100 Alben der 2010er für die Ewigkeit

User Beitrag

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

21.01.2020 - 23:13 Uhr
Danke für deine Liste plus Kommentare! Die "Tales of us" von Goldfrapp hatte ich drin, war mir aber schon bewusst, dass sie es nicht packen wird. Schade wars trotzdem.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

22.01.2020 - 08:36 Uhr
@Randwer

"This Fool Can Die Now" schätze ich sehr, habe den Nachfolger dennoch nie gehört. Das werde ich dann mal nachholen.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 4521

Registriert seit 26.02.2016

26.01.2020 - 16:38 Uhr
Einzellisten ab heute hier!

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

06.02.2020 - 19:39 Uhr
Puh, ja ich hab es doch noch hinbekommen, weiter zu schreiben.

Plätze 20-10

20.) Soap&Skin – Narrow

Als ich „Vater“ das erste mal hörte, war es um mich geschehen. Ich mochte das Debut schon sehr, aber dieses ausgerechnet auf Deutsch gesungene Lied war für mich der Anfang meiner Liebe zu Soap&Skin. Auf „Narrow“ mag ich besonders den Gegensatz zwischen wunderschönen Keinoden wie „Cradle“, „Wonder“ und natürlich „The Boat Turn Toward The Port“ auf der einen Seite und Math-Industrial-Stücken wie „Deathmental“ auf der anderen. Auf der Tour zum Album durfte ich sie auch live erleben und es war ebenso großartig. Es gibt natürlich einen großen Nachteil des Albums und das ist die Länge. Ansonsten: wundervoll.

19.) Soulwax – From Deewee
Als Gitarrenrockband gestartet, verwandelten sich die Belgier von Album zu Album mehr zum Live-Elektro-Act. „From Deewee“ ist dann das konseuquente Produkt: Ein mit drei Schlagzeugen und hunderten Synthesizern produziertes Stück Musik, ohne Pausen wie ein Quasi-DJ-Set aufgebaut. Verwirrte mich der Anfang des Albums noch zu Beginn, hatte mich der Mitteteil von „Is it alway binary?“ bis zum programmatisch betitelten „Transient Program For Drums And Machines“ sofort. Das Ganze dann noch live zu erleben (wohl mit das beste Konzert der letzten Jahre) hat den Status des Albums bei mir noch weiter verfestigt. Ich bin sehr gespannt, wo diese Reise noch hingeht.

18.) The Flaming Lips – Oczy Mlody
Dieses Album steht derzeit bei rym bei 2.73 und es bricht mir etwas das Herz. Denn für mich ist das Album die Perfektion der Post-Big-Drums-Lips des letzten Jahrzehnts. Aber auch ich hatte anfangs Probleme, da es eben so viel introvertierter und subtiler ist als ihre Meisterwerke „The Soft Bulletin“ und „Yoshimi Battles The Pink Robots“. Aber dann kam „The Castle“ mit seinem wundervollen Video (siehe unten) und sie hatten mich wieder mitten ins Herz getroffen. Und so entfaltete sich langsam die düstere Schönheit der Platte. Und dann singt da auf einmal noch Miley Cyrus im Closer „We A Famly“ und es ist einer der besten Stücke dieses tollen Albums. Das dritte Album in Folge, welches ich auch auf der dazugehörigen Tour live erleben durfte... und es war wie immer bei ihnen ein absolutes Erlebnis. Sie bleiben weiterhin eine der wichtigsten Bands meines Lebens.




17.) Sufjan Stevens – Carrie & Lowell
Der Platz 1 des Polls. Eine kontroverse Info zum Anfang: Dieses Album war eigentlich immer in meinen Top 10 des Jahrzehnts... bis das Live-Album dazu kam. Und während viele dort das Intime des Albums vermissten, mochte ich genau die teilweise sehr ausladende Interpretation des Materials. Aber es hat ja auch so für Platz 1 gereicht. :) Ansonsten ist das natürlich ein absolutes Meisterwerk, nicht zuletzt durch die wundervollen, persönlichen Texte Stevens' über das schwierige Schicksal seiner Mutter und damit auch seiner selbst. Dieses Album hat vollkommen zurecht sehr viele Menschen berührt.

16.) Janelle Monáe – The ArchAndroid
Erstmal Freude über die hohe Platzierung im Poll. Für jemanden wie mich, der im Basis-Gerne des Albums eigentlich wenig zuhause ist, war das Ding schon ne kleine Offenbarung. Aber klar, wirklich Genre ist hier wenig, stattdessen gibt es ein buntes Potpourri auf allenmöglichen Stilen, das trotzdem mit fliessenden Übergängen, die Storyline mit tollen Texten und viel Liebe zum Detail in ein großes Gesamtwerk gegossen wird. Es ist so schwer, Highlights zu picken, aber der flotte Quasi-Opener „Dance Or Die“, das energische „Cold War“ und die psychedelische Nebelkerze „Mushrooms & Roses“ wären wohl die mir liebsten. Aber wie gesagt: Das ist vor allem ein Gesamtmeisterwerk.

