CocoRosie - Put the shine on

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Armin

Plattentests.de-Chef

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30.10.2019 - 13:18 Uhr - Newsbeitrag
CocoRosie kündigen neues Album "Put The Shine On" an / neues Video "Smash My Head" / Tour im Frühjahr 2020

"...speaks to the universality of both pain and solidarity." - NPR
"The Casady sisters keep it precious and weird even as they explore more expansive pop sounds." - New York Magazin

CocoRosie, das Schwesternduo Sierra und Bianca Casady, kündigen heute ihr 7. Studioalbum "Put The Shine On" an, das am 6. März 2020 über Marathon Artists veröffentlicht wird. Die Single "Smash My Head", mit einem von Bianca Casady gedrehten Video, erscheint heute als Vorgeschmack auf das, was kommen wird.

▶ Ansehen: CocoRosie - "Smash My Head" (official video)



CocoRosie sagen über "Smash My Head":
"For us, our song "Smash My Head" is a running-on-fire cry from the teenage heart, an inner scream we never dared to let out. The song climaxes in an exaltation, an expression of ecstatic death. It journeys from a hard-knock desert childhood scene to a transcendent cosmic passing to another realm."

Das neue Album wird von ihren einzigartigen Live-Shows im März/April 2020 begleitet, zu denen es auch Termine in Deutschland geben wird.

CocoRosie - live:
23.03.20 Festsaal Kreuzberg (Berlin)
27.03.20 Mojo (Hamburg)
28.03.20 Zakk (Düsseldorf)
31.03.20 Wagenhalle (Stuttgart)

CocoRosie ist das musikalische Projekt der amerikanischen, multidisziplinären Performancekünstlerinnen Sierra und Bianca Casady. Ihre Songs verbinden eine Vielzahl von Stilen und Referenzen, von Hip-Hop über Folk bis hin zu Oper, und formen die schmerzhaftesten Erfahrungen zu unvergesslichen und stimmungsvollen Popsongs. Insgesamt ist CocoRosies Musik ein anhaltender, psychologisch intimer Dialog zwischen den Geschwistern. Jede Schwester hat mehrere Persönlichkeiten und Gesangsstile; Bianca liefert Rap im Troubadour-Stil, während Sierra oft mit feinen Tönen reagiert und ihre Stimmen auf Harfe, Klavier oder Gitarre begleitet. Ein wesentlicher Teil ihres Sounds ist eine erschütternde Landschaft, die aus altem Kinderspielzeug und anderen Fundstücken besteht und ihren Liedern eine besondere Nostalgie verleiht. In ihren fünfzehn Jahren als CocoRosie haben sie sechs Alben veröffentlicht: Jedes einzelne begeistert durch Kontroversen und Debatten in gleicher Weise; geprägt durch ihre Angstlosigkeit und Risikobereitschaft in ihrer Kunst. Diese starke kreative Vision durchzieht jeden Aspekt ihrer Arbeit - von Videos bis hin zur Live-Performance mit Theaterkostümen und Make-up - die sie zu jedem neuen Lied kreieren.

Anfang dieses Sommers kehrten CocoRosie erstmals mit einer neuen Chance The Rapper-Zusammenarbeit "Roo" (co-geschrieben, produziert und performed von CocoRosie) bei The Big Day zurück und veröffentlichten ihren ersten neuen Song seit zwei Jahren mit dem Titel "Lamb & the Wolf". Die Single enthielt Artwork des legendären Theaterregisseurs und bildenden Künstlers Robert Wilson und folgte auf die Single "Smoke 'em Out" (feat. ANOHNI) vom Januar 2017. Mehr dazu in diesem FADER-Interview.



Der Ausdruck ihrer Ideen ist für die Schwestern auch neben der Musik von größter Bedeutung. Zusätzlich zu ihren Album-Tourneen und Festivalauftritten weltweit hat Bianca Einzelausstellungen ihrer Kunstwerke in New York in der Deitch Gallery sowie in Cheim und Read gezeigt. Bianca hat "Nightshift" geschaffen, eine Tanztheaterproduktion, und Sierra schrieb und spielte "Soul Life", eine experimentelle Oper, die beide beim Donau-Festival in Krems aufgeführt wurden, das sie 2012 kuratierten. Auf ihrem Weg zur Theaterregisseurin führte Bianca Regie bei zwei Theaterstücken mit der National Theater Academy in Norwegen und entwickelt derzeit neue Werke, die neue Formen von Oper und Tanz erforschen, bei denen Sierra eine Hauptrolle spielen wird. Sierra hat Musik in Zusammenarbeit mit dem Symphony Orchestra of Amsterdam, dem ICA in London und der Sydney Opera House arrangiert und aufgeführt.
Zuletzt haben CocoRosie Originalpartituren für vier abendfüllende Theaterwerke von Robert Wilson komponiert.

