Baroness - Gold & grey

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tjsifi

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15.03.2019 - 11:21 Uhr
Toller erster Song!

https://youtu.be/tQX_oVVORFU

Tracklist:
01. "Front Toward Enemy"
02. "I'm Already Gone"
03. "Seasons"
04. "Sevens"
05. "Tourniquet"
06. "Anchor's Lament"
07. "Throw Me An Anchor"
08. "I'd Do Anything"
09. "Blankets Of Ash"
10. "Emmett-Radiating Light"
11. "Cold Blooded Angels"
12. "Crooked Mile"
13. "Broken Halo"
14. "Can Oscura"
15. "Borderlines"
16. "Assault On East Falls"
17. "Pale Sun"

Marküs

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18.03.2019 - 17:33 Uhr
Bin gespannt, ob die mich nochmal abholen. Die letzte hielt ich für redundant. Yellow and green nur zum Teil für gut. Dazu kam ein ganz schwacher Liveauftritt vor etlichen Jahren im Dortmunder FZW. Der Sänger klang am Mikro gar scheußlich. Aber die Blaue ist und bleibt halt einfach großartig.

Armin

Plattentests.de-Chef

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04.04.2019 - 19:16 Uhr - Newsbeitrag
BARONESS

Album: “Gold & Grey”

VÖ: 14.06.2019 als CD, Vinyl und digital durch Abraxan Hymns/ Vertrieb ADA

www.yourbaroness.com





Baroness veröffentlichen ihr mit Spannung erwartetes neues Album „Gold & Grey“ am 14. Juni 2019 via Abraxan Hymns.

Die erste Single „Borderlines“ stellte die Band beim Tourstart in Houston erstmals vor Livepublikum vor. Das offizielle Video ist hier zu sehen: .



"Es war schon immer unser Ziel, noch anspruchsvollere, ehrlichere und fesselndere Songs zu schreiben und einen einzigartigen und herausfordernden Sound zu entwickeln.“, erklärt John Baizley, Gründer, Gitarrist und Sänger von Baroness, der erneut das Artwork gestaltet hat. „Ich bin sicher, dass wir unser bislang bestes und bewegendstes Album aufgenommen haben. Wir haben unglaublich tief in uns selbst gegraben und uns gegenseitig herausgefordert. Ich bin davon überzeugt, dass wir ein Songwriting in dieser Form nie wieder wiederholen können. Sebastian, Nick und Gina zu meinen Bandkollegen als auch zu meinen Freunden zählen zu dürfen, macht mich sehr glücklich. Sie haben mich zu einem besseren Songwriter, Musiker und Sänger werden lassen. Wir können die Veröffentlichung kaum erwarten und freuen uns auch sehr, wieder auf Tour zu sein, um diese irren Songs unseren Fans zu präsentieren. Es warten einige Überraschungen auf Euch.“



Für die Aufnahmen von “Gold & Grey“ arbeiteten Baroness erneut mit „Purple“-Produzent Dave Fridmann (The Flaming Lips, Mogwai) zusammen und zogen sich in dessen Tarbox Road Studio etwas abseits von New York zurück. Auf den insgesamt 17 Tracks ist erstmalig die Gitarristin Gina Gleason zu hören, außerdem entschied sich die Band für einen komplett anderen Aufnahmeprozess. Zum ersten Mal nahmen sie Teile des Gesangs, der Gitarren und Overdubs in Baizleys Heimstudio auf und vermieden auch ihre übliche Routine, das Studio mit einem minutiös durchgetakteten Zeitplan zu betreten. Stattdessen entschieden sie sich für eine lockere, improvisierte Herangehensweise.



„Auf ‚Gold´& Grey‘ haben wir neue Wege in einem abenteuerlichen Klanglabyrinth eingeschlagen. Wir haben uns an Sounds und Stile herangewagt, die auf früheren Baroness-Alben nicht zu hören sind. Ich freue mich, unsere Fans in unserem neuen musikalischen Zuhause begrüßen zu können.“, fügt Schlagzeuger Sebastian Thomson hinzu.