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

06.02.2020 - 20:07 Uhr
Ah nice! Das Soulwax-Album fand ich auch super, wenn auch nichts für die Liste. Schön, dass Monáe so weit oben ist, hatte ich sogar in der Top 10.
Nur bei den Flips würd ich einhaken, da fand ich "The terror" um einiges stärker.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

06.02.2020 - 20:15 Uhr
"The Terror" hat bei mir nie vollends gezündet, auch wenn ich es mag. Vielleicht war es mir zu düster und für ihre Verhältnisse geradezu hoffnungslos. Machte mir fast etwas Angst. :)
Aber ich werd es denächst mal wieder hören.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

06.02.2020 - 20:28 Uhr - Newsbeitrag
Plätze 15-11

15.) Motorpsycho – Heavy Metal Fruit

Für mich der Beginn des zweiten Frühlings dieser Ausnahme-Band. Mit dem neuen Drummer Kapstad kam ein jazziges Element in ihren Sound, welches sich fantastisch mit dem schweren und trozdem niemals trägen Progressive-Rock der Norweger verstand. Und so folgten zahlreiche großartige Alben. Aber „Heavy Metal Fruit“ war das erste davon und hat meine Liebe für die Band neu entfacht (sie ist seitdem kein Stück abgeklungen). Allein die ersten 20 Minuten zeigen das Genie der drei. In „Starhammer“ zeigt die Band, dass sie es wie keine andere versteht, gleichzeitig durchkomponiert und nach Jam zu klingen. Der Song wandelt sich stets, aber immer ganz subtil, nur um gegen Ende die ganze Wucht von Motorpsycho aufzuzeigen... und dann geht es auf einmal direkt in das geradezu euphorische „X-3 (Knuckleheads In Space)“ über, welches im grandiosen Refrain sogar noch einen „Primal Scream“-Chor unterbringt. Und wenn man mit hochgereckten Fäusten sich im Himmel wähnt, zerstört sich der Song auf einmal selber in Noise-Schwaden. Alles schwillt an und zerberstet gleichzeitig. Und dann? Kommt auf einmal Jazz. Allein, wie Motorpsycho diesen Übergang mitten im Song umsetzen, ist meisterhaft. Auf einmal ist da leichter, schönster Jazz. :D Unfassbar. Wäre das Album hier zu Ende, wäre es schon so weit oben in meiner Liste, aber natürlich kommt da noch soviel anderes tollen. Und auch hier durfte ich die Band zum Album live sehen und Berlin 2010 zählt auch heute noch zu den locker 5 besten Konzerten meines an Konzerten nicht armen Lebens.

14.) Beck – Morning Phase
Wird leider oft als „Sea Change“ für Arme gesehen (siehe auch die schwache Platzierung im Poll), aber ich hab das Album ins Herz geschlossen. Und warum soll ich es mit dem sicherlich sehr nahen Meisterwerk vergleichen, wenn dieses Album auch allein mich immer wieder berührt. Der lonesome Beck ist eben immer noch mein liebster. Besonders „Blue Moon“, das schwebende „Unforgiven“ sowie der opulente Closer sind meine Highlights. Aber an sich höre ich das Album gern am Stück. Als „Sea Change“ 2002 rauskam, hatte ich grad Liebeskummer und dieses Album wird für mich damit immer verbunden sein. „Morning Phase“ zeigt eher eine nicht-personengebundene Verlorenheit, aber immer mit Hoffnung und Schönheit vorgetragen. Für mich darf er gern ein drittes „Sea Change“ machen. :D

13.) Mogwai – Hardcore Will Never Die, But You Will
Zurecht das bestplatzierte Mogwai-Album im Poll. Dabei hatte ich früher immer das Gefühl, das Album wird allgemein eher unterschätzt. Mit „White Noise“ gibt es gleich das absolute Highlight und ihren wohl schönsten Opener überhaupt zum Anfang... das ist Mogwai in Perfektion und gerade gegen Ende mit den schier endlos weiten Gitarren nur mit Gänsehaut zu beschreiben. Als Album an sich ist „Hardcore...“ aber eigentlich ein recht flottes und druckvolles Album, verziert mit Ruhepolen wie dem schönen „Letters To the Metro“. Für mich ihr zweitbestes Album nach „Happy Songs For Happy People“.
Ach so: Natürlich bester Albumtitel des Erdzeitalters.

12.) Noel Gallagher's High Flying Birds – Chasing Yesterday
Nicht nur dank meiner Noel-Fanboy-Mitgliedschaft sind alle drei Alben von ihm in meiner Liste. „Chasing Yessterday“ ist für mich klar das beste der drei, am meisten wohl durch den entspannten, luftigen Ansatz der Platte. „Riverman“ macht das gleich auf bestmöglicher Weise klar. Allein beim Gitarrensolo nach dem ersten Refrain geht für mich jedes Mal die Sonne auf. Auch gibt es im Vergleich zum Debut hier weniger „Nur okay“-Songs, stattdessen hohe Qualität nahezu durchweg. Weitere Highlights wären für mich Noels Bowie-Song „The Girl With X-Ray Eyes“, das für Noel-Verhältnisse gerade zu experimentelle „The Right Stuff“ und der versöhnliche Closer „Ballad Of The Mighty I“. Soloalben von Mitgliedern großer Bands sind oft vernachlässigenswert, im Falle Noel Gallagher funktioniert das für mich aber wunder, wenn auch auf andere Weise als Oasis.

