100 Alben der 2010er für die Ewigkeit

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maxlivno

Postings: 1515

Registriert seit 25.05.2017

22.09.2019 - 21:37 Uhr
Ich äußere mich zu fast nie zu den Alben unter 4/10 hier im Forum. Bewerte auch sehr selten unter einer 4, aus dem simplen Grund, dass ich Alben abbreche wenn ich gar keinen Gefallen daran habe. Ob das Album eine 1 oder eine 3 ist hängt dann von der Intensität meiner Ohrenschmerzen ab :D

HELVETE II

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22.09.2019 - 21:43 Uhr
Ich kann z.B. durchaus nachvollziehen, dass man GYBE eine 10 geben möchte, aber steckt da nicht auch der Gedanke dahinter, dass GYBE eben keinen klassischen Popstrukturen folgen und daher die 10 schon alleine deswegen mehr verdient haben als andere? Eben weil sie scheinbar einen nicht näher definierten musiktheoretischen Anspruch erfüllen, der in sich aber völlig schwammig bleibt? Ist nur eine Frage. Für mich könnte auch ein recht simples Album eine 10 darstellen sofern es mein Gefühl entsprechend befriedigt.

Und ist das nicht auch das Warten auf die eierlegende Wollmilchsau, das Warten auf das vollkommen Außerirdische, das aber nie eintreffen wird?

HELVETE II

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22.09.2019 - 21:46 Uhr
@maxlivno: das sekundiere ich. Ich sehe keinen Sinn darin mich öffentlich über Alben zu äußern, die mir missfallen (außer, es gibt dafür einen triftigen Grund). Insofern bewerte ich auch nur scheinbar hoch, da ich mich hier nur über Alben auslasse, die es mir wert sind.

maxlivno

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22.09.2019 - 22:20 Uhr
@Helvete
GY!BE bekommen von mir eine 10 weil ich die Musik als unglaublich schön und kraftvoll empfinde und mich die Musik sehr bewegt, das hat nichts mit dem Musiktheoretischen Kram zu tun. Und auf jeden Fall können auch simple Alben 10er sein. Relativ simpel sind zB ATCQ’s The Low End Theory, Joni Michtell‘s Blue oder The National’s Boxer und alle drei sind für mich glasklare 10er aus den verschiedensten Gründen

Autotomate

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22.09.2019 - 22:26 Uhr
Ich habe bei rym 12 Alben stehen, mit denen ich "in ewiger Liebe" verbunden bin, und denen ich deshalb eine 10/10 gebe. Platten, die einfach nur von erhabener Großartigkeit sind, bekommen eine 9/10^^

Randwer

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22.09.2019 - 22:58 Uhr
Ich mag es überhaupt nicht Kunstwerke zu bewerten. Zumal eine Skala auch eine Objektivität vortäuscht, die es nun wirklich nicht gibt. Selbstverständlich gibt es Unterschiede zwischen den Werken, aber die lässt sich doch nicht quantifizieren, als ob es sich dabei um eine Wissenschaft handeln würde.

Given To The Rising

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29.09.2019 - 15:23 Uhr
Bin dabei. Das Jahrzehnt war zwar qualitativ an der Spitze schlechter als die 00er Jahre, dafür aber in der Breite recht gut.

Given To The Rising

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29.09.2019 - 20:11 Uhr
Bin mal alle Alben auf meinem PC durchgegangen und komme mit Mühe und Not auf 100 bei denen, die in Frage kommen könnten. 1, 2 Alben aus diesem Jahr könnten auch noch hinzukommen.

Given To The Rising

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29.09.2019 - 20:44 Uhr
"Kein Album hat nur 10er Songs."

Es gibt ein einziges. Isis' Panopticon. Ohne Wenn und Aber. Bei Lift Your Skinny... ist Static der Streichkandidat. Das Ende ist einfach zu lang gezogen.

Berni

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29.09.2019 - 20:48 Uhr
Leider werde ich an der Aktion diesmal gar nicht teilnehmen können. Der Grund ist: ich bin irgendwie ziemlich raus aus dem aktuellen Musikgeschehen. Vielleicht ist das dadurch begründet, dass ich mittlerweile Ü40, verheiratet und Vater bin und die Prioritäten sich etwas verschoben haben!? Auf jeden Fall fehlt/e mir schlicht die Zeit, mir 50 neue Alben im Jahr anzuhören, selbst 5 Alben sind nicht/kaum zu stemmen. Das war vor 10 Jahren noch ganz anders. Meine musikgeprägten Jahrzehnte sind eindeutig die 90er und 00er.
Natürlich besitze ich auch einige echte Perlen dieses Jahrzehnts: "Nepenthe" von Julianna Barwick z.B. ist für mich eine glasklare 10/10 und steht bei mir hinsichtlich Intensität, Stimmung und Sound auf einer Stufe bei mir mit dem immer noch überirdischen "Ágætis byrjun". Aber für eine Liste reicht es diesmal einfach aus quantitativen Gründen nicht.

