Algiers - There is no year

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Klaus

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29.10.2019 - 15:54 Uhr
17.01.2020

https://algiers.ffm.to/thereisnoyear

https://www.youtube.com/watch?v=bwKTIQuH5ug&feature=youtu.be

Stephan

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29.10.2019 - 23:15 Uhr - Newsbeitrag
Hier noch zum Anklicken

Armin

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30.10.2019 - 11:27 Uhr

ALGIERS veröffentlichen neues Album
"There Is No Year"
am 17.01.2020 auf Matador Records.
Die neue Single "Dispossession" gibt es samt Video ab sofort!

Die aus Atlanta stammende Industrial-Soul-Urgewalt Algiers veröffentlicht am 17.01.20 ihr drittes Album „There Is No Year“. Die Band, die mittlerweile nicht nur gesangstechnisch zu einer starken Stimme geworden ist, hatte bereits im September mit dem Non-Album-Track „Can The Sub Bass Speak?“ ein viel diskutiertes und meinungsstarkes Slam-Poetry Stück veröffentlicht, dem zum vorangegangen Album „The Underside Of Power“, nun ein nicht minder pointierter Nachfolger folgt. Das zweite Album hatte der Band bei Publikum wie Kritikern zum endgültigen Durchbruch verholfen. Fast zwei Jahre tourten Franklin James Fischer, Lee Tesche, Ryan Mahan und Matt Tong (Ex-Bloc Party) um den kompletten Erdball und spielten u.a. als Support von Depeche Mode vor ausverkauften Stadien.

Im FBI-Dossier, das aufgrund ihres politischen Engagements für Minderheiten und Bürgerrechte ziemlich sicher existiert, würde über „There Is No Year“ wahrscheinlich folgendes stehen: „All prior analytics appear outdated… this undoes everything we thought we knew about their intentions…what hides inside them… as if they are mutating live on camera, between frames…“

Der dringliche Sound von Algiers klingt auf dem neuen Album noch etwas fiebriger als auf den Vorgängern. Während Sänger und Multiinstrumentalist Franklin James Fischer seine geschliffenen Lyrics von der Kanzel herab predigt, ist der wummernde Synthesizer der nervöse Puls, um den herum der unverwechselbare Klang der Band kreist – angetrieben von der Rhythmussektion um Matt Tong und Ryan Mahan.

Ziel war es mit dem neuen Album ein neues Level zu erreichen. Dafür holte man sich die Produzenten Randall Dunn (Sunn O))) und Ben Greenberg ins Studio, um dem futuristischen Post-Punk-R&B eine neue Textur verpassen. Industrial-Sound geladene Klangwelten, die an Scott Walker in seiner 4AD-Ära oder Iggy Pops und Bowies Berlin Phase erinnern, treffen auf eine Synthese aus Marvin Gaye und Fever Ray.

Auf „There Is No Year“ bleiben Algiers unberechenbar und werden in Zeiten politischer Verwerfungen zu einer wichtigen und lauten Stimme. Ihr hitziger Soul setzt dabei nicht nur Seelen in Brand, sondern heizt auch gleichermaßen den politischen Diskurs an. Die Musikwelt braucht Agitatoren wie Algiers mehr denn je – heute und für alle Zeiten.

Die erste Single heißt „Disposession“ und mahnt die demenzartige Geschichtsvergessenheit an. Das dazugehörige Video wurde in Paris gedreht. Der Regisseur Sohail Daultazi über seinen Film zum Song:
“Filmed in Paris video opens with the sites of colonial massacres of Algerians, moves to the repressive spaces of the banlieues, and includes shots of the Jardin d’Agronomie Tropicale – a park that celebrates the glories of empire. But this is not just about the past or Paris, it is everywhere that the banner of the West is waved, where monuments to our ruin are raised - reminders of the ongoing violence, of the tensions between dream and its discontents, past and present, them and us. I wanted to give visual resonance to these tensions, to our dignified stances amidst the madness, and to our memories of a future foretold.”

Algiers Live:
14.02.20 Köln, Club Vota
15.02.20 Schorndorf, Manufaktur
17.02.20 Frankfurt, Zoom
18.02.20 Dresden, Beatpol
24.02.20 München, Strom



Hier noch PM und Tourdaten.

Robert G. Blume

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11.11.2019 - 15:59 Uhr
Wie geil Dispossession schon wieder ist.