11.) Kendrick Lamar – good kid, m.A.A.d city
Hätte mir jemand 2009 gesagt, dass in den 2010ern ein HipHop-Album fast die Top 10 knacken würde, ich hätte ihm nicht geglaubt. In den 90ern wären zwei Beastie Boys-Platten bei mir sehr weit oben, Dälek fand ich immer klasse, ansonsten spielte das Genre bei mir immer eher eine Nebenrolle. Das änderte sich mit dem Auftauchen von Kendrick Lamar, dessen „good kid“ mich zum Release schon bestens zu unterhalten wusste. So richtig knallte das Album bei mir aber erst ein paar Jahre später und war seitdem stetig auf dem Marsch nach oben in meiner Liste. Das macht gleichzeitig musikalisch und vokalistisch soviel Laune, wird aber dank der tollen Texte nie zum reinen Spaßunternehmen. Dazu hat das Album einen wunderbaren Fluss, angereichert mit den für mich besten Skits, die ich je erleben durfte. Auch beim 50. Mal werf ich mich bei der Mailbox-Orgie von Lamars(?) Eltern weg... ich sag nur: „Dominoes“. Der textlich noch einmal gewichtigere Nachfolger ist ebenso in meiner Liste, aber das Album hier ist für mich sein Meisterwerk. Ich hoffe, es folgen weitere.

boneless

Postings: 2706

Registriert seit 13.05.2014

06.02.2020 - 20:38 Uhr
Hmhm. Überzeugt mich nicht so, mein Lieber. :D Aber immerhin hast du Kendrick auf der 11. Das macht Hoffnung. ;)

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

06.02.2020 - 20:39 Uhr
Fand gerade die Trostlosigkeit – auch mit perfekt stimmigen Cover visualisiert — so großartig an "The terror". Definitiv ein Ausreißer in ihrer sowieso nicht gerade überraschungsarmen Diskographie. Unheimlich eigen, atmosphärisch durchweg packend. Hab ich im Nachhinein zu niedrig platziert (irgendwo um Platz 90 rum).

"Good kid", Bombe. Auch mein Lieblings-Rap-Album der Dekade. Für "Chasing yesterday" hat's nicht gereicht, hält die sehr hohe Qualität von sowas wie "Riverman" oder "The right stuff" leider nicht konstant. Trotzdem klasse.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

06.02.2020 - 20:40 Uhr
Schöner Text zu “Heavy Metal Fruit“. Den Beginn könnte ich 1:1 so übernehmen, nur dass das Frühlingserwachen für mich schon “Little Lucid Moments“ war.
Und bei Mogwai stimme ich auch fast komplett zu. “Hunted by a Freak“ mag ich als Opener aber noch'n Stück mehr.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

06.02.2020 - 20:41 Uhr
Den Beginn könnte ich 1:1 so übernehmen, nur dass das Frühlingserwachen für mich schon “Little Lucid Moments“ war.

Das ging für mich schon in die Richtung, aber irgendwie war "Fruit" dann das Album, wo ich dachte: "Ok, wow, die werden sogar noch besser!". :D

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

06.02.2020 - 20:46 Uhr
Für mich hat die ja so ein paar Haken, die mir etwas sauer aufstoßen. Zum Beispiel das doch recht lange und käsige Finale vom ansonsten grandiosen “Gullible's Travails“.
Und so eine Pianogeschichte wie “Close your Eyes“ brauch ich von Motorpsycho auch nicht dringend.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

06.02.2020 - 22:37 Uhr
Die "Kenneth-Phase" ist nicht meine Lieblingsphase von Motorpsycho. Gewiss: Auch da ist kein Album schlecht. Aber insbesondere die Heavy Metal Fruit ist einfach ein bisschen "much", ein bisschen drüber. Beim letzten Album mit Kapstad ("Here be Monsters") kehren sie dann zurück zu mehr Stringenz und Atmopsphäre. Bezeichnend, dass Kapstad danach ausgestiegen ist. Und dann kamen zwei echt Meisterwerke.

Little Lucid Moments mag ich aber auch sehr. Vor allem "The Alchemyst" in der Roadwork-Version.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

07.02.2020 - 03:57 Uhr
@VelvetCell

High Five... Die Live-Version von "The Alchemyst" ist weit vorn in meiner Jahrzehnt-Songliste.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

07.02.2020 - 16:02 Uhr
Ist "Child of the Future" mit Kapstad, oder?

dreckskerl

Postings: 1677

Registriert seit 09.12.2014

07.02.2020 - 16:09 Uhr
ja klar.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

07.02.2020 - 16:10 Uhr
Ist die Frage, ob Kenneth auf "Child of the Future" schlagzeugt? Dann ist die Antwort: Ja

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

07.02.2020 - 16:12 Uhr
Ja, keine Ahnung, was da mit der Fragestruktur passiert ist.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

07.02.2020 - 16:17 Uhr
Ist ja nochmal gut gegangen ;)
Geiles Album auf jeden Fall, schon roh und rumpelig.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

12.02.2020 - 19:29 Uhr
Plätze 10-6

10.) All Diese Gewalt – Welt In Klammern

Wie so viele war ich erstmal etwas vom Namen abgeschreckt. Außerdem bin ich auch kein großer Die Nerven-Fan. Aber dieses Album ist etwas ganz anderes und etwas ganz besonderes. Für mich eigentlich ausschliesslich am Stück genießbar, zieht einen das Album von Anfang an in seine düstere Welt hinein. Highlights gibt es deshalb für mich auch keine, weil ich da nichts rauspicken kann. Die Texte sind ebenso vage, subtil und dunkel wie die Musik und unterstützen die Homogenität des Albums noch mehr. Und so sind All Diese Gewalt ein weiterer Bestandteil der Tatsache, dass deutsche/deutschsprachige Musik in diesem Jahrzehnt bei mir eine überraschend große Rolle spielt.

