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Illegale Farben - Unbedeutend ungenau

User Beitrag

BVBe

Postings: 611

Registriert seit 14.06.2013

03.07.2019 - 15:05 Uhr
Liebe Redaktion - wisst ihr mehr darüber? Kommt da dieses Jahr noch was Neues von ILLEGALE FARBEN? "Luft nach unten"?

Mondwaffel

Postings: 53

Registriert seit 12.01.2014

07.08.2019 - 07:22 Uhr
Ich push mal, weil: TURBOGUTE BAND.

Hatte vor ein paar Wochen mal auf ihren Seiten geschaut und gesehen, dass sie mit dem Bau des neuen Aufnahmestudios so gut wie fertig sind. Von daher dürfte mit etwas Glück vielleicht noch dieses Jahr was kommen.
huhuuu
07.08.2019 - 07:31 Uhr
ja redaktion, wo seid ihr denn? oder die mo.deratoren? gibt hier nix zu löchen, also alle weg :D

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

07.02.2020 - 19:35 Uhr - Newsbeitrag
Hier die Videopremiere anschauen: https://diffusmag.de/p/lllegale-farben-unter-deiner-haut

“Unter deiner Haut” beschäftigt sich mit schweren Themen, wie Verlust und der Schwierigkeit einen Schritt vor den anderen zu setzen. Es ist nicht ausweglos aber es ist auch verdammt anstrengend. Im Vergleich erscheint das Tempo für einen Illegale Farben Song recht gemächlich, jedoch mit der Wucht und Vehemenz eines Eisbergs.

Nachdem im Hause Illegalen Farben alles DIY-getreu selbst gemacht wurde, begann 2019 die Öffnung und Veränderung. Nach vorsichtigem Beschnuppern geht es für Sessions in das Bear Cave Studio der grandiosen Locas in Love. Gemeinsam werden Armeen von Verstärkern and Tonnen von Effektgeräten angeschlossen und zunehmend spielt der Synthesizer (gerne alt, analog und ein wenig kaputt) eine Rolle im Klangbild der Illegalen Farben. Aus einer Idee wird dann am 06.10. eine emotionale Dampfwalze von Song. Aus der Höhle, aus der “Unter deiner Haut” gekrochen kommt, werden im Verlauf des Jahres 2020 noch weitere Songs kriechen. Im Moment zählt aber erstmal dieser Song.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

19.03.2020 - 19:29 Uhr - Newsbeitrag
Heute erscheint die neue ILLEGALE FARBEN Video-Single "Frankie", hier anschauen:

Es wurde produziert von Bear Machine (Björn Sonnenberg, Nicolas Epe, Luis Müller-Wallraff) und Illegale Farben. Aufgenommen im Bear Cave Studio Köln am 26.10.2019, Mix von Nicolas Epe, Mastering von Chris Mock. Text, Musik und Artwork von Illegale Farben. Cover Foto: Chris Mock

Mit “Frankie” begeben sich Illegale Farben thematisch auf eine Reise in eine nicht genauer bestimmte Realität. Weg von der “Ich”-Perspektive, rein in die Erzählung. Dort geht es um Identifikation, Rollenbilder, Selbstbild und darum, nicht dazu zu gehören, nicht eindeutig zu sein. Wer ist dieser Frankie und warum ist er das was er ist? Oder sie?
Am Ende ist die Grundfrage nach Zugehörigkeit zu (Sub-)Kulturen oder Geschlechtern zeitlos gültig, auf der Straße oder spät Nachts im Tanzpalast. Gleichzeitig wird der Wind für alles, was außer der Norm und Andersartig ist, wieder härter und da gilt es, Solidarität zu zeigen und gegenzusteuern.

Wie “Frankie” selber, machen es sich Illegale Farben zwischen allen Stühlen erst richtig gemütlich und hängen vielleicht noch ein Bild auf. Dabei ist “Frankie” aber auch unwiderstehlich poppig geraten - mit dem Mut zum Ausschweifenden - und stellt ganz kess die Frage: Ist das noch (Post-)Punk?

