Jimmy Eat World - Surviving

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Earl Grey

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23.09.2019 - 15:17 Uhr
Erscheint bereits am 18. Oktober.
Zwei Songs gibt es bereits zu hören.

Affengitarre

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23.09.2019 - 15:30 Uhr - Newsbeitrag




Tracklist:

1. Surviving
2. Criminal Energy
3. Delivery
4. 555
5. One Mil
6. All The Way (Stay)
7. Diamond
8. Love Never
9. Recommit
10.Congratulations

Quelle

jo

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Registriert seit 13.06.2013

23.09.2019 - 15:43 Uhr
War zu langsam, hatte es noch gerade im alten Thread geschrieben - dort gerne löschen :).

Affengitarre

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23.09.2019 - 16:15 Uhr
Ach Quatsch, es sollen alle sehen. Egal ob in diesem Thread oder im nächsten. ;)

didz

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23.09.2019 - 16:35 Uhr
In der Ankündigung steht `newly recorded version` von Love Never, da hat sich aber nix geändert oder?

Neuer Song gefällt auch, freu mich drauf!

bolek

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23.09.2019 - 17:38 Uhr
Bei "Love Never" hat sich kaum was geändert. Nach wie vor schön wuchtig wie zu Bleed-American-Zeiten.

Die neue Single ist auch toll - schön lässig-frisch. Ist das etwas ein Saxophon am Ende? Klingt richtig gut.


Justin Meldal-Johnsen war, wie beim Vorgänger , wieder Produzent und hat den Jungs anscheinend endgültig diese "überproduzierten Plastik-Beats" aus der Zeit zwischen Chase this light und Damage ausgetrieben. Gut so.
Freue mich sehr aufs Album!

Croefield

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Registriert seit 13.01.2014

23.09.2019 - 18:12 Uhr
Ach schön, dass es jetzt wirklich so schnell geht.

Der neue Song erinnert mich zwar noch etwas zu stark an Futures-Zeiten (besonders "Work"), aber ist auf jeden Fall schön (Futures ist natürlich 'ne tolle Referenz, aber ich hätte auch nichts gegen was Neues gehabt, so wie die weiche, nebelige Verträumtheit von Integrity Blues, welche in sich sehr gut funktioniert hat).

Freue mich auf jeden Fall auch wieder sehr auf das neue Album.

Affengitarre

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23.09.2019 - 18:25 Uhr
überproduzierten Plastik-Beats" aus der Zeit zwischen Chase this light und Damage ausgetrieben.

Hast du die "Damage" denn überhaupt gehört? Überproduziert war da eigentlich nichts und Plastikbeats gab es auch keine.

Armin

Plattentests.de-Chef

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23.09.2019 - 18:34 Uhr


Hier noch die ganzen Infos.

bolek

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23.09.2019 - 18:48 Uhr
@ Affengitarre
Ja, ich habe die "Damage" sogar gekauft.
Bis auf "Appreciation" und "Byebyelove" war leider nichts für mich dabei. Aber freut mich, wenn sie dir gefällt.

Affengitarre

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23.09.2019 - 18:54 Uhr
Also es ist nicht mein Lieblingsalbum der Gruppe, aber ja, sie gefällt mir auf jeden Fall. Hat allerdings auch etwas gedauert, bis die gezündet hat, nach Release war ich nämlich zunächst sehr enttäuscht. Hatte mich nur gewundert wegen der Aussage zu den Plastikbeats und der Überproduktion, beides höre ich da halt nicht.

Affengitarre

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23.09.2019 - 18:56 Uhr
Die hat ja übrigens Alain Johannes produziert, der ja auch viel für QOTSA und unter anderem auch für PJ Harvey gearbeitet hat.

jo

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23.09.2019 - 19:48 Uhr
Hast du die "Damage" denn überhaupt gehört? Überproduziert war da eigentlich nichts und Plastikbeats gab es auch keine.

Sehe ich genau wie Affengitarre. Keine Plastikbeats und keine Überproduktion bei "Damage". Es war im Gegensatz zu manch anderem Album der Band geradezu "luftig" produziert.

