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fuzzmyass
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14.02.2026 - 00:53 Uhr
Kate ist Epileptikerin und hatte einen Anfall laut Spitz Insta... sie schreiben das Risiko bestünde in der Regel ständig...
Hier in München haben sie stark abgeliefert am Dienstag |
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fuzzmyass
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14.02.2026 - 00:56 Uhr
Hier war das Publikum durchmischt, paar ältere Männer, aber auch genug junge Frauen... viel krasser war es hier bei Anna von Hausswolff - da kam ich mir wie auf einem Altherren-Treff vor... macht aber nichts, es hat sich niemand daneben benommen, hat mich nur gewundert... bei Spitz gab es auch keine Vorfälle, top Publikum |
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boneless
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14.02.2026 - 14:26 Uhr
Gestern: Die Nerven im beatpol, Dresden.
Apropops super Publikum: Das muss ich direkt an den Anfang stellen, denn gestern war es in dieser Hinsicht perfekt. Ich wüsste nicht, wann ich mich zuletzt auf einem Konzert so wohl gefühlt habe. Keine Menschen, die rumgrölen, rauchen, nerven, filmen. Tatsächlich gabs es nur ganz vereinzelt mal jemanden, der kurz ein Foto oder Video gemacht hat (was im Rahmen ja total ok ist, mach ich ja auch), ansonsten waren alle im Hier und Jetzt. Alterstechnisch recht homogen, ich schätze den Schnitt so zwischen 30 bis Mitte 40, unter 30 war kaum jemand da. Bzgl. Mann/Frau gute Durchmischung, besonders viel Freude haben die beiden Damen zwei Reihen vor mir verbreitet, welche mit einer derartigen Leidenschaft in der Musik waren, einfach großartig. Eine davon hat beständig in die Runde geschaut und die Leute angestrahlt. Da bekam man automatisch gute Laune, wenn man sie aufgrund der Musik nicht eh schon hatte.
Es war mein insgesamt fünftes Nervenkonzert und ja, es war nicht das Beste. Die Intensität der ersten beiden Gigs 2022 bleibt unerreicht, dennoch kann man diese Band einfach nicht oft genug sehen.
Zum einen, weil sie die Setlist im Vergleich zu den früheren Konzerten total ausgewogen gestaltet haben. Jeweils 4 Songs von Fake, Fun und der Selbstbetitelten, 3 von der Letzten und das großartige Barfuß durch die Scherben von Out, über welches ich mich besonders gefreut habe. Für diesen Song gabs als Intro ein kurzes Snippet von Floyds Shine On You Crazy Diamond und das nicht ohne Grund, denn Rampensau Kevin Kuhn hatte Geburtstag und neben dem üblichen Happy Birthday in einer Tonlage, wurde er entsprechend von Bandkollegen und Publikum gefeiert. Und es macht einfach Spaß, diesem Verrückten bei der Arbeit zuzusehen. Dieses Mal übrigens mit Lemmy Gedächtnisbart, er ähnelt damit dem Motörhead-Frontmann tatsächlich fast aufs Haar, ohne Warzen.
Zum anderen hat mir richtig gut gefallen, dass Rieger, Kuhn und Knoth vor allem die alten Songs mit einer tollen Variabilität intonierten. Mal langsamer, mal schneller, hier mal die Melodie verändert, da ein längeres Outro, etc.. Sehr feine Sache, ebenso die Jams, die beständig eingestreut und mit mehr oder weniger bekannten Riffs anderer Songs bestückt wurden. Dieses Trio hat einfach Bock, live zu spielen, auch wenn sie mittlerweile deutlich professioneller agieren und zwischen den Songs weniger spontan sind. Heißt: kaum Ansagen, kein Geplänkel. Das ist nichts schlechtes, nimmt dem Ganzen aber auch ein wenig den Charme früherer Tage. Egal.