„Die Möglichkeit, Musik ohne vorgesteckte Grenzen zu erschaffen, war befreiend und einschüchternd zugleich.“, gesteht Gitarristin Gina Gleason. „Doch nachdem wir uns aus unserer Angst- und Wohlfühlzone befreit hatten, haben wir vier uns auf eine Art miteinander verbunden, die es uns erlaubte, frei zu erschaffen, uns gegenseitig zu motivieren und diese einzigartige Klangwelt zu bauen, die schließlich zu ‚Gold & Grey‘ geworden ist. Als langjährige Baroness-Hörerin ist es aufregend, sowohl etwas Neues geschaffen zu haben als auch die tiefe Liebe und das Verständnis für die Wurzeln der Band zu bewahren. Die Entstehung des Albums als eine große Reise zu bezeichnen, wäre noch ziemlich untertrieben. Wir sind gespannt darauf diese Erfahrungen und die Musik mit allen teilen zu können.“



Mitte März begann die Nordamerika-Tour von Baroness zusammen mit Deafheaven und Zeal & Ardor. Tourtermine in Europa sind in Planung.



“Gold & Grey” kann ab sofort hier vorbestellt werden: (http://smarturl.it/baroness-goldandgrey). Das Album ist in verschiedenen, limitierten Vinyl- und Merchandise-Bundles erhältlich. Wer das Album digital vorbestellt, erhält die Single „Borderline“ vorab gratis.



Baroness sind John Baizley (Gesang / Gitarre), Gina Gleason (Gitarre), Nick Jost (Bass) und Sebastian Thomson (Schlagzeug). Sie erhielten eine GRAMMY®-Nominierung für den Song „Shock Me“ (aus dem 2015 erschienenem Album „Purple“) in der Kategorie „Best Metal Performance“.



„Purple“ erhielt weltweit fantastische Kritiken. Das Magazin „Pitchfork“ bezeichnete die Songs darauf als „einige der größten und stärksten, die Baroness je geschrieben haben“. Das Mojo Magazin verkündete: „Baroness haben ihr Meisterwerk geschrieben“. Es erhielt zahlreiche Jahresauszeichnungen, darunter Platz 10 für „Shock Me“ in den Top 40 Songs von Entertainment Weekly (2015), Platz 6 der besten Metalalben von Pitchfork (2015) und Platz 7 der 20 besten Metalalben des Rolling Stone (2015).



Baroness veröffentlichten seit ihrer Gründung folgende Alben: First (EP, 2004), Second (EP, 2004), A Grey Sigh in a Flower Husk (Split LP, 2007), Red Album (2007), Blue Record (2009), Yellow & Green (2012) und Purple (2015).


Rote Arme Fraktion

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04.04.2019 - 21:18 Uhr
Gibt schon einen Thread zu dem Album. Bitte zusammenführen.

Armin

Plattentests.de-Chef

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10.04.2019 - 20:46 Uhr - Newsbeitrag


PHILADELPHIA, April 10, 2019 – Baroness, who release their fifth album, Gold & Grey on June 14 via Abraxan Hymns, give fans another early listen to the 17-track collection with the release of a video for “Seasons” (http://smarturl.it/baroness-goldandgrey).



“Seasons,” which the band premiered at their recent Worcester performance, takes fans behind-the-scenes into the recording for Gold & Grey, featuring pre-production footage from the singer/guitar player John Baizley’s Philadelphia basement studio. The bulk of the album was recorded at producer Dave Fridmann’s (The Flaming Lips, Mogwai) upstate New York Tarbox Road Studio.



"The term I kept using was that I wanted to create something that was more kaleidoscopic than our former records," says Baizley of the band’s approach to the new album. "We were trying to say something new with our instruments, with our sound intact, with the spirit of the band intact, but not applying the typical conventions when possible."