Album-Tracklist:
01. High Road
02. Mercy
03. Restless
04. Smash My Head
05. Where Did All The Soldiers Go?
06. Hells Gate
07. Did Me Wrong
08. Lamb And The Wolf
09. Slow Down Sun Down
10. Burning Down The House
11. Ruby Red
12. Aloha Friday

Armin

Plattentests.de-Chef

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22.01.2020 - 11:50 Uhr - Newsbeitrag
CocoRosie veröffentlichen neue Single "Aloha Friday"
Das neues Album "Put The Shine On" erscheint am 13. März 2020
Tour im Frühjahr 2020

Nach "Lamb & the Wolf" und "Smash My Head" teilen CocoRosie heute mit "Aloha Friday" den dritten Track aus ihrem 7. Studioalbum "Put The Shine On", das am 13. März 2020 (ACHTUNG: neues Vö-Datum) über Marathon Artists veröffentlicht wird und hier vorbestellt werden kann.



https://cocorosie.lnk.to/AlohaFridayYouTubeEM

Bianca Casady erklärt den Hintergrund des Titels:
"Dear ones, we are excited to announce the release of another song from our upcoming album. Aloha Friday was written in my birthplace, the Big Island of Hawaii. It's a melancholic special something for you all to enjoy."


peppermint patty

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22.01.2020 - 12:33 Uhr
Das Album könnte ein ganz grosser Wurf werden. Die Singles sind auf jeden Fall alle hervorragend. Bei "Smash my head" und "Lamb and the Wolf" kommen die schönen Melodien trotz der bekannten Hyperaktivität nie zu kurz und "Aloha Friday" ist einer der schönsten Songs, die ich in letzter Zeit gehört habe.

peppermint patty

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22.01.2020 - 13:07 Uhr
Wenn man zu "Smash my head" jetzt zb. lesen würde, hier wird ein gerader Technobeat mit Spieluhrmelodien, Electroclash-Elementen und Rockgitarren kombiniert, klingt das erstmal furchtbar anstrengend. Aber das Gegenteil ist der Fall, die Elemente fügen sich alle wunderbar zusammen und bilden einen stimmigen Hintergrund für den bekannt wunderschönen Gesang. Durch diese bewusste Sperrigkeit des Beats wird natürlich auch einem Abdriften in den "Kitsch" , in den zu sehr gewollten Wohlklang prophylaktisch vorgebeugt. Vielleicht bin ich auch nur so begeistert, weil ich mich noch nicht so intensiv mit der Band beschäftigt habe...

MopedTobias

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22.01.2020 - 13:22 Uhr
Wenn du letzteres ändern willst: Ich kann besonders das Debüt "La maison de mon rêve" (allerdings noch home-recorded und sehr minimalistisch) und "Grey oceans" empfehlen. Sehr spezielle, aber tolle Band, konnte nur mit der letzten Platte nicht allzu viel anfangen.

peppermint patty

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22.01.2020 - 13:54 Uhr
Ist natürlich nicht so, dass ich Coco Rosie vorher gar nicht gekannt hätte. Sie haben mit "Werewolf" einen meiner Lieblingssongs überhaupt zu verantworten, im positiven Sinne. Den konnte ich teilweise schon mal 2 Stunden am Stück immer und immer wieder hören. Nur habe ich im Zuge dieser Begeisterung das restliche "The adventures of Ghosthorse and Stillborn"-Album etwas vernachlässigt. Nein, Coco Rosie werden bei mir jetzt eine Renaissance erleben, da bin ich mir sicher. Passt in mein musikalisches Beuteschema.