Die Stunde des regulären Sets verging jedenfalls wie im Flug und schon war die Zugabe da. Mit Europa, Niemals und Frei hat man dann noch mal allen Anwesenden die Synapsen freigeblasen und das wars dann auch schon wieder. Lohnend, wie immer und es bleibt die Erkenntnis, welche mittlerweile schon ein alter Hut ist: Die Nerven sind die aktuell beste deutsche Rockband. Mit Abstand.
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Klaus
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15.02.2026 - 12:15 Uhr
"Es war von vornherein komisch. Ich hab ja gedacht, mit Anfang 40 bin ich da einer der älteren. War aber nicht so, eher im Gegenteil. Viele Männergruppen, es war unangenehm voll und drückend. "
Exakt das wird heute auch in einer insta-Story von der Band thematisiert. Sie sind wohl von mehreren Frauen angeschrieben worden, die sich durch das sehr drängende Verhalten von Männern sehr unwohl gefühlt haben - ich kann das komplett nachvollziehen, das war übel. Gerade diese Typen "zu 4. mit frischem Bier noch mal nach ganz vorn drängen" hatte ich auch. Und dann noch Kommentare a la: Oh, hier stehen kleine Menschen, wir dachten es wäre Platz. no shit sherlock, der Laden ist komplett überfüllt und du dachtest genau vor der Bühne wäre noch Platz für eure Sauf-Laber-Gruppe?
Abgesehen davon, dass ein Teil der Probleme sicher auf Konto der Veranstalter geht/wem auch immer - der Laden war definitiv zu voll, da war auch nach hinten kein Platz. Das ist jetzt das zweite Mal, dass ich das im Hole44 erlebe und das gibt mir dann schon zu denken.
https://www.instagram.com/stories/diespitz/3833019975950945020/
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Klaus
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17.02.2026 - 22:26 Uhr
Manchmal hab ich ja echt sehr dumme Ideen. Im Februar in Berlin auf Konzerte gehen zum Beispiel. Ganzen Tag kalt und Schnee, Motivation also im Sinkflug. Was steht an: Urne im Cassiopeia. Deren aktuelles Album ist ziemlich gut. Premiere: trotz über 20 Jahren Berlin noch nie in dem Club gewesen. Recht sympathischer Laden.
Nirgendwo waren Infos zu einem Support zu finden. Es gab aber einen: Luther. Die sind mir vor ein paar Wochen mal aufgefallen, weil Support für Predatory Void, nächste Woche. Fand die 2 veröffentlichten Songs recht mies. Es startete dann aber eigentlich ganz gut. Sie wollen ein Mix aus Jinjer und Knocked Loose sein, zumindest anfangs. Diese tiefgestimmten Breakdowns von KL - sehr fein. Später driftete es Richtung Standard-Metalcore ab, mit mittelmäßigen Tempo und viel Cleangesang, der mir gar nicht zusagte. Ansagen auch mit hohem Cringe-Faktor und vor nahezu jedem Song den Bandnamen zu droppen - naja.
Punkt 9 begannen Urne. Opener müsste der Albumopener gewesen sein, danach gleich der Banger the spirit alive. Sehr schön und deutlich druckvoller, als auf Platte. Die älteren Songs im Set waren deutlich härter als die neuen Sachen, teilweise klang das nach Opeth oder Blackgaze. Sänger Joe Nally mit ziemlich sympathischen Ansagen, 65 Minuten Spielzeit, das war durch die Bank extrem geiles Gezocke. Club ca 1/3 gefüllt, Publikum recht angenehm, für Berlinverhältnisse super. Nally ist direkt im Anschluss zum Merch um da mit Leuten zu reden. Ein ziemlich gelungener Abend, gern noch mal. |
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boneless
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17.02.2026 - 22:47 Uhr
Aber warum war das dann eine dumme Idee? Klingt doch schlussendlich eher nach einer guten. ;D |
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Klaus
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17.02.2026 - 22:55 Uhr
Auf dem Weg mehrfach fast hingemault, jetzt noch ne Stunde Heimweg und morgen früh gleich wieder zu Maloche. :)
War es aber wert. |
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oldschool
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Registriert seit 27.04.2015
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18.02.2026 - 09:09 Uhr
Morrissey - 17.02.2026 Frankfurt Jahrhunderthalle.