Das dazugehörigen Video ist ein Remix aus dem 2009 veröffentlichten Kurzfilm “Leerfahrt” von Matis Burkhardt und Dominik Bohn, dessen thematische Parallelen und das Spiel mit Identitäten die Inspiration für die visuelle Ebene waren.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

27.01.2021 - 12:21 Uhr - Newsbeitrag
"Alles Explodiert" ist die neue Single von Illegale Farben und kündigt gleichzeitig das neue und dritte Album der Band aus Köln an. Gestartet als Postpunk Band mit vitalen Wurzeln in der DIY-Szene, ist die Band nun angekommen in einer neuen Zwischenwelt aus Postpunk, Postrock und experimentellem Pop. Das Album ist düster und kompakt und berichtet von existentiellen Fragen. Alles Explodiert ist dabei Sturm und Katharsis in einem, erzählt in der Ich-Perspektive aber gleichzeitig anerkennend, dass es da noch “die Anderen” gibt, denen es ganz genauso geht. Wie geht man also um mit der Krise und dem Tag danach? Eine Frage, die zunächst persönlich gestellt wird und dann doch kollektiv erfahren wird, speziell nach dem Jahr 2020. Der Rauch und Nebel lichtet sich und danach bleibt erstmal ein “schlichter Tag”, der in seiner schlichten Normalität auf einmal extrem reizvoll erscheint. Das ist ein Gefühl, welches sich hoffentlich 2021 auch einstellen wird. “Alles explodiert” erscheint als digitale Vorabsingle und ist auf allen Streaming-Plattformen verfügbar.

Hier das Video anschauen:

Aufgenommen wurde “Alles Explodiert” im Bear Cave Studio Köln, produziert von Bear Machine (Björn Sonnenberg, Nicolas Epe, Luis Müller-Wallraff) und Illegale Farben. Mix von Nicolas Epe, Mastering von Illegale Farben im Illegale Farben Studio. Text, Musik und Artwork von Illegale Farben.

Das Album “unbedeutend ungenau” erscheint am 12.02.2021 auf Rookie Records. Digital auf allen Streaming-Plattformen und zusätzlich als streng limitierte Auflage von 100 Stück auf farbigem Vinyl.
Hier vorbestellen: https://illegalefarben.bigcartel.com/product/unbedeutend-ungenau-limited-edition-100-stuck

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

10.02.2021 - 20:41 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?

Obrac

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Registriert seit 13.06.2013

12.02.2021 - 11:52 Uhr
Hat einer ne Ahnung, warum das Album auf Spotify ein einziger lange Track ist?

eric

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2536

Registriert seit 14.06.2013

12.02.2021 - 12:01 Uhr
Album fließt ineinander und soll am Stück gehört werden, erscheint daher bloß als One-Track und auf Vinyl. (Steht im Text.)

Hätte man aicher auch anders lösen können, aber durch die Interludes sind die Songs auch so gut identifizierbar. Tracklist gab es in der Promo dennoch, wie aufgelistet.

Obrac

Postings: 1346

Registriert seit 13.06.2013

12.02.2021 - 12:05 Uhr
Da haben sie sich überhaupt keinen Gefallen mit getan, finde ich. Ab und zu will man dann ja doch mal gezielt einen bestimmten Song hören. Am Stück hören kann man das Album auch mit Einzeltracks. Ziemlich überflüssig, das Ganze.

MM13

Postings: 2075

Registriert seit 13.06.2013

12.02.2021 - 18:48 Uhr
@obrac
seh ich genauso
aber die songs sind klasse, wenn auch das album bisschen kurz ist.

Eilathan

Postings: 57

Registriert seit 30.01.2020

14.02.2021 - 22:52 Uhr
Mir gefällt das Album und auch der dazu gemachte Film sehr gut. Höre die sechs Songs dann auch gerne am Stück, daher stört mich das mit dem Onetrack nicht so sehr. Zwei Songs gibt es bei Spotify als Single, die kann man dann auch in Playlisten einbauen.

S.v.K.

Postings: 198

Registriert seit 13.06.2013

15.02.2021 - 12:23 Uhr
Das ist wirklich einfach nur eine beschissene Idee. Ich mag die Band ja wirklich, haben auch live einen top Eindruck gemacht. Aber sowas ist unnötige prätentiöse bevormundende Scheiße.

