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Esoteric - A pyrrhic existence

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21733

Registriert seit 08.01.2012

21.11.2019 - 21:38 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

fitzkrawallo

Postings: 1253

Registriert seit 13.06.2013

22.11.2019 - 11:27 Uhr
Willkommen in Esoteric-Land, Klaus Porst. Man freut sich ja ueber jeden neuen Buerger. Ich denke man koennte im Vergleich zu anderen Funeral Doom-Bands Esoterics psychedelische Orientierung staerker herausstellen und ihre einizigartige Faehigkeit, diese 20-Minueter organisch durchzukomponieren, also dass es eben nicht so klingt, als waeren verschiedene Teile einfach nur aneinandergepappt, um am Ende halt einen langen Track zu ergeben. In einem anderen Thread hat ein User den Sound von Esoteric mal als einen Lavastrom bezeichnet und ich denke, das passt nirgends besser als hier. Dass "A Pyrrhic Existence" tatsaechlich das Meisterstueck der Band ist, wage ich vorerst zu bezweifeln. Da stehen dann wohl doch eher "A Maniacal Vale" oder das "kurze" "Metamorphogenesis". Wird bei mir aber trotzdem wahrscheinlich fuer die Top 3 dieses Jahr reichen.

Klaus

Postings: 4175

Registriert seit 22.08.2019

22.11.2019 - 11:41 Uhr
Hey,

danke für den Input.

"Dass "A Pyrrhic Existence" tatsaechlich das Meisterstueck der Band ist, wage ich vorerst zu bezweifeln. Da stehen dann wohl doch eher "A Maniacal Vale" oder das "kurze" "Metamorphogenesis". Wird bei mir aber trotzdem wahrscheinlich fuer die Top 3 dieses Jahr reichen. "

Das kann gut sein, mein Eindruck war, dass hier zumindest die bislang professionellste (weil natürlich auch mit heutigem technischen Standard) produzierte Produktion vorliegt und mit guten Produktionen kriegt man mich meistens.

"diese 20-Minueter organisch durchzukomponieren, also dass es eben nicht so klingt, als waeren verschiedene Teile einfach nur aneinandergepappt, um am Ende halt einen langen Track zu ergeben. "

Wirkt das im Text so? Absicht war es nicht, denn da hast du absolut recht: Trotz der teilweise massiven Längen wird es nie langweilig oder wirkt künstlich verlängert - im Gegenteil!

fitzkrawallo

Postings: 1253

Registriert seit 13.06.2013

22.11.2019 - 12:34 Uhr
Wirkt das im Text so?

Nee, sorry fuer das Missverstaendnis. Auch wenn ich es so formuliert habe, waren meine Punkte weniger Kritik an der Rezension denn Hervorheben von Eigenschaften der Band, die ich besonders schaetze.

Klaus

Postings: 4175

Registriert seit 22.08.2019

22.11.2019 - 12:36 Uhr
Absolut, deswegen haben die ja nach langem sträflichen Vernachlässigen deutlich bei mir gezündet - die haben schon das gewisse "Etwas".

"Auch wenn ich es so formuliert habe, waren meine Punkte weniger Kritik an der Rezension denn Hervorheben von Eigenschaften der Band,"

Okay, weil wenn Dinge so rüberkommen, wie sie es nicht sollen, hätte man evtl. nochmal nachbessern müssen ;)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27233

Registriert seit 07.06.2013

23.11.2019 - 18:42 Uhr
Oh, ich find das grad richtig gut aufs erste Ohr. Bin aber erst bei Minute 21 von 384. :D

Corristo

Postings: 840

Registriert seit 22.09.2016

23.11.2019 - 22:48 Uhr
Ich schätze die Band generell sehr, war bisher leider jedoch zu selten in der Stimmung dafür. Doch die neue könnte nun vielleicht ein echter Türöffner sein. Der genannte Lavastrom, das Inferno, alles wieder da, was auch sonst? Man scheint sich oftmals direkt im Herzen der Hölle zu befinden und Szenarien wie bei Dantes Göttlicher Komödie (unbedingt mal lesen btw.) scheinen sich abzuspielen, aber eben nicht immer (im Gegensatz zu früher vielleicht).

Aber dazwischen eben auch die minutenlangen Ambientpassagen, die jedes Mal anders ausfallen, die mir als Ambient-Fan gut gefallen. Diese Musik scheint ihre eigenen Gezeiten zu haben. Man hat immer wieder das Anfluten und das Abbebben. Und diese Zustände dauern natürlich immer minutenlang an. Tatsächlich sehr organisch wirkend.

Wie das Riff bei "Consuming Lies" irgendwann in den Song hineinexplodiert, meine Herren. Usw. Und es passiert nach den Maßstäben dieses Genres eigentlich auch recht viel auf diesem Album, sie experimentieren mitunter wohl auch mit ihren Möglichkeiten. Sie klingen insgesamt weniger monoton als früher, was nicht heißen soll, dass es weniger beklemmend ist.

Und diese unverhoffte Schönheit halt auch immer wieder. Am exemplarischsten zeigt sich das für mich immer noch am Gitarrensolo ab ca. 5 Minuten bei Circle auf "Maniacal Vale". Als ob da so eine Art dämonischer David Gilmour am Werk wäre. Und auf der Neuen gibts glaube ich auch wieder einige solcher Momente und Phasen.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

03.12.2019 - 23:27 Uhr
Bei jedem Durchgang schaff ich ein wenig mehr dieses Monstrums. Gerade habe ich das Buch "World War Z" begonnen und dazu passt es perfekt. :)

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

25.01.2020 - 01:22 Uhr
Und gerade zu "Dracula" passt es auch super. :D

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 27233

Registriert seit 07.06.2013

27.01.2020 - 22:34 Uhr
Jetzt erst die Rezi gelesen und den Thread-Link entdeckt. :D
Aber ansonsten ist das derzeit mein liebstes "Heavy"-Album. Läuft trotz der extremen Länge gern am Stück durch. Toll.

Corristo

Postings: 840

Registriert seit 22.09.2016

27.01.2020 - 22:40 Uhr
Ja, ist ein Meisterwerk.

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