Baroness, who are in the final few days of their current co-headlining run with Deafheaven, have also announced a five week U.S. “Grey & Gold Tour,” kicking off on July 11. Tickets are on-sale this Friday, April 12, at 10 am local time.

Armin

Plattentests.de-Chef

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10.04.2019 - 20:47 Uhr
Ist zusammengepackt, danke.

hos

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11.04.2019 - 01:39 Uhr
find ja die Gesangslinien bei Baroness mittlerweile ein wenig ausgelutscht und eindimensional. Klar, Markenzeichen und so. Trotzdem leicht nervig.

Sollten die beiden Videos auch den Sound vom Album widerspiegeln (ich hoffe nicht) dann wäre es für meinen Geschmack im Bassbereich zu übersteuert. Würd ich so nicht im Regal haben wollen.



Marküs

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11.04.2019 - 06:50 Uhr
Der Gesang ist seit jeher der große Schwachpunkt, juckte auf der Blauen aber keh Sau. Die war trotzdem richtig geil. Ich bleibe skeptisch. Yellow & Green war damals eine der größten Enttäuschungen.

tjsifi

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12.04.2019 - 13:44 Uhr
Seasons für mich wieder ein absolut herausragender Song.
Auch technisch wieder mal sehr beeindruckend!

tjsifi

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16.05.2019 - 10:14 Uhr
Kann mir bitte jemand erklären wie man ein Video einbettet?

Throw me an anchor
https://youtu.be/KcWFiTJ23Vo

Armin

Plattentests.de-Chef

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16.05.2019 - 18:49 Uhr - Newsbeitrag
Die amerikanische Indierockband Baroness, deren Veröffentlichung des ungeduldig erwarteten fünften Albums „Gold & Grey“ in einem Monat am 14.6. via Abraxan Hyms/ ADA ist, veröffentlichte gestern Abend den Song “Throw Me An Anchor” (http://smarturl.it/baroness-goldandgrey) und gab gleichzeitig ihre europäischen Tourdaten als Special Guests der Dänen Volbeat bekannt.




“Throw Me An Anchor” ist der vierte Song, der aus dem Album vorab veröffentlicht wird und alle Songs geben einen guten Eindruck zu den 17 Songs, die auf dem Album sein werden.

turl.it/baroness-goldandgrey .

whitenoise

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07.06.2019 - 16:48 Uhr
Throw Me An Anchor ist auf jeden Fall die beste Vorab-Single. Mal schauen, ob das Album auf die Dauer von knapp über 60 Minuten ein hohes Niveau halten kann. Die Produktion scheint jedenfalls etwas stärker verwaschen zu sein diesmal.
Napf
12.06.2019 - 13:15 Uhr
Kann in voller Länge auf npr.org geströmt werden.

whitenoise

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12.06.2019 - 14:43 Uhr
Ja, ist ein hervorragendes Album geworden. Unglaublich konstant, diese Band, und doch mit einer klaren Entwicklung.

Armin

Plattentests.de-Chef

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13.06.2019 - 20:35 Uhr - Newsbeitrag
Frisch rezensiert.

Meinungen?
T-Roy
14.06.2019 - 08:06 Uhr
vielleicht ein gutes Album, aber so unglaublich fies übersteuert. Alles so übertrieben verzerrt, dass es null Spaß macht. Echt schade.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

14.06.2019 - 21:24 Uhr
Zur Kompression äußert sich John Baizley ja im Interview mit laut.de :


Es scheint etwas Clipping auf dem Album zu geben. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob der Mix mit diesem hohen Grad an Kompression eher einer künstlerischen Entscheidung geschuldet ist?