Milo

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24.09.2019 - 08:46 Uhr
"Damage" ist ein unspektakuläres, aber ziemlich okayes Album.

Die neue Single gefällt mir sehr, besser als seinerzeit Get Right und Sure & Certain, die ich im Albumkontext aber auch sehr mag. Produktion geht ebenfalls klar. Auch Der Saxophon-Part wirkt nicht deplatziert.

keenan

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24.09.2019 - 10:07 Uhr
hm, beide songs sind irgendie "meh".

Armin

Plattentests.de-Chef

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24.09.2019 - 18:43 Uhr
JIMMY EAT WORLD veröffentlichen zehntes Studioalbum "SURVIVING"
am 18. Oktober
via RCA / Sony Music

Jimmy Eat World haben ihr zehntes Studioalbum „Surviving“ für den 18. Oktober 2019 angekündigt. Mit dem Pre-Order-Start gibt es auch das Musikvideo zur ersten Single „All The Way (Stay)“ zu sehen. Zusätzlich hat die Band den neuen Track „Love Never“ veröffentlicht.

In der Single „All The Way (Stay)“ geht es darum, sein wahres Selbst zu entdecken, indem man sich der eigenen Verletzlichkeit stellt. Mit berauschenden Gitarren, einer unwiderstehlichen Bridge, Rachel Hadens Backing-Vocals und einem Saxophon-Solo, das direkt aus einem großartigen, doch nie realisierten John Hughes-Movie zu stammen scheint, zeigt „All The Way (Stay)“ Jimmy Eat World am Höhepunkt ihres Schaffens.

Seht das von Daniel Carberry gedrehte Musikvideo hier:

„Love Never“ erschien ursprünglich bereits vergangenes Jahr, als Vinyl-only Single. Für „Surviving“ haben Jimmy Eat World den Song neu aufgenommen. Zu hören hier:

„Surviving“ ist das bisher persönlichste und ambitionierteste Werk der Band. Frontmann Jim Adkins beweist sich dabei einmal mehr als einer der produktivsten Rock’n’Roll-Songwriter. Er selbst sagt: „Surviving explores some of the different kinds of weights my ego tells me I have to carry, what I see people around me choosing to carry and what I have found to be the truth when I choose to let go.“

Wie schon bei „Integrity Blues“ (2016) arbeiteten Jimmy Eat World für „Surviving“ mit Produzent Justin Meldal-Johnsen zusammen. In 10 Tracks demonstriert die Band, warum sie noch immer Konzerthallen ausverkauft, Headliner-Slots auf Festivals besetzt, mit ihren Alben Top 10-Platzierungen eroberte und stetig neue Generationen von Fans anspricht.

Das Album steht ab sofort zum Pre-Order bereit (http://smarturl.it/Surviving) und ist auch in limitierter white-colored Vinyl Edition verfügbar: https://www.jimmyeatworld.com

Tracklist „Surviving“
1. Surviving
2. Criminal Energy
3. Delivery
4. 555
5. One Mil
6. All The Way (Stay)
7. Diamond
8. Love Never
9. Recommit
10. Congratulations

Jimmy Eat World sind Jim Adkins, Rick Burch, Tom Linton und Zach Lind.

Bevor Jimmy Eat World im November in den USA Surviving, The Tour starten, werden die sympathischen Rocker aus Arizona in der Albumreleasewoche einige besonders intime UK-Clubshows spielen sowie Fans in einem exklusiven Event Einblicke in das Londoner Metropolis Studio gewähren.
Mehr Informationen dazu auf https://www.jimmyeatworld.com.

Jimmy Eat World online:
Website: www.jimmyeatworld.com
Twitter: https://twitter.com/jimmyeatworld
Facebook: https://www.facebook.com/jimmyeatworld
Instagram: https://www.instagram.com/jimmyeatworld/


Noch die Pressemitteilung dazu.

bolek

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25.09.2019 - 16:32 Uhr
Dieser positive & lebensfrohe Saxophon-Schlusspart der Single ist noch geiler als in Sam Fender‘s „The Borders“ (= bisher einer meiner Songs des Jahres).
Album ist vorbestellt.
Bin gespannt ob die politische Lage in den USA irgendwie angerissen wird.

