Steven Wilson - The future bites

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21.10.2019 - 17:34 Uhr
Wilson hält sein Privatleben wohl entschieden geheim. Ist wohl auch weise so.

Außerdem, was vielleicht gerne mal vergessen wird, auch Musiker mögen durchaus Popmusik. Es ist oft ja eher die Attitüde und Herangehensweise an die Musik, die dann viele abstößt, weil es eine Sache 'seelenlos' machen würde.

Dem Fan muss das natürlich nicht gefallen, der darf das gerne doof finden. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dem Raven Album gar nicht sooo viel anzufangen weiß. Für viele ist es ein Favorit und es ist sicher nicht schlecht, aber HCE, TTB und Insurgentes (und in kleinerem Maße GFD) höre ich mir viel lieber an.

nörtz

User und News-Scout

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21.10.2019 - 17:41 Uhr
TTB war mir irgendwie zu viel Selbstplagiat. Klang für mich teilweise wie schon mal gehört.

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21.10.2019 - 17:59 Uhr
Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Gefühl an sich nicht hatte. So krass anders war TTB aber tatsächlich nicht. Man sagt ja gerne, dass Asylum bei Prodigal borgt und manche vergleichen Song of I. Detonation erinnert am Anfang wahrscheinlich an Ancestral. Das ist tatsächlich der einzige Song auf TTB, den ich eher meh finde, einfach weil das letzte Drittel mir nichts gibt.

Analog Kid

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21.10.2019 - 18:17 Uhr
Die Raven find ich von seinem Solokram bisher am besten. Das war edler Retroprog mit guten Melodien und durchgängig interessanten Songs.

Mit der TTB isses schwierig, hab eigentlich selten Bock die zu hören, aber wenn, dann find ich sie eigentlich durchgehend passabel bis gut, selbst "Permanating". In Zukunft kanns aber gern auch wieder etwas "proggiger" werden.

Er antwortete übrigens mal zu PT-Zeiten noch glaub ich in nem Interview auf die Frage nach seinem ersten selbst gekauften Album mit "Out Of The Blue" von ELO, und das wär auch heute noch ein alltime-favourite von ihm, also womöglich ist er auf seine alten Tage bloß auf den Geschmack gekommen ist, sowas "auch" mal zu probieren :)

timo

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21.10.2019 - 19:09 Uhr
Weiß jemand, wie es in der Arena in Oberhausen so generell um die Klangqualität bestellt ist?

An der Seite im Oberrang leider beschissen. Glaub mir. Zentral im Innenraum etwas besser.

timo

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21.10.2019 - 19:12 Uhr
Mit Porcupine Tree 2009 waren so 4.000er Hallen das höchste der Gefühle wie das Kölner Palladium...
Aha, Du warst also auch auf der Incident-Tour. Ich fand's großartig. The Incident gefällt mir persönlich auch wesentlich besser als Hand.Cannot.Erase.

BVBe

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21.10.2019 - 20:11 Uhr
Grace For Drowning ist für mich sein Opus Magnum. Ein Monument. Hand.Cannot.Erase hat eine unglaubliche zweite Hälfte mit sehr dichter Atmosphäre, und es funktioniert wunderbar als Konzeptalbum.

To The Bone fand ich "nur okay" - und das gar nicht wegen Permanating. Ich glaube am meisten stören mich da seine Duette mit den Damen.

Ist aber alles Geschmackssache und mäkeln auf hohem Niveau. Bei seinem hohen Output hat Mr. Wilson doch verhältnismäßig wenig Ausschuss dabei.

keenan

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22.10.2019 - 12:06 Uhr
live war porcupine tree meiner meinung nach 2007 auf ihrem zenit, auch wenn "fear of a blank planet" nicht mein lieblingsalbum von porcupine tree ist.

ich freue mich aufs neue wilson album. seine ersten solowerke fand ich zwar eher mau, dafür ist "hand cannot erase" eines meiner lieblingsalben. "to the bone" hatte noch viele tolle einzelsongs. gerade die lieder mit ninet sind die höhepunkte für mich.

