Welches Konzert hast du gerade besucht und wie ist deine Bewertung
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Glufke Postings: 1569 Registriert seit 15.08.2017 |
04.05.2026 - 22:50 Uhr
@deaf Ja, das habe ich auch schnell festgestellt, deshalb lasse ich das weg. Im welcher Stadt bist du dabei? Viel Spaß auf jeden Fall, lohnt sich echt. Die Videos auf Leinwand dazu tragen auch nochmal viel zur Atmosphäre bei. |
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xsuffx Postings: 58 Registriert seit 12.03.2024 |
06.05.2026 - 17:15 Uhr
@ Glufke: Danke für den Bericht (BRUIT ≤). Das aktuelle Album hatte mich noch nicht ganz abgeholt, aber nun werde ich die Band wohl doch am 12.05. in Prag beehren. Da dort am 13.05. auch noch Jarboe live auftritt, passt das am Ende alles irgendwie ganz gut... |
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Deaf Postings: 3885 Registriert seit 14.06.2013 |
06.05.2026 - 17:20 Uhr
@GlufkeDanke, bin in Düdingen dabei. Leinwand dürfte dort nicht so gut zur Geltung kommen, aber egal. |
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OMalley Postings: 1183 Registriert seit 16.01.2022 |
08.05.2026 - 21:06 Uhr
Vorgestern im E-Werk in KölnGlen Hansard Trotz mehrjährigen Versuchen eines Freundes, habe ich ihn immer ignoriert und erst vor drei Wochen das erste Mal gehört und mir die Karte für Köln geholt. Wir standen schön zentral, 2. Reihe und was soll ich sagen? Das Konzert gehörte zu den Top 10 % meiner 40 Jahre Livemusik. Geile Band, Glen Hansard gut gelaunt und zwei Stunden war es einfach nur geil. Ich kann gar keine Lieder hervorheben, es hat alles gestimmt und es gab auch drei längere Ansagen. Ich würde sofort wieder hingehen. Volle 10/10 |
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Gomes21 Postings: 6275 Registriert seit 20.06.2013 |
09.05.2026 - 08:01 Uhr
Jasmin Myra Quintet im Konzerthaus SolingenTolles Jazz Konzert, fantastische Band um die britische Musikerin, sehr intime Atmosphäre. Nur die Veranstalter wirkten etwas beeindruckt ob der internationalen Gäste, Rahmenmoderation eher etwas cringe, am Ende gabs Blumen für die sichtbar verwirrten Musikerinnen (wie praktisch auf Tour) Nette Gespräche am „Merch“ und insgesamt ein 1a Abend |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
12.05.2026 - 01:13 Uhr
Public Image Limited, Columbia Theater Berlin, ausverkauftJohn Lydon hatte sich wohl eine Erkältung eingefangen und hat phasenweise gefühlt Liter auf die Bühne gerotzt, geschnäuzt und gespuckt, das hat ihm aber einfach mal NULL die Stimmung, den Biss und Stimme vermiest... Altersmilde = 0... anfangs hat man einen Eimer auf die Bühne gestellt, wo ich mich schon wunderte, was das soll - soll hier jmd reinkotzen??? War wohl für den Schleim, hat ihn aber nicht Interessiert und es ging alles auf den Bühnenboden... er hat dann schon auch 2-3 Songs gebraucht um die da schon solide Stimme so richtig hochzufahren und dann hat es nur noch geknallt - teilweise absoluter Wahnsinn wie mächtig die Stimme war, wenn man das Alter und die Erkältung bedenkt... Band ist der Knaller, inkl. Lu Edmonds an der Gitarre und anderen Seiteninstrumenten... Setlist großartig, ein Hit nach dem anderen, hervorheben mag ich World Destruction des Time Zone Projekts und Rise, aber auch Home und Warrior haben übelst geknallt, Public Image sowieso... zwischendurch meinte John er bräuchte unbedingt eine Zigarette und ob das Publikum kurz 3 Minuten warten könne - nach positivem Feedback hat er sich mit "God bless you" eine kurze Raucherpause gegönnt, danach gings dann normal weiter :D Am Ende meinte er PIL nehmen gerade ein neues Album auf, die teure Studiozeit gesponsert von "someone you might not like", aber man möge nicht darüber schimpfen, sondern wenn überhaupt ihn selber darüber schimpfen lassen - Noel Gallagher :D Ansonsten Lydon wirklich sympathisch und zu Scherzen aufgelegt, auch stetig angriffslustig... 1 Stunde 50 Minuten circa, keine Vorband... hab mir am Ende das signierte Live Album auf Vinyl geholt, weil es so geil war... So sehr sich Lydon in der Vergangenheit immer wieder mal einige blöde Aussetzer leistete, kann man ihm nach so einem Auftritt irgendwie nicht böse sein... knaller Abend, sehr froh PIL endlich mal live gesehen zu haben |
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Enrico Palazzo Postings: 9692 Registriert seit 22.08.2019 |
15.05.2026 - 23:49 Uhr
Soeben Voodoo Jürgens in Bremen, 8/10Ganz toller Auftritt, fantastische Band Ansa Panier, Publikum+Künstler+Band in fabelhafter Stimmung. Gehe ich wieder hin, wenn die nochmal kommen. Ich denke, der Auftritt wird auch das Album "Gschnas" dieses Jahr bei mir in die Jahresendwertung hoch pushen. |
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Gordon Fraser Postings: 3036 Registriert seit 14.06.2013 |
18.05.2026 - 15:48 Uhr
Ich war gestern im Adrienne Arsht Center bei Belle and Sebastian. Herzensband natürlich, und sie touren gerade "Tigermilk" und "If You're Feeling Sinister", immer abwechseln in Gänze gespielt. Ich hatte Glück, weil das heißgeliebte "Sinister" gestern auf dem Programm stand. Gibt dazu nicht viel zu sagen, ein Klassiker natürlich, leidenschaftlich und luxuriös gespielt (ich habe bis zu neun Leute auf der Bühne gezählt). Absolutes Highlight dabei ein berauschtes "Judy And The Dream Of Horses". Mit immer neuen Anekdoten und Spielereien werden die knapp 40 Minuten Albumlaufzeit auf 'ne gute Stunde ausgedehnt, danach geht es weiter mit einer bunten Auswahl an anderen Songs. Bezeichnend dabei, dass der jüngste davon (Funny Little Frog) auch schon wieder 20 Jahre alt ist. Hätte mich durchaus über den einen oder anderen aktuelleren Song gefreut, aber bei dem riesigen Backkatalog an Lieblingssongs sowieso eine Qual der Wahl bei der Band. Überraschenderweise dann Stevie Jackson mit "Seymour Stein" vielleicht sogar mit dem Highlight des Abends. Oder doch "Piazza, New York Catcher", das Stuart durchs Publikum spazierend singt? Großartiger Abend.Den Support von Joanna Sternberg habe ich dank überraschend frühem Beginn nur halb mitbekommen, das waren mir ein bisschen zu weinerliche Pianoballaden. Wenn ich daran denke, dass auf anderen Tourstation die Opener Saint Etienne, The Pains of Being Pure at Heart oder gar Voxtrot heißen... |