Bei den Songs bin ich aber definitiv wieder dabei, auch wenn es dort nur für eine kleinere Liste reichen wird.

Mister X

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29.09.2019 - 21:04 Uhr
Und desshalb gründet man auch keine Familie xD

VelvetCell

Postings: 1430

Registriert seit 14.06.2013

30.09.2019 - 00:48 Uhr
Schade, Berni. Ich hatte anfangs ähnliche Befürchtungen, musste aber feststellen, dass ich immer noch ein fleißiger Käufer aktueller Musik bin. 100 Alben bekomme ich zusammen. Allerdings sind das oft Alben mir altbekannter Künstler. Das letzte Jahrzehnt war für mich nicht besonders ergiebig hinsichtlich neuer Künstler. Und wenn "neu", dann oft so Underground, dass es sonst fast niemand kennt.

HELVETE II

Postings: 2221

Registriert seit 14.05.2015

30.09.2019 - 07:22 Uhr
@Berni:

Ich bin in quasi der gleichen Situation wie du. Ü40, Kinder, verheiratet. Im Gegensatz zu dir habe ich dieses Jahrzehnt trotzdem recht intensiv Musik gehört. Gar ganze Genres habe ich mir neu erarbeitet (Neoprog). Liegt vermutlich daran, dass ich meine knappe Freizeit fokussierter verbringe als früher. Fairerweise muss ich aber auch einen Vorteil nennen: ich bin in der glücklichen Situation, während der Arbeit Musik hören zu können. Außerdem sind andere Freizeitaktivitäten entweder stark reduziert worden (Filme, Serien) oder sogar ganz aus meinem Leben verschwunden (Zocken, ich vermisse nichts).

Mir der Liste wird es bei mir trotzdem nix. Erstens macht das inhaltlich keinen Sinn wegen fehlender Überschneidungen mit dem Rest des Forums. Zweitens fehlt mir dafür vermutlich tatsächlich die Zeit und Hinschludern macht keinen Sinn.

slowmo

Postings: 412

Registriert seit 15.06.2013

30.09.2019 - 10:46 Uhr
Habe gestern mal damit angefangen und in der Betaversion tatsächlich schon 98 Alben bisher zusammen bekommen. Wobei da auch dann auch viele 7/10er dabei sind.

Bei mir ist es irgendwie so, dass ich die meisten Platten auch erst im nachhinein entdecke. Dieses Jahr habe ich auch noch kaum in Neuerscheinungen reingehört. Habe zwar leider bisher keine Kinder, aber die Zeit ist auch oft bei mir ein Problem.

Ein vllt. noch größeres Problem ist die schlichte Überforderung und Reizüberflutung. Durch Spotify hat man ja quasi den Zugang zur nahezu gesamten Musik von den Ursprüngen bis zur Gegenwart. Hinzu kommen eben noch Bandcamp, YouTube & Co. Einerseits ist das großartig, aber andererseits weiß man da manchmal gar nicht mehr wo einem der Kopf steht.

Früher war das alles nicht so möglich und man hat sich mehr auf das eigene Umfeld verlassen, auf Menschen die immer noch exzessiver Musik gehört haben als man selbst und die man für sehr Geschmackssicher hielt oder eben auch auf Musikzeitschriften oder diverse Fanzines. An neue Musik zu kommen (besonders Abseits des Mainstreams), war ja meist ein richtig schwieriges unterfangen. Dadurch war natürlich auch zwangsläufig der eigene Horizont begrenzter, aber immerhin hab ich viel intensiver neue Musik gehört. Jetzt fehlen immer mehr solche Kanalisatoren.

Das Forum hier ist sicherlich in der Hinsicht hilfreich. Genau wie diverse Seiten wie Pitchfork & Co. Dennoch bei so viel Auswahl, verlier ich auch einfach die Übersicht.
Um das Wirrwarr noch zu vergrößern, kommt noch dazu, dass es eben nicht mehr diese popkulturellen Jugendbewegungen und Subkulturen gibt. Zumindest nicht in der Form, wie das früher war. Es ist natürlich einerseits gut, dass man nicht mehr so in Schubladen hängt, aber andererseits war eben auch dies ein großer Kanalisator. Auch wenn es sicher auch heute noch Genres gibt, die ich größtenteils links liegen lasse.