BVBe

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22.10.2019 - 12:17 Uhr
Ich finde ihre Stimme unerträglich.

Neuer

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22.10.2019 - 12:32 Uhr
Also ich finde sie auch klasse. Überhaupt gibt es Wilsons Liedern einen etwas anderen Anstrich, was ihnen gut getan hat

Voyage 34

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22.10.2019 - 20:30 Uhr
Ich mag Insurgentes immer noch am liebsten was seinen Solo Output Angeht, Grace for drowning steht dem aber kaum nach. Bin sehr gespannt was kommt, enttäuscht war ich noch nie

manfredson

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05.03.2020 - 18:55 Uhr
Albumtrailer, zwar noch ohne wirkliche Musik, aber liefert einen Ausblick aufs Konzept (falls es denn tatsächlich ein Konzeptalbum wird, sieht aber ganz danach aus):

https://www.youtube.com/watch?v=Asex3WtLPOA

Lateralis84skleinerBruder

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08.03.2020 - 14:08 Uhr
Weiß ja nicht, wie lange im Vorfeld die Kampagne produziert wurde, aber das mit dem Toilettenpapier ist ja mal sowas von am Puls der Zeit :D

Voyage 34

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08.03.2020 - 14:38 Uhr
Nicht nur das Toilettenpapier.. Atemschutzmasken auch! :-D

nörtz

User und News-Scout

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08.03.2020 - 15:14 Uhr
Hoffentlich kommt dieses Mal mehr als Selbstkopien und Langweiler-Pop heraus.

Neuer

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08.03.2020 - 18:38 Uhr
Es soll ja angeblich elektronischer werden. Da bin ich wirklich gespannt.

Voyage 34

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09.03.2020 - 13:12 Uhr
Ich meine er hatte erwähnt dass Prince ne große Rolle für den nächsten Output spielt...

Lateralis84skleinerBruder

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09.03.2020 - 13:46 Uhr
Und ich dachte Tangerine Dream

manfredson

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09.03.2020 - 19:19 Uhr
In welche Richtung es auch immer genau geht, ich kann mir gut vorstellen, dass es diesmal wieder einen etwas einheitlichen Stil gibt als auf "To the Bone", das vielleicht im Nachhinein eher als Übergangsalbum gelten wird. Wenn man sich an dem Design der Website (http://thefuturebites.com/) und Social-Media-Kampagne orientiert, dürfte es ja recht modern werden.

Wenn ich den Countdown oben auf der Website richtig interpretiere, gibt es ja vielleicht am Donnerstag den ersten neuen Song zu hören.

Pivo

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10.03.2020 - 09:20 Uhr
Ich fand das Konzept zu HCE irgendwie ansprechender. Nach Sichtung des Trailers auf Facebook geht es wohl um das Konsumverhalten der heutigen Zeit. Da fand ich das persönliche Schicksal, welches in HCE Thema war, spannender. Thematisch könnte man natürlich beim neuen Album dann schon von mehr Elektronik/Industrial ausgehen und einen eher kühlen Klang erwarten. Mal sehen was passiert wenn der Countdown abläuft....
Es kann sich eigentlich nur um einen ersten Song des neues Albums handeln..... Oder man präsentiert den TFB-Flaschenöffner als nächsten sinnlosen Artikel... :-)

Lateralis84skleinerBruder

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10.03.2020 - 10:30 Uhr
HCE war ein starkes Konzept in einem emotionalen Grundgerüst. Das Album berührt mich heute noch genauso stark wie vor 5 Jahren.

Das neue Konzept erinnert mich eher an die kühle Distanziertheit wie ein In Absentia und besonders Fear of a blank planet. Letzteres ist leider vom Konzept her in meiner Gunst am schlechtesten gealtert.