9.) Young Legionnaire – Zero Worship
Das Debut war schon weiter unten vertreten, der Zweitling setzt dann noch eins drauf. Mein verkannter Superheld Paul Mullen zeigt auf „Zero Worship“, dass er offensichlich nicht aufhören kann, gute Songs zu schreiben und diese in ein herrliches Indie-Noise-Gemisch zu packen. Interessant ist auch, dass das Album wie schon das grandiose „Ignoto“ der Quasi-Vorgängerband Yourcodenameis:Milo zwar von Anfang an gefällt, aber tatsächlich erst mit der Zeit sich zum kleinen Meisterwerk entwickelt. Dass so relative einfache Songs bei mir nach Jahren noch wachsen ist nicht gerade üblich. Ich liebe diesen Typen. Ach ja, der ehemalige Bloc Party-Bassist spielt hier natürlich auf dem besten Album seiner Karriere. :D

8.) ...And You Will Know Us by the Trail of Dead - Tao of the Dead
Große Herzensband natürlich. Trotzdem sticht dieses Album für mich noch einmal heraus. Das liegt vor allen Dingen an dem tollen musikalischen Aufbau, bei dem zumindest in Part 1 recht kurze Stücke mit fliessenden Übergängen zu einem großen Ganzen geformt werden. Die ersten 3 Stücke sind da für mich noch relativ Standard im Band-Kontext, ab „Cover the days...“ entwickelt das aber einen Sog, dem ich mich einfach nicht entziehen kann. Ich liebe es, wie sie hier ruhige Passagen mit aufbrausenderen verbinden und das alles so unverkrampft klingt. Das Finale von Part 1 in Form von „The Fairlight Pedant“ ballert dann in Form eines Psychedelik-Krautrock-Irgendwas das Resthirn an die Wand. Part 2 ist ein 16-minütiger Brocken, dessen einziger Nachteil ist, dass Part 1 und 3 noch ein Stück besser sind. Letzterer klöppelt sich knapp 20 Minuten lang durch allerlei Phasen und Wendungen und verstärkt einmal mehr meinen Wunsch, dass diese Band sich gern noch freier im Zeit-Kontext ausleben dürfte.

7.) David Bowie – Blackstar
Zugegeben: Wäre das nicht Bowies letztes Album und würde ich rein nach Zahlen gehen, wäre das Album nicht so weit oben (Top 30 aber locker). Aber manche Werke intensivieren eben ihre Wirkung noch in Verbindung mit ihrem Kontext und „Blackstar“ ist so eins. Ein dem Tod ins Auge blickender Bowie nimmt noch einmal ein letztes Album auf und dies kommt speziell in der deutlich dunkleren ersten Hälfte zum Tragen. Der Titelsong mit seinen 10 Minuten ist etwas wie eine Wiederkehr zum Titeltrack von „Station to Station“, nur dass die nächste Station eben nicht mehr auf dieser Welt sein wird, was sich auch musikalisch niederschlägt. „Lazarus“ ist sicherlich die direkteste Auseinandersetzung mit dem Thema und ist auch ohne das grandiose, düstere Video ein absolutes Highlight. Zu selbigen würde ich auch „Sue (In the season of crime)“ zählen, sei es in der ausladenden, noch jazzigeren Single-Version oder in Form der dringlicheren Interpretation auf dem Album. Ich hätte mir irgendwie gewünscht, dass er den Poll gewinnt... so als Lebenswerk-Oscar. Aber gut, unvergessen wir David Bowie sowieso bleiben. Zurecht.

6.) Warpaint – Warpaint

Ich liebe dieses Album einfach. Deutlich introvertierter als der Rest ihrer Diskographie, ist ihre selbstbetitelte leider nicht auf allzuviel Gegenliebe gestossen. Aber ich mag genau das daran: Weniger klare Hooks, ein dunklerer Sound und eher das Albumgefühl im Blick als den einzelnen Song. In manchen Momenten erinnert mich das sogar an Massive Attacks „Mezzanine“. Highlights wären für mich wohl der Dreier „Hi“ bis „Teese“ sowie das grandiose „Drive“ kurz vor Schluss. Und natürlich: „Disco/Very“. Dieser ist eigentlich die einzige Auflockerung des sonst subtilen, fast schon verzagt wirkenden Werkes, aber diese tut dem Album nicht nur gut, sondern beinhaltet auch noch einen der für mich „coolsten“ Songs der letzten Jahre. Mit dem Nachfolger „Heads Up“ konnte ich leider nicht viel anfangen, auch wenn dieser wohl wichtig weil positiver war. Von daher – ohne den Mitgliedern trauriges zu wünschen – dürfen sie von mir aus gerne wieder ihre Köpfe senken.

