Niels Frevert - Putzlicht

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AndreasM

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27.08.2019 - 09:03 Uhr
"Du kannst mich an der Ecke rauslassen" ist auch mein liebstes Frevert-Album. Da stimmt aus meiner Sicht alles (außer das es vielleicht zu kurz ist) und gerade textlich war er vielleicht nie so gut. Die "Zettel auf dem Boden" mochte ich dann auch recht gern, beim "Paradies der gefälschten Dinge" hat er mich dann aber ein wenig verloren. Vielleicht sollte ich noch mal reinhören.

Die "Seltsam öffne mich" ist auf jeden Fall zu empfehlen. Da ist alles noch rauer und das Album grenzt sich schon auch vom musikalischen Ansatz von den Nachfolgern ab.

Ins neue Album habe ich gestern nun auch endlich mal reingehört und es hat mir auf Anhieb besser gefallen, als ich das "Paradies der gefälschten Dinge" (vielleicht leicht zu kitschig?) in Erinnerung habe.

jo

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27.08.2019 - 15:19 Uhr
Nein, die "Du kannst mich an der Ecke rauslassen" wäre bei mir klar nur auf dem zweiten Platz, eben hinter "Paradies..." Wobei sie vom Stil her gar nicht so einfach zu vergleichen sind. Die "Zettel auf dem Boden" war mir insgesamt etwas zu deprimierend - das hat er mit dem Nachfolger gut aufgefangen und war eben so gut - wenn man Schönklang mag - wie noch nie.

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.08.2019 - 12:53 Uhr
Transparenzhinweis: Wie erst danach auffiel, fehlte uns der Song "Nie mehr wie vorher" für die Rezension. Ist jetzt ergänzt, ändert aber auch nichts an der Bewertung.

jo

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28.08.2019 - 13:38 Uhr
War der auf eurer Promo also nicht drauf?

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.08.2019 - 13:47 Uhr
Wir haben einen Download erhalten, anhand dessen wir auch Tracklist/Spieldauer übernommen haben, und erst jetzt kam der Hinweis, dass dort ein Song fehlte. Kann passieren - und die Bewertung ändert sich dadurch ja nicht.

jo

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28.08.2019 - 13:56 Uhr
Wollte ich damit auch nicht unterstellen. Ist hier nur interessant, weil Pascal und ich uns vorher noch über den Fluss des Albums und so weiter gesprochen haben.

Armin

Plattentests.de-Chef

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28.08.2019 - 13:58 Uhr
Natürlich hat Pascal inzwischen auch den fehlenden Song gehört, war aber weder ein Highlight noch hätte es die Bewertung geändert, indem es den Fluss durcheinandergebracht hätte. ;-)

Pascal

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28.08.2019 - 14:24 Uhr
Ich sag mal so: Dass da jetzt ein weiterer Song drin ist, war in den 3 Durchläufen seither freilich etwas ungewohnt, wenn man das Album ohne ihn kennt. Aber es ist ein sehr guter Song, der sich für jeden nahtlos einfügen wird, der nicht vorher zigmal das Album ohne ihn gehört hat, davon bin ich überzeugt. Shit happens. Glücklicherweise nicht unser Fehler. Und glücklicherweise nichts, was jetzt die Wertung und meine Begeisterung schmälern würde.

jo

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28.08.2019 - 15:30 Uhr
@Armin:

Auch das habe ich ja keineswegs angedeutet.

Es ging nur darum, dass Pascal ja vorher meinte, er hört Alben lieber gleich am Stück (in der vorgesehenen Reihenfolge) und dass er es mittlerweile vermeidet, Songs vorher rauszupicken und zu hören.

Hier kann er natürlich nichts dafür, aber es ist irgendwie lustig, dass das jetzt gerade in dem Fall passiert ist, über den wir uns unterhalten haben.

Dass das jetzt keineswegs schlimm ist oder irgendetwas (Bewertung, Highlights) ändern sollte, stand ja gar nicht infrage.