S.v.K.

Postings: 198

Registriert seit 13.06.2013

18.02.2021 - 12:54 Uhr
Sorry, meine Wortwahl war, vorsichtig ausgedrückt, unangemessen.

Das Album an sich jetzt mal gehört, ist wirklich sehr gut.

Stereofy

Postings: 4

Registriert seit 22.09.2019

04.04.2021 - 10:29 Uhr
Sehr clean, sehr poppig, hätte ich nicht gerade das Bedürfnis nach Krach und Aggression auf den Punkt. Ich habe gar nicht das Gefühl, dass ich die sechs Songs unbedingt in der Reihenfolge hören müsste. 9/10, bei Minute 26 haben sie mich gepackt und ich drehe lauter

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 21500

Registriert seit 08.01.2012

09.04.2021 - 19:32 Uhr - Newsbeitrag

"Menschentrainer" ist die neue Single von Illegale Farben aus dem aktuellen Album "unbedeutend ungenau" (Rookie/The Orchard).

Morgenroutine, Abendroutine, Speedreading und Achtsamkeitstraining. Jeder Mensch unterliegt einem Optimierungsbedürfnis.
Doch woher kommt das alles? Ist es Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung? Freier Wille oder Zwang?
Menschentrainer bleibt in allen diesen Fragen ambivalent. Wer ist Trainer*in und wer ist Trainierte(r) und wo führt es übermorgen hin, wenn man heute schon 110% geben muss?
Der Song mit dem so zwingenden, wie stoischen Beat treibt einen in jedem Fall weiter - inklusive dem ersten Bongo-Solo der Bandgeschichte.
Das kann zur nächsten Höchstleistung treiben oder darüber hinaus. Gestern noch am Abgrund, heute schon ein Stück weiter.
Die getanzte Selbstreflexion ist eine der beschwingteren Nummern aus “unbedeutend ungenau”, dem dritten Album der Kölner Band.
Ein Brocken gelöst aus einem Monolith bestehend aus Audio, Video, Text und Fotos.

Das Musikvideo entstammt dem Film “unbedeutend ungenau”, den die Band gemeinsam mit der Künstlerin Ines Rehberger veröffenlicht hat.

Hier das Video anschauen:

Aufgenommen wurde das Album im Bear Cave Studio Köln von Nicolas Epe und Luis Müller-Wallraff. Produziert hat Björn Sonnenberg (Locas in Love). Der Mix stammt von Nicolas Epe, Luis Müller-Wallraff und Illegale Farben, Mastering von Illegale Farben im Illegale Farben Studio.
Das Album “unbedeutend ungenau” erschien am 12.02.2021 auf Rookie Records. Digital erhältlich auf allen Streaming-Plattformen, die limitierte Vinyl Auflage ist bereits ausverkauft.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

25.06.2021 - 21:01 Uhr - Newsbeitrag
Hier das Video anschauen:

“Wird schon irgendwie gehen” - ein Satz so profan und doch so eindringlich. Er steht für das Durchhalten in individuellen Krisen, genau wie bei einer weltweiten Pandemie.
Im Kontext des Albums “unbedeutend ungenau” ist “Hunderttausend” der Silberstreifen am Horizont.
In Zeiten von Lockerungen und langsamen Ausschleichen aus dem Pandemie-Alltag bietet der Song die richtigen Schlüsselreize.
“Nach Hunderttausend Jahren bin ich aufgewacht”, so fühlt es sich gerade bestimmt bei Vielen an.
Der Neuanfang und Aufbruch ist dabei aber nicht das Resultat eines großen Triumphs sondern eher die Reflexion darüber, dass man es überhaupt geschafft hat bis hier hin.
Die Relativität der Zeit war nie greifbarer als jetzt, wann war denn dieses “davor” und wann fängt dieses “danach” an und überhaupt: Was hat das mit mir gemacht?
Die Musik bleibt dabei nicht vage, lässt aber viel Raum für Uneindeutigkeiten und wenn man hier noch im weitesten Sinne von Rockmusik sprechen will, dann nur mit Gitarren als Schichten und nicht als Brett.
Was bleibt ist die Erkenntnis, dass es weitergeht, sogar weitergehen muss.

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