Lagwagon - Railer

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Armin

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30.07.2019 - 12:03 Uhr - Newsbeitrag
LAGWAGON
Bubble (Single)
Fat Wreck Chords
29 July 2019




Fat Wreck Chords und die wegweisende kalifornische Punkband freuen sich, das neunte Album der Band ankündigen zu können: „Railer“ erscheint am 4. Oktober 2019. Wie Frontmann Joey Cape erklärt, ist "Railer" "ein lustiges Wort aus seiner Kindheit, das soviel wie 'albern schlecht' bedeutet.“
Der Albumtitel fängt das Gefühl des Rückschlags ein, das durch die 12 Songs des neuen Albums fließt. Diese Idee, in die Vergangenheit zu blicken, wurde inspiriert, nachdem Cape mit "Bubble" (der ersten Single von „Railer“, sowie dem ersten Song, den er für das Album geschrieben hatte) aufwartete - und er dann einfach diese Idee aufnahm weiterführte.

Die neue Lagwagon Single „Bubble“ ist ab sofort überall verfügbar: https://orcd.co/em8ao2r

"Die Idee dieses Songs war es, das, was du hast, zu umarmen und zu schätzen", erklärt Cape, "ich habe wirklich gezielt versucht, Bubble wie einen alten Lagwagon-Song klingen zu lassen, also habe ich mir dafür viel von frühen Platten geliehen. Und von da an dachte ich einfach immer wieder daran, dass die Regeln lauten müssen, dass "Railer" sich anfühlt, als hätten es einfach die damaligen Lagwagon geschrieben. Ich wollte sehen, was passieren würde, wenn ich nicht zu viel nachdenke, und ich habe nur versucht, so schnell wie möglich eine Platte zu schreiben, ohne die Qualität zu verlieren, die ich von mir als Songwriter erwarte."

Gleichzeitig spiegelt „Railer“, das von Cameron Webb (Alkaline Trio, Motörhead) produziert wurde, genau und ehrlich wider, wer Lagwagon 2019 sind, sowohl lyrisch als auch musikalisch. Während es so klingt, als könnten diese Songs von einer 20 Jahre jüngeren Band geschrieben worden sein, präsentiert sich "Railer" als Ganzes sowohl jugendlich als auch ausgelaugt. Hektisch, aber erschöpft. Viszeral und doch zerebral.

„Railer“ (VÖ am 04.10.2019 via Fat Wreck Chords) kann ab sofort vorbestellt werden:
https://fatwreck.com/products/Railer
https://orcd.co/1rzp8v6

Lagwagon kündigen aber nicht nur ein neues Album samt Single-Vorboten an. Für den Herbst 2019 steht auch eine komplette Europatour an, die die kalifornischen Skatepunk-Urgesteine nach Münster, Berlin und Wels führen wird. Tickets für die Railer-Releasetour sind ab sofort an allen bekannten Vorverkaufstellen verfügbar.

LAGWAGON 2019
präsentiert von Visions, Ox, Livegigs, Away From Life, Morecore und Skate-Aid
06.11. UK - Birmingham - O2 Academy 2
07.11. UK London - O2 Shepherd's Bush Empire
08.11. UK - Leicester - O2 Academy
09.11. UK - Bournemouth - O2 Academy
11.11. FR - Paris - Petit Bain
12.11. IT - Milan - Live Club
14.11. IT - Bologna - Estragon Club
15.11. IT - Roncade - New Age Club
16.11. SL - Ljubijana - Kino
17.11. AT - Wels - Alter Schlachthof
19.11. DE - Berlin - SO36
20.11. DE - Munster - Skaters Palace
21.11. NL - Amsterdam - Melkweg
Booking: Destiny Tourbooking

MartinS

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30.07.2019 - 19:35 Uhr
Guter Song, klingt tatsächlich ein wenig nach früheren Lagwagon.
Milo (nicht angemeldet)
02.08.2019 - 08:13 Uhr
Konnte nicht glauben, dass das ein aktueller Song ist.

fakeboy

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22.08.2019 - 11:16 Uhr
Bubble ist ein toller Song! Da kommt Vorfreude auch.