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

12.02.2020 - 19:38 Uhr
Ich hör bei Warpaint ja mittlerweile alle drei Alben auf circa einem Niveau (~8/10), nur mit unterschiedlichen Stärken (Debüt -> Jam, s/t -> Atmosphäre, Heads Up -> Songwriting). "Drive" schwebt aber natürlich über allem.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

12.02.2020 - 20:21 Uhr
Schöne Erläuterungen von MACHINA, denen ich nahezu vollauf zustimmen kann. Young Legionnaire kenn ich noch gar nicht. Da höre ich direkt mal rein!

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

12.02.2020 - 20:42 Uhr
Fand Morning Phase schon immer besser als Sea Chance

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

12.02.2020 - 21:54 Uhr
@VelvetCell:

Danke. :)
Bei Young Legionnaire empfehle ich als Einstieg die ersten 3 Songs der "Zero Worship" (oder gleich das ganze Album) sowie Opener "Twin Victory" und "Hole in the Earth" vom Debut "Crisis Works". Wenn dir die gefallen, dann dürfte das klappen. :)

boneless

Postings: 2706

Registriert seit 13.05.2014

12.02.2020 - 23:31 Uhr
Fand Morning Phase schon immer besser als Sea Chance

Was sagt man dazu? :/ (Mal abgesehen davon, dass es Sea Change heißt...)

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

13.02.2020 - 07:25 Uhr
Wenn ich sie besser finden würde, hätte ich den einen Buchstaben ganz sicher richtig geschrieben.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

13.02.2020 - 20:16 Uhr
Plätze 5-1

5.) The Notwist - Superheroes, Ghostvillains + Stuff

Das einzige Live-Album, das im Poll eine Rolle gespielt hat und das zurecht. Wie ich schon mal schrieb, hat das Ding echt meinen Blick auf die Band verändert. Früher fand ich die immer nur nett und auf dem Melt! 2008 war das unterhaltsam, aber nicht mehr. „Close To The Glass“ mochte ich dann schon mehr (ja, auch als „Neon Golden“) und ich dachte, das könnte doch noch was werden. Und dann kam dieser Mitschnitt und ich war hin und weg. Die Verbindung aus Band und Elektronik funktioniert hier perfekt, die Setlist ist klasse und die Stimmung sowieso. Die tollste Verwandlung machen hier für mich die „Neon Golden“-Songs durch, die mir auf Platte immer zu kurz und brav waren, allen vorran natürlich das Doppel aus Titeltrack und „Pilot“, welches die wohl besten 20 Minuten der Platte darstellt. Wie das ausufert, ohne jemals die Orientierung zu verlieren... Das beste Livealbum der Dekade und eines der besten überhaupt.

4.) Radiohead – A Moon Shaped Pool
Obwohl ich seit den 90ern Fan der Band bin („OK Computer“ wird immer mein Liebingsalbum bleiben), hatte mich die Band über die Zeit etwas verloren. „The King Of Limbs“ war ein interessantes, aber auch eigenartiges Werk. Und dann kam „A Moon Shaped Pool“ und ich war wieder so verlierbt wie 1998. In den warmen Sommernächten des Jahres 2016 wurde das Album rauf und runter gehört und das ist auch weiterhin meine Lieblings-Jahres/Tageszeit dafür. Für mich ist „A Moon Shaped Pool“ quasi die Definion von „subtil“. Und obwohl ich anfangs vielleicht auf einen schönen Gitarrensong gehofft hatte, fehlte mir dieser schnell nicht mehr. Stattdessen gibt es ein wunderschön arrangiertes und produziertes Stück Musik, welches irgendwo zwischen sanfter Trauer und warmer Umarmung pendelte. Allein wie hier Chöre, Streicher, Klavier und Gitarren ineinander verwoben werden, ist meisterhaft. Dazu hat Yorke ein paar seiner persönlichsten Stücke geschrieben, ohne großes Pathos, aber mit sehr viel „Herz“. All dies ergibt für mich eines der besten Alben des Jahrzehnts und ihrer Diskographie.

3.) Motorpsycho and Ståle Storløkken - The Death Defying Unicorn
Motorpsycho zum dritten und besten. Zusammen mit Ola Kvernberg, Trondheimsolistene und dem Trondheim Jazz Orchestra haben die drei Norweger ein 85-minütiges Prog-Monster konzipiert und produziert, welches auf ganzer Länge wohl sogar ihr bestes Album generell für mich ist. Den herrlich walzenden Hardrock der Drei mit allerlei Streichern, Bläsern und anderem anzureichern, ist nicht nur eine gute Idee, sondern funktioniert auch noch perfekt. Da ich aber schon mal alles zu dem Album aufgeschrieben hat, gibt es hier noch meine Rezension von damals:

Motorpsycho waren schon immer etwas anders. Zum einen herausragend in Sachen Stilvielfalt: Anfangs war da eine Melange aus trockenem Metal und Schöngeist-Rock, später folgte eine Phase 60s-Pop, zwischendurch wurde mal FreeJazz mit Doom gemischt und seit Einstieg vom aktuellen Drummer Kenneth Kapstad im Jahre 2007 bewegen sich Motorpsycho vollkommen losgelöst in jazzig verklärten Sphären bombastischster Prog-Rock-Kunst. Klingt überhöht, ist aber so. Denn zum anderen waren Motorpsycho schon immer ein wenig epischer und kolossaler als andere, wie ihre Geschichte zeigt: Vier der 15 Tonträger sind Doppel-Alben, unzählige Stücke im zweistelligen Minutenbereich, kaum ein Konzert unter drei Stunden (die sich anfühlen wie anderthalb).
Was macht man, wenn man über 23 Jahre hinweg so ein Universum aufbaut? Altersmilde wäre eine Möglichkeit, Senior-Rebellion eine andere. Oder man dreht nochmal vollkommen am Rad der Musikgeschichte und lässt rund 30 Musiker ein rund 80 minütiges Album rund zwei Jahre lang schreiben, arrangieren und einem dann um die Ohren knallen. Dazu nennt man das ganze The death defying unicorn (A fanciful and fairly far-out musical fable), baut eine ähnlich verballerte Geschichte unten drunter und fertig ist ein Meisterwerk. Jene dritte der drei Möglichkeiten haben Motorpsycho wahrgenommen.
Große, epische Alben sind selten in den letzten Jahren. Vielleicht zu zeit- und aufmerksamkeitsfordernd für Mp3-Zeiten. Motorpsycho zeigen hiermit, dass Daseinsberechtigung in diesem Fall ein zu schwaches Wort ist. Das dem Tode trotzende Einhorn fängt einen mit den ersten verqueren Bläsertönen ein und zerrt einen dann erstmal rüber ins Albtraumzauberland. Der große Auftakt im Freejazz-Gewand mündet im hymnischen, von Streichern und Flöten umhergetriebene "The hollow lands", welches mit seinen zig Wendungen und Stimmungen gleich klar macht, dass einen hier nix Gewöhnliches und leicht Verdauliches erwartet. Das anschließende, 16-minütige "Through the veil" wird irgendwann von einem heftigen Bass-Bläser-Battle überrollt, von dessen Stakkato-Wucht es sich bis zum Ende nicht erholt. Und so ist das ganze Album endlich mal wieder ein Grund, hochtrabende wie sinnfreie Phrasen in solche Texte wie diesen hier zu packen. Denn selten war die berühmte „Achterbahn der Gefühle“ treffender als in einer Beschreibung dieses Machwerks aufgehoben.
Müsste man Referenzen in ebensolche Phrasen bündeln, dann würden hier Pink Floyd von Tool beim Abstieg in die Hölle begleitet, während sich das Mahavishnu Orchestra im Himmel besäuft und ein paar Streicher durch die Gegend prügelt. Bei "Into the gyre" machen The Mars Volta zum Ende hin auf einmal Jazz und auf dem zweiten Teil des Albums ist manchmal sogar das Doom-Fegefeuer von "Sunn O)))" gegenwärtig. Allein Aufwand und Ambition sind hier jede Lobhudelei wert. Wie sich die Ideen und handwerklichen Künste der drei Motorpsycho-Mitglieder, des Trondheim Jazz Orchestra, Jazz-Keyboarder Ståle Storløkken sowie einem Streichoktett verbinden, ist einfach nur beeindruckend. Vor allen Dingen funktioniert das Album als Ganzes, mit seinen Übergängen sowie den ruhigen Zwischenparts, die ein wenig Luft inmitten all der Atemberaubung lassen.
Wenn dann nach reichlich 75 Minunten – nachdem man auch den vertrackten Speed-Luftangriff namens "Mutiny!" überlebt hat – das abschließende "Into the mystic" einsetzt, eine Art Variation auf den Quasi-Opener "The hollow lands", ist man schon ziemlich platt. Und was machen Motorpsycho? Nach all der Tiefe und Schwere des Vorrangegangen entdecken sie auf einmal die Leichtigkeit. Da frohlockt die Violine über dem treibenden Rhythmus, der Gesang stimmt versöhnlich und auf einmal setzen die Streicher ein, Synthies flirren umher und das Einhorn reitet der die Wolken bezwingenden Sonne entgegen. Es hat dem Tod erfolgreich getrotzt. Und Motorpsycho etwas geschaffen, was man nicht so schnell vergisst.


2.) The Will Be Fireworks – The Dark, Dark Bright
Wie wichtig das Plattentests-Forum in meiner Musikentwiklung war und ist wird mir besonders bei solchen Acts klar, die ich sonst niemals hätte überhaupt bemerken können. Wie auch z.B. bei den Guillemots oder Car Seat Headrest habe ich der Seite mit There Will Be Fireworks eine weitere tolle Band entdeckt... und für mich die beste. Die vier Schotten können nicht einmal von ihrer Musik leben und haben es trotzdem weit nach oben im Poll geschafft. Das freut mich sehr. „The Dark, Dark Bright“ ist für mich in etwa das für die 2010er, was Bright Eyes' „Lifted...“ für die 2000er bei mir war: Ein emotional umwühlendes wie mitreißendes Album, welches gerade in den traurigeren Momentes des Lebens seine ganze Kraft entfaltet. Ich werd nie vergessen, wie ich „River“ das erste Mal hörte und mir der Ausbruch eine Gänsehaut bescherte, die fast ein Fall für einen Dermatologen war. :) Die Abwechslung zwischen ruhigen Akkustik-Nummern und teils recht aufbrausenden Band-Songs passt ideal zum Auf und Ab der Gefühle auf dieser Platte (und natürlich dem Leben). Dazu die schön-traurigen Texte und eine deutlich spürbare Leidenschaft, einfach mit den Kumpels ein Album aufzunehmen, ohne wirkliche Aussicht auf Erfolg. Diese Band sollte endlich davon leben können.

