Jimmy Eat World - Surviving

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hubschrauberpilot

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26.10.2019 - 19:36 Uhr
Schwierig, sehe ich eher nicht so. JEW machen keine Solos. Es ist nicht automatisch ein Solo nur wenn kein Gesang da ist. Geht eher so in Richtung Filler/Bridge.

Meine Highlights bis jetzt: Delivery, 555, All the way, Love never, Recommit. Meine Wertung von 7,5/10 möchte ich auf 8/10 anheben. 2 mehr oder weniger Ausfälle, 3 mittelprächtige und 5 tolle Songs. Nach der doch sehr schwachen Integrity blues eine eindeutige Verbesserung. Delivery kommt in meine All-time-favourite-top-10 von JEW.

The MACHINA of God

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27.10.2019 - 19:14 Uhr
Der Closer ab 4.30: Mega!

Die könnten auch gut ne Post-Hardcore-Band sein, wenn sie wollten. So a la Thrice.

Affengitarre

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27.10.2019 - 22:26 Uhr
Der Closer ist auch mein klares Highlight bisher. Die funktionieren halt auch ohne viel Pop ausgezeichnet.

Vennart

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27.10.2019 - 23:55 Uhr
Jetzt kriegen die sogar vom ollen pitchfork die zweite gute Besprechung in Folge, nachdem die damals die Klassiker zerissen haben. Ist eigentlich auch völlig egal aber irgendwie witzig, dass die jetzt von diesem Lifestyleportal Anerkennung kriegen.

Was mich beim Lesen im Thread verwundert hat, ist dass "Chase This Light" und die beiden darauffolgenden Alben in einen Topf geworfen werden. "Chase This Light" ist bei mir eventuell unter den Top 3 der Band aber ist nicht so Konsens, hm?

Zu "Surviving", Album wird immer besser und ich dachte nach "Invented" und auch "Damage", dass sie jetzt halt noch solide Platten machen aber die letzten beiden sind echt wieder Knüller.

@hubschrauberpilot: "Integrity Blues sehr schwach"? Ist bei dir Gegenteiltag?

Affengitarre

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28.10.2019 - 01:36 Uhr
Die "Chase This Light" hat schon super Songs, leidet aber ein wenig unter den Ausfällen (vor allem halt "Here it goes") und auch die extreme Poppigkeit und glatte Produktion schreckt etwas ab. "Invented" ist schön, aber etwas langweilig und "Damage" etwas unterschätzt, das ist zwar ohne große Highlights (wobei der Opener schon toll ist) aber hat eine schöne Stimmung und ein konstantes Niveau.

Aber ja, "Integrity Blues" war wieder ein großer Sprung nach oben, hat bei mir aber ein wenig gedauert. Diese subtile, etwas balladeske Richtung stand ihnen sehr gut und die Songs waren auch wieder super. In die neue muss ich mich noch etwas reinhören, aber sie wächst und wächst. Ist halt wieder direkter, aber auch schön.

Affengitarre

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28.10.2019 - 01:39 Uhr
Es freut mich jedenfalls, dass die Band nach so vielen Jahren immer noch da ist und immer noch liefert. Ich liebe die Stimme von Jim Adkins und die Band schafft es trotz simpler und gewöhnlicher Grundzutaten regelmäßig, in mir ganz besondere Emotionen auszulösen. Und das passiert eigentlich auf jedem Album der Gruppe.

hubschrauberpilot

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28.10.2019 - 17:07 Uhr
@hubschrauberpilot: "Integrity Blues sehr schwach"? Ist bei dir Gegenteiltag?

Nö, gehe mit dieser Liste weitgehend mit:

https://www.ranker.com/list/best-jimmy-eat-world-albums/ranker-music

Bis auf The end is beautiful gefällt mir nix von der Integrity Blues. Ich bin eh nicht der größte JEW-Fan, war überrascht wie gut mir Surviving am Ende gefällt.

solea

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05.11.2019 - 09:40 Uhr
Das Album als Ganzes würde ich jetzt von der Bewertung her irgendwo in der Mitte der Chronologie ansetzen. Richtige highlights sind für mich nur delivery und 555. Zwar groovt der Rest, aber richtig krachen wie "sweetness" (als Beispiel) tuts ja dann auch nicht so wirklich. Für mich eher so 6/10 aus dem Bauch raus. Vielleicht bin ich jetzt auch zu hart, aber jew hat eben auch einen besonderen Status bei mir.