Obrac

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22.08.2019 - 11:29 Uhr
Ich bin sehr skeptisch. Das letzten beiden Alben klangen ja auch schon nach "früheren Lagwagon" und waren einfach nur enttäuschend. Nach anfänglicher Freude über den Retrosound von Capes diesjährigem Soloalbum (mit einigen Bad-Astronaut-Einflüssen) fehlt mir auch hier die Substanz.
Das letzte echt gute Album, das Joey gemacht hat, war die "Doesn't play well with others", weil man dem Album angemerkt hat, dass er einfach nur locker und unverkrampft Songs geschrieben hat, ohne sich groß um Vergangenheit und Gegenwart zu scheren. Von "Railer" erwarte ich nicht viel.

MartinS

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22.08.2019 - 13:27 Uhr
Hm, tatsächlich ist bei mir von den letzten beiden Platten auch nicht sonderlich viel hängen geblieben. Finde aber auch nicht, dass die Alben arg nach alten Lagwagon klingen. Vor allem "Hang" wirkte dazu viel zu durchorganisiert und unspontan.
"Bubble" klingt aber wirklich, als ob Cape den halt einfach mal schnell hingeschmissen hätte.
Mal schaun.

Milo

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22.08.2019 - 15:51 Uhr
Also Hang finde ich super. Um ein vielfaches besser als die Resolve. Blaze war ebenfalls ein tolles Album, viel besser noch als Hang. Da hörte man noch eine gewisse Lockerheit raus.

Das neue Joey Cape finde ich allerdings enttäuschend. Das will bei mir einfach nicht zünden. Schade.

fakeboy

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22.08.2019 - 17:03 Uhr
Hang fand ich etwas zu metallisch und zu mid-tempo-isch... Bei Bubble besonders schön ist der Basslauf von "Little Joe"

jo

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22.08.2019 - 20:38 Uhr
Ich mag die "Blaze" immer noch ziemlich gerne. Danach kam aber von Lagwagon nur teilweise Gutes.

eric

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22.08.2019 - 21:49 Uhr
Selbst wenn eine 7/10 von mir für „Hang“ im Nachhinein etwas zu hoch bewertet war, aber Alben wie „Hoss“ sind als absolute Ausnahmewerke im Meldodypunk auch vergleichsweise bei ca. 8,5-9/10 zu sehen.

eric

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22.08.2019 - 21:52 Uhr
„Duh“ auch super und tolles Rohmaterial. „Trashed“ hat ein paar Füller, kurios aber irgendwie, dass gerade „Let‘s talk about feelings“ mit „May 16“ mittlerweile wohl Fan-Favourite ist.

jo

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22.08.2019 - 22:25 Uhr
Capes Akustiksachen mit Tony Sly waren auch nett, auch wenn manchmal etwas zu wenig "mutig". Dennoch - vor allem wegen der Umstände - sehr schade, dass es da keine "Volume 3" geben konnte.

fakeboy

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23.08.2019 - 10:48 Uhr
@eric, warum kurios? "Let's Talk About..." vereint alles was Lagwagon ausmacht. Ähnlich wie "The Decline" von NOFX: in kompakter Form alle Stärken ausgespielt. Ok, eher eine EP als ein Album, aber das ist ein Nebenschauplatz.

Obrac

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23.08.2019 - 13:00 Uhr
Capes Akustiksachen mit Tony Sly waren auch nett, auch wenn manchmal etwas zu wenig "mutig". Dennoch - vor allem wegen der Umstände - sehr schade, dass es da keine "Volume 3" geben konnte.

Ich bin kein Fan von den Akustikversionen der Lagwagon-Songs (gilt auch für NUFAN). Sowas finde ich generell eher unnötig. Ansonsten fand ich "Blaze" auch sehr gut, "Resolve" war ein eher unnötiger Schnellschuss, danach kann aus meiner Sicht von Lagwagon nichts mehr Brauchbares.