Ein weiterer Punkt, den ich schonmal glaube in diesem Thread erwähnte (wenn auch da viele anderer Meinung sind), ist das zumindest innerhalb meiner Genres es kaum noch wirklich neues zu Entdecken gibt. Höre halt noch viel "konservativen" Rock und Pop mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang und höchstens etwas untermalt mit Synthies/Keyboards. In diesem Bereich hat es nahezu alles Mögliche schon gegeben (wenn man jetzt mal die hochexperimentellen Subgenres ausklammert).

D.h. nicht, dass es keine guten neuen Bands mehr gibt die sowas machen oder das Genre komplett tot ist, aber eben diese müssen sich immer (zumindest bei mir) mit Bands messen, die schon vorher was ähnlicher Art gemacht haben und dann gefallen mir zumindest sehr häufig in dem Kontext die älteren Bands einfach besser.

So kommt es auch, dass in meinen Top100 der besten Alben aller Zeiten ich eigentlich höchstens 3-4 Platten aus den letzten 10 Jahren habe (wenn überhaupt). Das meiste finde ich dann nur ganz nett oder auch gut, aber nicht wirklich grandios und es kommt äußerst selten vor, dass ich ein Album was in den letzten Jahren erschien noch immer wieder herauskrame. Das meiste ist dann abgehakt und verstaubt im Regal. Daher neige ich auch dazu zwar immer noch viel Musik zu kaufen, aber eher dann alte Sachen die ich schon seit langem gezielt haben möchte. Bei neuen Sachen bin ich da meist vorsichtiger, weil ich dann am Ende doch mich nur ärgere 20 Euro für etwas auszugeben, was ich dann nur 5-6 mal höre. Zumal es ja eben gerade für sowas nun auch Spotify gibt.

smrr

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Registriert seit 02.09.2019

01.10.2019 - 11:47 Uhr
Viele Punkte sind tatsächlich relevant, die du hier aufführst. Gerade in den 00er-Jahren war es einfacher, eine intensive Haltung zu den jeweiligen Alben oder Bands zu entwickeln. Klar, eventuell war das eben auch eine prägende Zeit (für ‚uns‘? Bei mir die 20er mit wahnsinnig vielen Konzerten, viel Zeit während des Studiums etc.), aber auch mit einem klar abgesteckten Rahmen an kuratorischen Fixsternen mit treffenden Empfehlungen. Ich weiß noch ganz genau, wie man hier über Sellout diskutiert hat oder jede viertklassige Neo-Franz-Ferdinand-Band zu neuen Superstars erklärt hat.

Gerade im Indiebereich gab es aber einfach auch viele wahnsinnig gute Veröffentlichungen, die in der Schlagzahl eben in den 10er-Jahren nicht mehr so da war, oder die sich dann einfach im Direktvergleich geschlagen geben musste: Von Arcade Fire über Deerhunter, The National bis Animal Collective, von den ganzen England-Wave-Pop-Bands bis QOTSA.

Dieses Jahrzehnt ist definitiv diverser, weil eben im Blog-Pitchfork-Plattentests-Kosmos eigentlich die Rock/Indie-Sachen gegenüber den Nullerjahren konsequent verlieren und anderes in den Fokus rückt oder eben, je nach Lesart, sichtbarer wird. Der Einfluss des Musikjournalismus‘ hat aber mit den Jahren einfach generell verloren: Intro, Spex, De:bug, NME – alle eingestellt. Visions hat inzwischen eine Auflage von 13.000 Exemplaren. Diese ganze Zersplitterung hat zur Folge, dass entweder Bands/Künstler*innen direkt mega groß werden, oder halt absolut in ihrer Nische bleiben. Es gibt nur wenige Playlisten auf Spotify, die, übrigens natürlich von den Musikkonzernen bezahlt, einige neue Künstler*innen pushen und einen Unterschied machen. Den Rest erledigt inzwischen die youtube-Szene, die aber Prollo-HipHop-dominiert ist. Das sieht man übrigens inzwischen auch an den Konzerten: Bands treten in kleinen Clubs oder Arenen auf; die 500-1500er-Größe wird kaum noch bespielt, die vormals den gehypten Neukommern vorbehalten war. Heutzutage treten da eher dann so Bands auf dem absteigenden Ast auf, die das Nostalgie-Publikum abgreifen.