Das Einzige, was es für mich ändert: Ich bin so nur weiterhin froh, dass ich noch nicht reingehört habe (falls der bei mir auch fehlt; habe noch nicht nachgeschaut).

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

28.08.2019 - 22:11 Uhr
Hab auch keine Unterstellung unterstellt. ;-)

jo

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Registriert seit 13.06.2013

28.08.2019 - 22:30 Uhr
Okay :) - umso besser. Es "klang" so rechtfertigend - und das ist doch seit der Registrierungspflicht eigentlich nicht mehr nötig ;). Nein, ernsthaft: Transparenz war ja schon gegeben, daher hatte ich es so verstanden.

jo

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Registriert seit 13.06.2013

29.08.2019 - 20:50 Uhr
Habe mir heute mal die Rezension durchgelesen - klingt prima, freue mich drauf.

Insgesamt auch schön geschrieben, Pascal. Zwei Kleinigkeiten wären da aber noch:
1) "Das liegt zum Einen (...) erscheint. Zum Anderen (...)" -> "einen" und "anderen" werden kleingeschrieben.
2) Er hat doch vorher schon mit Steinke zusammengearbeitet. So klingt es, als wäre das zum ersten Mal der Fall (vielleicht kommt es aber nur mir wegen der Forster-Referenz so vor).

Pascal

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30.08.2019 - 02:39 Uhr
Du bist auch Schreiberling, oder? Dachte schon dran, weil du meintest, du hättest auch ein Muster des Albums. Wenn du magst, schreib mir gern mal an pascal@plattentests.de und stell dich vor ;)

1) Ja, klar. Änder ich morgen.
2) Aber noch nicht in dem Umfang eines ganzen Albums, oder lieg ich da falsch?

pai-mei

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Registriert seit 25.08.2019

30.08.2019 - 07:16 Uhr
Schade, hatte gehofft das heute ein weiterer Song (Als könnte man die Sterne berühren) vorab veröffentlicht wird. Ist aber leider nicht der Fall.....

pai-mei

Postings: 3

Registriert seit 25.08.2019

06.09.2019 - 22:11 Uhr
Endlich ist die neue Niels Frevert Scheibe raus. Ein tolles Album, da tut auch die lange Wartezeit nicht mehr weh. Herr Frevert überzeugt von Anfang bis Ende. Mein persönliches Highlight ist der Titelsong „Putzlicht“. Ein perfekter Song. Ich bin gespannt auf die Tour und auf die Live Umsetzung. Das kann nur (sehr) gut werden.

jo

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Registriert seit 13.06.2013

06.09.2019 - 22:35 Uhr
Hab's jetzt heute auch mehrmals gehört, möchte mir aber noch ein bisschen Zeit lassen mit nem genaueren Urteil.

Aber meine Hoffnungen kommen schon mal hin: Doch ziemlich ähnlich ("songdienlich") der "Paradies...", jedoch mit etwas mehr Band im Schlepptau. "Putzlicht" (der Song) hatte es mir auch gleich angetan. Bin sehr gespannt auf die weiteren Hördurchgänge.

@Pascal:
zu 2) Du hast natürlich vollkommen Recht. Ich war anscheinend durch einige Pressemeldungen irritiert...

Mic

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Registriert seit 24.08.2019

15.09.2019 - 00:52 Uhr
So nach 10 Durchgängen. Was soll ich sagen. Scheisse was hat der Niels da für ein Brett hingelegt? Unfassbar. Und seine Stimme geht bei mir durch Mark und Bein. Schon verrückt, wenn Künstler so einem am Herzen liegen. Aber Niels ist neben Ryan Adams und John Fogerty mein dritter Herzpartner :-)

dreckskerl

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15.09.2019 - 08:18 Uhr
Ich schließe mich der Begeisterung an, ganz großes Album.
In sich stimmig und enorm emotional, ganz nah am Kitsch, aber eben so, dass es berührt.
Tolle Melodien, einfach verdammt gute Songs.