Wilson begleitet mich jetzt schon 15 Jahre. Finde es jedes mal spannend, was er so ausbrütet und in welchen Einflüssen er sich für dieses Album austobt.
Hoffe nur, es gibt nicht so einen Über Fremdschäm Song wie Permanating

keenan

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10.03.2020 - 10:46 Uhr
ich behaupte mal, hätte "fear" nicht den monstersong anesthetize, wäre es bei vielen nicht das ach so hochgelobte magnus opus der band. denn der rest ist eigentlich lediglich porupine tree mittelmaß.

genau umgekehrt verhält es sich mit "the incident". dort ist nämlich der kernsong time flies lediglich mittelmaß und der rest darüber erhaben, weshalb es für mich mit ihr stärkstes album bleibt, auch wenn die produktion nicht so dolle war.

auch hat letzteres für mich einen viel besseren gesamtfluss als "fear" wie ich finde. und ja auch mir sagen die harmonischen, wärmeren klänge von porupine tree (the incident, lightbulb sun, stupid dream) mehr zu, als die sterilen, kalten (fear, deadwing) ;-).

Voyage 34

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10.03.2020 - 10:57 Uhr
Ein kühles Album fand ich gut. Kühl und futuristisch, konsumkritisch,.. könnte passen.


Weniger harmonie, weniger featurings fand ich auch gut

Lateralis84skleinerBruder

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10.03.2020 - 11:57 Uhr
@keenan: Deadwing habe ich nie als kalt oder steril angesehen. Ist mit The Incident, In Absentia und Recordings mein Favorit der Diskographie. Allein die Songs in der zweiten Hälfte oder auch B-Seiten Perle „Half-Light“ ist an Wärme und Schönheit in meinen Augen kaum auszuhalten.

Bei Incident gehe ich mit. Ein immer noch wachsendes wundervoll abwechslungsreiches Album

keenan

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10.03.2020 - 12:18 Uhr
apropos half light, die live version von tilburg aus dem jahre 2008 ist an schönheit von porupine tree wohl kaum zu überbieten und ist einer meiner absoluten lieblingssongs :-)

https://www.youtube.com/watch?v=XRjZ_3ZLL_I

Lateralis84skleinerBruder

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10.03.2020 - 13:51 Uhr
True

manfredson

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Registriert seit 14.06.2013

10.03.2020 - 16:20 Uhr
ich behaupte mal, hätte "fear" nicht den monstersong anesthetize, wäre es bei vielen nicht das ach so hochgelobte magnus opus der band. denn der rest ist eigentlich lediglich porupine tree mittelmaß.

Interessant, wie sehr sich die Geschmäcker da mal wieder unterscheiden. Für mich ist jeder Song auf dem Album unverzichtbar und FOABP auch generell das Beste, was Wilson bisher gemacht hat (bzw. ungefähr auf einem Level mit HCE). The Incident finde ich wiederum nicht so überzeugend, zwar sehr viele gute Ideen, die aber ungelenk aneinandergebastelt wirken und aus denen man jeweils deutlich mehr hätte machen können.

Auf ein kühles, futuristisches Wilson-Album hätte ich jedenfalls richtig Lust. Ich mochte To the Bone zwar, aber noch was in der Richtung von Alternative-Rock-Nummern wie "Same Asylum" und "People..." brauche ich jetzt nicht unbedingt, auch den Blackfield-Pop à la "Nowhere Now" kann er gerne bei Blackfield lassen, da macht er sich deutlich besser. FOABP und Insurgentes als "Haupteinflüsse", dazu noch ein stärkerer Fokus auf Elektronik, moderne Produktion, Soundspielereien, das wäre so meine favorisierte Richtung aktuell. Aber mal sehen, was wir am Donnerstag so vorgesetzt bekommen.

kingbritt

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10.03.2020 - 16:34 Uhr

Steven ist eigentlich immer im Studio, ob für Side-Projekte, eigenes Material oder um alte ProgAlben neu zu mixen.

kingbritt

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10.03.2020 - 16:42 Uhr

Ich glaube mal in der eclipsed gelesen zu haben das ihn der Canterbury Sound reizt.