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dogs on tape Postings: 781 Registriert seit 14.06.2013 |
18.05.2026 - 16:31 Uhr
Hach wie schön. In welcher Größenordnung spielen die so da drüben? |
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dogs on tape Postings: 781 Registriert seit 14.06.2013 |
18.05.2026 - 16:33 Uhr
Ich finde das rote sonst besser (10/10) aber live fand ich den Tigermilk Abend besser |
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Gordon Fraser Postings: 3036 Registriert seit 14.06.2013 |
18.05.2026 - 17:18 Uhr
In welcher Größenordnung spielen die so da drüben? Gestern war das ein Venue mit einer Kapazität von etwas über 2000 Plätzen. War aber definitiv nicht ausverkauft, vielleicht 1500? Miami aber für diese Art von Musik ein schwieriger Standort, daher auch nur ein Abend statt zwei wie auf allen anderen Tourstationen. In DC 2022 im Wolf Trap Center dürften es mindestens doppelt so viele Leute gewesen sein. |
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mrnovember Postings: 626 Registriert seit 10.10.2019 |
18.05.2026 - 18:03 Uhr
Würde viel dafür geben, Joanna Sternberg einmal live zu sehen :/ |
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Enrico Palazzo Postings: 9692 Registriert seit 22.08.2019 |
18.05.2026 - 18:41 Uhr
Tori Amos gestern in BremenFantastisch becircender Auftritt mit tollen, sehr sehr druckvollen Begleitmusikern und drei in Rosé gekleideten Begleitsängerinnen. Ihre Angel Witches, wie sie sie nannte. Ich war beeindruckt und verzaubert zugleich und ich würde wieder hingehen. |
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Glufke Postings: 1569 Registriert seit 15.08.2017 |
22.05.2026 - 19:59 Uhr
We Lost the Sea + Overhead, The Albatross (17. Mai, MTC Köln)Trotz langer Anfahrt konnte ich mir diese Post-Rock-Traumkombination nicht entgehen lassen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich das MTC als Location mag. Extrem schlauchiger und stickiger Kellerclub. Für eine Punk- oder Hardcore-Band sicher eine passende Location, aber nicht unbedingt für Cinematic Post-Rock. Ich bin aber auch von den Zuständen in den Niederlanden verwöhnt. Nun zum Konzert: Ich muss gestehen, dass ich mich fast mehr auf Overhead, the Albatross gefreut habe, denn deren letztes Album ist für mich das zweitbeste Genrealbum dieser Dekade. Die Band spielt ihren Stil gleichzeitig tanzbar und emotional mit relativ viel Sprechgesang und sticht damit aus dem Genre heraus. Tja und dann will ich zwei Minuten vor Beginn meinen guten Gehörschutz rein tun und sehe: Box leer. Gar nicht so geil, denn der Sound war zwar gut und klar, aber auch insgesamt sehr laut, insbesondere das Schlagzeug. Das 45 min Set von O,tA war echt richtig gut, die Band gut drauf, aber richtig genießen konnte ich es so nicht. Für We Lost the Sea danach konnte ich mir dann immerhin Ohrstöpsel an der Theke organisieren, aber dann war es vorne natürlich extrem voll und im kleinen Laden kaum Platz. Dafür war der Sound wirklich stark und die Präsenz der Band auf der Bühne - fünf Typen vorne in einer Reihe und der Drummer dahinter - hatte etwas sehr einnehmendes. Gespielt wurde das komplette aktuelle Album in exakter Reihenfolge und danach noch die beiden ersten Songs von der "Departure Songs". Ich bin kein Fan von solchen, nicht wirklich durchgemischten Setlists. Und ob der Hitze und stehenden Luft im Club wurden die ca. 25 min von "Blood Will Have Blood" echt unangenehm. Insgesamt also ein durchwachsener Abend, was weniger an den Bands, sondern viel mehr an unglücklichen Rahmenbedingungen (meinerseits) lag. |
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Leech85 Postings: 1137 Registriert seit 15.03.2021 |
23.05.2026 - 21:34 Uhr
Blood will have Blood einfach ein Monstersong was würde ich dafür geben den mal live zu sehen.Overhead the Albatross habe ich mal auf Youtube reingehört auch die Live Videos vom Dunkfestival. Die konnten mich aber leider gar nicht überzeugen. |
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ijb Postings: 8574 Registriert seit 30.12.2018 |
24.05.2026 - 02:18 Uhr
Ich war letzte Woche bei Lucrecia Dalts Konzert in Berlin. War eine sehr spontane Entscheidung; hatte diesmal nicht vorab eine Karte gekauft, weil ich sie schon mehrmals live gesehen habe (einst sogar bei ihrem ersten Berlin-, wenn nicht sogar Deutschland-Auftritt, als sie den Abend für Julia Holter in der Volksbühne eröffnete), und dann habe ich bei Kleinanzeigen.de gewartet, bis es ein Angebot für 20 Euro gab.Und ich kann sagen: Es hat sich dann doch sehr gelohnt. Als „Voract“ trat ein Elektronik-Musiker namens Jonathan Castro auf. Das war ganz okay, aber – so auch der brave Applaus – an sich nicht der Rede Wert; nichts Neues. Lucrecia Dalt habe ich nun schon zum wiederholten Mal im Konzert besucht, und die Performance war mit jedem Mal noch besser als zuvor. Bei der letzten Tour (zum Album „Ay!“) sah ich sie in Hamburg, und da war neben ihr nur der Schlagzeuger/Perkussionist auf der Bühne; ist schon faszinierend, was der so alles zaubert, und wie beeindruckend verwoben die beiden miteinander spielen; er war ja auch bei den letzten Alben im Studio beteiligt. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass die Stücke druckvoller, energischer – vor allem aufgrund dieser besonderen E-Gitarre – kamen als auf dem Album, sehr prägnant und doch teils auch recht frei wirkend. Es wurde das komplette letzte Album gespielt/gesungen, dazu drei ältere Stücke. Stark, wie die Lieder teils auch länger ausgespielt wurden, was sie gegenüber den Albumversionen nochmal aufgewertet und spannender gemacht hat, u.a. wenn es streckenweise in eine Art Krautrock ging. Man könnte sich jetzt ein sehr gutes Livealbum vorstellen – oder sogar einen Konzertfilm, der mit sehr einfachen visuellen Mitteln die Musik sehr eindrucksvoll vermitteln könnte. |
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pounzer Postings: 679 Registriert seit 24.08.2019 |
25.05.2026 - 10:42 Uhr