Eigentlich hatte ich nicht vor hinzugehen, doch dann kam der Tipp von ijb, ab und an mal bei ebay Kleinanzeigen zu schauen.
Und siehe da - Ticket für 25 Euro günstiger bekommen. Natürlich liegt es auch daran, dass ich jemand bin, der auch alleine auf Konzerte geht, was viele Menschen nicht können/wollen. Einzelne Tickets scheint man weitaus einfacher zu bekommen, als 2 Stück.
Da ich mehrere Wochen krank war, stellte dieser Tag auch etwas meine offizielle Rückkehr ins normale Leben dar. Deshalb war ich da letztendlich schon voller Vorfreude.
Die wurde auch nicht enttäuscht, auch wenn Morrissey die Geduld des Publikums schon etwas strapazierte. Das Licht im Saal wurde zwar schon pünktlich etwas dunkler - aber nur um dem Publikam nochmal 40 Minuten lang alte Musikclips aus den 70er und 80ern und alte Filmschnippsel zu servieren. Man weiß ja, worauf er so steht: New York Dolls, alte Motown-Klassiker, Gene Pitney usw....
Dann ging es endlich los und Morrissey wirkte weitaus agiler und fitter, als die letzten Jahren. Seine Stimme war wieder kräftig und
voluminös. Der Sound war gut und die Band wie gewohnt professionell. Auch sonst war er ganz gut drauf - es gab keine weirden Ansagen oder zickige Ausfälle.
Auch die setlist ließ keine Wünsche offen. Morrissey ist ja bekannt dafür, dass er (auch innerhalb einer Tour) die Routine ganz gerne mal verlässt. Für mich persönlich war die Songauswahl weitaus besser als auf der Tour vor einem Jahr zum Beispiel.
Alles in Allem ein sehr gelungenes Konzert.
https://www.setlist.fm/setlist/morrissey/2026/jahrhunderthalle-frankfurt-germany-7b4c9660.html |
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Deaf
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18.02.2026 - 09:31 Uhr
Hört sich doch gut an, bin dann Anfang März auch dabei. |
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Gordon Fraser
Postings: 2968
Registriert seit 14.06.2013
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18.02.2026 - 13:39 Uhr
Bin ein bisschen neidisch, dass er jetzt "Now My Heart is Full" und "A Rush..." in die Setlist aufgenommen hat, die hat er im Januar noch nicht gespielt.
Aber scheint gerade ein guter Lauf zu sein, mal schauen, wie lange das gut geht. :D |
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oldschool
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18.02.2026 - 13:52 Uhr
Morrissey ändert ja ganz gerne mal die Setlist ab. Find ich prinzipiell ne gute Sache (auch dass er Passagen mancher songtexte abändert) Ist natürlich ein bisschen wie die Katze im Sack kaufen. Kann gut laufen - aber auch etwas enttäuschend sein. Kommt immer auf die persönlichen Favours an. Hatte ihn mal vor ca 12 Jahren gesehen, da fand ich die setlist nicht so gut.
Gestern war ich sehr zufrieden. Er nimmt auch mal vernachlässigte, lang nicht gespielte oder mal eine B-Seite in die setlist auf - ignoriert die vin ihm erwarteten Klassiker wie "Suedehead" oder "Every day is like sunday" nicht.
"Now My Heart is Full" und "A Rush..." sind Songs, über die ich mich auch sehr gefreut habe. Auch dass "there's a light" wieder dabei ist.