Lateralis84skleinerBruder

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10.03.2020 - 16:56 Uhr
Den Canterbury Sound könnte ich mir jetzt vom modernen Konzept her nur schwer vorstellen. Passt dann eher zum Raven.

Wo ich gerade Nowhere Now lese. Finde den Song zwar gut (höre die To the bone auch immer noch gerne und am Stück), aber das Musikvideo dazu ist pure Scham. Hab selten jemanden so komisch und unnatürlich gehen sehen

Lateralis84skleinerBruder

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10.03.2020 - 17:02 Uhr
Haha, da fällt mir eine Geschichte ein. Zur Raven Tour, glaube der zweite run, fuhr ich mit nem Kumpel nach Bielefeld.
Es gab als Intro dieses Video, wo Steven den Straßenmusiker spielt, pünktlich zu Beginn geht es dann mit Trains los.

Vorher aber sieht man, wie er sich ne Kippe dreht und anzündet. Allerdings tut er nur so und die Rauchschwaden sind sichtlich mit Computer nachträglich eingefügt. Über den Kommentar meines Kumpels kann ich mich heute noch bepissen.
Er meinte total trocken, „der raucht ja wie der erste Mensch“

Herrlich.

Konzert war aber mega. Mit einem endlos guten Radioactive Toy als Zugabe. Den Unterschied zu den anderen Malen machte hier Theo Travis.

kingbritt

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10.03.2020 - 17:07 Uhr

. . . so ein Album im Stil wie von Needlepoint "Aimless Mary" geht heute noch sehr gut. Bin gespannt. Hoffe auf nur das Ausnahmegitarrist Guthrie Govan mit am zaubern ist. Da muß jetzt mal wieder was kommen. To the bone fand ich jetzt nicht so den großen Wurf. Aber die Live-Acts sind schon klasse!

Lateralis84skleinerBruder

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11.03.2020 - 05:32 Uhr
vermutlich die Tracklist

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keenan

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11.03.2020 - 08:42 Uhr
@ lateralis

wo hast du die info her?

Lateralis84skleinerBruder

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11.03.2020 - 08:44 Uhr
Instagram und Twitter

kingbritt

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11.03.2020 - 08:45 Uhr

. . . gib es mal weiter an Steven, dann weiß auch er bescheid!

Lateralis84skleinerBruder

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11.03.2020 - 08:49 Uhr
Eminent Sleaze ist sehr klangvoll.

9 Tracks. Ich tippe auf zwei 8 Minüter, den Rest 4-6 plus ein Intro und Interlude

kingbritt

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11.03.2020 - 08:57 Uhr

. . . werden noch Wetten abgeschlossen?

Schon Gastmusiker bekannt. Ist Sophie wieder mit dabei?

https://www.youtube.com/watch?v=dGTsN0L6x84

Lateralis84skleinerBruder

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11.03.2020 - 09:30 Uhr
Ich könnte mir vorstellen, dass er wieder mehr alleine gearbeitet hat.

Auch in der Live Besetzung erwarte ich Veränderungen.
Habe es so aus den Instagram Posts nach der letzten Tour heraus gelesen.
„I wish them the very best with their next projects“

keenan

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11.03.2020 - 10:08 Uhr
live sollte er schleunigst gavin holen :-D

kingbritt

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11.03.2020 - 10:12 Uhr

. . . im Prinzip braucht es als Multitalent und -instrumentalist mit eigenem Produktionsstudio eh Niemanden wirklich um ein Album einzuspielen.

kingbritt

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11.03.2020 - 10:14 Uhr

. . . die Raven-Truppe, mit Govan. Maß aller Dinge!

Marküs

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11.03.2020 - 10:21 Uhr
Bitte ein besseres Album als die Megaenttäuschung der 10er Jahre namens To the bone! Das mit Abstand schwächste Wilson Werk

kingbritt

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11.03.2020 - 10:26 Uhr

. . . hatte auch gute Momente, wenn es nicht von Wilson gewesen wäre. Da lagen die Erwartungen doch anders.