24.05. - BRUIT, Mountainscape und Spafford Campbell im Oslo HackneyMal wieder eine von unseren (Portals) Shows. Der Vorverkauf lief sehr gut, aber trotzdem war der Laden am Ende "nur" vielleicht 80% voll. Das lag am Wetter (mit 31° der heißeste Tag des Jahres in London), aber auch die Feierlichkeiten zu Arsenals Premier-League-Sieg dürften einige veranlasst haben, statt nach Hackney nach Islington zu tingeln. Trotzdem wirkte das Oslo gut gefüllt und ehrlich gesagt hätte ich auch temperaturtechnisch nicht noch mehr Zuschauer gebraucht. Spafford Campbell waren für mich die Überraschung des Abends. Das Duo (Gitarre und Geige) spielt eine Mischung aus traditionellem Folk, Post-Rock und Jazz. Das war ein schöner, melodiöser, aber auch überraschend dynamischer Einstieg in den Abend. Mountainscape machen das, was sie machen, sehr gut, aber so richtig dafür begeistern kann ich mich trotzdem nicht. Mir persönlich fehlt da etwas, um sie aus der Masse an Post-Metal/Rock-Bands herauszuheben. Aber das Publikum schien sehr glücklich und es war an dem Punkt des Abends auch nötig, die Intensität ein bisschen anzuheben. Als Headliner dann BRUIT. Die Franzosen sind gerade ein bisschen die Darlings/Hoffnungsträger der Post-Rock-Szene und man kann schon verstehen, warum. Mit ihrer speziellen Instrumentierung (Schlagzeug, Gitarre, Cello, manchmal Geige, manchmal Bass, manchmal Keyboard) hauchen sie dem schon häufig totgesagten Genre neues Leben ein. Und dass sie sich die Anhängerschaft gänzlich ohne Streamingdienste erspielt haben, verlangt nach Respekt. Für mich neigt sich das Ganze mit den Videoprojektionen und Sprachsamples manchmal ein bisschen zu sehr in Richtung Pathos. Aber musikalisch war es ein erstklassiger Auftritt und bei der kurzen Ansage gegen Ende (mit speziellem Shout-Out für Portals) kamen sie auch sehr sympathisch rüber. |
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AndreasM Plattentests.de-Mitarbeiter Postings: 815 Registriert seit 15.05.2013 |
25.05.2026 - 11:00 Uhr
Ich habe Lucrecia Dalt letzte Woche im UT Connewitz in Leipzig live gesehen. Für mich allerdings das erste Mal. Ich kann nur unterschreiben, was ijb zwei Beiträge zuvor gepostet hat. Von dem Auftritt wird mir vor allem der wirklich tadellose Sound bleiben, den der Tontechniker für das Trio auf die Bühne gebracht hat. Der Schlagzeuger und Perkussionist mit seinen zahlreichen Aufbauten war dazu extra tight und schon allein toll anzusehen. Aber auch ansonsten eine fast schon herzliche Dynamik auf der Bühne und insgesamt war ihr Set durchaus einladend, was bei dieser Art von komplexerer Musik auch erstmal gelingen muss. In Leipzig war das Konzert quasi mit "experimenteller Musik" angekündigt, so experimentell habe ich es insgesamt dann aber auch wieder nicht gehört. Und ja, der kräftig zerrende Sound der E-Gitarre von Lucrecia Dalt alle paar Stücke war auch mein Highlight - live viel gewaltiger als auf dem Album. Ich hätte das Album dann auch gern mitgenommen, aber leider wieder nur Vinyl! |
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fakeboy Postings: 6822 Registriert seit 21.08.2019 |
29.05.2026 - 15:11 Uhr
Gestern Knocked Loose im Komplex 457 Zürich. Das Konzert war ziemlich genau so wie erwartet. Exakt 1 Stunde hochenergetisches Geboller. Viel Action auf und vor der Bühne. (Zu) viel Animation ("make some nooooooise!" "everybody fucking moves!!" etc. etc) - zuweilen wähnte man sich an einem Hip-Hop-Konzert. Riffs und kompositorische Finessen waren weitgehend unhörbar. Hätte mir deutlich mehr Gitarren und weniger undefinierbaren Wumms gewünscht. Immerhin waren die Stimmen sehr präsent. Aber insgesamt soundmässig doch eher unterirdisch. Da klangen Deafheaven letzten Herbst im (weniger als halb so grossen) Bogen F deutlich besser. Alles in allem: sehr gut unterhalten worden aber es macht fast mehr Spass, Live-Videos von Knocked Loose (z.B. vom Outbreak-Festival 2025) anzuschauen, als live dabei zu sein. |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
31.05.2026 - 12:06 Uhr
The Soundtrack Of Our Lives - Sala Apolo (Barcelona) und Sala Moon (Valencia) 9-9,5/10 Haben es immer noch verdammt drauf - Feuer, Spontanität, Improvs innerhalb der Songs, hab extra meinen Spanien Urlaub mit deren Gigs dort gesynct und sie in Barcelona und Valencia gesehen... einfach toll, Valencia war sogar etwas besser - nur so 250-300 Leute und geile Improvisationen inkl. einer Frau aus dem Publikum, die spontan kurz im Jam bei 21st Century Rip Off mitsingen durfte und das mega gut gemacht hat... Ebbot war so publikumsnah wie selten zuvor, das war sehr schön zu sehen, Band hatte mega Spaß... in Barcelona gab es etwas hartnäckige Soundprobleme mit gelegentlichen Feedback Fiep-Geräuschen, das hat die Band aber null aus der Bahn geworfen... Gig ging jeweils so 1 Stunde und 40 Minuten... kommt in die Jahreshighlights in den ganz oberen Bereich, immer noch unter den besten Live Bands überhaupt... biblical... Ich hoffe irgendwann auf Gigs in Deutschland... Setlist: Mantra Slider Firmament Vacation Mind The Gap Confrontation Camp Broken Imaginary Time Galaxy Gramophone Gran Canaria Instant Repeater 99 You are the beginning Big Time Nevermore Second Life Replay Sister Surround 21st Century Rip Off Dow Jones Syndrome (Barcelona) / Independent Luxury (Valencia) The Passover |
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Arne L. Postings: 3646 Registriert seit 27.09.2021 |
31.05.2026 - 12:41 Uhr
Danke für den Bericht @fuzzymass. Man würde ich mich über einen Berlin-Gig freuen. |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
31.05.2026 - 12:45 Uhr
Kleiner Zusatz: Mind The Gap live ist mit das geilste überhaupt - druck- und gefühlvoll, super knackig, geile Soli bzw Gitarrentones und Ebbot mit episch ausholendem Gesang.... was ein Song! Der würde auch locker im Stadion funktionieren und locker mit z.b. Peak Oasis mithalten |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
01.06.2026 - 19:49 Uhr