Alle Album bis "Let's talk ..." waren allerdings durchweg stark mit "Hoss" als Höhepunkt.

jo

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23.08.2019 - 15:12 Uhr
Ich bin kein Fan von den Akustikversionen der Lagwagon-Songs (gilt auch für NUFAN). Sowas finde ich generell eher unnötig.

Ja, kann ich nachvollziehen. Ich mochte auch vor allem die bis dahin teilweise neuen Songs. Wobei ich Capes Interpretationen der (meistens) "alten" Songs spannender fand als die von Sly.

Obrac

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23.08.2019 - 15:24 Uhr
Von Tony Sly ist halt Stunt Double von der ersten Split EP einfach überragend, wobei das auch ein neuer war, den NUFAN später mit voller Instrumentierung (auf der Live in a Dive) nachgespielt haben.

jo

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23.08.2019 - 18:56 Uhr
Das stimmt. Wobei der tatsächlich in der Akustikversion gewinnt - kann aber daran liegen, dass ich ihn so eben auch zuerst kennengelernt hatte.

Cape holt das letztlich mit den anderen Beiträgen allerdings etwas auf.

False Flac

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26.08.2019 - 14:09 Uhr
Mit "Hang" hatten sie 2014 ihre bis dato stärkste Platte aufgenommen. Schade, dass sie jetzt wieder die Nostalgie-Schiene fahren. Brauch ich nicht. Dafür hab ich die alten Platten.

Obrac

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26.08.2019 - 14:38 Uhr
Mit "Hang" hatten sie 2014 ihre bis dato stärkste Platte aufgenommen. Schade, dass sie jetzt wieder die Nostalgie-Schiene fahren. Brauch ich nicht. Dafür hab ich die alten Platten.

"Hang" war wirklich unglaublich öde und auch schon irgendwie retro.

jo

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26.08.2019 - 14:57 Uhr
"Hang" hätte ich jetzt auch eher schon in die Retroschiene gepackt...

False Flac

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26.08.2019 - 17:58 Uhr
Findet ihr? Ich finde sie deutlich fetter und härter als ihren alten Skatepunk. "Obsolete absolute" oder "Cog in the Maschine" sind jetzt nicht unbedingt Songs die z.B. nach der Feelings klingen.

Obrac

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26.08.2019 - 22:19 Uhr
Mit Retro meine ich die ersten beiden Platten, "Duh" und "Trashed". Mit "Hoss" hatten sie einen deutlich poppigeren, melancholischen Sound. Das waren für mich dann die neuen Lagwagon. "Hang" hatte doch wieder den "Thrashed"-Sound, ohne aber die Klasse der Platte auch ansatzweise zu erreichen.

MartinS

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02.10.2019 - 18:24 Uhr - Newsbeitrag
Stream:

Armin

Plattentests.de-Chef

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02.10.2019 - 23:20 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

fakeboy

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07.10.2019 - 09:57 Uhr
Grandiose Platte. Vielleicht sogar Lagwagons beste? Kein Ausfall, die Songs bestechen durch Spielfreude und viel Schmiss. Über allem thront Joey Cape, der die bislang beste Gesangsleistung seiner Karriere abliefert. Macht Freude, dass Lagwagon 25 Jahre nach Trashed so einen Knaller abliefern!

fakeboy

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07.10.2019 - 09:59 Uhr
7/10 ist übrigens ein Witz. Die Platte ist eine 9.

Obrac

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07.10.2019 - 10:04 Uhr
Also, nach einem Durchgang ist mein Eindruck: eher unspannend.

eric

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07.10.2019 - 10:05 Uhr
Gleich kommt Obrac und verteilt eine 4/10 oder 5/10... Geschmäcker halt. ;) Könnte in der Tat aber noch um einen Punkt wachsen, das Teil.

Milo

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07.10.2019 - 20:08 Uhr
Ich mag die Scheibe auch sehr gerne, allerdings bin ich bezgl. der Produktion noch unentschlossen.