Ich hoffe, dass es ne Zeit gut geht. Aber es waren bei ihm ja auch gesundheitliche Probleme und ich finde, das sah und hörte man ihm an. |
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Talibunny2
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18.02.2026 - 14:42 Uhr
Coole Setlist. |
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oldschool
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18.02.2026 - 21:23 Uhr
etwas hat mich noch verwundert:
Wie schon geschrieben, habe ich auf ebay das Ticket relativ günstig bekommen. Sehr guter Sitzplatz auf dem Balkon in der Jahrhunderthalle. Da ich eine Sportverletzung hatte, wäre Stehplatz für mich nicht in Frage gekommen bzw. wäre sehr anstrengend geworden.
Die Sitzpltze waren auf allen gängigen Ticketportalen seit Wochen nicht mehr verfügbar. Denncoh waren ca 1/3 der Sitzplätze frei und die Leute suchten sich nach Konzertbeginn die beste Option.
Aber ich denke das ist nicht der Grund dafür, dass am diese Plätze nicht verkaufen wollte.
:)
Hat jemand eine Idee oder eine Antwort darauf? Soll angeblich schon öfters der Fall gewesen sein. Sind diese Plätze aufgekauft worden und man hat die Tickets nicht wieder losbekommen? |
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Felix H
Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion
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18.02.2026 - 23:07 Uhr
Ich war soeben bei Biffy Clyro in der Sporthalle in Hamburg, mein zweites Mal nach 2010 im Vorprogramm von Muse, wo sie grandios waren. Heute leicht skeptisch ob der neuen Songs und leider auch leicht angeschlagen, aber nicht zu doll, um nun daheim zu bleiben.
Voract war Bartees Strange, der wirklich eine tolle Stimme hat, aber dessen spartanisches Solo-Set mich leider so eingelullt hat, dass für mich alles gleich klang. Mit voller Band wohl besser? Gut möglich.
Joa, dann Biffy Clyro. Mit einigen neuen Stücken habe ich meinen Frieden gemacht und darunter die zwei Opener, die auch als erstes im Set kamen. Dann noch "That Golden Rule", zu dem tatsächlich zwei Violinistinnen auf die Bühne kamen, was in der Coda extrem gefetzt hat.
Und dann... Ebbe. Mit "Who's Got a Match?", "Shot One" und "Space" erst mal drei Diskographie-Lowlights für mich und die ganze erste Stunde ging es so weiter. Einfach weirde Auswahl, allen voran vom neuen Album. "Shot One", "Goodbye", "Two Thousand and One" und "Two People in Love" werden alle gespielt und sowas wie "True Believer" oder "It's Chemical" nicht? Fair enough: "Two People" war live top, aber die anderen drei wie auf Platte zum Einschnarchen.
Es hat dann lang gedauert, bis "Different People" und "A Hunger in Your Haunt" aufgeweckt haben und selbst dann war man vor sowas wie "Instant History" nicht sicher. Die Hit-Zugaben haben aber dann schon funktioniert, die Geigen waren in "Living Is a Problem" magisch.
Generell war der Vibe ein sehr durchkonstruierter, fast alles klang wie auf Platte, wirkte routiniert, was auch an der sehr guten Gesangsverstärkung liegt. Das ist okay, aber dann kann ich doch nicht mit so ner Horror-Setlist aufwarten. Es gab gute Momente, auch großartige, aber insgesamt bin ich schon etwas enttäuscht. |
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nörtz
User und News-Scout
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18.02.2026 - 23:21 Uhr
Wärst du mal in die Markthalle zu mir und den Nerven gegangen. |
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Felix H
Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion
Postings: 11195
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18.02.2026 - 23:25 Uhr
Die hab ich allerdings mittlerweile schon deutlich öfter gesehen, auch zum aktuellen Album bereits. |
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nörtz
User und News-Scout
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18.02.2026 - 23:47 Uhr
So hast du wenigstens den Voract verpasst. Electro-Punk vom Band und dazu wurde ins Mikro gebrüllt. Hilfe! Am Ende noch Gitarre. Sechs Akkorde hat sie sich in Dagoberts Waldhütte beigebracht. |
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Luc
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19.02.2026 - 08:31 Uhr
Vorgestern Abend bei Rumours of Fleetwood Mac, ein Weihnachtsgeschenk für meine Tochter (ich finde es immer interessant, welche Musik bei meinen Kindern auch heute noch "funktioniert").