Das einzige was mich dann von einer 10 abhält ist, dass mir die Produktion in manchen Teilen tatsächlich etwas zu forsterlike klingt, ein wenig zu "luftig" und "weich".



Enrico Palazzo

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15.09.2019 - 08:21 Uhr
Ich find die Texte leider manchmal vollkommen Schlägerhaft und Banane. Ist aber mein Frevertproblem. Ich hatte mir nach dem großartigen Leguane mehr erhofft. Leguane ist imho auch der einzige Song auf dem Album, der textlich anders geworden ist.

Enrico Palazzo

Postings: 17

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15.09.2019 - 08:22 Uhr
Schlagerhaft, nicht schlägerhaft

Enrico Palazzo

Postings: 17

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15.09.2019 - 08:28 Uhr
"Sterne berühren" find ich sogar ganz, ganz furchtbar.

jo

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15.09.2019 - 13:00 Uhr
Ich finde, das konnte man ihm zu Nationalgalerie-Zeiten vorwerfen. Jetzt eher nicht mehr.

dreckskerl

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15.09.2019 - 14:48 Uhr
Ich kann schon eine schlagerhaftigkeitskritik nachvollziehen, aber neben den Texten gibt es noch die Präsentation und textlich sind es manche Zeilen, aber nicht komplette Texte die wirklich schlagerhaft sind.
Wobei diese Grenze ja sehr individuell zu ziehen ist...Tocotronic wird, als Beispiel, ja auch schlagerhaftigkeit vorgeworfen.
Aber wem dass zu soft und gefühlig ist , volles Verständnis, aber in seinem Genre ist das Album echt ziemlich klasse.

Schlagerhaftigkeit ist ein schönes deutsches Wort.

Enrico Palazzo

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15.09.2019 - 17:25 Uhr
Wobei ich noch was positives erwähnen möchte: den Sound der Platte finde ich fantastisch! Da hat Nils offenbar viel War on Drugs gehört.

Pascal

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 13.02.2013

15.09.2019 - 19:50 Uhr
Den TWOD-Vergleich hab ich gestern von einem Freund gehört, bin da aber zu wenig im Thema, um das zu beurteilen ... Ansonsten, Frevert war schon immer nah am Kitsch unterwegs. In "Wind in Deinem Haar" nimmt er sich da m.E. sogar bissle selbst auf die Kappe. Mir ist es 1000x lieber, wenn Frevert Sterne berühren kann, als wenn z.B. ein Uhlmann einen beliebigen pseudocoolen Quarksatz rausjault. Warum? Weil Frevert arschkredibil ist, selbst wenn der Schleim schon tropft.

jo

Postings: 773

Registriert seit 13.06.2013

15.09.2019 - 21:12 Uhr
Auf jeden Fall - und genau das ist es auch, was Frevert und auch zu Knyphausen ausmacht. Es ist einfach nicht schlimm, sondern fügt sich wunderbar in das restliche Gebilde ein, ohne "schlagermäßig" zu wirken (das ging mit Nationalgalerie jedoch nicht immer gut). Es mag auf dem Papier mal schwülstig klingen, aber auch durch die Art und Weise der Präsentation werden da Zweifel schnell weggewischt.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

15.09.2019 - 21:24 Uhr
wunderbar in letztlich unnötige Klammern zu setzen.
wie den rest.

Mic

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Registriert seit 24.08.2019

17.09.2019 - 00:00 Uhr
Ganz toll Pascal. Genauso geht es mir auch. Niels nehme ich jede Zeile so ab wie er sie singt und sie beruhrt mich einfach. Bei Thees ist es nur noch posaunen.

Mic

Postings: 21

Registriert seit 24.08.2019

17.09.2019 - 00:09 Uhr
Sterne berühren finde ich persönlich richtig cool :-)

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 15736

Registriert seit 08.01.2012

17.09.2019 - 12:31 Uhr - Newsbeitrag
NIELS FREVERT - PUTZLICHT (Candy Bomber Session - offizielles Video)




Die Pressemitteilung landet hier mit Verspätung, ich war ein paar Tage offline.

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