Enrico Palazzo

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25.09.2019 - 16:47 Uhr
Hu. All The Way imho Der beste JEW-Song seit vielen, vielen Jahren... Hätte nicht gedacht, dass mich einer ihrer Songs nochmal so begeistert.

Hoschi

Postings: 102

Registriert seit 16.01.2017

25.09.2019 - 18:20 Uhr
Wie grandios ist eigentlich "all the way ?!"
Erinnert zwar stark an "work" aber dieser Schlusspart, DIESER SCHLUSSPART !

Ganz, ganz starker Song. Ich hoffe Jim und Konsorten finden auf die Jahre zu alter Stärke zurück.
Integrity Blues war gut aber nicht überragend.
Damage und Invented waren fad(my best theory,please say no,stop, littlething,book of love) bis gut(coffee and cigarettes,Movielike, Appreciation)

Nach Futures hat mich kein einziges JEW Album mehr richtig abgeholt wie damals Clarity oder Bleed American.

Hoschi

Postings: 102

Registriert seit 16.01.2017

25.09.2019 - 18:24 Uhr
Love never halte ich leider eher für Durschnittsware :(

bolek

Postings: 19

Registriert seit 21.09.2019

12.10.2019 - 12:03 Uhr
Wurde eigentlich schon geschrieben, wie gut "All the way (stay)" ist?

Oh, doch schon. Egal, ich schreibe es gern nochmal: der Schlussteil ist derart positiv, dass ich bei diesem jedes Mal anfangen muss zu tanzen. Triumphaler Song! Bin gespannt (und etwas skeptisch), ob der Rest des Albums da mithalten kann.

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

12.10.2019 - 13:30 Uhr
"All the way (stay)" ist mittlerweile auch bei mir angekommen. "Love Never" irgendwie auch, obwohl ich von der Doppelsingle damals lieber "half heart" mit auf dem Album gehabt hätte, hätte aber vielleicht tonal nicht gepasst, denn es scheint ja doch wieder mal mehr zu rumsen. "Criminal Energy" ist zB ja auch ganz schön druckvoll. Bleibt abzuwarten, ob die alle richtig zünden und das wieder ein so homogenes wie qualitativ hochwertiges Album wie "Integrity Blues" wird. Schlecht wird es aber bestimmt nicht.

solea

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12.10.2019 - 13:52 Uhr
All the way ist ja mal wieder ganz schön langweilig mit vielen ohhhs und ahhs. Lass das bitte nicht den Standard auf dem Album sein.

solea

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Registriert seit 15.06.2013

12.10.2019 - 13:58 Uhr
Naja ok, etwas vorschnell, der Schluss ist ganz nett.

bolek

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12.10.2019 - 14:49 Uhr
@ Croefield
Ah cool, wo hast du denn „Criminal Energy“ schon gehört?

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

12.10.2019 - 17:03 Uhr
Den haben sie live bei Jimmy Kimmel gespielt. Ich hab' das im Livestream verfolgt, weil ich zufällig um 5 Uhr Morgens noch wach war, allerdings ist es noch nicht auf YouTube hochgeladen. Kann auch sein, dass das irgendwie exklusiv war oder später noch kommt, bis jetzt gibt's da ja nur "Love Never" und "All The Way (Stay)". Der Song hat mich jetzt nach einmaligem (mittelmäßig abgemischtem) Hören nicht sonderlich überzeugt, aber ich bin schon gespannt wie der auf Platte klingt, wie gesagt auch wieder eher härterer Gangart.

jo

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16.10.2019 - 21:12 Uhr
@eric:
Rezension klingt super. Ich freue mich drauf :).

Affengitarre

User und News-Scout

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16.10.2019 - 21:24 Uhr
Kann ich nur bestätigen. Vorfreude auf Freitag!