Mittlerweile gehe ich aber (gefühlt) häufiger zu Tribute Bands als den Originalen :-)
Vorab gab es einen Videogruß von Mick Fleetwood, während der Show dann deren Original-Videos im Hintergrund.
Die beiden Sängerinnen waren sehr gut und nah dran an Nicks und McVie, Songs aus vier Jahrzehnten (von Peter Green bis Ende 90er), das Kernstück die Alben Fleetwood Mac und Rumours.
Schöner Abend.
Meine Tochter ist allerdings noch damit beschäftigt auszurechnen, um wie viele Jahre sie den Altersschnitt des Publikums gesenkt hat. |
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nörtz
User und News-Scout
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19.02.2026 - 09:29 Uhr
Gestern Die Nerven in der Markthalle zu Hamburg.
Die Location war zwar nicht ausverkauft, aber zumindest fast, so wie ich das beurteilen konnte. Erst einmal zwei Bier reingefahren, um in Stimmung zu kommen. Dann bin ich auch gleich nach ganz vorn in die Mitte, obwohl ich wusste, was dort so abgehen würde.
Pünktlich kam dann die Vorband, bzw. in diesem Falle der Voract. Eine Schweizerin, die sich "Verbrennung dritten Grades" nennt und Punk macht. Der kam in diesem Fall nur vom Band und sie brüllte/sprechgesangte ins Mikro. Für den letzten Song holte sie dann auch ne Gitarre raus. Holte mich so gar nicht ab.
Ganz im Gegensatz zu den Nerven, aber das wusste ich ja schon vorher. Mittlerweile können sie auch mit Setlists ohne einen einzigen Filler aufwarten, also ging es während jedem Song gut ab incl. Moshpit und Wall of Death, was ich aber genau so wollte. Eigentlich bin ich ja zu alt für so etwas, aber gestern tat mit tatsächlich gar nichts weh.
Die Setlist war quasi gleichmäßig auf die letzten vier Alben aufgeteilt. Meine Highlights waren eigentlich alles. Gefreut hatte ich mich, als während der Zugabe die ersten Akkorde von Europa erklangen.
Zwar spielten sie vier Songs von der Fake, aber schon wieder nicht Roter Sand, meinen Lieblingssong. Das letzte Mal vor neun Jahren!
Trotzdessen war es ein schöner Abend. |
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Mr Oh so
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19.02.2026 - 14:50 Uhr
ijb
Hab auch ein paar Fotos mit dem Altmodischen Apparat gemacht, falls es jemand interessiert. Sehr tolle Band!
Super Fotos! |
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nörtz
User und News-Scout
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19.02.2026 - 21:17 Uhr
Noch eine kleine Ergänzung: Vor und nach dem Voract lief in doch hoher Lautstärke die Tago Mago von Can. Bei dem ewigen Schlagzeuggroove von Halleluwah wollte aber keiner einsteigen. Es schien, als kannte niemand das Album. |
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dryeye
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20.02.2026 - 00:21 Uhr
jeff tweedy - tivolivredenburg utrecht
meine bewertung 9/10
...im vergleich zu diversen erlebten wilcokonzerten in den letzten 15 jahren...
hatte das konzert mit familie und freunden, welche alle entgegen meiner erwartung mittlerweile sehr eindrucksvolle musiker sind..insgesamt ein sehr hohes musikalisches qualitätsniveau....