1.) The Hirsch Effekt – Holon: Anamnesis
Ich kannte „Holon: Hiberno“ (auch dank der kontroversen Diskussionen im Forum) und fand die sehr gut. Trotzdem hatte ich die Band etwas aus den Augen verloren und den Release von „Anamnesis“ dann erstmal verpennt. Allerdings ging ich in dieser Jahr mit einer Band auf Tour, die mit den Hirschen befreundet war und sich so auch ein paar Konzerte mit ihnen teilte. Und so konnte ich die Band erstmals live sehen. Und beim Gig in Köln stand ich dann dabei und hab den Mund nicht mehr zu bekommen. Was da auf der Bühne abging, hatte ich so noch nicht gesehen (seitdem ca. 15 Mal live gesehen und hab noch nicht genug davon). Natürlich sofort „Anamnesis“ gekauft und mich ins Album reingearbeitet.
Und ein weiterer Punkt trug noch zu meiner Begeisterung für das Album. Denn in selbigen Jahr „durfte“ ich auch noch den wohl heftigsten Liebeskummer meines Lebens erleben und da passte das Album noch perfekter. Ein Konzeptalbum einer gescheiterten Beziehung, angefangen vom Verliebtsein („Limerent“) über räumliche Trennung („Absenz“) über richige Trennung (Mittelteil) bis hin zu den Folgen dessen, sei es Wut („Mara“ / „Ira“) oder die abschliessende Mischung aus Resignation und zukunftsgerichteter Akzeptanz („Datorie“). Und so entstand aus der Verbindung dieses Meisterwerkes mit den parallelen Lebensrealitäten eine große Liebe für The Hirsch Effekt. Nicht umsonst sind tatsächlich aller ihrer Alben in dieser Liste.
Die zugrundeliegende Thematik auf „Holon: Anamnesis“ wird musikalisch perfekt umgesetzt: „Limerent“ ist der erst einmal irritierend straighte Einstieg, der aber eben schön die beflügelte (Zyniker würden sagen: naive) Sicht auf die Dingle während des Verliebtseins widerspiegelt, auch wenn das abschliessende „Weil ich mich so sehr in dich verliebt hab“ schon so inszeniert wird, das man weiss: das bleibt nicht so. „Absenz“ macht dann das erste Mal ernst, die Risse werden größer und irgendwann gibt es auf's Maul.
Und dann kommt mit dem Mittelteil („Agitation“ / „Ligaphob“ / „Mara“) dann das 2010er-Äquivalent zu Mars Voltas „Cassandra Geminni“: Die beste halbe Stunde der Dekade. Hier kommen dann auch Elemente wie Streicher, Chöre und allerlei anderes zum Tragen, lassen „Agitation“ von leichtfüßigem Prog bis zur pompösen Final-Abfahrt erstrahlen. „Ligaphob“ ist dann der erste Ruhepol der Platte, der sich in der Mitte fantastisch entläd. Und „Mara“... puh... „Mara“ ist ein Monster aus Hass und Rhythmuswechseln, immer wieder den Magen tretend und gegen Ende alles abreißend (live mit Strobo-Einsatz geradezu unaushaltbar intensiv). Aber dann ist Stille und ein Chor singt einsam zwei Minuten und es herrscht Ruhe ein.
Im Prinzip hätte man hier Schluss machen können und jeder Hörer wäre bedient gewesen. Aber es folgt ein dritter Akt, der einen erstmal mit dem im Albumkontext geradezu leichten „“Irrath“ in die Irre führt, nur um direkt in „Ira“ („Zorn“, Todsünde und so, ihr wisst) zu münden, welches jede Hoffnung und Leichtigkeit einfach niederzuknüppelt. Andere laufen Amok, die Hirsche nehmen „Ira“ auf. :D Und so fragt man sich, was jetzt eigentlich noch kommen soll außer Mord und Totschlag, bevor dann diese wunderbare einsame Akkustik-Giarre auftaucht und einen Frieden schenkt. Diese leitet in das abschiessende „Datorie“ über, welches eine wunderschönee, mit Streichern verhangene „Ballade“ ist, die das Album musikalisch wie textlich perfekt abschliesst. Und so bleib ich immer wieder mit Klos im Hals und Hummeln im Hirn zurück, wenn die letzten Töne verklingen und es heisst: „Wer sich jetzt noch umdreht, ist selber schuld.“. Ein absolutes Meisterwerk in meinen Augen.

(Boah, ist der Text jetzt lang geworden. :D Kein Bock, das jetzt korrektur zu lesen. Also wohl wie immer einige Fehler und Doppelungen drin.)

PS: Hätte mir jemand vor 10 Jahren gesagt, dass ich in den 2010ern 13 Platten aus dem deutschsprachigen Raum in der Liste hätte und eins davon auf Platz 1, ich hätte ihn ausgelacht.

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

13.02.2020 - 20:25 Uhr
Danke MACHINA, sehr schöne Ausführungen.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

13.02.2020 - 20:27 Uhr
Hach, ich freu mich immer, wenn jemand Motorpsycho ähnlich toll findet wie ich. Schöner Text zum Einhorn. Danke!

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 6374

Registriert seit 23.07.2014

13.02.2020 - 20:53 Uhr
Hat viel Freude gemacht, deine Ausführungen zu deiner Top 100 zu lesen, bei vielen Einschätzungen stimme ich zu, einiges durfte ich dadurch auch neu kennenlernen. Danke dafür!