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.02.2020 - 20:24 Uhr - Newsbeitrag
CocoRosie teilen neues Video "Restless"
Album erscheint am 13.03.2020
Vier Deutschlandkonzerte Ende März

CocoRosie (Sierra und Bianca Casady) teilen heute "Restless" von ihrem neuen Album "Put The Shine On" (Marathon Artists / 13.03.2020). Beim dazugehörigen Musikvideo führten CocoRosie selbst Regie, den Schnitt überhahm Amy von Harrington.
Hier gehts in die Rollerbladedisco:

Armin

Plattentests.de-Chef

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03.03.2020 - 13:08 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert. "Album der Woche"!

Meinungen?

peppermint patty

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03.03.2020 - 14:11 Uhr
Waren meine Vorschusslorbeeren ja berechtigt :)

peppermint patty

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03.03.2020 - 14:35 Uhr
Und noch wichtiger: Kein neues "Madonnagate" für mich, keine Diskrepanz zwischen eigener Wahrnehmung und der des Schreibers. Das nenn ich mal Balsam für mein Nervenkostüm. Freu mich auf die VÖ.

peppermint patty

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03.03.2020 - 14:48 Uhr
Haben aber ein paar "Ultras" schon mächtig Stimmung gegen das Album gemacht. Konnte selbst durch meine 10/10 die Gesamtwertung nur auf 4/10 hinaufsetzten. :D

Glühfranz

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03.03.2020 - 14:52 Uhr
@ peppermint patty
Hab dann auch mal direkt 10/10 vergeben - steht jetzt immerhin bei 5/10 ;) Immer diese(r) Powervoter...

myx

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03.03.2020 - 18:38 Uhr
Laut Rezi ihr rundestes Album bisher mit zwei ihrer schönsten Songs überhaupt. Da bin ich wirklich gespannt, gibt ja einige tolle Stücke wie etwa "Terrible Angels" oder "Lemonade", um nur mal zwei Perlen aus ihrem Werk herauszupicken.

Ihr Debüt wird für immer eine Sonderstellung unter den wunderlichen Alben meiner Sammlung einnehmen. Nun nimmt mich wunder, wie CocoRosie in "formvollendet" klingen. ;)

myx

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13.03.2020 - 11:12 Uhr
Sehr guter Eindruck nach dem ersten Hören. Könnte sich zu einem Lieblingsalbum des Jahres mausern. Toptracks, spontan: "Mercy", weil mit mitreissendem Rhythmus, und der Closer "Aloha Friday", weil so wundervoll traurig.

NOK

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Registriert seit 04.10.2018

14.03.2020 - 14:32 Uhr
"Nun nimmt mich wunder, wie CocoRosie in "formvollendet" klingen. ;)"

Ich glaube, ich weiß, was du meinst, und wenn ich richtig liege, möchte ich gerne auf den von Dave Sitek ungewohnt hochwertig und satt produzierten Non-Album-Track "We Are on Fire" verweisen, den ich für eines der Highlights ihres Kataloges halte:

https://www.youtube.com/watch?v=KwZx-udWuxI

Sehenswertes Video auch, von der Regisseurin, die auch für die etwas kryptischen, aber sehr fesselnden bewegten Bilder zu "Gallows" zuständig war.

peppermint patty

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Registriert seit 07.05.2019

14.03.2020 - 16:47 Uhr
Yo, Album ist auf YT. Jetzt fängt diese stressige Track für Track -Runterladerei wieder an. Dann konvertieren und und und. Tja, ich muss noch richtig arbeiten für meinen Musikkonsum. Wär fast unstresiger, mir das Album zu kaufen im Media, aber der ist weit weg mit dem Fahrrad (6 km) und zudem...(ihr wisst schon, was ich sagen will/ Unwort des Jahres)

myx

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Registriert seit 16.10.2016

14.03.2020 - 16:56 Uhr
@NOK: Mit "formvollendet" zitiere ich aus der PT-Rezension, habe ich bloss nicht deutlich genug gemacht. - In den Non-Album-Track höre ich dann gerne rein, danke!

Kann der Rezi übrigens schon nach dem ersten Höreindruck nur zustimmen. Das Album hat weniger Ecken und Kanten, ist mehr aus einem Guss, ohne komplett auf die typische Verschrobenheit und Experimentierfreude zu verzichten. CocoRosie in zugänglicher sozusagen, und vielleicht mit ihrem besten Album überhaupt (wobei ich ihren Output nicht komplett im Detail kenne).

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