MartinS

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07.10.2019 - 22:09 Uhr
Bis einschließlich "The suffering" glasklar auf 8/10-Kurs. Danach nimmt sich das Album nach meinen bisherigen Eindrücken ein paar Verschnaufpausen. Dennoch auf jeden Fall ein richtig gutes Album, selbst wenn ich das unbedingt unspannend finden wollen würde, ich könnte es nicht.
@Milo: Was hast du denn gegen die Produktion? Die passt doch ganz ausgezeichnet. Ich will mir das hier z.B. nicht im "Hang"-Sound vorstellen irgendwie.

Milo

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08.10.2019 - 07:18 Uhr
@Martin
Ich habe nichts gegen die Produktion, sie ist nur nach den 3 Vorgängerplatten ungewohnt, passt aber natürlich.

Ansonsten gehe ich klar mit dir, was die Aussage "bis einschließlich The Suffering" angeht. Stark ist definitiv Capes Gesangt und wie Eric es in der Kritik so schön gesagt hat: Da hat wer Bock ;-)

fakeboy

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08.10.2019 - 11:04 Uhr
Warum nur bis Suffering? Dark Matter bis Auf Wiedersehen sind alle auf vergleichbarem Niveau. Pray for them beginnt zwar kitschig, ist aber sehr intensiv. Und Faithfully ist die bislang beste Coverversion und schliesst das Album versöhnlich ab. Sehe keinen Niveauabfall gegen Ende.

Die Produktion find ich extrem gelungen. Gitarrensound wird sowohl den metallischen wie den punkigen Anteilen gerecht, der Bass kann Akzente setzen, die Drums sind knackig aber nicht überproduziert. Joey klingt super und vor allem: er singt unglaublich gut.

Weiterhin grosse Begeisterung bei mir. Insgesamt werden wohl "Let's Talk About..." und "Hoss" in meiner Lagwagon-Bestenliste noch vorne liegen, aber "Railer" hat einen Top-3-Platz auf sicher.

eric

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08.10.2019 - 13:37 Uhr
Ich bin ja auch "Duh"-Fan, wenngleich nicht alles auf dem Album ausgereift war, sind da einige Klassiker drauf. Und sowas Tolles wie "Angry days" gab es auch kaum mehr danach.

fakeboy

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08.10.2019 - 13:51 Uhr
Ja, Angry Days ist fantastisch. Würd aber nicht unterschreiben, dass es nachher nichts vergleichbares gab. Give it back, Bombs Away, Making Friends, After You My Friend... alles Übersongs!

Auf Railer ist wohl Bubble mein Übersongkandidat.

eric

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08.10.2019 - 14:08 Uhr
Würd aber nicht unterschreiben, dass es nachher nichts vergleichbares gab. Give it back, Bombs Away, Making Friends, After You My Friend... alles Übersongs!

Klar, da waren viel mehr dieser Spitzensongs. Island of shame, Know it all, Kids don't like to share, Razor burn...

Ich meinte das eher stilistisch. "Angry days" hat etwas besonders Berührendes, Melancholisches.

Obrac

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09.10.2019 - 07:52 Uhr
Würd aber nicht unterschreiben, dass es nachher nichts vergleichbares gab. Give it back, Bombs Away, Making Friends, After You My Friend... alles Übersongs!

Klar, da waren viel mehr dieser Spitzensongs. Island of shame, Know it all, Kids don't like to share, Razor burn...

Ich meinte das eher stilistisch. "Angry days" hat etwas besonders Berührendes, Melancholisches.


Aber findet man denn sowas auf der Neuen? Ich bislang nicht. Für mich ist das irgendwie zu kalt und zu politisch und nicht das, weswegen ich Lagwagon mal verehrt habe.

eric

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09.10.2019 - 08:34 Uhr
Das ist legitim. Ich mag‘s sehr. Die Zeiten sind verglichen mit den Neunzigern eben andere. Dass der Punkrock bzw. ein ohnehin analytischer, die Gesellschaft genau im Blick habende Cape da was zu sagen hat, ist doch voll okay.

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