Steven Wilson - The future bites

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Hoschi

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Registriert seit 16.01.2017

26.09.2020 - 13:30 Uhr
Gute Entscheidung :)

Am besten wirkt das Album, wenn man vorher die Thematik ergoogelt(Konzeptalbum):

"According to Wilson, the album is written from a female perspective, and the concept and story are inspired by the case of Joyce Carol Vincent, where a woman living in a large city dies in her apartment and no one misses her for over two years, despite her having family and friends. Wilson explained:

"The basic story, or concept of the record – it's about a woman growing up, who goes to live in the city, very isolated, and she disappears one day and no one notices. There's more to it than that. Now, what's really interesting about this story is that your initial reaction when you hear a story like that is, 'Ah, little old bag lady that no one notices, no one cares about.' [Vincent] wasn't [like that]. She was young, she was popular, she was attractive, she had many friends, she had family, but for whatever reason, nobody missed her for three years."

Fiep

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Registriert seit 29.04.2014

26.09.2020 - 13:36 Uhr
Daran erinnere ich mich noch, die presse mitteilungen habe ich verfolgt, aber dann nicht reingehört da es mich einfach nicht interessiert hatte. Hätte zu dem zeitpunkt das album wohl nur verrissen ohne ihm eine chance zu geben

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

01.10.2020 - 00:02 Uhr
Steven Wilson wird mit dem neuen Album wohl kaum einen großen kommerziellen Erfolg erzielen. Ich glaube, einige haben da auch falsche Vorstellungen. "Je mehr Pop, desto mehr kommerzieller Erfolg" wird bei Künstlern, die bereits eine bestimmte Nische erfolgreich besetzen, überschätzt.

Ich hab zB auch früher von manchen gelesen, dass Opeth bei dem Weglassen der Death Metal-Elemente kommerzielle Motive gehabt haben könnte. Das glaube ich nicht. Man gewinnt Fans, aber verliert auch andere. Ich habe nicht den Eindruck, dass das so funktioniert.

Mein Eindruck ist, dass es aus kommerzieller Perspektive das wichtigste für Künstler ist, weiter die bereits aufgebaute Fanbase zu bedienen. Wenn man dann noch die eine oder andere Kante entfernt, ohne den Markenkern in Gänze zu verraten, mag das förderlich sein, aber ein drastischer Stilwechsel zum Pop kann auch genau so gut nach hinten losgehen.

Pivo

Postings: 496

Registriert seit 29.05.2017

01.10.2020 - 09:51 Uhr
Ich bin Wilson-Fan durch und durch, aber sicher nicht hörig. Für mich ist die "Nachhaltigkeit" eines Albums entscheidet, ob ich es als geniales Werk bezeichne oder nicht. Für mich stellt sich die Frage: Ist die Musik für mich in einigen Jahren immer noch wert in den Player gelegt zu werden oder nicht.
So ging es mir z.B. mit HCE. Das Album läuft auch heute noch immer mal wieder gerne durch. Songs wie Ancestral wissen wimmer wieder zu gefallen.

Die neuen Songs habe ich mir auch ein paar Mal angehört. Personal Shopper vielleicht fünf Mal und den Eminent Sleazy zwei oder drei Mal...… und was soll ich sagen: Das reicht mir völlig aus. Ich habe alles gehört. Man muss aus den Songs nichts rausarbeiten. Für das lockere Nebenbeihören ist es nicht schmissig genug und für den Kopfhörer zu langweilig.... ich weiß nicht so recht, wo SW damit hin will, aber von mir entfernt er sich damit. Schade drum.

Zappyesque

Postings: 398

Registriert seit 22.01.2014

01.10.2020 - 12:55 Uhr
Bezüglich der Progression Progressive Rocker zum Pop hin:
Ist das nicht einfach ein typische Tendenz von Künstlern, die im Progressive Rock aufblühten, in der späteren Phase ihres Werkes sich an eingängigere Strukturen zu probieren. Ich denke da an Collins, der mit frühen Genesis und Brand x ja epische Fusion und Prog Werke hingelegt hat, bevor er anschließend als Adult Contemporary star den Gipfel der konservativen Musik erreichte. Sehr ähnliches gilt natürlich für Peter Gabriel. Aber Ich denke da auch an Bands wie Yes, sogar gentle Giant. Interessant ist bei diesem Vergleich evtl., das besagte Künstler mit dem Prog in den 70ern tatsächlich ein viel größeres Publikum bedienten als es die Generation tat und tut, die ihn in den 90ern wieder zum Leben erweckte. Yes, Genesis und co. wurden ja riesig verkauft. Anschließend versuchten sie mit ihren poppigeren Versuchen ja nur mit der Zeit zu gehen, da die langen Strukturen und konzeptuellen Projekte nicht mehr so frisch und angesagt waren. Diese Tendenz ist ja jener von heute nicht ganz gleichzusetzen. Anderseits kann man (und würde ich) behaupten, dass die oben genannten Künstler auch so Interesse daran hatten in die minimalistischere Richtung zu gehen, einfach aus reinem musikalischen Interesse. Das ist glaube ich auch ziemlich sicher mit Abstand der bewegendere Grund, weshalb Wilson die Mucke macht die er nun gerade macht. In der Hinsicht will ich aber behaupten, dass zu Ihrer Zeit Gabriel oder Collins wesentlich originellere und bessere Songwriter waren, als es Wilson heute ist. Mal ganz davon abgesehen, dass ihre Stimmen eine kurzweilige Nummer viel besser tragen konnten als es Wilsons Falsett tut.

kingbritt

Postings: 2632

Registriert seit 31.08.2016

01.10.2020 - 14:11 Uhr
Bei Genesis hin zu deren Soloprojekten muß man auch den zeitlichen Kontext Entwicklung/Epochen sehen. Das ist bei PT und Wilson ja nicht so. Er bediente sich an bereits vorhanden Vorbilder wie Pink Floyd bis hin zu dem 80'er Aufwasch. Vor allen immer mit illustren Musikern, die bei weitem besser sind wie er. Wüste jetzt nicht was er großartig neu für sich in Anspruch nehmen kann, außer das ein guter Produzent ist und alles gut zu eine Show zusammen fügen kann.

Bonzo

Postings: 1675

Registriert seit 13.06.2013

13.10.2020 - 12:00 Uhr
EMINENT SLEAZE klingt out of touch. Bei Abba bedienen schön und gut, aber dann nehme ich doch nicht die Referenz aus dem mediokren Regal raus und vergesse, dass vor allem die hohen Noten die Magie Abbas ausmachen.

Mal sehen wie dann am Ende das große angekündigte Gesamtkunstwerk aussieht.

Mr Oh so

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Registriert seit 13.06.2013

13.10.2020 - 12:18 Uhr
Also Abba höre ich bei Eminent Sleaze nicht heraus. Klingt eher wie eine 70s-Funk-Nummer, bei der man das Tempo rausgedreht hat.

Bonzo

Postings: 1675

Registriert seit 13.06.2013

13.10.2020 - 13:09 Uhr
Die Abba-Anleihen sind auf dem lahmen Summer Night City zu finden. Der mehrstimmige Gesang ist sehr Abba.

Mr Oh so

Postings: 1503

Registriert seit 13.06.2013

13.10.2020 - 14:07 Uhr
Ach Du meinst die Ähnlichkeiten in der Melodie? Naja, wär für mich kein Punkt. Eher schon, dass ich so ähnliche SOngs schon öfter gehört habe.

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