The MACHINA of God

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05.11.2019 - 10:11 Uhr
Jew haben nen besonderen Status bei dir und dann sind 6/10 die Mitte der Diskographie? :)

Vennart

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07.11.2019 - 00:01 Uhr
@ Affengitarre
Schön geschrieben, so sehe ich das auch, bis auf "Here It Goes", das ist natürlich super.
Nur alleine die zweite Strophe ist doch ein Endorphinrausch! Da hat das Album IMO eher andere Durchhänger.

@hubschrauberpilot
Interessante Liste aber ich gehe da mit kaum was mit, mit "Futures" auf der Zwei vielleicht. "Integrity Blues" ist für mich auf jeden Fall ein Knüller und bei dir ist Gegenteiltag! :D

solea

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07.11.2019 - 10:03 Uhr
"Jew haben nen besonderen Status bei dir und dann sind 6/10 die Mitte der Diskographie? :)"

Ja, so ungefähr :-) die Mitte ist eher als Median und nicht als arithmetisches Mittel zu sehen ;-)

Damage und invented sind darunter mit 5/10 (wobei das zugegeben schon hart ist) ganz oben bleed American mit 9/10.

Hab sie jetzt noch ein paar mal gehört, vielleicht dann doch 7/10

bolek

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07.12.2019 - 22:39 Uhr
Also, nach intensivem Hören kann ich schreiben, dass "Surviving" absolut hervorragend geworden ist!

Highlights (beschränkt auf 4):
- Surviving (ein Wahnsinns-Opener - wird live richtig abgehen)
- Delivery (Gänsehaut - einer der schönsten Songs des Jahres)
- All the Way (dieser Schlussteil!)
- Congratulations (Ein überragendes Experiment und man hätte ruhig noch mehr in diese Richtung gehen können)

Der Rest ist auch gut bis sehr gut. "One Mil" ist der schwächste Song auf dem Album und passt für mich nicht ganz rein.

8/10

Ich liebe diese Band! Köln 2020.

Hoschi

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08.12.2019 - 13:03 Uhr
@bolek

Bis auf Delivery geh ich voll und ganz mit.
Instrumententechnisch schrammt mir der Besagte zu nahe an der Kitsch Grenze(ich bin auch einer der wenigen die "hear you me" nicht mochten).
One Mil ist tatsäclich recht schwach. KLingt eher wie eine B-Side und nervt mit einer Mischung aus Wheatus(Teenage Dirtbag war geil und ich wär froh so einen Song mal wieder im Formatradio hören zu dürfen^^) und Weezers Grüner.
Füge aber noch Recommit mit ein.
Der hätte auch superb auf Futures gepasst.
Congratulations ist ganz, ganz groß !
Hoffe da kommt auf der nächsten LP mehr.

Affengitarre

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01.01.2020 - 17:54 Uhr
Nach dem sehr schönen und verträumten Vorgänger für mich schon ein wenig schwächer, aber gefällt mir dennoch ziemlich gut. Jim Adkins Stimme bekommt mich immer und Highlights sind auch ein paar drauf.

Garmadon

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28.02.2020 - 21:13 Uhr
Hatte jetzt auch mal die Gelegenheit, das Album etwas ausführlicher zu hören und muss sagen, dass ich sehr angenehm überrascht bin. (Wobei ich nach den Kommentaren hier evtl. der Integrity Blues noch einmal eine Chance geben sollte; hatte da beim oberflächlichen Hören jetzt nicht so die Verbesserung zu den dreien davor gehört...)

Hier mag ich "Criminal Energy" sehr, dazu "All the Way" und die letzten beiden. Schlecht finde ich eigentlich keinen der Songs auf der Platte.

Affengitarre

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28.02.2020 - 21:49 Uhr
Schwachstellen gibt's für mich auch nicht, mag nur den Opener (vor allem die Gitarren dort) nicht soo gerne. Meine Highlights: "Criminal Energy", "Delivery" und auch die letzten beiden, gerade die sind nochmal verdammt stark.

Affengitarre

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28.02.2020 - 21:50 Uhr
Bin ja letzter Zeit immer etwas traurig, dass das Album immer so zügig vorbei ist. Da kommt man vor allem am Schluss nochmal richtig in Fahrt, und dann ist es eigentlich schon wieder aus.