Zurück zu den „Besten Alben“ des Jahrzehnts: Ich kann total verstehen, dass sich hier mit weniger Enthusiasmus als beim letzten Jahrzehnt ans Werk gemacht wird, weil die Bindung einfach aufgrund der o. g. Fakten einfach nicht so stark ist. Aber gerade weil das eventuell so ist, habe ich daher gar nicht nach „besten Alben“ sortiert, sondern einfach konsequent Lieblingsalben aufgelistet. Musikhistorisch wichtig bleiben nämlich eher die HipHop- und Pop-Alben des Jahrzehnts – und teilweise sind die teilweise einfach nicht meins.

Das ist doch eigentlich auch der Königsweg hier: Einfach die Alben aufzählen, die irgendwie persönlich bedeutsam waren, ohne einen ideologischen Überbau oder Anspruch auf eine wie auch immer geartete Qualität.
Bei mir sind dann so Künstler wie Andy Stott, Caretaker, Vatican Shadow, Clams Casino, Objekt, Forest Swords, Oneohtrix Point Never, Rustie, Haxan Cloak, Nicholas Jaar, Jlin, Miguel, Equiknoxx, Danny Brown, Clipping, Holly Herndon, Eli Keszler, Huerco S., FlyLo, Helena Hauff, FKA Twigs dabei – gerade der Indie/Rock-Bereich macht nur 20% maximal aus.

Bin gespannt auf eure Wahlen!



dreckskerl

Postings: 1078

Registriert seit 09.12.2014

01.10.2019 - 13:37 Uhr
"So kommt es auch, dass in meinen Top100 der besten Alben aller Zeiten ich eigentlich höchstens 3-4 Platten aus den letzten 10 Jahren habe (wenn überhaupt)"

Das ist doch letztlich die Hauptaussage von slowmo,die ich so ähnlich auch schon geschrieben habe. Da ändert auch eine andere Herangehensweise nicht, wie du sie empfiehlst:

"Aber gerade weil das eventuell so ist, habe ich daher gar nicht nach „besten Alben“ sortiert, sondern einfach konsequent Lieblingsalben aufgelistet."

Es geht mir und slowmo denke ich auch nicht um irgendeinen ideologischen Überbau oder Musikhistorie, sondern schlicht um die INDIVIDUELL empfundene Tatsache dass dieses Jahrzehnt nur sehr wenige persönliche "Top Alben" hatte, was wiederum das gleiche für mich ist, wie "Lieblingsplatten".

Egal wie ich an die Sache herangehe, ein für mich an "Lieblingsplatten" deutlich ärmeres Jahrzehnt, als die zuvor.



Matjes_taet

Postings: 305

Registriert seit 18.10.2017

01.10.2019 - 13:40 Uhr
"So kommt es auch, dass in meinen Top100 der besten Alben aller Zeiten ich eigentlich höchstens 3-4 Platten aus den letzten 10 Jahren habe (wenn überhaupt). Das meiste finde ich dann nur ganz nett oder auch gut, aber nicht wirklich grandios und es kommt äußerst selten vor, dass ich ein Album was in den letzten Jahren erschien noch immer wieder herauskrame. Das meiste ist dann abgehakt und verstaubt im Regal. "

"Habe gestern mal damit angefangen und in der Betaversion tatsächlich schon 98 Alben bisher zusammen bekommen."


Wird ja der totale Wahnsinn die Liste, ich bin gespannt. ;-)

Werde wohl auch ne Liste einreichen bestehend aus 10 Alben, mehr machen für mich keinen Sinn.

smrr

Postings: 6

Registriert seit 02.09.2019

01.10.2019 - 13:45 Uhr
@dreckskerl: Geht mir auch so, keine Frage; auch in Bezug zu den 90ern. Dennoch kann ich locker 300 Alben auflisten, die ich vermutlich häufiger höre als einige der Lieblingsalben der 90er.

Aber da es generell ja gar nicht darum geht, ein Jahrzehnt gegen das andere auszuspielen, ist so eine Aussage auch obsolet. Ich bezog mich eher darauf, dass hier seitenlang über Qualität, Auswahlskriterien etc. 'gestritten' wird.

dreckskerl

Postings: 1078

Registriert seit 09.12.2014

01.10.2019 - 13:56 Uhr
@dreckskerl: Geht mir auch so, keine Frage; auch in Bezug zu den 90ern. Dennoch kann ich locker 300 Alben auflisten, die ich vermutlich häufiger höre als einige der Lieblingsalben der 90er.