Armin

Plattentests.de-Chef

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16.10.2019 - 21:38 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

bolek

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16.10.2019 - 22:01 Uhr
Wow, die Rezi schafft mächtig Vorfreude! Bin gespannt!

Grizzly Adams

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Registriert seit 22.08.2019

17.10.2019 - 11:55 Uhr
Hmm. Darf ich skeptisch bleiben? Die beiden Vorabsongs haben sich bei mir nicht als Glanztaten im Gedächtnis verankert.
Die letzten drei Alben waren allesamt eine Enttäuschung.
Aber ich werde dem neuen Output selbstverständlich eine Chance geben und mich überzeugen lassen.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.06.2013

17.10.2019 - 12:20 Uhr
Vielleicht nochmal in Kommentarform: "Surviving" hat für mich keine solch kohärente, schöne Gesamtstimmung wie "Integrity blues", ist etwas zerfahrener. Einzelne Songs aber sehr stark, klar. Das Album wird ingesamt aber wohl Fans der rockigen JEW eher begeistern, wenngleich sich für mich das zunächst unscheinbare "Delivery" gerade zum fast schönsten Song mausert.

Milo

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Registriert seit 14.06.2013

17.10.2019 - 18:27 Uhr
Delivery ist unglaublich stark. Wunderschöner Song. Erster Eindruck ist sehr positiv.

Croefield

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Registriert seit 13.01.2014

17.10.2019 - 19:01 Uhr
Oh, ich freu' mich mittlerweile richtig auf heute Nacht. Scheint ja wie erwartet zu sein und ein paar härtere Songs sind auch mal wieder nötig fürs JEW-BestOf-Mixtape..

Milo

Postings: 106

Registriert seit 14.06.2013

17.10.2019 - 19:29 Uhr
Für mich bislang die rockigere Version von Integrity Blues. Klar besser als Damage, Chase this Light und die grausige Invented (hieß die so?).

Manch einer mag die rockigere Seite verdammen, allerdings sind das hier seelenlosen Dinger Marke My Best Theory (hieß der so?) und dergleichen.

555 find ich trotz "Kitsch" auch schön. Hätte auch auf den Vorgänger gepasst.

Milo

Postings: 106

Registriert seit 14.06.2013

17.10.2019 - 19:30 Uhr
Es muss natürlich heißen: ... KEINE seelenlosen Dinger ...

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

17.10.2019 - 19:40 Uhr
Ok, ich fand' "Integrity Blues" natürlich auch besser als die 3 davor, aber gerade "My Best Theory" finde ich immer noch sehr gelungen. Der ist ja sogar relativ erfolgreich (läuft ziemlich oft in Sportübertragungen oder auch in anderen Fernsehsendungen) und ich finde den auch musikalisch cool. Das ist immerhin mal nicht die x-te Bleed-American-Kopie (die ja allerdings meistens sehr gut sind). Irgendwie kriegt mir der Song zu viel Hate ab. Der ist wahnsinnig eingängig und hat 'nen schönen Stampfbeat und 'ne gute Melodieführung. Ok, das hat nicht viel mit Clarity, Bleed American oder Futures (welches natürlich klar die besten 3 Alben sind), aber ist trotzdem cool. Kein seelenloses Ding. Nicht so wie "Get Right" z.B., obwohl der, wie damals im Forum auch schon angesprochen, im Albumkontext auch besser funktioniert.
Naja egal, jetzt gilt erstmal weiterhin die Vorfreude. :D

Croefield

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17.10.2019 - 19:42 Uhr
*[...,das hat nicht viel mit Clarity, Bleed American oder Futures (welches natürlich klar die besten 3 Alben sind] ZU TUN

Andreas

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Registriert seit 29.12.2013

17.10.2019 - 19:58 Uhr
Es geht wohl wieder nach oben und Neues ist nicht mehr so egal. Leider kenne nur die ersten beiden und speziell Love never macht Lust auf das Album. Aber 23 wird's nie wieder.... (Zitat aus 2004: Und "23" bietet das erhoffte Finale zum Aufjauchzen. Siebeneinhalb Minuten, die sich nicht so schnell vergessen lassen.; unerreicht :-))

bolek

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Registriert seit 21.09.2019

17.10.2019 - 20:41 Uhr
„23“ ist ja auch einer der besten Songs überhaupt. Gänsehaut pur.

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

17.10.2019 - 20:42 Uhr
Bester Moment bei "23": Wenn in der letzten Minute nochmal alle Gitarren und (Background-)Stimmen zusammenkommen. Magisch. Jedes Mal.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2140

Registriert seit 14.06.2013

17.10.2019 - 21:52 Uhr
Schön, wie ihr diskutiert. Und das Stichwort „seelenlos“, da pflichte ich Milo bei, käme mir hier tatsächlich nicht in den Sinn. Gilt auch für die rockig-eingängigen Songs. Der Titelsong gefällt mir wegen der Dramaturgie auch immer besser. :)

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

18.10.2019 - 00:39 Uhr
Bei/Nach dem ersten mal Hören:

1) Surviving: Ich hab' mich die ganze Zeit gefragt, ob mir dieses eine, einfache Riff für 'nen ganzen Song reicht, oder ob da noch was kommt, aber am Ende ergibt das total Sinn. Bin gespannt, wie sich der in der Rotation macht.

2) Criminal Energy: Kannte ich ja schon in der Live-Version (live sicherlich gut geeignet). Ich find's cool, dass sie das Tapping für sich entdeckt haben, wobei ich doch leider die Strophen etwas schwächer finde, Refrain ist eigentlich ganz cool, aber beinhaltet mir etwas zu oft den gesungenen Songtitel, das reißt mich jedes Mal ein bisschen raus. Kein perfekter Song, aber gelungener Ansatz.

3) Delivery: Hatte mir nach den Vorschusslorbeeren hier wohl einen Instant-Hit vorgestellt, aber es wurde ja erwähnt, dass der etwas Zeit braucht. Schön ist er auch beim ersten Hören schon, aber sticht noch nicht so doll heraus.

4) 555: Das ist wirklich mal was Neues für JEW-Verhältnisse. Würde ich musikalisch zuerst eher bei The Killers oder gar Katy Perry oder anderen Pop-Stars vermuten, aber wenn Jimmy Eat World einen klasse Pop-Song machen wollen, können sie das auch umsetzen. Und das ist ein klasse Pop-Song. Unerwartetes Highlight schon mal. Abnutzungserscheinungen aber natürlich möglich.

5) One Mil: Der hat mich auch direkt angesprochen. Könnte allerdings auf Dauer auch etwas untergehen, ist schon eher aus dem Band-Baukasten. Trotzdem cool, gerade das Ende.

6) All The Way (Stay): Ja, finde ich mittlerweile MEGA. Ich bin eigentlich kein Freund des Saxophons, aber ist hier wirklich super überraschend und passend eingesetzt.

7) Diamond: Melodiebombe. Da bin ich irgendwie gar nicht mitgekommen, so melodiös war das. Kann ich noch nicht viel zu sagen.

8) Love Never: Nach all der Wirkungszeit fühlt der sich schon fast wie ein Klassiker an. Weiß allerdings immer noch nicht, ob ich den toll oder mittelmäßig finde.

9) Recommit: Wird in der Rezi als Highlight geführt, finde ich jetzt erstmal sehr unspektakulär. Der erste Song wo ich sagen würde: Skip-Kandidat, ist mir ein bisschen zu langweilig.

10) Congratulations: Wirkt mir etwas zu erzwungen und für über 6 Minuten etwas zu einfach (obwohl schon Einiges passiert). Dann doch lieber wieder sowas wie "Pol Roger". Also aktuell sind die letzten beiden Songs für mich die schwächsten. Das ist bei JEW auch eher ungewöhnlich. :D



So, das war mein erster Eindruck. Ist natürlich nicht besonders aussagekräftig, werde mir das jetzt die nächsten Tage/Wochen noch schön ausführlich zu Gemüte führen und bin gespannt, was sich da tut. Ich weiß ja schon, dass es bei manchen Songs dieser Band bei mir immer etwas dauern kann (Sure and Certain und Through vom letzten Album z.B.), da bin ich ganz zuversichtlich, dass sich da meine Highlights noch ändern werden. Aber der erste Eindruck ist eigentlich genau wie erhofft: Wieder ein grundsolides, atmosphärisch dichtes Album, das eventuell mit dem letzten mithalten kann. Bleibt abzuwarten und vor allem weiterzuhören.

bolek

Postings: 19

Registriert seit 21.09.2019

18.10.2019 - 07:08 Uhr
Ersteindruck: überraschend laut und straight, dennoch gut.

Es geht sehr flott zur Sache im Vergleich zum Vorgänger.

Highlight:
Gab es in diesem Jahr einen schöneren Song als „Delivery“? Was für eine Songperle, Wahsinn!

Hoschi

Postings: 102

Registriert seit 16.01.2017

18.10.2019 - 09:55 Uhr
Bin jetzt gerade mit dem 3. Hördurchgang fertig geworden.
Ich bin nicht so richtig sicher was ich von diesem Album halten soll.
Ja, einerseits schön, dass sie wie den Fuß auf dem Distortion Pedal haben aber andererseits sind ihre " gefühlvollen Songs" ziemliche Experimente geworden(555), mit denen ich nicht so ganz klar komme.
Was mich aber am meisten stört ist dieses, seit chase this light, so dermaßen überproduziertes und totkomprimiertes Drumkit.Snare und BD klingen so tot und am Limit dass es mir viele der Songs zerstört welche, und jetzt kommt der gute Teil, zum Teil richtig, richtig gut sind:

Surviving:
Ich musste zuerst an Eddie van Halen denke als dieses Riff ertönte.
Tolle Dramaturgie gegen Ende, toller Einstieg 8/10
Criminal Energy:
Geht direkt gut weiter und erinnert an Just tonight von der Futures.Tolles Solo :)
7/10
Delivery:
Das erste mal runter vom Gas.
Schöner Refrain.Nur der Mittelteil ist mir dann doch ein wenig zu nah an der Kitsch Grenze, da ich diese Radio Musik ADAD Tonfolge hasse ;)
7/10
555:
Puh, jetzt kommts dicke.
Find den Song schlimm ! Die Tonfolge ist gar nicht mal so schlimm aber die Ausführung bzw.
Produktion ist so dermaßen klebrig und mit Vocal Effekten und Handclaps zugekleistert. Wie schön hätte der Titel mit Gitarren im Stile eines "Polaris" werden können
3/10
One Mil:
Durchschnittlicher Radio College Rock Song der mich zunehmend an Weezer erinnert.Nicht gut aber auch nicht schlecht. Mein 2. Skip Kandidat.
5/10
All the way(stay)
Obwohl ich diesen "Chase this light" Vibe nicht so gerne mag kommt der Song gut rüber.
Der Refrain hätte aber ruhig 1-2x weniger kommen können.
Das Ende entschädigt für die doch eher durchschnittlichen ersten 2:30.Grandioser Endpart !
8/10
Diamond
Wieder ein "okayer" Song. Tolle Gitarren aber wie auch bei all the way zu oft der Refrain runtergenudelt. Nichts besonderes.
6/10
Love never
Der Song hat mir vorab nicht wirklich groß gefallen kommt aber im Albumkontext ziemlich gut. Wieder ein schönes Solo in der Mitte.
Aber der nächste Kandidat für zu viele Refrain Wiederholungen
7/10
Recommit:
Mein Highlight der Platte.Die Platte nimmt langsam wieder an Gehalt zu.
Erinnert wehemütig an tolle Futures Zeiten.
Schönes Zusammenspiel der Rythmus Fraktion von Zach und Rick. Strophe schlägt Refrain um Längen. Bitte in Zukunft mehr davon
8/10 (Tendenz steigend)
Congratulations:
Ja, ein episches Pol Roger, 23, Goodbey sky harbour wäre mir lieber gewesen aber der Song hat für erhobene Augenbrauen bei mir gesorgt.
Toller Melodiebogen im Refrain und wechselnde Takte. TOOL hatten ihr Tempest, Jimmy eat world haben das ! Krachender Rausschmeisser.
Ist das ne Orgel bei 2:40-3:15 ?
Da ist aber sowas von "Clarity" in front of me !!! :)
8,5/10

Sodele, damit wären wir gefühlt bei 25min Spielzeit. Zum Großteil recht kurzlebig aber wieder ein paar Perlen fürs Mixtape dabei.
Wenn 555 und die seltsamme Drum Abmischung nicht wäre, ein durchweg guter bis sehr guter Rocker. Gibt eben diesmal keinen roter Faden wie bei Integrity Blues.
Für den Mut aber wieder aufs (Gas)Pedal zu treten gibts einen Bonus Zähler.
8/10

Static Prevails 7/10
Clarity 10/10
Bleed American 9/10
Futures 8,5/10
Chase this light 6,5/10
Invented 6/10
Damage 4/10
Integrity Blues 8/10
Survining 8/10

Croefield

Postings: 1249

Registriert seit 13.01.2014

18.10.2019 - 12:13 Uhr
Das Video zu "555". Unerwartet. :D

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 3897

Registriert seit 26.02.2016

18.10.2019 - 12:15 Uhr - Newsbeitrag

Milo

Postings: 106

Registriert seit 14.06.2013

18.10.2019 - 12:25 Uhr
Die Track-by-Track Wertung gebe ich mal später ab. Ich freue mich aber, dass die ersten Reaktionen hier positiv sind.
Allerdings teile ich die Meinung, dass die Produktion seit der Chase this Light unvorteilhaft ist, auch wenn verschiedene Männer am Werk waren. Ausnahme ist Integrity Blues, da hat die Produktion super gepasst. Bei Surviving ist es im Großen und Ganzen ebenfalls in Ordnung, allerdings hätten ein paar Songs rauer besser geklungen. Zumindest in meiner Vorstellung.

Auf Dauer wird es mir denke ich ebenso gut gefallen wie Integrity Blues.

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2140

Registriert seit 14.06.2013

18.10.2019 - 12:36 Uhr
Ausnahme ist Integrity Blues, da hat die Produktion super gepasst. Bei Surviving ist es im Großen und Ganzen ebenfalls in Ordnung, allerdings hätten ein paar Songs rauer besser geklungen. Zumindest in meiner Vorstellung.

War bei "Surviving" derselbe Mann übrigens wie beim Vorgänger. Produktion ist bei den Rocksongs schön knallig. In den ruhigeren Passagen passt es nicht immer zu 100 %, geht aber klar finde ich.

jo

Postings: 1011

Registriert seit 13.06.2013

18.10.2019 - 14:09 Uhr
Das, was die Produktion angeht, wird auch größtenteils durch den "Loudness War" ausgelöst. Das geht allerdings spätestens seit der "Futures", eigentlich schon seit der "Bleed American". Da passiert es natürlich schnell, dass Songs, die beim Mastern sowieso schon sehr komprimiert wurden, noch mal fieser klingen. Das kann sich dann - ja nach Aufnahme - schnell negativ auf manche Instrumente auswirken.

"Surviving" hat einen durchschnittlichen DR-Wert von 5 (!!!), Höchstwert ist gerade mal bei 7 (der niedrigste bei 4). Damit hat es exakt die gleichen "Lautwerte" wie "Futures".

Die Vinyl-Master scheinen dabei meistens etwas besser wegzukommen; war bei "Integrity Blues" und unbedingt bei "Bleed American" auf jeden Fall auch so (dort sogar richtig toll). Scheint auch bei der neuen so zu sein.

Daran hat man sich andererseits mittlerweile aber fast schon gewöhnt. Davon abgesehen bin ich bisher aber sehr zufrieden mit dem Album. Die Songs sind durchaus auf "Integrity Blues"-Niveau. Bisher mag ich die der letzten aber noch etwas lieber.

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