Mr Oh so

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28.02.2020 - 23:49 Uhr
Empfinde ich genauso. Und das gilt auch für viele der Songs. "Diamond" oder "Recommit" etwa sind gefühlt zu Ende, bevor sie richtig anfangen. Man denkt immer, jetzt müsste noch mal ne Steigerung kommen, doch dann hören sie einfach auf. Auf mich machen viele Songs den Eindruck, als ob sie nicht richtig ausgearbeitet worden wären.

Selbst das Ende von "Congratulations" und damit des Albums kommt irgendwie unvermittelt - obwohl sie sich bei dem Song ja Zeit nehmen und sich ein paar Spielereien gönnen.

Vennart

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05.03.2020 - 23:11 Uhr
Das Album ist in letzter Zeit nochmal gewachsen. Die letzten beiden Songs sind für mich auf jeden Fall das Highlight und gehören mit zum Tollsten, was die Band je gemacht hat.

Affengitarre

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06.03.2020 - 01:14 Uhr
Ja, absolute Zustimmung!

Croefield

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06.03.2020 - 11:51 Uhr
Tolles Album, da geh ich auch mit. "Congratulations" ist mittlerweile auch eins meiner Highlights, "Recommit" ist für mich allerdings immer noch eher Durchschnittsware. Komisch. "One Mil" wahrscheinlich das Lowlight, aber auch immer noch ok, alle Anderen sind wirklich toll, va ändern sich auch regelmäßig die Lieblingssongs, das mag ich auch immer besonders.

bolek

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06.03.2020 - 12:41 Uhr
Ich liebe ja mittlerweile den Opener.
Einfach herrlich.

Mr Oh so

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06.03.2020 - 18:23 Uhr
"One Mil" wahrscheinlich das Lowlight, ...

Ich find's ja witzig, dass sie sich an einem Weezer-Song versucht haben.

Hoschi

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07.03.2020 - 10:13 Uhr
@bolek

Ja, der Opener gehört für mich auch zu den absoluten Highlights der Scheibe.
Allerdings weiß ich immer noch nicht so richtig, wie ich Surviving als Platte im JEW Kosmos einordnen soll.
Clarity und Bleed American sind Klassiker meiner jungen 20er Zeit und gehörten zu den damaligen Problemen dazu, wie der morgentliche Kaffee und die Kippe.
Futures steht bei mir, allerdings im Guten, dermaßen alleine
da.
Mit Chase, Invented und Damage hatte JEW für mich ihre Downphase erreicht.
Auch wenn es vereinzelt gute Stücke (dizzy, Coffee &Cigarettes,Movielike) gab, waren die Alben als Ganzes so gut wie komplett belanglos.
Integrity Blues hatte eine sehr schöne Grundstimmung und dazu z.T. tolle Songs.
Surviving hat quasi nachwievor eine Art "Futures" Status.
Aber irgendwie auch nicht. Komisches Ding...
Trotzdem für mich immer noch eine 8/10.

Hach, da hab ich doch glatt Static Prevails vergessen ;)
Mmmh, ja die Platte teilt sich das Schicksal mit vielen anderen Debütalben:
Früher sehr gerne gehört, wirken aber, langfristig bzw. rückblickend, doch arg angestaubt und rough.
Vereinzelt schimmern Perlen durch die dann auf den Nachfolgern in anderer Form vollendet werden.

Affengitarre

User und News-Scout

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07.03.2020 - 11:03 Uhr
Sorry fürs Klugscheißen, aber das Debüt ist tatsächlich eine selbstbetitelte (nicht verwechseln mit der EP oder dem umbenannten "Bleed American" aus 1994, kann man sich aber ehrlich gesagt schenken, klar deren schwächstes Album.

Brauche auch noch etwas, um es in den Rest der Diskographie einzuordnen. Auf jeden Fall unter dem tollen Trio "Clarity", "Bleed American", und "Futures", unter "Integrity Blues" wohl auch, aber das könnte sich ändern.

Hoschi

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Registriert seit 16.01.2017

07.03.2020 - 11:13 Uhr
Du hast recht !
Ich dachte immer, SP wäre das eigentliche Debüt, will es Songs von JEW enthält.
Mein Einstieg war 1999 mit Clarity und SP als ich in den 2Rock Charts mit Markus Kavka lucky Denver mint gesehen habe.
Mein Plattenhändler hatte, zum Glück, sofort die Clarity als Export parat. So musste ich nicht auf den 2001er Release warten.

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