Ich eben nicht....bei weitem nicht.

slowmo

Postings: 412

Registriert seit 15.06.2013

01.10.2019 - 18:10 Uhr
Bei mir sind in etwa auch 70% der Musik die ich so tagtäglich höre aus den 70ern, 80ern und 90ern. Müsste ich genaue Zeiten bestimmen, dann würde ich sagen von 78-83 und von 87 bis 94 rum. Wobei ich zu der Zeit selbst noch entweder gar nicht so aktiv Musik gehört habe oder im noch nichtmal existierte. Denke Dreckskerl versteht mich.

@Matjes Überlege auch schon die unteren Platzierungen einfach weg zu lassen. ;) Es ist aber schwierig, da ich wie gesagt die letzten zehn Jahre kaum so ganz klare Favoriten ausmachen konnte. Eher eine breite Masse an ganz guter Musik, aber eben wenig wirkliche Überplatten (für mich).

dreckskerl

Postings: 1078

Registriert seit 09.12.2014

01.10.2019 - 18:51 Uhr
Ja, ich habe das verstanden, wobei ich schon auch recht viele neu erschienene Musik höre und auch wenn ich schon recht lange existiere, weiterhin sehr neugierig auf das bin, was aktuell veröffentlicht wird.

Bei der Zusamenstellung der Bestenliste fiel mir jedoch dann auf, dass es bei weitem nicht so viele Alben gibt, die ich in meine All time Favoritenliste aufnehmen würde, wenige Ausnahmen natürlich ausgenommen.

Randwer

Postings: 1039

Registriert seit 14.05.2014

06.10.2019 - 14:16 Uhr
Ich bin Ü50 und habe jede Menge Lieblingsalbum aus dieser Dekade. Sogar mein absolutes Lieblingsalbum ist erst neun Lenze alt.
Dabei bin ich nicht einmal jemand der ständig Musik hört und Streamingdiensten bleibe ich fern.
Als Last.FM noch zu gebrauchen war, habe ich dort viel neues entdeckt.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 17567

Registriert seit 07.06.2013

06.10.2019 - 17:53 Uhr
@Helvete:
Bin da bei maxlivno, was tiefe Wertungen und auch GY!BE angeht. "Lift your skinny fists..." berührt mich einfach von Anfang bis Ende, egal, ob das nun 4 Minuten Pop-Songs oder 20-Minuten-Epen sind. Andere Alben ("Yanqui") sind ja ähnlich episch aufgestellt, bekommen aber keine 10/10 von mir. Von daher keinen Bonus, nur weil es lang ist. :)

whitenoise

Postings: 339

Registriert seit 17.06.2013

06.10.2019 - 21:55 Uhr
Da ich hauptsächlich Musik aus dem neuen Jahrtausend höre (70er und 80er habe ich einfach noch nicht genügend aufgeholt), könnte meine 2010er-Liste locker aus 200-250 Alben bestehen, die ich bei einer guten 7 oder schlechten 8 sehe.

whitenoise

Postings: 339

Registriert seit 17.06.2013

06.10.2019 - 21:55 Uhr
Also MINDESTENS bei einer guten 7 oder schlechten 8 natürlich

MopedTobias

Postings: 12608

Registriert seit 10.09.2013

06.10.2019 - 22:06 Uhr
Das ist bei mir genauso, mindestens. Ich hab 8,5 als Untergrenze für die Liste gesetzt und muss selbst da bei 100 Alben noch einiges weglassen.

whitenoise

Postings: 339

Registriert seit 17.06.2013

06.10.2019 - 22:10 Uhr
Ja, 8,4/8,5 kommt hin für meine Plätze 90-100

kingsuede

Postings: 1355

Registriert seit 15.05.2013

06.10.2019 - 22:28 Uhr
Bei mir ist wohl eine glatte 8/10 die Untergrenze.

Mister X

Postings: 2634

Registriert seit 30.10.2013

06.10.2019 - 22:54 Uhr
"Sogar mein absolutes Lieblingsalbum ist erst neun Lenze alt."

The Suburbs ?

Web2.0

Postings: 98

Registriert seit 09.10.2019

09.10.2019 - 15:16 Uhr
Findet das nun statt oder nicht?