Pivo

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Registriert seit 29.05.2017

11.03.2020 - 11:51 Uhr
Ich hatte "to the bone" auch nicht wirklich lange in der Heavy-Rotation. Es waren einige gute Songs darauf aber da mir hier eine klare Linie fehlte war es mehr ein Album das die einzelnen Songs in den Vordergrund stellt und keinen roten Faden aufwies. Wilson ist für mich am stärksten wenn er seine Konzeptalben liefert. Da spielt dann der Stil (fast) keine Rolle. Aufgrund des Teasers kann man auf ein Konzeptalbum hoffen und daher bin ich sehr gespannt.

Mein Favorit ist neben "The Raven..." eindeutig "HCE". Von den alten Sachen mit Porcupine Tree kenne ich nicht alles und seine ersten Solowerke "Insurgentes" und "Grace..." fand ich persönlich ein wenig sperrig vom Zugang her.

Voyage 34

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11.03.2020 - 12:47 Uhr
Ich mag ja insurgentes sogar mit am liebsten. Wird quasi nie genannt, aber ich find athmosphäre und sound klasse. Und eben dass es sich gar nicht erst so als Opus Magnum präsentiert.

Daneben höre ich Raven auch am liebsten aus seinem Solo Output.

Zappyesque

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Registriert seit 22.01.2014

11.03.2020 - 13:58 Uhr
Ja, Grace... ist sperrig und bei der ersten Begegnung eher kühl, aber mMn auch das auf lange Sicht bereicherndste Album von Wilson. Raven ist dann doch irgendwie schnell ausgelutscht wie ich finde, obwohl der erste Impakt sehr aufregend und stark scheint. HCE ist dann über weite Strecken doch ein wenig zu pathetisch (vor allem die lyrische Ebene, da hat er mit Abstand seine schlechtesten Texte verfasst; ich denke da an "Perfect Life", den Titeltrack oder auch (und vor allem) "Happy Returns":

"Hey brother, I'd love to tell you I've been busy / But that would be a lie / Cos the truth is the years just pass like Trains / I wave but they don't slow down"

Aua...)


Darüber hinaus finde ich, dass bereits auf HCE eine gewisse Stringenz im Stil fehlt. Das eröffnende "3 years older" knüpft ja ein wenig an das 70er Jahre Progmodell von Raven an, bevor es dann über ziemlich straighten Pop zu Fusion und dann wieder modernem Prog umschlägt. Dieses breite Klangspektrum kann man natürlich sowohl als Tugend wie auch Störfaktor wahrnehmen, je nach Auge des Betrachters. Die gleiche Tendenz wird dann jedenfalls auf To the bone nochmal um einiges amplifiziert, mit mehr Fokus auf den poppigen Einschlag (in welchem Zusammenhang ich immer wieder feststellen muss, dass er in dem Rahmen kein hervorragender Songwriter ist; das können andere wesentlich besser).

Ich würde mich ja freuen wenn's jetzt wieder etwas experimenteller in der Struktur und konzeptueller im Sound weitergeht.

kingbritt

Postings: 2349

Registriert seit 31.08.2016

11.03.2020 - 14:27 Uhr

. . . Canterburry Sound wäre schon mal schön.
Immer Pink Floyd und klassische Prog-Einflüsse. Ne, Steven ist ja nicht mehr der Jüngste und ruhiger will er auch werden oder ist es schon. Was soll noch kommen nach 20PT-Alben, 15Solo Alben, 50Kollaborationen, Alte Alben der ProgHistorie neu gemixt. Live ohne Ende Touren. Dann macht er mit to the bone für seine Verhältnisse mal was Neues, was dann auch nicht bei jeden ankommt. Also welche Richtung denn nun?

Zappyesque

Postings: 397

Registriert seit 22.01.2014

11.03.2020 - 14:29 Uhr
Das ist natürlich sehr wahr; beweisen muss der Kerl schon lange nichts mehr...

Mr Oh so

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Registriert seit 13.06.2013

11.03.2020 - 14:57 Uhr
vermutlich die Tracklist

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Wow. Fantastisch.

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