vor allem spencer kann das `raised with glenn kotche´ mittlerweile überhaupt nicht mehr verbergen und spielt entsprechend eindrucksvoll schlagzeug ....mr. tweedy wirkte gelöster, freier und offener im spiel und auch in der ansprache an das auditorium als bei vielen erlebten vorherigen wilcokonzerten und soloauftritten... insgesamt war es richtig klasse (-:
ein punkt abzug nur aus subjektiven gründen...denn wir hatten mit sitzplätzen am rand des großen saales in mittlerer höhe ...m.e. ein wirklich nur kleines bisschen schlechtere soundqualität. |
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Talibunny2
Postings: 411
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21.02.2026 - 00:11 Uhr
Die Nerven, Köln, Gloria (ausverkauft)
Gerade aus Köln zurück. Nur soviel, die Band hat wieder geliefert. Wenn man sich umschaut und in Honigkuchenpferdgesichter blickt, fühlt man sein eigenes Grinsen bestätigt.
Band war mit dem Publikum wohl auch zufrieden, denn nach dem eigentlichen Ende der Zugabe, hat man sich entschlossen einen neuen Song "als Weltpremiere" zu spielen.
Hat Spaß gemacht.
In 4 Tagen vielleicht erneut. |
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Hierkannmanparken
Postings: 2899
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22.02.2026 - 10:38 Uhr
Bernd Begemann solo im Ono2 Frankfurt
Ich kannte ihn vorher gar nicht. Mich hat es ziemlich geärgert, dass er wirklich alles so ironisch brechen muss, als hätte er Angst vor seinen eigenen Gefühlen. Er ist schon unterhaltsam, ein sau guter Gitarrist, aber irgendwie auch hängen geblieben. Ich bin aber froh, noch für die zweite Hälfte geblieben zu sein. Denn die Version von "Ich habe nichts erreicht außer dir", die er abgeliefert hat, hatte jene Verwundbarkeit und siehe da, wahnsinnig intensives Erlebnis. Danach kurzes Innehalten, bis er wieder zum nächsten Gag ausholte.
Ich kannte ihn wie gesagt nicht und es kann auch sein, dass er schon immer so drauf war. Ich finde einfach, dass er damit echt viel Potenzial verschenkt. |
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nörtz
User und News-Scout
Postings: 17565
Registriert seit 13.06.2013
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22.02.2026 - 15:22 Uhr
einen neuen Song "als Weltpremiere"
Und wie war der Song? |
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Talibunny2
Postings: 411
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22.02.2026 - 15:29 Uhr
https://m.youtube.com/watch?v=fSo5aLEvKvM&pp=ygUQZGllIG5lcnZlbiBrw7Zsbg%3D%3D |
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AndreasM
Plattentests.de-Mitarbeiter
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22.02.2026 - 16:07 Uhr
Am letzten Donnerstag war ich bei Geordie Greep und Trio (2 Drummer, 1 Bassist) im schönen Trafo in Jena.
Ein fast pausenloser, über zweistündiger Wahnwitz - vermutlich mindestens die Hälfte der Zeit improvisiert. Nach etwa einer Stunde war das erste Mal ein Song von "The New Sound" zu erkennen. Da war ich dann schon fast enttäuscht darüber, dass die durchweg sehr guten Musiker den Jam nicht die ganze Zeit durchgezogen haben ;) Später gab es noch eine kleine Black-Midi-Referenz und gegen 21:50 hat der Bassist per Handzeichen "noch ein Stück" signalisiert. Im Trafo muss eigentlich 22:00 Schluss sein. Ab da ging es dann noch bis fast halb elf, vermutlich hätten sie noch länger spielen können. Für die Veranstalter*innen ein paar graue Haare, für das zufriedene bis begeisterte Publikum die Hoffnung darauf, dass der Abend vielleicht gar nicht endet. |
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Talibunny2
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25.02.2026 - 00:09 Uhr
Die Nerven, 24.02.26, Alter Schlachthof, Eupen (B), gut gefüllt, nicht ausverkauft
Die Nerven sind live eine Bank. Und Kevin Kuhn ist eine Rampensau, der (scheinbar) immer wieder neue Einlagen auf der Pfanne hat.
Gespielt wurde die übliche Toursetlist.