Given To The Rising

Postings: 207

Registriert seit 27.09.2019

09.10.2019 - 16:09 Uhr
Ich dachte, Listen wären alte, männliche Relikte.

Given To The Rising

Postings: 207

Registriert seit 27.09.2019

09.10.2019 - 16:14 Uhr
Aber mich würde auch das Prozedere interessieren. Postet hier jeder seine Liste oder geht die per Mail an den Admin?

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5573

Registriert seit 23.07.2014

09.10.2019 - 16:15 Uhr
Die geht per Mail an den Leiter der Aktion, der wertet die eingegangenen Listen aus und präsentiert uns dann die finale Liste.

MopedTobias

Postings: 12608

Registriert seit 10.09.2013

09.10.2019 - 16:37 Uhr
Vielleicht könnte man mittlerweile den Startbeitrag anpassen, ist ja jetzt schon Oktober. Das würde dann alle Unklarheiten beseitigen.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5573

Registriert seit 23.07.2014

09.10.2019 - 20:13 Uhr
Zählen eigentlich auch Mixtapes?

Mr. Orange

Postings: 1258

Registriert seit 04.02.2015

09.10.2019 - 20:53 Uhr
Findet das nun statt oder nicht?

Sieht recht gut aus, da das Interesse hier im Thread sehr groß ist.

Aber mich würde auch das Prozedere interessieren. Postet hier jeder seine Liste oder geht die per Mail an den Admin?

Die offiziellen Teilnahmebedingungen kommen demnächst an den Threadanfang. Aber auch jetzt kann man seine Liste schon schicken an 100alben@web.de.

Zählen eigentlich auch Mixtapes?

Spricht meiner Meinung nach nix dagegen.

slowmo

Postings: 412

Registriert seit 15.06.2013

10.10.2019 - 07:47 Uhr
Wobei Mixtapes ja eigentlich keine Alben sind. Streng genommen dürften nur die offiziellen Studioalben zählen oder man müsste den Thread umbenennen.

Autotomate

Postings: 1176

Registriert seit 25.10.2014

10.10.2019 - 08:22 Uhr
Ich hab nicht mal ne grobe Vorstellung, was in diesem Zusammenhang ein "Mixtape" sein könnte. Sowas wie Bravo-Hits 107?

Mayakhedive

Postings: 1055

Registriert seit 16.08.2017

10.10.2019 - 08:34 Uhr
:D Geht mir exakt genau so. Hat bestimmt was mit HipHop zu tun.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5573

Registriert seit 23.07.2014

10.10.2019 - 09:08 Uhr
Haha, ja gut. Gibt natürlich mehrere Vorstellungen von Mixtapes, aber ich dachte jetzt eher an Hip-Hop Releases oder ähnliches. Da ist die Grenze zu gewöhnlichen Alben oftmals schwer zu ziehen. Sie werden oftmals kostenlos angeboten, teilweise bedienen sie sich bei fremden Beats, aber manchmal versteckt sich darunter ein ganz normales Album, tituliert als Mixtape. Beispiele wären "Coloring Book" von Chance The Rapper oder"House of Baloons" von The Weeknd. Also keine Compilation, sondern schon Originalmaterial von einem Interpreten.

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 1191

Registriert seit 12.12.2013

10.10.2019 - 09:09 Uhr
Mixtapes sind HipHop-Sache, ja. Im Prinzip sind das spontan hingeschluderte Mini-Alben. Früher gabs die wirklich auf Tape, gerade wenn sich zwei Rapper nicht leiden konnten, wurde der Beef gern mal via Mixtape ausgetragen. Zudem waren Mixtapes in der analogen Zeit wirklich noch auf Tape, man konnte sie also einfach vervielfältigen.

Heute muss man die Trennung eher bzgl. des Inhalts und des Aufwands vollziehen.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 3716

Registriert seit 26.02.2016

10.10.2019 - 09:23 Uhr
Die von Affengitarre genannten Beispiele The Weeknd und Chance The Rapper mit ihren 3 Mixtapes sind ja Fälle, wo die Trennung eher schwerfällt oder ganz hinfällig ist. Beide hatten es mit ihren jeweiligen ersten "richtigen" Alben lustigerweise auch eher verkackt.

Ilu

Postings: 152

Registriert seit 13.06.2013

10.10.2019 - 10:15 Uhr
Der Vollständigkeit halber: Ich werd mich hier auch gern beteiligen. :-)

Randwer

Postings: 1039

Registriert seit 14.05.2014

12.10.2019 - 14:42 Uhr
Vollständigkeit ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

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