Metallica, Berlin Olympiastadion war nicht ganz so geil wie München 2024, aber sie haben wie immer krass abgeliefert... war wie erwartet die Greatest Hits Setlist ohne große Überraschungen, wenn man Metallica schon oft gesehen hat, aber Band hatte Bock und ich bin diesmal tatsächlich vor Hetfield's Guitar Tech Ecke gelandet, was quasi etwas Backstage Charakter hat, da er dort reinkommt und sich während den Pausen kurz umzieht, sich die Zigarre anzündet oder zum Start mit uns zusammen Ecstasy Of Gold anstimmt sowie High Fives verteilt - war nett und witzig... heute natürlich echt egal, aber wenn mein 13 jähriges ich damals gewusst hätte, dass er mal später ein kurzes High Five von Hetfield bekommt, LOL... :D Knocked Loose fand ich total furchtbar, einfach rein monotones Gebolze ohne prägnante Riffs, Songs oder Hooks... Gojira super stark mit tollem Sound - bin kein Riesenfan, aber das kickt schon richtig gut... Rob und Kirk mit einer etwas skurrilen aber durchaus launigen Versionen von Rammstein's Sonne, mal abgesehen davon, dass Rammstein etwas blöden Beigeschmack hervorruft, aber anderes Thema.. |
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zurueck_zum_beton Postings: 285 Registriert seit 07.07.2013 |
01.06.2026 - 21:46 Uhr
"Rob und Kirk mit einer etwas skurrilen aber durchaus launigen Versionen von Rammstein's Sonne"Hmm, das ist erstaunlich. Die können sich ja möglicherweise persönlich kennen oder sogar ihre Musik mögen. Aber ohne Not so'n weirdes Statement mitzuschicken, finde ich schon ein starkes Stück - nicht nur, weil es Metallica in ein schlechtes Licht rückt. Come on, die Zielgruppe von Metallica ist ja nicht homogen links oder frei von Machismo und Relativierung. Aber wenn man eine ganze Karriere lang nachgewiesen hat, dass man nur die Dollar-Zeichen in den Augen hat, dann kann man das doch an sich allein der Bequemlichkeit halber bleiben lassen. Und wenn sich deswegen nur fünf Frauen mies gefühlt haben oder nur zwei Kerle die Nase gerümpft haben, spätestens dann ist es doch sinnlos, selbst wenn ein Großteil der Leute das unkritisch fand und abgefeiert hat. |
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fakeboy Postings: 6822 Registriert seit 21.08.2019 |
01.06.2026 - 21:49 Uhr
Ich glaub ausserhalb des deutschsprachigen Raums wurde die ganze Rammstein-Kontroverse kaum beachtet. Gut möglich dass Metallica keine Ahnung haben, was da lief. |
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Arne L. Postings: 3646 Registriert seit 27.09.2021 |
01.06.2026 - 21:52 Uhr
Glaub ich auch. Yungblud hat letztens auch ein Bild mit Lindemann gepostet und nach Feedback dann ein Statement gepostet, dass er die Hintergründe nicht kannte. |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
01.06.2026 - 22:20 Uhr
Ja, so ist es... auch Pink hatte doch einen Moment,wo sie auf einem Konzert hierzulande Rammstein gelobt hat und dann gab's hier den Shitstorm... das war außerhalb des deutschsprachigen Raums kaum Thema... |
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boneless Postings: 7297 Registriert seit 13.05.2014 |
01.06.2026 - 22:22 Uhr
*gähn* |
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zurueck_zum_beton Postings: 285 Registriert seit 07.07.2013 |
02.06.2026 - 01:05 Uhr
" *gähn* "Nee ist gut, ich wollt's nur wissen. Euch auch eine gute Nacht. |
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Gomes21 Postings: 6275 Registriert seit 20.06.2013 |
03.06.2026 - 08:29 Uhr
16 Horsepower in der Kulturkirche KölnWas erwartet man von einer Band wie 16 Horsepower nach über 20 Jahren Pause? Ich bin ja viel stärker über Wovenhand mit David Eugene Edwards Musik sozialisiert worden als über 16 Horsepower, habe jene erst spät für mich entdeckt (etwa vor 10 Jahren) und war deshalb auch sehr gespannt was mich jetzt erwarten wird. Edwards war ja nie weg, sondern sehr umtriebig und aktiv und genauso klang die gesamte Band - Eine 20-Jährige Pause war an keiner Ecke zu spüren. Das reihte sich in ein tolles Setting in der schönen Kölner Kulturkirche im umtriebigen Nippes ein, wie seltsam passend dass einen in den Straßen um die Location Yoga-Studios und Mandala Shops grüßen. Perfekt situiert für die esoterische Seite von 16 Horsepower. Edwards ist das eindeutige Zentrum der Band, jongliert gekonnt mit verschiedensten Gitarren, Mandoline, Konzertina, Lap-Steel, was weiß ich. Fantastisch. Dazu kommt ja auch noch ein bisschen Vocals, die er sehr sicher und prominent vorträgt. Der Fokus war zwar schon stark auf der frühen Bandphase, aber gar nicht soo sehr wie ich erwartet habe. Ich habe mich doch gefreut einiges meiner Lieblingsalben "Secret South" und "Folklore" zu hören. Insgesamt ein fantastisches Konzert, das dann nach etwas 1h 40 inklusive Zugabe zu Ende war. Die Band klang als sei sie nie weggewesen,hat sich häufig und artig bedankt und eine ordentliche Zugabe gespielt. Generell sehr sehr gelungener Abend, ich zücke die 9/10 |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
05.06.2026 - 09:37 Uhr
Jack White, Berlin Columbiahalle 9,5-10/10Konzert war ziemlich unglaublich... gibt keine Setlist, man weiß nie was als nächstes passiert und wohin der gerade gespielte Song abbiegen wird (Impro, Publikum inklusive, laut und leise Dynamik) und trotzdem ist das super fierce und knackig, die Hits sitzen, die Band spielt sich gleichzeitig virtuos und räudig+roh+chaotisch Song um Song in einen Rausch, bis das Publikum am Ende komplett kocht und nicht nur das finale Seven Nation Army Riff durchgehend singt, sondern auch das von Steady as She Goes - absolut manischer und magischer Wahnsinn... White grinst über beide Ohren und schwitzt, am Ende hat er alles gegeben... dazu keine nervigen Handys, alle im hier und jetzt ohne Ablenkung... Das gestrige Set besteht zu größten Teilen aus No Name (5 Songs) und White Stripes (8 Songs inkl. explosive Darbietungen von u.a. Icky Thump, Fell in love with a Girl, Ball and Biscuit, Hello Operator, Cannon), aber auch Lazaretto, Love Interruption im Doppel mit Hotel Yorba oder neue Songs sind dabei.. Raconteurs gab's 3 mal - Broken Boy Soldier, Top Yourself und Steady As She Goes... Gespielt hat er ca. 1 Std 45 min WAHNSINNS Abend!! So macht live Musik Sinn und Spaß |
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Deaf Postings: 3885 Registriert seit 14.06.2013 |
05.06.2026 - 09:52 Uhr
Hurra, freue mich auch sehr auf den Auftritt in einer Woche am Best Kept Secret. |
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Gordon Fraser Postings: 3036 Registriert seit 14.06.2013 |