War klasse, fällt gegenüber Köln am vorigen Freitagaber spürbar ab. Was ausschließlich dem Publikum und deren Reaktionen/Interaktionen zuzuschreiben ist. |
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nörtz
User und News-Scout
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Registriert seit 13.06.2013
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25.02.2026 - 01:25 Uhr
Was war denn anders? |
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Talibunny2
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25.02.2026 - 08:49 Uhr
Na ja, in Köln wurde halt mehr getanzt, mehr mitgesungen, mehr der ganze Animationsteil mitgetragen. Das nimmt die Band dann wiederum auch auf.
Nicht, dass die Truppe gestern schlecht drauf war, auch ein paar technische Probleme haben sie locker wegmoderiert, aber im direkten Vergleich hat Köln klar gewonnen.
Trotzdem war es ein sehr gutes Konzert, das viel Spaß gemacht hat. |
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mrnovember
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28.02.2026 - 22:29 Uhr
Heute mit Divine Comedy in der Luxemburger Philharmonie schon ein früher Anwärter auf das Konzert des Jahres. Bin erst mit der neuen Platte eingestiegen und hatte ehrlich gesagt gar nicht so große Erwartungen, aber das war ausnahmslos großartig, wobei vor allem der mehrstimmige Gesang hervorzuheben ist. Dazu glasklarer Sound, fast zwei Stunden Spielzeit und bei Tonight we fly hat zum Abschluss dann der ganze Saal getanzt. |
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Talibunny2
Postings: 411
Registriert seit 28.07.2025
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01.03.2026 - 13:55 Uhr
In Mitra Medusa Inri bieten zum Start eine knapp dreiviertel Stunde soliden Gothic/Wave. Kann man mit starten, tut nicht weh. Mein Augenmerk liegt zu dem Zeitpunkt aber ohnehin auf der 2.Halbzeit in Dortmund.
Dann Ductape aus Istanbul, die sich mit ihren Veröffentlichungen bereits einen beachtlichen Status in der (Dark-)Wave/Postpunk-Szene erarbeitet haben.
Das türkische Paar Çağla Bora Güleray und Furkan Güleray teilt sich wie so viele 2-Personen-Bands des Genres (She Past Away, Lebanon Hanover, Selofan, Twin Tribes et al) den Einsatz von Dr. Avalanche ;), sprich Drums (und Bass) kommen vom Band.
Da der Gitarrist seine schönen Melodien introvertiert vor sich hin spielt, bleibt bezüglich Entertainment umso mehr an seiner bisweilen Keyboard spielenden Partnerin hängen.
Trotz spärlicher Ansagen, kann sie mit ihren Tanzeinlagen und der überdramatischen Darstellung in Gestik und Gesichtsausdruck beim Publikum punkten.
Das ist zu ihrem Gothicoutfit passend, mir bisweilen zu sehr overacting. Einerseits; andererseits muss man anerkennen, dass sie verstanden hat, einen Blickfang schaffen zu müssen, damit es visuell nicht zu eintönig wird.
Highlights im dem 90minütigen Set sind u.a. das mit She Past Away entstandene Ölüm Günüm, Red Scar und das gelungene Sisters-Cover Marian in der Zugabe.
Dazu das wohl als Hit zu bezeichnende Veil of light, das mit Abstand die größten Publikumsreaktionen erhält und zum Abschluss des Sets erneut gespielt wird.
Ein gelungener Abend, was nicht nur am Ergebnis in Dortmund lag. |
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Talibunny2
Postings: 411
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01.03.2026 - 13:57 Uhr
Sorry, Nachtrag zum Text darüber :
Ductape,
In Mitra Medusa Inri
28.2.26 Rockfabrik, Übach-Palenberg
ca.150 Zuschauer
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Talibunny2
Postings: 411
Registriert seit 28.07.2025
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01.03.2026 - 14:00 Uhr
Noch ein Edit, hmpf :
Veil of light ist eine Band, Veil of lies der gemeinte Song. |