Es gibt auf dem ganzen Album kein einziges Beispiel für Clipping. Es gibt aber einige extreme Produktionstechniken, auf die wir zurückgegriffen haben. Das beinhaltet auch einen sehr unorthodoxen Umgang mit Kompression. Aber ich denke, ein Teil von Daves Genius ist seine Bereitschaft, Dinge manchmal zugunsten eines künstlerischen Effektes bis zu einem sehr extremen Punkt zu pushen. Ich bin mir bewusst, dass es auf Youtube einige Diskussionen hinsichtlich Clippings gibt bei unseren Alben. Einer der wichtigsten Punkte von Produzent Dave Fridmann und unserem Mastering-Ingenieur Greg Calbi ist es aber, Clipping in jedem Fall zu verhindern. Es gibt definitiv kein Clipping. Es gibt allerdings einiges an harmonischer Verzerrung und oft eine extreme Kompression. Ich bin zufrieden und glücklich mit der Platte. Ich glaube die Reaktionen der meisten Leute beziehen sich in ihrer Kritik auf "Throw Me An Anchor". Aber alles auf "Gold & Grey" ist intentional und war somit eine bewusste Entscheidung. "Throw Me An Anchor" ist nur ein Teil des ganzen Albums. Außerhalb dieses Kontextes mag es sicherlich extrem klingen. Viele Fans denken, dass wir unseren Sound klarer und klinischer gestalten, jetzt wo wir größer geworden sind. Aber das ist nicht der Fall. Wir werden mit zunehmendem Alter extremer.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

14.06.2019 - 21:35 Uhr
Dave Fridmann ist ja für diesen Sound bekannt, zu einigen hat es super gepasst (Flaming Lips), zu anderen weniger (Interpol).
Wenn man sich seine produzierten Alben in einem Audiobearbeitungsprogramm anschaut, stellt man fest: Es gibt tatsächlich kein Clipping. Die "Wellenformen" sehen aber teilweise extrem aus im Vergleich zu "normal" produzierten Alben.
Lirum larum
14.06.2019 - 22:06 Uhr
Wie auch immer, es klingt genauso beschissen wie das Album davor und ich hatte schon nach dem Opener keinen Bock mehr.

Affengitarre

User und News-Scout

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14.06.2019 - 22:31 Uhr
Ja stimmt, die letzten drei Thursdayalben hatte er ja auch produziert und gerade bei "A City by.." fand ich diesen extrem verzerren Klang und das kaputte ziemlich cool.

The MACHINA of God

User und Moderator

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14.06.2019 - 22:36 Uhr
Gebe Felix recht. Bei den Flaming Lips gehört der Sound schon fast dazu, bei Interpol sollte das wohl Oldschool nach Proberaum klingen, wirkt aber nur bedingt. Bei Baroness fand ich immer nur ein paar Songs gut. Mal sehen...
Pilot
15.06.2019 - 00:34 Uhr
Das ist ein Brecher.. Was für ein Brett!
https://www.youtube.com/watch?v=RQeAvbTVWiU&fbclid=IwAR2cWEzQegqORn_CBDuUh7NzhzhdqPD6Qk82v5L6wiPB4qqQdoQajasNb4k

Marküs

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Registriert seit 08.02.2018

15.06.2019 - 10:22 Uhr
Also das hört sich doch komplett geil an. Ich bin überrascht. Tolle Weiterentwicklung.

matinioh

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15.06.2019 - 14:10 Uhr
Ned schlecht, aber schon schwere Kost!
Die total überladene Produktion macht es einem nicht einfach, Zugang zu den Songs zu finden, obwohl sich unter dem ganzen Bombast durchaus Melodiöses verbirgt.
Puh!
"I'm Already Gone" gefällt aber sofort.

Eagle
15.06.2019 - 18:08 Uhr
Pentalogie oder Heptalogie wäre es dann, je nach zählweise. Entweder 5 oder 7.

boneless

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16.06.2019 - 18:05 Uhr
Leider eine Band, die den Zeitpunkt der Auflösung verpasst hat. Bin sehr froh, sie zu Zeiten der Blauen noch live gesehen zu haben. Yellow & Green sowie Purple waren schlicht belanglos und das, was ich bisher von Gold & Grey gehört habe, klingt nicht so, als ob man sich das noch in Gänze geben müsste. Dann lieber die ersten beiden Eps oder die Rote auflegen und sich an die (besseren) Zeiten erinnern, als derartiger Sludge noch was gerissen hat.

whitenoise

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Registriert seit 17.06.2013

16.06.2019 - 21:01 Uhr
Ich hab Baroness drei Mal live gesehen und sie waren jedes Mal überragend, haben sich aber im Laufe der Zeit noch gesteigert - gerade mit der neuen Gitarristin. An Auflösung hat John Baizley sicherlich nie gedacht, der Erfolg wurde ja immer größer - z.B. mit der Grammy-Nominierung für "Shock Me".

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

16.06.2019 - 22:04 Uhr
Ich hab Freunde, die Baroness auch nach, sagen wir mal, 2012 gesehen haben und die waren allesamt nicht sonderlich begeistert. Naja, jeder wie er mag. Wenn ich allerdings sehe, dass sie mittlerweile nur noch einen Song der Roten und Blauen spielen, geschweige denn was von den Eps, brauch ich nicht lange zu überlegen, ob ich mir das live nochmal antun würde.

Ach ja, hier mal die Setlist vom Gig in Leipzig Anfang 2010. Was für ein Abend, vor allem, weil Scott Kelly (Neurosis) am gleichen Abend ein paar 100 Meter weiter im UT gespielt hat und mal eben für die Zugabe ins Zoro rübergeschlendert ist. Das van Zandt Cover war dann schon magisch.


Bullhead's Psalm
The Sweetest Curse
Jake Leg
Machine Gun (Band of Gypsys cover)
Isak
The Birthing
Ogeechee Hymnal
A Horse Called Golgotha
War, Wisdom and Rhyme
Swollen and Halo
The Gnashing
Red Sky
Wanderlust
Grad

Tecumseh Valley (Townes Van Zandt cover) (with Scott Kelly)
New Age

Marküs

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Registriert seit 08.02.2018

17.06.2019 - 08:18 Uhr
Also das Album ist bis auf die scheußliche Produktion ernsthaft großartig. Live hingegen waren Baroness bei den zwei Auftritten in Dortmund, bei welchen ich beiwohnen durfte (der erste nach dem Release der Blauen, der zweite nach Veröffentlichung von Yellow/Green), ganz schwach. Insbesondere die gesanglichen Defizite kamen unfassbar klar zum tragen.

Lateralis84skleinerBruder

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21.06.2019 - 15:44 Uhr
Ich bin auch schwer begeistert von dem Album. Schön viel zu Entdecken, richtig zum langen Hören anregend.
Aber die Produktion ist super mies. Was die sich dabei gedacht haben...auf laut.de gibt‘s ein Interview mit Baizley. Der sagt da ernsthaft sowas wie „wir sind total zufrieden mit der Produktion, das ist alles mit purer Absicht so“

MopedTobias

Postings: 12426

Registriert seit 10.09.2013

21.06.2019 - 19:40 Uhr
Gefällt mir auch echt gut trotz der grenzwertigen Produktion. Vergleichswerte mit den anderen Alben hab ich nicht, weil ich die schlicht nicht kenne :)

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 76

Registriert seit 03.03.2019

21.06.2019 - 22:48 Uhr
Frage mich die ganze Zeit, ob das am Stream von Spotify liegt und ob die CD, LP Versionen ne andere Quali hätte?!
Teilweise als ob ne muffige Decke auf den Hochtönern liegt. Dann die schmerzend knarrenden Tiefen. Da steckt gar kein Volumen hinter.
Verstört mich zutiefst, die Produktion. Kann mich gar nicht auf die wunderbar komplexen Arrangements konzentrieren.

Marküs

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21.06.2019 - 22:57 Uhr
Naja ich hab die CD und die Produktion ist trotzdem unter aller Sau. Die Scheibe aber nichtsdesdotrotz nach wie vor herbe geil.

Lateralis84skleinerBruder

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Registriert seit 03.03.2019

22.06.2019 - 19:29 Uhr
Kann man da irgendwas machen?

Fans mit Tontechniker-Erfahrung?

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

22.06.2019 - 22:00 Uhr
Was soll man da machen können... das ist ein fertig produziertes Album, keine Anlage der Welt wird dir da ein besseren Sound liefern. Es sei denn, Baroness geben dir die originalen Aufnahmen und die findest einen Produzent, der dir die Songs neu mastert. :D

Marküs

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Registriert seit 08.02.2018

23.06.2019 - 10:47 Uhr
Das ist tatsächlich ihre beste Platte und dann dieser Sound. Mann, Mann, Mann. Trotzdem wohl ein Anwärter für die Jahresendabrechnung. Sogar besser als damals die großartige Blaue. Hätte ich nie und nimmer mit gerechnet nach den keinesfalls großartigen Yellow/Green und Purple.
Baron
23.06.2019 - 10:49 Uhr
Schreibt man ass nicht mit a?

doept

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Registriert seit 09.12.2018

23.06.2019 - 22:29 Uhr
Ich habe es wirklich versucht, aber mittlerweile bin ich geneigt die Platte abzuschreiben.

Nach 5-6 Durchläufen habe ich sie mir heute morgen noch mal per Kopfhörer gegebeben, und war froh als es durch war und ich was anderes hören konnte. Wirklich schade.
Einige reden hier von großartigen Songs, die würde ich auch gerne hören aber es klappt nicht. Die Interludes sind völlig überflüssig, die ruhigen Songs einfach nur langweilig und ansonsten sind klar ein paar gute Riffs dabei aber nichts was hängenbleibt.
Und zum Sound ist alles gesagt. Schwer zu ertragen und vor allem schwer nachzuvollziehen. Ich gehe davon aus dass die anderen Musiker neben Baizley nichts zu melden haben, den als Schlagzeuger würde ich mich schon verarscht vorkommen wenn meine Arbeit so rüberkommt als wäre sie mit einem My First Sony aufgenommen.

Naja, 1 oder 2 Chancen gebe ich dem Album noch, aber irgendwie sehe ich es in 4 Jahren in meiner automatischen Itunes-Playliste "Seit 3 Jahren nicht mehr gehört" landen...

Marküs

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Registriert seit 08.02.2018

24.06.2019 - 08:24 Uhr
Vielleicht ist die I-Tunes Playlist das Problem :-x Aber lassen wir das.

Bonzo

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Registriert seit 13.06.2013

24.06.2019 - 08:46 Uhr
Fast unhörbar. Dagegen sind Californication oder Death Magnetic Masteringmeisterwerke.
@Marküs
24.06.2019 - 10:49 Uhr
Was genau ist das Problem? Elaborier doch mal bitte, ich versteh das nicht ganz. Was hat eine iTunes-Playlist "Seit drei Jahren nicht mehr gehört" mit diesem Album zu tun?
Das iTunes-Problem
24.06.2019 - 11:03 Uhr
Also da ich mir Platten grundsätzlich als Tonträger kaufe und damit ohnehin einen völlig anderen Bezug dazu habe, sind 4 Durchläufe gar nichts, auch bei qualitativ schlechteren Platten. Der gemeine iTunes User kürt ja schlechterdings sein Album des Jahres bereits nach 5 Durchläufen, ich weiß. Trend der Zeit. Musik als Wegwerfprodukt. Zwischenmenschliche Beziehungen als Wegwerfprodukt. Das wahre Leben unwichtiger als Social Media. :-x

Jeder kann iTunes oder was weiß ich für einen Streaming Dienst nutzen und Platten während des ersten Durchlaufs abbrechen und für scheiße, langweilig oder nicht hip genug qualifizieren. Das hier ist ein freies Land. Nur ist es dann eben mit dem Musikhören nicht weit her. :-)

Marküs

Postings: 368

Registriert seit 08.02.2018

24.06.2019 - 11:46 Uhr
Tip: Wenn man das Album LEISE auf dem MP3-Player hört, geht es halbwegs. Man sollte nur gucken, dass die Kopfhörer nicht allzu gut sind. So entfalten sich die wahnsinnig guten Songs in ihrer vollen Pracht.

Auf der Anlage mit Teufel-Boxen geht es leider gar nicht.

Über kabelgebundene Qualitätskopfhörer von Philips tut es in den Ohren sogar herbe weh.

Und ja Californication war ein produktionstechnischer Tiefschlag, Death Magnetic hatte auch einen scheußlichen Sound.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5399

Registriert seit 23.07.2014

24.06.2019 - 13:24 Uhr
Wobei man ja bei "Californication" und "Death Magnetic" das Glück hatte, das bei beidem im Laufe der Zeit hörbare Varianten erschienen sind. Bei "Californication" ist das dann die ungemasterte (wobei die Vocals von Anthony Kiedis wohl unrettbar waren, aber immerhin) und dann eben die "Guitar Hero"-Version von "Death Magnetic".

Ob ich jetzt extra zu qualitativ schlechteren Kopfhörern greife, um das Album leise zu hören, ich weiß ja nicht. Selbst wenn das alles wirklich Teil einer künstlerischen Vision war, so wirklich rechtfertigen tut es das für mich nicht.

Marküs

Postings: 368

Registriert seit 08.02.2018

24.06.2019 - 18:53 Uhr
Das war niemals Teil einer künstlerischen Vision. Die Produktion ist herbe in die Buchse gegangen und fertig ab. :-) Läuft aber trotzdem gerade schon wieder.

Magoose

Postings: 47

Registriert seit 15.06.2013

24.06.2019 - 19:59 Uhr
Puh, ich bin einfach kein Fan von Alben mit vielen Pling/Plöng Interludes, die so ziellos und unsinnig vor sich hin plätschern und nicht mal Atmosphäre erzeugen, sondern einfach nur den Flow des Albums unterbrechen und sonst nichts beitragen.

Auch der Rest ist leider eher enttäuschend.

Ein schönes Beispiel für die Platte ist Tourniquet, das eigentlich einen guten Flow hat als Basis, aber dann unentschlossen und ziellos vor sich hin wabert.

Einzig Throw me an Anchor und vielleicht noch Borderlines stechen noch heraus.

Ansonsten sind Baroness wohl leider wieder eine dieser "Höhepunkt-mit-der-zweiten-Platte-erreicht-Bands".

Bin da bei ganz bei boneless. Spätestens mit der Yellow hätte man eigentlich Schluss machen können.

tjsifi

Postings: 333

Registriert seit 22.09.2015

28.06.2019 - 10:06 Uhr
Das Album bzw. die Musik ist fantastisch! Aber der Mix, wow da fehlen einem echt die Wort... Wie geil das sein könnte wenn es auch noch gut klingen würde.

boneless

Postings: 2430

Registriert seit 13.05.2014

30.06.2019 - 16:08 Uhr
Selige Zeiten

In so einem Rahmen würde ich sie gern nochmal sehen. Und soundtechnisch ist das Video ja nicht sehr weit vom neuen Album entfernt. :D Mal abgesehen davon: diese rohe, brutale, räudige Energie! Genau deshalb hab ich diese Band mal geliebt.

tjsifi

Postings: 333

Registriert seit 22.09.2015

01.07.2019 - 10:37 Uhr
Habe mich mit dem Mix mittlerweile arrangiert und kann jetzt die fantastischen Songs geniessen. Einfach ein tolles Album!
Typ
04.07.2019 - 21:27 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=DF8qC-Xlay8&t=674s

Super Auftritt

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