05.06.2026 - 13:43 Uhr
Habe mich gestern durch den Feierabendstau ins FTL War Memorial Auditorium in Fort Lauderdale gequält und den Opening Act Almost Monday bis auf die letzten 30 Sekunden komplett verpasst. Egal, wichtiger war mir eh Cold War Kids, auch wenn die mittlerweile einen weiten Weg zurückgelegt haben von bluesigen Desertrock zu Debützeiten zum radiofreundlichen AOR der letzten Jahre. Sah der Sänger von denen eigentlich schon immer aus wie Mark Kozelek? Angenehm unprätentiöser Auftritt, der immer besser wurde, je älter das gespielte Material war. Das Trio aus "We Used To Vacation", "Hospital Beds" und "Hang Me Up To Dry" war dann entsprechend der Höhepunkt. Doch, die sind schon immer noch gut. An den Reaktionen war deutlich zu spüren, dass der Großteil des (ziemlich jungen) Publikums aber für Young The Giant hier waren, auch wenn ich persönlich das billing umgedreht hätte. YTG sind aber insbesondere im Collegeradio und auf SiriusXM unfassbar erfolgreich, inkl. Billboard-Nummer.1 letztens, daher ziehen die sehr und fahren eine entsprechend große Show auf. Die haben auch ein paar gute Songs, auf Albumlänge finde ich das aber meistens ein bisschen zu seicht. "My Body", "Cough Syrup", "The Walk Home" - die Hymnen gehen natürlich trotzdem gut, schön eingebunden in herrlich oberflächliches Peace-and-love-Geraspel des Sängers. |
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Hier stand Ihre Werbung Postings: 2534 Registriert seit 25.09.2014 |
05.06.2026 - 15:17 Uhr
Matt Berninger, Holy Trinity Cathedral Auckland 9/10Klasse Abend, das Publikum sehr andächtig (bis auf drei oder vier deplazierte Rufe und Pfiffe bei Terrible Love und I Need My Girl), Matt gut aufgelegt. Highlights neben den National-Songs waren Bonnet of Pins, Distant Axis und Nowhere Special. Die Beleuchtung in der Kathedrale war auch super, sehr schöne Atmosphäre. |
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Arne L. Postings: 3646 Registriert seit 27.09.2021 |
06.06.2026 - 12:23 Uhr
Yoa, We Love Green Festival Paris 9/10Gestern endlich meine Lieblingssängerin der letzten anderthalb Jahre live sehen können. Sie hatte ein bisschen Pech, zwischen Gorillaz und Little Simz zu spielen, sodass es am Anfang und am Ende etwas Crowd-Wanderung gab. Hat sie aber gar nicht gestört, hatte komplett süß mit der Crowd interagiert und coole Ansagen gemacht, zeitweise mit zwei Tänzerinnen Choeografien performt und zu jedem Zeitpunkt ganz viel Energie und Attitüde ausgestrahlt. Am Ende gab's dann noch ein Wahnsinnsbild, da wurde quasi ein großes Zelt als riesiges Kleid aufgespannt und sie mehrere Meter in die Höhe gefahren. Das war sehr beeindruckend. Einzig der Sound war nicht immer ganz rund, sie hat auch einmal kurz (sehr charmant) gefragt, ob's irgendwie technische Probleme gibt, aber war wirklich sehr verkraftbar und das Publikum ist auch ganz gut mitgegangen, wenn auch nicht komplett. Das verbuche ich aber beides unter Festival-Krux. Hatte in den letzten ein, zwei Jahren auf jeden Fall sehr die Lust an Live-Musik verloren und die hat sie quasi eigenhändig wieder aufgebaut. Muss eben nur die richtige Musik sein. |
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Arne L. Postings: 3646 Registriert seit 27.09.2021 |
08.06.2026 - 13:55 Uhr
Ethel Cain, We Love Green Festival ParisGestern noch Mother Cain mitgenommen. Sehr schönes Naturbühnenbild, tolle Stimme und von romantischen Songs bis ziemlichen Brechern viel dabei. Hat mir gut gefallen und möchte ich mir jetzt bei nächster Gelegenheit noch mal als Solo-Konzert angucken. |
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boneless Postings: 7297 Registriert seit 13.05.2014 |
11.06.2026 - 22:14 Uhr
Gestern: Blood Incantation + Insect Ark in der Chemiefabrik, DresdenDas war mal wieder einer dieser Abende, die nicht so optimal anliefen. Erst ewig in einer Dienstberatung versandet und dann leider die falsche Entscheidung getroffen, an diesem Tag das Auto zu nehmen. Den erstens hat es weder davor noch nach dem Konzert geregnet (wie eigentlich angekündigt, aber den Wetterbericht kann man aktuell ja komplett in die Tonne treten) und zweitens hab ich um die 15 Minuten einen Parkplatz gesucht, nur um dann so weit weg zu parken, dass ich noch mal 10 Minuten Fußweg in Kauf nehmen musste. So kam ich dann schon recht entnervt in der ziemlich vollen Chemo an und hab noch 15 Minuten von Insect Ark mitbekommen. Das klang durchaus interessant, aber auch ebenso sperrig und anstrengend. Weiß nicht, ob ich das länger gebraucht hätte. Jedenfalls wars schon ordentlich heiß und stickig im Innenraum, also in der Pause natürlich direkt wieder an die frische Luft. Dann rechtzeitig wieder rein und manchmal frage ich mich, warum Bands ihren Auftritt so hinauszögern müssen. Im Endeffekt war 21 Uhr alles startklar, aber es hat noch mal 15 Minuten gedauert, bis sich die Jungs auf die Bühne bequemt haben. Dann gings aber richtig los und ich war entzückt, wie prächtig der Sound aus den Boxen knallte. Sehr differenziert, druckvoll, nur die Vocals waren etwas leise, das wurde aber nach ca. 5 Minuten behoben. Ab da passte nahezu alles. Selbstredend gabs als Opener die gesamte Absolute Elsewhere und auch live bestätigte sich mein Eindruck, den ich schon auf Platte hatte: The Message ist der klar bessere "Song", auch wenn Stargate natürlich ebenfalls rockte wie Hölle. Schöne Darbietung inklusive 2 Gongs im Hintergrund. Überrascht und amüsiert haben mich die klischeehaften Metal Posen, die öfters eingestreut wurden als vermutet. Das hat die Jungs aus Denver aber irgendwie noch sympathischer gemacht, denn letztendlich sind das wohl auch nur Nerds, die diese Spielart ohne Ende lieben. Nachdem Absolute durch war, gabs noch Vitrification of Blood, Giza Power Plant (darüber hab ich mich sehr gefreut, einer meiner Lieblingssongs von ihnen) sowie eine Hommage an die Berlin School und den Rausschmeißer Obliquity of the Ecliptic. 80 Minuten, die keine Wünsche offen ließen, zumindest nicht bei mir. Weniger spaßig waren allerdings die Merchpreise. 40 Euro für die Single-LPs, 35 für Shirts und 60 für Hoodies fand ich schon recht unverschämt. Aber der Riesen-Tourbus, mit dem die Band durch die Gegend fährt, muss wohl finanziert werden. Es sei ihnen natürlich gegönnt. :) Übrigens ein schönes Bild: eben genannter Luxustourbus auf der einen, der klapprige Sprinter von Insect Ark auf der anderen Straßenseite... :D |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
12.06.2026 - 10:14 Uhr
A Perfect Circle, München Zenith 8/10Mit der beste Live Sound, selbst im Zenith, das ja immer wg schlechtem Sound kritisiert wird (ich stimme nicht wirklich zu)... dazu war die Band richtig tight, Maynard fantastisch bei Stimme und hat auch überraschend gar nicht so wenig geredet, war am Ende auch sehr aufrichtig dankbar... Josh Freeze war wirklich grandios... Als Minuspunkt muss ich sagen, dass die Show und Bühnenpräsenz über die volle Laufzeit etwas statisch ist und nicht wirklich voll überzeugt - gerade die beiden interessantesten Personen in der Band (Maynard und Freeze) sind im Hintergrund, sehr viel im halbdunkeln - ist generell nicht schlimm, wenn die Show auf dem großen Screen inkl. den Strobolichtern irgendwie abwechslungsreich und spektakulär wäre, das ist sie aber über die volle Laufzeit nicht wirklich - nach 2-3 Songs ist sie recht monoton... die beiden Mitglieder, die man gut sehen kann (Bassist und Billy), sind jetzt nicht die großen Charismatiker... dazu kam, dass sie eine abgezählte genau 10 Minuten lange Intermission Pause eingelegt haben vor der Zugabe... da das gesamte Set ohne die Pause ca. 1 Std 30-35 min ist, erscheinen mir 10 Minuten einfach viel zu lang... bei 2 Stunden plus okay, aber für 4 Zugaben-Songs 10 Minuten zu pausieren etwas zu viel des guten - der Screen während dessen, der die Zeit angezeigt hat, war aber ganz witzig... Aber sonst - wie gesagt - musikalisch und soundtechnisch wirklich überragendes Konzert, Judith am Ende ("now you can take out your stupid phones" :D) war mega, was aber durch die erwähnten kleinen Abstriche jetzt nicht zu den ganz großen Jahreshighlights gehört, da es nicht ganz DIE große Wirkung hatte auf mich... Publikum hat sich an das Handyverbot gehalten, am Ende zu Judith durfte man wie gesagt... Vorband war Jehnny Beth, die sich trotz starker Erkältung toll durchgekämpft hat und ein tolles 35 minütiges Set abgeliefert hat, das sehr gepackt hat... Sehr runder Abend, würd sagen 8/10 |
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fakeboy Postings: 6822 Registriert seit 21.08.2019 |
12.06.2026 - 10:35 Uhr
Josh Freeze? Kein Wunder war es so statisch ;-) |
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fuzzmyass Postings: 22476 Registriert seit 21.08.2019 |
12.06.2026 - 12:13 Uhr
Freese :D |
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Enrico Palazzo Postings: 9692 Registriert seit 22.08.2019 |
12.06.2026 - 13:06 Uhr
Selber Freese, doooooh! |
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OMalley Postings: 1183 Registriert seit 16.01.2022 |
13.06.2026 - 12:11 Uhr
Vorgestern im Amsterdamer ParadisoBen Howard Mein 6. Howardkonzert seit 2014 und ich kann mich vielen Meinungen anschließen: Die Tour ist die beste Tour seit langem. Oft wirkte er in der Vergangenheit verkrampft, wenig spielfreudig und sehr damit beschäftigt, seine Vergangenheit zu umgehen. Mit dem Ergebnis, dass viele Leute um mich herum mit dem neuen Kram nichts anzufangen wussten, die Hits aber nur sehr spärlich gespielt wurden. Teilweise wurden die Hallen auch während des Konzertes schon deutlich leerer. Vorletztes Jahr die 10-Jahre „i forget where we were“-Tour war schon sehr gut, jetzt eine Tour ohne aktuelles Album war sehr entspannt. Trotzdem haben es 5 neue Stücke in die Setlist geschafft und alle klangen recht vielversprechend. Natürlich keine Ohrwürmer wie zu „every kingdom“-Zeiten, aber solide Songs mit teilweise starkem Schlagzeug und großem Finale. Aber von vorne: „promise“ als Opener ist natürlich schon ein Traum und ein erster Rückblick auf das erfolgreiche Debutalbum. „days of lantana“ ein entspannter Sprung in die jüngere Vergangenheit. Mein Lieblingsalbum von ihm ist weiterhin „i forget where wie were“ und mit „time is dancing“ plus „small things“ hintereinander weg gleich hervorragend berücksichtigt. Howards Gitarrensound in Verbindung mit seiner hervorragenden Band haben mich ziemlich abgeholt. Natürlich gab es auch Graupen zwischendrin, das gehört zu einem Howardkonzert dazu. Was man an „there`s your man“ finden kann werde ich nie begreifen und „life in a time“ ist live auch eher öde. Dafür gab es anschließend die Belohnung. „old pine“ mit einer lustigen Geschichte vorab, danach gleich „black flies“ als Akkustikversion, anschließend ein großartiges Fullband „oats in the water“…spätestens da spürte man die Veränderung. Howard war entspannt, lachte viel, erzählte einige kurze Anekdoten und hatte sichtlich Spaß mit seiner Band. Der neue Schlagzeuger verpasst den Liedern eine tolle neue Note, ein Geiger, eine Dame am Cello ergänzten die Band. „I forget where we were“ ist jedesmal ein tolles Setende mit großer Gänsehaut. „Spirit“ als erste Zugabe ist auch immer wieder top durch das verlängerte Finale. Konzertabschluss war dann das neue Stück „i want to be the sun“, was Ohrwurmqualitäten hat. Nach fast 2 Stunden war dann auch Schluss. So macht Ben Howard wieder deutlich mehr Freude, mit viel weniger Verbissenheit, deutlich mehr Optimismus und eine „kundenfreundlicheren“ Setlist, die ihm immer noch genug Raum für seine speziellen Vorlieben lässt. Am Abend vorher wurden die alten Fans mit „keep your head up“ und „only love“ von „every kingdom“ beglückt. Auch bis zu dieser Tour kaum vorstellbar im Set. Ich freue mich, dass ich am zweiten Abend dort war, da mir „black flies“ und „old pine“ mehr bedeuten. Zwei Titel, die ich erst im 6. Howardkonzert hören durfte. So bleibt die Vorfreude auf ein gutes, kommendes Album und hoffentlich eine Tour in der jetzigen Zusammensetzung. Damit könnte er auch einige seiner früheren Fans wieder ins Boot holen, die er über die letzten Jahre aus den Hallen gespielt hat. :-) |
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Felix H Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion Postings: 11645 Registriert seit 26.02.2016 |
13.06.2026 - 13:51 Uhr
Klingt gut. Ich hab nichts dagegen, wenn Künstler ihr aktuelles Werk fokussieren, aber bei Ben Howard fand ich es sehr schade, dass damals absolut wenig aus seinem Werk sonst zur Geltung kam und das damals neue Album einfach der Reihenfolge nach runtergespielt wurde. |
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fakeboy Postings: 6822 Registriert seit 21.08.2019 |
15.06.2026 - 17:17 Uhr
War am Samstag beim Berlin Breakout. Eintägiges Festival auf dem RAW-Gelände mit Shows im Astra, Urban Spree und Cassiopeia. 20 Bands die im weitesten Sinne dem Hardcore-Genre zuzurechnen sind. Das Programm war sehr dicht mit einigen Überschneidungen auf den kleineren Bühnen. Immerhin 12 Bands hab ich sehen können.XIAO aus Schweden machten den Anfang im Astra - allerdings sah ich nur noch den letzten Song, da der Einlass etwas länger gedauert hatte als erwartet (ich war auch naiv und dachte ich könne einfach reinspazieren - die 15 Minuten Wartezeit waren eigentlich voll ok). Dann zu La Haine im deutlich kleineren Cassiopeia, das schon gut gefüllt war. Deren eher generischer Mix aus Punk/Alternative-Rock und Hardcore beeindruckte nicht besonders, störte aber auch nicht weiter. Blieb dann gleich im Cassiopeia, da ich die folgenden Feels Like Heaven aus Schweden keinesfalls verpassen wollte. Deren Album "Within Dreams" ist in meiner Jahresbestenliste ganz weit vorne - und der Mix aus Hardcore, Emo und einer kleinen Spur Indie-Rock, den man am besten mit Bands wie Rites of Spring oder One Last Wish vergleichen kann, funktionierte auch live ganz hervorragend. Grossartige Band, enorm spielfreudig und energiegeladen - herrliches Konzert. Dauerte zwar nur etwas mehr als 20 Minuten - aber nur schon dafür hat sich die lange Reise nach Berlin gelohnt. Dann wieder ins Astra zu Death Lens. Die Latino-Punks wären auf ner kleineren Bühne wohl besser aufgehoben gewesen - ihr Set war nicht schlecht aber verpuffte etwas im noch nicht allzu vollen Astra. Vielleicht sind die Songs der Band auch einfach eine Spur zu austauschbar. Rüber ins bereits viel zu volle Urban Spree - knapp noch reingekommen und von der crustig-grindig-metallisch-noisigen Band Ursula weggeblasen. Vor allem der Bass klang richtig geil bei denen - leider setzte der dann nach einigen Songs aus und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Schade - ohne Bass war die Durchschlagskraft der Band dann stark vermindert, auch wenn die Sängerin mit ihrem eindrücklichen Geschrei einiges wettmachen konnte. Im Astra dann sowas wie ne Supergroup - Ways Away mit Mitgliedern von Samiam, Stick To Your Guns und Boysetsfire. Die spielen kraftvollen, melodischen Pop-Punk den man in der Art aber auch schon x-fach gehört hat. Dann schwierige Entscheidung: eher klassischer Hardcore von Speedway oder Screamo von Febuary? Für ersteres entschieden aber zweiteres wäre wohl die bessere Wahl gewesen. Obwohl sich Speedway Bandmitglieder mit Feels Like Heaven teilen, konnte mich die Band aus Stockholm nicht wirklich begeistern. Ganz anders danach End It - die Band aus Baltimore reichert ihren Hardcore mit etwas Thrash an (Drain lassen grüssen) und brachte die Menge zum Toben. Typ auf dem Pissoir danach „war das mega oder war das mega?“. Genau, mega. Greet Death sorgten danach im kleinen und sehr vollen Cassiopeia für einen angenehmen musikalischen Kontrast. Die Band veröffentlicht zwar auf Deathwish und ist mit Touché Amoré auf Tour - hat aber mit Hardcore wenig am Hut, ist eher im Shoegaze zuhause. Meterhohe Gitarrenwände treffen auf fein abgestimmten Mann/Frau-Gesang. Sehr einnehmend. Konzert hätte auch noch 10 Minuten länger dauern können. Im Astra läuten dann Pest Control das Finale des Abends ein. Eine knappe halbe Stunde Thrash und Hardcore (in etwa im umgekehrten Verhältnis als bei End It), der Lead-Gitarrist lässt seine Jackson immer wieder wiehern. Alles andere als originell aber extrem unterhaltsam und mitreissend. Übrigens bereits die vierte Band mit Frontfrau - das Festival wird seinem Anspruch, die Diversität der Szene abzubilden, durchaus gerecht. Dann: Home Front. Die Band die mich überhaupt dazu gebracht hat, nach Berlin zu fahren, da sie auf dieser Tour nicht in meiner Nähe spielt. Seit ich deren Debut „Games Of Power“ entdeckt habe, bin ich Fan - die Mischung aus Post-Punk, New Wave und Power-Pop, dargeboten mit der Wucht des Hardcore, ist einfach zu gut. Und Frontmann Graem MacKinnon ist die perfekte Frontsau. Man kann das insgesamt etwas zu plump finden - mich holt es völlig ab und zaubert mir ein fettes Glücksgrinsen ins Gesicht. 45 Minuten Hits galore, krönender Abschluss ist natürlich der Überhit „Nation“. Herrlich. Danach nochmals kurz verschnaufen. Auf Touché Amoré hatte ich mich gefreut, ohne allzu viel zu erwarten. Aber was dann kam, war überwältigend. Grossartiger Sound, vor allem die Gitarren klangen wunderbar differenziert und klar. Ein mitreissender Jeremy Bolm (der zuvor übrigens schon oft am Bühnenrand stand und die Konzerte der anderen Bands verfolgte) - gibt’s einen sympathischeren Frontmann als diesen schmächtigen Typen, der so inbrünstig seine Texte rausbrüllt? Wilde Action auch vor der Bühne - das Publikum war definitiv entfesselt, es wurde gestagedived und ge-circle-pitted, immer mit ausreichend Respekt und Rücksicht. Phänomenal. Danach geplättet und sehr zufrieden. Seither läuft die „Stage Four“ auf Dauerrotation. Alles in allem: ein sehr erbaulicher Anlass. (Text ist etwas lang geraten - kommt davon wenn man mit dem Zug unterwegs ist und viel Zeit hat ;-) ) |
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Glufke Postings: 1569 Registriert seit 15.08.2017 |
15.06.2026 - 18:19 Uhr
Schöner Bericht! Feels Like Heaven muss ich auch nochmal ne Chance geben, Greet Death und Touche Amore auch ein geile Kombination - die sind auch immer noch auf Tour oder? Muss mal gucken, ob die noch irgendwo in der Nähe sind. Wenn du gerade in einer TA-Phase bist, kann ich dir das vor kurzem erschienene Debütalbum von A Doll for Abigail empfehlen ;) |
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fakeboy Postings: 6822 Registriert seit 21.08.2019 |
16.06.2026 - 09:04 Uhr