Given To The Rising

Postings: 2145

Registriert seit 27.09.2019

13.02.2020 - 20:59 Uhr
Könnte mal jemand den Spammer namens Machina sperren? ;)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

13.02.2020 - 21:04 Uhr
Plätze 0 bis -99 folgen dann die Tage.

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

13.02.2020 - 21:25 Uhr
Platz 0 kann ja eigentlich nur Chuckles & Mr. Squeezy sein.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

13.02.2020 - 21:58 Uhr
Haha, oh ja... that happened.

vacca

Postings: 11

Registriert seit 14.10.2018

14.02.2020 - 08:01 Uhr
Darf ich meine Liste auch dann im Einzellisten-Thread posten, wenn ich die Abstimmung leider versäumt habe?

Autotomate

Postings: 1671

Registriert seit 25.10.2014

14.02.2020 - 08:30 Uhr
Du darfst hier (fast) alles machen, was du sinnvoll findest. Wenn du deine Listeneinträge kommentiert hast, wäre es natürlich schöner, wenn du sie hier postest.

Autotomate

Postings: 1671

Registriert seit 25.10.2014

14.02.2020 - 08:45 Uhr
Superliebevoller Text zur "Anamnesis", Mac, sehr schön! Hab das Album direkt mal wieder angesteuert.

VelvetCell

Postings: 1841

Registriert seit 14.06.2013

14.02.2020 - 09:08 Uhr
Wow! Stark, Machina!

Ilu

Postings: 228

Registriert seit 13.06.2013

14.02.2020 - 10:26 Uhr
Danke für die ausführlichen Beschreibungen, Machina! Da ich bei deinen Beschreibungen zu den Plätzen 1, 2, 4 und 5 voll mitgehe, muss ich mich wohl jetzt endlich mal mit Motorpsycho beschäftigen, zumal ich ja ohnehin eine Affinität zu Norwegen und norwegischen Künstlern habe.

Mayakhedive

Postings: 1620

Registriert seit 16.08.2017

14.02.2020 - 13:23 Uhr
Da wünsche ich schon mal viel Spaß beim Entdecken. :)

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

17.02.2020 - 02:00 Uhr
Wieso gibts denn jetzt eig dieses Voting hier, wenn Plattentests schon eines der besten Alben seit 2000 gemacht hat ?

MopedTobias

Postings: 14042

Registriert seit 10.09.2013

17.02.2020 - 02:08 Uhr
Hä? Wieso denn "gibts jetzt"? Das Voting ist doch schon längst vorbei :D Es war ja auch vor dem "offiziellen" PT-Voting, die Vorbereitungen hatten schon im Sommer angefangen.

Nicht zuletzt ist das Teilnehmerfeld bei Forumsvotings immer ein anderes (kleiner, aber "nerdiger") und es kommen andere Ergebnisse bei raus, wenn man 100 statt nur fünf Alben auflistet.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 20311

Registriert seit 07.06.2013

17.02.2020 - 18:47 Uhr
Was MopedTobias sagt.

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

24.02.2020 - 22:30 Uhr
Wann kommen denn endlich mal die Auswertung des Votings ?

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 723

Registriert seit 31.10.2013

24.02.2020 - 22:45 Uhr
Gabs längst und ist auch nicht allzu schwer zu finden.

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

24.02.2020 - 23:00 Uhr
Das was The MACHINA of God hier gepostez hat ? War das nicht seine Liste ?

MartinS

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 723

Registriert seit 31.10.2013

24.02.2020 - 23:05 Uhr
Jetzt gib doch einfach "100 Alben" in die Suche ein ;)

Mister X

Postings: 2817

Registriert seit 30.10.2013

24.02.2020 - 23:09 Uhr
Habs. Dachte schon die Liste hier mit Hirsch auf der 1 wäre das Ergebnis. Blackstar auf der 3. Bowie in Ehren, aber ich weiss nicht. Fand ich schon in den 2016er Listen zu hoch

Orph

Postings: 370

Registriert seit 13.06.2013

25.02.2020 - 06:24 Uhr
Gab es auch 2010 eine Jahrzehnt-Listen-Aktion "100 Alben der 2000er* für die Ewigkeit"? Falls ja, wo findet man die Einzellisten?

* im Sinne von "00er"

Takenot.tk

Postings: 674

Registriert seit 13.06.2013

25.02.2020 - 08:33 Uhr
@Orph - gab es, allerdings unter dem Titel "100 Platten des Jahrzehnts für die Ewigkeit" - man wusste damals ja noch nicht dass das Jahrhundert noch weitere Jahrzehnte in petto haben würde ;-)
Am besten über sie Suchfunktion suchen. Ich würde annehmen dass die Einzellisten auch in dem Thread gepostet wurden, weiß es aber nicht mehr...

Seite: « 1 ... 32 33 34 35 »
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum Du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread

Um Nachrichten zu posten, musst Du Dich hier einloggen.

Du bist noch nicht registriert? Das kannst Du hier schnell erledigen. Oder noch einfacher:

Du kannst auch hier eine Nachricht erfassen und erhältst dann in einem weiteren Schritt direkt die Möglichkeit, Dich zu registrieren.
Benutzername:
Deine Nachricht: