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Engelbert

User Beitrag

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

17.09.2019 - 14:27 Uhr - Newsbeitrag

Engelbert
12.05. - 22.05.2020

Haltet euch fest, denn sie ist wieder da: Die romantischste Stimme des internationalen Pop, eine Stimme voller Lebensweisheit und Abenteuer, voller Inbrunst und Zärtlichkeit. Eine Stimme, die gleichermaßen Hollywood, Las Vegas und den Broadway in sich vereint – und dies, obwohl Engelbert, bürgerlich Arnold George Dorsey, eigentlich gebürtiger Brite ist. Seit mehreren Generationen verfallen ihm die Herzen der stolzesten Frauen, in Europa ebenso wie in den USA. Mit über 150 Millionen verkauften Tonträgern gehört der 1936 im indischen Madras als Sohn eines britischen Soldaten geborene Sänger zu den erfolgreichsten Pop-Interpreten aller Zeiten. Was sicher auch daran liegt, dass Engelbert seinem Stil der romantischen Liebeslieder einerseits treu blieb, sich stilistisch aber stets an die Klang-Ästhetik der jeweiligen Gegenwart geschickt anpasste. Trotzdem sind viele seiner Songs – beginnend mit seinem ersten Welthit „Release Me“ 1967 bis hin zu „Love Will Set You Free“ von seiner bislang letzten Best Of-Compilation 2012 – von einer zeitlosen Grandezza, wie man sie nur von wenigen Musikern kennt.



Engelberts Karriere begann unter seinem richtigen Namen und nach einer Kindheit in Indien als ältestes von zehn Geschwistern 1953 in einem englischen Pub, wo er im Rahmen eines Gesangswettbewerbs zu einer Imitations-Sensation avancierte. Bereits drei Jahre später siedelte er in die USA um, da sein romantischer Stil des Easy Listening zu der Zeit dort mehr Anhänger und Verehrer fand. Es war schließlich die Hochzeit des Rat Pack um Frank Sinatra, auch Sänger wie Andy Williams und Perry Como oder Komponisten wie Burt Bacharach und Ray Conniff erlebten Jahre kommerzieller Blüte – und auch das deutsche Pendant James Last erzielte mit seinem Orchester erste Erfolge. Stilistisch ziemlich genau in der Mitte dieser Musiker platzierte sich Arnold Dorsey, der sich, nachdem seine Karriere nur langsam in Fahrt kam, auf den Rat seines Managers hin einen Künstlernamen zulegte und sich hier für den Namen Engelbert Humperdinck entschied. Dies jedoch nicht infolge des Welterfolgs, den der originale Engelbert Humperdinck, ein Komponist der Spätromantik, mit seiner Oper „Hänsel und Gretel“ gefeiert hatte, sondern letztlich nur aufgrund der Skurrilität des Namens. Bis heute agiert der Sänger weltweit unter dem vollen Namen, nur in Deutschland lässt Engelbert den Nachnamen nach einem Rechtsstreit der Erben des Komponisten weg. Kurios dabei, dass sich mit der Trennung der verschiedenen Territorien durch unterschiedliche Künstlernamen auch die stilistische Zuordnung immer stärker trennte – denn während man Engelbert Humperdinck weltweit bis heute als Mann des Easy Listening und des Pop-Gesangs kennt, verortet man ihn in Deutschland zumeist im Schlager.



Dies kommt nicht von ungefähr, denn nachdem Engelbert 1967 mit „Release Me“ sein erster Welthit gelang, dessen Album gleichen Namens bis auf Platz 4 in UK und bis an die Spitze der US-Charts schoss, verfolgte er die nächsten 20 Jahre zunächst konzentriert die Mehrung seiner Erfolge in den genannten Ländern mit zahllosen Singles und LPs, die hoch in die Charts stiegen. Mitte der 80er-Jahre widmete er sich dann jedoch verstärkt dem deutschen Raum mit deutschsprachigen Alben wie „Träumen mit Engelbert“, „In Liebe – Engelbert“ oder „Zärtlichkeiten“, die allesamt zu großen Erfolgen gerieten. Auf diesen Platten arbeitete er verstärkt mit deutschen Schlager-Ikonen wie Ralph Siegel, Dieter Bohlen oder Leslie Mandoki zusammen, was sein Image als Schlagersänger manifestierte.



Seither gerät jede weitere Veröffentlichung von ihm zu einem Welterfolg, mit einem Album nach dem anderen bewies er, dass er mit der Zeit gehen kann, ohne dabei seinen ureigenen Stil zu kompromittieren. Zuletzt gelangen Engelbert wieder zwei Alben, die auf besonders viel Beachtung stießen: Zum einen das 2012 erschienene „Engelbert Calling“, auf dem die Samtstimme ausschließlich Duette mit solchen Größen wie Elton John, Cliff Richard oder Olivia Newton-John präsentierte. Und zum anderen sein aktuelles Werk „The Man I Want to Be“, eine Platte, die er seiner 2007 an Alzheimer erkrankten Frau gewidmet hat und die unter anderem mit einem Duett seiner 13-jährigen Enkelin Olivia becirct. Mit dieser Platte kommt Engelbert nun im Mai 2020 für fünf Konzerte nach Deutschland.



Präsentiert werden die Konzerte von event.



12.05.2020 Hamburg - Laeiszhalle
13.05.2020 Berlin - Tempodrom
15.05.2020 Leipzig - Haus Auensee
20.05.2020 München - Circus Krone
22.05.2020 Köln - Musical Dome



Tickets gibt es ab Mittwoch, den 18. September, 10 Uhr exklusiv auf eventim.de. Ab Freitag, den 20. September, 10 Uhr gibt es die Tickets ab 27,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS-VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 - 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Glühfranz

Postings: 447

Registriert seit 30.11.2014

17.09.2019 - 15:53 Uhr
Eine Stimme wie Samt, federleichte Musik zum Dahinschmelzen und Träumen.

Aber wer U70 hört sowas?

Underground

Postings: 1614

Registriert seit 11.03.2015

17.09.2019 - 19:34 Uhr
Meine Mutter.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

02.06.2021 - 19:59 Uhr - Newsbeitrag


Engelbert verlegt Deutschlandtour in das Frühjahr 2022

Aufgrund der anhaltenden aktuellen Lage muss die Tour von Engelbert erneut verlegt werden. Nachdem die für Mai 2020 geplanten Konzerte schon in den Juni 2021 verschoben werden mussten, werden diese nun ein weiteres Mal verlegt und finden im April 2022 statt.
Bereits gekaufte Tickets für die Veranstaltungen in München, Leipzig und Berlin behalten ihre Gültigkeit. In Köln und Hamburg können gebuchte Tickets aufgrund der örtlichen Verlegung leider nicht ihre Gültigkeit behalten. Generell gilt, dass Ticketkäufer*innen bei Neuigkeiten zur Veranstaltung umgehend von dem System informiert werden, bei dem die Tickets erworben wurden (z.B. eventim.de).



Präsentiert werden die Shows von event.



08.04.2022 München - Kleine Olympiahalle //verlegt vom 07.06.2021 aus dem Circus Krone, bzw. vom 20.05.2020
11.04.2022 Leipzig - Haus Auensee //verlegt vom 02.06.2021, bzw. vom 15.05.2020
13.04.2022 Berlin - Tempodrom //verlegt vom 05.06.2021, bzw. vom 13.05.2020
14.04.2022 Köln - Musical Dome //verlegt vom 01.06.2021 aus dem Theater am Tanzbrunnen, bzw. vom 22.05.2020
16.04.2022 Hamburg - Friedrich-Ebert-Halle //verlegt vom 04.06.2021 aus der Laeiszhalle, bzw. vom 12.05.2020

Sroffus

Postings: 295

Registriert seit 25.07.2013

02.06.2021 - 20:07 Uhr
Ohne dieses Update wäre ich am Freitag umsonst zur Laeiszhalle gegurkt.
Herzlichen Dank dafür.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

02.06.2021 - 20:15 Uhr
Gern geschehen.

Brüllwürfel

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Registriert seit 27.03.2021

02.06.2021 - 21:32 Uhr
Der Humperdik lebt noch???

Brüllwürfel

Postings: 386

Registriert seit 27.03.2021

02.06.2021 - 21:42 Uhr
Ist wenigstens Matthias Reim im Vorprogramm?

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