc.

Brandschutzauflagen, weiß ich nicht so genau. Habe mal zwei Feuerlöscher in der Ecke.

Ein guter Jugendbekannter von mir hatte einen Schallplattenladen in Geisenheim/Rhg. Der ist ihm komplett runtergefackelt. Wegen der giftigen Rauchentwicklung wurde drum herum evakuiert. Dann noch die Entsorgung der verklebten giftigen Vinylmasse durch eine Spezialfirma.
Vielleicht doch besser nur streamen. ^^

Mann 50 Wampe

Postings: 1184

Registriert seit 28.08.2019

13.06.2021 - 19:33 Uhr
meint ihr mein Versicherungsvertreter kann den Wert meiner GG Allin Sammlung richtig schätzen ?

kingbritt

Postings: 3996

Registriert seit 31.08.2016

13.06.2021 - 19:48 Uhr

GG Allin, macht 6 Alben a €2,50. Sollten die drauf haben. ^^

jo

Postings: 2919

Registriert seit 13.06.2013

14.06.2021 - 10:18 Uhr
Eben, mir ging es nur um den von mir genannten Aspekt. Der Rest sollte sowieso klar sein.

Kojiro

Postings: 793

Registriert seit 26.12.2018

19.06.2021 - 21:53 Uhr
Über eine Versicherung habe ich auch oft nachgedacht, aber mal ehrlich: Wie lässt sich der (materielle / ideelle) Wert einer Scheibe überhaupt halbwegs objektiv bewerten? Natürlich sind Qualität, Alter, Pressung, Limitierung etc. Determinanten. Allerdings werden die Preise durch Discogs teils abstrus verzerrt + gibt es ja durchaus auch Scheiben, die durch ne Widmung o.Ä. einen weitaus höheren (persönlichen) Wert besitzen als es die hiesigen Datenbanken ggf. vermitteln...

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