Klaus

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11.11.2019 - 16:07 Uhr
Gibt übrigens weitere Tourdaten mit

21.04.2020 Hamburg
27.04.2020 Berlin

Pascal

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05.12.2019 - 17:55 Uhr - Newsbeitrag
Am 05.12.19 veröffentlichen Algiers mit “Void” eine neue Single aus ihrem kommenden Album. Das dritte Album der Band aus Atlanta heißt „There is no Year“ und erscheint am 17.01.2020 auf Matador. „Void“ wird angetrieben vom Signature-Sound des Schlagzeugers Matt Tong, den rauverputzen Soundwänden von Gitarrist Lee Tesche, den hämmernden Synth-Klängen von Ryan Mahan und Franklin James Fishers alles durchdringender Soulstimme.


Klaus

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19.12.2019 - 10:32 Uhr
Wie gut das Album schon wieder ist. Etwas ungewohnt, weil doch deutlich zurückhaltender als sonst - mehr Postpunk, mehr Düsternis.

In der nicht-digitalen Version ist "Void" nicht enthalten und das ist gut so. Ist der einzige Track, der nicht wirklich reinpasst.

Armin

Plattentests.de-Chef

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12.01.2020 - 22:48 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Klaus

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12.01.2020 - 22:50 Uhr
Meinung : 9/10. Wahnsinnsplatte.

Armin

Plattentests.de-Chef

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13.01.2020 - 19:22 Uhr
Auch Meinung: Fängt total stark an, die zweite Hälfte kann für mich aber nicht mehr so mithalten.

Zu faul zum einloggen

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18.01.2020 - 23:36 Uhr
Gefällt mir nicht.
Nerviger Gospelgesang, langweilige Instrumentals, öde Produktion, teilweise echt furchtbar.

Ich könnte aber mal wieder die tollen TV on the Radio hören, merke ich gerade.

Magoose

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18.01.2020 - 23:56 Uhr
Puuh, die ersten vier, fünf Tracks sind ähnlich wie bei Underside Of Power die stärksten Tracks...danach geht die Platte den Bach runter.. leider (abgesehen von Nothing Bloomed vielleicht).

Alles eine Spur schwächer als auf der Underside Of Power. Vor allem der Soulvibe ist deutlich geringer als auf der letzten und nun mehr zugunsten Düster/Dark Elektro Einflüssen reduziert worden.

Gefällt mir eher weniger diese Richtung. Schade, die erste kleinere Enttäuschung in 2020.

Klaus

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19.01.2020 - 13:07 Uhr
@magoose

Sehe ich gar nicht so, eher im Gegenteil. Der Soulvibe war selten deutlicher zu hören, als hier, weil er nicht so viel Krach im Vordergrund hat. Ich mag auch dieses Atmosphärisch-Postpunkige mit den düsteren Synthies. Allein wenn dieses tribaldrumming oder wie man das nennt in "Losing Is Ours" einsetzt - Gänsehaut!

Bis auf Void, dass immer noch deplaziert ist, ein Meisterwerk. Locker 30-40 Mal gehört und es wird nicht schlechter.

fuzzmyass

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19.01.2020 - 14:54 Uhr
Fands nach dem ersten Durchgang auch noch nicht so toll - etwas zu gleichförmig und es blieb nichts hängen... ich denke aber Wachstumspotenzialmist da und bin gespannt, ob/wie es noch wächst... freu mich auch sehr sie im Februar endlich live sehen zu können.

cargo

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19.01.2020 - 15:18 Uhr
Finde ebenfalls, dass die Platte ziemlich langweilig geworden ist. Wie angesprochen hängt vor allen Dingen die zweite Hälfte völlig durch.

fuzzmyass

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19.01.2020 - 15:27 Uhr
Finde Void sogar super, weil er als einziger Song mal etwas Abwechslung bringt und die Gleichförmigkeit etwas aufbricht... schade, dass er bei der Vinyl Version nicht drauf ist, sondern nur separat in einer beigelegten Folien 7inch

fuzzmyass

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Registriert seit 21.08.2019

19.01.2020 - 22:47 Uhr
Muss nach 2-3 weiteren Durchläufen revidieren - sehr tolles Album, auch in der 2. Hälfte. War wohl beim ersten Durchgang nicht in der richtigen Stimmung.

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