TA und GD kommen noch nach München (21.6.) und Wiesbaden (22.6.)! |
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zeckezichter Postings: 822 Registriert seit 07.11.2021 |
16.06.2026 - 09:32 Uhr
Und in Wiesbaden ist noch Quicksand zusätzlich dabei. :D Das wird schön! |
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Glufke Postings: 1569 Registriert seit 15.08.2017 |
18.06.2026 - 00:14 Uhr
Mastodon + Loathe, 17.6.2026, Dortmund FZWBestes Wetter für ein Konzert: noch hell, wenn man ankommt und wahrscheinlich auch noch angenehm warm, wenn man später rausgeht. Ich liebe den Juni. Passend dazu hab ich absurd viel Bock auf Mastodon, obwohl ich bisher nie großer Fan der Band war. Das hat sich in Vorbereitung auf das Konzert etwas geändert. Kommen wir nun Überraschung Nr. 1: 15 min vor Beginn ist das FZW erst ca. zu einem Drittel gefüllt, die Empore ist sogar geschlossen. Das habe ich schon zu diesem Zeitpunkt voller erwartet und zuletzt im März bei Fjørt auch schon deutlich voller erlebt. Später wurde es aber etwas dichter. Dann Überraschung Nr. 2: die Merchpreise. Mein letztes Metal-Konzert etwas größerer Ordnung war Metallica 2023 in Hamburg. Da haben fast alle Shirts ca. 40 Euro gekostet (vielleicht auch 50). Heute wollen sowohl Loathe als auch Mastodon 45 Euro haben - üppig. Bei Mastodon lässt sich das verschmerzen, denn die Designs sind überwiegend wirklich geil, bei Loathe grenzt es an eine Frechheit mit den "Designs", die verfügbar sind. Dazu signierte CDs (!) für 50 Euro (!!), signiertes Vinyl für 60 ist da ja schon fast ein Schnapper. Im Gegensatz zu diesen Preisen sind die 58 Euro für den Eintritt mal sehr fair. Pünktlich um 20 Uhr erscheinen dann Loathe auf der Bühne. Die Band wird ja recht gehyped, bisher hat mich der progressive Metalcore, der gelegentlich an die Deftones erinnert, aber eher kalt gelassen. Optisch eine weitere Überraschung: das ist mit die diverseste Band, die ich lange in dem Genre gesehen habe - nur zwei weiße Dudes. Von denen sieht der eine aus wie ein Level-120-Nekromant in WoW - singen tut er aber wie ein Waldelf. Der Frontmann könnte dafür auch bei den Navy Seals sein. Zuerst ist der Sound etwas gewöhnungsbedürftig und matschig, aber mit jedem Song komme ich mehr rein. Die Crowd ist auch recht angetan und es gibt auch einige, die wohl sogar vor allem für Loathe gekommen sind. Ich verstehe jetzt auf jeden Fall den Reiz der Band - am besten ist sie aber immer dann, wenn sich die harten Parts mit den softeren abwechseln. Da kommen tatsächlich Deftones-Vibes auf. Neues Album kommt btw im Juli. Um 21.10 Uhr läutet dann "Crazy Train" den Beginn von Mastodon ein - und die 90 min danach beweisen, dass ich einerseits in den letzten Jahren viel verpasst habe und dass sich die Anreise 100% gelohnt hat. Auch bei den Herren von Mastodon wusste ich nicht mehr ganz, wie sie eigentlich aussehen. Während Loathe aus dem UK kommen, erkennt man hier die Amis schon. Bill Kelliher sieht aus wie ein Sheriff irgendeiner Kleinstadt, Nick Johnston als Live-Ersatz von Hinds wie eine Mischung aus Ben Stiller und Cliff Burton, Brann Dailor als absoluter Derwisch am Schlagzeug und schließlich Troy -Santa mit Rauschebart, der die Meddl-Weihnacht einläutet. Es war auf jeden Fall ein Fest, der Sound war absolut top. Die Setlist war aus allen Alben bunt gemischt, Highlights für mich auf jeden Fall direkt zu Beginn das Doppel aus "Tread Lightly" und "The Motherload", der neue Song "Your Ghost Again", der sich zu einem echten Grower entwickelt hat, die alten Songs "Megalodon" und "Mother Puncher" und am Ende "Steambreather". Vor dem letzten Song kam dann noch die Ansage von Troy, dass das neue Album - wie bereits bekannt - später im Jahr erscheinen wird und sie ziemlich bald darauf nochmal nach Deutschland kommen werden. Sofern das halbwegs in meiner Nähe ist, gehe ich bestimmt wieder hin! |
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Glufke Postings: 1569 Registriert seit 15.08.2017 |
18.06.2026 - 00:16 Uhr
Nachtrag: die Band vermeldete am Ende 800 Besucher:innen. Hätte mit mehr gerechnet, aber lag vielleicht auch am Mittwoch Abend, also mitten in der Woche. War aber eigentlich auch ganz angenehm, denn so war es zumindest nicht ganz so eng in der Halle. |
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Gordon Fraser Postings: 3036 Registriert seit 14.06.2013 |
19.06.2026 - 13:57 Uhr
Bei 30 Grad abends 21 Uhr machen Outdoorkonzerte irgendwie nicht so viel Spaß. Habe gestern im ZeyZey einen bunten Genremix gehört. Zuerst She's Green aus Minneapolis, die wohldosierten flächigen Shoegaze spielen. Hat sich gut weggehört. Dann Narrow Head aus Dallas, die zwischen Post-HC und Neo-Grunge oszillieren. Letztes Jahr in 'nem kleinen Club gesehen, da wurde deutlich mehr geprügelt, auf und vor der Bühne. Im größeren Venue war's diesmal zivilisierter, gab eigentlich nur einmal einen moshpit, aus dem die security prompt einen überambitionierten jungen Mann rausgeholt hat. Mir haben natürlich die melodischeren Sachen wie "The Real" am besten gefallen. Interessanterweise waren einige doch vor allem für den support da, denn für Turnover hat sich das Publikum ein bisschen gelichtet. Die kommen zwar aus dem Poppunk, machen jetzt aber atmosphärischen Emo-Dreampop. Erste Überraschung: ich hatte keine Ahnung, wie die Typen aussehen, aber dass der Sänger ein Muskelprotz im Achselshirt ist, hatte ich mir beim besten Willen nicht vorgestellt. Die schwimmen immer noch auf der Erfolgswelle von "Peripheral Vision", auch wenn ich immer noch nicht verstehe, warum sie ausgerechnet mit diesem Album so viel Resonanz erzeugt haben. Wahrscheinlih wieder so ein TikTok-Ding, von dem ich keine Ahnung habe. Speaking of: sehr junges Publikum, viele Tattoos und Punkrockshirts. Hatte hier eher Liebhaber von Real Estate oder so erwartet. :D Ich mag das aktuelle Album von Turnover sehr, und entsprechend waren "Nightjar" und vor allem "I'm Up, I'm Up" meine Highlights. Fokus lag aber eher auf den PV-Sachen, die hemmungslos von der crowd abgefeiert wurden. Guter Abend insgesamt, hab mir schickes Vinyl mitgenommen. Nur viel zu heiß... |
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